Analog, Fotografie, Nachgedacht

Back to the roots – analoges Mittelformat – aktualisiert

7. Januar 2011

Soll ich oder soll ich nicht… Diese Frage stelle ich mir bereits seit einiger Zeit und komme irgendwie nicht weiter.

Es geht um eine analoge Mittelformatkamera, genauer gesagt um die Pentax 67II. Im Sprachgebrauch wird sie auch die Königin unter den Spiegelreflexkameras genannt. Der Name kommt nicht von ungefähr, wenn man die schiere Größe, aber vorallem das Gewicht von knapp 1,7 Kg und das wohlgemerkt ohne Objektiv betrachtet.

Die Idee wieder ein paar Auflüge in die analoge Fotografiewelt zu unternehmen kommen mir öfters mal. Normalerweise nehme ich mir dann meine Nikon D300
, gehe Fotografieren oder bearbeite ein paar Aufnahmen. Doch diese Kamera hat mich irgendwie in den Bann gezogen und sie zu besitzen noch viel mehr.

Naklar, werdet ihr jetzt sagen, jeder der sich intensiv mit der Fotografie beschäftigt hat ab und zu mal Lust ein wenig analog zu fotografieren. Dazu müsst ihr wissen, dass ich 2006 mit der Fotografie angefangen und anstatt eine Nikon D80 eine analoge Nikon F3 HP bevorzugt habe. Das digitale Zeusg hatte mich damals nicht vom Hocker gerissen. Rückblickend war es aber nicht die Nikon D80, die Schuld daran war, dass ich ins analoge Lager gegangen bin. Nein, vielmehr war es meine eigene Blödheit, die mich damals veranlasst hat, die Nikon D80 auf schwarzweiß zu stellen und los zu fotografieren. Das musste natürlich in die Hose gehen. Die Bildergebnisse waren nicht schlecht, aber eben nicht das, was ich mir unter schwarzweiß vorgestellt hatte. Eineinhalb Jahre später und ein wenig schlauer, bin ich dann auch ins digitale Zeitalter der Fotografie eingestiegen…

Das ist eigentlich auch der Grund, warum mich analoge Fotografie noch immer so interessiert aber auch mein Dilemma in dem ich mich befinde. Obwohl die Pentax 67II von 1998 bis 2009 produziert wurde, findet man selten sehr gute Exemplare. Der Preis ist natürlich auch nicht zu verachten. Die Pentax kostete zu Produktionszeiten je nach Ausstattung inkl. Normalobjekt zwischen 2200 und 2700 Euro. Die Objektive der Kamera zählen übrigens zu den Besten Scherben überhaupt. Die Qualität eines analogen Mittelformats,  gerade in der Vergrößerung ist unbeschreiblich. Beispielaufnahmen im Netz findet man  auf PBase.com (leider nur Webauflösung). Ein Angebot habe ich bereits. Sagen wir, es bewegt sich im unteren vier stelligen Bereich.

Ich würde das ganze hier gar nicht schreiben, wenn ich mir sicher wäre, dass es nur mal wieder so eine Phase ist. Ich bin mir aber eben nicht sicher… Was meint ihr denn zu der ganzen Geschichte. Soll ich oder soll ich nicht zuschlagen oder liebe meine Kohle sparen um mir irgendwann den Nachfolger der D700 kaufen?

Oh Mann, ich hasse es unschlüssig zu sein….

EDIT vom 01.02.2010
Ich habe mich entschieden noch ein wenig mit dem Kauf der Pentax zu warten. Hauptsächlich sind es die nächsten Projekte, die einen Kauf derzeit unmöglich machen. Ich danke Euch für die zahlreichen Kommentare. Wie heißt es so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben….

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32 Kommentare

  • Antwort laurenz 8. Januar 2011 um 03:19

    pentax oder nicht pentax…? darauf kann ich dir keine antwort geben.

    aus eigener erfahrung kann ich dir aber sagen, dass ich vielleicht nicht mehr fotografieren würde, wenn ich mir damals keine analoge mittelformatkamera gegönnt hätte. das analoge mittelformat hat etwas sinnliches in sich, dass richtig lust auf ruhiges und bewusstes fotografieren macht. insofern meine beste empfehlung.

    lg laurenz

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 09:16

      Hallo Laurenz,

      neben der Lust auf ruhiges und bewusstes fotografieren, ist es auch die Bildaussage eines analogen Fotos, die mich so fasziniert.

      • Antwort jens 8. Januar 2011 um 23:16

        jepp und genau deshalb sage: kauf sie dir.

        wenns nicht das wird, was du dir erhoffst, machst du ganz sicher nicht viel verlust dabei. 😉

        • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 23:23

          Das stimmt allerdings, sind ja recht preisstabil.

  • Antwort Reiner 8. Januar 2011 um 06:44

    Hallo,
    Mittelformat hat schon was, ich würde dennoch nicht wieder zur analogen Fotografie zurück wollen.
    Vielleicht solltest du dir mal eine Mamiya ansehen, da kannst du dir ein digitales Rückteil dazu kaufen. Natürlich nur wenn du genügend Kleingeld hast.
    🙂
    Ich hatte auch eine Nikon F3, so eine Kamera müsste es in Digital geben.

    Gruß, Reiner (ich würde auf die D800 warten)

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 09:21

      Hallo Reiner,

      eine Mamiya hatte ich auch in Betracht gezogen, genauer gesagt eine 7II. Diese Messsucherkameras sind von der Bauweise der Pentax 67II ähnlich, liegen aber preislich jenseits von gut und böse. Die eher Kastenförmige Bauweise der analogen Modelle, wie Hasselblad 500C, sind natürlich auch für digitale Rückteil vorgesehen. Die Rückteile liegen aber auch out of Range. Selbst, wenn sie irgendwann mal erschwinglich sein sollten. Das ist mir ein too much.

  • Antwort Bodo 8. Januar 2011 um 07:43

    Auf jedenfall kaufen, das Geld für das Fitnessstudio sparst du dir damit. Im ernst, hätte ich das nötige Kleingeld würde ich mir auch eine MF Kamera gönnen, für entschleunigtes, bewußteres fotografieren.

    Ganz klar Kaufen!

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 09:35

      Richtig, dass Fitnessstudio könnte ich mir dann sparen. Ist quasi wie ein ständiges Hanteltraining. In allen anderen Punkten hast Du natürlich auch recht…

      • Antwort Bodo 9. Januar 2011 um 20:34

        🙂 Und eine Sehnenscheidentzündung gibts gratis dazu. Aber für eine tolles Foto gehört ja auch eine Prise Schmerz und Qual dazu, die Freude ist dann umso intensiver wenn ein gutes Bild entstanden ist :yes

  • Antwort Marko - Bildwerk3 8. Januar 2011 um 07:47

    Feine Kamera! Vielleicht kann ich hier ein paar Aspekte beisteuern: mit analogem Mittelformat kann man nach wie sehr sehr gute Ergebnisse erziehlen. Wichtig ist der Plan!

    Da analog immer teurer werden wird und schwerer zu beschaffen sein, braucht man einen gut funktionierenden Workflow. Das geht über Materialbeschaffung, Materialentwicklung, Digitalisierung, Archivierung, Aufbewahrung der Negative … Und wenn dann plötzlich das Labor schließt in dem man seine Filme entwickelt hat, braucht man auch noch einen Plan B.

    Wie gesagt, man kann das machen und wenn man ganz klare Vorstellungen von seinen Motiven hat, ist es immer noch eine lohnende Sache …

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 09:45

      Da gebe ich dir vollkommen recht. Man braucht auf jeden Fall einen Plan. Meiner sieht dementsprechend so aus. Für die Materialbeschaffung kenne ich noch aus analogen Zeiten zuverlässige Händler. Da ich immer noch meine SW Laborausrüstung für die Filmentwicklung habe und nur einen Entwicklungstank für Mittelformat kaufen müsste, habe ich Plan A und für Plan B das Labor um die Ecke. Die Digitalisierung der Negative werde ich entweder selbst via Scanner oder durch ein Scannservice erledigen (lassen). Letzteres wahrscheinlich nur bei qualitativ hochwertigen Bildergebnissen, die auch großformatig gedruckt werden sollen.

      Die Archivierung ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Darüber habe ich mir derzeit nur wenige Gedanken gemacht.

  • Antwort Ivan 8. Januar 2011 um 10:40

    Heisst das also im Rückschluss, dass du deine Nikon F3 HP verkaufen willst? :hmm

    Also ich persönlich würde mir die Pentax kaufen, sofern das Angebot gut ist. Gründe dafür sind denke ich immer subjektiv, aber wenn man aus der analogen Welt noch stammt und die analoge Fotografie einmal schätzen gelernt hat, so ist dieser Schritt nur sinnvoll und logisch.

    Viele Grüße und Geduld und Weisheit bei deiner Entscheidung,
    Ivan

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 17:29

      Hallo Ivan,

      die Nikon F3 werde ich nicht verkaufen. Es war damals schwer ein sehr gut erhaltenes Exemplar zu finden. Die meisten Modelle wurden damals bei Berufsfotografen nicht gerade mit Samthandschuhe angefasst.

      Subjektiv sind solche Kamera-Kauf-Entscheidungen letzten Endes doch immer. Dennoch werde ich die Meinungen der Leser mit in die Entscheidung einfließen lassen.

  • Antwort LinuxLinus 8. Januar 2011 um 10:44

    Ich verstehe euch da nicht so richtig.

    Wer gerne mal wieder Polaroid verschießen möchte, oder mit einer „popeligen“ 5 Euro analogen knipsen möchte den schon mehr. Da sieht man, das es analog war.

    Aber warum eine professionelle analogen kaufen? Da ist der Unterschied zwischen digital und analog doch „relativ“ gering. Stelle einfach mal ein bearbeitetes Foto in eine analoge Gruppe bei Flickr: Die meisten werden dein Bild feiern (ja, ich habs mal getestet).

    Ich würde auf den Nachfolger der 7000 warten.

  • Antwort broica7 8. Januar 2011 um 11:02

    Ich verstehe Dich gut, ich fotografiere Beides Digital und analog.
    Man kann Beides nicht miteinander vergleichen. Ist wie Äpfel und Birnen. Als Profifotograf in der heutigen Zeit kommt man um eine Digitale nicht herum, einfach weil der Markt so schnell geworden ist und die Filmkosten will auch kaum einer mehr übernehmen.
    Ich liebe meine Plaubel Makina 67,Messucherkamera wie Mamiya7, meine Bronica etrsi, mit der kann ich sogar digital fotografieren mit adapter, kann man sich auch mieten ein rückteil, aber ich warte jetzt auch auf die nikon d800.
    Analog ist einfach eine andere Arbeitsweise, wenn Du und Dein Kunde Zeit haben okay, ansonsten …..
    Ja eine Nikon FM2 oder F3 als Digitalkamera das wäre schon was.
    Klein, robust, kein Schnickschnack dran…
    Gruss Andy

  • Antwort Martin Hülle - Blog 8. Januar 2011 um 14:32

    Früher habe ich ja auch viele Jahre analog fotografiert. Auch Schwarz/Weiss mit Filme selber entwickeln und in der eigenen Dunkelkammer Vergrößerungen machen. Nur, nach Umstieg auf Digital möchte ich nicht mehr dahin zurück. Auch S/W fotografiere ich nun viel lieber digital und „entwickel“ die Bilder mit Silver Efex Pro …

    Den Reiz einer analogen Mittelformatkamera verstehe ich schon – bei mir wäre es aber wohl eher eine 6×6 Hasselblad … Dennoch würde ich den Schritt dahin nicht tun. Wenn Dich aber der Preis nicht abschreckt und für Dich der analoge Aufnahmeweg fast mehr bedeutet als das reine Ergebnis, dann kann der Schritt Sinn machen.

    Letztendlich wäre es mir, wie gesagt, aber zu aufwendig, wenn ich die Schritte der Bearbeitung, die Filmhandhabung, das Scannen, das Lagern usw. bedenke. Und mit einer hochauflösenden DSLR, wie eine mögliche D800, kämst Du wohl auch von der Auflösung in Mittelformatbereiche.

    Zudem, gerne wird bei der Analogfotografie von „Entschleunigung“ gesprochen. Muss es denn mit einer Digitalkamera immer hektisch zugehen? Auch da kann man sich die Zeit nehmen, die ein Bild braucht …

    • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 18:13

      Die große Aufwand, denn die analoge Fotografie mit sich bringt, gehört natürlich auch zu meinen Überlegungen. Ich denke auch, dass man von der Auflösung her mit der möglichen D800 nahe an die der Mittelformatkamera kommt. Allerdings ist der Kontrastumfang gerade bei analogen Mittelformat gegenüber der Digitalkamera ungeschlagen.

      Gestern hatte ich zum Beispiel nach Bildbeispielen der Pentax 67II gegoogelt. Bin dann auf einen Vergleich zwischen einer Nachtaufnahme mit der Canon 5D MarkII und einem Scan der Pentax 67II gestoßen. Was glaubst du welcher Hundertprozentausschnitt besser aufgelöst war? Das Bild, dass mit der Pentax aufgenommen wurde. Konnte es kaum glauben…

  • Antwort marge 8. Januar 2011 um 15:11

    bin auf jeden Fall für analog und auch Mittelformat

    Hier findest du einige analoge Beispiele (nicht von mir):

    http://www.olyaivanova.com/

    Soviel ich weiß , sin die meisten Bilder mit Yashica MAT 124 G aufgenommen und erst die aktuellsten mit Mamiaya 7.

    Vielleicht doch klein anfangen?

    Und hier ist der Link zu Online-Fotolabor: http://farbglanz.de/portal-analog/

  • Antwort rabazzo 8. Januar 2011 um 15:47

    Ein analoges Mittelformat-Negative hat (bezogen auf die Silberpartikel) eine weitaus höhere Auflösung als eine Vollformat Digitalkamera. Eine komplette Mittelformat Kameraausrüstung mit mehrern Objektiven bekommt man – wenn man nicht gleich die Flagschiffe wie die oben genannte Pentax oder eine Hasselblad kauft, sondern vielleicht eine Pentacon Six TTL oder eine Zenza Bronica ETRS – für unter 1000 Euro. Mit einem Scanner um 200 Euro erzielt man beeindruckend gute Scans, die man dann digital weiterverarbeiten kann, oder ausbelichten lässt. Man bekommt also für 1200 Euro eine Bildqualität, für die man digital ein Vielfaches ausgeben muss. Da kann man ne Menge Film belichten (von wegen digital ist billiger). Zudem muss man die Ausrüstung nicht alle 3 Jahre „updaten“, weil die Technik veraltet ist…

    Aber natürlich hat die digital-Fotografie andere Vorteile und ich möchte meine Digitale nicht mehr missen.
    Wenn es um das Geld/Bildqualitäts-Verhältnis geht, ist analoges Mittelformat alllerdings aus meiner Sicht klar im Vorteil…

    Daher meine Empfehlung: analoges Mittelformat – die D80 schmeisst Du ja nicht weg, die Analoge wäre dann eine Ergänzung. Also eine Erweiterung der Möglichkeiten.
    Die digitale Nikon wäre ein Ersatz – es bliebe also eigentlich alles beim Alten…
    Ob es allerdings die Pentax sein muss? Die ist natürlich super, aber da gibt es so viele Möglichkeiten.
    Interessant sind z.B. auch die zweiäugigen Spiegelreflex (Rolleicord) oder die boxigen Mittelformat-Kameras mit einem Balgenauszug vorne, der für Tilt-Shift Effekte benutzt werden kann (Rolleiflex SL66, Mamiya RB67).

    Analoge Grüße,
    r.

  • Antwort BlogTimes 8. Januar 2011 um 18:24

    Die D80 war damals nur eine Testkamera. Zu Zeit benutze ich eine D300, die ich aber gegen eine mögliche D800 eintauschen werde.

    Eine Rolleicord oder Rolleiflex (zweiäugig) kommt aufgrund des nicht vorhandenen Weitwinkel nicht in Betracht. Die Rolleiflex SL66 würde ich nur in der E Version mit allgemeiner und Blitzbelichtungsfunktion kaufen. Bei Mamiya würde mich das Model RZ67 interessieren. Leider sind diese Kameras sehr viel teurer als die Pentax

  • Antwort Jürgen B. 9. Januar 2011 um 13:11

    Ich denke, man kann Kameras unter zwei Gesichtspunkten betrachten.
    Entweder zweckfrei als technisches Spielzeug: dann ist die Pentax mit anschließendem Rotlicht-Milieu vermutlich unschlagbar. Ich würde mir dann aber lieber eine elektrische Eisenbahn zulegen.
    Oder outputorientiert als Werkzeug zur Erreichung eines bestimmten, fotografischen (sic!) Ziels oder zur Erledigung einer definierten, fotografischen Aufgabe: Dafür halte ich einen Rückschritt ins finstere, analoge Mittelalter allerdings für absolut ineffizient.

    • Antwort BlogTimes 10. Januar 2011 um 19:37

      Hallo Jürgen,

      Vielen Dank für Deinen Einschätzung zum Thema. Ich muss ja zugeben, ganz unrecht hast Du nicht.

  • Antwort Pchen 28. Januar 2011 um 16:16

    Moin,

    bin zufällig über Deinen Blog und diesen Beitrag gestolpert.
    Ich muss sagen ich habe erst neulich in der Bucht eine Mamiya RZ67 mit 2 Objektiven für 500 ersteigert. Es ist eine Studiokamera gewesen, also TOP in Schuss. 🙂
    Problem ist nur, das ich die Größe wirklich unterschätzt habe. Ich hab je gewußt das sie groß ist, aber soooo riesig?! Alter Falter…. Kann mir direkt noch ein Muli im Zoo bestellen wenn ich damit mal ne Tour machen möchte :8
    Ich denke jetzt daran mir eine etwas „kleinere“ zu holen. So die Art wie Pentax 67, Pentacon, Mamiya 7 etc. Allerdings bin ich mir der Tatsache bewusst das ich meine Rollen nicht selber entwickeln kann. Jedenfalls habe ich mich damit noch nicht beschäftigt. Ich wollte die MF eher der Qualität wegen haben. War dies Jahr in Island und bin vom z.B. Rauschverhalten meiner E-3 doch schwer enttäuscht worden, besonders bei Vergrößerungen. Deswegen als Alternative und 2. Kamera eine MF.
    Dekadent? Vielleicht….aber mich machts glücklich 🙂

    LG und viel Glück… Ulf

    • Antwort BlogTimes 28. Januar 2011 um 16:25

      Moin,

      die RZ ist schon ein mächtiger Klotz, unterschätze aber die Größe einer Pentax 67 oder einer Mamiya 7 nicht. Die sind zwar von der Bauweise anders, aber dennoch rießig und schwer. Hast Du schon Aufnahmen deines analogen Monsters und/oder gibts einen Link zu Deinen Island Fotos!?

      Gruß

      • Antwort Pchen 28. Januar 2011 um 16:42

        Ach naja, bin eher nicht der Typ der Fotos veröffentlicht. Einzig die eMail Adresse führt Dich zu unserem Blog den wir für Freunde und Eltern in Island führten. Dort findest Du ein paar Fotos (out of cam), aber erwarte nichts Überwältigendes 🙂 Ich stecke noch in den Anfängen, wenn ichs mal so ausdrücken darf. 😉

        Von meinem Monster gibt es auch noch keine Fotos. Hab auch erst 5 mal damit abgedrückt. Es ist eben eine zeitintensive Liebe 🙂 Will ja auch kein Filmmaterial „verschwenden“. 🙂

        Ich glaube das die Pentax und die Mamiya 7 aber doch etwas kompakter sind als dieser „tank 67“ 😉

        Hast Du Dich denn nun eigentlich schon entschieden? Meine gelesen zu haben das Du ein gutes Angebot hattest?

        LG Ulf

        • Antwort BlogTimes 28. Januar 2011 um 20:55

          Ein wenig kompakter ist die Pentax gegenüber dem „Tank 67“ schon. Ich tendiere eindeutig zum Kauf dieses Prachtexemplares. Noch muss ich aber auf meinen Geldbeutel schauen, es gibt nämlich noch ein Fotoprojekt zu finanzieren. Das hat eigentlich Vorrang.

  • Antwort BlogTimes 1. Februar 2011 um 19:29

    Ich habe mich entschieden – Beitrag wurde aktualisiert!

    Ich danke allen für die zahlreichen Kommentare….

  • Antwort Analoge Fotografie im digitalen Zeitalter... | BlogTimes - Fotografieblog 25. August 2011 um 21:07

    […] noch beliebig erweitern.  Auch ich habe mir noch vor kurzen überlegt, ob ich eine der legendären Pentax 67II kaufen soll, eine der größten Mittelformat-Spiegelreflexkameras überhaupt, deren Spiegelschlag […]

  • Antwort Faszination Mittelformat. Die analoge Entschleunigung - Beginn einer Reise. | leichtscharf.de 4. September 2011 um 08:14

    […] Blog­times war es eine Pentax 67II, die zur Debatte […]

  • Antwort Rückblick 2011 – Was dieses Jahr so alles passiert ist... | BlogTimes - Fotografieblog 20. Dezember 2011 um 20:19

    […] überall von der Renaissance (wenn auch nur teilweise) der analogen Fotografie, plane ebenso den Weg ins analoge Mittelformat und überlege ernsthaft den Kauf ein Pentax 67II, da ich ein super gutes Angebot habe. Verwerfe ein […]

  • Antwort Daniel Casper Freiherr von Lohenstein 14. November 2016 um 09:22

    Nach vielen Jahren Mittelformat und nach rund einem Dutzend Kameras kam ich zu folgendem Ergebnissen:

    1. Niemals Schlitzverschluss. Die werden alt, auch bei KB, und bei Mittelformat lassen aufgrund der größeren Kräfte, die da am Werk sind (sein sollen) die Federspannungen nach, was in einem unregelmäßigen Ablauf mündet, der ungleihmäßig belichtet. Problem z.B. bei Norita-Kameras, die eigentlich noch besser sind als die Pentax 67.
    2. Niemals in die Kamera eingebaute Verschlüsse. Ist der Verschluss kaputt oder zugeharzt bei Zentralverschlüssen, muss gleich die ganze Kamera repariert oder gewechselt werden.
    3. Niemals feste Objektive, vgl. Punkt Nummer 2, v.a. bei Rolleiflexen. Dort ist sehr oft die Objektivplatte verkantet, was aus einer 2,8f einen dejustierten Haufen Schrott macht.
    4. Wenn möglich Wechselkassetten. Dann braucht man nur eine Kamera, für Farbe und SW. Und wenn die Kamera kaputt ist, kann man doch die Kassetten und das Objektiv mit dem Zentralverschluss (Vgl. Punkt 3) wiederverwenden.
    5. Wenn möglich Wechselsucher. Prismensucher sind ja schön, wiegen aber ca. 500g. Dieses Gewicht investiert man besser in ein Stativ. Besser ist ein Lichtschacht, v.a. für Brillenträger.
    6. Immer Spiegelvorauslösungen. Zwischen 1 und 1/125 Sekunden ist in einäugigen Mittelformatspiegelreflexen keine erschütterungsarme Auslösung möglich. Pentax-Kameras haben genau dieses Problem. Wozu also dann dieses Gewicht mitschleppen, wenn man eh ein Stativ fpr die Spiegelvorauslösung benutzen muss?
    7. Nie Hasselblad! Diese müssen, so sie im professionellen Gebrauch waren oder sind, alle zwei Jahre in die Wartung, und die Wartungsstatistiken reden eine eigene Sprache.
    8. Was bleibt: Faltkameras ohne Spiegel und ohne Wechselmagazin: Voigtländer Bessa II, Zeiss Ikonta mit Tessar, Fuji GA oder GW 645, Fuji oder Voigtländer 6×7, Plaubel Makina – zweiäugige Reflexen von Mamiya C33, C330 oder zum Reisen C220, mit Wechseloptiken mit Zentralverschlüssen – einäugige Spiegelreflexen: Mamia RB67 oder RZ67, beides zu Schleuderpreisen erhältlich, und wenn mal was kaputt ist, kann man es schnell ersetzen, ebenso Mamiya 645, Zenza Bronica EC (TL), – Sonderlösungen: Fuji 6×7 bis 6×9-Sucherkameras für die Reise – Geheimtip: Graflex Century Graphic mit Mamiya-RB67-Kassette und Grossformatoptik, z.B. Rodenstock Sironar oder Schneider-Kreuznach Angulon. Sehr handlich, leicht, allerbeste Güte.

    • Antwort BlogTimes 16. November 2016 um 15:18

      Hallo Daniel,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ich selbst habe auch eine Bessa II – cooles Teil, kann ich nur bestätigen

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