Fotografie

Ausstellung in Hamburg – Max Scheler

12. Oktober 2009

max-scheler-copyrightDie Ausstellung im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zeigt unter dem Titel „Von Konrad A. bis Jackie O.“ die erste Retrospektive des Fotografen Max Scheler (1928-2003). Dieser war ein international bekannter Fotograf der Nachkriegszeit, Junior Mitglied der Agentur Magnum und ab 1959 einer der großen Bildermacher des „Sterns“.

Von heute an bis zum 15. November sind rund 140 Werke des bedeutenden Fotojournalisten («Stern», «Geo») zu sehen. Als Schüler von Herbert List begann Scheler sein Schaffen im Deutschland des Wirtschaftswunders der 50er Jahre. Seine Politische Reportagearbeit brachte ihn nach China und Taiwan und in den 60er Jahren zur Kulturrevolution Mao Zedongs. Die USA bereiste Scheler in den 50er und 60er Jahren mehrfach und berichtete über Land und Leute und dem politischem Leben.

Aufteilen lassen sich die ausgestellten Werke in drei Schauplätze: USA, China und Deutschland. Die Aufnahmen aus China zeigen Bilder aus der Krise, dem ideologischem Umbruch und der kulturellen Fremde. Die USA begegnet uns in den Arbeiten von Max Scheler als vielschichtiges und widersprüchliches Phänomen: hoch entwickelt und dennoch provinziell; demokratisch-fortschrittlich und dennoch rassistisch und ungerecht. Bilder der Vereinigten Staaten, die auch über Zerrissenheit einer großen Nation berichten. Die Werke über Deutschland zeigen das Wirtschaftswunder, den politischen Aufbruch der Bundesrepublik und die Teilung Deutschlands.

Anmerkung BlogTimes:
Eine sicherlich sehenswerte Ausstellung über einen sehr bekannten Fotografen aus den 50er und 60er Jahre. Prädikat: lohnenswert!

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg
Tel.: 0 40 / 32 10 30
info@deichtorhallen.de
http://www.deichtorhallen.de
Öffnungszeiten
Di. – So. 11 – 18 Uhr, Neujahr 12 – 18 Uhr; Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Sylvester geschlossen

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