Equipment, Fotografie

Backup von Bilddateien – Langzeitdatenspeicherung

13. März 2011

Als vor kurzem ein Serverausfall den Blog neunzehn72.de von Freund und Bloggerkollege Patrick zum Stillstand zwingte, brachte mich dieser Umstand zum Nachdenken, wie man seine Bilddateien effektiv vor Datenverlust schützen kann.

Aus diesem Grund habe ich mal ein wenig die Weiten des Netz erforscht um die Haltbarkeit diverser Speichermedien zu ermitteln um die für mich sicherste Datenspeicherung zu finden.

Aufgrund der Größe der Bilddateien kommen CD’s und DVD’s nicht in Betracht. Blu-Ray’s wären aufgrund der Größe (bis zu 50 Gigabyte) eine Möglichkeit. Die Haltbarkeit liegt nach vorliegenden Informationen (Wikipedia) bei bis zu 50 Jahre (laut Labortests bei gebrannten Medien). Wichtige ist gerade bei optischen Medien die Lagerung. Was bringt mir eine Haltbarkeit von 50 Jahre, wenn die beschrieben Fläche durch unsachgemäße Behandlung nicht mehr lesbar ist. Alternativ zu den optischen Medien steht und natürlich noch die gute alte Festplatte zur Verfügung und die neuen Flashspeicher, welche in den verschiedensten Formaten angeboten werden (USB-Stick, Memory Cards, SSD). Bei der Festplatte geht man von einer durchschnittlichen Haltbarkeit von 5 Jahren aus. Diese Zeit kann je nach Betriebseinsatz- und Stunden nach unten bis auf 3 Jahre reduziert und nach oben bis auf 10 Jahre erweitert werden.  Wer jetzt denkt, dass die Haltbarkeit von Flashspeichern besser ist, der irrt. Sie verhält sich ähnlich wie die der Festplatte. Je nachdem wie viel Daten gespeichert werden und wie oft der Datenträger beschrieben und ausgelesen wird, liegt die Haltbarkeit bei 3-10 Jahre.

Wenn man sich die Ausgangslage betrachtet, muss man wohl auf mehrere Möglichkeiten der Datenspeicherung zurückgreifen um seine Bilddateien bei einem Systemausfall zu schützen. Mein derzeitiges Rechnersystem ist fast 6 Jahre alt. Ich betreibe 4 Platten im RAID 10 und zusätzlich zwei Externe als Backup. Hört sich im Moment ausreichend an, betrachtet man aber die Betriebszeit, dann wäre es an der Zeit die gesamten Platten zu tauschen. Im Hinblick auf die Festplattenpreise wäre das eine relativ preismoderate Lösung. Wie oben bereits geschrieben, bin ich zudem auf der Suche der nach einer effektiven Möglichkeit der Langzeitdatenspeicherung. Aus diesem Grund und um mir den kompletten Tausch der jetzigen Festplatten im RAID 10 zu ersparen, werde ich mir ein NAS (Network Attached Storage – Netzwerkdatenspeicher), sehr wahrscheinlich in Verbindung mit einem Cloud-Storage-Service zulegen.

Der Vorteil, den ich bei einem Netzwerkspeicher (mit 2 Platten im Raid 1) sehe, ist die sehr geringe Ausfallrate, aber vor allem der Zugriff auf die Bilddateien über das Netzwerk und somit von jedem Ort der Welt. Außerdem werden zahlreiche mobile Endgeräte, wie iphone, iPad usw… unterstützt. Für Bildpräsentationen muss ich also nicht immer meinen Bildbestand auf dem Gerät mitführen. Zusätzlich kann ich je nach Hersteller, den Speicher für bei einem NAS aufstocken ohne aufwendig im Betriebssystem Änderungen vorzunehmen oder es neu zu installieren. Das NAS könnte man als Arbeitsstation und/oder als Backup nutzen.

Einige NAS Hersteller – wie zum Beispiel Synology oder QNAP bieten zusätzlich die Möglichkeit/Funktion die vorhandenen Daten als Backup bei einen Cloud-Storage-Service (z.B Amazon S3) zu speichern. Im Hinblick auf eine Langzeitdatenspeicherung ist dieser Service in meinen Augen bestens geeignet. Die Daten werden hier redundant auf mehreren Speicherplätzen in einer Region gespeichert. Die Zuverlässigkeit liegt bei 99,99%. Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal ist hier die räumliche Trennung vom Arbeitsplatz. Wie schnell kann es mal passieren, dass ein Feuer oder Wasserschaden die eigenen Festplatten zerstört.

Die Hardware Voraussetzungen wäre damit geschaffen, aber was ist eigentlich mit dem Dateiformat!? Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Dateiformate ist nicht unbedingt gesagt, dass alle Bilddateien in ein paar Jahren noch ausgelesen werden können, ausgelößt beispielsweise durch den technologischen Wandel. Bilddateien speichere ich aus diesem Grund im TIFF-Format, welches als sehr langlebig gilt.

Welche Backup-Möglichkeiten nutzt Ihr? Habt Ihr Euch auch schon Gedanken über die Langzeitarchivierung der Bilddateien gemacht? Gibt es andere/bessere Möglichkeiten?

Vielleicht interessiert dich das hier auch...

33 Kommentare

  • Antwort Marc vm 13. März 2011 um 12:27

    Ja da sollte sich jeder mal ernsthaft Gedanken zu machen. Habe vor kurzem noch selber darüber geblogget: http://bit.ly/meinebackups

  • Antwort Joe 13. März 2011 um 13:15

    Mit dem Thema (Foto)Backup beschäftige ich mich auch gerade. Mein derzeitiges Vorgehen: Fotos von der Speicherkarte auf den Laptop kopieren, bearbeiten, RAW-Dateien aufs NAS kopieren, entwickelte JPGs gehen zu Picasa, die RAWs von NAS gehen zum Online-Backup…

    Suche nur noch nen verlässlichen Online-Backup-Anbieter, hat da jemand Tipps? Deine Bemerkung zum Dateiformat (TIFF) lässt mich jetzt aber wieder grübeln…

  • Antwort Nils Luther 13. März 2011 um 13:58

    Zur Zeit löse ich das Problem noch manuell. Ich mache Regelmäßig ein Vollbackup auf eine externe Platte welche dann bei mir auf Arbeit gelagert wird.

  • Antwort Dario 13. März 2011 um 14:15

    Hallo Ronny

    Derzeit mache ich Backups zuerst auf eine interne Backupplatte und anschliessend auf eine externe USB-Platte die dann ausserhalb meines Hauses liegt.
    Bin mir aber am Überlegen auf online-Speicher zu wechseln. Da gibt es diverse Anbieter mit Unbegrenzt (128-Bit verschlüsseltem) Speicherplatz. Ausserdem würde da alles vollautomatisch laufen und ohne mein daran denken.

  • Antwort Moritz 13. März 2011 um 15:29

    Wie viele GB musst du denn sichern?

    Als Cloud-Backup dienst habe ich mich nach einigen Recherchen für Crashplan entschieden. Die sind schon seit ein paar Jahren dabei, Restores scheinen ordentlich zu funktionieren. Und für ein paar Euro im Monat hat man dort unbegrenzt viel Speicherplatz.

    Ich sichere dort momentan knapp 700GB Daten (das meiste sind Fotos), allerdings ist es nicht ohne, die Daten dort erstmal hinzubekommen (man kann das aber z.B. gegen Aufpreis machen, indem man eine Festplatte dort hinschickt, und ab dann alle Daten inkrementell online backupt).

    Zusätzlich habe ich meine ganzen Daten zu hause gespiegelt auf zwei USB-Platten.

    Insgesamt sollte ich damit auf der sicheren Seite sein, hoffe ich. 🙂

    Was man mit der Crashplan-Software auch machen kann (zusätzlich zu Cloud- und Lokal-Backup): Backup-Platte bei nem Freund an den Rechner hängen, dort auch nen Crashplan-Client laufen lassen und dorthin übers Internet backupen. Damit hat man seine kleine, kostenlose „Cloud“ und ist zumindest schonmal vor nem Feuer zu hause, o.ä. geschützt. (Funktioniert alles bestens ohne das Einrichten/Forwarden irgendwelcher Ports, etc. Sehr nette Sache.)

    Schönen Sonntag noch!

    • Antwort BlogTimes 13. März 2011 um 20:27

      Es handelt sich derzeit gerade mal so um die 200 GB an Bilddateien, also nicht sehr viel. Mir geht es auch mehr um die Langzeitsicherung. Letzter Abschnitt hört sich interessant an…

  • Antwort Andreas 13. März 2011 um 16:07

    Kompliziertes Thema. Da von einem Bekannten das NAS mehrmals sämtliche Daten verschluckt hat, traue ich dem ganzen nicht mehr. Auch Raid ist so ein Ding für sich. Derzeit habe ich 2 x 2 TB Platten und es wird jeden Tag ein inkrementielles Backup gefahren.

    Idealerweise wäre es jetzt noch super, die bearbeiteten Bilder als TIFFs (und die dazugehörigen RAWs als DNG-Datei) selektiv zusätzlich online zu sichern. Das ist aber viel arbeit….

    Wie aber mit Kundendateien umgehen? Wenn ich den ganzen Tag unterwegs war und mal mit 10 GB an Daten heimkomme? Ich kann dann nicht 10 GB in eine Cloud schicken. Da hilft nur selektieren. Hast Du dazu schonmal was gebloggt? Also um die ganze Datenmenge im allgemeinen zu verringern?

    Grüße

    • Antwort BlogTimes 13. März 2011 um 20:29

      Hallo Andreas,
      über die Verringerung der Datenmenge habe ich noch nicht gebloggt. Sehe hier aufgrund der erhältlichen Festplattengröße derzeit keinen Bedarf.

  • Antwort Bodo 13. März 2011 um 18:31

    Hallo Ronny,
    Ich konvertiere als erstes meine Bilder die behalten möchte in das DNG Format weil es ein offenes Format ist und inzwischen von vielen Herstellern unterstützt wird. Dann mache ich ein einfaches Backup auf eine externe Platte falls sich die interne Platte irgendwann verabschiedet.
    Ich habe auch schon darüber nachgedacht Blu-ray Medien zu verwenden weil diese doch einiges an Speicherplatz bieten und man diese dann auch außerhalb der Wohnung gut lagern kann. Auch die Langlebigkeit von Blu-rays ist ein gutes Argument und beachtlich, ich frage mich allerdings ob in 10, 20 oder mehr Jahren die Blu-ray Medien auch noch von moderneren Geräten gelesen werden können, das wäre schon sehr wichtig zu wissen.

    Gruss
    Bodo

  • Antwort nobsta 13. März 2011 um 19:58

    Noch ein Aspekt zu den RAID-Laufwerken (z.B. in Home-NAS). Die Datensicherheit ist natürlich gewährleistet, wenn das System in RAID-1 oder besser gefahren wird und eine Festplatte den Geist aufgibt. Ein Bekannter machte aber die Erfahrung, dass bei ihm die Elektronik abrauchte, dann kommt man aber auch nicht mehr an die (eigentlich noch lesbaren Daten) auf den Festplatten ran, da die Platten meist einer speziellen Formatierung unterzogen wurden oder eh auf mehrere Platten (mit Checksummen) verteilt sind und sich nicht mehr ohne weiteres rekonstruieren lassen.

    • Antwort BlogTimes 13. März 2011 um 20:30

      Das ist bedauerlich, wenn die Elektronik vom NAS System abrauscht. Ich denke aber, dass es nicht sehr häufig vorkommt – hoffe ich zumindest!

      • Antwort nobsta 13. März 2011 um 22:23

        Nachdem ich auch beruflich mit solchen Themen zu tun habe, kann ich dir sagen, daß sich dieses Thema bis ins unendliche weiterführen lassen würde.

  • Antwort n1Ls 14. März 2011 um 12:37

    Für dieses Problem habe ich mir meine ganz eigene (relativ kostspielige) Lösung gesucht.
    Eine 500GB Festplatte dient zum Backup und wird einmal im Quartal mit neuen Daten gefüttert und landet anschließend wieder in einem Bankschließfach 🙂

    Mehr dazu:
    http://n1ls.de/2010/02/keine-halben-sachen-beim-backup/

    Beste Grüße,
    Nils

    • Antwort BlogTimes 14. März 2011 um 13:11

      Das ist wirklich mal krass… Ist aber auf jeden Fall eines der sichersten Plätze! Was kostet eigentlich so ein Bankschließfach im Monat/Jahr?

      • Antwort n1Ls 14. März 2011 um 16:06

        Das war damals bei meinem Kontoabschluss dabei, gegen eine einmalige Gebühr und blieb jahrelang fast ungenutzt, bis mir dieser Geistesblitz mit dem Backup kam ; )

  • Antwort Alexander Spanke 16. März 2011 um 13:57

    Das Thema wird oft vernachlässigt und man merkt erst im Falle eines Defekts, dass da doch Daten waren die nicht gesichrt waren 🙂

    Ich selbst nutze ein RAID 1 System, es ist zwar keine kleine elegante NAS Box sondern ein dicker klobiger Linux Server, aber die Daten liegen dort sicher und ruhig.
    Gleichzeitig habe ich eine manuelle Sicherung meiner aktuell in Bearbeitung befindlichen Bilder auf einer externen Festplatte; diese Sicherung lösche ich sobald ich die Bilder fertig habe und auf den Linux Server kopiert habe.
    So versuche ich möglichst zu jedem Zeitpunkt immer eine Sicherungskopie zu haben.

    Gruß
    Alex

  • Antwort Rüdiger Gohr 16. März 2011 um 14:02

    Ich sichere momentan mit einem whs auf Festplatten, muss alerdings gestehen das ich sehr froh bin das ich meine Daten als Hochzeitsfotograf an meine Brautpaare weiter gebe, denn im Schnitt sind es mitlerweile schon fas 50 GB pro Hochzeit die ich da „produziere“ und das alles im raw Format .. dann kommen anschliesend die bearbeiteten .jpg in höchster Auflösung auch noch hinzu. Kannman sich leicht ausrechnen das wenn nicht nur gespeichert wird, sondern auch noch gesichert eine MENGE Daten zusammen kommen. Bin mitlerweile mit 6 Festplatten im whs am maximum angelangt …. am Ende der Saison muss ich wohl oder übel anfangen zu löschen 🙁

    • Antwort Andreas 17. März 2011 um 13:34

      Genau das ist auch mein Problem. Solange man über 10 Bilder die Woche spricht, hat man alle Möglichkeiten der Welt. Aber bei mehreren Gig wirds langsam eng. Da sehe ich derzeit auch nur die Möglichkeit über aussortieren und auf verschiedenen Platten zu spiegeln oder backuppen. Jede Online-Lösung ist da auf Dauer nicht praktikabel…

  • Antwort Chris 16. März 2011 um 16:39

    Ich sichere meine Aperturelibrary komplett auf einer externen Festplatte welche nur zu diesem Grund angeschafft wurde, da kommt mir nichts anderes drauf, ist auch mittlerweile schon gut voll. Über die Kompatibilität mache ich mir bisher keine Gedanken, selbst wenn in ca. 10-20 Jahren das nicht mehr ausgelesen werden kann, wird es Mittel und Wege geben die alte OSX Umgebung zu emulieren und so weiterhin auf die Daten zuzugreifen. RAW&JPG trenne ich zwecks Aperture nicht, wenn ich entwickelte JPGs aus den RAWs brauche, kann ich die aus Aperture direkt exportieren. Da Aperture meine Bilder nicht abändert sondern weiterhin die Quelldaten behält ist das für mich die ideale Lösung.
    PS: Das mit dem Bankschließfach ist natürlich auch nicht schlecht, wäre mir aber auf Dauer zu stressig.. und was passiert wenn jemand ein großes Magnetfeld aufbaut oder ähnliches (z.B. Starkstromleitung etc?), dann liegt die Festplatte zwar hardwaretechnisch sicher in ihrem Schließfach, die Daten können trotzdem futsch sein.

  • Antwort Paddy 17. März 2011 um 09:37

    Dieses Thema poppt irgendwie immer wieder hoch. Auch wenn ich eigentlich ganz zufrieden mit meiner Backup-Strategie bin, fehlt mir noch etwas für den Fall, dass unser Haus abraucht. Amazon S3 ist ne gute Idee, aber noch günstiger ist evtl. der Online Speicher von Strato. 1 TB kosten 20,- € monatlich. Ja, Strato ist so eine Sache. Da ist ja vor kurzem mein Server abgeraucht. Aber ich bräuchte den Online-Speicher nur für den absoluten Notfall und hätte immer noch eine Kopie im Haus. Das die Hütte abfackelt und gleichzeitig das Strato Rechenzentrum wäre dann das Restrisiko.

    Kennt sonst noch jemand günstigen Online-Speicher? Ich würde das einfach automatisch vom NAS machen. Kann ja ruhig ein paar Tage dauern.

  • Antwort Günstiger Online-Speicher gesucht 17. März 2011 um 09:43

    […] am 17. März 2011 in Dies und DasRonny hat sich gerade mal wieder mit dem Thema Backup beschäftigt. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Backup hier im Haus, es fehlt jedoch […]

  • Antwort Christof 20. März 2011 um 12:10

    Interessante Diskussion! Speziell für die Cloud-Backups bin ich auch gerade auf der Suche…

    Selber nutze ich derzeit die interne Platte des Arbeitsplatzrechners als primären Speicher (am schnellsten) und eine kleine Synology NAS mit RAID 1 als Standby-Backup. Wichtig dabei, dass gleich der Download von der Speicherkarte auf beiden Systemen landet. Ich benutze Photo Mechanic, aber Lightroom kann das sicher auch. Die NAS wird dann nochmal unregelmäßig (alle 3 Monate) auf eine externe USB Platte kopiert, die eben nicht dauerhaft elektrisch verbunden ist, sondern im Schrank liegt. Nur Offsite habe ich noch nichts.

    Ich habe gerade ein kleines Skript veröffentlicht, mit dem ich die „Vorhersage“ mache, wann denn schon wieder die Platten voll sein werden 🙂

    Wen es interessiert, hier zum herunterladen:
    http://alpenglow.info/2011/03/09/how-many-bytes-do-you-photograph/

    Zu den Dateiformaten: Ja, RAW gebe ich auch keine lange Lebensdauer. Aber JPGs gibt es mittlerweile so viele, und das Format ist auch gut dokumentiert und nicht besonders kompliziert, ich kann mir kaum vorstellen, dass das verschwinden wird. Bei hoher oder sehr hoher Qualität langt das auch für meine Zwecke (wobei ich – noch – auch alle RAWs aufbewahre).

    Grüße an alle!
    Christof

    • Antwort BlogTimes 20. März 2011 um 12:51

      Danke für Deinen Kommentar und den interessanten Link!

      Gruß
      Ronny

  • Antwort Thomas Brotzler 22. März 2011 um 19:50

    Oh ja, das Thema hat mich auch schon beschäftigt … der Gedanke an eine Onlinespeicherung hat schon etwas Verführerisches, dann könnte ja auch „das Haus in Ruhe abfackeln“. Andererseits können die Jungs auf ihren Seiten viel von „Übertragungs- und Speichersicherheit“ faseln – speziell den US-Amerikanern (für die Industriespionage bei ausländischen Daten ein Kavaliersdelikt zu sein scheint, während sie bei den eigenen Daten doch immer etwas mimosig sind) glaube ich grundsätzlich erst mal gar nichts …

    So gebe ich meine verwertungsfähigen Bilddaten nicht aus der Hand und bleibe beim bewährten System eines NAS-Servers mit RAID5 (eine erschwingliche Buffalo Terastation mit Mini-Linux, Software-Raid und 4×2 TB nominalem Speicher). Daneben habe ich zwei vollständig gespiegelte Backuplinien mit einigen externen Festplatten (alles Mögliche bunt durcheinander), von denen eine jeweils zur Ad-hoc-Sicherung am Netzwerk hängt und die andere an einem anderen Ort sicher deponiert ist.

    Es ist also eine Dreifachsicherung, wenn man so will …

  • Antwort ThilliMilli 29. März 2011 um 14:06

    Noch (!) nur ein Backup auf eine externe HD. Allerdings in sehr naher Zukunft ein inkrementelles Backup ins Netz. Der Plan lautet:

    – Mac Mini (nutze ich dann auch für Musik und Filme) mit externer HD, auf diesen wird vom Laptop ein regelmäßiges inkrementelles Backup gemacht
    – Sicherung der Daten vom Mini regelmäßig alle 2-3 Tage (Zyklus noch nicht ganz klar) nachts auf einen Webspace (nach spätestens einem Jahr wohl weg von Strato)

    Vorerst genügen hier noch die 100 GB von Strato für 1 EUR.

  • Antwort Mario 13. April 2011 um 16:19

    Derzeitige Strategie: Fotos beim Import zu DNG konvertieren, Dateien lagern in Ordnern die nach Jahren/Monaten geordnet sind. Diese werden getrennt differenziell auf meinen Server gesichert. Dadurch gibt es bei den länger zurückliegenden kaum Änderungen und keinen nennenswerten Zuwachs.

    Zusätzlich werde ich demnächst Wuala (http://www.wuala.com/) ausprobieren. Da kann ich externen Speicher entweder zukaufen oder auf meinem eigenen freigeben. Für jedes freigegebene Megabyte habe ich dann auch ein entsprechendes Megabyte in der Cloud Platz. Die Daten werden immer verschlüsselt übertragen, also ist für Sicherheit auch gesorgt.

  • Antwort Steffi 6. Juli 2011 um 15:57

    So langsam mache auch ich mir Sorgen um die Halbwertszeit meiner Daten/Bilder/etc – aber was unterscheidet denn ein NAS von einem herkömmlichen RAID-System, abgesehen von der Netzwerkkomponente?

    Die Hardware sind doch weiterhin „herkömmliche“ physikalische Datenträger ala Harddisk mit gleicher MTBF oder täusche ich mich da?

    Wenn dem so ist, was ist denn nun wirklich DIE Alternative, die mir sicherstellt auch im hohen Rentenalter (pray) noch an meine Daten zu gelangen?

    Gruss
    Steffi

    • Antwort BlogTimes 6. Juli 2011 um 17:37

      Unterschied zum normalen RAID-System – Keiner! Wie du schon richtig angemerkt hast, ist das „drumherum“ entscheident. Netzwerkfunktionalität, Remote-Zugriff usw….

      DIE Alternative gibt es meiner Meinung nach nicht. Entweder man tauscht von Zeit zu Zeit die Platten aus und gewährleistet so die (Über)Lebensdauer der Daten oder man wartet und hofft darauf, dass die zukünftigen Speichermedien ein Leben lang halten. Letzteres ist natürlich Ironie…

  • Antwort Onlinebackup meiner Daten bei Backblaze.com | Bilderwald 3. August 2011 um 10:40

    […] Für mich gibt es derzeit keine Alternative zu dieser Methode. Das heisst aber nicht dass sie alleinseligmachend ist. Einige Blogbeiträge zum Thema Backup mit verschiedenen Varianten gab es unter Anderem bei Paddy von neunzeh27.de auf blogtimes.info. […]

  • Antwort Andreas Dietrich 23. August 2011 um 13:08

    Eine Alternative ist http://www.wuala.com ein Schweizer Produkt (Spin-OFF der ETH Zürich) mit dem grossen Vorteil der Verschlüsselung auf dem eigenen Server / PC. So kann keiner Bilder einfach so mal klauen. Ob sich das auch für die Archivierung gut eignet, weiss ich nicht, weil ich diese Plattform vorwiegend zum Austausch grosser Bilddateien verwende.

  • Antwort Rückblick 2011 – Was dieses Jahr so alles passiert ist... | BlogTimes - Fotografieblog 20. Dezember 2011 um 20:19

    […] mache mir Gedanken über eine Backuplösung für meine Bilddateien…. Erst im Dezember werde ich stolzer Besitzer eines Datenmonster mit Namen Synology DS410 mit […]

  • Antwort Synology DS410 - Mein Eindruck | BlogTimes - Fotografieblog 25. Dezember 2011 um 18:56

    […] im März dieses Jahres hatte ich einen Beitrag über Langzeitdatenspeicherung&Backup geschrieben. Dass euch die “Sicherheit” der Daten nicht egal ist, habt ihr mir in Form […]

  • Antwort Künftige Speicherkarten sind nur begrenzt nutzbar... | BlogTimes - Fotografieblog 1. April 2012 um 08:02

    […] die Karten verfügen nach ihrem “letzten” Schreibvorgang über die Möglichkeit der Langzeitdatenspeicherung. Zur Zeit nutze ich ein NAS von Synology und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Mit den neuen […]

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