Fotografie, Mitgemacht

BlogTimes Leser sind gefragt….

25. Juli 2012

Wie ihr wisst, arbeite ich derzeit mit Hochdruck an meinen Buch Langzeitbelichtung und Nachtfotografie. Während die grundlegenden Kapitel, im Stil von  „Warum eigentlich Langzeitbelichtung“, „Meine Art der Nachtfotografie“, „Was muss ich beachten“,  „Welche Ausrüstung benötige ich“, usw… bereits fertig sind, möchte ich natürlich auch ein paar Zeilen über die Bildbearbeitung schreiben.

Es bringt ja nichts, wenn der Leser auf den ersten Seiten die fertigen Aufnahmen sieht, sich aber bei seinen eigenen Versuchen wundert, warum diese dann nicht genauso aussehen. Selbstverständlich spielt für mich die Bearbeitung auch eine Rolle und dem möchte ich Rechnung tragen, indem ich die Bearbeitungsprozesse einiger Bilder im Buch beschreibe werde. Ich halte nichts davon, das Kapitel Bildbearbeitung in der Machart von „Konvertierung in S/W – viele verschiedene Methoden“, „Mit dem RAW-Konverter arbeiten oder Bildrauschen minimieren etc….zu schreiben. Nein, es geht um meine Art der Bildbearbeitung und die ist, nebenbei bemerkt, kein Hexenwerk und führt ausserdem relativ schnell zum gewünschten Ziel.

Erst kürzlich habe ich über einen anderen Fotografen gelesen, dass dieser für seine S/W  Aufnahmen je nach Motiv zwischen 40-60 Stunden benötigt. Was, nee – nicht mit mir. Das dauert mir zu lange. Frage mich aber auch, was derjenige bei seinen Aufnahmen bearbeitet, wahrscheinlich jedes der Millionen Pixel für sich. Naja, egal!

Nun, kann ich aber nicht alle im Buch verwendeten Aufnahmen beschreiben, denn das würde noch bis Weihnachten dauern. Zudem verwende ich grundsätzlich die gleichen Bearbeitungschritte und somit würde es euch auch nichts bringen die Bearbeitungsschritte aller gezeigten Bilder im Buch zu kennen. Ich unterscheide einzig zwischen S/W- und Farbversionen.

Jetzt seit Ihr allerdings gefragt. Ich hab bereits eine kleine Auswahl getroffen, würde die Entscheidung aber gerne euch überlassen. Ich plane den Bearbeitungsprozess von jeweils zwei Aufnahmen (S/W und Farbversion) der beiden Themen (Langzeitbelichtung und Nachtfotografie) einmal in Lightroom und Photshop zu beschreiben. Eine Aufnahme zum jeweiligen Thema hab ich schon gewählt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr die anderen zwei Aufnahmen wählen könnt! Auch wenn diese Aufnahmen sich im Kapitel wiederholen werden, so erhält der Leser meiner Meinung nach der direkten Vergleich zwischen der Bearbeitung a la Lightroom und Photoshop.

Folgende Aufnahmen stehen für das Thema Langzeitbelichtung zur Auswahl.

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Folgenden Aufnahmen stehen für das Thema Nachtfotografie zur Auswahl.

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Da ich demnächst noch einmal auf Fototur bin, werden vielleicht auch noch ein/zwei weitere Aufnahmen dazu kommen. Ich würde mich dennoch freuen, wenn ihr hier zahlreich mitmacht. Gerne könnt ihr auch einen Kommentar hinterlassen, was euch bei meiner Bildbearbeitung noch so interessieren würde. Das könnte ich dann eventuell mit ins Buch aufnehmen.

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12 Kommentare

  • Antwort Ivan 25. Juli 2012 um 09:38

    Das mit dem Buch ist ja genial! Gratuliere zu diesem Schritt. Aber an sich nur ein logischer Schritt, wenn man deine Bilder kennt. Ich hab’s gleich mal vorbestellt. Schade, dass es erst Ende des Jahres erscheint. Ich hätte es gerne jetzt schon :yes

    Zum Bearbeiten der Bilder noch was. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man für ein s/w Bild 40-60 h benötigt? Das klingt einfach unrealistisch und ist mit Sicherheit nur geschätzt oder incl. Pausen und Wiederholungen, bzw. Korrekturen der verschiedenen Bearbeitungsschritte. Oder doch? Wie lange brauchst du denn im Schnitt für deine Bearbeitung pro Bild?

    • Antwort BlogTimes 25. Juli 2012 um 13:07

      :-)….. Für Die Bildbearbeitung… naja, maximal ne Stunde für ein Bild! Kommt immer auf das Motiv, manchmal geht es auch viel schneller.

      • Antwort Ivan 27. Juli 2012 um 12:12

        OK, ’ne Stunde ist verständlich. Ist bei mir auch ähnlich. Die 40-60 Stunden von dem anderen sind dann doch eher utopisch. Würde mich dennoch interessieren, was er da diese Stunden an dem Foto macht.
        Wie auch immer, jedem das Seine…

  • Antwort NilsZ 25. Juli 2012 um 10:44

    Beim ersten hab ich für Durdle Door gestimmt. Es ist meiner Meinung nach anspruchsvoller zu bearbeiten und bietet viel mehr Möglichkeiten verschiedene Techniken zu erklären.

    Die zweiten Motive sind für die Bearbeitung aus meiner Sicht recht gleich. Da hab ich für die Hafencity gestimmt. Hier gibt es einen Hauch mehr Möglichkeiten mit dem Gebäude.

    Gutes Vorankommen

  • Antwort Teatime 25. Juli 2012 um 11:15

    Bei „B1“ würde ich aber den Horizont nochmal kontrollieren. Wirkt irgendwie schief.

    • Antwort BlogTimes 25. Juli 2012 um 13:09

      Gut, Werde B1 nochmal vermessen 😕

      • Antwort BlogTimes 25. Juli 2012 um 13:27

        Hattest recht…. tststs, blöder Fehler! Ist begradigt!

  • Antwort lichtbildwerkerin 26. Juli 2012 um 00:45

    Toll, freue mich schon datauf meine Nase in das Buch zu stecken 🙂

    Ich finde A2 und B2 sollten einen Platz in dem Buch finden 🙂

    • Antwort BlogTimes 26. Juli 2012 um 02:25

      Hey Lichtbildwerkerin…. Dein Kommentar ist der 6.000ste auf BlogTimes. Danke!

  • Antwort Pchen 8. August 2012 um 16:28

    Erstmal Glückwunsch zu Deinem Entschluss mit dem Buch.

    Auch finde ich es super das die Community hier etwas „Mitspracherecht“ von Dir bekommt. 😉

    Was mir persönlich nicht so gut gefällt ist, dass hier wieder einmal Photoshop als Arbeitsmittel vorausgesetzt wird. Ich als Hobbyfotograf kann mir eine solche „dicke“ Lösung leider nicht leisten sondern greife auf den kleinen Bruder „Photoshop Elements“ zurück. Bin ich wirklich so naiv oder ist es wirklich so, dass ich mit dieser Meinung ziemlich alleine stehe und jeder Fotograf auf eine solche professionelle Software zurückgreifen kann? Was mache ich falsch das ich mir Photoshop nicht leisten kann? 😉 Oder sind die Arbeitsschritte etwa mit „Elements“ identisch? *kopfkratz

    Trotzdem viel viel Erfolg mit Deinem großartigen Vorhaben!!! 😉

    LG Pchen

    • Antwort BlogTimes 8. August 2012 um 17:18

      Hallo Pchen,

      genau aus diesem Grund finden sich auch Lightroom Bearbeitungschritte im Buch…. Ach und bis auf wenige Zwischenschritte kannst du auch Elements für die Bearbeitung nutzen.

  • Antwort Andreas 8. August 2012 um 23:46

    Hatte mich bei der Langzeitbelichtung für das erste Foto “ Durdle Door“ entschieden. Das Dubai-Foto ist zwar super, aber so eine Szene bekommt man nicht alle Tage vor die Linse. Das erste Foto ist für mich als blutiger Anfänger einfacher nachzuvollziehen.
    Habe mich gerade im Urlaub erstmalig an das Thema Langzeitbelichtung gemacht, nachdem ich mir vorher einen ND3 Filter gekauft habe. Das Thema interessiert mich echt. Obwohl ich muss zugeben mir fehlt es noch an Ideen und Erfahrungen. An das Thema Nachbearbeitung der Langzeitbelichtungen habe ich mich noch gar nicht herangetraut.

    Bin auf dein Buch echt gespannt.

    Habe übrigens meine ersten Versuche bei dir in die Flickr-Gruppe eingestellt. Für Anregungen und Kritik wäre ich dankbar.

    Gruß Andreas

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