Fotografie

BlogTimes Visitenkarten 2.0

15. August 2010

Der eine oder andere von Euch kennt das auch – da sitzt man in der Gruppe erzählt interessantes oder „unwichtiges“ unter anderem von seinem Blog und dann passiert es. Man wird gefragt, was-wie-wo und warum.

Natürlich beantwortet man alle Fragen gerne und notiert die Blogadresse auf einen Zettel – aber Zettel sind doch out!

Letzteres brachte mich also auf die Idee, warum nicht ein paar Visitenkarten für den Blog drucken? Auf der CeBIT 2010 hätte ich sie bereits gebrauchen können, auf der Photokina werde ich sie brauchen.  Nun stellte sich die Frage nach dem Layout der Karte. Natürlich sollten sie gemäß dem Corporate Design (CD) einen gewissen Wiedererkennungswert besitzen.

Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich es letztlich nicht ganz so genau mit dem CD genommen habe, denn meine Idee war die digitale Welt mit den Visitenkarten zu verbinden.

Mit Hilfe des sogenannten Mobil-Tagging habe ich diese Welt nun auf eine Karte gebannt. Herausgekommen ist eine Visitenkarte, dessen Vorderseite ein 2D-Barcode trägt. Eine Vielzahl dieser Codes sind im Umlauf. Richtig populär ist die Verwendung dieser Codes in Japan. In Deutschland dagegen sieht es eher spärlich aus.

Der wohl bekannteste dürfte der QR-Code sein. Dieser erschien mir aber zu „altbacken“ und so habe ich mich für den BeeTagg entschieden. Entwickelt wurde dieser 2006 von der Schweizer Firma Connvision, die übrigens auch einen kostenlosen Multicode-Reader (unter anderem als iPhone App erhältlich) für das Lesen der 2D-Barcodes anbietet.

Unterstützt werden so ziemlich fast alle mobilen Endgeräte. Allerdings gibt es hier zwei Unterschiede. Die einen (z. iPhone) unterstützen den sogenannten Realtime-Mode, bei dem nach Erkennen des Codes die Funktion sofort ausgeführt wird. Die anderen (z.B Blackberry) müssen erst das Foto mit der internen Kamera aufnehmen um es mit der Anwendung öffnen zu können.  Eine Liste der unterstützten Geräte findet Ihr hier.

Und so funktioniert es:
Einfach den BeeTagg-Reader downloaden, mit Euren Mobiltelefon die Anwendung aufrufen und mit Hilfe der Kamera den BeeTagg-Code scannen und abwarten was passiert…


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1 Kommentar

  • Antwort TAOG.de The Art Of Grafix 15. August 2010 um 20:24

    vielen dank für diese info 🙂 gleich mal getestet und selbst die kleinen avatare auf dem Monitor liest der reader ohne Probleme. also topp 😀

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