Bücher, Fotografie

Buchrezension: Pixelteacher – Die Bildbearbeitungsfibel 1

4. März 2012

Im Rahmen meines Kontakts zu IPS Hamburg habe ich die Bildbearbeitungsfibel 1 für eine Buchrezension erhalten. Die letzten Tage hatte ich nun ein wenig Zeit darin zu schmökern.

Allem voran ist das Buch ausschließlich für diejenigen gedacht, die Photoshop für ihre Bildbearbeitung nutzen. Warum das Buch die Nummer 1 hat – keine Ahnung. Vielleicht folgt ja irgendwann Nummer 2.

Wie dem auch sei, auf den ersten Blick macht das Buch einen extrem hochwertigen Eindruck, sowohl im Design als auch Druck. Laut dem Autor Wolfgang Pfaffe, soll das Buch kein Nachschlagewerk sondern ein „gedrucktes“ Seminar für die Nutzung von Photoshop sein. Obwohl es mit nur knap 80 Seiten relativ kurz ausfällt, werden die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten für Photoshop Einsteiger/Fortgeschrittene angesprochen. Der Seminarstil geht durchaus in Ordnung, denn so baut jedes Kapitel auf das Vorhergehende auf. Angefangen vom idealen Arbeitsplatz über die Verwendung der selektiven Farbkorrektur und Farbbalance bis hin zur Smart-Objekt Einstellungsebene finden sich durchaus Funktionen, die nicht jedem von Anfang an geläufig sein werden. Ein wenig Colormanagment ist auch noch dabei.

Nach der Durchsicht der Buches ist mir allerdings aufgefallen, dass Profis in diesem Buch sehr wahrscheinlich keine neuen Vorgehensweisen kennenlernen werden, obgleich der Autor auf der Rückseite des Buches schreibt, dass es auch für Profis geeignet wäre, die bisher ihre Bildbearbeitung nur intuitiv betrieben haben. Hmm, also ich unterstelle jetzt mal, dass Profifotografen (gerade im Porträtbereich) durchaus wissen, wie man mit Photohop umgeht, oder wie seht ihr das?

Wie ich bereits geschrieben habe, sehe ich es eher in der Gruppe der Einstieger und Fortgeschrittenen. Für diese wiederrum finde ich es sehr gut geeignet, da die in meinen Augen wichtigsten Funktionen kurz und prägnant erklärt werden. Es will doch keiner beispielsweise 10 Seiten über die Anwendung Tiefen/Lichter lesen, wie oft in großen Photoshop Kompendien geschrieben wird.

Im Grunde war es das eigentlich schon. Ach, Stopp! Ich habe noch etwas vergessen. Wer das Buch erwirbt kann über die Seite pixelteacher.de die erforderlichen Übungsbilder herunterladen und so jeden geschrieben Schritt genau nachvollziehen und natürlich üben. Finde ich eine gute Sache. Apropos erwerben. Das Buch kostet mit knapp 40 Euro nicht gerade wenig. Betrachtet man aber, dass man sich nicht wochenlang mit super dicken, kompliziert geschriebenen Photoshop-Erklärbüchern rumschlagen muss, geht der Preis durchaus in Ordnung. Immerhin erhält man zudem auch einen sehr hochwertigen Druck.

Bildbearbeitungsfibel 1 für 39,80 Euro (Amazon Link)
Webeseite pixelteacher.de (hier finden sich noch weitere Infos zum Buch+Inhaltsbilder)

Kennt ihr dieses Buch und/oder würdet ihr es kaufen?

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1 Kommentar

  • Antwort Markus 3. April 2012 um 17:29

    „Hmm, also ich unterstelle jetzt mal, dass Profifotografen (gerade im Porträtbereich) durchaus wissen, wie man mit Photohop umgeht, oder wie seht ihr das?“

    So sollte es zumindest sein. Leider ist dem nicht so. Ich habe mit der Zeit den ein oder anderen Fotografen getroffen, dessen Bilder sehr bescheiden bearbeitet waren. Dennoch wurden sie gut gebucht.

    Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass ohne PS heute nicht mehr viel geht. Wer wirklich kommerziellen erfolgreich sein will, der muss auch die elektronische Nachbearbeitung beherschen. Wobei man Photoshop ja auch sehr gut dazu nutzen kann seinen Bildern einen eigenen Stil zu verpassen. Dass das funktioniert merkt man daran, dass alle heute versuchen den Stil von bekannten Fotografen wie Paul Ripke und Dave Hill zu kopieren.

    Viele Grüße

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