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Bücher, Fotografie

Jimmy Nelson – Großformatfotografie vom Feinsten

20. November 2013

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Ich hatte es ja schon kürzlich in meinen Instagram Stream geposted – mein aktuellstes Fotobuch. Before they pass away von Jimmy Nelson ist nicht nur ein Bildband verschiedenster Stämme unsere Erde, sondern ein faszinierendes Porträt derselbigen, die ihresgleichen suchen.

Die Faszination für fremde Völker und Kulturen macht es per se schon einfach die Aufnahmen einfach umwerfend zu finden. Die Tatsache, dass sie auf analogen Material mit einer Großformatkamera aufgenommen wurden, verstärkt diese Faszination noch mehr.

Das erste Mal entdeckte ich das Buch, ich glaube es war im Lufthansa Magazin. Meine Gedanken waren aber zu diesem Zeitpunkt bereits bei den kommenden Deutschlandworkshops und so verlor sich der Kaufgedanke wieder. Wiederentdeckt habe ich es dann beim Stilpiraten, wie soll es auch anders sein, beim Frühstück genau dort wo dieses Coffee Table Buch eben hingehört. Immer noch oder besser gesagt war sie wieder da, die Faszination, vorallem aber mit den stilpiratischen Anmerkungen, Gedanken, Ideen und Absichten des Fotografen musste ich das Buch darauf unbedingt haben.

Letzte Woche war es dann soweit –  es lag auf meinem Tisch als Geburtstagsgeschenk von meiner besten Freundin aus Hamburg. Was für ein Zufall! Natürlich musste ich es gleich durchblättern und gestehen, dass ich beim Betrachten der Aufnahme Gänsehaut bekommen habe. Das ist mir eigentlich noch nie passiert. Ihr kennt das sicher von der Musik, hier und da gibt es Momente, da ist man einfach gefesselt und dann passierts – huuuuh Gänsehaut!

Das Buch zeigt mir einmal mehr, dass analoge Großformatfotografien nichts, aber auch gar nichts von ihrem Reiz verlorgen hat. Ganz im Gegenteil, war es zu Beginn ganz normal und selbstverständlich mit Filmhalter und Balgenkamera durch die Gegend zu ziehen, ist es heute aufgrund der Verbreitung digitalen Kameras faszinierender wie nie zuvor damit zu arbeiten. Die viel umschwobene Langsamkeit der Fotografie ist mir dabei völlig egal. Mir geht es um das Endprodukt und dessen Wirkung und die ist bei aller Schärfe und Auflösung der digitalen Kameras einfach viel intensiver. Es ist lebendiger!

Ein Großteil dieser Faszination können meiner Meinung nach nur diejenigen erkennen, die selbst schon mit diesem Format gearbeitet haben. Ich meine das jetzt überhaupt nicht negativ, aber dem Betrachter am Monitor ist es nunmal egal ob ich ein digital oder analog aufgenommes Bild zeige. Schreibe ich nicht dazu, dass es mit 4×5 aufgenommen wurde, würde es keiner merken. Die Faszination kann daher nur derjenige entwickeln und verstehen, der sich eben selbst damit beschäftigt und weiß wie schwierig oder leicht eine Aufnahme enstanden ist.

Mein Respekt vor dieser Arbeit gebührt daher dem Fotografen mit analoger Ausrüstung eine solche Porträtgewalt und Ausdruckstärke einzufangen, dass ich selbst sofort losziehen würde in die entlegensten Ecken unsere Erde. Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mit glatt die XXL-Version des Buches kaufen, aber mit mehr als 6.500 Dollar ist mir das doch ein wenig zu viel. Apropos kaufen, es ist ja bald Weihnachten und für alle, die sich mit Porträtfotografie beschäftigen oder einfach nur ein super-geilen Bildband haben möchten, bei dem sollte das Buch unterm Baum nicht fehlen. Knapp 130 Euro kostet der Bildband auf Amazon* – lohnt sich aber.

Hier noch ein paar wenige Eindrücke des 424 Seiten umfassenden Werkes.

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*Amazon Link

Bücher, Fotografie

Der Stilpirat hats schon wieder getan…

29. Juni 2013

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

… und hat ein Logbuch rausgebracht. Als alter Stilpirat-Fan hab ich natürlich Steffen angebettelt mir ein Exemplar im Tausch gegen die Versandkosten zukommen zu lassen. Na, wer mich kennt, dem kann man sowas natürlich nicht abschlagen. Danke Dir.

Vor ein paar Tagen bekam ich also Post und darin verpackt war Steffens neuestes fotografisches Logbuch – Vietnam. Ja, Steffen an dieser Stelle sei dir bewusst, du machst mich neidisch auf deine Bilder, Eindrücke und vorallem auf deinen Schreibstil. Selten habe ich ein Fotobuch genommen und den Text gelesen, bei dem ich einfach nicht aufhören kann. Bleib dir auch für zukünftige Projekte dieser Art und Weise treu… Alles andere wäre nicht stilpiratisch.

Genug geschwaffelt. Steffen hat das Buch in Eigenregie herausgebracht, ohne Blurb und Co, denn er wollte es einfach etwas besser machen, als die großen Online-Druckdienstleister. Wisst ihr was, er hat es geschafft. Neben dem in meinen Augen richtigen Format hat er vorallem das richtige Papier verwendet um genau seinem fotografischen Stil gerecht zu werden. Das matte Papier bringt genau die weichen Pastelltöne seiner Farbaufnahmen zu Geltung und lässt die schwarzweiß Aufnahmen  (wenn auch nur sehr wenig) nur so von Charme sprühen. Sicherlich spielt für uns Europäer auch das Exotische der Aufnahmen eine Rolle und erreicht beim Betrachter ein „Dahin-will-ich-auch-mal“ Gefühl. Diesem ist er auf jeden Fall gerecht geworden. Eins Plus!

Das wars auch schon von mir… Ich muss weiterlesen | Ach, das Buch gibts übrigens im Stilpirat – Shop

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

Logobuch - Vietnam, Steffen Böttcher

Bücher, Fotografie

Beyond Vanity – Porträtfotografie von Rüdiger Beckmann

23. Januar 2013

Ich habe das Buch schon länger bei mir und eigentlich wollte ich es euch schon viel früher vorstellen, aber die Zeit… Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Auch wenn ich gerade tief in den Foto-Reiseplanungen stecke, so habe ich mir nun endlich mal die Zeit genommen im Bildband von Rüdiger Beckmann zu stöbern.

Letztes Jahr im Frühjahr hatte ich die Gelegenheit Rüdiger persönlich in Hamburg zu treffen. Anlass war eigentlich die Übergabe einer Kamera, die Rüdiger gewonnen hatte. Da ich zu diesem Zeitpunkt selbst in Hamburg wohnte, warum nicht den Gewinn persönlich übergeben. Gesagt, getan… Rüdiger hatte mich zu sich daheim eingeladen und aus einer plumpen Übergabe wurde ein super nettes Gespräch über die analoge Fotografie, Fotocommunties, Kunst und, und, und…

Rüdigers Bildband, von dem es nur noch wenige Exemplare gibt – eine Neuauflage ist nicht geplant – zeigt seine ganz persönliche Sichtweise auf den weiblichen Menschen. Wer jetzt perfekt ausgeleuchtete Studioaufnahmen erwartet, den muss ich enttäuschen. Alle Aufnahmen sind bei ihm zu Hause entstanden und zwar ohne aufwendige Beleuchtung und Make-Up Artist aber genau das macht sie in meinen Augen so persönlich und intensiv. Wer braucht schon die absolute Schärfe, wenn die Aufnahmen solch eine Ausstrahlung und Melancholie besitzen. Auch wenn er es mit diesen Aufnahmen wahrscheinlich nicht auf die Titelseit der Vogue schaffen würde, ich persönlich mag diesen Porträtstil, da er den Menschen so zeigt wie sie tatsächlich sind und zwar ohne aufwendige und auffällige Retusche. Hier steht eindeutig der Mensch im Vordergrund.

Das sein fotografischer Stil Anerkennung findet, erkennt man an den zahlreichen Ausstellen die schon waren und noch kommen werden. Zum Einsatz kommt übrigens ausschließlich das Medium Film, was meiner Meinung nach die Ausdruckstärke der Aufnahmen unterstützt. Auch wenn ich Rüdiger nur ein einziges Mal persönlich getroffen habe, so bin ich dankbar für den Einblick in seine Arbeiten und wünsche bei den kommenden Vorhaben viel Erfolg. An dieser Stelle noch ein paar Visuelle Eindrucke, was euch im Buch erwartet.

Bestellbar ist das Buch derzeit noch über Amazon -> Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit oder direkt bei Rüdiger Beckmann (ebenfalls ohne Versandskosten) -> Direktlink zum Buch Beyond Vanity  – Jenseits von Eitelkeit.
Die Gesamtauflage beträgt 500 Stück

Bücher, Fotografie, Mitgemacht

Ich verlose zwei Exemplare meines Fotografiebuchs – Gewinner stehen fest!

8. Dezember 2012

 

Nachdem die ersten von Euch das Buch bereits in den Händen halten, ist es jetzt auch bei mir angekommen. Bisher konnte ich es mir immer nur „digital“ anschauen, aber das echte Exemplar – Ja, dass hat schon was. Bisschen Stolz bin ich auch!

Das Buch hatte ich hier bereits vorgestellt und möchte euch daher nicht mit zusätzlichen blabla… langweilen. Meine Belegexemplare sind schon aufgeteilt, dennoch konnte ich dem Verlag ein paar zusätzliche Exemplare für den noch bis morgen laufenden Fotowettbewerb und für eine kleine Verlosung abschwatzen. Das bedeutet für Euch, dass Ihr heute noch ein paar mehr Chancen habt, ein Exemplar zu gewinnen.

Amazon Link: Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Diejenigen unter euch, die bereits ein Buch in den Händen halten möchte ich schon einmal Danke für den Kauf sagen. Die Resonanz auf das Buch war bisher überwältigend. Ich habe von fremden Menschen (damit meine auch ich die, die nicht auf Facebook und Co. unterwegs sind) Emails erhalten, die sich über das Buch sehr freuen und es sowohl vom Schreibstil als auch vom Inhalt toll finden. Natürlich habe ich aufs Veröffentlichungsdatum hingefiebert, allerdings mit einer gehörigen Portion Zurückhaltung im Kopf. Es ist ja mein erstes Buch und da stellt man sich schon die Fragen – wird es gut aussehen, wie wird es bei den Lesern ankommen, wie werden die ersten Kritiken ausfallen usw…? Das macht einem schon ein paar Gedanken – mir zumindest!

Etwas mehr als eine Woche ist das Buch in den meisten Buchhandlungen und über die gängigsten Online-Buchhändler erhältlich. Beim Versand-Riesen Amazon war es für drei Tage ausverkauft – ist nun aber wieder erhältlich. Das hatte mich zum einen erstaunt und zum anderen natürlich auch gefreut. Leider weiß ich nicht genau, wie viele Exemplare bisher verkauft wurden. Es dürfte aber schon Richtung Ende der ersten Auflage gehen.

So, nun aber genug geschwafelt. Wie könnt ihr nun eines der Bücher gewinnen? Mit dem noch laufenden Fotowettbewerb ist klar, aber mit diesem Beitrag möchte ich nur eine ganz „normale“ Verlosung starten. Nun ist es so, dass mich etliche Leser gefragt haben, ob ich Ihr Buch signieren könnte. Ähmmm, hüstel! Irgendwie ist mir das unangenehm, da es sich ja nur um ein Fotografiebuch handelt. Doch wie nun aus der Widmungsgeschichte wieder rauskommen? Also Patrick von neunzehn72.de möge es mir verzeihen, wenn ich hier seine Überlegung kopiere, aber die finde ich dafür sehr passend. Da ich zwei Exemplare verlose, werde ich natürlich zwei Widmungen auswählen. Alles ist erlaubt, von super schräg bis klassisch originell. Bis zum 15.12.2012 schreibt mir einfach eure Widmung in das Kommentarfeld. Ich werde dann schnellstmöglich zwei davon auswählen, so dass es vielleicht noch bis Weihnachten bei euch ist.

Als ran an die Tasten. Ach, bevor ich es vergesse. Die- oder derjenige kann darf natürlich bestimmen, ob die Widmung tatsächlich ins Buch soll oder nicht. So viel Freiheit muss natürlich sein…

PS: Eure ehrliche Meinung, Kritik oder Lob zum Buch interessiert mich sehr und vielleicht auch potenzielle Käufer. Ich würde mich daher freuen, wenn sich auf der Amazon Bestellseite ein paar Zeilen von euch finden würden

Update vom 17.12.2012:
Die Gewinner der zwei Exemplare stehen fest. Ich habe den Zufallsgenerator entscheiden lassen und dieser hat Juliane und Timur ausgewählt. Ihr beide habt bereits eine Mail im Postfach. Vielen Dank an dieser Stelle auch an all die anderen für die zahlreiche Teilnahme. Ich musste sehr oft ober eure mögliche Widmung fürs Buch schmunzeln.