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Dies und Das

Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

What’s up in 2015 ?

9. Januar 2015

Outside for 10mins... Winter in Canada :)

Schon wieder 10 Tage vorbei (in Worten zehn!). Ich fühle mich gerade so, als ob ich angeschnallt an einem Schikansen klebe… Die Zeit rennt einfach so vorbei! Ich weiß, es ist nur das Gefühl. Was ich brauche sind einfach mehr Ersterlebnisse für 2015. Nachdem ich mich aus dem Jahresendtiefschlaf – Gähhnnn – Streeeeeck! – befreit habe, geht’s nun mit voller Kraft ins neue Jahr.

Wie letztes Jahr um diese Zeit bin ich wieder mit meiner Printproduktion beschäftigt. Nachdem ich vor ein paar Monaten alles „totally handmade“ umgestellt habe, komme ich aktuell kaum zum Schreiben von Artikeln. Gefällt mir gar nicht und muss sich wieder ändern.

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Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Das war mein Jahr 2014

29. Dezember 2014

So, der übliche Weihnachtsstress ist vorbei, wobei es bei uns eigentlich eher ruhig zugeht. Sollen sich die anderen doch stressen lassen – ich hab da keinen Bock drauf! Außerdem ist es für mich die Zeit das letzte Jahr in Gedanken und natürlich hier im Blog Revue passieren zu lassen und yep, auch wenn es auf BlogTimes etwas ruhiger zuging und die Beitragsdichte eher im einstelligen Berich pro Monat lag, so hatte ich doch alle Hände voll zutun.

Dieses Jahr stand für mich ganz im Zeichen von Ausstellungen, Festivals, einer extrem coolen Workshop-Tour und einem once-in-a-lifetime Flug in Newfoundland und und und….. Lehnt euch zurück entspannt euch mit einem Tee, denn jetzt gehts los!

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Dies und Das, Fotografie

Ein günstiger Monitor ist auf lange Sicht nicht zwangsläufig preiswerter…

5. November 2014

EIZO CX270Jeder von euch überlegt hin und wieder seinen Monitor gegen ein neues Modell einzutauschen, vor allem auch weil mit zunehmenden Alter die Leuchtkraft und Farbdarstellung schlechter werden. Gerade für uns Fotografen, die von einem farbechten und kalibrierten Monitor abhängig sind, bedeutet das den Neukauf eines Gerätes.

Ich mache natürlich keinen Hehl daraus, das ich vor gut 1 1/2 Jahren den CX270 von EIZO erhalten habe ,der nach wie vor auf meinem Schreibtisch steht und hervorragende Arbeit leistet. Neben der automatischen Überprüfung der Kalibrierung schätze ich vor allem die Sichtschutzblenden, die meine Bildbearbeitung einfach komfortabler gestalten. Schade, dass aktuell nur Eizo und Nec diese optionalen Hilfen anbieten.

Ich wollte kürzlich eigentlich einen ganzen Artikel über den EIZO schreiben, habe ihn aber wieder verworfen, weil er nur ein paar Sätze enthalten hätte – was auch meiner sehr subjektiven Beurteilung vorausgeht. Auch wenn ich bei einem dunklen/schwarzem Monitorbild Helligkeitsflecken in den Ecken ausmachen könnte, würden sie mich nicht stören, Ich bearbeite meine Aufnahmen ja nicht am äußersten Bildrand.

Ganz neu und aktuell sind jetzt die 21:9 Ultrawide und Curved Modelle, die auf den ersten Blick sicherlich sehr geil sind. Eizo hat sie (noch) nicht im Programm. Warum, dass wird wohl nur Eizo wissen. Ich gehe mal davon aus, dass es hier und da Probleme mit der Ausleuchtung gibt. Immerhin muss eine homogene Ausleuchtung auf einer sehr großen Fläche erzeugt werden. Lohnt sich der Kauf trotzdem?

Nun, was die Qualität der neuen Monitore angeht, darüber kann ich nur spekulieren. Ich habe kein solches Gerät hier und das soll hier auch nicht verwurstet werden. Ich betrachte sie mehr von der wirtschaftlichen Seite, wie eigentlich alles was ich kaufe (naja fast – manchmal ist der Haben-Will-Faktor größer). Bevor ich mir neues Equipment anschaffe, vergleiche ich natürlich nicht nur die Spezifikationen und lese sowohl Testberichte als auch persönliche Reviews, sondern ich vergleiche die Leistung des Herstellers. Was bietet mir dieser, wenn ich das teuere Konkurrenzprodukt kaufen würde?

Ich nehme mal das Beispiel vom neuen LG 34UM95* und mein zwei Jahre alten CX270, den es mittlerweile als CX271* mit LED Backlight und etwas höherer Farbraumdarstellung gibt. Auf den ersten Blick ist der LG ein geiles Gerät. Das Wide Format 21:9 macht schon was her. Auch sRGB deckte er nahezu vollständig ab und verfügt wie auch die Eizo über eine Hardwarekalibrierung. Ebenso mit an Board sind bis zu 10 Bit Farbdarstellung. Das wie üblich natürlich nur mit entsprechender Grafikkarte über Displayport. Preis knapp 750 Euro. Eizo ist mit 1.400 Euro fast doppelt so teuer.

Bei beiden Modellen muss man allerdings noch die Kosten für eine externes Kalibrierungsgerät (wie bespielsweise das X-Rit i1 Display) einrechnen. Den Vorteil des Eizo sehe ich neben seine Selbst-Verifizerung des Kalibierungstargets vor allem in den 5 Jahren Garantie, die der Hersteller auf alle seine Geräte gibt. Über diesen Zeitraum kostet der Eizo nämlich nur 0,77€ pro Tag und der günstigere LG 1,03€ pro Tag, da letzterer nur 24 Monate Garantie beinhaltet. Im Endeffekt ist das knapp mehr als die Hälfte doppelt so teure Modell das günstigere. Auf lange Sicht gesehen, lohnt sich also der Eizo aufgrund seiner Qualitätseigenschaften. Der Hersteller würde ja sonst nicht 5 Jahre Garantie geben. Dennoch muss man natürlich erst mal einen fetten Aufpreis bezahlen, welchen so manchen abschrecken könnten.

Dennoch wollte ich damit zeigen, dass gerade bei Equipment, welches länger als zwei Jahre im Einsatz ist oder sein wird auch der wirtschaftliche Faktor eine Rolle spielt und dieser mit in die Berechnung einfließen sollte. Auch muss ich nicht erwähnen, dass ein Eizo auf dem Gebrauchtmarkt einen weitaus höheren Preis erzielen wird, als ein vergleichbares Gerät von LG.

Der ganze Artikel wiederum bringt mir zu der Frage, welchen Monitor ihr aktuell einsetzt? Gerne auch dazu schreiben ob mit oder ohne Kolorimeter usw.?

Dies und Das, Fotografie, Großformat

Ne Großformatkamera für kleines Geld

22. Oktober 2014

The Intrepid 4x5 Kamera

Schon vor längerer Zeit bin ich über die hölzerne Großformatkamera von Max Grew aus England gestolpert. Damals steckte alles noch in den Kinderschuhen, doch seit gestern ist es offiziell. Die Kickstarter Kampagne läuft gerade mal seit zwei Tagen, aber das Funding ist bis auf zwei Tausend ein paar hundert Pfund fast abgeschlossen.

Wenn ich nicht schon eine Großformatkamera dieser Bauart hätte, würde ich glatt zuschlagen. Das Design, welches eher wie ein Bauklotz daherkommt, überzeugt mich zwar nicht, aber das ist hier völlig egal. Für schlappe 189 Pfund, also umgerechnet rund 240 Euro ist sie die aktuell günstigste Großformatkamera auf dem Markt und dürfte gerade für diejenigen interessant sein, die sich schon immer mal mit dem geilen 4×5 Format beschäftigen wollten. Jetzt ist die Gelegenheit.

Natürlich braucht man noch ein Objektiv mit Kabelauslöser und ein Filmhalter, aber die gibt es ja gebraucht wie Sand am Mehr. Die Planfilmkassetten von Fidelity gibt es auf Ebay meistens im 5er Pack für unter 100 Euro. Wer nicht so auf Plastik steht, dem kann ich wärmstens die Kassetten von Chamonix empfehlen – eine Kombination aus Holz/Carbon. Ich selbst habe davon 5 Stück und kann mich in Sachen Qualität nicht beschweren.

Die Intrepid 4×5 Camera wiegt etwa 1,2kg und wird über Aluhalterungen verfügen – im Gegensatz zum Prototyp aus kompletten Holz. Im Hinblick auf die Langlebigkeit ist das nur sinnvoll. Die Fokussierung erfolgt üblicherweise durch das Groundglas (scheiße, mir fällt gerade das deutsche Wort nicht ein), muss aber ohne Fresnel-Linse auskommen. Ist aber nicht so schlimm. In Anbetracht des Fortschritts der Kampagne steht der Produktion wohl nichts mehr im Wege, allerdings gibt es bei Crowdfunding Projekten natürlich immer das Risiko, dass es am Ende nichts wird. Kann ich mir hier aber nicht vorstellen.

Ich weiß, dass hier einige Großformat-Enthusiasten herum schwirren. Jetzt ist es an der Zeit… Ich will Ergebnisse sehen. Lange lebe analoge Fotografie… Achja, aus Übermut ganz vergessen. Die Internetseite und die Kampagne auf Kickstarter.