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Foto-Workshops, Fotografie, Mitgemacht, Unterwegs

Die letzte Tour…

5. August 2014

Adina-Bitterlich---Workshop-Berlin

In den nächsten Tagen werden auch die restlichen Teilnehmer meiner diesjährigen Workshoptour mit Infos versorgt. Um eines gleich vorweg zu nehmen, es wird die letzte Tour diese Art in Deutschland sein. Ich arbeite an einem neuen Konzept, welches nicht nur meine kommenden Reisen/Projekte betrachtet, sondern vor allem stark in die Workshop-Planung eingreift. Nach derzeitigen Stand sind für 2015 keine Kurse in diesem Umfang mehr geplant. Für 2014 gibt es noch ein paar Plätze und eine Warteliste steht auch noch als quasi letzte Chance auf einen Platz. In Hamburg und München werde ich zusätzlich Bildbearbeitung mit Schwerpunkt Photoshop anbieten.

Auch wenn 2015 vermeintlich noch in weiter Ferne liegt, so muss ich jetzt schon mit der Planung fürs kommende Jahr beginnen. Ich möchte mich verstärkt auf die Großformatfotografie, die Herstellung von Prints, Portfolien und dessen finale Präsentation konzentrieren. Auch das Offline Marketing im Bereich von Ausstellungen, Festivals und Gemeinschaftskooperationen mit anderen Fotografen möchte ich verstärken. Das alles gibts natürlich dann Online zu lesen. Allerdings erfordert das viel Zeit und viel Vorlauf und daher habe ich mich entschieden, die Workshop-Tour in diesem Umfang auf Eis zu legen. Ich weiß, es gab schon ein paar Anfragen, welche Städte denn 2015 auf der Liste stehen werden. Sorry, Leute! Daraus wird jetzt erstmal nichts.

Im Rahmen der Tour wird auch die BlogTimes  ND-Filterkarte nochmals aufgelegt. Allerdings in sehr begrenztem Umfang. 100 Stück wird es geben, wobei mehr als die Hälfte bereits für die Workshopteilnehmer reserviert ist. Den Rest der Karten werde ich nach der Tour zum Kauf anbieten.

Ich freue mich schon auf meine letzte Tour und die wird sicherlich affengeil. Etwas Zeit für Individualismus hab ich auch noch auf der Tour. Wenn ihr also Lust auf einen one-to-one Kurs oder kleinen Gruppenkurs hat, dann schickt mir einfach ne Mail. Wer Lust hat, kann sich hier von der letzten Tour ein Bild machen.

So long…
Ronny

*Foto von Adina Bitterlich – entstanden beim Berliner Workshop!

Fotografie, Mitgemacht

1800 Tage online – wie doch die Zeit vergeht…

15. Mai 2014

Canada Day 2012 - Firework - study 3

Am 25. Mai 2009 beginne ich ernsthaft über die Fotografie zu schreiben. Bilder haben keine Keywords und ich will meine Fotografie bekannter machen. Ich entdecke die Möglichkeit zu bloggen. Auch wenn die Bloggerwelle schon Jahre zuvor nach Deutschland schwappte. Für mich ist alles neu und so wage ich einen Anfang. Die ersten Monate vergehen… Nichts, keine Kommentare. Ich schreibe weiter, über alles und jede noch so kleine Info, die ich interessant finde. Ich habe keine Ahnung von SEO, Keywords, Optimierung usw. Das alles ist mir fremd. Weitere Monate vergehen und schon ist ein Jahr vorbei. Ich finde Gefallen am Schreiben und mache weiter…

Diesen Monat ist BlogTimes fünf Jahre online und zählt im deutschsprachigen Raum zu den bekannten Fotografieblogs. Die Inhalte haben sich geändert, Kommentare gibt es zu jedem Beitrag und wem hab ich das ganze zu verdanken? Euch natürlich!

5 Jahre ist schon ein beachtliche Zahl im Bloggerleben und aus diesem Grund habe ich diesesmal mehr als nur ne Kleinigkeit. Ganz besonders möchte ich mich bei F-Stop bedanken, die mir nicht nur eine Tasche, sondern gleich zwei zur Verfügung gestellt haben. Gleicher Dank gilt Sigma und Saal Digital. Ich werde die Preise nach dem Zufall unter allen Kommentaren verlosen, wenn ihr mir eine der folgenden Fragen beantwortet. Bis zum 25 Mai. 2014, dem eigentlich Geburtstag von BlogTimes läuft die ganze Sach hier. Natürlich könnt, dürft ihr auch zu allen drei Fragen etwas schreiben. Das würde mich sogar sehr freuen.

  • Stell dir vor, du bekommst 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bedingung, du musst sie in die Fotografie investieren. Was würdest du damit anstellen?
  • Stell dir vor, du erhältst die Möglichkeit einer Solo-Ausstellung. Bedingung. du musst dem fragenden Publikum deine Beziehung zur Fotografie erklären und warum du dich ausgerechnet für dieses Genre entschieden hast (People, Landschaft, Reisen, Makro usw…)
  • Stell dir vor, für ein Assignment hast du die Wahl zwischen einer Vollformat DSLR und einer analogen Großformatkamera mit 30 Planfilmen. Nach Abschluss darfst du einer der Kameras behalten. Für welche Kamera entscheidest du dich und warum?

Ja, ich weiß diese Fragen erfordern ein wenig Hirnschmalz und lassen sich nicht so einfach mit Ja oder Nein beantworten. Hauptgrund für diese Art der Fragen ist in meinen Augen die damit verbundene Ausseinandersetzung mit der Fotografie, abseits der ganzen Technik, Bilderposterei auf FB und Co. Im Grunde geht es darum, was Fotografie für dich bedeutet!

Diese Preise habe ich für Euch

Einen F-Stop GURU in Foliage Green inkl. ICU (Wert knapp 260 Euro)

F-Stop Logo

Eine Springfield Millar (Silver Sage) ebenfalls von F-Stop und einen fetten Gutschein von SAAL Digital im Gesamtwert von 150 Euro

Springfield Millar Silver Sage  Logo Saal Digital

Außerdem hab ich auch noch einen coolen Bildband, der von Sigma zur Verfügung gestellt wird. „Our World Tour – Eine fotografische Reise um die Erde“* von Mario Dirks anbieten. 2011/2012 war Mario Dirks als SIGMA World Scout für ein Jahr auf Weltreise – mit dem Ziel die schönsten Orte und Motive dieser Erde fotografisch festzuhalten. Die eindrucksvollen Ergebnisse und Erlebnisse seiner Reise gibt es nun zusammengefasst in diesem Bildband zu bewundern.

Our World Tour - Eine-fotografische Reise um die Erde

Ich selbst möchte natürlich auch noch eine Kleinigkeit besteuern. Zusätzlich zu den oben genannten Preisen kann sich ein Leser über eine meiner limitierten Resin-Editionen freuen. Einzige Bedingung…. Diesen Beitrag über eure sozialen Netzwerke teilen und mir im Kommentarfeld schreiben wo ihr ihn geteilt habt. Sei es auf der eigenen FB oder Google+ Seite oder über Twitter und sonstige Kanäle.

Limited Resin Edition - Ronny Ritschel Photography
*Amazon Link

 

Dies und Das, Fotografie, Mitgemacht

Alles RESIN oder was?

29. April 2014

Resin - Geiler gehts kaum

Die letzten zwei Monate habe ich mehr oder weniger mit Recherche und den Kauf von Materialen verbracht. Zudem Rahmen und passende Unterbauten anfertigen lassen um das ganze Zeug auch vernünftig verarbeiten zu können usw… Es handelt sich um die Veredlung von Fotografien, wie es auch Whitewall anbietet. Bestellt man es hier muss man tief in die Tasche greifen. Mehr als das doppelte gegenüber einem Foto unter Arcylglas. Bis vor kurzem nannte es Whitewall noch mit dem richtigen Begriff „Resin“, jetzt Spezialharz. Hmm, vielleicht konnten sich die Kunden nichts darunter vorstellen.

Was ist eigentlich RESIN?
Resin ist ein Epoxidharz, also ein flüssiger Kunststoff, der nachdem er ausgehärtet ist eine glasklare Oberfläche hinterlässt. Hier im nordamerikanischen Kunstbereich existiert diese ganze Geschichte schon länger. Auf dem europäischen Markt schaut es dagegen, abgesehen von Whitewall, eher mau aus. Ich kann mich hier natürlich auch irren, aber meine Recherchen haben nichts vergleichbares zu Tage gefördert. Ich selbst wurde im Rahmen meiner Teilnahme beim Artist Projekt hier im kanadischen Toronto auf diese Veredeltungsmethode aufmerksam, bei dem sowohl Maler als auch Fotografen ihre Prints mit diesem Material überziehen. Ich fand es total spannend und musste unbedingt wissen wie das ganze funktioniert und ob ich selbst eine DIY Methode entwickeln kann.

Nach nun zwei Monaten Lesen, Lesen und noch mehr Lesen, hab ich den ersten Versuch gestartet und ich kann euch sagen, dass ist schon ziemlich geil. Zur Erstausstattung gehört zwar ne Menge Material und es erfordert ne gute Portion Konzentration während der Bearbeitung, aber wenn es fertig ist – Yep, Acrylglas ist ein Scheiß dagegen! Selbst das Wetter, also die relative Luftfeuchtigkeit spielt eine große Rolle. Liegt die relative Luftfeuchtigkeit weit über 50 Prozent braucht ihr es gar nicht erst versuchen. Das Endergebnis wird nicht glasklar ausschauen… Genauso ist es wichtig die richtige Arbeitstemperatur zu haben. Wärmer als Zimmertemperatur sollen die zwei Komponenten schon  haben, ansonsten werden Luftblasen eingeschlossen. Ach und die Umgebung sollte möglichst staubfrei sein.

Apropos Verarbeitung. Dazu könnte man einen weiteren oder sogar zwei Artikel schreiben. Ich werde in den kommenden Wochen noch ein wenig experimentieren, auch um einige meiner Aufnahmen für eine kommende Künstlermesse in Kanada vorzubereiten. Danach bin ich sicherlich schlauer und habe mehr zu erzählen.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich das ganze hier veranstalte. Ist doch bestimmt ein riesiger Aufwand. Nun, der Aufwand ist sicherlich größer, als ein Bild zu rahmen, aber es ist wie bei so vielen. Wenn du die anfänglichen Schritte hinter dir hast, ist der Rest nur noch Übung. Außerdem bin immer auf der Suche nach „besseren“ Präsentationsmethoden meiner Aufnahmen und zum anderen möchte ich das gerne alles selbst in die Hand nehmen. Vor allem geht’s mir um das Produktfinish. Den Druck oder die Ausbelichtung des Prints können andere besser und zeitsparender erledigen.

Hier gibt noch ein paar Making of Bilder und wenn ihr Interesse an der DIY Methode habt, dann sagt Bescheid. Vom aktuellen gießen des Kunstharzes habe ich leider keine Fotos, da aufgrund der geringen Bearbeitungszeit keine Zeit fürs Fotografieren bleibt. Solltet ihr das ganze mal selbst versuchen wollen, dann sagt mir Bescheid und ich schreibe mal einen Artikel. Falls ihr schon mal recherchieren wollt. Die Harzspezialisten wissen vielleicht welches Zeug das ist. Die originale Bezeichung lautet EX-74 oder wenn ihr nicht warten könnt – hier gibt es das Harz als ART RESIN auch für den internationalen Versand.

Resin - Die Qual der Wahl

Resin - Träger für die Holzrahmen

Handmade Holzrahmen

Resin - Handmade Holzrahmen

Resin - Bild anpassen

Resin - Bild auf Holzplatte kaschieren

Mit Buchbinder Kleber - Säurefrei um die Fotografie zu schonen

Bevor das Resin augetragen wird, noch alle Luftblasen enfernen

Resin - Überlaufen

Resin - Geiler gehts kaum

Resin - Geiler gehts kaum

Resin - Geiler gehts kaum

Fotografie, Mitgemacht

Wie wars in Toronto?

12. März 2014

BlogTimes-IMG_1630

Schön, dass du fragst – es war überwältigend! Mit über 15.000 Besuchern in 3 Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun und muss mich jetzt erstmal vom vielen Reden und Erklären erholen. Zahlreiche neue und interessante Kontakte wurden gemacht, was sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zeigen wird, wie vielversprechend diese auch zukünftig sind.

Vom Umfang her war die Teilnahme am Artist Project meine bisher größte Veranstaltung und eines ist schon mal sicher. Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei, allerdings werde ich bis dahin noch ein paar Hausaufgaben machen und ein paar neue Projekte anstoßen. Vorallem im Hinblick auf Kreativit der Präsentation der Aufnahmen. Denn eines hab ich nach dieser Veranstaltung, bei denen alle Teilnehmer durch eine Jury ausgewählt worden, mitgenommen. Es geht noch mehr… und dafür werde ich mich ab und zu in meine kleine Werkstatt zurückziehen und basteln. Was genau, das erfahrt ihr sobald ich die nötige Ausrüstung zusammen habe. Ich werde das Rad zwar nicht neu erfinden und anhand der Besucherreaktionen hat der gute alte Print auch nicht ausgedient, aber ich habe so einiges gesehen, was mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich hatte übrigens mit knapp 30 Aufnahmen ein relativ großes Portfolio aufgestellt und gezeigt. Man sagt ja oft, weniger ist mehr, aber für eine breitgefächerte Darstellung meines Portfolios war es gerade richtig. Naja, vielleicht hätten auch zwanzig Aufnahmen gereicht. Bei der Auswahl der Aufnahmen habe ich mich für kleine Serien entschieden. So hatte ich neben typischen Landschaft und Städteansichten auch meine Streetfotografie gezeigt. In Sachen Formate hatte ich ebenfalls eine breite Auswahl um dem potenziellen Interessenten eine Vorstellung der Größen zu geben. Bigger ist Better ist nach wie vor meine Devise. Fotografien sollten großformatig präsentiert werden, gerade für die Urbane Fotografie. So kann sich der Betrachter viel länger im Bild „verlieren“ und genau das möchte man doch. Keiner will, dass man die Aufnahmen nur flüchtig betrachtet, oder nicht?

Es gibt im deutschsprachigen Raum natürlich auch ähnliche Veranstaltungen. Diese laufen vielfach unter den Begriffen wie Artist Festival, Kunstfestival oder auch Straßenfeste und bieten oft für wenig Geld entsprechende Teilnahmen an. Natürlich bleibt es nicht bei anfallenden Standgebühren. Das Portfolio will ja auch präsentiert werden und damit meine ich nicht nur Prints. Visitenkarten, Broschüren, vielleicht ein Ausstellungskatalog usw.. gehören genauso dazu wie eine ordentliche Beleuchtung und die Abwicklung von Verkäufen. Gerade wenn es das erste Mal ist, fallen hier natürlich Kosten an, die zunächst getätigt werden müssen. Dennoch kann ich euch sagen, es lohnt sich und damit meine ich nicht die Verkäufe. Natürlich habe ich mich über meine Verkäufe gefreut, aber die Inspiration und Kontakte die man auf solchen Veranstaltungen macht, sind oftmals mehr wert und zahlen sich erst Wochen oder gar Monate später aus.

Ich könnte euch jetzt hier meinen genauen Ablaufplan beschreiben, allerdings wäre ich dann Weihnachten noch nicht fertig. Wenn ihr allerdings Fragen habt, dann her damit. Vielleicht spielt ja der eine oder andere von Euch mit dem Gedanken sich mal auf dieses Abenteuer einzulassen und weiß noch nicht so recht wie und wo er anfangen soll.

Achja, ein paar eingerahmte prints habe ich noch übrig, falls hier Interesse besteht?! Natürlich alle signiert…

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