Fotografie, Nachgedacht

CC – Adobe’s Creative Cloud und mein Senf…

9. Mai 2013

Adobe Creative Cloud - Screenshot der Werbseite

Ja, was sich anhört wie eine intergalaktische Sternenwolke in den Weiten den Universiums ist eigentlich nur die Bezeichung für Adobe Software Abo-Modell, welches zukünftig in allen Folgeversionen Anwendung finden wird.

Als Adobe vor zwei Tage das „alte-neue zukünftige“ Modell vorstellte hagelte es Kritik von allen Seiten. Dazwischen fanden sich auch ein paar positive Anmerkungen ala „man erhält immer die neuesten Updates, Tools und Funktionen“. Das übliche blabla eben. Über die Idee eines Abo-Modell mag man sich streiten können, nicht aber über die Zwangsjacke in die Nutzer zukünftig gesteckt werden. Natürlich gibt es hier und da ne Alternative zu Lightroom, Photoshop und Co, aber sind wir mal ehrlich. Wenn einer jahrelang immer die gleiche Software nutzt, seinen Workflow angepasst und optimiert hat, dann wird er sich wohl kaum wieder eine Alternative suchen. Zudem funktionieren viele Plugins nur in Adobe Produkten.

Das Cloud-Modell mag vielleicht für den professionellen Fotografen, der auch tatsächlich seinen gesamten Lebensunterhalt mit der Fotografie verdient, funktionieren. Für den Hobby oder Semi-Prof ist es meiner Meinung nach ein Rückschritt, den dieser hat bisher auch nicht jede neue Version von Photoshop gekauft (bei Lightroom sieht das vielleicht anders aus – Ein Upgrade kostet ja nicht die Welt). Neuerungen und bestimmte Funktionen behält sich Adobe zukünftig nur für CC-Lizenzen vor. Auch bei zukünftigen Updates von Camera Raw ist nicht sicher, ob Adobe auch die „normalen“ Lizenzen weiter mit den aktuellen Kameras usw… ausstattet. Anfänglich wird das sicherlich nicht viele Nutzer stören, spätestens wenn man eine neue Kamera besitzt und das „alte“ Programm diese nicht mehr unterstützt wird, ist man gezwungen in die Wolke zu gehen. Einmal hier angekommen gibt es dann keine Alternative mehr. Zum einen wird in regelmäßigen Abständen die Online-Lizenz überprüft und wenn man nicht mehr zahlt, hat man gar nichts. Kein altes Programm mehr mit dem sich die eigenen PS-Dateien öffnen lassen könnten. Sollte mal keine Internetverbindung vorhanden sein, kann man noch 30 Tage mit dem Programm arbeiten, danach ist Schluss…

Ich glaube Adobe ist meiner Meinung nach mittlerweile an dem Punkt angekommen, bei dem ihre Programme im Hinblick auf Funktionen usw… nicht signifikant verbessert werden können. Nutzer würden sicherlich nicht mehrere Hundert Euro ausschließlich für Performance-Verbesserungen bezahlen. Adobe benötigt daher ein neues Modell um sich auch in Zukunft zu finanzieren und was eignet sich besser als ein Abo-Modell. Ich sehe die Entwicklung skeptisch. Sollte das Abo-Modell funktionieren werden auch andere Hersteller mehr und mehr auf diesen Zug aufspringen und somit wäre dann nicht nur Adobe-Software monatlich zu bezahlen…. Die Gewinner werden die Konzerne sein, die Verlierer sind die Nutzer! Zwar erhalten sie Aktualisierungen, aber ob die immer besser sind sei mal dahingestellt. Ich erinnere nur an den Leistungsverlust von LR3 auf die 4er Version.

Apropos zahlen oder bezahlen. Die Preisgestaltung der Cloudprodukkte von Adobe finde ich eine absolute Frechheit. Während die Dollar-Abonennten zwischen $9.99 (für bestehende CS3 Nutzer oder höher im ersten Jahr) und $19.99 im folgenden Jahr zahlen, dürfen Euro-Kunden sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Hier fängt es erst bei €12,29 oder respektive €24,59 an. Hochgerechnet sind das knapp 300 Euro im Jahr im Gegensatz zu umgerechnet knapp 180 Euro für beispielsweise den nordamerikanischen Raum. An dieser Stelle frage ich mich ernsthaft wie Adobe diesen extremen Preisunterschied rechtfertigt. Die Euro-Nutzer sind mal wieder die Gearschten. Die Preise sind allerdings nur für Einzelplatzlizenzen und auch nur für ein einziges Adobe Produkt. Wer die ganze Suite benötigt oder haben möchte, der kommt in Deutschland auf Kosten von knapp 740 Euro im Jahr. Nutzt man die Suite zwei Jahre zahlt man den kompletten Preis ohne das einem die Software danach gehört. Die Studenten und Lehrer Cloud kostet im Jahr übrigens mehr als die derzeitige Vollversion.

Man könnte diese Beispiele noch weiter führen, aber ich belasse es an dieser Stelle dabei. Mein Standpunkt zum Thema Creative Cloud dürfte hier ersichtlich sein. Ich will es nicht…. Zur Zeit nutze ich LR4 und Photoshop in der 5er Version. Solange ich vorallem mit letzterem Arbeiten kann, werde ich das tun. Was danach kommt, muss man sehen. Bock auf die Cloud hab ich nicht.

… und ihr so?

*Bildquelle: Adobe.com

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20 Kommentare

  • Antwort der nöBär 9. Mai 2013 um 16:02

    Ich sehe es ähnlich… Irgendwie kommt man sich langsam wie ’ne Goldene Gans vor… erst Telekom mit der Parole „Mehr Geld raus, oder dein Internet wird gedrosselt“ und nun Adobe! Hey wir „Privatpersonen“ habens doch…

    Mit schrägen Gruße der nöBär

    PS: Die Firmen bekommen sicher Sonderrabatte!

  • Antwort Photoshop CC - Seite 6 9. Mai 2013 um 16:35

    […] […]

  • Antwort Marc vm 9. Mai 2013 um 18:11

    Nun so treibt man treue Kunden dazu sich „andere“ Wege zu suchen. Und die gibt es immer. Ich denke diese Gängelung wird nach hinten losgehen. Adobe versucht hier seine klare Monopol Stellung für meinen Geschmack ein wenig zu überreizen. Ich brauche eigentlich täglich PS, ID, LR und ab und zu AI und das ein oder andere kleine Tool. Da wird’s schnell teuer.

    Adobe hat schon immer exorbitant höhere Preise für die EU Versionen genommen. Da ist hier auf dem deutschen Markt noch nicht einmal am krassesten. Auf eine Anfrage von mir hin wurde das vor ein paar Jahren mal mit den „localization“ Kosten begründet. Is klar…

    Das mit der Telekom wir auch noch eine schicke Kettenreaktion. In dem Moment wo sich Youtube oder Bezahldienste wie Spotify mit der Telekom einigen werden auch die ihre neuen Mehrkosten direkt an den Nutzer weitergeben. Nur wird man dann irgendwann merken das der Kunde nicht endlos immer mehr „hier und da“ zahlen kann.

    ps.: die Software gehört dir nie, nur eine Lizenz selbige zu verwenden 😉

  • Antwort Fabian S. 9. Mai 2013 um 19:30

    Als ich von der Neuerung gehört hatte, war ich auch nicht begeistert – wie auch. Vorteile gibt es an dem neuen Modell ohnehin keine. Wird auch sicherlich nicht professionellen Fotografen schmecken, wenn ihre Software auf einmal nicht mehr funktioniert, sollte man die Zahlung einstellen. Was mache ich bei einer Weltreise – oder wenn man sich mehrere Monate in einem Gebiet ohne Internetanschluss aufhält. Könnte ja sein, dass man auf dem Laptop dennoch Bilder bearbeiten möchte.

    Wie du schon sagst, ich sehe für mich momentan auch keine wirklichen Alternativen – was mir bleibt ist CS6, bis wohl irgendwann der Moment kommt, an dem es A eine gleichwertige Software gibt oder B, meine Kamera / Betriebssystem nur mehr mit Photoshop CC arbeitet. Es wird vermutlich B sein.

    „Ich glaube Adobe ist mittlerweile an dem Punkt angekommen, bei dem ihre Programme im Hinblick auf Funktionen usw… nicht signifikant verbessert werden können.“

    Das sehe ich anders. Mich stören noch einige Aspekte in Photoshop, zudem sehe ich in manchen Bereichen eindeutiges Verbesserungspotential. Beispielsweise ein erweiterter Druckdialog auf dem Niveau einer RIP Software. Oder mehr Möglichkeit, Schwarzweiß Bilder zu erzeugen ( gibt natürlich unzählige Methoden ), aber das richtig flexible Werkezug für die Konvertierung fehlt meiner Ansicht nach.

    Als Student profitiert man mit dem neuen Modell auch nur, wenn man das gesamte Abo nimmt. Einzellizenzen sind nach jetztigem Stand zumindest gleich teuer. Eine Photoshop / Lightroom Kombi gibt es leider auch nicht.

    Ich kann mir vorstellen, dass Adobe mit flexibleren Buchungsmöglichkeiten einsteuert. Dass sie von ihrem Abo-Konzept abweichen, denke ich aber nicht. Der Aufschrei wäre jedenfalls wesentlich geringer, könnte man die Software nach Einstellen der monatlichen Zahlungen weiterverwenden.

    Schade, schade.

  • Antwort Jogi 9. Mai 2013 um 20:07

    Hallo Ronny

    Ich nutze derzeit nur LR4 und wollte eigentlich mit Photoshop anfangen.

    Ich sehe das Angebot, trotz jedlicher Abhängigkeit dennoch als „gut“ an. Für mich als Anfänger-Hobbyfotograf / Arbeitnehmer ist es die Möglichkeit günstig in Photoshop einzusteigen.

    Andere haben den Stern, Spiegel oder den Fokus oder sonst irgendetwas im Abo, warum nicht auch Photoshop ? Ok ist neu, war der Solidaritätszuschlag damals auch, und werden wir den jemals los ??? 😉

    Mit 24,59 € im Monat (300 € im Jahr), da braucht man 4 Jahre um an den jetzigen Kaufpreis zu kommen. Nur in 4 Jahren wird es sicher eine, wenn nicht sogar eine zweite Update Versionen davon geben. Richtig, ob man sie benötigt ist individuell. Aber wir kaufen uns weiterhin LR noch nebenbei.

    Damit sollte sichergestellt sein das die Fotos / RAW´s etc. weiterhin zu nutzen sind auch wenn man das ABO kündigen sollte.
    Kommt ja schließlich aus dem gleichen Hause.
    Vielleicht reicht einem später sogar Elements zur Retusche, schlechter wird das ja auch nicht.

    Wie ich finde gibt es schlimmeres als ein Abo.

    Gruß
    Jörg Klimas aka Jogi

    • Antwort BlogTimes 9. Mai 2013 um 21:19

      Wie kommst du den auf vier Jahre. Die aktuelle Version kostet 875 Euro bei Amazon!

      • Antwort Jogi 10. Mai 2013 um 00:03

        Also diese Version „Photoshop cs6 extended“ kostet 1199,- €

        Und wenn man sich die Version für 875 holen sollte, sind das immerhin noch 3 Jahre in der Cloud und man hat alle Updates (wie gesagt ob sinnig, nutzbar oder überhaupt notwendig, ist individuell anzusehen)

        Aber für einen Arbeitnehmer der mal eben nicht 900 oder 1200 € raushauen kann, ist das ein attraktives Angebot. Die 25 € tun nicht wirklich weh im Monat, 900 oder gar 1200 € muss man aber erst einmal überhaben.

        Man hat nichts mehr in der Hand, klar der Störfaktor überhaupt, keine eigene Version mehr nutzen zu können. Cloud gehört dir nicht, beim Kauf hat man es (solange es noch geht)bleibt aber auf den Stand stehen.

        Ich bin eigentlich dafür … Freeware … aber das lässt wohl noch länger auf sich warten …

        … und zwischen Freeware … 25 € im Monat oder 300 € einmalig bis zu 875 € sind doch schon kleinere Welten.

        Gruß
        Jogi

        • Antwort BlogTimes 10. Mai 2013 um 13:05

          Natürlich, 25 Euro monatlich hören sich nicht viel an. Im Vergleich zum vollen Preis ist das ein „Schnäppchen“. Sorge macht mir die Entwicklung dahin. Wenn alle Software-Firmen auf diese Zug aufspringen und hier und da einen monatlichen Preis verlangen…

      • Antwort Jogi 10. Mai 2013 um 17:08

        Ja klar … das ist sicherlich nicht die beste Variante, son Abo. Adobe könnte mindestens sagen, wenn du 2 oder 3 Jahre oder oder in der Cloud warst/bist, gehört die aktuelle Version.

        Das wäre eine gelungende Retusche zum Abo.
        Ich denke damit könnten alle eigentlich ganz gut Leben.

        Adobe wir auch merken das die Quartalszahlen nach unten gehen werden, durch die Cloud. Es Kauft ja keiner mehr etwas, sie mieten alle nur noch.

        Zum anderen kann es für andere Software-Hersteller ein Segen sein, die weiterhin auf die Kauf-Lizenz setzen. Das alle nun auf das Modell Abo umstellen -> will ich mir auch nicht ausmalen.

        Als Fazit würde ich sagen:
        Vielleicht fällt mir das Pro zum Abo auch einfach leichter da ich noch nie Photoshop hatte und durch das Abo endlich mal auf legalen Wege mich an diese Software (erschwinlich) herantasten kann.

        Gruß
        Jogi

        P:S schönes We 😉

    • Antwort Thomas 10. Mai 2013 um 17:50

      „Andere haben den Stern, Spiegel oder den Fokus oder sonst irgendetwas im Abo, warum nicht auch Photoshop ?“

      Wenn ich eine Zeitschrift abonniere, dann ist das ganz was anderes. Die kann ich nämlich auch dann noch lesen, wenn ich das Abo längst gekündigt habe.

      • Antwort Jogi 11. Mai 2013 um 01:08

        Anderes, klardoch aber haben Sie dass, weil Sie es SO wollen.

        Ich verstehe durchaus das man sich ungern Abhängig von irgendetwas machen möchte … aber versteht doch bitte auch die Welt der kleinen Leute, die mal da rein wollen und so womöglich möglich wird.

        Zudem sprechen wir von Abo´s, natürlich kann ich mir den Fokus auch kaufen wenn ich „nur“ mal Bock drauf habe … aber das waren nur Beispiele. Miete, Autos, Reisen etc. sind alles grob betrachtet Abos´s, solange wie wir Sie wollen !

        Besitzen werden wir wenn nur das Auto, später mal. Reisen sind Erinnerungen, die Miete hätte auch mal ein Eigenheim sein können etc. etc. etc.

        Die Situation ist einfach Neu in der Software Welt, es ist kein Pay Tv, nur eben Pay Design … wenn man so möchte.

        Sorry für die Ausdrucksweise … klar wäre ich als langjähriger User mit Adobe voll und das gänzlich dazu berechtig, mich angepi… zu fühlen !

        Mir persönlich fehlt es nicht an Verständnis für die Situation, trotzdem ist es ein Angebot worüber ich Nachdenke ( Hobbyfotograf / Anfänger noch dazu ). Ich hätte mir dieses Jahr kein Photoshop kaufen können, Mieten ist da etwas anderes: you´re welcome.

        Statt 875 € cash … Mieten kostet 300 € … für die Differenz kaufe ich mir fast das Nikon 105mm 2,8.
        So rechnen wir Arbeitnehmer 😉

        P.S .. es sollte einfach nach einer gewissen Zeit einem selbst Gehören !
        Ob da nun 2-3 Jahre notwendig sind, wären mir perönlich Egal.

        Ansonsten sattel ich um … nach dem Motto: Ja macht ihr mal, ich mach mit Gimp weiter !!!
        Retusche bekommt man damit auch hin …

      • Antwort Grimmaldi Stefanidis 13. Mai 2013 um 19:21

        Adobe tut so, als wäre ein Update essenziell für die Funktion, so wie z. B. bei einer Virensoftware. Jedoch gibt es diesen Zusammenhang nicht. Pervers diese Strategie.

        Nur weg von amerkanischen Monopolisten, .. wie war das noch mal…too big to fail?

  • Antwort Konstantin A. 9. Mai 2013 um 22:36

    Leider folgte Adobe hier dem Trend, den Apple und Kindle vorgemacht haben: man kauft elektronische Medien, die man nur in sehr beschränktem Umfang nutzen kann. Will ich ein anderes Gerät benutzen, um ein Buch zu lesen oder Video zu schauen oder ein Buch oder ein Video wieder verkaufen, so gibt es dazu keine bzw. nur sehr beschränkte Möglichkeit.

    Ich kaufe also nur ein virtuelles Nutzungsrecht.

  • Antwort Thomas 10. Mai 2013 um 17:53

    Ich bin voll und ganz Deiner Meinung. Was Adobe sich da hat einfallen lassen ist eine reine Abzocke.

    Ich hoffe, dass der Schuss nach hinten los geht und andere Hersteller davon profitieren – nur einzig der Glaube daran fehlt mir.

    • Antwort BlogTimes 10. Mai 2013 um 18:58

      Ich hab was läuten hören, dass Adobe auf die heftige Kritik zum zukünftigen Software Modell reagieren möchte. Es soll wohl spezielle Pakete für Fotografen geben. Keine Ahnung was es ist und ob hier überhaupt etwas wahres dran ist.

  • Antwort Ann 11. Mai 2013 um 13:16

    Für große Firmen solche Beträge sind kein Problem. Wie viele solche Firmen gibt es? Sie schreiben in solchen Blogs nicht. Die meisten User sind knapp am Geld, und die müssen hier richtig draufzahlen. Wenn sie 3 Aps benötigen, müssen sie trotzen für Alle Aps zahlen. Adobe ist grössenwahnsinnig geworden, genauso wie Apple. Nur Abzocker. Was ich wirklich brauche ist immernoch im Photoshop 5.5 drin. PDF genauso. Dass Indesign einwenig Interaktiv geworden ist? Wer nutzt das wirklich. Dass der Imac nur 5mm dünn am Rand ist aber eine Festplatte ATA mit 5000 Umdrehungen hat und kostet viele Euros. Was habe ich davon? OS ist gut, alles andere ist LUFT. Kleine Software-Firmen werden ruiniert, Nutzer abhängig gemacht und die Konzerne machen die Preise, die in keine Weise angemessen sind. Das ist die Realität. Aufwachen bitte!

  • Antwort Timo 11. Mai 2013 um 23:45

    Ich seh das genau so es läuft alles auf Cloud Systeme hinaus man soll schön monatlich für was zahlen was einem nie gehört und im endeffekt Zahlt man viel mehr als Vorher gut über mehrere Jahre aber trotzem im endeffekt viel mehr und hat wenn man dann mal nicht mehr weiter zahlen will gar nichts in der Hand wobei die Adobe Produkte mal abgesehen von Lightroom nicht wirklich günstig sind sondern eher unverhältnissmäßig teuer im gegensatz zu anderen Herstellern. Ich habe mir damals die CS5 Maste Collection gekauft und später das Update auf CS6 Master Collection. Da ich sehr viele Programme aus der Collection benutze. Dazu muss ich nun sagen das wäre für mich dann auf jedenfall vorbei sobald ich auf Cloud gezwungen werde umzusteigen. Dann wird CS6 die letzte Version bleiben die ich gekauft habe. Denke Adobe hat anscheind durch seine Monopolstellung ein Höhenflug bekommen. Sehr schade das so wie ich das sehe auf die kleinen kreativen Menschen die nicht eine große Firma hintersich hat um das zu bezahlen und nicht jeden Monat feste kosten haben will, um was benutzen zu dürfen, auf gut Deutsch geschissen wird.
    Sehr traurige Entwicklung mittlerweile man soll überall obs nun Adobe oder T-Online ist geschröpft werden so viel wie möglich.

  • Antwort Atanjeo 13. Mai 2013 um 15:04

    Adobe nutzt hier leider schamlos seine Monopolstellung aus. Für Neueinsteiger ist die CC die ersten 3 Jahre finanziell interessant, aber die Mehrzahl der Adobe – Kunden hat ja bereits eine Lizenz und ist bisher gewohnt, vielleicht nur jedes zweite Update mitzutragen, wobei die Updatekosten ja meistens bei 1/4 der Neuanschaffung lagen. Die Cloud kostet nun mittelfristig nicht nur wesentlich mehr, sondern bedeutet auch das man nicht mehr Besitzer ist! Unmöglich. Dazu kommt noch das die Distributionskosten ja wegfallen, also müsste es alleine deswegen günstiger werden.
    Leider wird Adobe mit diesem Modell selbst beim Verlust von 1/3 seiner Kunden immer noch mehr verdienen als vorher.

  • Antwort Olli 14. Mai 2013 um 11:57

    Ich finde das Abo-Modell klasse!

    Wer dazu die Möglichkeit hat legt sich seine Arbeiten so zurecht, dass er jedes Monatsabo direkt wieder kündigt und jeden übernächsten Monat (mit neuen Anwenderdaten) erneut für 4 Wochen bucht. Jeden 2.ten Monat PS und herrlich viele Dateileichen. Und da man bei einer Kündigung innerhalb von 30 Tagen auch noch sein Geld zurückbekommt, ein Gratisvergnügen. Mein Hund hat auch schon einen Account.

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen neue Vertriebsmodelle.
    Aber dieses kommt mir so vor wie ein verspäteter Rachefeldzug gegenüber Schwarznutzern… auf Kosten zahlungswilliger Kunden.

    • Antwort dadri 29. Juni 2013 um 19:23

      Ich bezweifel, dass sich dieses Vertriebsmodell bei Adobe gegen Raubkopierer richtet. Ein Indiz dazu ist, dass die CC sich offenbar genauso leicht knacken lässt, wie die letzte CS.

      Adobe profitiert doch schließlich von privaten Raubkopierern. So kann jeder mit Adobe-Produkten umgehen (zumindest ein wenig) und wünscht sich diese professionelle Software auch am Arbeitsplatz – da wird dann gezahlt. Selbst wenn in manchen kleinen Betrieben keine legale Lizenz besorgt wird, würden diese immerhin die Marktposition (von wegen Datenaustausch/Dateiformate etc.) stärken. Ich glaube nicht, dass Adobe heute so eine große Rolle spielen würde, wenn sie nicht seit jeher einen Kopierschutz hätten, der mehr dekorativer Natur ist.

      zum Thema noch:
      Dieses Abomodell gefällt mir ebenfalls nicht. Höhere Kosten, Updatezwang (manchmal möchte man ganz bewusst und nicht nur wegen den Kosten ein Update auslassen, in Unternehmen z.B. auch um Umschulungen/Weiterbildungen zu sparen), Verlust der CS-Lizenz beim vergünstigten Angebot, geringerer Innovationsdruck für Adobe… nein nein nein, überzeugend ist das nicht. Aber das wird Adobe wohl nur interessieren, wenn die Kunden alle zur Konkurrenz gehen.

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