Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern. Vor ein paar Wochen war ich auf Fotoreise in Südengland unterwegs und wurde hierfür mit Kameras und Fotozubehör ausgestattet. Unter anderem auch mit einem Carbon-Stativ und einem neuen Fotorucksack von Vanguard – dem UpRise 48.
Wie, was UpRise?? Das hab ich doch schon mal auf BlogTimes gelesen. Richtig, genau genommen hatte ich im letzten Jahr den UpRise 45, quasi den kleinen Bruder, hier im Blog vorgestellt. Ein paar Monate später und aufgrund der Kameras für die Fotoreise, musste ein neuer, größere Fotorucksack her. Nach einer kurzen Rücksprache mit Vanguard wurde mir der UpRise 48 zur Verfügung gestellt.
Auf den ersten Blick unterscheidet er sich vom kleineren Modell natürlich in der Größe und in den Staumöglichkeiten und auf den zweiten Blick auch in der Funktionsweise. Während das 45er Modell über eine rückwärtige Öffnung zum Verstauen der Kameras und Objektive verfügt, so lässt sich der UpRise 48 wie auch schon von anderen Fotorucksäcken ganz normal von vorne öffnen. Zudem verfügt das größere Modell noch über ein zusätzliches Fach für Laptops bis 15 Zoll.
Optik, wie auch Verarbeitung ist selbstverständlich gleich gut. Ich habe ja nun mittlerweile wirklich viele Fototaschen entweder nur getestet oder auch selbst gekauft. Einige davon hatte ich nur ein einziges Mal benutzt, weil mir etwas nicht gepasst hat – und zwar das Tragegefühl. Ich sehe natürlich ein, dass die Staumöglichkeiten und der Zugriff auch für den Kauf entscheidend sein können, aber für mich zählt vorallem das Tragegefühl. Immerhin habe ich das Ding die meiste Zeit bei einer Fototour auf dem Rücken und da muss es einfach passen. Der Vanguard, egal ob der 45er oder 48 zählen definitiv zu meinen bisher besten Rucksäcken. Klar, gibt es auch hier was zu meckern. So hätte ich mir zum Beispiel eine bessere Trennung zwischen Daypack und dem Rest des Rucksacks gewünscht. Hier kann es unter Umständen schnell mal passieren, dass beim Öffnen des vorderen Reisverschlusses die Sachen aus dem oberen Daypack hinunter zu den Objekten und Kameras rutschen. Ist zwar doof, aber halb so schlimm.
Was mir schon beim 45er aufgefallen ist, ist der seitliche Zugriff auf die Kamera. Über diese Möglichkeit verfügt der UpRise 48 ebenso, allerdings ist die Größe der Öffnung gleich geblieben. Hier hätte ich mir eine etwas größere Öffnung gewünscht, da DSLRs mit aufgesetzten Batteriegriff nur etwas frickelig in die Öffnung hinein- und auch wieder hinaus gehen. Die Mittelformat Pentax 645D mit aufgesetzter 35er Festbrennweite ging aber ohne Probleme raus und wieder rein.
Eine gesamte Woche war ich mit dem Rucksack unterwegs und hatte ihn wirklich nicht sparsam beladen. Zur Ausrüstung zählten die Mittelformat DLSR Pentax 645D, eine Canon 1Ds MKII, ein 21mm Zeiss, ein 16-35mm f 2,8 Canon Objektiv und eine 35er Festbrennweite für die Pentax. Zudem diverse Fernauslöser, Filter, Reinigungsequipment, eine Stirnlampe und manchmal sogar noch ein Regenschirm. Im Grunde das volle Programm. Achja, und dass Stativ hatte ich seitlich auch noch befestigt. Und wisst Ihr was… ich hatte weder Schmerzen in den Schultern noch im Rückenbereich. Mit meinen anderen Taschen, wie zum Beispiel dem Kata war dies immer vorprogrammiert. Ein großer Pluspunkt in Sachen Tragekomfort ist hier natürlich auch dem Brustgurt zu verdanken. Dadurch verrutschen die Träger einfach nicht.
Aufgrund der vorgenannten Eigenschaften fällt er definitiv in die Kategorie “Reiserucksack” und auch wenn ich ein paar Kleinigkeiten gefunden habe, dir mir nicht so passen, war es sicherlich nicht sein letzter Einsatz dieses Jahr.
Wir steuern ja auf Ostern zu und vielleicht benötigt der eine oder andere von Euch noch eine kleines Geschenk….Sowohl den kleinen UpRise45 (eher für Tagestrips) als auch den großen Bruder kann ich wirklich empfehlen. Der UVP von 199,00 Euro ist ja schon ein wenig happig, aber zum Glück wird er bei meinem Lieblingsfotozubehör-Händler Amazon für 108 Tacken angeboten. Ich denke, dass ist ein fairer Preis. ->> Vanguard UpRise 48
Kennt eigentlich eine/er von euch Fotozubehör oder gar die Rucksäcke von Vanguard?
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5 Antworten : “Der Vanguard UpRise 48 – Kleiner Testbericht”














Ich komme mit Rucksäcken, auch mit Slings, nicht zurecht. Alles probiert und nun die ideale Tasche für Fototouren gefunden ( think tank retro 20)
Wie schauts hier aus mit der Belastung auf den Schultern… na im Grunde nur eine Schulter?!
Die Tasche trägt sich durch ein breites und wirklich rutschfestes Gurtpolster sehr angenehm, ideal für Fototouren. Und man kann die D700+Batteriegriff+angesetztem 24-70+angeschraubter Geli aufrecht darin versenken. Man hat also schnellen Zugriff auf die Kamera, was mir wichtig war. Es passen zusätzlich noch 2 große Objektive in die Fächer daneben und Platz für Kleinkram ist auch vorhanden. Ich bin gerade so begeistert, sorry, denn eigentlich geht es hier ja um o. g. Rucksack ;-)
Mir fehlen die da irgendwie die Vergleichsmöglichkeiten. Persönlich hatte ich bisher nur Loewepro Bags. Ein Vanguard ist mir bisher merkwürdigerweise noch nie in freier Wildbahn unter die Augen gekommen. Was ich aber interessant finde, ist das relativ geringe Eigengewicht im Verhältnis zur Größe. Beispiel: Mein Pro Runner 450AW wiegt leer 2,2 Kg, der von der Größe her durchaus vergleichbare Vanguard UpRise 46 hat ein Leergewicht von glatt 2 Kg. 200 Gramm sind schon nicht ohne.
Danke für die Info. In der Tat, dass Gewicht spielt auch eine Rolle. Mir selber ist auch noch kein anderer mit einem Vanguard unter die Augen gekommen.