Wenn man die Google-Suche bemüht und nach dem Stichwort “Fotografien vermarkten” sucht, bekommt natürlich sehr viele Treffer. Allerdings dreht sich hier meistens alles um Bildagenturen, Eigene Online-, Poster- oder Bildkalender Shops usw….

Das ist ja alles gut und schön, aber was ist, wenn ich keine Stockfotos vermarkten will oder keinen eigenen Poster/Bildkalender- Shop anlegen möchte, um meine Fotografien zu verkaufen? Gibt es andere Möglichkeiten?

Über die Stockfotografie kann ich nicht viel erzählen, da ich erstens kein Fan davon bin, es nicht getestet habe und die Erfolgsaussichten aufgrund der Masse an Bilder eher als gering einschätze. Klar hat es bereits den einen oder anderen Top-Verdiener gegeben, der oder diejenigen waren aber auch von Anfang an dabei. Wenn ich gefragt werde, was ich von der Vermarktung in einem Poster/Bildkalender-Shop halte, dann sage ich: Ich habe es getestet, hat aber nicht funktioniert. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ihr werdet bei der Google Suche nicht oder nur in den seltensten Fällen gefunden. Diesen Weg habe nach einer kurzen Testphase wieder aufgegeben.

Was jetzt übrig bleibt, sind die “Online-Galerien”, bei denen ihr eure Werke hochladen könnt und die sich anschließend auch über die Vermarktung und den Verkauf kümmern. Der Vorteil ist, dass ihr keinen eigenen Shop aufbauen müsst und ihr mit ein bisschen Glück schneller eure Bilder verkaufen könnt. Der Nachteil, wie bei eigentlich fast allen Vermarktungsmöglichkeiten ist, dass mittlerweile sehr viele Fotografen ihre Fotos anbieten. Hier muss man sich natürlich auch behaupten können.

Dennoch, gerade wenn man sich eher in der “künstlerischen Fotografie” bewegt, möchte man eventuell auch früher oder später seine Arbeiten dem breiten Publikum anbieten. Vielleicht ist der Ausdruck jetzt nicht ganz korrekt, aber ich meine damit alle erstellten Fotografien, die keine Stockfotos sind. Da der Markt hier überschaubar ist, möchte ich meine Erfahrungen mit den nachfolgenden Online-Galerien mit euch teilen. Bevor der Beitrag zu lang wird, stelle ich euch heute nur eine Möglichkeit vor.  Die nächsten Tage folgen dann seenby, whitewall, artflakes…

FineArtPrint

Wer die Google Suche ein bisschen intensiver bemüht, der wird früher oder später auf Fineartprint.de stoßen. Hier könnt ihr entweder eure Aufnahmen über die Community oder über einen eigenen Shop verkaufen. Letzteres kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht empfehlen, da hier auch wieder das Problem mit der Auffindbarkeit bei Suchmaschinen entsteht. Der Verkauf über die Community gestaltet sich recht einfach. Ihr meldet euch zunächst an und ladet euer Bild in der besten Auflösung auf den Server von FineArtPrint. Danach ordnet ihr es noch diversen Kategorien zu und gebt es für den Verkauf frei. Noch ist es aber nicht im FineArtPrint-Bilderkatalog. Zunächst wird es der Community für eine erste Bewertung zur Verfügung gestellt. Hier werden Kommentare geschrieben und/oder zusätzliche Sterne im Hinblick auf Idee, Umsetzung und Eignung als Kunstwerk vergeben. Die Höhe der Sterne kann entscheidend für die Shopaufnahme sein. Das muss es aber nicht. Das Gute daran ist, dass letztendes die Redaktion entscheidet, welches Werk in den Bildkatalog aufgenommen wird. Das bedeutet, auch wenn es von der Community null Sterne erhält, es aber die Redaktion als verkaufsgeeignet ansieht, kann es in den Shop aufgenommen werden.

Sobald ihr ein Bild verkauft habt, wird euch eine Mail geschickt und ihr könnt sofort überprüfen, wie hoch euer Provisions-Anteil ist. Der liegt derzeit bei 15 Prozent. Auf den ersten Blick nicht viel, wenn man aber bedenkt, dass Käufer gerne auch ein paar hundert Euro ausgeben, dann steigt natürlich auch eure Provision. Die Auszahlung erfolgt nicht, im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern, in einem festgelegten Rhythmus. Nein, die könnt ihr selbst bestimmen. Auch gibt es keine Auszahlungshöhe. Somit sind Auszahlung ab quasi einem Euro möglich.

Mein Fazit zu diesem Anbieter:
Die Möglichkeiten zwischen dem Community- Verkauf und dem eigenen Shop finde ich gut. Meine Empfehlung gilt allerdings klar der Community, da hier die Absatzzahlen im Vergleich zum Shop besser sind. Ihr müsst euch nicht über die Vermarktung kümmern, das übernimmt nach erfolgreicher Aufnahme in den Bilderkatalog FineArtPrint (FAP) selbst. Aufgrund der großen Bilderzahl (FAP wirbt mit Millionen Bilder), kann es natürlich sein, dass der Verkauf am Anfang gar nicht oder nur langsam voran kommt. Wenn ihr allerdings ein Alleinstellungsmerkmal mitbringt, habt ihr meiner Meinung nach ganz gute Chancen auch viel zu verkaufen. Upps, noch etwas vergessen. Es gibt zwei Arten von Community Accounts, einen kostenlosen Standard- und einen kostenpflichtigen Premium Account (€4,99 pro Monat). Letzteres unterscheidet sich nur davon, dass ihr unbegrenzt viele Bilder hochladen und zum Verkauf anbieten könnt. Beim kostenlosen Account sind 50 Bilder inbegriffen. Für den Start und für eine Testphase reicht meiner Meinung erst einmal der Standard-Account.

Kennt jemand von euch FineArtPrint oder ist vielleicht sogar Mitglied? Auf Eure Meinungen bin ich gespannt!

Comments

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31 Antworten : “Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos!”

  1. Hi,

    Coole Sache, danke für den Tipp!
    würde mich dann mal interressieren wenn das mal so ein paar Monate gelaufen ist mal zu schauen wieviel Du da verkauft hast. Auch ob/wie die das ganze vermarkten und wie das dann Publik wird. So “nur” eine Art Verkaufsplattform zu haben aber das ist so wie ne Dönerbude auf dem Bauerndorf in der letzten Strasse vor dem Feld mit Sicht zum Wald … wer weiss das es da was gibt und wie macht man auf den Laden aufmerksam ;-) ?!

    • Nur ne Verkaufsplattform zu haben, ist wie eine Dönerbude auf dem Bauerndorf… Gefällt mir…

      Das stimmt schon, aber da es dich keinen Cent kostet und die Bilder nur Speicherplatz belegen, kann ein Testphase über mehrere Monate nicht schaden. Man könnte durch die Verlinkungen des FAP Profils, zum Beispiel auf Facebook potenzielle Käufer erreichen. Ist nur ne Idee.

      • genau das meine ich.
        Es ist eben ein Unterschied zwischen “ich suche / verwende eine VerkaufsPLATTFORM” bzw. (Stockart)Agentur wie Getty & Co. oder ich VERMARKTE meine Bilder und nutze neben einem Shop/Agentur noch social Media, Werbung, etc.
        Dazu kommt dann auch wie/ob das ganze dann messbar ist (Controlling), etc.
        Ab HIER wird es dann nämlich interressant.
        ich freu mich auf die Ergebnisse des “langzeittests” :-) !

  2. Danke für den Beitrag! Bin gerade auch auf der Suche nach Möglichkeiten meine künstlerischen Fotos zu vermarkten, da der Weg über die eigene Homepage meist nicht ausreicht.
    Ich denke ich werde es einfach mal testen und bin daher schon sehr gespannt auf Deine weiteren Beiträge zu seenby etc.

    Liebe Grüße aus Bonn
    Julia

  3. Hallo Ronny,

    ein klasse Thema, das bei mir auch seit einiger Zeit aktuell ist. Ich habe bisher Whitewall ausprobiert bzw. bin noch am testen. Einige Bilder sind dort auch angenommen worden zum gewünschten Verkauf kam es aber derzeit nicht. Deshalb bin ich auf den Bericht darüber besonders gespannt.

    Ferner werden einige meiner Fotos über getty images vertrieben. Hast du damit Erfahrung gemacht? Bisher bin ich ganz positiv überrascht. Jeden Monat sind einige wenige Verkäufe da und die Provision von 20% ist auch nicht schlecht. Dafür, dass ich kaum was dafür machen muss, kommt da ein nettes Taschengeld zusammen.

    Beste Grüße

    • Mit GettyImages habe ich keine Erfahrung. Was bietest du dort für Aufnahmen an? Stockfotos, oder andere?

      • Also Getty Images such gezielt nach Fotos auf flickr, die du dann ihnen zum Vertrieb überlassen kannst. Das sind also Fotos die in meinem Stream auf Flickr zu finden sind. Meist sind das Farbfotos, die teilweise ein Stock Foto nicht mal im entferntesten ähneln aber dennoch verkauft werden.

        Zwei Extrembeispiele, die auch schon verkauft worden sind (heuter würde ich solche Bilder nicht mehr machen):

        http://www.flickr.com/photos/wecand/2670280091

        http://www.flickr.com/photos/wecand/3716597008

      • Interessant, gut zu wissen. Hab mir mal deine Extrembeispiele angeschaut und verstehe, dass du solche Aufnahmen nicht mehr machen möchtest. War wahrscheinlich in deiner Spiel- und Entdeckungsphase….

      • Extreme Spiel- und Entdeckungsphase :D

        Umso verwunderlicher ist es, dass sowas überhaupt gekauft wird. Leider gibt es außer dem Namen des Käufers bzw. der Firma keine weiteren Hinweise auf die Verwendung der gekauften Fotos. Hätte mich besonders bei dieses eckligen Fotos mal interessiert wo sie denn zusehen sind :D

      • Mich auch….

    • Auch ich empfinde 15% für indiskutabel. Schon die Bezeichnung „Provision” ist eine Provokation: Ich gebe dem Verkäufer Provision, nicht er mir. Ich halte so eine Aufteilung des Kaufpreises für die reinste Ausbeutung der Fotografin. Mir wären meine Bilder zu schade dafür, einer so genannten Internet-Galerie, die noch dazu kaum etwas für mich tut, zu so einem ungerechtfertigt hohem Anteil zu verhelfen. Kunstgalerien arbeiten für gewöhnlich mit 50:50 und promoten die Künstlerin aber auch noch.

  4. Hallo,
    alleine der Gedanke das ich für meine Bilder nur 15 Prozent erhalte und der Betreiber sich 85 Prozent einverleibt wäre für mich ein absolutes k.o. Kriterium. Selbst in der Stockfotografie bekommt man ca. 50 Prozent für ein Bild. Wenn man in der Lage ist wirklich auf hohem Niveau zu fotografieren, das gewisse etwas hat, eine tollen Stil oder was auch immer, dann wird man auch jemanden finden der bereit ist eine Ausstellung zu organisieren. Ich kann einfach nicht glauben wie viele Menschen sich unter wert verkaufen, Kopfschüttel.

    • Also man muss ja ganz klar zwischen einem Verkaufswert bei Stock Agenturen und einer Bildagentur wie GettyImages. Ich habe anfänglich auch ein ein paar Fotos auf Fotolia hochgeladen. Die paar Cents sind mit den zum Teil mehreren Hundert Euro über Getty nicht vergleichbar. Für die 15-20% bei Getty für ein Foto mündete ich bei Fotolia mehrere hundert Fotos verkaufen. Völlig unmöglich in meinem Fall.
      Einen starken unter Wert Verkauf sehe ich in meinem Fall auch nicht.
      Grüße

    • Das sich der Betreiber 85 Prozent einbehält ist ja eine Milchmädchenrechnung. Zum einen stellt er die Plattform zur Verfügung und kümmert sich um den Druck und die Logistik. Zudem müssen die Mitarbeiter auch bezahlt werden und ein bisschen Gewinn soll am Ende auch noch übrig bleiben. Ich möchte hier keinesfalls den Betreiber in Schutz nehmen, finde die 15 Prozent auch wenig, aber man kann dieses System nicht mit einer Stockagentur vergleichen. Hier bekomme ich doch überwiegend Cent-Beträge, weil es im Grunde doch nur Downloads sind.

      Hast du schon mal eine Ausstellung organisiert? Das ist ganz und gar nicht einfach und kostet dich im Normalfall ein Vielfaches an finanziellen Mitteln, als nur ein bisschen Zeit um ein paar Bilder hochzuladen…

    • Hier darf man auch die Mehrwertsteuer nicht vergessen, als gehen für alle Beteiligten erstmal 19% ab. Bleiben also noch 66% für FPA. Und im Gegensatz zu microStock bekommt der Endkunde hier keinen Download, sondern einen Ausdruck. Die Herstellungskosten müssen also auch noch runter.

      Da sind dann 15% für den Künstler gar nicht schlecht!

  5. Ich bin seit kurzem bei FAP, finde es aber wahnsinnig schwer, dort Bilder in den Community-Shop zu bekommen. Selbst Fotos, die beim Whitewall.de-Kunstmarkt sofort aufgenommen wurden, haben keine Chance. Wirkliche Begründungen gibt es leider meist nicht und gerüchteweise ist die Aufnahmeprozedur bei FAP auch irgendwie merkwürdig, da meist wohl nur eine Person der Redaktion nach Gusto entscheidet. So kann ein Upload des selben Bildes dann auch angeblich beim zweiten oder dritten Versuch zum Erfolg führen, wenn halt ein anderer darüber urteilt. Finde ich irgendwie sehr dubios.
    Als Alternative wäre dann noch seenby im Markt. Dort Bilder in den Shop zu bekommen ist aber noch eine Nummer schwieriger :-)

  6. Daniel sagt:

    Hi

    Durch einen Tweet der Fotocommunity hier drauf gestossen.

    Ein sehr schöner Blogeintrag. Freue mich auch schon auf die Restlichen Einträge zu den anderen.
    Kannte bisher nur Whitewall. Und da mich das Thema sehr interessiert muss ich sagen und auch schon mal überlegt habe meine Fotos zu vermarkten.

    Werde ich die weiteren Einträge schonmal fröhlich erwarten.

    Interessant mal mehr darüber zu erfahren.

    Gruß Daniel

  7. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit seenby gemacht. Heute kam sogar die Quartalsabrechnung. Klar, man wird davon nicht reich, aber ist schon eine witzige Sache.
    Was ich heute für mich entdeckt habe, ist FOTOBUCHVERKAUF bei http://de.blurb.com/make/share. Mal sehen, ob ich das ausprobiere…

  8. Hab selbst ein paar Bilder bei FineArtPrint und bisher echt zufrieden… Vor 2 Wochen hat einer ein Bild für über 1000€ von mir gekauft… (2x3m Acryl Print) Die Provision hat mich dann doch etwas überrascht. Also man kann auch Glück haben… Aber Reich wird man ganz sicher damit nicht…

    • Wow, schön zu hören…Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu, wie man sieht. Der Besteller hätte natürlich auch nur ein 2x3M großes Poster kaufen können!

  9. Also ich habe seit ca. 1 Jahr Bilder bei FAP zum Verkauf. Bin doch immer wieder überrascht was da geht. Es kommt allerdings sehr auf das Motiv an. Ich denke man sollte sich bei der Auswahl der Motive potentielle Käufer im Hinterkopf haben. Ich habe auch Bilder bei Whitewall und seenby zum Verkauf. Jeder hat etwas andere Schwerpunkte. Seenby nimmt gerne etwas ungewöhnliche künstlerische Motive und Whitewall ist sehr auf fotografische Qualität bedacht. Ich finde man hat da relativ wenig Arbeit und man kann sich mit der Verkaufsprovision seinen Etat für die Fotoausrüstung ein wenig aufbessern.

  10. FAP hat doch mit Panthermedia so eine Art Kooperation für Bilder als Leinwanddruck. Da ich bei Panthermedia meine Bilder ausstelle, habe ich ebenfalls die Möglichkeit gleichzeitig meine Bilder bei FAP anzubieten. Naja leider sind da wirklich nur wenige Euro zusammen gekommen, ok pro Monat habe ich im Schnitt drei Bilder verkauft, aber aufgrund der Cent Beträge, habe ich es nun sozusagen untersagt, das Panthermedia meine Bilder auch auf FAP anbietet.
    Aber ich werde mich mal schlau machen, wie so die Konditionen bei FAP sind, ohne den Umweg über Panthermedia.

    Danke für den Tipp!

  11. Wer in einer Nische fotografiert, hat es bei grossen Agenturen oft schwer – Stockfotografie hin oder her. Wenn es etwas spezieller wird, dann bieten sich häufig auch spezialisierte Agenturen an. Beispiele sind

    http://www.foodstock.de für Food-Fotografie oder auch
    http://www.doc-stock.com für Medizinalfotografie.

    Im Bereich Bergfotografie und Alpinismus gibt es
    http://www.alpinestock.com

    Dort kann man als Fotograf z.B. entscheiden, ob die eigenen Bilder royalty free oder rights managed angeboten werden sollen. Wer sich nicht über das Versinken der eigenen Bilder in einem Millionen-Pool von Stockfotos ärgern möchte, ist bei spezialisierten Agenturen meist besser aufgehoben. Muss man halt nur noch den speziellen Bereich abdecken ;-)

    Gruss,

    Will

    Liebe Grüsse

    Will

  12. Ala carte sagt:

    Hi, zusammen
    Falls der Thread überhaupt noch gelesen wird, hier ein paar Infos zur bildvermarktung. Also am besten sind Ausstellungen, wo ihr eure Bilder vor Publikum vermarktet. Möglichkeiten dazu gibt’s genug….
    Alle gängigen Internetplatformen sind die reinsten abzockmaschinen… Da kommt nichts bei rüber, Gewinner sind in jedem fall die Vermarkter, der Künstler selbst bleibt auf der Strecke! Bestes Beispiel Fineartprint, außer ein paar apathischen Telefonistinnen die keinen Plan haben, reibt sich der Inhaber kräftig die Hände. Die paar Euro Provision an den, der die meiste Arbeit damit gehabt hat, zeigen doch die Masche, wie die Marktwirtschaft generell tickt. Profite einstreichen auf kosten der untersten in der nahrungskette. Genau darin liegt das Problem. Alle die dort mitmachen unterstützen unbewusst diese Strategie. Leute, falls ihr ernsthaft vorhabt, ehrliches Geld mit den Bildern zu verdienen, müsst ihr eigeninitiative ergreifen. Auf den fotoplatformen läuft die abzockmaschinerie zu Gunsten anderer…
    Grüße
    Ala carte

    • Natürlich wird der Beitrag noch gelesen :-) …. Sicherlich hast du nicht ganz unrecht mit der “Abzocker-Mentalität” vieler Online-Bildvermarkter. Die Provisionen sind bewegen sich zwar im unteren zweistelligen Prozentbereich, allerdings bekommen Künstler in der Regel beispielsweise bei Galerien nicht viel mehr geboten. Ausstellungen, bei denen man sein Bilder selbst vermarkten kann, sind sicherlich das Ziel von vielen. In Anbetracht der vielen sehr guten Fotografen und Bilder, die mittlerweile im Umlauf sind, ist es aber keine leichte Aufgabe die eigenen Bilder gewinnorientiert auszustellen.

      • Ala carte sagt:

        Hi,
        danke für die Antwort. Genau deswegen, weil so viele Fotos in Umlauf sind, ist es speziell im Internet so schwer, Bilder zu verkaufen. Wenn du eine Ausstellung organisierst, bist du in der Regel der Einzige, der seine Bilder dort ausstellt. Das ist der Vorteil, die Besucher werden nicht -wie im Internet- überschwemmt von Bildern, sondern können sich in Ruhe auf einen Künstler einlassen. Das Internet macht den Markt, für Bilder vernünftige Preise zu erzielen kaputt. So sieht´s aus. Und mit Microstocks und der dergleichen wird es für den professionellen Fotografen eigentlich unattraktiv, im Internet überhaupt präsent zu sein. Beispiel flickr: Schöne Sache eigentlich, Bilder zu veröffentlichen und tolle Pseudopreise zu gewinnen. Nur wen interessiert das alles und vor allem wohin führt das letzten Endes. Zu nichts, außer dass virtuelle Preise vergeben werden die mit der Realität nichts zu tun haben. Jeder kann sich ein Stück virtuellen Ruhm erbieten und wird zu Guter letzt feststellen, dass das nichts wert ist, weil deshalb trotzdem kein Verlag auf dich zukommen wird, um deine Bilder zukaufen. Genauso mit Fotocommunity, genau der gleiche Schinken…
        Reich werden immer die Plattformanbieter, die mit den Träumen der Masse Ihr Geld abschöpfen.

        Ich spreche aus Erfahrung und habe selbst mit dem Internet noch nichts an Positiven, zwecks Vermarktung abgewinnen können. Denn das Internet ist für uns deutsche die Fortsetzung von Aldi, Lidl, Ikea und Co. Nur was billig ist wird gekauft, alles andere hat im Netz auch keinen Platz.
        Grüße & alles Gute
        Ala carte

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