Fotografie, Nachgedacht

Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos!

12. Juli 2011

Wenn man die Google-Suche bemüht und nach dem Stichwort „Fotografien vermarkten“ sucht, bekommt natürlich sehr viele Treffer. Allerdings dreht sich hier meistens alles um Bildagenturen, Eigene Online-, Poster- oder Bildkalender Shops usw….

Das ist ja alles gut und schön, aber was ist, wenn ich keine Stockfotos vermarkten will oder keinen eigenen Poster/Bildkalender- Shop anlegen möchte, um meine Fotografien zu verkaufen? Gibt es andere Möglichkeiten?

Über die Stockfotografie kann ich nicht viel erzählen, da ich erstens kein Fan davon bin, es nicht getestet habe und die Erfolgsaussichten aufgrund der Masse an Bilder eher als gering einschätze. Klar hat es bereits den einen oder anderen Top-Verdiener gegeben, der oder diejenigen waren aber auch von Anfang an dabei. Wenn ich gefragt werde, was ich von der Vermarktung in einem Poster/Bildkalender-Shop halte, dann sage ich: Ich habe es getestet, hat aber nicht funktioniert. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ihr werdet bei der Google Suche nicht oder nur in den seltensten Fällen gefunden. Diesen Weg habe nach einer kurzen Testphase wieder aufgegeben.

Was jetzt übrig bleibt, sind die „Online-Galerien“, bei denen ihr eure Werke hochladen könnt und die sich anschließend auch über die Vermarktung und den Verkauf kümmern. Der Vorteil ist, dass ihr keinen eigenen Shop aufbauen müsst und ihr mit ein bisschen Glück schneller eure Bilder verkaufen könnt. Der Nachteil, wie bei eigentlich fast allen Vermarktungsmöglichkeiten ist, dass mittlerweile sehr viele Fotografen ihre Fotos anbieten. Hier muss man sich natürlich auch behaupten können.

Dennoch, gerade wenn man sich eher in der „künstlerischen Fotografie“ bewegt, möchte man eventuell auch früher oder später seine Arbeiten dem breiten Publikum anbieten. Vielleicht ist der Ausdruck jetzt nicht ganz korrekt, aber ich meine damit alle erstellten Fotografien, die keine Stockfotos sind. Da der Markt hier überschaubar ist, möchte ich meine Erfahrungen mit den nachfolgenden Online-Galerien mit euch teilen. Bevor der Beitrag zu lang wird, stelle ich euch heute nur eine Möglichkeit vor.  Die nächsten Tage folgen dann seenby, whitewall, artflakes…

FineArtPrint

Wer die Google Suche ein bisschen intensiver bemüht, der wird früher oder später auf Fineartprint.de stoßen. Hier könnt ihr entweder eure Aufnahmen über die Community oder über einen eigenen Shop verkaufen. Letzteres kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht empfehlen, da hier auch wieder das Problem mit der Auffindbarkeit bei Suchmaschinen entsteht. Der Verkauf über die Community gestaltet sich recht einfach. Ihr meldet euch zunächst an und ladet euer Bild in der besten Auflösung auf den Server von FineArtPrint. Danach ordnet ihr es noch diversen Kategorien zu und gebt es für den Verkauf frei. Noch ist es aber nicht im FineArtPrint-Bilderkatalog. Zunächst wird es der Community für eine erste Bewertung zur Verfügung gestellt. Hier werden Kommentare geschrieben und/oder zusätzliche Sterne im Hinblick auf Idee, Umsetzung und Eignung als Kunstwerk vergeben. Die Höhe der Sterne kann entscheidend für die Shopaufnahme sein. Das muss es aber nicht. Das Gute daran ist, dass letztendes die Redaktion entscheidet, welches Werk in den Bildkatalog aufgenommen wird. Das bedeutet, auch wenn es von der Community null Sterne erhält, es aber die Redaktion als verkaufsgeeignet ansieht, kann es in den Shop aufgenommen werden.

Sobald ihr ein Bild verkauft habt, wird euch eine Mail geschickt und ihr könnt sofort überprüfen, wie hoch euer Provisions-Anteil ist. Der liegt derzeit bei 15 Prozent. Auf den ersten Blick nicht viel, wenn man aber bedenkt, dass Käufer gerne auch ein paar hundert Euro ausgeben, dann steigt natürlich auch eure Provision. Die Auszahlung erfolgt nicht, im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern, in einem festgelegten Rhythmus. Nein, die könnt ihr selbst bestimmen. Auch gibt es keine Auszahlungshöhe. Somit sind Auszahlung ab quasi einem Euro möglich.

Mein Fazit zu diesem Anbieter:
Die Möglichkeiten zwischen dem Community- Verkauf und dem eigenen Shop finde ich gut. Meine Empfehlung gilt allerdings klar der Community, da hier die Absatzzahlen im Vergleich zum Shop besser sind. Ihr müsst euch nicht über die Vermarktung kümmern, das übernimmt nach erfolgreicher Aufnahme in den Bilderkatalog FineArtPrint (FAP) selbst. Aufgrund der großen Bilderzahl (FAP wirbt mit Millionen Bilder), kann es natürlich sein, dass der Verkauf am Anfang gar nicht oder nur langsam voran kommt. Wenn ihr allerdings ein Alleinstellungsmerkmal mitbringt, habt ihr meiner Meinung nach ganz gute Chancen auch viel zu verkaufen. Upps, noch etwas vergessen. Es gibt zwei Arten von Community Accounts, einen kostenlosen Standard- und einen kostenpflichtigen Premium Account (€4,99 pro Monat). Letzteres unterscheidet sich nur davon, dass ihr unbegrenzt viele Bilder hochladen und zum Verkauf anbieten könnt. Beim kostenlosen Account sind 50 Bilder inbegriffen. Für den Start und für eine Testphase reicht meiner Meinung erst einmal der Standard-Account.

Kennt jemand von euch FineArtPrint oder ist vielleicht sogar Mitglied? Auf Eure Meinungen bin ich gespannt!

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46 Kommentare

  • Antwort Henrik 12. Juli 2011 um 21:30

    Hi,

    Coole Sache, danke für den Tipp!
    würde mich dann mal interressieren wenn das mal so ein paar Monate gelaufen ist mal zu schauen wieviel Du da verkauft hast. Auch ob/wie die das ganze vermarkten und wie das dann Publik wird. So „nur“ eine Art Verkaufsplattform zu haben aber das ist so wie ne Dönerbude auf dem Bauerndorf in der letzten Strasse vor dem Feld mit Sicht zum Wald … wer weiss das es da was gibt und wie macht man auf den Laden aufmerksam 😉 ?!

    • Antwort BlogTimes 12. Juli 2011 um 21:47

      Nur ne Verkaufsplattform zu haben, ist wie eine Dönerbude auf dem Bauerndorf… Gefällt mir…

      Das stimmt schon, aber da es dich keinen Cent kostet und die Bilder nur Speicherplatz belegen, kann ein Testphase über mehrere Monate nicht schaden. Man könnte durch die Verlinkungen des FAP Profils, zum Beispiel auf Facebook potenzielle Käufer erreichen. Ist nur ne Idee.

      • Antwort Henrik 13. Juli 2011 um 15:11

        genau das meine ich.
        Es ist eben ein Unterschied zwischen „ich suche / verwende eine VerkaufsPLATTFORM“ bzw. (Stockart)Agentur wie Getty & Co. oder ich VERMARKTE meine Bilder und nutze neben einem Shop/Agentur noch social Media, Werbung, etc.
        Dazu kommt dann auch wie/ob das ganze dann messbar ist (Controlling), etc.
        Ab HIER wird es dann nämlich interressant.
        ich freu mich auf die Ergebnisse des „langzeittests“ 🙂 !

  • Antwort Julia 13. Juli 2011 um 10:04

    Danke für den Beitrag! Bin gerade auch auf der Suche nach Möglichkeiten meine künstlerischen Fotos zu vermarkten, da der Weg über die eigene Homepage meist nicht ausreicht.
    Ich denke ich werde es einfach mal testen und bin daher schon sehr gespannt auf Deine weiteren Beiträge zu seenby etc.

    Liebe Grüße aus Bonn
    Julia

  • Antwort wecand 13. Juli 2011 um 10:26

    Hallo Ronny,

    ein klasse Thema, das bei mir auch seit einiger Zeit aktuell ist. Ich habe bisher Whitewall ausprobiert bzw. bin noch am testen. Einige Bilder sind dort auch angenommen worden zum gewünschten Verkauf kam es aber derzeit nicht. Deshalb bin ich auf den Bericht darüber besonders gespannt.

    Ferner werden einige meiner Fotos über getty images vertrieben. Hast du damit Erfahrung gemacht? Bisher bin ich ganz positiv überrascht. Jeden Monat sind einige wenige Verkäufe da und die Provision von 20% ist auch nicht schlecht. Dafür, dass ich kaum was dafür machen muss, kommt da ein nettes Taschengeld zusammen.

    Beste Grüße

    • Antwort BlogTimes 13. Juli 2011 um 10:32

      Mit GettyImages habe ich keine Erfahrung. Was bietest du dort für Aufnahmen an? Stockfotos, oder andere?

      • Antwort wecand 13. Juli 2011 um 13:07

        Also Getty Images such gezielt nach Fotos auf flickr, die du dann ihnen zum Vertrieb überlassen kannst. Das sind also Fotos die in meinem Stream auf Flickr zu finden sind. Meist sind das Farbfotos, die teilweise ein Stock Foto nicht mal im entferntesten ähneln aber dennoch verkauft werden.

        Zwei Extrembeispiele, die auch schon verkauft worden sind (heuter würde ich solche Bilder nicht mehr machen):

        http://www.flickr.com/photos/wecand/2670280091

        http://www.flickr.com/photos/wecand/3716597008

        • Antwort BlogTimes 13. Juli 2011 um 13:24

          Interessant, gut zu wissen. Hab mir mal deine Extrembeispiele angeschaut und verstehe, dass du solche Aufnahmen nicht mehr machen möchtest. War wahrscheinlich in deiner Spiel- und Entdeckungsphase….

          • wecand 13. Juli 2011 um 13:30

            Extreme Spiel- und Entdeckungsphase 😀

            Umso verwunderlicher ist es, dass sowas überhaupt gekauft wird. Leider gibt es außer dem Namen des Käufers bzw. der Firma keine weiteren Hinweise auf die Verwendung der gekauften Fotos. Hätte mich besonders bei dieses eckligen Fotos mal interessiert wo sie denn zusehen sind 😀

          • BlogTimes 13. Juli 2011 um 13:38

            Mich auch….

    • Antwort Subhash 24. November 2011 um 18:22

      Auch ich empfinde 15% für indiskutabel. Schon die Bezeichnung „Provision” ist eine Provokation: Ich gebe dem Verkäufer Provision, nicht er mir. Ich halte so eine Aufteilung des Kaufpreises für die reinste Ausbeutung der Fotografin. Mir wären meine Bilder zu schade dafür, einer so genannten Internet-Galerie, die noch dazu kaum etwas für mich tut, zu so einem ungerechtfertigt hohem Anteil zu verhelfen. Kunstgalerien arbeiten für gewöhnlich mit 50:50 und promoten die Künstlerin aber auch noch.

  • Antwort Bernd 13. Juli 2011 um 13:28

    Hallo,
    alleine der Gedanke das ich für meine Bilder nur 15 Prozent erhalte und der Betreiber sich 85 Prozent einverleibt wäre für mich ein absolutes k.o. Kriterium. Selbst in der Stockfotografie bekommt man ca. 50 Prozent für ein Bild. Wenn man in der Lage ist wirklich auf hohem Niveau zu fotografieren, das gewisse etwas hat, eine tollen Stil oder was auch immer, dann wird man auch jemanden finden der bereit ist eine Ausstellung zu organisieren. Ich kann einfach nicht glauben wie viele Menschen sich unter wert verkaufen, Kopfschüttel.

    • Antwort wecand 13. Juli 2011 um 13:47

      Also man muss ja ganz klar zwischen einem Verkaufswert bei Stock Agenturen und einer Bildagentur wie GettyImages. Ich habe anfänglich auch ein ein paar Fotos auf Fotolia hochgeladen. Die paar Cents sind mit den zum Teil mehreren Hundert Euro über Getty nicht vergleichbar. Für die 15-20% bei Getty für ein Foto mündete ich bei Fotolia mehrere hundert Fotos verkaufen. Völlig unmöglich in meinem Fall.
      Einen starken unter Wert Verkauf sehe ich in meinem Fall auch nicht.
      Grüße

      • Antwort marge 13. Juli 2011 um 21:24

        wie melde ich mich bei gettyimages an?

        • Antwort BlogTimes 13. Juli 2011 um 22:33

          Auf der Startseite unter der Rubrik „Mehr“ und dann auf „Reichen Sie Ihre Arbeit ein“.

    • Antwort BlogTimes 13. Juli 2011 um 14:23

      Das sich der Betreiber 85 Prozent einbehält ist ja eine Milchmädchenrechnung. Zum einen stellt er die Plattform zur Verfügung und kümmert sich um den Druck und die Logistik. Zudem müssen die Mitarbeiter auch bezahlt werden und ein bisschen Gewinn soll am Ende auch noch übrig bleiben. Ich möchte hier keinesfalls den Betreiber in Schutz nehmen, finde die 15 Prozent auch wenig, aber man kann dieses System nicht mit einer Stockagentur vergleichen. Hier bekomme ich doch überwiegend Cent-Beträge, weil es im Grunde doch nur Downloads sind.

      Hast du schon mal eine Ausstellung organisiert? Das ist ganz und gar nicht einfach und kostet dich im Normalfall ein Vielfaches an finanziellen Mitteln, als nur ein bisschen Zeit um ein paar Bilder hochzuladen…

    • Antwort OlDis 2. August 2011 um 14:21

      Hier darf man auch die Mehrwertsteuer nicht vergessen, als gehen für alle Beteiligten erstmal 19% ab. Bleiben also noch 66% für FPA. Und im Gegensatz zu microStock bekommt der Endkunde hier keinen Download, sondern einen Ausdruck. Die Herstellungskosten müssen also auch noch runter.

      Da sind dann 15% für den Künstler gar nicht schlecht!

  • Antwort Benjamin 13. Juli 2011 um 14:48

    Ich bin seit kurzem bei FAP, finde es aber wahnsinnig schwer, dort Bilder in den Community-Shop zu bekommen. Selbst Fotos, die beim Whitewall.de-Kunstmarkt sofort aufgenommen wurden, haben keine Chance. Wirkliche Begründungen gibt es leider meist nicht und gerüchteweise ist die Aufnahmeprozedur bei FAP auch irgendwie merkwürdig, da meist wohl nur eine Person der Redaktion nach Gusto entscheidet. So kann ein Upload des selben Bildes dann auch angeblich beim zweiten oder dritten Versuch zum Erfolg führen, wenn halt ein anderer darüber urteilt. Finde ich irgendwie sehr dubios.
    Als Alternative wäre dann noch seenby im Markt. Dort Bilder in den Shop zu bekommen ist aber noch eine Nummer schwieriger 🙂

  • Antwort Daniel 13. Juli 2011 um 17:28

    Hi

    Durch einen Tweet der Fotocommunity hier drauf gestossen.

    Ein sehr schöner Blogeintrag. Freue mich auch schon auf die Restlichen Einträge zu den anderen.
    Kannte bisher nur Whitewall. Und da mich das Thema sehr interessiert muss ich sagen und auch schon mal überlegt habe meine Fotos zu vermarkten.

    Werde ich die weiteren Einträge schonmal fröhlich erwarten.

    Interessant mal mehr darüber zu erfahren.

    Gruß Daniel

  • Antwort marge 13. Juli 2011 um 21:15

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit seenby gemacht. Heute kam sogar die Quartalsabrechnung. Klar, man wird davon nicht reich, aber ist schon eine witzige Sache.
    Was ich heute für mich entdeckt habe, ist FOTOBUCHVERKAUF bei http://de.blurb.com/make/share. Mal sehen, ob ich das ausprobiere…

    • Antwort BlogTimes 13. Juli 2011 um 21:19

      Für Fotobuchverkäufer nicht schlecht. Hast du denn ein Fotobuch zu vermarkten!?

      • Antwort marge 13. Juli 2011 um 21:33

        noch nicht 🙂

  • Antwort Martin 14. Juli 2011 um 14:30

    Hab selbst ein paar Bilder bei FineArtPrint und bisher echt zufrieden… Vor 2 Wochen hat einer ein Bild für über 1000€ von mir gekauft… (2x3m Acryl Print) Die Provision hat mich dann doch etwas überrascht. Also man kann auch Glück haben… Aber Reich wird man ganz sicher damit nicht…

    • Antwort BlogTimes 14. Juli 2011 um 14:37

      Wow, schön zu hören…Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu, wie man sieht. Der Besteller hätte natürlich auch nur ein 2x3M großes Poster kaufen können!

  • Antwort Franz 15. Juli 2011 um 19:15

    Also ich habe seit ca. 1 Jahr Bilder bei FAP zum Verkauf. Bin doch immer wieder überrascht was da geht. Es kommt allerdings sehr auf das Motiv an. Ich denke man sollte sich bei der Auswahl der Motive potentielle Käufer im Hinterkopf haben. Ich habe auch Bilder bei Whitewall und seenby zum Verkauf. Jeder hat etwas andere Schwerpunkte. Seenby nimmt gerne etwas ungewöhnliche künstlerische Motive und Whitewall ist sehr auf fotografische Qualität bedacht. Ich finde man hat da relativ wenig Arbeit und man kann sich mit der Verkaufsprovision seinen Etat für die Fotoausrüstung ein wenig aufbessern.

  • Antwort hiacynta jelen 16. Juli 2011 um 19:34

    FAP hat doch mit Panthermedia so eine Art Kooperation für Bilder als Leinwanddruck. Da ich bei Panthermedia meine Bilder ausstelle, habe ich ebenfalls die Möglichkeit gleichzeitig meine Bilder bei FAP anzubieten. Naja leider sind da wirklich nur wenige Euro zusammen gekommen, ok pro Monat habe ich im Schnitt drei Bilder verkauft, aber aufgrund der Cent Beträge, habe ich es nun sozusagen untersagt, das Panthermedia meine Bilder auch auf FAP anbietet.
    Aber ich werde mich mal schlau machen, wie so die Konditionen bei FAP sind, ohne den Umweg über Panthermedia.

    Danke für den Tipp!

  • Antwort Teil 2 - Die eigenen Fotografien vermarkten - keine Stockfotos! | BlogTimes - Fotografieblog 20. Juli 2011 um 07:03

    […] zweiten Teil der Beitragreihe “Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos” geht es um die Online – Kunstgalerien seenby.de und whitewall.com. Im Vergleich zu […]

  • Antwort Teil 3 - Die eigenen Fotografien vermarkten - keine Stockfotos! | BlogTimes - Fotografieblog 8. August 2011 um 22:41

    […] dritten und letzen Teil der Beitragsreihe ”Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos” geht es um die Online-Kunstgalerie artflakes.com. Nach dem aktuellen Portfolio zu urteilen, […]

  • Antwort Will 18. August 2011 um 14:23

    Wer in einer Nische fotografiert, hat es bei grossen Agenturen oft schwer – Stockfotografie hin oder her. Wenn es etwas spezieller wird, dann bieten sich häufig auch spezialisierte Agenturen an. Beispiele sind

    http://www.foodstock.de für Food-Fotografie oder auch
    http://www.doc-stock.com für Medizinalfotografie.

    Im Bereich Bergfotografie und Alpinismus gibt es
    http://www.alpinestock.com

    Dort kann man als Fotograf z.B. entscheiden, ob die eigenen Bilder royalty free oder rights managed angeboten werden sollen. Wer sich nicht über das Versinken der eigenen Bilder in einem Millionen-Pool von Stockfotos ärgern möchte, ist bei spezialisierten Agenturen meist besser aufgehoben. Muss man halt nur noch den speziellen Bereich abdecken 😉

    Gruss,

    Will

    Liebe Grüsse

    Will

    • Antwort BlogTimes 18. August 2011 um 15:44

      Danke für deinen Kommentar. Die von dir genannten Agenturen kann ich noch gar nicht!

  • Antwort Ala carte 7. März 2013 um 19:52

    Hi, zusammen
    Falls der Thread überhaupt noch gelesen wird, hier ein paar Infos zur bildvermarktung. Also am besten sind Ausstellungen, wo ihr eure Bilder vor Publikum vermarktet. Möglichkeiten dazu gibt’s genug….
    Alle gängigen Internetplatformen sind die reinsten abzockmaschinen… Da kommt nichts bei rüber, Gewinner sind in jedem fall die Vermarkter, der Künstler selbst bleibt auf der Strecke! Bestes Beispiel Fineartprint, außer ein paar apathischen Telefonistinnen die keinen Plan haben, reibt sich der Inhaber kräftig die Hände. Die paar Euro Provision an den, der die meiste Arbeit damit gehabt hat, zeigen doch die Masche, wie die Marktwirtschaft generell tickt. Profite einstreichen auf kosten der untersten in der nahrungskette. Genau darin liegt das Problem. Alle die dort mitmachen unterstützen unbewusst diese Strategie. Leute, falls ihr ernsthaft vorhabt, ehrliches Geld mit den Bildern zu verdienen, müsst ihr eigeninitiative ergreifen. Auf den fotoplatformen läuft die abzockmaschinerie zu Gunsten anderer…
    Grüße
    Ala carte

    • Antwort BlogTimes 7. März 2013 um 20:00

      Natürlich wird der Beitrag noch gelesen :-)…. Sicherlich hast du nicht ganz unrecht mit der „Abzocker-Mentalität“ vieler Online-Bildvermarkter. Die Provisionen sind bewegen sich zwar im unteren zweistelligen Prozentbereich, allerdings bekommen Künstler in der Regel beispielsweise bei Galerien nicht viel mehr geboten. Ausstellungen, bei denen man sein Bilder selbst vermarkten kann, sind sicherlich das Ziel von vielen. In Anbetracht der vielen sehr guten Fotografen und Bilder, die mittlerweile im Umlauf sind, ist es aber keine leichte Aufgabe die eigenen Bilder gewinnorientiert auszustellen.

      • Antwort Ala carte 8. März 2013 um 22:13

        Hi,
        danke für die Antwort. Genau deswegen, weil so viele Fotos in Umlauf sind, ist es speziell im Internet so schwer, Bilder zu verkaufen. Wenn du eine Ausstellung organisierst, bist du in der Regel der Einzige, der seine Bilder dort ausstellt. Das ist der Vorteil, die Besucher werden nicht -wie im Internet- überschwemmt von Bildern, sondern können sich in Ruhe auf einen Künstler einlassen. Das Internet macht den Markt, für Bilder vernünftige Preise zu erzielen kaputt. So sieht´s aus. Und mit Microstocks und der dergleichen wird es für den professionellen Fotografen eigentlich unattraktiv, im Internet überhaupt präsent zu sein. Beispiel flickr: Schöne Sache eigentlich, Bilder zu veröffentlichen und tolle Pseudopreise zu gewinnen. Nur wen interessiert das alles und vor allem wohin führt das letzten Endes. Zu nichts, außer dass virtuelle Preise vergeben werden die mit der Realität nichts zu tun haben. Jeder kann sich ein Stück virtuellen Ruhm erbieten und wird zu Guter letzt feststellen, dass das nichts wert ist, weil deshalb trotzdem kein Verlag auf dich zukommen wird, um deine Bilder zukaufen. Genauso mit Fotocommunity, genau der gleiche Schinken…
        Reich werden immer die Plattformanbieter, die mit den Träumen der Masse Ihr Geld abschöpfen.

        Ich spreche aus Erfahrung und habe selbst mit dem Internet noch nichts an Positiven, zwecks Vermarktung abgewinnen können. Denn das Internet ist für uns deutsche die Fortsetzung von Aldi, Lidl, Ikea und Co. Nur was billig ist wird gekauft, alles andere hat im Netz auch keinen Platz.
        Grüße & alles Gute
        Ala carte

    • Antwort Subhash 25. Juni 2013 um 12:22

      Ala carte schreibt:

      „Die paar Euro Provision an den, der die meiste Arbeit damit gehabt hat, zeigen doch die Masche, wie die Marktwirtschaft generell tickt. Profite einstreichen auf kosten der untersten in der nahrungskette. Genau darin liegt das Problem. Alle die dort mitmachen unterstützen unbewusst diese Strategie.“

      und

      „Das Internet macht den Markt, für Bilder vernünftige Preise zu erzielen kaputt. So sieht´s aus.“

      und

      „Reich werden immer die Plattformanbieter, die mit den Träumen der Masse Ihr Geld abschöpfen.“

      Ich gebe dir vollkommen Recht. Da aber die Leute gerne träumen, dass das alles ausgerechnet für sie nicht gilt und sie vielleicht doch Beachtung (und Einkommen) finden werden, machen die Ausbeutertypen weiter ihre Geschäfte.

      Lustig sind ja auch die zahllosen „Fotowettbewerbe”, wo man 100,- Euro gewinnen kann und sämtliche Nutzungsrechte an die Veranstalter abtritt. Billigere exklusive Bildbeschaffung gibt es wohl kaum.

      Will man dieses Schmarotzertum nicht füttern, dann muss man selbst was auf die Beine stellen!

  • Antwort R. Kneschke 20. Juli 2013 um 09:45

    Hallo,

    Dein Artikel ist ja jetzt knapp über zwei Jahre alt. Wie sieht denn nach zwei Jahren dein Fazit bei FineArtprint und den anderen Plattformen wie seenby.de oder artflakes.com aus?

    Grüße, Robert

  • Antwort Frank 7. August 2013 um 15:19

    Also ich muss sagen ich habe mit calvendo.de gute Erfahrungen gemacht. Hier kann ich meine Bilder aus meinem Archiv nutzen und daraus Kalender bauen. Der erste Kalender hat was länger gedauert bis ich ihn final gestaltet habe. Aktuelle habe ich 3 unterschiedliche Kalender im Handel und die ersten wurden bereits verkauft :D! (und es ist gerade mal JULI).

    CALVENDO kümmert sich um den gesamten Vertrieb und dank der ISBN Nummer sind meine Werke in jeder Buchhandlung, Amazon, Ebay und CO verfügbar! 😀 besser hätte ich es nicht machen können, weder meine Webseite zieht soviele Besucher noch kenne ich mich mit den Marktplätzen so gut aus – ich gestalte lieber 🙂

    im q1 nächsten jahres lasse ich euch nochmal wissen wie es gelaufen ist – aktuell bin ich bereis schon happy in der kurzen zeit bereits was verkauft zu haben 😀

    • Antwort Wolfgang 3. November 2014 um 13:02

      @Frank: wie sieht es denn mit den Verkäufen bei Calvendo aus? Das würde mich auch interessieren.

  • Antwort Hannes 5. November 2014 um 10:33

    Ich das zu Umsätzen von Fotografen bei Calvendo gelesen: http://www.selfpublisherbibel.de/rechtzeitig-zum-weihnachtsgeschaeft-lohnt-self-publishing-fuer-kalender/#more-750

  • Antwort Brigitte Henning 31. Dezember 2015 um 12:01

    Hallo Ronnie, ich bin eben über deinen blog gestolpert, weil ich gestern angefangen hatte, Bilder aller Art auf artflakes hochzuladen. Wo finde ich denn den Artíkel über artflakes?

    Bisher habe ich als Mitglied der „Limerick Art Society“ nur Ausstellungen meiner Gemälde und weniger Fotos in Limerick gemacht.

    Einen Blog wollte ich auch mal starten, weiß aber noch nicht so genau, wie ich das zu veranstalten habe. Dein Artikel re fineartprint gefällt mir aber sehr gut, weil sehr informativ und klar.

    Kind regards,
    Bridget

    • Antwort BlogTimes 7. Januar 2016 um 06:37

      Hallo Bridget,
      ich hatte bisher keinen Artikel über Artflakes geschrieben. Es wir aktuell immer schwer über solche Plattformen zu verkaufen. Der Markt ist übersättigt an Bildern.

  • Antwort Stephan 29. Januar 2016 um 18:03

    Hallo Ronny und Hallo Mitlesende,
    Derweil gibt es ja einige öffentliche Plattforen wie Fotocommunity usw. oder Seiten wie Fotolia, auf denen man mit seinen Fotos gelegentlich mal ein Foto verkauft.
    Zur Vermarktung gehört aber auch der Verkauf der Auftragsarbeiten an die eigenen Kunden. Auch das kann derweil online bewerkstelligt werden:
    Auf https://www.profi-fotos-online.com können Fotografen ihre Fotos an deren Kunden verkaufen – in geschlossenem System. Vorteil für den Fotografen, dass er auf jeden Fall eine große Zeitersparnis hat – und für den Kunden ist es auch schneller. Bei Bedarf auch direkt mit Abzügen aus dem Fachlabor. Ein großer Teil des „Termin abwickeln“ fällt damit weg.
    PS: Unter den vergleichbaren Anbieter ist https://www.profi-fotos-online.com der Günstigste 😉
    Viele Grüße, Stephan

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