Equipment, Fotografie, Testberichte

Eizo CX270 – Erster Eindruck

24. Juni 2013

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Vor kurzem wurde mir freundlicher Weise von Eizo der neue CX270* der ColorEdge Reihe für die Bildbearbeitung zu Verfügung gestellt. Über Eizo brauch ich ja wohl nicht viel zu erzählen. Dürfte ja jedem, der sich mit der Bildbearbeitung auseinandersetzt bekannt sein.

Ich ordne den CX270 etwas unterhalb der Spitzenmodelle (CG-Reihe) aber weit oberhalb der FlexScan SX-Reihe ein. Ich denke nach Einführung der CX-Modelle (gibts auch noch als 24er) wird für Eizo-Interessenten in Sachen Bildbearbeitung letztere, also die FlexScan Monitore, weniger in Betracht kommen. Grund ist meiner Meinung nach der geringe Preisunterschied zum neueren Modell. Apropos Unterschied, zum Spitzenmodell unterscheidet er sich eigentlich nur, dass er über keine LED-Hintergrundbeleuchtung und keinen integrierten Hardwarkalibrierungssensor verfügt. Der CX270 kommt zwar auch mit einem automatischen ausfahrbaren sensor, allerdings ist dieser nur für die Abstimmung und Korrektur Abstimmung zuständig und hat keine „richtige“ Hardwarekalibrierungsfunktion. Mit dem optionalen Zubehör ist aber eine Hardwarekalibrierung möglich.

Eizo-üblich kommt der Monitor in seinem schicksten Grau daher. Naja, designtechnisch war Eizo noch nie der Renner ähnlich eigentlich wie die Monitormodelle der Firma NEC. Man legt eben ein größeres Augenmerk auf die inneren Werte. Im Grunde ist es eigentlich auch das was zählt. Was bringt mir ein super designter Monitor, wenn das angezeigte Bild einfach nur sch… aussieht. Geliefert wurde er mit neben den üblichen Kabeln auch mit einer ColorNavigator-Elements CD. Vorsichtig ausgedrückt ist es eine Software um den Monitor abzustimmen. Dazu später noch mehr. Mein Lieferumfang viel allerdings deutlich höher aus. So habe ich neben den Lichtschutzhaube auch ein X-Rite Colorimeter* mit passendem ColorNavigator Licence Pack zur Hardwarekalibrierung des Monitor erhalten.

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Da sich nicht jeder gleich ein Colorimeter und die passenden Eizo-Software kaufe möchte, habe ich zunächst den Monitor nur mit dem mitgelieferten Elements-Paket abgestimmt. Es gibt hier auch eine PDF-Anleitung von Eizo zum Thema. Das Programm ist selbsterklärend und kinderleicht zu bedienen. Allerdings benötigt man einen Drucker um die Abstimmung mit Hilfe eines Vergleichs-Ausdrucks durchzuführen. Sicherlich kann man auch die voreingestellten Modi nutzen, die Eizo bereits ab Werk zur Verfügung stellt, aber ich möchte doch zumindest das Gefühl haben eine Abstimmung durchgeführt zu haben. Hat man das von Eizo oder sein eigenes Testbild (Ich empfehle letzteres) ausgedruckt soll man es mit Hilfe der Darstellung am Monitor vergleichen. Verschiedene Parameter (Helligkeit, Hauttöne, Gesamteindruck) lassen sich verstellen. Es ist also mehr eine visuelle Abstimmung, als eine tatsächliche Kalibrierung. Jetzt wisst ihr auch warum ich nicht von Kalibrierung sondern von Abstimmung spreche.

Leider hinkt diese visuelle Abstimmung (Papierausdruck und Monitordarstellung) in meinen Augen ein wenig. In der Regel hat man keine Tageslichtleuchte mit exakter Farbtemperatur daheim rumstehen. Ich zumindest nicht. Ehrlich gesagt empfinde ich hier ein wenig Verbesserungsbedarf. Zudem hab ich noch etwas anderes vermisst. Die Möglichkeit die Farbtemperatur einzustellen und abzustimmen. (mit dem„richtigen“ ColorNavigator-License Pack möglich). Ich empfand die Anzeige als etwas zu warm. Natürlich kann ich hier ins Monitormenü gehen und die entsprechenden Regler bewegen, aber wenn es schon eine gut bedienbare Software gibt, dann sollte diese Funktion auch vorhanden sein.

Letztlich habe ich den Monitor nach meinem Empfinden und auch im Vergleich zu meinen persönlichen Empfinden abgestimmt und war mit der Anzeige der Bilder sehr zufrieden. Im Grunde hat alles gepasst. Ein wenig hat mich natürlich gewurmt, dass der Monitor nicht kalibriert war. Vielleicht sollte man auch die Kirche im Dorf lassen denn wer sich einen Monitor für die Bildbearbeitung kauft, der stimmt ihn nicht nur ab, sondern kalibriert ihn sowieso. Am besten natürlich hardware-seitig. Eizo hatte natürlich auch an das gedacht und mir auch die passende Software und das Messgerät geliefert. 5x schneller als vorhergehende Modelle soll die Kalibrierung nun. Daneben verfügt es noch um eine Umgebungslicht- und eine Papierweiß-Messung. Das betrifft mich eher weniger, da sich mein Umgebungslicht immer wieder mal ändert und ich selbst daheim auch nicht ausdrucke.

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Ausgepackt, installiert und den Colorimeter angeschlossen. Software gestartet, Helligkeit und Farbtemperatur festgelegt und nach 5 Minuten war alles kalibriert. Ich hätte auch die voreingestellten Profile auf den Monitor anwenden und ausführen können, allerdings ist mir 5500Kelvin und eine Helligkeit von 100cd/qm zu wenig. Ich bin daher auf D65 (6500 Kelvin) Gamma 2,2 (Windows) und 120cd/qm gegangen und habe den Monitor nach diesen Werten Kalibriert. Korrigiert mich, wenn ich jetzt total daneben liege, allerdings arbeite ich seit jeher mit diesen Werten und kann mich über die Darstellung nicht beklagen. Der Eizo CX270 gehört sicherlich nicht zu den günstigen Monitoren, wer sich aber ernsthaft mit der Bildbearbeitung und dem Druck auseinander setzten möchte, kommt an diese Art von Monitore (mit der Möglichkeit der Hardware-Kalibrierung) nicht vorbei. Übrigens konnte ich keinen Unterschied im Ergebnis zwischen Abstimmung mit der Elements-Software und der Hardware-Kalibrierung feststellen. Bedeutet im Umkehrschluss für mich, dass Eizo bereits ab Werk ein wirklich gute Vorkalibrierung liefert.

Ich werde jetzt die nächste Zeit diesen Monitor für meine kommenden Bildbearbeitungen intensiv nutzen um euch in geraumer Zeit noch einen Erfahrungsbericht geben zu können. Was mir schon mal aufgefallen ist, endlich keine Farbabrisse bei feinen Farabstufungen während der Bearbeitung mehr… Das ist schon mal extrem viel Wert. Preis des Eizo CX270 bei Amazon.de 1.356,95 Euro.

An dieser Stelle wieder die obligatorische Frage. Hat einer von euch schon dieses Modell (ist zwar erst seit kurzem erhältlich) oder zieht prinzipiell den Kauf eines neuen Monitors zukünftig in Erwägung? Was nutzt ihr eigentlich derzeit für die Bildbearbeiung (auch das Betriebsystem würde mich interessieren) und seit Ihr damit zufrieden?
PS: Sorry, für den Staub auf dem Display – hatte ich gerade frisch ausgepackt

*Amazon Link

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40 Kommentare

  • Antwort jan 22. Juni 2013 um 19:09

    Hübsches ding… ich denke allerdings das ich an der CG serie so nicht vorbei komme. Im Studio stehen einige kisten rum und in punkto genauigkeit und langlebigkeit haben mich die cg displays noch nie wirklich enttäuscht.

    • Antwort BlogTimes 22. Juni 2013 um 19:17

      Also ich hatte auch schon mal ein CG-Modell von Eizo und ehrlich gesagt kann ich hier keinen Unterschied feststellen… Auch von den Spezifikationen her sind sie nahezu identisch.

  • Antwort Matthias Schroeter 22. Juni 2013 um 19:38

    Sehr schoen,

    schlage mich schon ultra lange mit dem gedanken rum mir einen neuen monitor auf den tisch zu stellen.

    deinen ersten einblick zum geraet nehme ich gluecklich an, werde aber noch auf die test von prad warten (weiss jetzt nicht ob die schon online sind).

    bezueglich des gama wertes braucht man diesen nicht mehr zu differenzieren, die apfel firma hat sich mit 10.5 (kann auch .4 gewesen sein) angeglichen.

    bei mir steht uebrigens noch ne alte AOC roehre aufn tisch. die gern mal 1-2 mal im monat den spider koli sehen will 😉

    beste gruesse…

  • Antwort Christoph 22. Juni 2013 um 19:42

    Da ich noch nie einen Eizo neben einem Mac gesehen habe, mal eine ganz naive Frage:
    Wie schlägt sich denn so ein Eizo eigentlich neben einem iMac? In Punkto Farbdarstellung bin ich mit dem iMac sehr zufrieden. sRGB deckt er meines Wissens ja auch ab?! Was bringt der Eizo also „mehr“?

    Grüße,
    Christoph

    • Antwort BlogTimes 22. Juni 2013 um 20:19

      Zunächst wäre hier das matte Display, was ich immer noch für einen entscheidenden Vorteil bei der Bildbearbeitung halte. sRGB deckt der iMac sicherlich fast zu 100 Prozent. Würde mich wundern, wenn dem nicht so ist. Der Eizo deckt zudem noch den weitaus größeren AdobeRGB Farbraum zu 97Prozent ab. Das können nur Monitor mit einem erweiterten Farbraum. Es gibt mitlerweile auch Drucker die dieses Farbraum auch zu Papier bringen können – nur mal so als kleine Bemerkung am Rande. Zudem ne Hardware-Kalibrierung, was beim iMac nicht möglich ist….

  • Antwort Manuela Unterbuchner 22. Juni 2013 um 20:33

    Seit knapp drei Jahren steht bei mir auch ein Eizo auf dem Schreibtisch, der CG222W. Zuvor hatte ich einen für die Bildbearbeitung absolut untauglichen Monitor, der mich meine Haare raufen ließ. Seit der Eizo dasteht kein Problem mehr und ich möchte ihn nicht mehr missen!
    Ich habe ihn entsprechend der Eizo-Empfehlungen auf 80 cd/qm kalibriert. Sorgt bei mir sowohl auf anderen Displays als auch bei Prints für eine ausgewogene Darstellung. Betriebssystem ist Mac OS X 10.8.

    • Antwort BlogTimes 22. Juni 2013 um 21:22

      80cd/qm ist aber schon sehr wenig für die Bildbearbeitung. Empfohlen wird doch eigentlich etwas zwischen 100 und 120cd/qm!

      • Antwort Manuela Unterbuchner 22. Juni 2013 um 21:43

        Im ColorNavigator sind für Photo & Design 80 cd/qm vorgegeben, stellt man die Helligkeit höher, bekommt man sogar eine Warnung angezeigt. Bisher bin ich immer gut damit gefahren.

      • Antwort BlogTimes 23. Juni 2013 um 00:02

        Also in meiner ganz aktuellen Version liegt der „Photography“ Standard bei 100cd/qm…

        …und nur im „Print“ bei 80cd/qm

  • Antwort Jonas 22. Juni 2013 um 21:43

    Danke dafuer, habe die Teile auf der Photokina gesehen und plane auch mir langfristig einen zu holen – wenn mein momentaner mir endlich einen triftigen Grund gibt ihn loszuwerden. Leider halten diese Eizos immer so lange 😉

    Zur Bildbearbeitung benutze ich Windows. Zwar nur dafuer, alles andere mache ich unter Linux, aber mit Farbmangement unter Linux wollte ich mich noch nicht rumschlagen. Vor allem deswegen, weil mir auch die Programme fehlen wuerden. Obwohl es in letzter Zeit einige coole Sachen dazugelernt hat kommt Darktable imho noch nicht an Lightroom ran.

  • Antwort Fabian S. 23. Juni 2013 um 20:13

    Ich bin derzeit noch mit einem Eizo EV2333WH-BK unterwegs. Der Preis war zu der Zeit einfach unschlagbar, sRGB wird komplett abgedeckt ( da die meisten Bilder im Web landen also ausreichend ) und der Schwarzpunkt ist richtig gut. Mittlerweile fände ich einen erweiterten Farbraum sehr ansprechend, den AdobeRGB Raum deckt er meines Wissens nach nur zu 70 bis 80 % ab. Bin mir jetzt nicht sicher. Aber ich sehe das nicht zu kritisch.

  • Antwort Joachim 24. Juni 2013 um 15:01

    Hallo,

    endlich mal eine Review zum Eizo CX270 gefunden. Danke! Mich würde noch brennend interessieren, wie es mit der Lautstärke / Lüftergeräusche/ Netzteil etc. des Monitors aussieht. Von sehr leise, bis Brummen könnte ich mir einiges vorstellen. Über eine Antwort würde ich mich freuen…

    • Antwort BlogTimes 25. Juni 2013 um 03:48

      Gerade bei auftretenden Fiepgeräuschen, die vom Netzteil stammen könnten, reagiere ich extrem empfindlich. Bisher konnte ich keine dieser Geräusche wahrnehmen…auch ein Brummen kann ich feststellen

  • Antwort Joachim 25. Juni 2013 um 11:50

    …auch ein Brummen kann ich „nicht“ feststellen? 😕

    • Antwort BlogTimes 26. Juni 2013 um 02:26

      Wolltest du nicht wissen, ob der Moni brummt :-)?

  • Antwort Georg 28. Juni 2013 um 17:30

    Ist es wirklich richtig, dass der CX 270 keine LED Hintergrundbeleuchtung hat? Auf der Eizo Website steht keine Angabe über die Art der Hintergrundbeleuchtung speziell bei diesem Monitor.

    • Antwort BlogTimes 28. Juni 2013 um 17:53

      Ich muss mich korrigieren. Wie auch das kleinere Modell verfügt der CX270 wohl über eine LED-Hintergrundbelichtung. Allerdings gibt es hier keine genauen Angaben. Auf Prad.de kann man folgendes lesen.. „Der erzielte Farbumfang legt nahe, dass eine GB-r-LED-Konfiguration (bestehend aus grünen und blauen LEDs mit roter Spezialbeschichtung) oder eine Lösung auf Basis der Quantum-Dot-Technologie (zur Filterung des Spektrums blauer LEDs) zum Einsatz kommt. Die Lichtausbeute erlaubt in beiden Fällen den Verzicht auf flächige Anordnungen…. Quelle:Prad.de – http://www.prad.de/new/monitore/test/2013/test-eizo-cx240-teil4.html

      Ich werde mal meinen EIZO-Kontakt fragen.
      Update:
      Der CX270 verfügt noch über ein CCFL-Backlight. Ich denke, dass der kleinere CX240 auch über eine solche Hintergrund beleuchtung vefügt.

      • Antwort Georg 29. Juni 2013 um 11:32

        Danke für die Antwort. Beim CX 240 gibt Eizo LED Backlight an, auch im PRADTEst ist das so. Im Netz hatte ich widersprüchliche Aussagen gefunden. Ist schon merkwürdig, dass der CX 270 hier aus der Reihe tanzt.

        • Antwort BlogTimes 29. Juni 2013 um 14:57

          Ja, hab ich gauch gerade gesehen – ist in der Tat komisch. Werde ich auch mal nachfragen..

      • Antwort Georg 1. Juli 2013 um 14:40

        So, ich habe gerade die Auskunft von Eizo bekommen:

        für CX270 wie auch CG276 werden CCFL-Röhren verwenden.

        Letzeres steht im Gegensatz zur Angabe auf der Eizo Website: Wide Gamut-LCD mit LED-Technik. Da im zugehörigen PDF Monitor allerdings der Hinweis auf die LED-Technik fehlt, ist die Angabe auf der Website sicher ein Versehen.

  • Antwort Der BBH-200 von Vanguard und mein Senf… | BlogTimes - Fotografieblog 30. Juni 2013 um 15:42

    […] ich erst kürzlich meinen Senf zum neuen Eizo CX270 zum Besten gegeben habe, möchte ich euch heute wieder mit Equipment-Senf langweilen versorgen. Vor […]

  • Antwort Adrian 5. Juli 2013 um 08:54

    Hi und Glückwunsch zum neuen Monitor. Ich lass mal etwas Senf da? -25-

    Ich find selbst das die EV FlexScan Serie für den Hobbybereich nicht zu verachten ist. Habe selber einen und bin total zufrieden damit, da ich etliche andere Monitore getestet und auch viele Monitor Tests gelesen hatte. Die fielen unter anderem aber wegen extremer Spiegelungen vom Display selbst oder da sie alle hochglanzpoliert waren unten durch. Auch die Farbwiedergabe, Helligkeit, Kontrast, Blickwinkel usw. sowie die Pivotfunktion (auf Grund der mehr hochformatigen Arbeiten) haben mich im Endeffekt zum Kauf und des etwas tiefern Griff in die Geldbörse zu EIZO gebracht.

    Der Kauf eines neuen EIZOs ist für dieses Jahr noch geplant dann aber im 16:10 Format. Ein paar cm mehr in der Breite wenn man die Pivotfunktion benutzt wären nicht verkehrt.

  • Antwort Peter 9. Juli 2013 um 20:37

    Hallo,

    ich spiele auch mit dem Gedanken mir diesen Monitor zu kaufen. Jetzt bleibt noch eine Frage offen: Wie ist das mit dem Lüftergeräusch? Wieso hat solch ein Monitor überhaupt einen Lüfter? Also irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Dass doch immer irgendwo ein Haken sein muss.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    • Antwort BlogTimes 9. Juli 2013 um 23:38

      Also ich hab den Test des CX240 auf Prad.de gelesen… Es wird geschrieben, dass ein Lüftergeräusch in leiser Umgebung zu hören ist. Gut, den CX240 hab ich nicht und kann das nicht bestätigen! Der CX270 ist nach meinem Empfinden geräuschlos. Ich habe hier einen gedämmten Bigtower, den ich im Betrieb höre – vom Monitor allerdings keine Spur. Spaßeshalber hab ich mal mein Ohr ans Gehäuse gehalten – Ah, jetzt ist ein Geräusch zu hören. Das ist aber so minimal und man kann es nur hören, wenn man sein Ohr direkt ans Gehäuse legt. Ich denke, es dürfte so ziemlich klar sein, dass vom Monitor keine Geräusche ausgehen….

      Naja, im Monitor befinden sich viele elektrische Teile und die Abwärme muss ja irgendwie rausgeführt werden.

      • Antwort Peter 10. Juli 2013 um 09:37

        Hallo und Danke für deine Antwort.
        Quatto und NEC schaffen es ja aber auch ohne Lüfter, oder? Wenn ich mich nicht irre, sogar bei den 30″ Geräten. Ich meine, wenn man den Lüfter nicht mal reinigen kann, wir das ding irgendwann mal laut und gibt den Geist auf. Das ist eine Stelle die auf jeden Fall einen Schwachpunkt am Monitor darstellt. Ich glaube auch genau wegen jenem würde ich mich wohl doch vom Kauf distanzieren, wenn nicht ein triftiger Grund doch noch dafür steht. Prad hat auch noch keinen Test geliefert, wirklich schade dass so wenig im Monitor Markt geschieht und es nur wirklich wenige Hersteller mit guten Geräten gibt…

        • Antwort BlogTimes 10. Juli 2013 um 12:56

          Eizo gibt fünf Jahre Garantie….Sollte der Lüfter wirklich Probleme bereite, dann geht das Teil zurück! Also ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen.

      • Antwort Peter 10. Juli 2013 um 13:17

        Das mag stimmen, ich will auch nicht behaupten, dass ich nach fünf Jahren noch an meinem Eizo festhalte, sollte es so sein, dass ich mich dafür entscheide. Doch wenn man sich das Ganze aus einer anderen Perspektive betrachtet, ist eine Investition von knapp 1200€ + 200€ für Colorimeter + 200 für die Lizenz nicht gerade wenig und ich hapere auch ein wenig am 16:9 Format. Besitze einen 16:10er und bin damit sehr zufrieden. Hast du zuvor auch schon an 16:10 Geräten gearbeitet? Hattest du schon einmal den Vergleich? Würde ja jetzt von meinem 24″ Zoller trotzdem einen Sprung in der Vertikalen erleben.

        Danke und Grüße!

        • Antwort BlogTimes 10. Juli 2013 um 15:54

          Mit 16:10 Geräten habe ich noch nicht gearbeitet, denn ich habe lieber etwas mehr Breite um die Programmfenster entsprechend verschieben zu können. Zudem entpricht 16:9 eher dem natürlichen Blickfeld…

      • Antwort Peter 10. Juli 2013 um 23:17

        Guten Abend,

        vielen Dank für die Eindrücke. Muss jetzt noch überlegen. Bin jetzt auch nicht der Kenner, in diesem Bereich. Steht eventuell etwas besonderes in Sachen Monitor vor der Tür, worauf gewartet wird? Gibt es gewisse Tunrnuse, in welchen die Anbieter Ihre Ware refreshen? Ähnlich wie z.B. wie bei Adobe mit deren Programmen?

        Grüße

        • Antwort BlogTimes 11. Juli 2013 um 00:32

          Also nen Eizo oder auch einen NEC oder Quato kannst du Jahre nutzen – Immerhin mindestens 5 Jahre. Das ist schon ne Hausnummer! Sicherlich gibt es hier und da mal was neues. Die Frage ist dann, ob man es wirklich benötigt?

  • Antwort Thomas 9. August 2013 um 22:57

    … nochmal wegen des anderen Backlights der 27er Variante:
    beim cx240 gibt Prad ja eine sehr hohe PWM Frequenz an, sodass der Monitor defakto flimmerfrei ist.
    Kannst du dazu was sagen- also wie sich der cx270 verhält?
    Ob ein flimmern bei runtergeregelter Helligkeit wahrnehmbar ist…

    • Antwort BlogTimes 9. August 2013 um 23:51

      Also bei 100cd und auch bei 120cd hab ich bisher kein Flimmern gemerkt. Unter 100cd arbeitet man ja sowieso nicht….

  • Antwort Nicht mehr oben ohne... | BlogTimes - Fotografieblog 22. August 2013 um 13:29

    […] sind etliche Wochen vergangen, seit ich das erste Mal auf den Powerknopf des neuen EIZO CX270 gedrückt habe. Während ich die erste Zeit ausschließlich mit dem nackten Monitor gearbeitet […]

  • Antwort Marc Gutt 4. Februar 2014 um 15:42

    Kannst Du mal bitte im Dunklen und z.B. dem Eizo Monitortest eine komplett schwarze Fläche darstellen und das dann abfotografieren? Mich interessiert 1. wie es aussieht, wenn die Kamera genau im Winkel zum Monitor steht und 2. wenn Du den Blickwinkel veränderst, also wie stark das IPS Glowing ausgeprägt ist. z.B. im Vergleich zum Dell 2713H:
    http://www.maxrev.de/dell-u2713h-vs-dell-u2713hm-t321045,start,10.htm#4113063

    Und dann natürlich die Frage wie das mit dem Lüfter aussieht. Mein Rechner ist komplett leise. Entsprechend reagiere ich allergisch auf alles was krach macht. Wie sieht das jetzt nach längerer Nutzung bei Dir aus?

    Falls das auch noch möglich ist: Was verbraucht der Monitor?

    • Antwort BlogTimes 4. Februar 2014 um 15:52

      Ich kann gerne mal ein Foto machen, allerdings sage ich Dir gleich, sollte er über ein IPS-Glowing verfügen, ist mir das auch egal. Ich nutze für meine Bildbarbearbeitung ja nicht die gesamte Monitoroberfläche. In Sachen Lüfterlärm reagiere ich auch sehr empfindlich, da meine Arbeitsumgebung sehr leise ist. Bisher konnte ich allerdings keine Monitor-Geräusche jedweder Art feststellen.

      Was der Monitor verbraucht kann ich Dir nicht sagen, da ich über keine Verbrauchsmessgeräte verfüge.

      • Antwort Marc Gutt 4. Februar 2014 um 16:07

        >sollte er über ein IPS-Glowing verfügen, ist mir das auch egal
        Dir ja, mir aber nicht 😀

        Ist für mich Bestandteil der Kaufentscheidung, denn wenn das genauso „schlecht“ ist, dann kann ich auch den Dell oder den Asus nehmen, der der Eizo für mich sonst keinen Mehrwert bietet.

        Im Grunde würde mir ja sogar der Eizo EV2736W reichen, aber der hat leider kein HDMI.

        • Antwort BlogTimes 4. Februar 2014 um 16:57

          Naja, die Kaufentscheidung nur über das IPS-Glowing zu fällen, wäre in meinen Augen nicht die richtige. Hardwarekalibrierung, Darstellung der Farben usw… ist ja auch entscheidend. Zudem empfehle ich einen Monitor mit Displayport (vorausgesetzt man verwendet die richtige Grafikkarte)

          Welches ASUS oder DELL Modell käme für dich denn in betracht?

      • Antwort Marc Gutt 4. Februar 2014 um 19:49

        Dell U2713H oder Asus PA279Q. Aktuelle 27 Zöller mit 2.5k Auflösung haben alle Displayport. Die Kalibirierung ist mir nicht so wichtig wie eine homogene Ausleuchtung bei dunklen Sequenzen, da ich den Monitor mehr für Filme nutze als zur Bildbearbeitung. Die ersten zwei genannten leisten das nicht, daher der Versuch in eine höhere Preisklasse vorzudringen.

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