Testberichte

Erste Eindrücke vom neuen Eizo SX2762W

5. April 2011

Heute ist er bei mir angekommen, der neue 27 Zöller der SX-Reihe aus dem Hause EIZO. Auf den ersten Blick muss man sich erst einmal an die rießige Bildschirmdiagonale gewöhnen! WOW

Verglichen mit meinem aktuellen 22 Zoll Monitor ist der neue Eizo Monitor ein wahres Bildschirmmonster, aber wie üblich ist das immer nur der erste Eindruck.

Wie bereits beim getesteten EIZO ColorGraphic CG245W wirkt auch der SX2762W hochwertig und solide verarbeitet. Da ich keinen DisplayPort Anschluss an meiner Grafikkarte habe, war ich dankbar, dass dem Monitor ein DVI-D Kabel beilag. Mein „altes“ DVI-I Kabel hätte ich nämlich gar nicht verwenden können, zumindest nicht für die max Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Nach dem Auspacken und einer Betriebszeit von mehr als 45 Minuten habe ich als erstes den Monitor mit dem optionalen EasyPix Colorimeter hardwarekalibriert. Die Software und der Kalibrierungsvorgang (ausführlich dann im Testbericht) waren kinderleicht und beanspruchten nur wenig Zeit.

Damit ich hier nicht nur einen weißen Hintergrund mit schwarzen Buchstaben fülle, gibt es hier nun ein paar visuelle Eindrücke des neuen Monitors. Mehr infos findet ihr auch in meinem ersten Beitrag über den neuen EIZO SX2762W.

Wie immer bei einem Testgerät besteht für BlogTimes Leser die Möglichkeit Fragen und/oder Anregungen für den Test zu stellen und zu geben.

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8 Kommentare

  • Antwort Thomas Brotzler 5. April 2011 um 22:50

    „Auf den ersten Blick muss man sich erst einmal an die riesige Bildschirmdiagonale gewöhnen! … Verglichen mit meinem aktuellen 22 Zoll Monitor ist der neue Eizo Monitor ein wahres Bildschirmmonster, aber wie üblich ist das immer nur der erste Eindruck.“

    Das Staunen vergeht schnell, keine Sorge … :8

    Ich selbst habe mich schnell an die „unendlichen Weiten“ meines NEC MultiSync LCD 2690 WUXi gewöhnt, so daß ich mittlerweile schon in Richtung 30 Zoll schiele … :8

    Aber im Ernst: wichtig scheint mir, daß man die Bilder in einer sauberen Teilung (etwa 25%) bildschirmfüllend darstellen kann, um ordentlich arbeiten zu können. Du wirst die üblen Artefakte kennen, die sich schon bei den normalen Zwischenteilungen (16,7 oder 33%) ergeben, von krummen Teilungen ganz zu schweigen. Auch ein druckvorstufengeeigneter Monitor (und von solchen sprechen wir hier ja) kann mit seinen dürftigen 72 ppi nur eine grobe Simulation des letzlich entscheidenden Prints sein …

    • Antwort BlogTimes 5. April 2011 um 23:38

      Natürlich werden die 72ppi immer nur eine „grobe“ Simulation der Prints bleiben. Die Frage ist aber auch, ob man für die Bildbearbeitung mehr braucht? Wichtig für mich neben der korrekten bildschirmfüllenden Darstellung, ist Farbgenauigkeit/großer Farbraum, homogene Ausleuchtung und Blickwinkelstabilität.

      • Antwort Moritz 6. April 2011 um 09:26

        Hi,

        wieso geht ihr denn von 72 ppi aus? Heutzutage ist ’ne höhere Dichte doch schon ziemlich normal, der Eizo hat ca. 109 ppi. (2560px / 23.5inch, Werte von hier: http://www.hdtvreview.com/Eizo-Nanao-Technologies-SX2762W-hdtv.html)

        Damit ist er zwar nicht wirklich hochauflösend (im ppi-Sinn), aber doch deutlich „schärfer“ als antike 72ppi.

        Wovon die Software/das OS ausgeht, ist immer noch mal was anderes, das ist klar.

        Oder hab ich euch einfach missverstanden? 🙂

        Moritz

        • Antwort BlogTimes 6. April 2011 um 10:18

          Das der Eizo eine etwas höhere ppi Dichte hat war mir zwar bekannt, nur nicht die genaue Werte-Danke dir! Mein Kommentar war eher allgemein gehalten, denn die „meisten“ Panels können eh nur 72ppi darstellen.

        • Antwort Thomas Brotzler 6. April 2011 um 10:32

          Auch ich danke für die Info. Man lernt nie aus, und das ist gut so …

          Ich möchte nochmals kurz präzisieren, um was es mir in meinem ersten Beitrag ging. In meinen Workshops habe ich schon öfters die Erfahrung von „richtiggehenden „Erweckungserlebnissen“ gemacht, wenn Teilnehmer instruiert wurden, die Bilder in einer glatten Zoomstufe (also z. B. bei 25% und eben nicht 18,73%) zu bearbeiten.

          Im übertragenen Sinn ausgedrückt nützt auch das schönste Assistenzsystem im Auto wenig, wenn wir mit verbundenen Augen fahren …

          🙂

          • Markus 12. April 2011 um 00:17

            das mit glatten Zoom-Stufe stimmt so auch nicht. das war früher mal mit der Windows-Skalierung so, weil das in Software passiert ist und folglich unsauber. Photoshop hat schon seit langem Hardware-Unterstützung, und damit macht die Grafikkarte die Skalierung, die in JEDER Zoom-Stufe sauber aussieht. also auch bei 18,73%.
            und die ppi-Zahl errechnet sich aus der Monitor-Größe und Bildschirmauflösung.
            Mein „Standard“ – 22zöller mit 1680×1050 hat z.b. 98,4ppi. Ein Full-HD 24zöller, wie sie heutzutage für 300€ in MediaMarkt stehen haben sogar noch mehr. die 72ppi Regel kam aus der Zeit als 17 zöller mit 1024er Auflösung das Maß der Dinge waren. Und irgendwie wird diese Zahl seit dem überall vorgebetet. Je nach Größe und Auflösung ergibt sich für JEDEN Monitor eine andere ppi-Zahl. somit ist die Aussage von Blogtimes einfach falsch, dass die meisten Panels nur 72ppi darstellen können. vielleicht gilt es ja für iPad, aber das wär auch alles… 😉

          • BlogTimes 12. April 2011 um 07:49

            Ich sehe schon einen Unterschied zwischen 18,73% und 25%. Letzteres zeigt mir durchaus ein besseres Bild. Das ist mir allerdings nicht so wichtig, da ich meine Aufnahmen sowieso nur bei 100% bearbeite und anschliessend für die Webansicht verkleinere.

            Das meine Aussage im Hinblick auf die 72ppi falsch ist, kann durchaus möglich sein. Nur habe ich bis dato keine verlässlichen/weiterführenden Information darüber gefunden. Vielleicht kannst du hier helfen und einen Quellenlink zum Thema angeben. Die Leser und auch ich würden sich bestimmt freuen.

          • Thomas Brotzler 12. April 2011 um 08:27

            Auch ich kann Markus‘ Aussage so nicht nachvollziehen.

            Besagten Unterschied sehe ich in meiner „digitalen Dunkelkammer“ (Windows XP, Photoshop CS3, NEC MultiSync LCD 2690 WUXi) tagtäglich, sonst hätte ich es ja wohl kaum so geschrieben.

            Unbenommen davon fände ich schön bzw. respektvoll, wenn das Gegenüber bei solchen Diskussionen einen richtigen Namen oder zumindest eine Internetadresse angeben könnte – damit man weiß, mit wem man es zu tun hat …

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