Fotografie, Testberichte

Erster Eindruck vom neuen Sirui K-20X – aktualisiert 1x

16. September 2011

Sirui  K-20X - KugelkopfSeit gestern schmückt nun der neue Kugelkopf K-20X vom chinesischen Fotozubehör-Hersteller Sirui mein Manfrotto Stativ. In den nächsten Zeilen findet ihr meine Ersteinschätzung nach den ersten Gehversuchen.

Mein mittlerweile sechs Jahre alter FLM Centerball 38 funktioniert schon seit längerem nicht so, wie er eigentlich sollte. Nachdem ich auf meiner Islandreise bereits einen Kugelkopf aus dem Hause Novoflex testen konnte, welcher sich auch bewiesen hatte, aber eben preislich mein Budget sprengt, bin ich auf die Suche nach einem ähnlichen Modell gegangen.

Hauptaugenmerk meiner Recherche war die Feststellgenauigkeit – das bedeutet für mich, dass kein Nachwippen der Kamera-Objektiv Kombination meinen gewählten Bildausschnitt nachträglich verändert. Dieses Problem konnte ich zuletzt verstärkt beim meinem FLM Centerball feststellen. Zudem wollte ich auch preislich im Rahmen bleiben und habe mir ein Limit von max. 150 Euro gesetzt. Schnell bin ich auf den neuen Sirui K-20X gestoßen, welcher dem viel teueren Markins Q3 zwar ähnlich sieht aber nur ein Drittel kostet. Kurz um – nach kurzer Internetrecherche habe ich den Kugelkopf bei Amazon für um die 100 Euro bestellt.

Sirui  K-20X - Kugelkopf

Nach dem Auspacken hab ich erst einmal gestaunt, den der Kugelkopf wurde extra in einem Neopren-Transportbeutel geliefert. Das kenne ich normalerweise nur bei Produkten, die 2 bis 3x so teuer sind. Auch das relativ geringe Gewicht von 400gr fällt einem sofort auf und machen ihn so reisetauglich. Alle Knöpfe lassen sich leicht drehen und hinterlassen allesamt einen wirklich hochwertigen Eindruck. Die integrierte Friktionschraub lässt sich gut einstellen und anhand der Skala des Feststellknopf genau definieren. Wer es noch nicht weiß, die Friktion verhindert je nach eingestellter Härte ein plötzliches Abnicken der Kamera, sobald die Feststellschraube gelöst wird um den Kugelkopf zu bewegen. Diese Funktion darf meiner Meinung nach bei keinem Kugelkopf fehlen.

Die Schnellwechselhalterung hat eine Durchrutschsicherung, sodass die Kamera nach dem Lösen nicht plötzlich vom Kopf rutschen kann. Über den angebrachten Entsicherungspin kann die Kameraplatte mitsamt der Kamera abgenommen werden. Die Arca-Swiss kompatible Schnellwechselhalterung verfügt zusätzlich über drei Wasserwagen, die einem das Ausrichten erleichtern sollen. Mein letzter Kugelkopf hatte keine Wasserwaage und daher habe ich sie bis jetzt auch nicht benutzt. Es wird sich aber schnell zeigen, ob und wie sinnvoll diese Wagen sind.

Bei den gestrigen Kamera-drauf und Feststell-Übungen hat sich der Kopf sehr gut angestellt. Konnte kein Nachwippen nach der Arretierung feststellen. Am Wochenende wird er nun seinen ersten Outdoor-Einsatz haben und dann bin ich mal gespannt, wie er sich schlagen wird.

Sirui K-20X KugelkopfWas gibt es für den ersten Eindruck noch zu sagen. Ehrlich gesagt – nix! Ah, doch. Der Hersteller gibt auf die ganze Einheit 6 Jahre Garantie  und das ist wirklich selten in diesem Preisbereich! Im Übrigen gibt der Hersteller auch eine Tragfähigkeit von bis zu 25 Kg an. Das schafft noch nicht mal mein Stativ, glaub ich zumindest! Da Hersteller gerne mal übertreiben, gehe ich von einer absoluten Tragfähigkeit von um die 6-7Kg aus, was für meine Zwecke absolut ausreichend ist. Immerhin schnalle ich ja keine lichtstarken 400er Tele Linsen vor die Kamera – dafür gibts ja dann noch den größer Bruder – Sirui K-30X – Er bringt 500gr auf die Wage und besitzt ein Tragkraft von 30Kg und kostet gerade mal nen Zwani mehr…

Amazon Link zum Sirui K-20X

Was ist mit Euch? Hat von euch jemand schon ein paar Erfahrungen mit den Köpfen von Sirui gemacht, oder welche Köpfe verwendet ihr eigentlich?

UPDATE vom 18.09.2011
Gestern hatte ich den neuen Kugelkopf das erste mal im Außeneinsatz und muss sagen – geiles Teil! Da wackelt nix, die Feststellung funktioniert 1A, kein Nachwippen.. bin total begeistert. Beim nächsten Projekt kann er sich dann auch beweisen.

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30 Kommentare

  • Antwort Frank 16. September 2011 um 22:29

    Ich verwende einen Cullmann MAGNESIT MB6.1
    Darauf habe ich eine Wimberley Schnellkupplung C-12, die hat den Vorteil das der Original Cullmann Teller ausgetauscht wird gegen die Wimberley, die direkt auf den Zapfen des KuKopfes geschraubt wird und mit 2 Nasen gegen verdrehen gesichert ist, da wackelt nix mehr.
    An der Kamera habe ich eine ArcaSwiss Kompatible Markins Kameraplatte PG-50.
    Die ganze Kombi muß eine D700 mit MB D10 inkl.2,8 24-70, oder 2,8 80-200mm tragen, was ohne nachsacken oder zittern funktioniert.

    • Antwort BlogTimes 17. September 2011 um 07:58

      Das hört sich irgendwie sehr teuer an?

    • Antwort Frank 17. September 2011 um 14:31

      yepp, da sagst du was, aber ich hatte einfach die Nase voll von wackeligen Manfrotto Adapterplatten und „durchrutschenden“ Kugelköpfen.
      Es sind wohl so ca. 250,- € gewesen, aber wie gesagt nach des rumhampelns hatte ich die Nase voll. 😉

      • Antwort Dr. Thomas Brotzler 17. September 2011 um 18:21

        Zitat: „hatte einfach die Nase voll von wackeligen Manfrotto Adapterplatten und durchrutschenden Kugelköpfen“

        Da kann ich mich anschließen, gerade bei der Arbeit im Hochformat mit Vollformatgehäuse und schweren L-Objektiven. Und gerade für die Schnellwechselplatte 410PL bietet Manfrotto m. W. n. keinen L-Winkel an …

  • Antwort lichtbildwerkerin 16. September 2011 um 22:45

    Hmm, das klingt interessant. Wie ich auf FB schon schrieb schwächelt mein Manfrotto 484RC2, ca. 4 Jahre alt, hält die Kamera im Hochformat nicht mehr gut. D. h., sie rutscht nach und der Bildausschnitt ist ein anderer. Das nervt gehörig. Ich trage mich also mit dem Gedanken, einen neuen Kugelkopf anzuschaffen und werde den deinigen näher begutachten.

    • Antwort BlogTimes 17. September 2011 um 07:56

      Genau die gleichen Probleme hatte ich auch und das stört unheimlich bei der der Wahl des Bildausschnitts.

  • Antwort Dr. Thomas Brotzler 16. September 2011 um 23:33

    Für Landschaftsn und Nachtfotografie kommt mir nur der „Manfrotto MA 405 Getriebeneiger Pro-Digital“ auf die Haube. Über mein „schneckenartiges Arbeitstempo“ hattest Du Dich an anderer Stelle schon erfolgreich gewundert, insofern kann ich da „ganz gemütlich an den Kurbeln drehen“ …

    Bei Sport- und sonstiger Actionfotografie kann ich den Einsatz eines einfachen Kugelkopfs ja noch verstehen. Für alles andere fehlt mir selbst irgendwie das Verständnis und am Gerät die nötige Exaktheit.

    Ich weiß auch nicht, was ich von all diesen Nachbauern („China makes it cheaper“) und Billiganbietern („das neue Premiumobjektiv von Sigma“, arrrgh) halten soll. Da das schwächste Glied in der Kette das Gesamtergebnis determiniert, hätte ich – die vielleicht nicht ganz unnachvollziehbare – Sorge, mir einen anspruchsvollen Workflow (von der Ausrüstung über die Aufnahme und Bearbeitung bis zum Print) zu versauen.

    • Antwort BlogTimes 17. September 2011 um 08:06

      Normalerweise gebe ich auch ein bisschen mehr aus um Qualität zu habe und um es letzten Endes nicht zweimal kaufen zu müssen. Aber wenn ich mir den Preis von meinem Centerball anschaue, dann passt hier deutlich das Preis/Leistungsverhältnis nicht. Der Sirui wirkt auf den ersten Blick hochwertiger. Mittlerweile dürften auch die Chinesen gemerkt haben, dass Qualität mehr zählt, als billig, billig! Ich bin ja mal gespannt, ob er hält, was er verspricht.

  • Antwort Dario 17. September 2011 um 07:05

    Bei meinem Stativkauf habe ich mich für einen Pistolengriff entschieden (Manfrotto 324RC2).
    Das Bedienkonzept und das Arbeitstempo begeistert mich.
    Das mit dem Nachrutschen ist leider der Fall. In der Landschaftsfotografie stören die paar mm nicht. In der Makrofotografie nervt es teilweise.
    Eventuell müsste ich mal etwas intensiver an der Friktionsschraube drehen….

  • Antwort Askan Worms 17. September 2011 um 09:58

    Ich habe in meinem Fotoleben leben schon vieles ausprobiert, der letzte FLM 38 hat mich wirklich überzeugt. Im Gegensaz zu dem Vörgänger, einem Linhof 2 klemmt nichts mehr und es nickt auch nichts nach. Eine Sache kann ich an allen Köpfen bemängel, ist die Tatsache das sie von der Idee her verkehrt aufgebaut sind. Wenn man von unten nach oben sich die Gelenke anschaut kommt zu erst ein Drehgelenk und danach die Kugel. Richtet man auf unebenen Gelände die Kamera per Kugel gerade aus und nicht an den Stativbeinen, nutzt einem das Drehgelenk wenig weil nach dem drehen die Kamera nichts mehr gerade steht. Baut man den Kopf verkehrt herum auf das Stativ ändert sich dies Grundlegend. Wieso baut das keiner!

    • Antwort Frank 17. September 2011 um 14:54

      Das gibt es, bringt aber wieder ein paar Gramm mit.
      Manfrotto Nivelierkopf 438. 😉

  • Antwort Lars 17. September 2011 um 11:45

    Ich benutze einen Triopo B3, der kommt glaube ich aus China aber ist Preis-Leisung betrachtet unschlagbar. Kostet bei Ebay 65 Euro, beim zuverlässigen Händler aus Polen.. Darauf gestoßen bin ich über diesen Test hier: http://www.traumflieger.de/desktop/ballhead/ballheads3.php#triopob3

    Okay, posen, wie mit Manfrotto oder Novoflex kann man damit aber nicht. :8

    • Antwort BlogTimes 17. September 2011 um 14:53

      Der B3 ist auch aus China… Den Test kenne ich auch und war auch hilfreich für meine Entscheidung. Wenn die Qualität stimmt, dann muss kein Markenname drauf stehen.

    • Antwort faxele 22. September 2011 um 12:17

      Bei TF wurde auch der Sirui K-20x „getestet“ und hoch gelobt, wie der Triopo zuvor und natürlich sind beide bei TF im Shop erhältlich. Das läßt doch etwas an der Objektivität des Testes zweifeln, was nicht heißen soll, der Sirui K-20x ist sein Geld nicht wert, ganz im Gegenteil http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=885023&highlight=Sirui+K-20x gibt es viel positives zu berichten. Allerdings gibt es zu diesem Thema http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=945158&highlight=Sirui+K-20x auch sehr kontroverse Meinungen.

      • Antwort BlogTimes 22. September 2011 um 12:42

        Das mit TF wirft natürlich ein paar Fragen in Bezug auf den Test und Shop Angebot auf. Ich selbst habe den Kugelkopf zwar noch nicht im Dauereinsatz gehabt, aber derzeit schlägt er sich im Verhältnis zum FLM viel besser. Das es immer irgendwelche negativen Stimmen gibt ist leider heute fast bei allen Produkten gängig. Wenn ich schon lese, dass man den Kopf lieber in China für 50 Euro anstatt in Deutschland für 105 Euro kauft, dann fällt mir nichts mehr ein. Wenn der Versand und Zoll kommt, dann relativiert sich der günstige Preis ganz schnell. Außerdem unterstütze ich mit dem Kauf in Deutschland auch ein wenig unsere Wirtschaft.

    • Antwort Volkmar 7. November 2011 um 21:15

      Ich habe auch den Tripod, leider ist bei mir die Schraube zum feststellen abgebrochen, ich habe mein Stativ etwa 1 Jahr und habe es nur für max. 6 Einsätze zu hause gebaucht. Daher bin ich vom Material sehr enttäuscht. Da ich aber kein Profi bin und das ganze als Hobby mache bin ich nicht bereit 100 euro für einen Kopf zu bezahlen.

      • Antwort BlogTimes 7. November 2011 um 21:19

        Das ist natürlich ärgerlich, kann dir aber auch bei Markenprodukten passieren…. Im Übrigen hast du doch noch Gewährleistung und kannst es umtauschen.

  • Antwort zoomyboy 19. September 2011 um 09:10

    Ich habe mein Lehrgeld bei Kugelköpfen schon vor längerer Zeit bezahlt. Deshalb gilt für mich: Nie wieder diese NoName China Kugelköpfe, die immer nur auf den ersten Blick günstiger sind.

  • Antwort Simon 4. Oktober 2011 um 21:24

    Guten Abend!

    Ich werde mir den Sirui k10 holen.
    Dazu wollte ich das Sirui N-1004 Dreibeinstativ.
    Hat jemand Erfahrung mit dem Stativ?
    Weiß wer, wo ich das Kaufen kann? In den Onlineshops wie Amazon ist es erst wieder in 1-4 Monaten verfügbar!

    Grüße Simon

    • Antwort BlogTimes 4. Oktober 2011 um 21:53

      Hallo Simon,

      Schon mal in den Traumflieger Shop geschaut….

      • Antwort Simon 4. Oktober 2011 um 22:12

        Oh ja, Top!
        Da ist es verfügbar!
        Vielleicht hat noch jemand eine andere Seite, da es dort 20 € teurer ist im Vergleich zu amazon…
        Aber es ist verfügbar 🙂

        Danke für den Tip!!

  • Antwort PKDane 3. Januar 2012 um 02:36

    Nachdem ich lange mit einem Normalo-Manfrotto aus Guss hantieren musste, habe ich seit etwa einem halben Jahr auch einen von Sirui. Ich finde die Bedienung ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile passt das und man kommt sehr gut klar damit. Die Qualität ist wirklich TOP, auch kein Nachrutschen, also wie es sein sollte. Da ich die meisten meiner Bilder mit Stativ mache, war mir die teils billig wirkenden Gussteile ein Graus. 🙂

  • Antwort Dan 5. April 2012 um 17:18

    Benutze nun seit einigen Monaten ein Sirui T-2204X und habe bisher keinerlei Probleme damit.

    Das T-2204X is ein Karbon Dreibein, max. Tragkraft wird mit 15kg angegeben, Eigengewicht es Stativs mit Kugelkopf ungefähr 1,5kg. Ich benutze es normalerweise mit einer Nikon D3s + 70-200mm oder 12-24mm Objektiven, was ja schon einiges and Gewicht mit sich bringt.

    Ich hatte zuerst meine Zweifel, aber da ich in Schanghai wohne und das Stativ inclusive Kugelkopf für umgerechnet gerade einmal 180 EUR bekommen habe, viel die Entscheidung nicht schwer es mal damit zu versuchen.

    Um es kurz zu machen:
    Es gibt mit Sicherheit bessere Stative, wobei das m.e. meistens auch einfach eine Glaubens – oder Geschmacksache ist!
    Allerdings kenne ich momentan kein anderes Karbon Stativ das bei durchaus vernünftiger Qualität für einen so geringen Preis zu bekommen ist.

  • Antwort Torbo 24. April 2012 um 11:33

    Ich hatte den K-30X zuhause und habe Ihn jetzt zurueck geschickt. Bei dem Feststellknopf war der Skalenring l9ose und liess sich verdrehen, so wusste man irgendwann gar nicht mehr wo jetzt null sein sollte. Viel schlimmer war aber das neben dem Skalenring fett herauskam und ein festklemmen nicht moeglich war ohne fettige Finger zu bekommen.
    Ich ueberlege mir den Kopf evtl nochmal kommen zu lassen, macht aber nur Sinn wenn Ihr nicht von solchen Problemen berichten koennt. Wie ist es bei Euch mit den beiden Problemen? Bekannt?

    • Antwort BlogTimes 24. April 2012 um 22:31

      Also das „Problem“ mit dem Skalenring kenne ich nun auch… allerdings stört es mich nicht, da ich die Zahlen sowieso nicht nutze. Auf und zu eben – mehr brauch ich nicht. Das mit dem „Fett“ hatte ich jetzt noch nicht.

  • Antwort Dieter Fröhling 28. September 2014 um 00:11

    Und nu, zwei Jahre später…

    Ist der erste Eindruck stabil geblieben oder hat sich was verändert, hat Anlaß zum Nachberichten gegeben?

    Weil es vielleicht nicht nur mich interessiert sondern auch andere Leute wie sich der kleine Sirui im Einsatz bewährt hat.

    • Antwort BlogTimes 28. September 2014 um 15:42

      Also nach zwei Jahren kann ich sagen – das wars für den Sirui. Ich habe ihn eingetauscht gegen ein Vanguard BBH-200 und der bleibt erstmal drauf. Der Sirui hat irgendwann dieses Jahr seinen Geist aufgegeben. Der Verstellmechanismus war nicht mehr zu gebrauchen. Ich denke 2 Jahre dürfte auch die durchschnittliche Gebrauchsdauer für dieses Kugelkopf sein. (Sofern er denn auch ständig im Einsatz ist)

      • Antwort Dieter Fröhling 3. Oktober 2014 um 14:54

        Dank Dir.

        Hmm. Und nun wird neu gedacht.

        • Antwort BlogTimes 5. Oktober 2014 um 21:33

          Naja, das Konzept ist gut, aber die Qualität war dann am Ende doch nicht so der Hit

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