Dies und Das

Facebook – die bessere Fotocommunity?

20. April 2011

Es gibt eine Vielzahl von Fotocommunities, auf denen man seine eigenen fotografischen Werke präsentieren kann.

Die einen sind kostenlos, andere wiederum nicht. Es gibt solche, die die eingereichten Aufnahmen vor Veröffentlichung prüfen, bei anderen wiederum kann man alles Mögliche hochladen. Es ist also Quasi für jeden etwas dabei.

Als ich mit der Fotografie begonnen habe, meldete ich mich auch bei einer handvoll Fotocommunties an. Ziel dieser Aktion war natürlich immer ein Stück weit bekannter zu werden. Heute, nach knapp 5 Jahren, weiß ich dass es so nicht funktioniert… Ok, sicherlich gibt es auch hier und da eine Ausnahme.

Zwar bin ich noch bei diesen Communities angemeldet, aber schon seit geraumer Zeit fülle ich diese Plattformen nicht mehr. Das mag zum einen daran liegen, dass ich keine fertig bearbeiteten Aufnahmen auf dem Rechner habe. Zum anderen und das sehe ich als Hauptgrund an, warum ich mich nicht mehr aktiv in den Fotocommunties aufhalte, sind die gewachsenen Strukuren. Man postet ein Bild, es wird kommentiert oder auch nicht und das wars… (grob gesagt)

Bei Facebook eine Aufnahmen zu posten ist zwar ähnlich der Funktion einer Fotocommunity. Doch bietet mir Facebook aufgrund des sozialen Netzwerk-Charakters weit mehr als nur ein Bild zu veröffentlichen und auf Kommentar und/oder „gefällt mir“ zu warten. Facebook ist ein Marketing-Tool für Fotografen. Gut, ich bin mir durchaus bewusst, daß dieser Gedanke nicht neu ist, aber benutzt man diese Eigenschaft/Funktion auch!?  Und wann ja, wie?

Bis hierhin geht mein Gedanke, aber dann wars das auch schon…

Nutzt ihr Facebook? Habt ihr vielleicht auch eine Facebook-Page und wie nutzt ihr diese? Gern könnt ihr im übrigen euren Link zur FB-Page posten.

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11 Kommentare

  • Antwort Jan 20. April 2011 um 20:12

    Facebook ist für Fotografen Bullshit. Warum? Weil man bei der Anmeldung den Facebook-AGB zustimmt.

    Ich zitiere:

    Für Inhalte, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), erteilst du uns vorbehaltlich deiner Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“).

    Zitat Ende.

    Fazit: Wer seine Bilder gerne Facebook überlassen möchte, damit die mit diesen werben, die Bilder verkaufen etc. der kann gerne zu Facebook hochladen. Für alle anderen … besser bleiben lassen.

    • Antwort Bjoern 20. April 2011 um 20:24

      was ist Facebook ?

    • Antwort BlogTimes 20. April 2011 um 20:25

      Mit dem Zitat hast du ja recht, aber man kann die Auflösung stark beschränken. Mit einer Webauflösung (72dpi) kann man eh im Druck nichts anfangen….

  • Antwort ThilliMilli 20. April 2011 um 20:31

    Fotocommunities wollen wohlüberlegt ausgewählt werden. Hier ist die Zielsetzung zu hinterfragen.

    – Awareness über die Fotos an sich: facebook ist hierfür (auch aus dem von Jan genannten Grund) kein gutes Instrument. Dafür eignen sich spezialisierte Seiten besser – aber es gilt wiederum auf die Qualität zu achten: Auch über flickr wird kein wirklicher Mehrwert generiert werden können. Versprechender sind hier eher fotocommunity.de u.ä.

    – Awareness über content: facebook kann einen Mehrwert stiften. Jedoch i.d.R. nur als eine Komponente im Kanalmix. FB wird auch hier in der Regel keine eigene Präsenz ersetzen können: Layout und Integrationsmöglichkeiten sind zu beschränkt; rechtliche und systemische Entwicklung nicht abseh- oder kontrollierbar.

    Somit ist facebook eher ein Kanal, der Interessenten auf eine eigene Präsenz lenken sollte. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

  • Antwort Timo Bühring 21. April 2011 um 10:04

    Also ich bin (natürlich) auch bei Facebook und ich kenne deren AGB sehrwohl. Trotzdem stelle ich dort Fotos ein. In meinen Augen ist dies nicht von Nachteil. Erstens kommt auf jedes Foto mein Name und die URL meiner Website und zweitens will ich mit den Fotos die ich auf Facebook poste ohnehin kein Geld verdienen oder habe es bereits… also selbst wenn sie es tun würden, sollen sie meine Bilder doch verwenden. Das Einzige was mir hierdurch passieren kann ist, dass mehr Leute meine Fotos sehen und darauf aufmerksam werden.

    Sicherlich sollte man keine Fotos von kommerziellen Aufträgen und gewerblichen Kunden bei solch einer Plattform einstellen aber davon hält einen auch der gesunde Menschenverstand ab wie ich finde.

  • Antwort Hochzeitsfotograf 21. April 2011 um 10:42

    Im Bereich der Hochzeitsfotografie ist Facebook sehr beliebt. Die Zielgruppe sind Privatanwender – und die findet man dort. Und Mundpropaganda ist ein nicht zu verachtender Marketingfaktor in diesem Segment…

  • Antwort Jo 21. April 2011 um 11:44

    Also ich verstehe unter Marketing vor allem auch, dass man versucht, sein individuelles, unverwechselbares Gesicht, seine „Marke“ eben, herauszuarbeiten und dann auch zu präsentieren. Wie das mit Facebook, diesem globalen Eintopf, in dem Kraut und Rüben nicht mehr zu unterscheiden sind, zusammengeht, ist mir nicht klar… 😉

    Ich glaube, der einzige „Vorteil“ von Facebook liegt darin, dass so viele andere auch mit dabei sind. Und man deshalb sehr schnell sehr viele Kontakte knüpfen kann. Wie viel der einzelne Kontakt wert ist, diese Einschätzung muss allerdings jeder für sich selbst treffen.

  • Antwort Kurt Schimmelmark 21. April 2011 um 12:12

    Ich bin mir nicht sicher, wie facebook als gutes Marketinginstrument dienen soll, wenn ich dort nur Fotos poste. Denn die sehen praktisch nur meine Freunde und ganz selten deren Freunde, also praktisch alles Menschen, die mich schon kennen.

    Natürlich kann man facebook als hervorragends Marketingtool nutzen, wenn man dort Werbung kauft, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob das effizienter ist als Google.

    Ansonsten habe ich auch mit Abstand die besten Ergebnisse mit fotocommunity.de gemacht. Ist für die mit Abstand spannendste, und vielfältigste und lebhafteste Community im deutschsprachigen Raum.

  • Antwort nils 22. April 2011 um 12:21

    facebook ist DIE community für fotos.
    alles andere sehen nur fotografen und die werden mich nicht buchen.

    man muss seine kunden aber gezielt zu facebook ziehen. eine facebook fanpage ist besser als jede andere website. weil man mit den kunden nach einem besuch in kontakt treten kann, ihnen angebote unterbreiten kann und sie auf aktionen hinweißen kann.

    das geht in keiner anderen communtiy. wer also nicht bei facebook ist sieht die fotografie nur als hobby.

  • Antwort Andreas 30. April 2011 um 13:27

    Sehr interessanter Eintrag. Bin auch schon die ganze Zeit am überlegen, wie man das geschickt nutzen kann. Zum einen schrecken mich die AGBs auch ab, Bilder bei FB hochzuladen. Andererseits habe ich über FB schon einige Aufträge bekommen.

    Derzeit mache ich es so, dass ich die Bilder auf flickr.com hochlade und dann postet flickr automatisch auf FB, dass ich ein Bild
    hochgeladen habe.

    So sind die Bilder nach wie vor in meinem Eigentum, Facebook kann diese nicht verschandeln (durch das hochladen auf FB werden Auflösung, Farbe und Scharfe stark verändert) und trotzdem können die Bilder bei Facebook kommentiert werden….

    Grüße

    Andreas

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