Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Facebook Likes, Werbung, Reichweite und warum….

22. April 2014

BlogTimes auf Facebook

ich denke, dass Facebook über kurz oder lang keine Rolle mehr spielt – gerade für uns Fotografen!

Wir wissen alle, dass Facebook seit Mitte letzten Jahres die Reichweite der Beträge verringert hat um, wie sollte es auch anders sein, mehr Kohle zu verdienen.  Hey, Geld verdienen ist legitim, wollen wir alle irgendwie. Doch nach dem aktuellen Post auf Photoshelter denke ich ernsthaft über einen Wechsel zur anderen Social Media Kanälen nach. Ein kompletter Ausstieg, wie von manch anderen kommt für mich erstmal nicht in Frage.

Grund für die Überlegung ist vor allem die erneute Reichweitenreduzierung und somit die Verringerung der Interaktion mit den Facebook Fans. Wenn die Aussagen im Artikel stimmen, dann liegt die Beitrags-Reichweite bald irgendwie zwischen 1 und 4 Prozent. Ein Bruchteil meiner Fans würde dann nur noch meine Beiträge auf Facebook sehen. Facebook greift ja eh schon radikal in die Sichtbarkeit der Beträge ein. Der Algorithmus wie und nach was Facebook die Beträge sortiert, auswählt und anderen zur Verfügung steht bleibt natürlich ein Geheimnis. Kein Geheimnis dagegen ist die Art und Weise wie Facebook die fehlende Reichweite uns Nutzern zurückgibt. Durch Bewerben der eigenen Seite oder einzelner Beträge.

Ich selbst habe noch nie irgendwelche Beiträge beworben, da mir das ganze Geschäftsmodell immer ein wenig suspekt vorkam und nach diesem Videobeitrag bin ich ganz glücklich, dass ich das nicht gemacht habe. Im Großen und Ganzen geht es um die Facebook Likes (Facebook nennt es Reichweite durch „Seite hervorheben), die man durch Bezahlung erhält. Vielleicht habt ihr das auch alles schon gewusst, aber Facebook bezieht wohl eine Große Anzahl dieser Likes, die nach Bewerbung der eigenen Seite erscheinen, von Clickfarmen aus verschiedensten Teilen der Welt. Im Ergebnis mag das ein rasantes Ansteigen der Facebook Likes sein aber durch eine fehlenden Interaktion, da diese Fans keine Interesse nicht wirklich Interesse an deinen Inhalten haben, eine weitere Reduzierung der Sichtbarkeit der Beiträge – was zusätzlich die Interaktion sinken lässt. Veritasium erklärt das ganz gut in seinem Video.

Was also mit Facebook machen?

Nun, photoshelter gibt beispielsweise den Tipp, man sollte seinen persönlichen Account im Gegensatz zur eigenen Facebook Seite öfters oder für einen begrenzten Zeitraum für eigene Seitenaktivitäten nutzen. Auch wenn es hier positive Rückmeldungen seitens Fotografen gibt, die einen Anstieg in Likes und Shares verzeichnen, so kann dieser Tipp auch nach hinten losgehen. Einigen hats wohl auch das Profil gekostet. Das ist natürlich, gerade wenn man viele Fans hat, der Supergau in Sachen Social Media.

Sicherlich sollte man nur relevante und themenbezogene Inhalte posten. So bleibt man nicht nur aktuell, sondern auch interessant für den einzelnen Fan.

Dennoch kann man sich vor der Reichweitenbeschränkung nicht schützen und um als Leser die für mich interessanten Beiträge zu erhalten kann ich nur meine Interessenslisten pflegen und Seiten nicht nur Liken, sondern auch folgen.

Wie seht ihr diese ganze Geschichte eigentlich? Gelassen oder zieht ihr eventuell auf andere Kanäle um?

BlogTimes auf Facebook - Interessenliste

Vielleicht interessiert dich das hier auch...

23 Kommentare

  • Antwort André Schneider 22. April 2014 um 16:06

    Also ich habe meine Homepage und eine Foto-App mit meiner Facebookseite verknüpft und bisher haben alle meine „Like“r jeden Beitrag bzw. jedes gepostete Bild in ihren Neuigkeiten gesehen. Ich stehe aber auch noch am Anfang des ganzen und habe gerade einmal 31 Likes, die Frage die sich mir stellt ab wann wird es relevant?

    • Antwort BlogTimes 22. April 2014 um 16:13

      Woher weißt du, dass alle deine 31 Fans die Beiträge gesehen haben?

      Relevant wird es ab der Anmeldung bei Facebook und der Erstellung einer FB-Seite!

  • Antwort Simon 22. April 2014 um 17:32

    Ich betreibe keine Facebook-Seite, aber Ich finde es schade, dass es so wenig gute alternativen gibt. Klar, dass Facebook das ausnutzt.
    Man sollte sich also nicht abhängig machen von Facebook. Deine, oder andere Blogs verfolge ich immer noch über RSS, einfach weil es super funktioniert. f5punkt6 macht ja vor wie es geht auch anderen zu folgen. Mit mehr kurzen Blogposts wären auch Facebook-posts nahezu unnötig… ist zwar auch nicht schön für einen Blog aber naja.
    Natürlich, richtige „Werbung“ um auch neue Leute zu erreichen ist das nicht, aber ist Facebook da so viel besser?
    Meine kurze Sichtweise dazu.
    Die, die einen richtig interessieren kann man ja folgen und liken.
    (Ich bin da nicht so drin, aber könntest du nicht zb hier auf der Seite rechts eine Spalte hinbauen, die deine letzen Facebook Posts/Aktivitäten zeigt? Das würde bestimmt ein Blickfang sein, und wir wissen dann doch endlich was du die letzen Stunden getan hast :8 .)

    • Antwort BlogTimes 22. April 2014 um 19:49

      Danke für den Input mit den FB-Aktivitäten. Werde mich darum kümmern…

  • Antwort Jens 22. April 2014 um 18:00

    Der Artikel spricht mir mal wieder aus der Seele!

    Ich denke auch grade mal wieder über neue Strategien bzgl. Social-Media nach. Irgendwie war mir der ganze Facebookkram von Anfang an nicht sonderlich sympatisch. Wenn jetzt noch die Reichweite eingegrenzt wird, dann gute Nacht.

    Alternativ scheint Twitter aber in Deutschland immer noch nicht sonderlich weit vorne. Mein Twitterkanal läuft immer so parallel mit, aber so richtig in Gang kommt der nicht wirklich.

    Gibt es überhaupt noch ne Alternative zu Facebook und Twitter?

    • Antwort BlogTimes 22. April 2014 um 19:46

      Twitter hat sich ein wenig geändert und lässt jetzt neben seinen üblichen 140 Zeichen auch Bilder zu, die unter anderem auch direkt in die Timeline eingebunden werden können. Ich persönlich halte von Twitter nur sehr wenig, da mir die Interaktion nicht gefällt. Zudem sehe ich den Twittermarkt im nordamerikanischen und nicht im europäischen Raum.

      Es gibt noch Google+, Tumblr, Pinterest, Intragram und sicherlich noch kleinere Social Media Platformen. Letztere spielen aber meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle.

  • Antwort pixelsophie 22. April 2014 um 18:41

    Hi Ronny,
    interessante Frgestellung…ich mag Facebook ja so oder so nicht,schon früher nicht, weder als Seitenbetreiber noch als Privatnutzer…aber und jetzt kommt der Grund für die Nutzung. Facebook ist meines Erachtens nach letztlich die soziale Plattform mit dem meisten Zulauf. Ich würde gern alles nur auf Google+ bereitstellen, aber der Zulauf ist eben nicht wie der bei Facebook. Nun wie mache ich es. Schon von Anfang an habe ich mich auf meinen Blog konzentriert, hier kann man alles wichtige lesen und finden. Die Sozialen Netzwerke nutze ich „nur“ um meine Inhalte weiterzuverteilen, so sehen eben mehr die Inhalte. Das inzwischen kaum noch Nutzer meine Beiträge sehen weiß ich. Ich bin aber nicht bereit dafür zu bezahlen, damit es mehr sehen. Mir selbst fällt aber oft auf, dass ich keine Inhalte mehr sehe. Immer dann, wenn ein Inhalt geteilt wird, von einer Seite von der ich Fan bin. Ich kann den Beitrag in meiner Timeline einfach nicht finden. Also auch als Nutzer hat es große Nachteile, denn die Inhalte der Seiten (derer ich Fan bin) wollte ich ja sehen. Schade ist es auf jeden Fall. Ich werde dennoch Facebook nicht ganz den Rücken kehren, dafür bringt es doch noch genug Bewegung auf meinen Blog.
    Ronny wäre nicht die erste Konsequenz das Facebook-Kommentar Plugin hier im Blog zu entfernen…?

    • Antwort BlogTimes 22. April 2014 um 19:43

      Wie schon geschreiben, Reichweite zu kaufen ist meiner Meinung nach sinnlos, wenn sich Facebook zu Generierung von Likes bei Clickfarmen bedient.

      Das Facebook Kommentar Plugin dient der Interaktion mit dem FB-Nutzern und hilft der Sichtbarkeit der Beträge in den Timelines. Je mehr Nutzer hier agieren umso mehr ist der Beitrag auch für FB relevant!

  • Antwort Stefan 22. April 2014 um 19:20

    Allerdings muss man auch realistisch sehen, dass es neben dem finanziellen Aspekt für Facebook der einzige Weg ist um das Konzept „Timeline“ am Leben zu halten. Wenn alle Nutzer alles sehen würde -> keiner käme mehr klar, weil es viel zu viel Inhalt ist. Keiner kann diesen Inhalt aufnehmen, d.h. die Sichtbarkeit deiner Beiträge wäre vermutlich nicht höher, weil sie in der Masse untergehen würden. Die Nutzerzahlen sowie die Seitenzahl sind massiv gestiegen in den letzten Jahren. Die Filterung ist darauf die einzig sinnvolle Antwort

    Damit wird es letztendlich wie im realen Leben/Marketing auch: um gesehen zu werden muss man bezahlen.
    Ob das für Leute wie uns langfristig sinnvoll bleibt ist in der Tat anzuzweifeln, da bin ich bei dir.
    Für uns sind eher Nischenplattformen wie Flickr oder 500px die sich auf das Thema Fotografie konzentrieren, relevant.

    • Antwort BlogTimes 22. April 2014 um 19:54

      Mit der Filterung der Beiträge hast du völlig recht. Ohne wäre es auch das totale Chaos… Allerdings die Reduzierung auf nahezu 1-4 Prozent Sichtbarkeit schließt eine Mehrheit der Nutzer aus, die dir bereits folgen und FB-Fan deiner Seite sind!

  • Antwort Jochen Bake 22. April 2014 um 19:26

    Ich bin zwar auch nicht so der Facebook Freund, doch ohne geht es schon fast nicht mehr. Lade ich ein Bild bei Facebook hoch, dann sehe ich am nächsten Tag das es 2000 mal angesehen wurde. Auf der Homepage dagegen nur ein Bruchteil. Klar verlinke ich meist die Homepage, doch ab und zu lade ich ein Bild hoch.

    Ich werde vorerst dabei bleiben und sehen wie sich alles entwickelt

  • Antwort Steve Simon 22. April 2014 um 23:11

    Diese Problematik nervt mich auch schon sehr lang. Erst haben Sie es für mich schleichend gemacht und ich habe es immer nur an meiner Reichweite gesehen. Dann hat man überall davon gelesen und nun wird es wohl noch schlimmer. Einerseits bietet Facebook einfach eine super Möglichkeit seine Leser bei neusten Artikeln auf dem neusten zu halten, aber auch um kleine Posts zu schreiben, Making Of Bilder zu zeigen oder interessante Links zu zeigen. Doch was nutzt es mir, wenn es nicht gesehen wird?!
    Dafür bezahlen?? Niemals…ich mach es ja auch nur zum Hobby…

    Also muss eine Alternative her…Instagramm habe ich mir lang nicht angeschaut, werde ich demnächst aber mal machen müssen. Ansonsten weiß ich irgendwie auch noch nicht wirklich wie man an seine aktuellen Leser noch heran kommt und auch recht einfach neue gewinnen kann?!

    Danke aber für den Artikel, welcher es auf den Punkt bringt!
    Facebook ist aber auch nicht die einzige Plattform auf welcher verschiedenste Veränderungen spürbar werden!

    Grüße,
    Steve

  • Antwort Werner 23. April 2014 um 16:16

    Ich glaube, wir alle überschätzen die Bedeutung von fb. Sicherlich ein nettes Werkzeug um sozial interaktiv zu werden. Und dann in der Basis ja auch kostenlos. Also nach wie vor ein Medium um sich mit „Mikroblogs“ zu streuen.
    Aber virales Marketing in der Form (= soziale Netzwerke) wird ohnehin allgemein überschätzt. Ich bin davon überzeugt, dass sich komerziell betrachtet, die Qualität durchsetzen wird und für Fotografen gilt da schlicht die eigene Internet-Repräsentanz als Maßstab. Der Name streut sich zwar über die sozialen Kanäle, aber dann war`s das auch schon.

    Lg,
    Werner

  • Antwort Marcel 24. April 2014 um 09:17

    Hallo Ronny,
    ich finde das auch bedenklich, was facebook macht. Im Moment sieht es zumindest aus deren Brille und für die Aktionäre gut aus:
    „Der stetige Zustrom neuer Nutzer zahlt sich für Facebook aus. Weil das soziale Netzwerk damit interessanter für Werbetreibende wird, stieg im ersten Quartal der Umsatz um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 642 Millionen Dollar.“
    Und bei einem amerikanischen börsennotierten Unternehmen geht es nun mal um Umsatz und Ertrag. Dass es unter „echten“ Social Media Gesichtspunkten nicht das gelbe vom Ei ist, ist wohl auch klar. Insofern bin ich mal gespannt, ob facebook in 3-4 Jahren eine reine Spam- und Werbeplattform ist und damit abgelöst wird, so wie es mit den anderen Plattformen zuvor auch schon passiert ist. Es bleibt spannend und ich behaupte, facebook wird in 3-4 Jahren ein großes Problem bekommen. Die Wandlung heutzutage ist so schnell und der Trend geht wieder hin zu geschlossenen Gruppen. Meine Meinung.

    • Antwort BlogTimes 24. April 2014 um 15:01

      Der stetige Zustrom betrifft aber nicht den nordamerikanischen Kontinent. Hier stellt man sogar eine massive Abwanderung von Facebook fest. Ich denke so 2017 ist Facebook nicht mehr relevant für die meisten von uns…

  • Antwort Stephan 24. April 2014 um 13:15

    Ich bin weit davon entfernt, Facebook vorzuwerfen, dass sie Geld verdienen wollen und als an der Börse notiertes Unternehmen werden die Investoren das auch einfordern, aber dennoch hat der Kauf der besseren Platzierung einen ärgerlichen Beigeschmack.

    Für meinen Blog habe ich eine Fanseite aufgemacht, kündige dort Beiträge an, mitunter kommen auch noch kleine „Häppchen“ exklusiv dazu, aber mein wichtigster Referrer ist FB nicht, wenngleich unter den Social Media Kanälen die #1. Bei G+ bin ich zwar in etlichen Kreisen, aber die Resonanz ist doch gering, bei Twitter wird man oft übersehen, wenn man nicht dreimal die Trommel rührt, was mir lästig ist und Instagram sollte meiner Meinung nach ausschließlich Aufnahmen vorbehalten bleiben, die mit dem Telefon aufgenommen worden sind – quick&dirty!

  • Antwort Torsten 24. April 2014 um 23:25

    Also ich habe für meinen noch frischen Blog (Februar 2014) gleich mehrere Social Media Kanäle eingebunden. Dazu gehören FB, Google+, Twitter, Tumblr etc. und ein paar Communities in denen ich mich umsehe und ausprobiere. Besonders als Neuling ist es schwer, sich die ersten Leute auf die Seite zu ziehen. Da schwirrt einem automatisch zuerst Facebook als Besucherquelle mit durch den Kopf. Google+ ist für mich irgendwie noch keine adäquate Alternative – was aber eventuell auch am Cat Content und der GIF-Spielerei (mich persönlich nervt es) liegen könnte 😉 Nur alleine durch Bilder und Content habe ich jetzt nicht viel erreichen können. Kann an der Qualität des Inhaltes liegen bzw. einfach Ruhe bewahren. Zuerst mussten erst einmal meine Freunde und Bekannte daran glauben, indem ich sie auf meine Seite eingeladen habe. Muss man ja auch immer aufpassen, dass keiner genervt wird.

    Bisher haben aber meine ersten Portrait-Shootings die meisten Rückmeldungen und Aufrufe hervorgebracht. Die Models haben ihre Freunde mit auf meine FB-Seite gezogen, so dass sich langsam etwas getan hat. Leider hält das alles nicht lange an und man muss einfach hinterher sein, neue Inhalte und Fotos liefern und nach Möglichkeit auch fleißig Hashtags setzen. Gnaaa

    Und da ist für mich als Hobbyfotograf der Punkt, wo ich überlegen muss, entweder ich veröffentliche einen Artikel wenn ich Lust dazu habe oder artet es in einem „Müssen“ aus, um nicht ein Dasein im nirgendwo zu fristen. Wer einen Blog betreibt, der möchte ja auch gerne Leser haben, sonst würde er es ja nicht machen.

    Allein aus Kostengründen (wohlgemerkt Hobby) kommt für mich eine Bewerbung meiner Beiträge oder der Facebookpage nicht in Frage. Ich nutze Facebook im Mix mit anderen Kanälen und ich schaue einfach, wie es sich entwickelt. Letzten Endes ist es wie bei Tante Google. Wenn dort am Algorithmus gedreht wird, kann man sich aufregen wie man will, geändert werden kann es nicht. Naja, für alle sehr genauen Menschen möchte ich es so formulieren – sehr schwer bis praktisch unmöglich 🙂 Da bleibt einem nur die Variante sich darauf einzustellen oder es zu lassen. Im Fall von Facebook ist es aus meiner Sicht ähnlich. Es wird ja keiner zur Nutzung gezwungen, doch leider mangelt es einfach an Alternativen. Es muss schon eine beträchtliche Masse an Usern richtig genervt sein und es öffentlich kommunizieren, damit es Facebook überhaupt interessiert. Letzten Endes geht es dem Unternehmen ums Geldverdienen. Den Punkt mit der Übersichtlichkeit in der Timeline darf man da, wie bereits erwähnt, auch nicht vergessen. Für mich ist es trotzdem immer wieder nicht nachvollziehbar, wie FB meine Inhalte bewertet, für die ich mich interessiere bzw. interessieren sollte. Oft gehen genau die Meldungen unter, die ich eigentlich selbst gerne lesen möchte.

    Schauen wir einfach, wie es sich entwickelt. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass man es hier anspricht und diskutiert.

    In diesem Sinne
    Gruß Torsten

  • Antwort ml 27. April 2014 um 11:48

    Ich habe ebenfalls einen Facebook-Account (Profil, keine Seite), vernachlässige den aber total – dort tauchen lediglich automatisch meine Blogposts auf.
    Egal, wann und wie ich auf FB zugreife, es nervt mich ständig. Die Web-Oberfläche ist unübersichtlich und umständlich. Oft wird alles ohne Ankündigung ein wenig umgestellt, da werden (Privatsphären-)Einstellungen mal eben komplett geändert und einzelne Optionen versteckt oder sind doppelt vorhanden. Und wie im Artikel oben geschrieben: unter den jüngsten Stream-Änderungen leiden extrem viele Marketer.

    Hinzu kommt, dass das Präsentieren von „schlichter Fotografie“ oder „anspruchsvollerer Kunst“ null Aufmerksamkeit generiert, weil es nicht fetzt, kracht oder in 3 Sekunden zu verstehen ist.

    Darum bin ich zu Google+ gewechselt und kann seitdem nicht verstehen, wie Facebook trotz der antiken Technik noch überleben kann. Wer sich mal mit G+ beschäftigt hat, wird überrascht sein von der Leichtigkeit und Wirksamkeit. Ich will auf keiner Werbetrommel herumspielen, aber etwa das Problem „zuviel Input bei Anzeige jedes Posts“ hat jeder Nutzer selbst unter Kontrolle, indem er Kreise anlegt. Den Datenstrom kann man selbst kontrollieren und muss nicht auf einen undurchschaubaren Filtermechanismus vertrauen.

    Darüber hinaus ist die Fotografie-Affinität der G+ Nutzer immens viel höher, denn das Netzwerk ist stark auf die Präsentation von Fotos ausgelegt. Und so gibt es dort nicht nur sehr viele Fotografen, sondern auch Communities, die tatsächlich Feedback zu deiner Arbeit geben.

    Gruß, ml

  • Antwort Rheinlaender 28. April 2014 um 23:59

    nach der Übernahme von WhatsDepp machen die VCs mehr Druck, dass diese Plattform (im wahrsten Sinne des Wortes) endlich profitabel arbeitet, die billige Werbung ist nicht gerade der grosse Reisser;-)

  • Antwort Uwe 3. Mai 2014 um 09:07

    Meine Gedanken sind nicht dahin gehend, facebook ja oder nein. Ich habe dort eine Fanpage und auch schon Inhalte beworben. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, dass facebook sich dieser likemaschienerie bedient. Für mich stellt sich vielmehr die Frage, was bringt mir facebook bzw. die likes? Likes mögen gut für das Ego sein. Oder ist es ein Wettbewerb, wer die meisten likes hat?
    Welchen Nutzen habe ich denn tatsächlich? M.E. keinen oder einen zu vernachlässigenden. Denn keiner meiner Follower hat jemals einen Auftrag erteilt! Man gewinnt m.E. keine neuen Kunden durch die Präsenz bei facebook.
    Neulich wurde mir besonders klar, wie facebook mich ausbremst. Ich wollte eine Gutscheinaktion bewerben und hatte dazu einen Mustergutschein als Bild eingestellt. Diesen Bildpost wollte ich dann bewerben. Aber facebook verweigert nach kurzer Bedenkzeit die Bewerbung. Begründung: Mein Beitrag enthält einen zu hohen textlichen Anteil.
    Meine Kosten- Nutzenanalyse zu facebook ist somit, es kostet mehr als das es nutzt.

    Beste Grüße

  • Antwort MajaBayer 23. Mai 2014 um 12:53

    Gibt es nicht eine Funktion für deine Liker, mit der sie einstellen können, dass jeder deiner Posts auf ihrer Pinnwand erscheint? Mir war da sowas im Kopf. Allerdings müsste man dazu erstmal jeden der interessiert ist erreichen…

    • Antwort BlogTimes 25. Mai 2014 um 15:48

      Ja schon, aber diese Funktion ist eigentlich kontraproduktiv für SEO

  • Antwort Andre 26. Oktober 2014 um 00:56

    Vorallem zu den preisen fürs bewerben der Beiträge da wird einem ja schlecht.. Pinterest ist auch eine gute alternative um Fotos zu posten auch wenn die Resonanz nicht ganz so hoch ist. Genau so wie bei Tumblr und g+. Trotzdem kommt keine Plattform an die selbst eingeschränkte Reichweite von Facebook.

  • Kommentar verfassen