Interviews

Fotografen Portfolio – Olaf Bathke

1. Juli 2009

Wir schreiben heute den 01. Juli 2009 – ein neues BlogTimes Interview geht an den Start.

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Profi-Fotograf Olaf Bathke aus dem schönen Norden Deutschlands ist zu Gast bei BlogTimes.

olafbathke

 

Olaf Bathkes fotografisches Credo:
„Neugierig folgen wir den Spuren des Lichtes
Und verlieren uns in den letzten Paradiesen dieser Erde.“

 

 

Hier nun das Interview:

BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?

Olaf Bathke:Das ist ein langer Prozess gewesen. Schon im Kindergartenalter habe ich mit einer Kodack Instamatik herumgespielt. Den Sprung in die professionelle Fotografie habe ich dann mit den ersten digitalen Spiegelreflexkameras gemacht.

BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?

Olaf Bathke: Zurzeit arbeite ich mit zwei Canon 5Ds mark II. Die Kamera bietet mir alles, was ich benötige. Meine Pläne zu der 1 Ds mark III zu wechseln, habe ich Anfang des Jahres verworfen. Die Canon Firmenpolitik zu dem AF Bug hat mich von einem Systemwechsel abgehalten.

BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?

Olaf Bathke: Ich habe früher analog fotografiert, allerdings nicht mit professionellen Ambitionen.

BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?

Olaf Bathke: Bildbearbeitung ist für mich insofern wichtig, als dass ich sie als Kostenfaktor sehe. Grundsätzlich versuche ich mir die Arbeitszeit vor dem Computer optimal einzuteilen. Zeit vertrödel ich lieber in der Natur oder mit Menschen.

BlogTimes: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?

island

Olaf Bathke: Drei Tage Fotografieren in der isländischen Gletscherlagune „Jökularson“ ist da sicherlich ein Top Erlebnis in Sachen Reisefotografie. In einer kleinen Lagune auf der Südseite Islands kalben Gletscherberge ins Wasser. Die Eisberge werden vom Wind und den Strömungen über den See getrieben. Dort schmelzen Sie stetig, brechen entzwei. So aus dem Gleichgewicht gekommen, drehen sie Ihr Unterstes dem Himmel entgegen. Haben Sie eine bestimmte Größe erreicht, so treiben sie unweigerlich einen kleinen Fluß entlang in den großen Atlantik, mit der letzten Aufgabe sich dort im Meer aufzulösen, um anschließend wieder aufzusteigen und die isländischen Berge mit Schnee und Regen zu bedecken. Ein Sinnbild für die Vergänglichkeit und Wiedergeburt allen Lebens.

BlogTimes: Gab es einen Moment in dem Du die Kamera gerne dabei gehabt hättest?

Olaf Bathke: Wenn so ein Moment gekommen ist, dann bin ich nicht am Arbeiten, sondern habe frei. In solchen Momenten verspüre ich zunächst einen kleinen Impuls von Ärger, lehne mich dann aber gleich bewusst zurück und genieße den Augenblick. Da ich im professionellen Einsatz natürlich immer eine Kamera dabei habe, kann ich mich bei fotografischen Einsätzen vielleicht eher darüber ärgern, dass ich mal ein bestimmtes Objektiv nicht dabei habe. Als ich Dr. Ralf Stegner und Egon Bahr in einem kleinen dunklen Stübchen in Schleswig fotografierte, hätte ich z.B. gerne mein 135 1,8 dabei gehabt, anstatt mit einem 70-200 2,8 herumzuwackeln. Mit dem lichtschwächeren 70-200 2,8 fehlte doch das entscheidende Quentchen Lichtstärke.

BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?

Olaf Bathke:
Was: Den Vulkan Stromboli auf den eolischen Inseln. Den gönn ich mir bestimmt mal zwischendurch.
Wen: Die norwegische Folksängerin Kari Bremnes. Da hatte ich schon zwei Mal einen Kontakt, kam leider jedes Mal etwas dazwischen.
Wo: Neuseeland. Da fahren wir sicherlich in 3-4 Jahren mal hin.

BlogTimes: Kannt Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?

Olaf Bathke: Noch weniger, als ein Leben ohne Internet.

BlogTimes: Welches ist Deine Lieblingsaufnahme und warum?

hamburg-hochzeitsfotograf1Olaf Bathke: Puh, das ist eine schwere Frage. Mit verschiedenen Aufnahmen sind natürlich unterschiedliche  Erlebnisse verknüpft. Und zu verschiedenen Zeitpunkten mag ich auch unterschiedliche Fotos gerne. Das erste Foto von meinem Sohn ist sicherlich das schönste Foto, dass ich jemals machen durfte. Es ist aber privat und wird nicht veröffentlicht. In Bezug auf meine Arbeit als Hochzeitsfotograf fällt mir zurzeit nur das lofotenFoto ein, dass auch meine Hochzeitsfoto- Homepage Hamburg-Hochzeitsfotograf.de schmückt. Hamburger mögen dieses Hochzeitsfoto auch wenn es nicht in Hamburg entstand. Als Hochzeitsfotograf bin ich schon sehr stolz auf das Foto, es ist so dynamisch. In Bezug auf die Landschaftsfotos fällt mir zurzeit ein Foto von den Lofoten ein. Das liegt sicherlich daran, weil wir dort im Sommer wieder hinfahren. Darüber könnt Ihr dann in meinem Blog genaueres drüber lesen.

 

Ich danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem fotografischen Werdegang. Hier gehts zur Webseite.

Ein Auruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder professionelle Fotografen. Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio aufweisen könnt, dann meldet Euch einfach bei mir. Eines ist sicher, wir wollen doch alle, dass unsere Arbeiten bekannter werden.

Euer Namen mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung über Euch an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info, oder auf diesen Beitrag anworten.

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1 Kommentar

  • Antwort OlafBathke 1. Juli 2009 um 22:22

    Quasi:Was ihr schon immer mal von mir wissen wolltet,euch zu fragen aber nicht trautet.Interview v.@bawphotography http://twurl.nl/qtb8ne

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