Fotografie

(Gute) Vorsätze fürs neue Jahr…

16. Dezember 2010

Noch 15 Tage und wir befinden uns im Jahr 2011 und dabei habe ich mich gerade mal daran gewöhnt beim Datum schreiben eine 10 an die Letzte Stelle zu setzen…

…und wie jedes Jahr macht sich der eine oder andere Gedanken, was man denn so alles im Neuen Jahr beginnen, aufhören oder ändern kann. Jetzt möchte ich aber keine Umfrage starten, wer von Euch welche guten Vorsätze fürs neue Jahr hat. Vielmehr kam mir der Gedanke, was man sich im Hinblick auf die Fotografie vornehmen kann/könnte – die guten Vorsätze also! Was meint Ihr? Kann man sich auch für die Fotografie  etwas vornehmen? Ich denke schon.

Rückblickend auf das Jahr 2010 habe ich eindeutig zu wenig fotografiert. Die Auslösungen meiner Kamera, die  mittlerweile so 2 Jahre auf dem Buckel hat, liegt knapp unter 5000. Also wirklich nicht viel. In der Sportfotografie wäre das wahrscheinlich gerade mal ein Tag am Spielfeldrand!

Die Zahl der Kameraauslösungen sagt natürlich nichts über die Fotografie im eigentlichen Sinne aus. Je nach Foto-Genre fotografiert der eine mehr und der anderen weniger. Subjektiv für mich gesehen, habe ich dennoch nicht viel fotografiert.

Neben der üblichen Ausrede keine Zeit, waren es hauptsächlich die Bildideen, die mir zu schaffen machten. Es gab oft keine! Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber 2010 fehlte mir ein wenig die Kreativität. Das ist es auch, was ich mir für 2011 vornehme. Natürlich kann man nicht auf Abruf kreativ sein, nein – ich werde das Pferd quasi von hinten aufräumen aufzäumen.

Der Vorsatz für 2011 heißt demnach für mich „Projekte“. Mir ist schon klar, dass diese Art der Fotografie nicht neu ist und ich will auch das fotografische Rad nicht neu erfinden aber mit Hilfe der Projekte kann man meiner Meinung nach die Kreativität fördern. Zwar hatte ich die ein oder andere Fotoserie angefangen, aber die Aufnahmen waren dann doch irgendwie unterschiedlich und passten nicht so rechte zusammen.

Der Projektgedanke ist jetzt etwa einen Monat alt und was sich dahinter verbirgt wird jetzt noch nicht verraten (es hat etwas mit Hamburg zu tun…). Die ersten Aufnahmen hab ich schon. Daneben steht noch mit Ronny Behnert – Namensvetter und Fotograf, dessen Arbeiten ich sehr schätze, ein weiteres Projekt an. Im Frühjahr gibt es darüber mehr Infos. Ich kann Euch schon mal soviel verraten, als dass es wirklich was ganz Tolles wird.

Was ist mit Euch? Was für ein fotografisches Jahr war für Euch 2010 und habt ihr auch Projekte, Ideen, Gedanken für 2011?

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14 Kommentare

  • Antwort Marcel 16. Dezember 2010 um 22:37

    Interessant, genau so will ich auch ins Jahr 2011 gehen. Auch ich hatte mir bereits für dieses Jahr mehr vorgenommen, aber es kamen dann doch zu viele andere Dinge auf einmal, so dass ich das geplante Projekt für dieses Jahr nicht angehen konnte.

    Ich habe aber schon eine sehr konkrete Idee für 2011, die kann ich in etwas geänderter Version dann auch gleich in 2012 fortführen. Da freue ich mich schon drauf.

    Übrigens wird das Projekt ebenfalls in Hamburg stattfinden, bin ja auch ein Hamburger Jung.

    Dann bin ich mal gespannt, was da bei dir kommt und wünsche jetzt schon mal viel Spaß dabei. :lol

    • Antwort BlogTimes 17. Dezember 2010 um 18:16

      Welches Projekt schwebt Dir vor, oder ist dass auch noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt!?

      • Antwort Marcel 26. Dezember 2010 um 13:13

        Etwas verspätet die Antwort, aber es war ja auch Weihnachten 🙂 Frohe Weihnachten übrigens.

        Also eigentlich will ich es noch nicht verraten, wird aber bald sicherlich auf meinem Blog dargestellt. Außerdem werde ich noch ein 2. monatliches Projekt umsetzen.
        Das gab es aber schon dieses Jahr in einigen Blogs. Jeden Monat ein Foto von der gleichen Stelle machen. Ich fand das klasse zu sehen, wie sich die Natur in den Monaten verändert.

  • Antwort Marcel 18. Dezember 2010 um 09:34

    Noch ist es nicht für die Öffentlichkeit. Ist jetzt auch nichts super aufregendes und spannendes oder geheimnisvolles. Aber ich glaube, dass es viel Möglichkeiten zur kreativen Darstellung bietet und vor allem die Möglichkeit für mich, konsequent an einem Projekt zu arbeiten und ständig fotografieren zu gehen. Da freue ich mich schon drauf 🙂

  • Antwort Jürgen B. 18. Dezember 2010 um 18:01

    Es gibt noch eine Steigerung: gemeinsames projektorientiertes Photowalking!

    • Antwort BlogTimes 18. Dezember 2010 um 19:12

      Ja, da hast Du nicht ganz unrecht. Das Projekt Photowalk muss auch mal wieder weitergehen.

  • Antwort jens 18. Dezember 2010 um 22:54

    also, ich fange 2011 mit alten manuellen optiken an. hab mir grad die ersten zugelegt. freu mich drauf und werde berichten. 😉

    • Antwort BlogTimes 19. Dezember 2010 um 00:33

      Was für manuelle Optiken hast Du Dir denn zugelegt?

  • Antwort Ivo 19. Dezember 2010 um 12:18

    Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen, alle möglichen Burgen und Schlösser in der Gegend Infrarot abzulichten. Wetterbedingt kam das alles anders, bzw entwickelte sich meine Fotografie in die Richtung People.
    Was also 2011 wird, ist für mich irgendwie unklar, wobei 2010 noch nicht abgeschlossen ist 🙂
    Ob ich die Peoplefotografie vertiefe, daraus resultierend vielleicht die Fotografie als Nebengewerbe anmelde, das ist etwas, worüber ich nachdenke, aber eben noch nicht weis, ob das auch so wird.
    LG iVo

  • Antwort Jürgen B. 20. Dezember 2010 um 11:07

    Im Grunde genommen geht es doch darum, zufälliges, unkonzentriertes, beliebiges Fotografieren/Knipsen en passant zu vermeiden. Projektorientiertes Fotografieren ist eine gute Strategie, dies zu vermeiden. Ich wende für mich noch ein paar weitere hilfreiche Strategien an:
    Ich suche gezielt meine „magischen Orte“ auf. Das sind Locations oder Objekte, die meine Kreativität immer wieder zuverlässig in Wallungen versetzen. z.B. Spiekeroog, das Teufelsmoor, die Speicherstadt, Westerhever Sand, die Bäderbahn Molli oder das alljährliche Bluesfest in Eutin. (Den Begriff „Magische Orte“ habe ich bei einem Workshop von Martin Timm gelernt).
    Eine weitere hilfreiche Strategie ist das Sammeln. Das habe ich von Harald Mante übernommen. Dabei habe ich eine ganze Reihe von „Sammelordnern“ im Kopf, denen ich immer weiter neu Fotos hinzufüge: z.B. blaue, rote, gelbe Bilder, skurrile Parkverbotsschilder, Rostflecken, Karosseriedetails, Linien und Formen an Gebäuden – die Liste möglicher Themen ist endlos und nur durch persönliche Vorlieben zu begrenzen. Diese Sammelei kann zur Sucht werden. Die entstehenden Serien kann man zu grafisch sehr attraktiven Tableaus kombinieren.
    Dann habe ich noch eine Reihe von Lieblingsthemen, die zu fotografieren mich immer wieder zuverlässig aus Kreativitätslöchern heraus holen. Z. B. alte, möglichst verfallende Industriearchitektur, Bahnanlagen, Hafenareale.
    Schließlich sind Workshops bei guten Fotografen eine gute Strategie gegen fotografische Trägheit und Einfallslosigkeit. Z.B. „Abstrakte Fotografie“ bei Martin Timm, „Gestische Forografie“ bei Heinz Teufel. Oder man organisiert selber eine „Workshop“ mit Freunden und Bekannten. Photowalkings mit Ronny gehören auch zu dieser Strategie!
    Letzten Endes muß man wohl sein Fotografieren konsequent planen und strukturieren damit es nicht beliebig und damit unergiebig wird.

    • Antwort BlogTimes 20. Dezember 2010 um 14:25

      Vielen Dank Jürgen für Deine Vorschläge, die dem einen oder anderen wertvolle Tipps für ein beginnendes Projekt geben.

  • Antwort überraschnungspost 20. Dezember 2010 um 13:55

    Das kenne ich….aber was noch ist kann ja noch werden. Daher viel Glück und spannende Motive für das kommende Jahr!

  • Antwort BlogTimes wünscht seinen treuen... | BlogTimes - Fotografieblog 22. Dezember 2010 um 18:59

    […] ich bereits im Beitrag “(Gute) Vorsätze fürs neue Jahr” geschrieben habe, werde ich im Rahmen meiner eigenen Fotografie im Frühjahr 2011 ein […]

  • Antwort Island 2011 - Auf der Suche nach Elfen und Trollen | BlogTimes - Fotografieblog 6. Februar 2011 um 16:39

    […] letztes Jahr im Dezember hatte ich ein paar kurze Zeilen über ein bevorstehendes Gemeinschaftsprojekt mit dem Fotografen […]

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