Fotografie

Hanvon Touchpad B10 auf dem Weg zu BlogTimes – aktualisiert

31. August 2010

Es ist brandneu und wird von vielen bereits lange erwartet. Die erste wirkliche Konkurrenz zum iPad.

Das von Hanvon hergestellte Touchpad B10 , welches auf Windows 7 basiert und mit einem Intel Celeron ULV 743 1,3 Ghz ausgestattet ist, wird voraussichtlich Anfang September lieferbar sein.

Wie ich heute vom Deutschland Distributor Papyrus GmbH erfahren habe, ist ein Testexemplar auf dem Weg zu BlogTimes und dürfte in den nächsten Tagen bei mir ankommen. Vielen Fragen sich vielleicht, was ich denn mit dem Touchpad B10 testen will?  Nun, dass möchte ich Euch in den nächsten Zeilen erklären. 

Tablett-PCs sind nicht nur nette Gadgets mit denen man schnell mal im Internet surfen, ein paar Mails an die Liebste schicken oder ein paar Games zocken kann. Gerade im Bereich der digitalen Fotografie lassen sie sich sehr gut einsetzen. Ich kann zum Beispiel mit Hilfe des sogenannten tethered shooting (kabelgebundenes Fotografieren) die eben gemachten Aufnahmen an einem hochauflösenden 10 Zoll LED Display anschauen und muss nicht den kleinen 3 zoll Kamera Monitor benutzen. In Verbindung mit entsprechenden Programmen (z.B Lightroom 3) kann ich alle Kameraparameter aufrufen, um so zum Beispiel die Helligkeitsverteilung (Histogramm) der Aufnahme genauer zu beurteilen. Außerdem lässt sich die Tiefenschärfe einer Aufnahme viel besser mit einem großen Display darstellen und betrachten.

Tablett PCs können aber nicht nur beim aktiven Fotografieren benutzt werden, sondern auch bei Präsentationen im Rahmen einer Portfoliovorstellung. Das sind nur ein paar Punkte, die für den Einsatz eines Tablett PC in der Fotografie sprechen.

Hanvon Touchpad B10 ist derzeit wohl das einzige Tablett, das es mit dem iPad aufnehmen kann. „Schuld“ daran ist der relativ starke Intel Celeron ULV Prozessor mit 1.3 GHz. Weiter verfügt es über ein 10 Zoll LED Display mit einer Auflösung von 1024x600 pixel. Das B10 (2GB RAM, 250GB Festplatte) basiert auf der Windows 7 Plattform und wurde mit zahlreichen Anschlüssen ausgestattet. So findet man neben  2 USB Ports, einen Mini-HDMI Ausgang, auch einen Mikrofonein- und Kopfhörerausgang. Der Benutzung Skype steht also nichts mehr im Wege…

Das war nur ein kurzer Abriss. Wer mehr über das neue Tablett von Hanvon erfahren will, der sollte den BlogTimes Feed abonnieren. Stay tuned!

EDIT vom 01.09.2010:
Der Lieferstatus steht auf Grün! Das Hanvon Touchpad B10 ist entweder über Amazon oder direkt über die Papyrus Gmbh für 771,24 Euro bestellbar. Auf der Webseite des Deutschlanddistributer Papyrus gibt es sogar eine stylishe Tasche fürs B10.

 

Hier noch die Spezifikationen des Hanvon Touchpad B10.

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8 Kommentare

  • Antwort Flo 1. September 2010 um 10:18

    Das Entscheidende am iPad ist doch, dass es für die Bedienung mit den Fingern optimiert wurde. Wenn hier ein reguläres Windows 7 läuft, ist genau das ja wohl nicht zu erwarten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es längere Zeit Spaß macht, das Ding zu benutzen. Es hatte schließlich einen Grund, das die Tablet-PCs vor einigen Jahren bereits gescheitert sind.

    Aber vielleicht kann man ja alternativ ein Android installieren?

    Ansonsten wäre es interessant, was der Akku einem so erlaubt. Bin auf einen Bericht gespannt.

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 1. September 2010 um 18:19

      Auch das Hanvon Touchpad B10 ist Multitouchfähig. Hier bin ich ganz besonders gespannt, wie die Umsetzung gelungen ist. Im Hinblick auf die Akkulaufzeit wird es mit dem iPad nicht mithalten können. Immerhin muss der schneller Celeron Prozessor und die 250GB Festplatte mit Strom versorgt werden.

  • Antwort stefan 1. September 2010 um 11:18

    Hi Ronny,

    na da bin ich ja gespannt auf Deinen Bericht!

    Stefan

  • Antwort Bodo 2. September 2010 um 14:54

    Hallole,
    Computerbild stuft das Gerät mit der Note 3 ein.
    Knapp 800€ im Onlineversand ist aber ganz schön heftig.
    Dann doch lieber ein gutes Subnotebook…oder?

    Gruss

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 2. September 2010 um 15:56

      Hallo Bodo, kannst Du kurz erläutern, was es mit der Note 3 auf sich hat? Geht die Bewertung nach Schulnoten!?

      Ein Vergleichbares 10 Zoll Notebook mit dieser Ausstattung wirst Du nicht so häufig finden. Hinzu kommt noch, dass Notebooks weiter über 950gramm wiegen. Hier zahlt man neben der Bauweise, die Touchpad-Technik und die Tatsache, dass es derzeit keine vergleichbaren Tabletts-PC gibt (iPad mal ausgenommen).

  • Antwort Julian 8. September 2010 um 10:04

    Ich hatte das Ding schon im „Testlabor“ und ich kann wie schon Flo oben nur groß auf den Unterschied zwischen „für Touchscreen geeignet“ und „für Touchscreen programmiert“ hinweisen. Das Ding ist zwar gut und schön was die Hardwareausstattung angeht, wiegt aber knapp ein Kilo, wird gut heiß auf der Rückseite, bläst mir die heiße Luft wie mein alter Laptop um die Ohren und (jetzt der Touchscreenpunkt) auch wenns Multitouch kann, Win7 ist einfach kein Betriebssystem das mit einem Finger. Mir hats keinen Spaß gemacht. Leider. Da lieber warten bis Samsung das Galaxy Tab rausschickt.

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 8. September 2010 um 22:21

      Hallo Julian,
      vielen dank für Deinen Kommentar zum Beitrag. Gerade die Touchscreen-Eigenschaften interessieren mich doch sehr. Bin schon sehr auf das TouchPad gespannt. Noch ist es nicht bei mir angekommen.

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