Ja, ihr habt richtig gelesen…. Die Tage hatte ich es ja bereits auf der BlogTimes – Facebook Page verkündet – Ich verlose den neuen Eizo Foris FS2332 inkl. EasyPIX an einen meiner Leser. Vielen Dank an dieser Stelle dem edlen Spender Eizo für dieses tolle “Weihnachtsgeschenk”.
Bevor jedoch der 23 Zöller bei einem Leser ein neues Zuhause findet, möchte ich euch meinen ersten Eindruck über den Monitor in Form eines kleinen Reviews nahe bringen. Laut Eizo eignet sich der Monitor sowohl für Spiele, Filme als auch für die Bildbearbeitung und da BlogTimes ein Fotografieblog ist, musste er sich gerade bei Letzterem meinem Strengen Blick unterziehen. Der Eizo wurde mir inkl. der optionalen Hardware Kalibrierung EasyPix geliefert – Softwarekalibrierung über die Grafikarte war gestern… Mein Eindruck ist wie immer rein subjektiv und mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln entstanden – will sagen, nicht unter Laborbedingungen und auch nur im Hinblick auf eine mögliche Bildbearbeitung.
Optik/Ausstattung:
Wie man anhand der Bilder sehen kann, ist es keiner der ultraflachen, super stylischen Monitore, auch wenn er über eine LED Hintergrundbeleuchtung verfügt, die ja bekanntermaßen eine sehr flache Bauweise zulassen. Eizo bleibt sich wie immer seiner Optik treu und spendiert dem Monitor ein “schickes” anthrazit. Auch wenn sich der Monitor mit seinen knapp 530 Euro eher im unteren, mittleren
Preissegement der Eizo Modellreihen befindet, so wurde dennoch nicht auf die Eizo-typischen inneren Werte verzichte. Der Monitor verfügt über ein entspiegeltes IPS Panel, welches einen Betrachtungswinkel von 178 Grad erlaubt. Durch die hohe Blickwinkelstabilität und die in meinen Augen sehr gute Ausleuchtung des Displays muss man keine Befürchtung von Falschfarben während der Bildbearbeitung haben. Die Farbsteuerung wird durch eine 10 Bit LUT (Look Up Table) gewährleistet, welche 16,7 Mio Farben darstellen kann. Neben der bereits genannten LED-Hintergrundbeleuchtung verfügt der Monitor über 2xHDMI (HDCP-Unterstützung), 1xDVI, 1xD-Sub sowie einen Audio-Eingang für die im Monitor verbauten Lautsprecher. Leider läßt sich der Monitor nur in der Neigung verstellen – eine Höhenverstellung ist nicht vorgesehen. Da ich diese allerdings für sinnvoll erachte, habe ich mich mal nach einer Lösung umgeschaut und siehe da der Eizo Vesa Standfuß 100 paßt laut Abmessungen wunderbar an den Monitor. Den Standfuß findet ihr in der Regel bei Ebay für wenig Geld. Ist auf jeden Fall ne lohnenswerte Investition.
Weiter verfügt der Monitor, wie auch die Spitzenmodelle von Eizo über einen Helligkeitsensor, der die Hintergrundbeleuchtung im Bedarfsfall automatischen anpaßt. Das funktioniert wirklich gut, allerdings hatte ich es gleich zu Anfang ausgeschaltet, weil ich in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlung den Sensor mit dem Körper abdunkle und ihm somit falsche Raumlichtinformationen geben würde. In Verbindung mit dem optionalen EasyPix Kalibrierungssystem ist sogar eine Hardwarekalibrierung möglich, wenn auch nicht so umfangreich wie mit der ColorNavigator Software, die bei den Eizo Spitzenmodellen zum Einsatz kommt. Leider und diesen Fehler muss ich mir selbst eingestehen, konnte ich die EasyPix Kalibrierung nicht durchführen. Der Sensor funktioniert nicht wie
die üblichen standard Geräte, die quasi nur eine Softwarekalibrierung durchführen. Da die Werte direkt von PC in die LUT Tabelle des Monitors geschrieben werden, muss der Monitor selbst entweder über einen eigenen USB-Anschluss verfügen oder die Grafikkarte muss eine DDC/CI Unterstützung gewährleisten um die erforderlichen Daten an den Monitor zu übermitteln. Der FS2332 verfügt aber über keinen USB-Anschluss und mein offensichtlich in die Jahre gekommener Windows PC/Grafikkarte über keine DDC/CI Unterstützung – ergo, ich konnte leider keine Hardwarekalibierung durchführen. Das ärgert mich insoweit, als dass ich dann auf meine EyeOne ausweichen musste um wenigstens noch eine Softwarekalibrierung durchführen zu können. Aus diesem Grund gibt es von mir hier keine direkte Einschätzung, dennoch denke ich aus Erfahrung mit dem SX2762W, das mit Hilfe von EasyPix eine wirklich sehr gute Kalibrierung möglich ist.
Anschluss/Installation:
Der Anschluss des Monitor und die Installation der Monitor-Software funktioniert kinderleicht und ist auch für weniger Erfahrene ohne Bedienungsanleitung möglich. Der Monitor wird mit allen erdenklichen Kabeln geliefert. Mehr gibts hier eigentlich nicht zu sagen.
Bedienbarkeit:
Das OSD-Menü läßt sich nur mit beigelegten Fernbedienung bedienden, was anfangs ein wenig unwohnt ist. Dennoch gehen die gewünschen Einstellungen schnell von der Hand. Der
Monitor verfügt bereits über verschieden Modi, wie User1, User2, sRGB, Paper, Game und Cinema. Die ersten beiden dienen der Speicherung der eigenen Werte, währen die anderen vorgegebenen Werten folgen. Ich selbst benutzte diese nie für die Bildbearbeitung und daher spielen sie für mich keine Rolle. sRGB kennt jeder von euch, Paper soll laut Eizo für die Betrachtung von Dokumenten am Bildschirm sein und so wirken als wären sie aus Papier. Hmm, mir war der Modus irgendwie zu gelblich und dunkel – gut aber für die Augen. Der Modus Game verfügt über mehr Schärfe, zudem wird die Overdrive Funktion aktiviert. Cinema betont laut Eizo die warme, weiche Bildschirmeinstellung – mit besonderem Hauptaugenmerk auf die dunkleren Abstufungen. Wer den Monitor mit dem Optionalen EasyPix Colorimeter betreibt/kalibriert, kann zudem 3 verschiedene Kalibrierungsziele speichern. Hierbei wird eine eigene grafische Benutzeroberfläche verwendet. Die ermittelten Werte werden direkt in die LUT des Monitors geschrieben ohne dabei die Grafikkarten LUT zu verändern.
Fazit:
Auch wenn ich den Monitor leider nicht auf die für mich wichtige Bildbearbeitung testen konnte, so habe ich dennoch einen im Hinblick auf das Preis/Leistungsverhältnis sehr guten Eindruck gewinnen können. Der Monitor überzeugt durch seine Blickwinkelstabilität und seine subjektiv gute Farbwiedergabe, sofern ich das mit der Softwarekalibierung beurteilen konnte. Ein Farbraumvergleich mit dem kalibrierten Monitorprofil zeigte, dass der Monitor mehr Farben als den sRGB Farbraum darstellen kann. Allerdings mit einer Schwächung im Grünbereich. Das Panel wirkt im ausgeschalten Zustand im Gegensatz zu anderen “matten” Bildschirmoberflächen eher ein wenig spiegelnd. Ich denke aber, das ist der Eizo Entspiegelungstechnologie geschuldet. Im eingeschaltenen Zustand habe ich hier keine negative Auswirkung feststellen können. Wer plant den Monitor zu erwerben, muss knapp 530 Euro auf den Tisch legen. Nicht gerade wenig, aber für diesen Monitor durchaus gerechtfertigt. Wer sich überdies mit der Bildbearbeitung beschäftigen will, der kommt über die optionale EasyPix nicht drumherum. Allerdings sind hierfür knap 190 Tacken notwendig. Der Preis relativiert sich aber meiner Meinung nach schnell, da ihr hier über eine Hardwarkalibrierung verfügen könnt, die der Softwarekalibrierung natürlich überlegen ist. Für MacOS X Nutzer habe ich in Bezug auf die Nutzung von EasyPix schlechte Nachrichten. Die Software kann nur mit einen Monitor, welcher über einen USB-Anschluss verfügt genutzt werden. Beim Foris fällt das leider flach.
Amazon Link zum Eizo Foris FS2332 und zum optionalen EasyPIX
Passend zum Monitor gibts von Eizo auch noch ein paar Monitor Tipps für Fotobegeisterte (PDF 6MB)
Die große Eizo Monitorverlosung
Wie eingangs bereits erwähnt habe, verlose ich dieses Exemplar inkl. Easy Pix im Gesamtwert von über 700 Euro an einen meiner Leser. Normalerweise würde ich den Monitor im Rahmen eines Fotowettbewerbs verlosen…..darauf verzichte ich heute.
Dieses Mal möchte ich es einfacher gestalten. Ich stelle euch zwei Fragen, die ihr mir mit Hilfe der Kommentarfunktion beantworten müsst. Nach Ablauf der Verlosungsphase entscheidet das Los. Eigentlich ganz simpel, oder?
- Warum willst du unbedingt diesen Monitor gewinnen?
- Falls du den Monitor gewinnen solltest. Für welchen Bereich (Bildbearbeitung, Filme, Office oder Games etc…) planst du den Monitor zu nutzen?
Blogger aufgepasst. Für euch habe ich noch ein kleines Goodie. Wer über diese Aktion einen Beitrag auf seinem Blog schreibt und diesen mit einem Trackback versieht, nimmt nicht nur an der Monitorverlosung teil, sondern kann noch eines von Patricks coolen Lightroom Büchern “Mein Lightroom Alltag” gewinnen.
Die Verlosung läuft bis zum 30.11.2011. Mitmachen kann jeder, der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Hinweis: Da ich die Trackbacks, sowie die Kommentare manuell freischalte, kann es teilweise ein paar Stunden dauern, bis sie hier erscheinen. Wenn nach einem Tag immer noch nichts erscheint, dann meldet euch kurz per Mail oder postet den TB zusätzlich ins Kommentarfeld.
So und jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare und wünsche viel Glück.
Update vom 03.12.2011:
Vielen Dank an all die Teilnehmer fürs Mitmachen. Der Gewinner oder vielmehr die Gewinnerin des EIZO Monitors inkl. EasyPix steht nun fest. Herzlichen Glückwunsch SUSI, du hast dieses Monitor-Paket im Wert von über 700 Tacken gewonnen. Eine Mail ist gerade unterwegs an Dich. Vielen Dank auch an euch Blogger, die diese Aktion hier unterstützt haben. Der Gewinner des Fotografiebuches “Mein Lightroom Alltag” heißt Martin von lichtRloh.de.
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Ronny! Danke erstmal! Habe erst jetzt geschnallt, dass ich das Lightroom-Buch gewonnen habe! ;-) Was ein schönes Weihnachtsgeschenk, das kann ich dann wohl von meinem Wunschzetteln nehmen…
Gruß
Martin