Fotografie

Monitor für die Bildbearbeitung – Leitfaden!

2. Oktober 2010

Der Monitor für die Bildbearbeitung ist neben der Kamera ein weiteres Werkzeug des Fotografen.

Für eine Farb- und Detailgetreue Wiedergabe ist der Monitor der wichtigste Bestandteil für die Bildbearbeitung. Oft wird dieser allerdings vernachlässigt. Gründe sind neben Unwissenheit über die wichtigsten Merkmale, natürlich der manchmal sehr hohe finanzielle Aufwand, der mit dem Kauf eines „guten“ Monitors einhergeht.

Doch Monitor ist nicht gleich Monitor. Hier gibt es sehr viele Unterschiede, auf die ich aber erst in einem späteren Beitrag eingehen werde. Zuvor möchte ich gerne von Euch wissen, welche Anforderungen Ihr an einen Monitor stellt bzw. welche Merkmale für Euch wichtig sind?

Ziel der Umfrage (mehrfach Antworten möglich: max. 8) und der nächsten Beiträge ist es, mit Hilfe des Ergebnisses eine Art „Leitfaden für Bildbearbeitungs-Monitore“ zu erstellen, der dem Leser potenzielle Tipps beim Kauf eines Monitors auf den Weg gibt. Daneben wird der „Leitfaden“ auch die unterschiedlichen Merkmale eines Monitors beleuchten.

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Ich würde mich zudem freuen, wenn Ihr Eure Abstimmung mit Hilfe der Kommentarfunktion begründet. Das Warum würde sehr zum Ergebnis beitragen.  Vielen Dank!

EDIT vom 14.10.2010:
TEIL 1.1

EDIT vom 24.10.210:
TEIL 1.2

EDIT vom 12.12.2010
TEIL 2

EDIT vom 09.01.2011
TEIL 2.2

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19 Kommentare

  • Antwort manne 2. Oktober 2010 um 16:02

    Preis ist einfach immer ein Argument.
    Sonst ist mir die Farbtreue wichtig. Will die Bilder am Monitor so haben wie nachher auf Papier.
    24 Zoll würde mir ausreichen.
    Weiß nicht was sonst noch soooo wichtig sein sollte. Hab mich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt.

    lg manne

  • Antwort jens 2. Oktober 2010 um 22:47

    ich habe seit über einem jahr vor, mir einen neuen monitor zu kaufen. leider kam immer was dazwischen, was meine finanzen drucheinader brachte.

    mir würde ein 22″ oder so reichen. preis muss stimmen, da ich keine professionellen proofs mache. wenn dann noch die farbwiedergabe einigermassen hinhaut, dann wäre das meiner.

    hab da auch was in meiner Wunschliste… aber, wie gesagt, leider bin ich arm. 😉

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 3. Oktober 2010 um 16:05

      Die Farbwiedergabe sollte nicht nur einigermaßen passen, sie muss definitv passen. Gerade bei der Bildbearbeitung weißt Du dann gar nicht wie das fertige Bild wirkt. (zu bunt, zu flau, zu dunkel usw…)

      • Antwort Frank 3. Oktober 2010 um 23:38

        Hi.
        Die Farbwiedergabe muß definitiv passen … finde ich sehr weitläufig die Aussage. Meinen 22″ TFT habe ich kalibriert und wiederhole dies alle 4 Wochen, aber 😉 nun gehe ich zum ausbelichten und die Farben hauen auf dem Print nicht mehr hin. Da sagt doch die Tante an der Kasse zu mir:“ Haben sie denn nicht unser Farbprofil bei der Bearbeitung verwendet?“ BÄNG 🙂
        So zappte ich dann durch die Lande und tatsächlich, der Ein oder Andere bietet für seine Entwicklungsmaschinerie eigene Profile an. Was nützt mir da die 100%ige Farbwiedergabe?

        Herzliche Grüße
        Frank

        • Antwort Ronny (BlogTimes) 3. Oktober 2010 um 23:59

          Einige Druckdienste bieten tatsächlich Farbprofile de verwendeten Geräte an. Diese dienen allerdings in erster Linie dem sogenannten Softproof – grob gesagt heißt das, dass hier der Druck auf dem Monitor simuliert wird. Das Profil sollte nicht als Arbeitsprofil für die Bildbearbeitung benutzt werden.

  • Antwort Sebastian 3. Oktober 2010 um 07:23

    Für den Monitor spielt die Größe ab einem gewissen Punkt keine Rolle mehr. Mit einem 22er, zur Not auch einem 20 Zoll Monitor kann man wunderbar Bilder bearbeiten. Die Größe wird neben der Finanzierbarkeit auch vom Platzangebot in der Wohnung und dem Rechner bestimmt. Mit einem kleinen Notebook oder einem Rechner mit kleiner Grafikkarte macht ein großer Monitor wirklich keinen Spaß.

    Und es muss auch kein High-End-Monitor sein. Ein etwas besseres Panel mit gleichmäßiger Ausleuchtung, dazu ein Hardware-Kalibrierer der einfachen Sorte. Damit lassen sich schon sehr gute Resultate erziehlen.

    Glossy geht auch, nur ist das bei ständig wechselnden Lichtverhältnissen schwierig. Mit einem Matten Display geht das deutlich besser.

  • Antwort Sebi 3. Oktober 2010 um 07:32

    Für die Bearbeitung der meisten Bilder reicht ein gleichmäßig ausgeleuchteter Monitor der sich mit Hilfe eines Kalibrierwerkzeugs einstellen lässt. Die Größe ist sicher von der Rechnerleistung abhängig. Beim kleinen MacBook macht ein externer 22 bis 24 Zoll Monitor für Bildbearbeitung weder unter Lightroom noch Aperture auch nur ein wenig Spaß.

    Für ambitionierte Amateure die auf Farbtreue und exakte Wiedergabe im Druck wert legen, sind andere Vorraussetzungen zu schaffen – für normale Hobbyfotografen wie mich reicht ein vernünftig ausgeleuchteter, Software-Kalibrierter Monitor locker aus. Und den kriegt man auch schon für vernünftiges Geld.

    Infos zu den Monitoren unter http://www.prad.de

  • Antwort appel 3. Oktober 2010 um 10:23

    ein wichtiges thema.

    auf meinem alten monitor sahen meine bearbeiteten bilder immer sehr gut aus, aber nach dem hochladen ins netz kam dann die ernüchterung. ich bekam sofort mails von freunden, die mir mitteilten, das in meinen bildern bearbeitungsspuren zu sehen sind.
    ….horroralarm…..

    ich habe feststellen müssen, das bei der bildbearbeitung ein etwas besserer monitor von vorteil ist und man lieber etwas mehr geld ausgeben sollte.
    (ich habe gespart und es hat sich gelohnt)

    es muss aber nicht immer ein profiteil sein, es gibt auch noch einpaar sehr gute alternativen, die preislich im rahmen liegen.
    wer sich mit der absicht rumschlägt einen neuen zu kaufen, der sollte unbedingt auf
    http://www.prad.de/new/monitore/index2.html
    vorbeischauen, dort habe ich meine kaufentscheidung getroffen und mir einen
    HP LP2475w zugelegt.

    lg appel

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 3. Oktober 2010 um 16:09

      Der HP war und ist immer noch eine gut Wahl. Soweit ich in Erinnerung habe, hat dieses Display gerade in Sachen Farbumfang hervorragend abgeschnitten.

  • Antwort wecand 5. Oktober 2010 um 10:03

    Relativ aktuelles Thema auch bei mir, da ich mir vor kurzem endlich einen vernünftigen Rechner und noch viel wichtiger einen in meiner presilichen Schmerzgrenze vernünftigen Monitor (NEC) zugelegt habe, der Farbtreu und kallibrierbar ist. Um das Budget nicht zu sprengen musste ich mich auf 22″ beschränken, die im Nachhinein und mittelfristig auch vollkommen ausreichend sind.
    Das sind alles wichtige Voraussetzungen um im Print (unter Verwendung des richtigen Proofs) nicht enttäuscht zu werden, allerdings was nutzt mir die Farbtreue, wenn gefühlte 80% der Internetnutzer mit Monitoren surft die quitschbunt und völlig verkorkste Farben darstellen? Oder umgekehrt die Farben viel zu flau darstellen. Das habe ich an meinem alten Bildschirm erst dann festgestellt als ich mir meinen neuen zugelegt habe und mir meine alten bearbeiteten Bilder angeschaut habe. Die Farben sind größtenteils viel zu übertrieben gewesen, weshalb ich eigentlich alle Bilder nochmal neu hätten bearbeitet werden müssen.

    ABER das Thema Farbmanagement ist so umfangreich, dass ich auch nach edlichem Lesen mich immer noch nicht 100% darin fit fühle.

    VG

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 5. Oktober 2010 um 19:56

      Das in deinem Fall der Unterschied zwischen den Monitoren so beachtlich ausgefallen ist, zeigt einmal mehr was einen guten Monitor auszeichnet – Farbtreue!

  • Antwort Der EIZO ColorGraphic CG245W - Arbeitsgerät für die nächsten 6 Wochen | BlogTimes - Fotografieblog 5. Oktober 2010 um 21:54

    […] diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf meinen Beitrag “Monitor für die Bildbearbeitung – Leitfaden” und dessen Teilnahme an einer Umfrage hinweisen. […]

  • Antwort Ivo 7. Oktober 2010 um 12:48

    Wie passend…ich suche schon seid ein paar Wochen und belese mich über die vielen möglichen Bildschirme.
    Hier finde ich, das die Auflösung der Bildschirme mit in die Umfrage hätte aufgenommen werden können. Ich für meinen Teil würde schon ein 16:10 bevorzugen, aber letztendlich entscheidet der Finanzminister was ich mir kaufen werde 🙁

    • Antwort Ronny (BlogTimes) 7. Oktober 2010 um 18:38

      Hallo Ivo,

      ich bin der Meinung, dass die Auflösung nur im geringen Maße eine Rolle spielt. Diejenigen, die sich mit EBV beschäftigen, präferieren Displaygrößen ab 22 Zoll aufwärts. Und hier denke ich, dass diese Auflösungen bereits ausreichen, oder geht Deine „Frage“ in eine ganz andere Richtung?

      Gruß

  • Antwort Monitor für die Bildbearbeitung - Teil1 | BlogTimes - Fotografieblog 14. Oktober 2010 um 12:53

    […] ich bereits in meinem Einleitungsartikel zum Thema “Monitor für die Bildbearbeitung – Leitfaden” zu lesen ist, werde ich in den kommenden Beiträgen die unterschiedlichsten Merkmale eines […]

  • Antwort Monitor für die Bildbearbeitung Teil 1.2 | BlogTimes - Fotografieblog 24. Oktober 2010 um 19:23

    […] Allgemein Mit einem weiteren Beitrag zum Thema “Monitor für die Bildbearbeitung” möchte ich unterschiedlichen Eigenschaften der Paneltypen zum Abschluss […]

  • Antwort Herbstpause | BlogTimes - Fotografieblog 3. November 2010 um 20:30

    […] November veröffentlichen, aber auch dieser Beitrag wie auch die Fortsetzung des Leitfaden “Monitor für die Bildbearbeitung” muss nach hinten verschoben […]

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