Fotografie, Testberichte

Neuer LG IPS236V Monitor bei BlogTimes eingetroffen…

31. Mai 2011

Letzte Woche ist bei mir zu Testzwecken der neue IPS236V von LG eingetroffen. Der neue 23 Zoll Monitor vom Elektronikgiganten LG wurde mit einer LED Beleuchtung und einem blickwinkelstabilen IPS Panel ausgestattet. Wie man am Preis von ca. 200 Euro sehen kann, geht er deutlich in die Consumer Richtung.

Ausgepackt und betriebsbereit ersetzt er mein für die Bildbearbeitung nicht tauglichen ASUS Monitor mit einem TN Panel (schame on you). Zu meiner Verteidigung,ich habe bisher keine farbkritschen Aufnahmen bearbeitet. Sollte ich das mal machen, werde ich wohl oder übel vom Monitor bestraft. Naja, wie dem aus sei, zurück zum LG.

Ich war mal wieder nicht daheim, also musste ich das Paket vom Versanddienst selbst abholen. Sofort viel mir das geringe Gewicht von knapp 5 Kilo auf, welches sehr wahrscheinlich auf die Verwendung der LED Beleuchtung und der „geringen“ Größe von 23 Zoll zurück zu führen ist. Natürlich handelt es sich hierbei um keine echte Full LED Beleuchtung, sondern um die sogenannte EDGE LED Lösung. Hierbei ersetzen die LEDs die CCFL Röhren und werden seitlich im Monitor untergebracht. Vorteil der LED Beleuchtung ist eine homogenere Ausleuchtung, auch wenn es aufgrund der EDGE Lösung vereinzelt auch hier zu Lichthöfen kommen kann. Subjektiv empfinde ich die Helligkeitsverteilung vom Monitor sehr gut. Auch die Blickwinkelstabilität des IPS Panels überzeugt.

Wer LG kennt, der weiß, dass hier Design an vorderster Front steht. So auch bei diesem Modell hier. Das hochglanz polierte Plastikgehäuse macht auf den ersten und auch auf dem zweiten Blick einen wertigen Eindruck. Der Monitor verarbeitet durch die Anschlüsse (Displayport, DVI und VGA) das digitale, sowie das analoge Eingangssignal. Aufgrund der geringen Bautiefe wurde das Netzteil ausgelagert, was sich positiv auf mögliches Netzteilgeräusche auswirkt – Es gibt nämlich keine! Im Übrigen verfügt der Monitor über eine Touchbedienung, die das übersichtliche OSD Menü steuert.

Wie alle Testgeräte habe ich auch diesen Monitor versucht zu kalibrieren, was gar nicht so leicht gewesen ist. Das Problem ist der Blaukanal, der sich nur schlecht kalibrieren läßt. Normalerweise werden Monitore auf Gamma 2.2 kalibriert – der LG muss dagegen auf den Wert 2.0 eingestellt werden um natürliche Farben darzustellen. Minuspunkt LG!

Bin mal gespannt, wie sich der neue LG in den nächsten Wochen in Sachen Bildbearbeitung schlägt. In anbetracht des Preises kann man natürlich keine eierlegende Wollmilchsau erwarten. Das hat überdies auch einer erster Farbraumtest gezeigt. Etwas über 90 Prozent des sRGB Farbraums werden dargestellt. Für die farbkritische Bildbearbeitung fällt er hier schon mal durch und auch für die Druckvorstufe ist er nicht geeignet. Aber Letzteres ist ja auch nicht die Zielgruppe.

Also, wenn ihr Fragen zum Monitor habt – nur zu!?

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1 Kommentar

  • Antwort Fazit: Günstiger LG Monitor für die Bildbearbeitung - IPS236V | BlogTimes - Fotografieblog 15. Juli 2011 um 17:11

    […] ich bereits in meinem einleitenden Artikel über den neuen LG IPS236V geschrieben habe, ist für um die 200 Euro keine eierlegende […]

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