Dies und Das, Equipment, Fotografie

Nicht mehr oben ohne…

22. August 2013

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Mittlerweile sind etliche Wochen vergangen, seit ich das erste Mal auf den Powerknopf des neuen EIZO CX270 gedrückt habe. Während ich die erste Zeit ausschließlich mit dem nackten Monitor gearbeitet habe, ist der Bildschirm seit kurzem durch die optional erhältliche Lichtschutzblende eingepackt – Hauptfunktion unerwünschtes Umgebungslicht abhalten.

Es ist nicht mein erster Eizo Monitor, allerdings der erste, den ich mit dieser Lichtschutzblende nutze. Bisher hatte ich eigentlich immer gedacht, ach so sein sch.. brauchst du eh nicht. Geht doch auch so wunderbar. Allerdings muss ich ehrlicherweise zugeben, dass die Bildbearbeitung seither irgendwie enspannter ist. Es rein ein subjektiver Eindruck im Vergleich zu den Jahren der Bildbearbeitung ohne Lichtschutzblende. Haltet mich verrückt, aber ich finde eine Lichtschutzblende macht für eine anspruchsvolle Bildbearbeitung durchaus Sinn. Ich kann mich besser auf das Bild konzentrieren und werde nicht vom manchmal störenden Kontrastverhältnis (Umgebungslicht zu Monitorkante) abgelenkt.

Ich würde die Arbeit mit der Lichtschutzblende wie ein Blick in einen Tunnel vergleichen. Hier konzentriert man eher auf den Tunneleingang als auf die Umgebung. Der Hauptvorteil ist natürlich die Abschirmung von Umgebungslicht, dass sich sonst um die Monitorkanten auf die Seitenränder des Bildschims legt (im übertragenden Sinne – ich denke ihr versteht schon was ich meine). Der gesamte Bildschirm ist nun gleichmäßig ausgeleuchtet, nicht dass er das vorher nicht war – es ist wie gesagt eher eine subjektive Wahrnehmung.

Die Blende besteht sowohl aus Kunstoff als auch aus Metall und lässt sich supereasy zusammenbauen. Zudem verfügt die Blende noch über eine Öffnung für die Kalibrierungsmessung. Ein kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Mit knapp 200 Tacken ist das Teil nicht gerade billig und man überlegt sicherlich zweimal ob man das Geld dafür investieren sollte. Ich sags mal so. Wenn man sich schon einen Eizo und die Hardwarekalibrierung anschafft, dann macht das die Kuh auch nicht mehr fett. Allerdings musste ich bei meiner Recherche festestellen, dass neben Eizo nur noch der Monitorherstell NEC eine Lichtschutzblende für seine Monitor anbietet. Ansonsten scheint das wohl ziemlich rar zu sein.

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Aber auch hier gibt es Abhilfe, also quasi ein Do-it-yourself Lösung und die findet ihr auf dem MN Photo Blog. Super Anleitung und das ganze Teil kostet gerade mal 16 Euro. Die Basteltage für die kalten Nächte können also kommen.

Was haltet ihr von einer Lichtschutzblende? Mehr Schein als Sein….?

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8 Kommentare

  • Antwort Jörg 22. August 2013 um 19:05

    Ob die Blende 200€ Wert ist, kann ich nicht sagen – aber auch ich gehört zu der Fraktion, die nicht mehr oben ohne möchte. Ich darf seit letztem Jahr den EIZO CG275W mein eigen nennen und habe ein ähnliches Setup wie auf deinem Foto. Als ich damals das erste Bild auf dem Monitor angesehen hab, ging meine Kinnlade runter und der „Schmerz“ bezüglich des Preises war vergessen.

    Das Arbeiten mit der Monitor/Blende-Kombination ist genial, was ich insbesondere im Moment bemerke. Ich re-designe gerade meine Website und muss bei der Selektion der „vor Eizo/Blende“ Bilder des öfteren eine Extrarunde in Photoshop drehen, da mir erst jetzt Fehler/Probleme auffallen, die ich vorher einfach nicht gesehen habe. Welchen Anteil die Blende daran hat, sei dahingestellt.

    Ich mag den in-den-Tunnel-Blick und möchte ihn nicht mehr missen.

    Gruß,
    Jörg

  • Antwort NilsZ 23. August 2013 um 22:27

    Hi,

    bei Quato kommen viele Monitore mit so einer Blende. Bei einigen Eizos ist sie auch standardmässig dabei.

    Grüße aus Hamburg

  • Antwort Sam 30. August 2013 um 21:27

    Ich mags kaum sagen, bei meinem Eizo war eine Sichtblende mitgeliefert und die liegt noch im Originalkarton … werde ich demnächst dann auch mal ausprobieren…

    • Antwort BlogTimes 30. August 2013 um 22:03

      Hatte ich bei meinem ersten Eizo auch nicht ausgepackt, möchte ich aber jetzt nicht mehr missen…

      • Antwort Sam 22. Oktober 2013 um 07:46

        Ich hab sie jetzt auch mal ausgepackt. Ist schon eine deutliche Abgrenzung zur Umgebung, bin gespannt wie sich das beim Arbeiten bemerkbar macht.

        • Antwort BlogTimes 22. Oktober 2013 um 16:07

          Man gewöhnt sich schnell dran und dann willst du nicht mehr ohne!

  • Antwort Falk 21. Oktober 2013 um 22:50

    Hallo Ronny,
    Danke für diesen Kaufanreiz 🙂 Ich stehe kurz vor dem Austausch meines Bildschirms und das hier klingt schon unglaublich toll 🙂

    Danke

    Falk

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