Fotografie, Testberichte

Ricoh GXR Testkamera mit neuem 28mm f2.5 Aufnahmemodul

6. Januar 2011

In einem meiner letzten Beiträge für 2010 hatte ich bereits angekündigt, dass ich Anfang Januar ein Kameramodell der Firma Ricoh für ein paar Wochen testen werde.

Eigentlich hatte ich mit dem Testexemplar inkl. 28mm Aufnahmemodul erst Mitte/Ende Januar gerechnet, weil letzteres derzeit noch nicht flächendeckend lieferbar ist. Aus diesem Grund freue ich mich umso mehr, dass die Kamera Ricoh GXR mit dem neuen A12 28 mm f2,5 GR-Modul heute auf meinem Schreibtisch gelandet ist – und dass sogar per Overnight Versand.

Die nächsten Wochen, genauer gesagt bis Anfang Februar werde ich nun dem Ricoh Schätzchen auf den Zahn fühlen können. Die Kamera an sich ist ja schon ein weilchen auf dem Markt. Neu dagegen ist das 28mm f2.8 Aufnahmemodul, dass in Verbindung mit der Kamera versuchen wird in der gleichen Liga zu spielen, wie Olympus E-P2 und 17mm Pancake, Leica X1 mit dem 24mm und die nocht nicht verfügbare Fuji X100 mit ihrem lichtstarken 23mm f2.0 Objektiv.

Die Fuji X100 hatte bereits beim Stilpiraten für einen „Haben-Will Faktor“ gesorgt. Daher bin ich bereits gespannt, ob sich bei mir ein ähnliches Gefühl für die Ricoh GXR entwickeln wird. Die Eckdaten des Moduls findet Ihr in diesem Beitrag.

Bereits auf der Photokina 2010 war ich doch sehr positiv von dieser Kombination überrascht, unter anderem von der extrem flüssigen Bilddarstellung auf dem Monitor  auch bei sehr schwachen Umgebungslicht und die für eine „Kompakt Kamera“ sehr vielen Einstellmöglichkeiten.

In den folgenden Wochen werde ich versuchen die Kamera neben ihrem normalen Einsatz auch an ihre fototechnischen Grenzen zu bringen. Das heißt im Grunde volle ISO-Power und bei passendem Filter den einen oder anderen Langzeitbelichtungsversuch.

Mein erste Eindruck der Kamera ist durchaus positiv. Die hervorragende Verarbeitung des Magnesium Gehäuses und die Haptik sprechen mich sehr an. Die Systemkamera ist durch Ihre Bauweise sehr viel schwerer als herkömmliche Kompaktkameras, was mir aber sehr gut gefällt zumal ich ein bisschen „Gewicht“ durch meine DSLR gewohnt bin.

Hier mal zwei Beispielbilder, aufgenommen mit ISO 400 und 800 bei Blende 2.5 mit einer Belichtungszeit von 1/45 und 1/100 aus der freien Hand. Direkt out of the Cam. Keine Sättigungs- und Kontrastanpassung. Ich finde, dass kann sich schon mal sehen lassen.

Falls der eine oder andere von Euch plant sich ein solches System in naher Zukunft anzuschaffen, dann habt Ihr hier die Möglichkeit den  Test mitzugestalten. Einfach die Fragen ins Kommentarfeld stellen und ich werde versuchen, diese im Testbericht  zu beantworten.

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