Fotografie, Unterwegs

Seattle und der Olympic National Park

28. Mai 2013

Nachdem uns Seattle vor zwei Tagen noch mit einer Mischung aus Sonnenschein und Regenschauern empfangen hatte, bietet uns der Olympic National Park bisher leider nur Regen und auch die kommenden Tage sehen nicht gerade rosig aus – aber wie heißt es so schön “Bei gutem Wetter kann ja jeder fotogafieren”…

Apropos Wetter, der Olympic National Park im US-Bundesstaat Washington zählt zu den regenreichsten Orten Nordamerikas. Durchschnittlich fallen bis zu 4 Meter Regen auf 212 Tage im Jahr verteilt und das merkt man deutlich. Nicht umsonst gibt es hier einen Regenwald, der für den Besucher auch so einige tierische Überraschungen bereit hält. Ich nenne mal nur eine Zahl – 25.000 Schwarzbären und einer dieser hat uns heute wohl die Wanderung zu einem der geplanten Fotopunkte vers… Gesehen haben wir ihn nicht, aber dafür gehört. Auf eine Begegnung wollten wir verzichten und haben sicherheitshalber den Rückweg angetreten.

Unabhängig der Tier- und Pflanzenwelt wurde der Olympic National Park in letzer Zeit hauptsächlich von Twilight*-Fans besucht. Hier wurden nämlich alle Teile der Hollywood Vampire-Saga gedreht. Die Umstand macht sich leider auch bei den Übernachtungskosten bemerkbar. Während vor den Filmen nur ca. 10.000 Besucher den Olympic NP besuchten, sind es jetzt bis zu 75.000. Dementsprechend habe die Preise angezogen und Besucher, die mit den Filmen überhaupt nichts am Hut haben – so wie wir, haben dann das Nachsehen.

Jetzt hab ich doch glatt vergessen, noch ein wenig von Seattle zu erzählen. Fotografisch gesehen ist Seattle ein Griff ins Klo… Naja, nicht ganz – ein paar Sachen gibt es schon, aber so richtig lohnt es sich nicht. Wir wussten das aber auch vorher und daher diente die Stadt, in der Starbucks erfunden wurde, nur als Ausgangspunkt der Reise. Wer Seattle unabhängig von der Fotografie besuchen möchte, sollte das dennoch tun. Selten, eigentlich noch nie, hab ich so eine grüne Hauptstadt in Amerika gesehen. Es macht richtig Spaß durch die Straßen zu schlendern und sich frische Meeresluft ins Gesicht wehen zu lassen. Zudem bietet Seattle neben zahlreichen coolen Cafes mehr als nur den kalorienreichen Burger mit Pommes und man kann sich hier Gaumen-technisch richtig verwöhnen lassen.

So, genug geschwaffelt – zurück zum eigentlichen Thema. Auch wenn der heutige Tag fotografisch ins Wasser fiel, haben wir ihn zumindest genutzt um diverse Fotomotive zu finden. Wir hoffen also morgen auf etwas besseres Wetter – vorhergesagt sind nur Schauer. Naja, warten wir es mal ab.

Wie schon auf meiner letzten USA-Reise werde ich meinen Instagram Account weiter befüllen. Hier mal ein, zwei Eindrücke der bisherigen Reise. Ja auch die dicke Berta kommt wieder zum Einsatz. Muss doch meine neuen Dia-Filme testen – Fuji Velvia RVP 100* falls es interessiert.

So, meine lieben Leser, ich werde mich jetzt aufs Ohr hauen – 9 Stunden Zeitunterschied!

*Amazon Link

Vielleicht interessiert dich das hier auch...

3 Kommentare

  • Antwort Susanne Müller 28. Mai 2013 um 13:45

    ………. also so ein Foto „Ronny, Till und der Schwarzbär“
    hätte sich schon ganz gut gemacht – auch auf dem neuen Dia-Film.

    Viel Spaß weiterhin …….

    S.M.

    • Antwort BlogTimes 28. Mai 2013 um 16:26

      Haha, ich glaube da wäre dann nur der Dia-Film übrig geblieben 🙂

  • Antwort Bert 28. Mai 2013 um 23:32

    In der Gegend kann ich Portland sehr empfehlen..noch ein bisschen grüner wie Seattle..und meiner Meinung nach immer ein Trip wert..

  • Kommentar verfassen