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Sensor selber reinigen – Ich habe es getan und es hat funktioniert!

22. November 2012

Es wurde aber auch Zeit, sich diesem Bereich der Fotografie anzunehmen. Lange habe ich gezögert, hatte es bis dato immer vom freundlichen Kamerageschäft machen lassen, bis es mir nun einfach zu teuer wurde. Ich glaube, dass ich mittlerweile das Geld für eine kleine DSLR für die Sensorreinigung ausgegeben habe. Damit ist nun Schluss – Ich mache es jetzt selbst!

Nachdem die eher dünnbesiedelte Fotoladen-Landschaft hier wirklich Unsummen für die Sensorreinigung verlangt. Unterschieden wird zudem zwischen in zwei/drei Tagen warten, wiederkommen und abholen für umgerechnet 50 Euro oder die Expressbehandlung für schlappe 70 Euros. Ich glaube damit macht so ein Fotoladen mittlerweile die Kohle, weil sich viele an die Reinigung des „Herzstücks“ nicht trauen – mich eingeschlossen. Letztens hatte ich einen kurzen Abstecher zu einer kleinen Fotomesse unternommen, die eigentlich mehr eine Verkaufs- als eine Vorstellungsmesse war. Hingezogen hatte mich ein kostenloser Eintritt und die Möglichkeit einer kostenlosen Sensorreinigung. Wie immer bei solchen Gelegenheiten ist die Schlange riesig. Ich hatte aber nun wirklich besseres zu tun als mich an diesem sonnigen Novembertag in ein stickige Halle in die Schlange zu stellen, nur weil ich mal wieder Schiss hatte den Sensor selber zu reinigen. Zufällig habe ich dann gesehen, dass die „Reiniger“ ein herkömmliches „Das kannst du bei uns kaufen Reinigungs-Kit“ verwendeten. Frech wie ich bin hab ich mich erst mal vorgedrängelt um mich schlau zu machen, was die denn da so schönes nutzen. Gegangen bin ich dann mit einen SensorKlear Loupe Kit* von Lenspen welches in Deutschland zusätzlich von Hama vertrieben wird, alledings in einer leicht veränderten Version. Bis dato hatte ich von Lenspen, wie der Name schon sagt, nur in Verbindung mit der Reinigung von Objektiven gehört. Hier reicht mit aber auch ein herkömmliches Mircofaser Tuch. Am Besten von Fielmann, denn die kosten nur knapp 2 Euro (fragt nach den großen Tüchern).

Nun, zurück zum Thema. Das originale SensorKlear Loupe Kit* kostet knapp 85 Euro und beinhaltet einen großen Blasebalg, eine Lupe und einen wiederverwendbaren SensorKlear-Stift, während die Hama Version knapp 60 Euro kostet. Hier fehlt allerdings der Blasebalg und auch die Loupe verfügt nur über 2 statt 8 LEDs. Vorteil des Originals ist die Verwendung von AAA Batterien gegenüber der Hama Version mit Knopfzellen. Es kann auch sein, dass die AAA Version die Nachfolge-Lupe ist. Wie dem auch sei, der freundliche Herr auf der Messe meinte noch zu mir, dass auch die Nasa diese Technologie zur Reinigung ihrer Teleskope -whatever- einsetzt. Ich habe freundlich gesagt, Oha, toll, super usw… aber eigentlich war mir das völlig wurscht. Hier geht es um meinen Sensor einer knapp 3000 Euro teueren Kamera. Das dieser bei der Reinigung heil bleibt ist mir wichtiger also der Nasa *****…

Bevor ich nun ein paar Zeilen über meinen Reinigungserfolg schreibe, möchte ich euch noch sagen, dass es sich bei dieser Sensorreinigung um eine Trockenreinigung handelt. Für leichten und nicht extrem hartnäckigen Schmutz ist dieser völlig ausreichend. Sollte doch mal eine Naßreinigung nötig sein, dann werde ich wohl wieder einen Fotoladen aufsuchen. Denn kann ich dann immerhin zur Minna machen, wenn ich Schlieren auf dem Sensor habe. Ich denke aber, dass eine Trockenreinigung in den meisten Fällen ersteinmal ausreicht. Zudem kann man das Kit auch auf Fotoreisen mitnehmen. Das Kit ist übrigens für FX, DX und FourThird verwendbar. Die Lupe besitzt 8 hellweise LED, die den Spiegelkasten sehr schön ausleuchten und man wirklich in alle Sensorecken schauen kann. Ach, falls ihr es noch nicht gewusst habt, aber bei der Sensorreinigung reinigt man eigentlich nur die Glasscheibe vor dem Sensor!!! Trotzdem sollte man natürlich vorsichtig sein.

Um zu Überprüfen ob wirklich eine Reinigung des Sensor notwendig ist, fotografiert man bei stark geschlossener Blende eine helle Fläche oder aber es zeigt sich bereits unter realen Fotobedingungen auf der Aufnahme. Gerade Langzeitbelichtungen zeigen in den meisten Fällen den Sensorschmutz, da durch die stark geschlossenen Blende und der damit zusammenhängenden großen Schärfentiefe der „Dreck“ auf dem Bild sichtbar wird. Zur Vorher-Nachher Kontrolle und zur Lokalisierung des Schmutz empfielt sich vor Reingung besagte helle Fläche mit stark geschlossender Blende zu fotografieren. Im Kameramenü aktiviert man die Inspektion und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm. In der Aktivierungsweise unterscheiden sich die Kameramodelle ein wenig, führen aber letzten Endes zum gleichen Ergebnis  – der freie Blick auf den Sensor, ähm auf das Sensorglas. Die Lupe verfügt über eine seitliche Öffnung über die ihr den Reinigungstift gut einführen könnte. Diesen lasst ihr vorsichtig in den Spiegelkasten auf die zu reinigende Stelle hinein. Der Stift verfügt über ein Gelenk, mit der er sich abwinkeln lässt um genauer platziert werden zu können. Durch drehen der Lupe und somit der Öffnung erreicht ihr alle erdenklichen Stellen, auch die Kanten. Durch leichte Wischbewegungen des Stiftes lässt sich der Dreck wunderbar „aufsaugen“…

Auf dem „Vorher“ Bild sieht man eindeutig den Schmutz der natürlich weg muss (auch wenn es nur ein paar Pünktchen sind). Das Ergebnis der zweiminütigen Reinigen seht ihr auf der nächsten Aufnahme.

Ich finde das hat sich doch gelohnt und bei der nächsten fälligen Reinigung haben sich die Anschaffungskosten bereits amortisiert. Ich möchte aber an dieser Stelle sagen, dass ich für etwaige Reinigungsversuche von euch keine Gewähr übernehmen kann…Ist ja logisch!
Amazon Link zum Original SensorKlear Loupe Kit* von Lenspen.

Wie reinigt Ihr eigentlich euren Sensor oder lasst Ihr es besser vom Fachbetrieb machen? Habt Ihr schon Erfahrung mit so einem Teil?

*Amazon Link – Wenn Ihr darüber etwas bestellt, bekommt BlogTimes eine kleine Provision. Ihr zahlt allerdings nichts drauf…

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22 Kommentare

  • Antwort Matthias Schroeter 22. November 2012 um 15:21

    Ich reinige mein zeug i.d.R. immer „nass“. vorher natuerlich trocken. das ganze am besten im bad wegen der bessern luftfeuchtigkeit. den body mit oeffnung nach unten und dann immer kraeftig reinblasen. dann fein mit etwas verduennten alk und fusselfreien ohrstaebchen ans glas.

    ps. bezueglich dieser grossen blaseteile. auf heise.de stand mal ein artikel das ein fotograf die einreise in die usa verweigert wurde weil ehr ein bombenaehnliches objekt im koffer hatte. man hat ihm dann sein blasebalg „entwendet“…

    • Antwort BlogTimes 22. November 2012 um 16:00

      ps. bezueglich dieser grossen blaseteile. auf heise.de stand mal ein artikel das ein fotograf die einreise in die usa verweigert wurde weil ehr ein bombenaehnliches objekt im koffer hatte. man hat ihm dann sein blasebalg “entwendet”…

      Die male ich dann noch mit Tarnfarbe an… da wirds dann richtig lustig am Flughafen 🙂

  • Antwort Eric 22. November 2012 um 17:19

    Ich mache meine Reinigung in mehreren Schritten, je nach Notwendigkeit:
    1. Schritt: Mit dem Blasebalg (Airrocket)
    2. Schritt: Speckgrabber
    3. Schritt: Feinen Kunsthaarpinsel mit Öl-Freier Druckluft statisch aufgeladen
    4. Schritt: Naßreinigung mit Eclipse

    In 7 Jahren mit DSLR bei Wind und Wetter war Schritt vier bei mir noch nie notwendig.

    • Antwort BlogTimes 22. November 2012 um 17:53

      Was ist Eclipse?? Noch nie gehört!

      • Antwort Eric 23. November 2012 um 11:41

        Hm, scheint mittlerweile vom Markt genommen worden sein. Über eine Suchmaschine Deines Vertrauens findet man im Zusammenhang mit dem Suchbegriff Sensorreinigung noch viele Treffer zu Eclipse.
        Im Prinzip ist es reines Methanol bzw. beim Eclipse E2 für antistatische Sensoren reines Ethanol.
        Zur Reinigung gibt man einen Tropfen auf eine Art Spatel der mit einem Papier-Tuch (Pec Pad) umhüllt ist. Mit diesem fährt man zuerst mit der feuchten Seite einmal über den Sensor, dann mit der trockenen Seite hinterher.

  • Antwort 360grad fotografie 22. November 2012 um 17:44

    ich bin ein feigling – was den sensor meiner kamera angeht. natürlich benutze ich regelmäßig den ( bei mir noch nicht tarnfarbenen) blasebalg aber 1-2 mal im jahr bringe ich kumpel canon dann doch zum canon service im nachbarort. ein reinigungsset habe ich mir zwar mal gekauft – aber wie gesagt – wenn es um den sensor meiner kamera geht verlässt mich ganz schnell der mut .

    • Antwort BlogTimes 22. November 2012 um 17:52

      Mir ging das wie gesagt ähnlich…. Doch mit dem Lenspen Teil ist das wirklich ein Kinderspiel – zumindest was die Trockenreinigung angeht.

  • Antwort XARE 22. November 2012 um 22:05

    Bei meiner Nikon D3s sind immer wieder fest anhaftende Flecken auf dem Sensor, die nicht mit einer Trockenreinigung zu entfernen sind.
    Nachdem ich die Kamera nach 4-wöchigen Gebrauch fast genauso lange beim Nikon-Service hatte, nahm ich die Sensorreinigung schweren Herzens in Angriff.

    Die Reinigung mache ich mit folgenden Gegenständen:

    VisibleDust BriteVue Quasar Sensorlupe für Sensorreinigung – mit LEDs 7x-Vergrößerung

    VisibleDust Ultra-MXD Vswabs 1.0x Green Series

    VisibleDust Sensor Clean – Spezial-Reinigungslösung

    Ablauf meiner Reinigung: (nach Bedienungsanleitung der D3s u. Visible Dust)
    im „staub- und störungsfreien“ Raum:
    ausblasen mit dem Blasebalg, mit nach untengerichteter Kamera, zwei Tropfen des Lösungsmittels auf den Swab geben, Swab einführen, flächig leicht andrücken und den Sensor abziehen, nach der Trocknung kontrolliere ich das Ergebnis mit der Sensorlupe, mit etwas Übung ist der Sensor nach 2-3 Wiederholungen absolut sauber.
    Problematisch war bei ersten Mal die richtige Menge des Lösungsmittels zu verwenden. Mit 4 Tropfen ist der Sensor zu naß und nach der Trocknung sind Schlieren vorhanden.

    Die Anspannung, daß der Spiegel zuklappt, sitzt mir aber auch immer im Nacken … Übung macht den Meister !

    Gruß
    XARE

    http://view.stern.de/de/profile/XARE/

    • Antwort BlogTimes 23. November 2012 um 01:04

      Danke für die Details zur Nassreinigung. Die Lupe ist ja mal richtig teuer! Apropos Angst vor dem Spiegel herunter klappen. Soweit ich weiß gibt es doch hier keine Abschaltzeit. Wenn ja, dann wäre das fatal!!!

      Wie oft kann man eigentlich die Swabs benutzen?

      • Antwort Eric 23. November 2012 um 14:19

        Abschaltzeit: Zumindest bei Sony, wenn der Akku leer ist. Dürfte bei anderen Marken ähnlich sein. Normalerweise steht in der Bedienungsanleitung, dass die Reinigung nur mit vollem Akku durchzuführen ist.
        Swab: Normal nur einmal. Diese sind mit einem Tuch/Papier umwickelt. Dieses gibt es einzeln (Pec Pad). Ich glaube, ich habe 10€ für ein Paket Pec Pads (100 Stück) bezahlt.

        • Antwort BlogTimes 23. November 2012 um 15:33

          Yep, dass geht natürlich nur mit vollem Akku. Nikon hat sogar ne Sperre verbaut, da ist dann nichts mit Reinigung und halbvollen Akku.

          Danke für die Info zum Papier!

      • Antwort Eric 23. November 2012 um 16:03

        Wenn der Akku voll ist, hat man recht lange Zeit mit der Reinigung. Es gibt/gab aber durchaus Fälle (bei der Reinigung mit Disco-Film), dass es nicht gereicht hat und der Verschluß dann hinüber war.
        Disco-Film: Kommt eigentlich aus der Schallplattenzeit. Da wird eine (dickflüssigere) Flüssigkeit aufgetragen und ein Anfasser/Abziehstück mit eingearbeitet. Das ganze muss dann trocknen. Dann kann man es an diesem Anfasser vorsichtig an einem Stück wieder abziehen (inklusive der Verschmutzung). Es gibt Einige, die damit den Sensor reinigen. Durch die Trockenzeit kann es dann schon eng werden mit dem Akku bzw. man muss dafür Sorge tragen, dass dieser Anfasser nicht in den Verschluß geraten kann.
        Mir persönlich ist das zu heikel.

        • Antwort BlogTimes 23. November 2012 um 20:29

          Also die Variante wäre mir auch nix….

  • Antwort Meli 24. November 2012 um 14:02

    Also ich habe ich irgendwann entschlossen, meinen Sensor selbst zu reinigen und habe versucht, mich im netz schlauzulesen. Schließlich habe ich mich für die Methode Sensorfilm entschieden, bei der mit einem kleinen Pinsel unter Zuhilfenahme meiner Uhrmacherlupe eine dünne Flüssigkeitsschicht aufgebracht wird, die sich zu einer dünnen Folie umwandelt und die Schmutzpartikel einschließt. Die Folie wird nach einiger Zeit wieder abgezogen. Das Ganze hat bislang (ca 6 x) bei mir recht gut geklappt, wenngleich der Adrenalinspiegel bei den ersten Malen ganz schön angestiegen ist 🙂
    … bei google Suchwort „Sensorfilm“ gibts auch einen kleinen Infofilm darüber.

    • Antwort Meli 24. November 2012 um 14:08

      Gerade sah ich, dass Eric diese Methode auch beschrieben hatte. Die Akkulaufzeit war bei mir kein Problem, nach der Reinigung war der Akku noch ziemlich voll. Gut ein bischen „tricky“ ist das schon mit so einem kleinen Pinsel die Flüssigkeit (einige Tropfen) aufzubringen. Aber es geht durchaus und ich werde diese Methode auch weiteranwenden.

    • Antwort BlogTimes 24. November 2012 um 16:00

      Dann muss ich mir das auch mal anschauen….. für zukünftige Nassreinigungen

  • Antwort lichtbildwerkerin 30. November 2012 um 00:24

    Hi Ronny! Da das Thema bei mir aktuell auch ansteht und ich keine Lust habe, dass meine Kamera eingeschickt wird, habe ich den Artikel und die Kommentare fleissig studiert. Man stellt sich ja manchmal einfach doof an. Was wären die fatalsten Fehler, die man dabei machen kann? Gruß, Conny

    • Antwort BlogTimes 30. November 2012 um 01:29

      Es kommt auf die Art der Reinigung an. Bei der Trockenreinigung a la Lenspen werden könnten bestimmt leicht Schlieren auftreten, wenn der „Pen“ schon zu oft benutzt wurde. Bei der Naßreinigung schauts da schon anders aus. Hier kann ich aber nicht aus Erfahrung sprechen, dass müssen meine Leser machen… Eins ist jedenfalls sicher, es ist immer die Glasscheibe, die man reinigt!

    • Antwort Eric 30. November 2012 um 14:08

      Das Schlimmste wäre, wenn sich der Verschluß während der Reinigung schließt, weil der Akku leer ist.
      Ansonsten versuche ich mal meine Einschätzung zu den verschiedenen Methoden zu geben.
      Trockenreinigung: Hier besteht die Gefahr, dass man sich Kratzer einfangen kann. Deshalb würde ich immer erst mit einem Blasebalg (z.B. Airrocket) die losen Verschmutzungen versuchen zu beseitigen.
      Man wird damit in der Regel nicht alles wegbekommen. Z.B. Plütenpollen kleben eher am Sensor fest.
      Wenn es einzelne größere Verschmutzungen sind versuche ich diese mit dem Speckgrabber (gereinigt) zu beseitigen. Schlieren an der Stelle können übrigbleiben (irgendwie muss der Schmutz dort ja „geklebt“ haben). Ich habe es aber auf Bildern noch nicht gesehen.
      Bei der Reinigung mit einem Künstlerpinsel (z.B. von daVinci) besteht natürlich auch das Risiko von Kratzern. Deshalb sollte der Pinsel auch nicht mit Druck über den Sensor geführt werden, sondern statisch aufgeladen ganz sachte drübergeführt werden. Bei klebrigen Schmutz gilt das Gleiche wie für den Speckgrabber.
      Die Pinselhaare von den Kunsthaarpinsel müssen Öl- bzw. Fettfrei sein. Das kann man gut auf einem Filter ausprobieren, den man leicht reinigen kann.
      Nassreinigung:
      Auch hier erst mit Blasebalg arbeiten. Das Risiko hier ist auch, dass man sich Kratzer einfangen kann bzw. durch die Nassreinigung sichtbare Schlieren entstehen können.
      Letzteres kann man mit erneuter Nassreinigung wieder beseitigen.
      Sensorfilm:
      Verwende ich selber nicht aber meine Einschätzung dazu ist, dass man auch hier erst mit dem Blasebalg arbeiten sollte. Beim Auftragen des Fluids mit dem Pinsel können wieder potentiell Kratzer entstehen.
      Weiteres Risiko ist die Trockenzeit bzw. dadurch eventuell die Akkulaufzeit. Der eingearbeitete Anfasser zum Abziehen des durch Trocknung entstandenen Films sollte man so legen, dass im Falle eines Falles dieser nicht in den Verschluss gerät.
      Wenn man zu früh versucht den Film abzuziehen könnte der Anfasser sich lösen. Das lässt sich zwar durch erneutes Auftragen des Fluids an den Anfasser beheben, verlängert aber die Trockenzeit. Ebenso könnte sich der Film nicht komplett lösen, wenn man es zu früh versucht. Auch dass sollte sich durch erneutes Auftragen des Fluids beheben lassen. Aber auch hier wieder:Neue Trockenzeit (auf Akku aufpassen). Beim Auftragen des Fluids könnte Flüssigkeit neben den Sensor gelangen. Dürfte nicht so glücklich sein.

      Ach ja: Vor Reinigungsmaßnahmen am Sensor immer auch den Spiegelkasten reinigen/ausblasen. Sonst hat man schnell wieder Staub/Dreck auf dem Sensor.

      • Antwort BlogTimes 30. November 2012 um 15:31

        Also das nenne ich mal einen Kommentar. Danke!

    • Antwort lichtbildwerkerin 3. Dezember 2012 um 11:17

      Danke dir Ronny und besonders Eric für die Antworten, die mir weiter helfen! Gruß, Conny

  • Antwort Klaus 28. Dezember 2012 um 20:59

    Ich habe mir da gar keinen Kopf gemacht und damals beim Kauf meiner Fuji S2 (Nikon DSLR Gehäuse mit APS-C Sensor) gleich Sensor-Swabs gekauft. Erst mit einem großen Blasebalg kräftig den Sensor sauber gepustet und dann mit dem Swab plus Reinigungsflüssigkeit nach Anleitung drübergewischt. Fertig. Sensor sauber, Dateien clean, Fotograf glücklich, Kunden zurfrieden!

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