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Sigma 35mm f1.4 Art Serie – Erfahrungsbericht

14. Juni 2013

Sigma 35mm 1.4 Art-SeriesSigma war so nett mir ein 35 mm f/1,4 DG HSM* aus ihrer neuen Art Serie zum Test zur Verfügung zu stellen. Der Objektivhersteller führt gerade drei neue Produktlinien ein, die auf die den Namen Art, Contemporary und Sports hören. Das 35mm ist das erste aus der Art Serie und soll dem Profi- und Hobbyfotografen für künstlerische Zwecke dienen. Die Objektive aus diesen Serien sind mit einem optionalen USB Dock kompatibel. Über eine Software kann die Firmware aktualisiert, der Fokus und Bildstabilisator angepasst werden. Diese Möglichkeiten gab es so noch nie. So viel erstmal zum Werbetext.

DxOMark und andere Tests/Meinungen im Internet sprechen dem Objektiv eine hervorragende optische Leistung, auch für hochauflösende Kameras, zu. So war ich also gespannt das Objektiv selbst mal auszuprobieren.Zwei Wochen war das Sigma nun fast durchgängig an meiner Nikon D800. Durch das Weitwinkel und die große Blende ergibt sich eine besondere Optik. Einerseits hat man viel auf dem Bild und trotzdem geht der Hintergrund schön in die Unschärfe über. Mein erster Eindruck war überraschend wie weitwinkelig 35mm doch sind. Verstärkt wurde der Eindruck sicherlich adurch, dass ich in letzter Zeit fast nur das 105mm Macro auf der Kamera hatte.

Bereits beim Auspacken fällt einem das schicke Aussehen des Objektivs auf. Es ist schön schlicht und in schwarz gehalten, fühlt sich gut und hochwertig an. Es sieht aus, als ob es komplett aus Metall gefertigt wurde – ist es aber nicht. Objektiv Mittelteil und Filtergewinde sind aus Kunststoff. Das wird sich wahrscheinlich aber nur auf die Langlebigkeit auswirken. Der Fokusring ist schön griffig, läuft aber doch recht schwergänig. Gelegentlich fotografiere ich am Boden sitzend der liegend oder halte die Kamera akrobatisch fest. Dabei macht sich die Schwergängigkeit doch bemerkbar. Nikon Objektivbesitzer müssen sich übrigens umgewöhnen, den Drehrichtung um den Fokus von Nah-Fern ist genau anders herum (Canon User dagegen nicht….). Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und so drehe ich immer wieder in die falsche Richtung. Ein Blick ins Handbuch sagt mir außerdem, dass keine Wetterfestigkeit vorhanden ist. Naja, immerhin wird es gleich anfangs erwähnt ohne später böse Überraschungen erleben zu müssen. Wie auch beim Nikon Pendant geht die kleinstmögliche Blende bis f16. Auch wenn Diffraction (Beugungsunschärfe) schon ab Blende 11 los geht, so möchte man gelegentlich im Kampf um längere Belichtungszeiten die Blende noch weiter schließen. Zum Lieferumfang gibt es noch eine gut funktionierende Tasche und eine Sonnenblende.

Der erste Ausflug mit dem Sigma ging in den Wald. Vormittags war es vom nächtlichen Regen noch recht feucht, wo ich mir normalerweise keine Gedanken drüber mache, musste ich nun aufpassen kein Wasser auf das Objektiv zu bekommen. Als ich die Kamera mit dem aufgesetzten Sigma aus dem Rucksack hole, ist kein Deckel mehr drauf. Das ist mir mit den Nikon Deckeln noch nicht passiert. Keine große Sache, aber vielleicht sollte man den Sigma Deckel einfach gegen einen von Nikon tauschen. Ich ließ es mir nicht nehmen, die ersten Bilder mit f1.4 aufzunehmen schöne Freistellung. Um aber eispielsweise einen Baum im Wald vom „Hintergrund“ zu trennen, sind längere Brennweiten besser geeignet.Weiter ging es zu einigen kleinen Buschwindröschen. Die Naheinstellgrenze liegt bei ca. 30 cm, reicht aber in Verbindung mit einer offenen Blende völlig aus um ein schönes Bokeh zu erhalten. Der Autofokus liess mich jedoch im Stich. Er war zu keiner Scharfstellung zu bewegen und fuhr nur hin und her, obwohl eine helle Blüte im dunklen Waldboden genügend Kontrast liefern sollte. In letzter Zeit habe ich in solchen Situationen öfters mit Live View gearbeitet, hier den Schärfebereich an die gewünschte Stelle verschoben und ausgelöst. Doch auch im Live View wollte der Sigma Autofokus nicht. Ich musste den Fokus auf Manuell umstellen, das Live View Bild zwei, drei Stufen vergrößern und erst in der Vergrößerung konnte ich per Hand die Schärfe gezielt setzen. Dann zum Test noch ein wenig gegen und in die Sonne fotografiert, Blendenflecke auf dem Bild muss man schon absichtlich herbei führen. Farbränder an starken Kontrastkanten sind eigentlich nicht vorhanden oder konnte ich nicht erkennen. Das erste Fazit war eine sehr schöne Schärfe schon bei f1.4 und ein etwas schwacher Autofokus im Naheinstellbereich.

Einsatz01_01

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Der zweite Einsatz lies nicht lange auf sich warten. Ich habe ein paar Bilder von meinem Nachwuchs gemacht. Hier bin ich etwas über der Naheinstellgrenze, bei ca 40 cm. Der Nachwuchs zappelt hin und her und es werden bei Blende 1.4 ungefähr zwei drittel der Bilder scharf. Der Autofokus hängt wieder einige Male oder sitzt nicht schnell genug dort wo er soll und einige Situationen gehen leider verloren. Die Meinungen im Internet loben die hohe AF Geschwindigkeit, ich empfinde sie eher als Ok bis langsam. Mein Vergleich sind hier Nikon Objektive mit f2.8, die durch die kleinere Blende aber auch etwas schneller arbeiten sollten. Am Nachmittag geht es raus zum Familienspaziergang, es fängt kurz vorm Ziel an zu regnen. Wieder muss ich mir Gedanken um das Objektiv machen. Zum Glück haben Frauen immer eine Handtasche dabei. Die D800 mit Batteriegriff und L-Winkel ist nicht so wirklich handlich, aber es passt grad so.

Der nächste Einsatz sah wie folgt aus, ich stehe kurz nach vier Uhr morgens auf und werde als verrückt erklärt. Doch mit einer halben Stunde Fahrt plus 10 Minuten Fußweg zum Ziel und Sonnenaufgang um ca 05:20 Uhr passt alles genau. Das Ziel ist ein Feld mit Schachbrettblumen. Pünktlich um 05:20 mache ich mit den Nikon Objektiven die ersten Fotos, es ist bedeckt und noch recht dunkel, der Sonnenaufgang lässt auf sich warten, die ISO muss hoch auf 800. Nach einer Stunde sind die ersten Fotos im Kasten. Der Sonnenaufgang war unspektakulär und schleichend, es ist schon deutlich heller und die ISO wieder runter gedreht. Da war ja noch das Sigma Objektiv im Rucksack. Also voller Erwartung auf eine neue Perspektive die 35mm drauf gesetzt. Die Kamera liegt meist direkt auf dem Boden oder zwischen dem morgendlich feuchtem Grass. Das bedeutet also wieder aufpassen. Die Tropfen auf dem nassen Grass erzeugen nette kleine Kreise. Die Schachbrettblumen sind relativ gross, das Objektiv sollte also nicht allzu sehr an der Naheinstellgrenze kämpfen, doch der Autofokus direkt durch den Sucherund im Live View ist nur am hin und her fahren. Ich nutze wieder die vergrößerte Live View Ansicht und mache in ca 20 Minuten genau vier Bilder. Ich habe noch einige Ideen im Kopf und keine Lust und Zeit auf das mühselige arbeiten mit dem Sigma, es darf wieder in den Rucksack. Ich wechsele auf das 70-200mm f2.8 plus 2-fach Konverter und stelle zielgenau durch einigen Ebenen Grass mit dem Autofokus scharf. Nach drei Stunden war es durch den schlappen Autofokus ein kurzer Auftritt des Sigmas.

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Wieder unterwegs geht es zum Hamburger Hafen, eigentlich möchte ich Möwen mit kurzer Verschlusszeit, am besten noch gegen den blauen Himmel fotografieren. Nachdem der erste Schreck über den verloren geglaubten Objektivdeckel vergangen ist, kann es losgehen. Morgens am Hamburger Hafen schlafen die Möwen scheinbar noch. Es sind nur ein paar Tauben zu entdecken die doch recht schüchtern sind. Der Autofokus steht diesmal auf continuous/servo die Tauben sind ca 2 Meter entfernt und es passen die meisten Schüsse, also gibt es hier nichts zu meckern. Noch ein liegendes Schiff fotografiert, die Details sind der Hammer, die Megapixel der D800 blühen voll auf..

Einsatz05_01

Es ist trocken draussen, es hat nichtmal über Nacht geregnet, das Sigma kann also unbesorgt raus. Der morgendliche Ausflug geht wieder in den Wald und als ich ankomme scheint die Sonne bereits durch die Bäume. Der Teil Wald ist frisch gepflegt was meistens dazu führt, das dort relativ wenig Pflanzen wachsen. Das warme Licht scheint schön auf den Waldboden, ich suche mir ein paar Pflänzchen aus. Auf diese lege ich den Fokus und die Unschärfe im Hintergrund ist wunderbar. Wie immer stellt der Autofokus nicht von allein scharf und ich muss per Hand im Live View nachhelfen. Danach stelle ich die Blende auf f16 und fotografiere in die Sonne was einen schönen Sterneffekt ergibt. Dann ist dort plötzlich ein kleines Tier am Waldboden, ich stelle den Fokus auf Automatik, gehe extra einen Schritt zurück damit er bessere Chancen hat zu greifen, aber er lässt mich im Stich. Dann versuche ich mich an ein paar Wischern und Doppelbelichtungen. Bei den Doppelbelichtungen fällt mir auf, dass es schnell passiert, dass helle Kreise sehr stark ins Bild stechen oder sehr stark überlagern. Schaut Euch zur Verdeutlichung ie hellen Bereiche des Beispielbildes an. Einen solchen Effekt habe ich bei meinenanderen Objektiven bei weiten noch nicht so stark gesehen, selbst wenn eine Aufnahme extrem unscharf und aufgeblendet gemacht wurde. Ich weiß nicht, ob es an der kurzen Brennweite oder der großen Blende liegt, auf jedenfall muss man mit dem Sigma besonders aufpassen.

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Kommen wir zum Fazit nach dem zwei wöchigen Einsatz. Erst einmal die Punkte die mir weniger gut gefallen haben. Größter Minuspunkt ist der schwache Autofokus im Nahbereich. Mein D800 Fokus wurde übrigens nachgestellt und arbeitet mit Nikon Objektiven einwandfrei. Die Meinungen im Internet gehen auseinander, einige haben AF-Probleme andere nicht. Die Verarbeitungsqualität und Lebenserwartung ist bei den 35mm Objektiven von Nikon/Canon sicher höher anzusetzen wie bei Sigma. Bedenken sollte man auch, dass es mit neueren Kameragehäusen, die noch nicht auf dem Markt sind, mit Dritthersteller Objektiven zu Problemen kommen kann. Durch das optionale USB Dock könnte man vielleicht sein Sigma selber updaten. Mich stört zusätzlich die nicht vorhandene Wetterfestigkeit. Immer wieder bin ich mit dem feuchten Nass in Kontakt gekommen. Es muss aber nicht immer Wasser sein, auch Sand kann zum Problem werden. Positiv für das Sigma sprechen die überragende Bildqualität die sich durch gute Schärfe, Auflösung und Farbwiedergabe, wenig Verzerrung und CA’s wieder spiegelt. Alle Tests bei denen es um die reine Abbildungsleistung geht gewinnt das Sigma und lässt die Konkurrenten von Nikon/Canon hinten an stehen. Das Sigma ist ein spezielles Objektiv, da muss jeder individuell entscheiden ob es für ihn in Frage kommt oder nicht. Ich würde empfehlen das Objektiv im Fachhandel mit Eurer Kamera auszuprobieren. Dann seht Ihr ob der AF funktioniert wie er soll und Ihr bekommt gleich einen Eindruck von der Optik. Ich hoffe der Bericht macht Euch die Entscheidung leichter.

Wer von Euch hat eigentlich dieses Objektiv oder plant dessen Anschaffung?

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18 Kommentare

  • Antwort Andreas Schwarz 14. Juni 2013 um 10:41

    Danke für den ausführlichen Testbericht. Das Sigma steht gerade ganz oben auf der Bestellliste. Deine Meinungen zum AF sind natürlich jetzt nicht so prickelnd…da ich hauptsächlich Menschen und Sport fotografiere werde ich hoffentlich nicht so häufig das Problem bei nahem AF zu spüren bekommen. Werde aber auch auf meiner Seite einen Testbericht veröffentlichen.

  • Antwort Ralf 14. Juni 2013 um 22:54

    „Wer von Euch hat eigentlich dieses Objektiv oder plant dessen Anschaffung?“

    Die Antwort steht bereits teilweise gleich im ersten Satz des Beitrags: „Sigma war so nett mir ein 35 mm f/1,4 DG HSM* aus ihrer neuen Art Serie zum Test zur Verfügung zu stellen.“

    Ich spüre keinerlei Verlangen für rund 750 Euro das Fernabsatz zu strapazieren, um statt der möglicherweise für DxO und andere Testzwecke handverlesenen 35er f/1,4 von Sigma eine „Seriengurke“ zu erwerben! Sollte bei computer-/robotergesteuerter Fertigung eigentlich unmöglich sein, scheint aber vorzukommen. Dann doch lieber Nostalgie mit einem uralten nachgerüsteten 1,4/35 Nikkor von 1973-76 mit allen Schwächen oder praktikabler und spottbillig ein 1,8/35 AF-S DX Nikkor. Nicht nur auf der D7100 sondern bewusst auch im Vollformat auf der D800!

    Ralf

  • Antwort hiacynta 15. Juni 2013 um 16:16

    Ich habe mir das Objektiv vor einem halben Jahr gekauft, voller Vorfreude, endlich eine 35mm Festbrennweite zu besitzen. Leider habe ich das Objektiv zurückgeschickt…Warum? Wegen dem AF, ich hatte den Eindruck, dass bei nicht mal jedem Bild der AF funktioniert hat. Wirklich sehr schade, denn bild aus den AF ist das wirklich eine tolle Linse gewesen und nur manuell fokussieren wollte ich dann auch nicht 😉

    Schöne Grüße

    • Antwort BlogTimes 17. Juni 2013 um 02:15

      Also das darf nicht sein, immerhin ist das keine Billig-Scherbe. Schade, denn auf den ersten Blick macht das Objektiv einen guten Eindruck!

  • Antwort Jens 18. Juni 2013 um 13:14

    Grade im angelsächsischem Bereiche wird dieses Objektiv seit geraumer Zeit unfassbar über den grünen Klee gelobt.

    Dieser Bericht hebt sich hier wohltuend ab. Ich habe auch lange mit dem Gedanken gespielt mir ein 35er zu holen. Das Nikkor 35er (FX) war mir viel zu teuer, Sigma kam/ kommt mir wegen o.g. Unzulänglichkeiten nicht in Haus. Grade im available Light Bereich (und dafür nutze ich lichtstarke Optiken nunmal) sollte der AF passen. Hab mich langem hin/her für etwas mehr Weitwinkel entschieden und das „neue“ Nikon 28er 1.8 gekauft. Auch nicht wirklich günstig, aber hier passt wenigstes alles. Ob die Brennweite einem zusagt muss jeder selbst entscheiden. Für mich die richtige Wahl…

  • Antwort Michaela 29. Juni 2013 um 23:58

    Das ist wohl ein absolutes Traumobjektiv! Wenn ich gespart hab kauf ichs mir definitiv, schwacher AF hin oder her. Ich muss sagen dass ich sehr sehr selten von AF Problemen gelesen hab. wenn. dann waren sie allesamt an einem Modell von Canon, weiß jetzt aber nicht mehr welches genau. Jedenfalls sehen die Bilder einfach nur Bombe aus. Ich glaube gern dass es Canon und Nikon in den Schatten stellt UND dazu noch günstiger ist. Also wenn ich die Kohle hätte würde ich keine Sekunde lang überlegen. Nur müsst ich mich dann wohl auch zwingen so früh aufzustehen wie du 😉 Ob ich das jemals schaffen würde ist mehr als fraglich. Kann man von dir noch anderswo Bilder sehen? Jedenfalls Gratulation zu den Bildern und danke für den Bericht!!

  • Antwort Julia Sikira 30. Juli 2013 um 11:35

    Eine Tolle Linse! Danke für den Bericht sehr informativ. Erstaunliche Ergebnisse, dass muss ich schon sagen 🙂
    LG

  • Antwort Miro 21. Dezember 2013 um 09:30

    Hab das Sigma nun auch seit 3 Tagen an einer D800 und absolut keine AF-Probleme, auch nicht ab der Nahstellgrenze selbst bei LowLight nicht, siehe Bild im Anhang (sorry scheinbar kann man vom Android Tablet aus keine Bilder anhängen).

    Vielleicht war noch eine Beta Firmware im Objektiv? Aktuelle Firmware für das 35mm ist auf Nikon 1.2 😉

    Ansonsten toller Bericht und gute Bilder!

    lg
    Miró

  • Antwort Frank Weber 9. April 2014 um 20:08

    Hallo Ronny,

    Das mit der Wetterfestigkeit stört mich mächtig. Deshalb werde ich mir wohl das Nikon holen. Hast Du Dir nun eigentlich das Nikon 35mm 1.4 geholt und wie bist Du damit zufrieden..

    Liebe Grüsse Frank aus Berlin

    • Antwort BlogTimes 11. April 2014 um 01:38

      Hallo Frank… Ich nutze immer noch das 35er DX, was ich aber bald mal ersetzten möchte 🙂

    • Antwort Frank Weber 11. April 2014 um 05:53

      Hallo Ronny,

      Bin gestern schwach geworden und habe mir das Nikon 35mm 1.4 geholt. Macht richtig Spaß. Ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd. Bin gestern Abend erst mal damit durch die Wohnung gerannt und habe meine Familie „genervt“. Ohne Blitz bei so wenig Licht fotografieren 🙂

      Liebe Grüsse Frank

  • Antwort Tom Schneider 24. April 2014 um 09:35

    Vielen Dank für den informativen Beitrag. Ich habe die gleiche Kombi auch an der D800 in Betrieb und habe sie auch mit dem meinem 28mm und 18-35mm von Nikon verglichen. Ich kann mich eigentlich in allen Punkten anschließen. Sowohl was den Wow-Effekt bei Schärfeleistung, CAs und Kontrastwiedergabe angeht, als auch bei den Schwierigkeiten mit dem Autofocus. Die Blendenflecke bei Gegenlicht sind schon sehr speziell und die Linsenanordnung deutlich ausgeprägt, wenn gewollt, sehr Effekt voll, aber eben auch unberechenbar.. (siehe Bild)
    Am Anfang dachte ich, ich habe ein Montagsgerät erwischt, weil ich ich einen krassen Frontfokus feststellte, der aber dann eben nicht durchgängig war. Testsheet geholt, unterschiedliche Abstände getestet, manchmal getroffen, manchmal nicht. Wenn der Fokus sitzt, ist das Teil auch schon in Offenblende an der 800er wirklich unerreicht. Im Live-Betrieb (6-7 Shootings in den letzten Wochen) bestätigt sich der gemischte Eindruck. Die Gesamt Abbildung und Auflösung ist im vergleich zum 18-35 schon deutlich besser und die Brennweite ist wirklich genial als Reportagelinse. Wenn nur das Bangen mit dem Autofokus nicht wäre. Etwas treffsicherer ist es bei mir ab 2,8 – was was eh eine praxistaugliche Brennweite ist, mit 1,4 auf der Hochzeit ist ja schon sehr gewagt. Kurz: schließe mich deinem Eindruck voll an: sehr spezielles Objektiv, eine Diva, die ebenso genial wie ein bisschen unberechenbar ist.

  • Antwort Egon Krug 20. November 2015 um 22:09

    Hallo Ronny einen schönen Abend,
    habe deinen Testbericht gelesen über das Sigma Art und möchte dich doch etwas Fragen Kurze Antwort reicht Danke. Bin Hobby Foto machen und dazu habe ich mir die Nikon d5300 APS_C Sensor gekauft plus das Zoom von Tamron 18-270mm. Nun wollte ich mir noch eine Festbrennweite dazu Kaufen und den Preis hierzu aber schon etwas im Rahmen lassen. Ich dachte ja erst an das Preiswerte Nikon Nikkor 35mm F1,8 DX kostet gerade mal 180€ sieht halt auf dies Nikon schon winzig aus und viel halt aus Kunststoff. Und so habe ich auch mit dem Sigma Art 30mm F1,4 DG HSM liebäugelt und wäre auch bereit die 240€ mehr aus zu geben doch wenn ich deine Zeilen lese habe ich auch so meine Bedenken. Denn man hat kaum die Möglichkeit vor Ort zu Testen und oft ist gerade nur eines da. Ich mache gerne Bilder Natur aber sind wir auch bei Veranstaltungen wo Blitz Verboten ist. Oder auch Bilder von Künstler auf der Bühne. Meine Frage wäre die Kaufentscheidung zu diesem Sigma gut oder würdest du ein anderes mir Empfehlen. Wäre hier das 30mm noch OK für das was ich vor habe?
    Danke
    Herzliche Grüße an Dich von Egon

    • Antwort BlogTimes 23. November 2015 um 22:23

      Hallo Egon,
      also ich denke das 30er ist eine geile Linse. Die Art-Serie wird auch bei mir demnächst Einzug halten. Qualität und Preis stimmt mittlerweile.

  • Antwort Vitcher 22. Mai 2016 um 05:14

    Habe die gleichen Problemen mit dieser Linse – hat mich etwas enttäuscht in den letzten Tagen.. Nun habe ich gerade Firmware-Update 1.1o auf der Kamera d800 durchgeführt und bin total begeistert! Jetzt ist es wirklich geil!!

  • Antwort Andreas 20. September 2016 um 20:27

    Hallo,seit 2 Wochen habe auch ich das Sigma 35mm Art. Die erste Hochzeit habe ich it den Objektiv jetzt hinter mir und es war zu 80% auf der Kamera. Der Ausschuß durch eine falsche Fokusierung war sehr gering, ich war sehr überrascht. einige Tage später bei einen Portrait Shooting hatte der Fokus aber so seine Probleme. Bei dem Shooting war ich aber auch viel näher dran. Ich hoffe das ich den Fokus mit den Sigma USB Dock in den Griff bekomme.

    Gruß Andreas

    • Antwort BlogTimes 4. Oktober 2016 um 15:27

      Ich habe auch das USB Dock, allerdings bisher nocht nicht im Einsatz gehabt.

  • Antwort Yvonne 10. September 2017 um 03:13

    Ja ja ja…!!! Ich auch! Seit zwei Tagen das 35mm und ganz gespannt auf das erste Newborn-Shooting damit nächste Woche. Habe zwar ein ganz gutes 85er 1.4, aber damit komme ich nicht nah genug an die Babies ran, daher jetzt noch das 35er. Suuupi, so lichtstark, dass ich die Kleinen ohne Blitz fotografieren kann und trotzdem noch diesen tollen Unschärfebereich habe.

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