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2013

Fotografie, Nachgedacht

Mein Foto aus 2013

3. Januar 2014

The Wave - Dog

So, es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr im Januar begebe ich mich auf die Suche nach deinem Foto aus dem vergangen Jahr und wie immer suche ich nicht nach dem schönsten, besten oder coolsten Shot, sondern nach dem, welches euch am meisten fasziniert oder bewegt hat.

Ich bin absolute kein Fan von Quantität und diejenigen, die ne gebrauchte Kamera von mir gekauft haben, können das anhand der Auslöseanzahl erkennen. Selbst mit meiner aktuellen D800, die ich seit Mitte 2012 habe, bewege ich mich erst um die 6000 Klicks… Natürlich sagt die Auslöseanzahl nichts über den die Qualität aus, sondern ist nur ein Anhaltspunkt, dass man sich ein wenig mehr Gedanken macht bevor man auf den Auslöser drückt. Es kommt aber auch auf den Genre an. Bestes Gegenbeispiel – Hochzeitsfotografie. Hier benötige ich schon ein stattliche Anzahl um daraus die potenziellen Kandidaten auszuwählen.

Was ich eigentlich sagen möchte ist, dass wir in den Fotocommunites, auf Facebook, Twitter, Instagram und Co täglich tausende Fotos sehen und wir oft selbst betrebt sind, immer wieder Fotos hochzuladen. Um diesem Trend mal ein wenig entgegen zu wirken suche ich zumindest einmal im Jahr nach deinem Foto, welches für dich und für das Jahr 2013 am Bedeutensten war oder eine Geschichte erzählt.

Neben all dem analogen und digitalem Zeugs, welches ich immer mit mir rumschleppe habe ich mein Foto des letztens Jahres mit dem iPhone aufgenommen. Das Fotos stammt von der Wave oder vielmehr von einem Hund, der sich auf den langen Weg dorthin gemacht hatte. Bei der Wave handelt es ist eine Gesteinsformation irgendwo zwischen der Grenze Arizona/Utah im Südwesten der Staaten. BlogTimes Leser Andreas hatte mich zwei Wochen auf diesem Trip in die USA begleitet und wir werden niemals vergessen, was diese Tour für ein Abenteuer war. Für uns war es eine „Once in a lifetime chance“, die so schnell nicht wieder kommt. Unzählige bewerben sich jeden Monat für einen der begehrten 20 Plätze pro Tag. Wer es schafft ausgelost zu werden, erwartet eine nicht ganz ungefährliche Reise durch eine extrem faszinierende Landschaft. Erst vor ein paar Monaten ist ein Pärchen in dieser Gegend ums Leben gekommen. Der Hinweg ist meistens kein Problem, doch der Rückweg hat schon des öfteren einen Search and Rescue Einsatz ausgelöst. Gerade im Sommer zählt jede Stunde, da es kein Wasser im Umkreis von etlichen Meilen gibt.

Umso beeindruckender fand ich es, dass dieser Hund es sogar bis hier hin geschafft hatte. Immerhin benötigte jeder von uns knapp 5 Liter Wasser für 13Km… Was das Herrchen wohl alles geschleppt hat um seinen Hund in dieser brütenden Hitze heil von A nach B und zurück zu bringen…..? Naja, mehr gibts dazu eigentlich zu erzählen, muss ja nicht immer ein Roman sein. Die Erinnerung sind viel intensiver und bedeutender ALS der Text um es ausführlicher zu beschreiben.

So und nun seit ihr aber an der Reihe. Was ist “Dein Foto aus 2013″? Welches hat dich selbst am meisten beeindruckt? Ich möchte das Ganze unter anderem als eine Art Blogparade aufziehen. Diejenigen unter Euch, die einen eigenen Blog haben, schreiben einfach einen Beitrag über Ihr Foto aus 2013. Damit ich das Ganze natürlich auch mitbekomme, verlinkt ihr auf diesen Blogeintrag. Diejenigen unter Euch ohne eigenen Blog können gerne ein Beitragsbild zum Kommentar hinterlassen. Die ganze Aktion läuft bis zum 10 Januar.

Fotografie, Nachgedacht

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2013

27. Dezember 2013

Lights---San-Francisco,4x5-017---USA2013

Ich sitze gerade in meinen Hotelzimmer in Chicago, schaue auf die Michigan Avenue, im Hintergrund ist der Trump Tower zu sehen, rechts daneben ein großer Weihnachtsbaum. Es sind knapp Minus 20 Grad und ich entscheide mich heute Abend mal nicht rauszugehen, sondern meinen Jahresrückblick zu schreiben oder zumindest anzufangen – Schon wieder Zurück! Eigentlich wollte ich Ihn noch während meines Aufenthalts in Chicago posten, habs aber nicht ganz geschafft. 

Man kann es schon fast als Tradition bezeichnen, immer im Dezember ließt und hört man von Jahresrückblicken. Ehrlich gesagt finde ich die meisten lesenswert, reflektieren sie doch das zurückliegende Jahr in einem einzigen Artikel. Außerdem erinnern sie einem selbst daran, ob man alles geschafft hat, was man sich so vorgenommen hatte. Kurzum – Nein, denn es geht noch mehr! Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Jahr und freue mich auf neue Herausforderungen in 2014.

So, bevor jetzt die ersten Leser wieder abspringen will ich mal anfangen…

Januar

Was soll ich sagen, wie in jedem Jahr erhole ich mich von den Feierlichkeiten der vergangen Tage. Dieses Mal war es aber eher relaxed. Privates Feuerwerk ist an Sylvester verboten und das in einem Land, in dem jeder ne Waffenlizenz in kürzester Zeit erwerben kann. Zwar ist es nicht ganz so extrem wie in den Staaten, aber ich glaube in Kanada gibt es sogar mehr Waffen pro Einwohner. Hier wird aber auch viel gejagt… Naja, zurück zum Thema Fotografie.

Wie sagt man so schon im Januar er macht alles neu?! Ach, ne das war ja der Mai! Warum eigentlich? Das Jahr fängt doch schon 5 Monate früher an. Im Mai ist doch schon alles gelaufen! Jedenfalls hab ich meine erste laaaange anloge Langzeitbelichtung hingelegt schön mit Iphone Belichtungsmesser ermittelt und ein wenig über die Minimalistik in der Fotografie philosophiert. Meine eigenen Visitenkarten hab ich auch gleich neu gemacht Im Januar kam übrigens auch die Nachricht, dass sich mein Buch, welches knapp 4 Wochen zuvor herausgekommen ist, komplett ausverkauft ist. Der Nachdruck wurde eingeleitet und etliche Rechtschreibfehler korrigiert, die im ersten Druck leider übersehen wurden – Sorry!

Februar

Swanage - Old Pier - Part of the Salon de la Photo in Paris

Es ist immer noch kalt hier, sehr kalt. Macht mir aber nüscht, denn ich mag Schnee und Eis. Kaufe mir ein paar Schlittschuhe um meine Eiskunstlauf-Kentnisse für die längste natürliche Eislaufbahn der Welt wieder aufzufrischen, welche mir damals als 6 Jähriger angelernt wurden. Allerdings stand auch schon damals fest, dass ich wohl eher Karriere als Eischnellläufer machen würde, als jemals graziös auf dem Eis auszuschauen und so reiße ich etliche Kilomenter auf dem Eis ab um auch im Winter in Form zu bleiben.

Fototechnisch gesehen tuts sich auch etwas. Ich bereite mich schon mal Mental auf die in 8 Wochen stattfindende erste Reise in die USA vor. BlogTimes Leser Andreas wird mich auf meiner Tour begleiten. Er war der Glückliche, der die Verlosung des Platzes gewonnen hatte. Doch bevor es soweit ist, gebe ich mir noch nen eigenen Tritt in den Hintern und versuche für mich neue Wege zu gehen und einige meiner England Aufnahmen, die ich mit der Pentax 645D geschossen hatte, werden auf dem Salon de la Photographie in Paris vertreten sein – Hinter Plexiglas und in ganz Groß versteht sicht natürlich. Ich freu mich…

März

Ich zähle die Tage bis zur ersten Reise Ende März und lasse mir noch eine Nämlichkeitsbescheinigung ausstellen. Solltet ihr auch machen, wenn ihr mit eurem teueren Fotozeugs unterwegs seit. Nicht, das der freundliche Zoll euch bei Wiedereinreise mal ebenso 19 Prozent Mehrwertsteuer auf das gesamte Equipment draufknallt. Hats alles schon gegeben genauso wie man Pferde kotzen sieht…. Also immer schon wachsam sein. Ich fahre nach Montreal, weil ich eine Nachtaufnahme mit der Dicken mache möchte. Quasi ein bisschen üben und kündige erstmal meine Workshop-Tour im Herbst in Deutschland an. Die Registrierungen sprengen mein übliches Mailaufkommen und ich komme kaum nach Antworten zu verschicken. Die Workshops in Hamburg und München sind nach wenigen Stunden bereits ausgebucht Ich fange an mit Wartelisten. Berlin und Dresden ziehen zwar auch gut, aber hier dauert es ein wenig länger bis diese ausgebucht sind. Ich freu mich wie ein Schnitzel, zeigt es mir doch, dass meine Art der Fotografie gut ankommt.

[Montreal]*,4x5 - CAN

Es gibt zahlreiche Anfragen aus anderen Regionen Deutschland, der Schweiz und Österreich. Ich musste euch leider alle vertrösten, denn soviel Zeit habe ich nicht. Ende März ich sitze im Flieger nach Las Vegas… vollgepackt mit digitalem und analogen Equipment. Es wird der erste Ausflug mit der Dicken Berta sein. Wie vereinbart treffen ich mit BlogTimes Leser Andreas am Flughafen in Las Vegas bei knapp 30 Grad. Er ist schon ein paar Tage früher angekommen und begrüßt mich in Shorts und T-Shirt. Ich dagegen komme gerade aus dem winterlichen Kanada und schwitze wie ein Affe. Nachdem wir unseren Mietwagen (für 7 Personen) abgeholt haben, geht es los. Ein paar Tage bleiben wir in Las Vegas um uns zu akklimatisieren, bevor es auf eine Reise geht, die noch viele Überraschungen für uns bereit hält.

April

Showcase - Las Vegas - 665 - USA 2013

Das ist vielleicht ne Hitze hier, der April steht ganz im Zeichen des Südwesten der USA. Ich war vor mehr als 10 Jahren das erste mal in Las Vegas, damals noch als 19 jähriger und man durfte nichts, noch nicht mal in eines der Hotels einchecken. Was damals ein Motel im alten Las Vegas war, war dieses Mal das Planet Hollywood Hotel am Strip. Krasses Teil, sage ich euch mit alles drum und dran… Auf dieser Reise nehme ich das erste mal die dicke Berta mit und schleppe sie jeden Tag durch Las Vegas um einen der Planfilme zu belichten. Viel passiert nicht, Vegas ist irgendwie nicht für die Großformatkamera gemacht (bilde ich mir immer noch ein) und so mache ich mehr Fotos mit dem iPhone oder nutze eben die Digiknipse.

Nach ein paar Tagen Akklimatisierung geht’s in die Wüste. Death Valley ruft und dafür habe ch extra einen Jeep gemietet, damit man ungestört und ohne Versicherungsklausel auch die Sand- und Schotterpisten nutzen kann. Die Touren sind der Hammer. Wie sitzen bei knapp 35 Grad in unserem Jeep, im Kofferraum befinden sich 8 Gallonen Wasser (knapp 30 Liter), grinsen wie Honigkuchenpferde weil wir durch die Wüste mit knapp 120 Sachen peitschen. Erlaubt waren 30 Meilen, aber nachdem uns eine Kolone Offroader entgegen kam, drückte der Fuss wie Blei aufs Pedal. Geil wars, vorallem schön die Kurven sliden… Etliche Jahre Motorsport-Erfahrung kommen mir hier zu Gute. Bisschen eingerostet aber nichts verlernt. Ich könnte euch an dieser Stelle noch so einiges erzählen, aber das wäre nur eine Wiederholung der Beiträg der Reise… Wer mehr wissen möchte – April 2013

Ich denke über einen neuen Kalender für 2014 nach, nachdem ich 2013 Version ausgelassen hatte. Leider soll daraus in diesem Jahr nichts werden…

Mai

Wieder eine Reisemonat für mich und meine Kamerausrüstung. Wieder in die USA, dieses Mal allerdings mit Fotobuddy Till Müller an die Westküste. Wer jetzt an LA, Venice Beach, Monterey denkt, der irrt sich. Wir treffen uns Ende Mai in der Hauptstadt aller Starbucks in Seattle und fahren mit dem Auto die Westküste entlang nach San Francisco. Was sich wie ein geiler Foto-Road-Trip anhört wird unter anderem zur Motivgeduldsprobe  werden. Grund war die in meinen Augen noch immer überbewertete Oregon Coast und dessen angeblich viele Motivmöglichkeiten. Es mag durchaus so sein, allerdings nur für diejenigen die dort auch wohnen und zur richtigen Zeit losziehen. Für die Foto-Touris dagegen ist der Faktor Zeit entscheidend. Ich kann mich nicht Wochen an einem Ort aufhalten, nur um die passende Licht- und Wetterstimmung abzuwarten.

Rialto-Beach---Washington,4x5-015---USA2013

Keine Frage wir haben die eine odere anderen Aufnahmen mitgenommen. Ganz zu Schweigen von den unendlichen Versuchen im Olympic Nationalpark ohne Regen fotografieren zu können. Bei über 260 Tagen Regen im Jahr ist es schon Glück, dass man Trockenzeiten erwischt. Mai war auch der Monat in dem Google die Plugin Schmiede Nik Software übernommen hat und nach dem heutigen Stand können wir uns glücklich schätzen, dass Sie nicht den Bach runtergegangen ist. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar neue Filter. Ich habe mich über Adobe Creative Cloud ausgelassen, denn die ersten Angebote waren nicht gerade verbraucherfreundlich um nicht zu sagen, totale Mist. Das hat sich mittlerweile ja geändert. Stolz war ichauch im Mai, als ich von OFFSET angenommen wurde. Mal überlegen! Ja, dass wars eigentlich.

Juni

Während ich in Oregon und Kalifornieren unterwegs bin, testet mein Fotobuddy Nils das Sigma 35mm 1.4 und kommt zu dem Schluss, dass es ein qualitätstechnisch gesehen ein Hammer Objektiv mit AF-Schwächen ist. Na, man kann wohl nicht alles haben. Nach Rückkehr teste ich Printsagram, einen Druckdienst für eure coole Instragram-Bildchen und den neuen CX270 von Eizo, welcher sich selbst nachkalibriert. Der Monitor überzeugt mich jedes Mal wenn ich davor sitze und meine Bilder bearbeitet. Ich könnte noch mehr rausholen, wenn ich Ihn mit dem Displayport an die Grafikkarte anschließe. Dann kann er nämlich 1 Milliarde Farben darstellen. Allerdings benötigt man die richtige Grafikkarte, am Besten eine Nvidia der Quadro Serie. Eine Firepro von AMD geht auch, allerdings verträgt sich die Quadro mit dem Eizo besser. Nachteil, die Teile kosten richtig Kohle! Achja und der beste Peoplefotograf der Welt hats schon wieder getan.

Clouds---San-Francisco-679---USA-2013

Wir entscheiden uns etliche Aufenthaltstage an der Westküste zu canceln und diese in San Francisco dranzuhängen, was sich später als richtig Entscheidung herausstellen wird. 5 Tage werden wir so im nördlichen Kalifornien verbringen und diese haben nichts mit Venice Beach gemeinsam. Kalt, Warm, Kalt wechseln sich ab und wir müssen neben unseren Equipment auch immer wieder zusätzliche Kleidung mitnehmen. Der Nebel der Golden Gate Brücke macht uns zu schaffen. Wir sehen das andere Brückenufer nicht und entscheiden uns immer wieder umzukehren um nicht den mittlerweilen wirklich teuren Brückenzoll zu bezahlen. Wir kneifen die Arschbaken zusammen und machen den ersten Anlauf nach drei Tagen nur um dann festzustellen, dass auf der anderen Seite gar kein Nebel ist. Der Zieht nämlich überwiegend schon in der Brückenmitte durch und die Seiten sind frei!!

Juli

Im Sommer ist bekanntlich nicht so viel los. Kann man auch verstehen, denn die meisten wollen ja nicht vor der Glotze hängen und irgendwelche Blogeinträge lesen. Ich schließe mich hier an, denn nichts ist cooler als in Kanada seine Outdoor-Aktivitäten nachzugehen. So bin ich am Wochenende überwiegend beim Campen auf ner Insel, Wakeboarden, Angeln und erlebe den besten Sommer mit nem Kumpel (der hat mal nichts mit Fotografie am Hut) aus Deutschland hier. Apropos Outdoor! Ein Geschäft, welches man mit Globetrotter gleichsetzen kann, verlost 5 Plätze für die Teilnahme an einer Abenteuer-Reise ins nördliche Kanada. Ich entscheide mich spontan dran teilzunehmen und falls ich gewinne zwei dieser Plätze an meine Leser zu verschenken. Leider klappt es nicht ganz, freue mich dennoch über eure Unterstützung. Wenn nicht dieses, dann eben ein anderes Mal. Etwas für die Fotografie hab ich natürlich auch gemacht. Ich erweitere meinen Horizont und hole mit die Yongnuo Funkauslöser. Mal sehen was ich damit so alles anstellen werde.

August

Der Eizo ist immer noch geil und ich entscheide mich die Lichtschutzblenden zu nutzen. Ab jetzt nicht mehr oben ohne. Das ist wirklich ein gewaltiger Vorteil bei der Bildbeareitung. In Sachen Zubehör kaufe ich mir ne Softbox von SMDV und erhalte Post von Cusomt SLR, dem in meinen Augen besten Gurt ever! Was war sonst noch im August. Eigentlich nicht viel. Ich genieße den Sommer einfach mal ohne Kamera. Ach, stopp da war ja noch etwas. Ich entscheide mich für die kommende Workshop-Tour im September/Oktober drei Workshopplätze zu verlosen. Alle die mit einer D800 unterwegs lege ich noch diesen Artikel an Herz. Seid wachsam bei Langzeitbelichtungen mit der D800

September

BlogTimes-_RRP3233

Bevor ich Ende September erstmals in diesem Jahr nach Deutschland aufbreche, erhalte ich Post aus Estland und zwar den LCDV Viewer. Seit dem ist dieser nicht mehr aus meiner Fototaschen (die ich mal wieder updaten müsste) wegzudenken. Ich kaufe mir eine zweite Softbox von SDMV und habe mein erstes, zweites Mal in der Peoplefotografie. Ist ganz gut gelaufen, hat aber noch reichlich Spielraum für Verbesserung nach oben. Für meine Workshop Teilnehmer denke ich mir noch was aus, was auf den Namen ND-Filterkarte hört. Quatratisch (Rechteckig), Praktisch und Gut. Hoffe mal, dass mich Ritter Sport an dieser Stelle nicht veklagt. Kein iPhone mehr rauskramen oder Belichtungszeiten im Kopf berechnen. Die Filterkarte in der Version 2.0 hält die gängigsten Werte für Langzeitbelichtungs-Fans bereit. Ist auch Wasserdicht und Hanschuhfreundlich!! Kurz vor der Abreise erhalte ich von F-Stop noch den Tilopa BC mehr dazu im Oktober.

Kurz vor der Abreise checke ich jeden Tag den Wetterbericht und mache mir ernsthafte Gedanken, was wenn alles quasi ins Wasser fällt? Da alle Workshops draußen statt finden, werde ich bei jedem Blick auf die Wetterkarte unruhiger.

Oktober

Die Workshops sind in vollem Gange und alle Teilnehmen scheinen zufrieden sein. Bisher hab ich keine Beschwerden gehört. In Dresden kommen sogar etlich mit meinen Buch und möchte eine Signierung. Ähmm, Hüstel das ist doch nur ein simples Fotobuch. Ich fühle mich in der Rolle als Autor noch neu und weiß nicht so recht damit umzugehen. Ich lasse mir nichts anmerken und unterschreibe tatkräftig. Freue mich natürlich, dass es so gut bei Euch ankommt. Ihr wart Spitze! Vielen Dank nochmal an alle die dabei sein konnten. Nächstes Jahr wieder!

Bei einem bekannten Fotografiewettbewerb schneide ich gut aber, entscheide mich aber nächstes Jahr vielleicht nicht mehr teilzunehmen und veröffentlich meine Meinung über Fotowettbewerbe und deren Sinn. Ich entdecke zufällig Quixit und lasse mir gleich mal ein paar Samples zum Testen schicken. Wer Sie noch nicht hat, sollte sich unbedingt welche zulegen. Geiles Zeug nicht nur zum hinstellen. Oktober ist auch der Monat, bei dem ich im Heidestudio der erste Gast bin. Es ist noch ne große Baustelle, aber das macht nichts. Steffen ist ja dabei und hat alles im Griff und zeigt mir was Kommunikation in der Fotografie bedeutet. Mit übervollem Hirn fahre ich nach knapp 8 Stunden zurück nach Hamburg und muss erstmal alles verarbeiten. Mit dem Stilpiraten abzuhängen fetzt.

3 Wochen war ich nun mit dem Tilopa BC von F-Stop unterwegs. Ok, das Teil ist nicht günstig, aber mein absoluter Favorit unter den Fotorucksäcken. Selten so ein rückenfreundliches Backpack gehabt. Achja, ich hab auch noch Quixit getestet – Cooles Zeug!

November

Ich bin wieder zurück in Kanada und erhalte die Info, dass mein Buch für den Deutschen Fotobuchpreis 2014 nomininiert wurde. Das es der einzige Preis dieser Art in Deutschland ist, bin ich schon ein wenig Stolz. Das Buch wurde mittlerweile zum dritten Mal nachgedruckt. Bevor jetzt einer fragt Nein, Reich wird man damit nicht. Das weiß man aber bereits bei Vertragsabschluss zwischen Verlag und zukünftigen Autor. Die Provision ist also keine Überraschung.

Langzeitbelichtung-und-Nachtfotografie---Ronny-Ritsche---Deutscher-Fotobuchpreisl

Nikon bringt die DF raus will mich aber bei einem Preis von einer D800 nicht überzeugen. Ich kaufe, ach quatsch ich lasse mir zum Geburtstag das Buch von Jimmy Nelson schicken, welche übrigens in keinem Fotointeressentenregal fehlen sollte. Selten solche faszinierenden Fotografien gesehen. Natürlich überwiegend mit Großformat aufgenommen. Logisch, dass sie faszinierend sin!!. Ich verschenke noch ein Lightroom 5 Buch an eine BlogTimes Leserin und veröffentliche einen Artikel über mein Fazit nach zwei Jahren Bilder verkaufen, auch wenn ich damit dem einen oder anderen seine Illusionen über mögliche Gewinne nehme.

Nachdem während meines Deutschlandbesuch auch zu Gast beim Stilpiraten war, sind auch hier die ersten Bilder endlich fertig.

Dezember

The Day after tomorrow

Wer es bis hierhin geschafft hat, der hat schon zwei Tassen Kaffee hinter sich. Mit knapp 2500 Worten ist es der längste Beitrag im Jahr, aber gleich habt ihr es geschafft. Bereits in Deutschland kündige ich eine Workshop Tour für 2014 in Chicago an. Da ich selbst noch nie in dieser Stadt war, reise ich spontan in die Windy City und stelle fest, dass es nicht so einfach ist, als ich es mir vorgestellt habe. Beitrag dazu folgt zwischen den Jahren oder gleich im neuen Jahr. Ich muss erstmal Bilder bearbeiten bevor sich ein Beitrag lohnt.

Nachdem ich feststellen musste, dass meine Yongnuo Teile sich nicht mit der Großformatkamera vertragen, musste natürlich was neues her. Also habe ich kurzerhand meine Funkauslöser-Palette um ein paar Pocketwizards verstärkt. Jetzt klappts auch mit dem Großformat. Apropos Großformat, Analog und Langzeitbelichtungen. So klappts auch mit den Negativen.

Abschließend lässt sich jedenfalls sagen, auch wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe und noch viel mehr geht – es war ein geiles Jahr. Im nächsten Jahr heißt also wieder voll reinhauen und anpacken. Bevor ihr jetzt einen Kommentar in die Tasten haut, möchte ich mich bei Euch Bloglesern, Fotografen, Freunden und Bekannten, online sowie offline megamäßig für die Treue zu BlogTimes bedanken und freue mich auf ein neues Jahr mit Euch.

Euer Ronny

Analog, Fotografie, Unterwegs

USA, die Erste – doch die Zweite folgt sogleich…

17. April 2013

Norma und Sandra aus BerlinSeit dem Wochenende bin ich nun wieder zurück und so langsam setzen sich meine Gedanken und Eindrücke dieser ersten Reise in die USA. Die zweite folgt bereits in knapp 4 Wochen und dann geht’s mit Till Müller an die Westküste. Der Highway No. 101 ruft. Das wird auf jeden Fall wieder spannend… hier muss ich dann wenigstens keine Winterklamotten mehr einpacken.

Wie auch bei der ersten Reise werde ich diese auch mit dem iPhone per Instagram fotografisch begleiten. Der Tag btusa13 wird bleiben. Übrigens verfolge ich speziell mit diesen und den kommenden Aufnahmen der beiden Reise auch ein kleines Projekt. Ich glaube nämlich, dass auch diese Fotos es verdient haben nicht nur um Web gezeigt zu werden. Soviel dazu!

Mit dabei wird auch wieder die Chamonix 045N2 auch genannt „Dicke Berta“ sein. Filme habe ich noch etliche übrig, da ich für die erste Reise deutlich zu viel mitgenommen habe. Während ich bei der Hinreise nach Vegas die Planfilme noch vom Handgepäck-Scanner durchleuchten lassen habe, wollte ich die TSA (Transportation Security Administration) in den USA mal auf die sogenannte „Hand check“ Möglichkeit bei analogen Filmmaterial testen. Eindrücklich sehr hier geraten diesen nur mit guten Englischkenntnissen zu verlangen. Ansonsten wird’s schnell zum extremen Geduldspiel werden. Achja und nicht zu vergessen immer freundlich bleiben auch wenn der „Supervisor“ versucht die Packung belichteter Filme einfach mal spontan zu öffnen. Zum beschriebenen Super-GAU kam es dann doch nicht. Mit eindringlichen und etwas lauteren Worten konnte ich ihn davon überzeugen, dass hier meine gesamte fotografische Arbeit von zwei Wochen liegt und wenn er die Filmschachtel öffnet, dann haue ich Ihm eins in die F……nee, letzteres hab ich mir natürlich nur gedacht und freundlich gesagt er solle das besser unterlassen. Hat er dann auch gemacht und mir mit verwunderten Blicken mitgeteilt, dass er mit den ungeöffneten keine Probleme hat, allerdings mit den geöffneten Filmpackungen. Wozu diese denn seien und warum ich gleich zwei davon hätte. Für die belichteten Filme in Farbe und Schwarzweiß – für die spätere Zuordung im Lobor. Achja; antwortete er und wie ich denn die Filme in die Schachteln bekomme? In einer Dunkelkammer du Schlaubär. Hmm, achso…..und ob ich gerade eine Dunkelkammer dabei hätte. Ja, logisch im Handgepäck ich reise immer damit! Oh man, echt!!!

Na, wie dem auch sei zu guter letzt hat er mich durchgelassen und gesagt ich könnte auch sogenannte „Filmbags“ verwenden. Das würde alle professionelle Fotografen so machen und diese kennen sie. So so, diese kennt man also. Glaub ich doch im Leben nicht. Keine Ahnung wie ne Filmschachtel aussieht, aber dann einen von den extrem seltenen Filmbags kennen?? Ich werde das nächste Mal wieder mit Filmschachteln reisen und wenn es sein muss wieder den Erklärbär geben. Laut Kodak könnten die Filme zwar bis zu fünfmal den Handgepäck-Scanner passieren, aber so hundertprozentig ist das auch nicht. Zudem will ich ja nicht riskieren, dass am Ende irgendwelche Farbschleier zu sehen sind.

Die letzten zwei Wochen waren fotografisch gesehen auch eine Herausforderung. Nicht nur, weil ich das erste Mal zusätzlich mit einer Großformatkamera unterwegs war, sondern weil die fotografischen Möglichkeiten, obgleich es viele Motive gab, nicht so einfach zu auf ein Bild zu übertragen waren. Grund ist auch, dass ich für meine Aufnahmen immer wieder nach neuen Perspektiven und Bildausschnitte suche. Zum Thema „Reisen mit der Großformatkamera“ wird es noch einen separaten Beitrag geben.

Eine Vielzahl der Aufnahmen habe ich mir überhaupt noch nicht angesehen. Lediglich die Schärfe und den Bildschnitt hatte ich während der Reise überprüft. Ob und wieviele Aufnahmen letzten Endes rauskommen, weiß ich gar nicht so genau. Wer mich allerdings kennt, der weiß das ich grundsätzlich eher wenig fotografiere – 15 bis 20 finale Aufnahmen sollten aber drin sein. Das erinnert mich gerade an einen Fotografen, den wir im Antelop Canyon getroffen haben und zu seinem Spezi sagte, dass er die Speicherkarte wechseln müsste, da er bereits 700 Fotos vom Canyon auf der Karte hätte. Ich glaube ich habe noch nicht mal 25 in total! Wenn hier zwei, drei gute rauskommen, reicht mir das völlig. Was will ich denn mit hunderten Fotos von einem Motiv, was immer irgendwie gleich aussieht. Das würde ich euch auch ans Herz legen. Ich weiß Speicherkarten kosten kaum Geld, aber wenn ihr mit weniger Fotos nach Hause kommt, spart Ihr euch ne Menge Zeit die besten aussortieren zu müssen – zudem schult euer Auge auch wenige mehr für den Blick fürs Wesentliche.

Ich werde mich jetzt mal die kommenden Tag mit den Aufnamen beschäftigen um euch auch zeitnah ein paar präsentieren zu können. Für die bildtechnische Untermalung des Beitrags – Meine Fav-Intagram Fotos der Reise. Für die alten Hasen unter euch nix neues – kommt aber noch!

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Fotografie, Unterwegs

Btusa13 oder einfach – ich bin dann mal weg…

27. März 2013

#Btusa13 ist der Tag für alle Instagramer, die mir ab dem 28.03 auf meiner Fotoreise in den Westen der USA folgen wollen. Für alle Nicht-gramer habe ich auf BlogTimes einen Fotostream eingerichtet um auch ohne Account meine Reiseeindrücke verfolgen zu können. Alle Aufnahmen werde ich übrigens mit dem iPhone 5 machen, denn ich halte nichts davon DSLR-Fotos als Instagram Bilder auszugeben.

Warum eigentlich einen Fotostream? Zum einen mag ich die Instagram-Möglichkeiten und zum anderen nehme ich erstmals auf meine Fotoreise keinen Laptop mit, da ich gewichttechnisch schon ausgereitzt bin. Mein schwarzes Macbook, welches nicht gerade zu den Leichtgewichten gehört, würde auch gar nicht mehr in den Fotorucksack passen. Das Laptopfach ist nämlich schon besetzt von Planfilm-Packungen. Zudem spare ich mir nach einem Fototag die anschließende Bearbeitung der Aufnahmen – für mich ist es also mehr ein fotografisches Reisetagebuch. Es wird übrigens auch die erste Flugreise mit der Großformatkamera sein. Bin schon auf die Sicherheitskontrollen gespannt! Na, hoffentlich werden die nicht die Planfilmpackungen aufreißen. Hab ja schon die übelsten Geschichten gehört.

Ich werde Instagram im Offline-Modus (Flugmodus „an“ beim Iphone) nutzen und die Aufnahmen bei verfügbarer Wlan Verbindung hochladen. Ansonsten würde ich mich ja mit Roaming-Gebühren dumm und dämlich zahlen

Hier gehts zum #btusa13 Fotostream -> BlogTimes – Instagram. Die Kommentarfunktion habe ich auf dieser Seite frei geschaltet – hehe!!