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Adobe

Fotografie, Nachgedacht

Lohnt sich ein Adobe Abo…

21. März 2014

Screenshot - Mein-Photoshop

… der CC Version von Photoshop und Lightroom und warum nutzt du überhaupt Photoshop anstatt Lightroom für deine Aufnahmen? So oder so ähnliche Fragen erreichten mich immer mal wieder in der letzten Zeit per Email. Grund genug diesen Fragen mal einen Beitrag zu widmen.

Man könnte argumentieren „kommt drauf an“, mach ich aber nicht! Ich sage, Ja, es lohnt sich für jeden, der mehr aus seinen Aufnahmen raus holen möchte und sich tiefer mit der Materia digitale Dunkelkammer beschäftigen möchte –  also die Nutzung von Photoshop.

Ich selbst nutze seit Ende letzten Jahres die CC Version von Photoshop und bin (bis auf ein einziges Mal – Update Probleme) sehr zufrieden. Gelegentlich, beispielsweise für die Serienbildbearbeitung einer einzelnen Fotostrecke nutze ich zwar Lightroom. Allerdings nervt mich LR immer mal wieder in Sachen Geschwindigkeit, vor allem wenn ich mehr als nur ein paar lokale Veränderungen durchführen möchte. Es ist schon extrem Ressourcen-hungrig und nein ich habe keinen langsamen Rechner. Adobe macht daraus auch keinen Hehl und sagt, mann sollte dann eben weniger Anpassungen vornehmen. Ach, Hmmm, ich lass das mal unkommentiert hier stehen… Mit Photoshop dagegen habe ich keine Geschwindigkeitseinbußen, auch nicht wenn ich zahlreiche Masken und lokale Kontrastebenen verwende. Mein Nutzungsverhältnis liegt bei 80 Prozent Photoshop und 20 Prozent Lightroom. Ja, ich kann sagen, die knapp 13 Euro pro Monat für die CC-Version sind bei mir gut investiert.

Jetzt aber zum eigentlich Grund, der wohl hinter der ersten Frage steckt. Ich möchte kein Abo-Modell monatlich bezahlen, da mir die Software nach Beendigung nicht gehört und ich im Bedarfsfall meine PSD-Dateien nicht mehr öffnen kann. Ja, das ist richtig nach Beendigung des Vertragsverhältnis kann ich 30 Tage später nicht mehr meine PSD-Dateien aufrufen. Doch mal ehrlich, wer macht das schon. Ich speichere meine Dateien nach der Bearbeitung als JPEG und manchmal als TIFF und dass wars dann. Zwar habe auch ich PSD-Dateien auf dem Rechner, die ich allerdings nur in extrem seltenen Fällen nochmal öffne um ein paar Veränderungen vorzunehmen. Wirklich genutzt habe ich das Dateiformat nach der fertigen Bearbeitung noch nie. Will sagen, mir ist das ziemlich egal, ob man nach 30 Tagen die PSDs nicht mehr öffnen kann. Elements gibts im Bedarfsfall ja auch noch!

Ich nutze 80 Prozent Photoshop und nur 20 Prozent Lightroom, weil ich das abhängig vom Fotogenre mache. Ich sags mal so, wäre ich Hochzeitsfotograf würde ich aufgrund der zu bearbeitenden Fotos zu LR  greifen. In der Regel sind die Fotos an einem Tag aufgenommen wurde, bei relativ gleichen Lichtverhältnissen usw… Ja, der Syncrobutton ist hier sehr hilfreich. Das gilt meiner Meinung nach auch für eine Porträtserie usw…

Der größte Teil meiner Aufnahmen besteht immer noch aus der Reisefotografie, also alles was mit Urban, Städte und Landschaft zu tun hat. Auch wenn viele Aufnahmen einer Serie sind, so sind diese meist nicht am selben Tag und gleichbleibenden Lichtverhältnissen zustande gekommen. Jede Aufnahme könnte auch als Individual angesehen werden, wenngleich sie zusammengenommen Teil einer Serie sind.

Um diese Individualität zu erreichen, nutze ich Photoshop. Denn nur hier kann ich die Besonderheiten jeder einzelnen Aufnahme herausarbeiten. Hilfsmittel sind hier Masken, Ebenen und auch Plugins, welche mehr Funktionen beinhalten also entsprechende LR Versionen. Lightroom kommt hier bereits beim Markieren und Freistellen an die Grenzen der Funktionalität. Die zweite Frage lässt sich mit „Ich mache die Wahl des Programms auch stark vom zu fotografierenden Motiv abhängig“. Einen Großteil meiner Aufnahmen könnte ich sonst nicht bearbeiten. So einfach ist das.

Nochmal kurz zurück zur ersten Frage. Ja, es lohnt sich vor allem auch aus Kostengründen. Lightroom gibt’s zwischen 90 und 120 Euro und das kaufen die meisten jedes Jahr in der aktuellen Version wahrscheinlich neu. Ich habs so gemacht – bisher! Das Adobe Fotografie-Programm (welches PS und LR beinhaltet) kostet knapp 150 Euro im Jahr. Vom kaufmännischen Aspekt betrachtet, quasi zwei Programme für einen doch sehr geringen Mehrpreis. Aber was bekommt ich wirklich? Kreativität und Individualität und die Möglichkeit sich und seine eigene Dunkelkammer Fähigkeiten zu verbessern. Für meine Art der Fotografie brauche ich die Ameisenlinien, Ebenen, Masken, Pinsel und Stempelwerkzeuge etc…Lightroom alleine schafft das hier nicht!!

Geht mal in Euch und fragt euch selbst, auf welchen Gebiet in der Fotografie ihr euch am meisten bewegt. Dann findet ihr eure Antwort ganz schnell. Ich bin Pro-Photohop und ihr?

Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Das PS/LR Creative Cloud Angebot von Adobe – Soll ich?

22. September 2013

PS - LR Angebot von Adobe

Seit ein paar Tagen ist es nun draußen, das PS-LR Angebot von Adobe. Die große Frage ist nun, soll ich oder soll ich nicht in die Wolke wechseln? Wird man dadurch zum Sklaven von Adobe, der immer wieder zur Kasse gebeten wird oder genießt man die zukünftigen Updates und Upgrades ohne sich weitere Gedanken machen zu müssen.

Um eines noch vorweg zunehmen. Ich habe sowohl eine LR als auch eine aktuelle CS5 Lizenz und bin mit beidem total zufrieden und die nächsten Zeilen beziehen sich alsor rein nur auf den fotografischen Anwendungsbereich. Ein Update auf die 6er Version habe ich bisher gescheut. Vorallem aus finanziellen Gründen, aber auch vor dem Hintergrund, dass ich sowieso nur 20 Prozent des Programm-Umfangs nutze und mir vielleicht zukünftige Versionen keinen Mehrwert bringen könnten. Ach, und nein, ich will kein Elements haben. Hier fehlen mir dann doch ein paar Sachen.

Als Adobe vor ein paar Monaten ihr Cloud Modell vorstellte, hagelte es massenweise Kritik, von allen Seiten, mich eingeschlossen. Der Tenor war „Adobe nutzt ihre Vormachtstellung um den Kunden ein Abo-Modell aufzuschwatzen, von dem (wenn einmal abgeschlossen) es im Grunde kein Weg zurückgibt“. Außer man möchte wieder mit der „alten“ Version arbeiten. Laut den aktuellen Absatzzahlen hat Adobe 2012 einen Rekordumsatz hingelegt. Warum also die Creative Cloud? Piraterie ist hier das Haupt-Stichwort. Warum sonst sollte man diesen Schritt wagen. Das Cloudmodel beschert Adobe zukünftig vorausrechenbare, stetigige Einnahmen aber dämmt vorallem die Piraterie ein. Adobe ist auch nur eine Firma die Geld verdienen will und gerade im Bereich des Software gibt es viel zu verdienen, aber eben durch letzteres auch viel zu verlieren.

Sorry, ich schweife ab, zurück zum eigentlichen Thema. Lohnt sich für mich der Wechsel in die Cloud? Bevor ich diese Frage beanworten kann, schaue ich erst mal was ich habe und was ich bekommen kann. CS5 und LR4! Kann ich damit vernüftig arbeiten? Ja! Gibt es für mich aktuell einen Grund zu wechseln? Nein, alles funktioniert so wie es soll! Was könnte ich durch einen Wechsel bekommen? CS6 und LR5! Kann ich damit besser arbeiten? Hmm, vielleicht  bedingt durch eine bessere Programm-Engine und/oder zusätzliche Funktionen die mir wirklich was bringen könnten. Zudem kann ich unabhängig des Betriebssystem (Ich nutze Windows und OS) zwei Lizenzen installieren und auch nutzen. Was kostet mich der Spaß? 12,29 Euro pro Monat!

Wir müssen uns nichts vormachen, das derzeitige Angebot ist finanziell gesehen ein Schnapper, sogar besser als die entsprechenden Vollversionen zu kaufen. Der große Nachteil, man erwirbt eben nur ein reines Nutzungsrecht. Nach Kündigung oder Ablauf hat man keine Möglichkeit mehr seine Dateien (beispielweise PSD) zu öffnen, außer mit einer alten Version. Letzteres ist vorallem der Hauptgrund Nummer 1 warum viele nicht in die Cloud wechseln wollen. Kann ich gut verstehen, aber und ich kann gar nicht glauben, dass ich das schreibe, ihr bekommt am Ende eigentlich mehr. Was kostet eine Vollversion von CS6  800-900 Euro! Gehen wir mal von diesem Preis aus, könntet ihr damit 6 Jahre die Cloud bezahlen und habt immer die aktuellste Version. Ich bin mir sicher, dass in 6 Jahren noch mindesten zwei, vielleicht drei weitere Versionen folgen werden. Aus finanzieller Sicht wäre das eigentlich geklärt, oder nicht? Kommen wir nochmal kurz auf die PSD Dateienzurück. Nach Ablauf oder Kündigung lassen sich diese nicht mehr öffnen. Jetzt fragt euch aber mal selbst, wie oft ihr alte PSD Dateien nochmal geöffnet habt um etwas zu ändern? Ich ehrlich gesagt extrem wenig bis fast gar nicht. Mein Endformat ist immer JPEG und bald soll es hier auch noch ein besseres Format“ geben. PSD ist als Backup sicherlich gut – das wars aber auch schon. Einen kleinen Haken hat die Sache natürlich. Um dieses spezielle Angebot nutzen zu können muss man mindestens im Besitzt ein PS Vollversion (ab CS3) sein. Das wiederum finde ich wirklich schade, denn wer ohne ist,  wird komplett davon ausgenommen.

Auch wenn ich grundsätzlich total gegen ein Abo-Modell bin, erinnert mich irgendwie an Zeitungsaustragen als Schuljunge, so finde ich das Angebot von Adobe doch überlegenswert. Bis Ende diesen Jahres Zeit habe ich noch Zeit mich zu entscheiden, den bis dahin ist das Angebot gültig, was laut Adobe auch kein Einführungspreis für ein Jahr ist. Sollte es nach einem Jahr doch ne Preisänderung geben, dann könnte ich ja auch wieder zur alten Version zurückgehen,  wenn sicherlich auch nur ungern.

Ich weiß, viele von Euch stehen noch auf Kriegsfuss mit Adobes-Cloudmodell. Vielleicht ist es ja an der Zeit es mal Objektiv zu betrachten. Was meint Ihr?

Fotografie, Nachgedacht

CC – Adobe’s Creative Cloud und mein Senf…

9. Mai 2013

Adobe Creative Cloud - Screenshot der Werbseite

Ja, was sich anhört wie eine intergalaktische Sternenwolke in den Weiten den Universiums ist eigentlich nur die Bezeichung für Adobe Software Abo-Modell, welches zukünftig in allen Folgeversionen Anwendung finden wird.

Als Adobe vor zwei Tage das „alte-neue zukünftige“ Modell vorstellte hagelte es Kritik von allen Seiten. Dazwischen fanden sich auch ein paar positive Anmerkungen ala „man erhält immer die neuesten Updates, Tools und Funktionen“. Das übliche blabla eben. Über die Idee eines Abo-Modell mag man sich streiten können, nicht aber über die Zwangsjacke in die Nutzer zukünftig gesteckt werden. Natürlich gibt es hier und da ne Alternative zu Lightroom, Photoshop und Co, aber sind wir mal ehrlich. Wenn einer jahrelang immer die gleiche Software nutzt, seinen Workflow angepasst und optimiert hat, dann wird er sich wohl kaum wieder eine Alternative suchen. Zudem funktionieren viele Plugins nur in Adobe Produkten.

Das Cloud-Modell mag vielleicht für den professionellen Fotografen, der auch tatsächlich seinen gesamten Lebensunterhalt mit der Fotografie verdient, funktionieren. Für den Hobby oder Semi-Prof ist es meiner Meinung nach ein Rückschritt, den dieser hat bisher auch nicht jede neue Version von Photoshop gekauft (bei Lightroom sieht das vielleicht anders aus – Ein Upgrade kostet ja nicht die Welt). Neuerungen und bestimmte Funktionen behält sich Adobe zukünftig nur für CC-Lizenzen vor. Auch bei zukünftigen Updates von Camera Raw ist nicht sicher, ob Adobe auch die „normalen“ Lizenzen weiter mit den aktuellen Kameras usw… ausstattet. Anfänglich wird das sicherlich nicht viele Nutzer stören, spätestens wenn man eine neue Kamera besitzt und das „alte“ Programm diese nicht mehr unterstützt wird, ist man gezwungen in die Wolke zu gehen. Einmal hier angekommen gibt es dann keine Alternative mehr. Zum einen wird in regelmäßigen Abständen die Online-Lizenz überprüft und wenn man nicht mehr zahlt, hat man gar nichts. Kein altes Programm mehr mit dem sich die eigenen PS-Dateien öffnen lassen könnten. Sollte mal keine Internetverbindung vorhanden sein, kann man noch 30 Tage mit dem Programm arbeiten, danach ist Schluss…

Ich glaube Adobe ist meiner Meinung nach mittlerweile an dem Punkt angekommen, bei dem ihre Programme im Hinblick auf Funktionen usw… nicht signifikant verbessert werden können. Nutzer würden sicherlich nicht mehrere Hundert Euro ausschließlich für Performance-Verbesserungen bezahlen. Adobe benötigt daher ein neues Modell um sich auch in Zukunft zu finanzieren und was eignet sich besser als ein Abo-Modell. Ich sehe die Entwicklung skeptisch. Sollte das Abo-Modell funktionieren werden auch andere Hersteller mehr und mehr auf diesen Zug aufspringen und somit wäre dann nicht nur Adobe-Software monatlich zu bezahlen…. Die Gewinner werden die Konzerne sein, die Verlierer sind die Nutzer! Zwar erhalten sie Aktualisierungen, aber ob die immer besser sind sei mal dahingestellt. Ich erinnere nur an den Leistungsverlust von LR3 auf die 4er Version.

Apropos zahlen oder bezahlen. Die Preisgestaltung der Cloudprodukkte von Adobe finde ich eine absolute Frechheit. Während die Dollar-Abonennten zwischen $9.99 (für bestehende CS3 Nutzer oder höher im ersten Jahr) und $19.99 im folgenden Jahr zahlen, dürfen Euro-Kunden sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Hier fängt es erst bei €12,29 oder respektive €24,59 an. Hochgerechnet sind das knapp 300 Euro im Jahr im Gegensatz zu umgerechnet knapp 180 Euro für beispielsweise den nordamerikanischen Raum. An dieser Stelle frage ich mich ernsthaft wie Adobe diesen extremen Preisunterschied rechtfertigt. Die Euro-Nutzer sind mal wieder die Gearschten. Die Preise sind allerdings nur für Einzelplatzlizenzen und auch nur für ein einziges Adobe Produkt. Wer die ganze Suite benötigt oder haben möchte, der kommt in Deutschland auf Kosten von knapp 740 Euro im Jahr. Nutzt man die Suite zwei Jahre zahlt man den kompletten Preis ohne das einem die Software danach gehört. Die Studenten und Lehrer Cloud kostet im Jahr übrigens mehr als die derzeitige Vollversion.

Man könnte diese Beispiele noch weiter führen, aber ich belasse es an dieser Stelle dabei. Mein Standpunkt zum Thema Creative Cloud dürfte hier ersichtlich sein. Ich will es nicht…. Zur Zeit nutze ich LR4 und Photoshop in der 5er Version. Solange ich vorallem mit letzterem Arbeiten kann, werde ich das tun. Was danach kommt, muss man sehen. Bock auf die Cloud hab ich nicht.

… und ihr so?

*Bildquelle: Adobe.com

Fotografie

Die Final von Lightroom 3 wurde präsentiert

8. Juni 2010

Schon seit einiger Zeit konnte man die Beta von Adobe Lightroom 3 testen. Heute war es endlich soweit und die finale Version wurde veröffentlicht. (Vollversion Lightroom 3 gewinnen – siehe unten)

Auf die Nutzer der neuen Version mit der Nummer DREI von Adobe’s Bildbearbeitungsprogramm kommen neben der Verbesserung der Bildverwaltung,  Funktionen wie die automatischen Korrektur von Objektivfehlern, Tethered Shooting (direkte Bildübertragung von Kamera zu PC per USB-Anschluss) und dem Geotagging hinzu.

Auch die Programmgeschwindigkeit hat Adobe weiter verbessert. So kommen Nutzer, deren Rechner keine Arbeitsspeicher-Monster sind,  auch in die Vorteile der neuen Version. Weiterlesen