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Dies und Das, Fotografie

Fotos mobil gestalten und drucken…

25. Juli 2013

CEWE Fotowelt App

Kürzlich erhielt ich eine Anfrage, die CEWE Fotowelt-App zu testen. Dafür stellte man mir sogar das Galaxy Tab 2* zur Verfügung, welches ich auch behalten kann. Ich möchte aber gleich klarstellen, dass diese meine persönliche und subjektive Meinung in keinster Weise beeinflussen wird. Sollte mir die App nicht gefallen, sich die Bedienung zu kompliziert oder unpraktisch rausstellen, werde ich das auf jeden Fall schreiben. Ach, dazu gab es freundlicher Weise noch einen Gutschein, um die erstellten Produkte auch drucken zu lassen. Hier habe ich mir allerdings wieder etwas für Euch einfallen lassen.

Das Tablet ist vor ein paar Tagen angekommen und als früher iPad-Besitzer musste ich mich natürlich erstmal an die Android-Geschichte gewöhnen. Ein paar Funktionen gefallen mir sogar besser, dass aber nur am Rande. Grunsätzlich könnte das Ding aber ein wenig mehr Rechenleistung haben. Ab und zu stockt hier die eine oder andere Anwendung. Wenn von Euch gewünscht, kann ich gerne nochmal etwas zum Tablet schreiben, ansonsten lasse ich das. CEWE gehört ja zu den größten Online- und Offline (wenn man die Foto-Partner dazu zählt, bei denen man direkt drucken kann) Druckdiensten in Deutschland, wenn ich mich nicht täusche auch in Europa. Na, wie dem auch sei – die App zunächst geladen und danach geöffnet. Die Initialisierung dauert bei jedem Start ein paar Sekündchen. Ein Bekannter hatte sie für mich mal auf dem iPad geöffnet hier dauert es auch ein wenig. Die App ist übersichtlich gestaltet aber verdient keinen Designpreis. Das ist kein Weltuntergang, aber vielleicht hätte man sich hier ein wenig mehr Mühe geben können. Die Produktpalette reicht von den üblichen Fotoabzügen, über Postkarten bis hin zur Erstellung von Fotobüchern. In Verbindung mit den Fotopartnern kann man seine Fotos auch sofort über diese Fotobox-Drucker Dingens in den Geschäften drucken lassen.

CEWE Fotowelt App - Fotopartner

Die Postkarten-Erstell-Funktion ist mir sofort ins Auge gesprochen. Gerade wenn ich unterwegs bin und nur eingeschränkten Zugang zur Postkarten -, Ämtern und Briefmarken habe, ist das eine gute Idee mal einen Gruß nach Hause zu schicken. Ok, es ist nicht so persönlich wie eine handgeschriebene Postkarte, aber zumindest das Bild wäre es. Apropos Bild, man braucht natürlich Fotos. Entweder aufgenommen mit der im Tablet integrierten Kamera oder….. ja, wie bekommt man eigentlich die vorhandenen Fotos auf das Teil? Aus diesem Grund war bereits meine erste Frage, noch bevor ich das Tablet erhalten hatte, funktioniert es auch mit Instagram! Nein, bekam ich als Antwort zurück. Na, toll hab ich mir gedacht. Wenn es sich mit den üblichen Social-Fotoapps nicht verbinden kann was soll ich dann damit!? Na, irgendwie werde ich schon die Fotos auf Tablet bekommen, hatte ich mir dann gedacht und so war es dann auch.

Man benötigt lediglich ein kleines Zusatzprogramm (Für iOS ist es InstaSync aund für Android InstaG), welches die eigenen Instagram-Bilder vom Web auf das Tablet speichert. Anschließend lassen sich diese dann mit der Cewe-Fotoapp öffnen. Von wegen funktioniert nicht!!! Es gibt allerdings noch ein weitere Methode, Instagram Bilder auf das Tablet zu übertragen. In der Regel werden ja die Instagram Aufnahmen fertig bearbeitet als Kopie auf das Smartphone abgelegt. Nun kommt eine weitere App Bump (iOS und Android) ins Spiel, die auch es für beide Betriebssysteme gibt. Mit dieser lassen sich alle möglichen Dateien zwischen zwei Geräten austauschen, unabhängig ihres Betriebsystems. Einzige Voraussetzung ist, beide Geräte müssen sich im WLAN-Netz befinden. Der Vorteil dieser Datenspeicherung/Austausch ist, dass hier die Original Auflösung genutzt werden kann und somit die Druckqualität erheblich verbessert wird. Nach erfolgreichen Datenaustausch erscheint in der CEWE-Fotowelt App ein neuer Bilderordner.

In Sachen Layout gibt es wirklich unzählige Vorlagen. Diese kann man entweder so verwenden oder nochmals individuell bearbeiten. Drehen, Vergrößern und Zoomen ist kein Problem. Letzteres sollte man natürlich nicht übertreiben, gerade wenn man die Instagram-Webbilder nutzt. Die Auflösung hält sich hier in Grenzen. Ist die Vorlage fertig, kann man sie in den Warenkorb legen. Der weitere Bestellablauf versteht sich hier von selbst. Die App speichert übrigens automatisch den Fortschritt des Designs einen expliziten Speicherbutton gibt es jedoch nicht. Über das Menü Öffnen lassen sich aller bisher erstellten Produkte aufrufen und ggf. nochmals ändern.

BlogTimes CEWE Foto App - 4

BlogTimes CEWE Foto App - 9

BlogTimes CEWE Foto App - 8

BlogTimes CEWE Foto App - 3

CEWE Fotowelt App - Fotobuch gestalten

CEWE Fotowelt App - Warenkorb und Bestellung

Fazit: Die Erstellung von Drucksachen auf dem Tablet ist eine schnelle Möglichkeit mal eben hier und da einen Postkartengruß zu verschicken oder eine kleines Fotobuch zu erstellen. Die Funktionsvielfalt ist wirklich groß und man kann auf eine umfassende Layout-Sammlung zurückgreifen. Die Postkarten-Idee finde ich am Besten. Hier kann ich auf Reisen schnell mal einen perönlichen Bildergruß wegschicken. Ein Fotobuch würde ich beispielsweise nicht zwingend erstellen. Das liegt aber daran, dass ich eh kein Fan dieser Art von Fotobüchern bin. Die App macht einen soliden Eindruck, ist nicht abgestürtzt und funktioniert wie sie soll.

Eines noch. Ich habe die App jetzt nur für meine Instagram-Zwecke getestet. Sowohl iPad als auch Android Tablets verfügen in der Regel über die Möglichkeit via Kartenleser (Adapter für Samsung* und iPad Kartenleser*) die gemachten Aufnahmen mit einer „richtigen“ Kamera auf das Tablet zu importieren. Wer Wifi-SD Karten in der Kamera nutzt, spart sich natürlich den Adapter und die Kabel….Bildbearbeitungsapps ermöglichen eine individuelle Bearbeitung, welche sich dann wiederum mit der Cewe-Fotowelt App drucken lassen usw… Es gibt also gerade in Verbindung mit weiteren Apps die vielfältigsten Möglichkeiten die Fotowelt-App zu nutzen.

Ein Gutschein war ja auch dabei, diesen möchte ich aber quasi indirekt an euch weitergeben. Dazu habe ich ein paar Postkarten und ein Fotobuch erstellt. So, ich frage mal in die Runde, wer von Euch nun eine ganz individuelle Karte von mir haben möhcte. Gibt’s auch garantiert nur einmal. Unter allen Postkarten-will-ich-haben-Kommentaren verlose ich dann noch das Fotobuch. Hier finden sich ein paar Aufnahmen meiner letzten zwei Reisen in die USA.

Ach, irgendjemand schon mal mit der App was bestellt?

Was ich gerade höre…. passend zum layouten:)

*Amazon Link

Update: 28.07.2013:
So, jetzt gibt es keine Postkarten mehr… Limit ist erreicht 🙂

Dies und Das, Nachgedacht

Google Glass und mein Senf dazu!

22. Februar 2013

Anlass für meinen Senf ist eigentlich der Kurzbeitrag auf Picstah Google Glass ist da – die Zukunft des Fotografierens? Ich bezeichne mich selbst schon als Technik-Geek und wenngleich ich nicht immer sofort das neueste Spielzeug haben muss, so interessieren mich doch gerade technische Dinge und Google Glass gehört definitiv dazu wie eine geplante Armbanduhr von Apple.

Google Glass ist ja mehr als nur ne spacige Datenbrille mit ner Kamera – quasi ein Smartphone, welches man direkt auf der Nase trägt. Doch ist das die Zukunft des Fotografierens? Ich denke nein, dafür ist Fotografie viel zu vielfältig, als dass sie eine Datenbrille revolutionieren würde. Sicherlich, man hat die Hände frei während man ein Foto/Video aufnimmt und es ergibt sich auch eine etwas andere Perspektive, welche in Richtung „First Person View“ geht, ähnlich wie aus Videospielen oder von eingebauten Kameras in Modelflugzeuge bekannt. Doch revolutionierend für die Fotografie ist das Ganze für mich nicht.

Allerdings könnte die Datenbrille gerade in Deutschland für negative Schlagzeilen sorgen. Skeptiker werden sich wahrscheinlich auf die Tatsache stürzen, dass Fotos zu jeder Zeit, überall und vorallem unbemerkt aufgenommen werden können. Während man ein Smartphone noch relativ auffällig vor sich halten muss um ein Foto aufzunehmen, reicht bei Google Glass nur ein Sprachbefehl und ein Blick auf, ja genau auf die Person um diese digital zu speichern. In Nordamerika, wo es praktisch kein Recht am eigene Bild gibt, mag das nicht zum Problem werden. In Deutschland allerdings könnte die Einführung von Google Glass rechtlich schon Konsequenzen haben, da die Personen ja nicht wissen, ob sie gerade fotografiert oder nur angeschaut werden. Das hört sich jetzt so an, als ob ich den Teufel an die Wand male aber so ist leider nunmal in Deutschland. Ich möchte damit jetzt keine Diskussion über das Recht am eigenen Bild lostreten, aber gerade für die Streetfotografie ist Deutschland eben ein No-Go…

Auch wenn ich jetzt nicht soweit gehe, dass die Datenbrille die Art und Weise der Fotografie umkrempelt oder wie schon gesagt revolutioniert, die anderen Funktionen wie beispielsweise Navigation, Textmessage usw.. sind schon ziemlich geil und wenn das Teil nicht so teuer wäre und ich in einem der 50 Bundenstaaten wohnen würde, dann würde ich mich glatt darauf bewerben. Ach, übrigens hat der Videoclip nach nur zwei Tagen bereits mehr als 5 Mio Aufrufe… Das Interesse scheint auf jeden Fall sehr hoch zu sein.

Was haltet Ihr eigentlich von der Datenbrille und damit meine ich nicht nur den Bezug auf die Fotografie. Würdet Ihr Euch so ein Teil auf die Nase setzen und quasi wie der Typ (Namen vergessen) aus Star Trek ausschauen??

Fotografie, Nachgedacht

Neuer 2012er iMac für die Bildbearbeitung geeignet??? – Update

24. Oktober 2012

Bildquelle: Apple Inc.
Also ich muss schon sagen, auch wenn ich mir vor kurzem erst meinen Windows-Bildbearbeitungs-PC zusammengestöpselt habe, wurde ich doch heute angenehm durch die neue iMac Ankündigung überrascht. Abgesehen vom Design und Ausstattung war die Aussage, dass das neue Display über 75 Prozent weniger reflektieren soll, ausschlaggebend für diesen kurzen Artikel hier. Ist der iMac nun endlich für die (sinnvolle) Bildbearbeitung nutzbar?

Bis dato waren die iMac aufgrund ihres spiegelnden Displays stark umstritten, gerade dann wenn es um ernsthafte Bildbearbeitung ging. Klar, es gab es zwei Lager! Die einen sagen, dass macht mir nichts aus, während sich die anderen die matte Oberfläche wie sie bei vielen Monitorherstellern gang und gäbe ist, auch bei einem Apple Gerät wünschten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dem Megakonzern Apple so einige Käufer durch die Lappen gingen, als die iMac Produktpalette nur noch mit spiegelnden Oberflächen zu haben war. Das hat nun offensichtlich ein Ende.

Mit der Vorstellung der neuen iMacs für 2012 verspricht Apple eine um 75 Prozent reduzierte Blendeffekte des Displays. Doch was bedeutet nun die 75 Prozent. 75 Prozent von einem Apfel kann ich mir noch vorstellen, aber 75 Prozent einer Spiegelung/Blendeffekte? Hmm, wieviel weniger spiegeln wird es dann? Wenn man sich das ganze mal durch den Kopf gehen lässt, steht man eigentlich von einem Rätzel. Eines ist zwar klar – Matt ist es nicht! Allerdings wollte ich es schon genauer wissen und habe mich aus diesem Grund auf die Suche nach Infos begeben. Nebenbei bemerkt, interessant ist übrigens auch, dass Apple soweit mir bekannt ist, dass erste Mal auf deren Webseite neben der Reduzierung der Blendeffekte etwas über Farbkalibrierung bei den iMacs schreibt. Zwar lässt es einem immer noch im Dunkeln, bespielsweise auf welchen Farbstandard/Profil kalibriert wurde und auch Angaben wie Helligkeitswerte, Farbtemperatur, usw… vermisse ich. Dennoch tut sich auch hier was.

Also was hat es nun mit der Blendreduzierung auf sich. Apple beschreibt es als Plasma-Deposition mit dessen Einsatz die Spiegelungen reduziert werden. In der Tat, nach ein wenig Recherche-Arbeit wird dieses Verfahren – auch wenn es sicherlich nicht 100 Pro identisch ist, unter anderem bei der Entspiegelung von Uhrenglas verwendet. Auch wenn ich die 75 Prozent immer noch nicht greifen kann, mit einem entspiegelnden Uhrenglas kann ich was anfangen. Noch habe ich den neuen iMac selbst nicht gesehen, und kann dessen noch vorhandene Spiegelung des Displays nicht einschätzen. Dennoch bin ich der Meinung, dass Apple gerade den Fotografen, die gerne dessen Produkte nutzen einen Bärendienst erwiesen hat, indem es endlich das Display Bildbearbeitungs-freundlicher gestaltet hat. Abgesehen davon ist das Innenleben auch nicht unterschätzen und reicht Dicke für die gängige Bildbearbeitung aus.

Da ich mir selbst in nächster Zeit, außer vielleicht das iPad mini, keinen neuen Computer für die Bildbearbeitung anschaffe, frage ich mal bei euch nach. Plant einer von euch den neuen Kauf eines iMacs oder zieht ihn nach dessen Neuvorstellung in Erwägung?? Oder ist er nach euer Meinung doch nicht für die Bildbearbeitung zu verwenden?

Kleiner Nachtrag:
Das ist vielleicht nicht nur für meine Facebook-Follower interessant. Wer sich um die Farbraum-Größe des neuen Displays sorgt, er könne nicht groß genug für die Bildbearbeitung sein, dem möchte ich folgendes sagen. Ich arbeite schon seit geraumer Zeit auf einem 130 Euro LG Monitor. Daher denke ich, dass das neue Display von Apple, selbst wenn es den sehr großen Adobe1998 Farbraum nur zu 90 Prozent abdeckt, es für die allermeisten Bildbearbeitung-Geschichten vollkommen ausreichend sein wird. Um eines noch festzuhalten, ich möchte hier niemanden seinen Eizo, Quato oder sonstigen High-End Monitor abspenstig machen, es ist nur meine ganze persönliche Erfahrung und Meinung.

Update vom 06.01.2013:
Ich habe mir jetzt das Display des neuen iMacs mal angeschaut und ich muss sagen, dass die Spiegelung erheblich reduziert wurde. Sie ist zwar noch vorhanden, stellt man den Monitor aber nicht gerade gegenüber einem Fenster auf, so kann man ihn durchaus für die Bildbearbeitung nutzen…

Dies und Das

Mein Weg zum iPad 2

26. März 2011

Heute Morgen im Apple Store Hamburg ist es passiert. Eines der wenigen in Deutschland erhältlichen Apple iPad2 hat einen neuen Besitzer.

Eigentlich hatte ich schon nicht mehr daran geglaubt eines der begehrten Geräte mein Eigen zu nennen. Wie es dazu kam und warum ich durch Zufall genau meine Wunschkonfiguration (32GB Version – nur WiFi) erhalten habe, könnt ihr in den nächsten Zeilen lesen.

Freitag 25.03.2011 – 16:00 Uhr

Da ich mich nicht zu den Menschen zähle, die für eine technische Spielerei mitten in der Nacht aufstehen oder sogar wie in Hamburg bereits seit Donnerstag Abend vor dem Apple Store ausharrten um ein Gerät zu bekommen, machte ich mich gemächlich am Freitag gegen 16:00 Uhr zum nächsten Apple Reseller auf. Mein erster Anlauf war der Saturn beim Alstertal Einkaufszentrum. Auf meine Frage, wieviele Geräte der Saturn-Markt bekommen hat, antwortete mir der freundliche Mitarbeiter – „Wir haben 8 Stück und alle sind bereits reserviert“. Hmm, eigentlich dachte ich, dass man die iPads gar nicht reservieren kann. Wie dem auch sei – voller Tatendrang machte ich mich auf zum Apple Store im Alstertal Einkaufszentrum. Nachdem ich dort allerdings die Menschenschlange von mehreren 100 Personen sah, verschwand an diesem Tag das Gefühl erfolgreich zu sein.  Dennoch, auf zum nächsten Geschäft….

Freitag 25.03.2011 – 16:40 Uhr

Gegen 20 vor fünf traf ich beim Media Markt in Hummelsbüttel ein. Soweit so gut. Keine Schlange, höchstens 25 Personen. Das könnte klappen. Bis zu offiziellen Vorstellung war ja noch ein wenig Zeit, also fragte ich die Letzten in der Schlange, ob sie wissen wie viele Geräte zum Verkauf angeboten werden. Nein, sie wüßten es nicht, denn die Media Markt Mitarbeiter wollten partout nicht bekannt geben, wie viele iPad2 und in welcher Konfiguration sie ausgeben werden. Ich denke mir, sind ja nur noch 20 Minuten Wartezeit und 25 Stück werden die wohl haben. Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Gerade mal 17 iPads, immerhin mehr als die doppelte Anzahl wie bei Saturn, hatten sie für die mittlerweile angewachsene Menschengruppe zur Verfügung. Beim rausgehen habe ich leise im Hintergrund gehört, dass man ja Bestellen könne, auch ohne Anzahlung. Man wird dann benachrichtigt. Enttäuscht und Sauer auf die Apple Lieferpolitik machte ich mich nochmal auf den Weg zurück zum Apple Store, den von einem beim Media Markt in der Schlange stehenden iPad2 Interessenten hatte ich gehört, dass der Apple Store Hamburg eine Lieferung von ca. 1000 Stück bekommen hat.

Freitag 25.03.2011 – 17:20 Uhr

Stehe wieder in einer Schlange, dieses Mal vor dem Apple Store Hamburg. Sehe die gleichen Personen wie auch beim Media Markt, sich hinter mir anstellen – wir kommen wieder ins Gespräch und warten. Vielleicht klappt es ja noch. 10 Minuten später erfahre ich, dass die Store Mitarbeiter den Kunden Karten ausgeteilt haben, auf den ihre Wunschkonfiguration  fürs iPad steht. Ich habe keine… So langsam glaube ich nicht mehr daran…

Freitag 25.03.2011 – 17:50 Uhr

Die freundlichen Apple Mitarbeiter in ihren blauen Poloshirts kommen aus dem Geschäft und reden mit einigen weit vor mir stehen Personen in der Schlange. Kurze Zeit später, die ersten verlassen die Schlange. Ich bleibe dennoch stehen. Die Mitarbeiter kommen näher – immer mehr Menschen verlassen die Schlange… Es ist 18:00 Uhr – Ich gehe nach Hause – ohne iPad. Naja, dann eben nicht.

Von anderen habe ich gehört, dass Apple die Stores dazu angehalten hat, die Lieferung über mehrere Tage zu verkaufen. Immerhin ist in Hamburg am 27.03 verkaufsoffener Sonntag. Ich fasse den Entschluss am Samstag Morgen nochmal einen Versuch zu unternehmen.

Samstag 26.03.2011 – 08:20 Uhr

Ich komme aus dem Aufzug in der Nähe des Apple Stores im Alstertal Einkaufszentrum. Keine Schlange – gutes Zeichen, denke ich mir! Biege um die Ecke – sehe 20 Personen vor dem Eingang. Sofort erkenne ich einige Gesichter von Freitag, nur stehen sie dieses Mal vor mir! Es ist 10 Min vor 9 Uhr. Es kommen 2 Apple Mitarbeiter aus dem Store und begrüßen die Gruppe. Sie halten die begehrten iPad 2 Karten in der Hand. Sie sagen etwas zu den Vorderen – kann es nicht verstehen. Dann dringt es zu mir durch. Ganze 9 Stück werden zum Verkauf an diesem schönen sonnigen Frühlingstag angeboten. So ein Mist denke ich mir, bleibe aber in der Schlange. Die anderen hinter mir gehen bereits wieder. Die Mitarbeiter fragen jeden Einzelnen, welche Konfiguration fürs iPad gewünscht ist. Offensichtlich wollen die Meisten die Version inkl. 3 G – ich dagegen nicht. Er hält noch 2 Karten in der Hand – 5 Menschen sind noch vor mir. Ich habe Glück, auch die fünf vor mir wollen das iPad 2 mit 3G. Es gibt allerdings nur noch zwei Stück mit jeweils 32GB/Wifi in schwarz. Genau das will ich. Ich rufe dem Mitarbeiter zu. Ich nehme es…. Er kommt in meine Richtung, fragt noch einmal die 5 Personen vor mir, ob sie vielleicht doch das 32GB/Wifi wollen…. Endlose Minuten vergehen bis mir der Mitarbeiter die letzte Karte in die Hand drückt….juhu!!!

…30 Minuten später, die Türen des Stores öffnen sich, wir werden mit Beifall begrüßt – komme mir blöd vor! Typisch amerikanisch eben…. Werde persönlich begrüßt und erhalte aufgrund der Ipad 2 Karte einen personal Assistant, der sich nur um mich und das iPad kümmert. Strahlend verlasse ich danach das Geschäft zusammen mit einem weiteren iPad 2 Besitzer, den ich innerhalb der letzten 2 Tage 3 Mal gesehen habe.  Wir trinken noch einen Kaffee bei Starbucks, freuen uns wie ein Schnitzel, tauschen schnell noch E Mail und Facebook-Daten aus und gehen unsere Wege…..

FAZIT:
Ein iPad 2 und eine Bekanntschaft mehr!

Hat der eine oder andere von Euch eine ähnliche Geschichte mit dem iPad 2 erlebt!!! Wer im Übrigen Fragen zum iPad 2 hat, einfach die Kommentarfunktion nutzen.