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Dies und Das, Nachgedacht

Google Glass und mein Senf dazu!

22. Februar 2013

Anlass für meinen Senf ist eigentlich der Kurzbeitrag auf Picstah Google Glass ist da – die Zukunft des Fotografierens? Ich bezeichne mich selbst schon als Technik-Geek und wenngleich ich nicht immer sofort das neueste Spielzeug haben muss, so interessieren mich doch gerade technische Dinge und Google Glass gehört definitiv dazu wie eine geplante Armbanduhr von Apple.

Google Glass ist ja mehr als nur ne spacige Datenbrille mit ner Kamera – quasi ein Smartphone, welches man direkt auf der Nase trägt. Doch ist das die Zukunft des Fotografierens? Ich denke nein, dafür ist Fotografie viel zu vielfältig, als dass sie eine Datenbrille revolutionieren würde. Sicherlich, man hat die Hände frei während man ein Foto/Video aufnimmt und es ergibt sich auch eine etwas andere Perspektive, welche in Richtung „First Person View“ geht, ähnlich wie aus Videospielen oder von eingebauten Kameras in Modelflugzeuge bekannt. Doch revolutionierend für die Fotografie ist das Ganze für mich nicht.

Allerdings könnte die Datenbrille gerade in Deutschland für negative Schlagzeilen sorgen. Skeptiker werden sich wahrscheinlich auf die Tatsache stürzen, dass Fotos zu jeder Zeit, überall und vorallem unbemerkt aufgenommen werden können. Während man ein Smartphone noch relativ auffällig vor sich halten muss um ein Foto aufzunehmen, reicht bei Google Glass nur ein Sprachbefehl und ein Blick auf, ja genau auf die Person um diese digital zu speichern. In Nordamerika, wo es praktisch kein Recht am eigene Bild gibt, mag das nicht zum Problem werden. In Deutschland allerdings könnte die Einführung von Google Glass rechtlich schon Konsequenzen haben, da die Personen ja nicht wissen, ob sie gerade fotografiert oder nur angeschaut werden. Das hört sich jetzt so an, als ob ich den Teufel an die Wand male aber so ist leider nunmal in Deutschland. Ich möchte damit jetzt keine Diskussion über das Recht am eigenen Bild lostreten, aber gerade für die Streetfotografie ist Deutschland eben ein No-Go…

Auch wenn ich jetzt nicht soweit gehe, dass die Datenbrille die Art und Weise der Fotografie umkrempelt oder wie schon gesagt revolutioniert, die anderen Funktionen wie beispielsweise Navigation, Textmessage usw.. sind schon ziemlich geil und wenn das Teil nicht so teuer wäre und ich in einem der 50 Bundenstaaten wohnen würde, dann würde ich mich glatt darauf bewerben. Ach, übrigens hat der Videoclip nach nur zwei Tagen bereits mehr als 5 Mio Aufrufe… Das Interesse scheint auf jeden Fall sehr hoch zu sein.

Was haltet Ihr eigentlich von der Datenbrille und damit meine ich nicht nur den Bezug auf die Fotografie. Würdet Ihr Euch so ein Teil auf die Nase setzen und quasi wie der Typ (Namen vergessen) aus Star Trek ausschauen??

Fotografie, Nachgedacht

4 Jahre digitale Fotografie – Eine Weiterentwicklung…?

10. November 2012

Ich habe jetzt mal mit Absicht meine knapp zwei Jahre dauernde Phase der analogen Fotografie abgezogen, denn damals gab es hier und da schon längere Pausen sodass ich mich auf die letzten 4 Jahre konzentriere. Das ist auch der Zeitraum, seitdem ich eine Digiknipse besitze, auch wenn ich erst kürzlich wieder eine analoge Kamera gekauft habe. Vier Jahre Fotografie hören sich jetzt nicht unbedingt lang an – für mich aber dennoch Zeit an meine ersten digitalen Ergebnisse zu denken.

Ausschlaggebend für meine Gedanken zu diesem Beitrag war ein Artikel (What I’ve Learned About Photo Gear Over the Past 40 Years) auf petapixel.com. Auch wenn es hier vorwiegend um Kameraequipment geht, so lässt sich das im Entferntesten natürlich auch auf die Aufnahmen selbst übertragen. Natürlich kann ich jetzt nicht 40 Jahre Fotografie vergleichen, denn da hätte ich ja schon vor meiner Geburt anfangen müssen, aber eben meine Anfänge bis jetzt. Ohne mich jetzt selbst zu beweihräuchern, kann ich sagen:“ Ja, ich habe mich verbessert…“ Schaue ich mir Aufnahmen aus Ende 2008 an, sind diese doch eher einfach gestrickt. Meine damaligen Kenntnisse sowohl während der Aufnahme als auch in der anschließenden Bildbearbeitung hielten sich stark in Grenzen. Ich glaub mich zu erinnern, dass ich gerade mal ein wenig an den Kontrast, Helligkeit und Sättigungs-Reglern gedreht hatte. Von der Nutzung der Gradationskurven/Tonwertkorrektur oder dem Zonensystem war ich hier noch weit entfernt. Ich könnte mich jetzt rausreden und sagen, dass es an Photoshop und Co. gelegen hat, aber das mache ich nicht. Es war natürlich die fehlende Erfahrung, die sich erst über die Jahre hinweg angesammelt hat.

Mittlerweile ändert sich mein Workflow oder die Art der Bearbeitung, egal ob S/W oder Farbe nur sehr wenig. In ein paar Jahren kann das aber schon wieder ganz anders sein – wer weiß. Eigentlich möchte ich mit diesem ganzen Blablabla nur sagen, dass jeder sich über die Zeit verbessern kann und wenn man am Ball bleibt auch verbessern wird. Immer wieder erhalte ich Mails, in denen ich lesen muss, dass der- oder diejenige die eigenen Aufnahmen nicht mag und irgendwie die anderen Fotografen immer besser sind…. Meine Standard-Antwort ist darauf – Nicht den Kopf in den Sand stecken, nur die Übung macht den Meister. Natürlich hört sich das abgedroschen an, aber so ist es nun mal. Ich empfehle auch immer sich die Aufnahmen anderer Fotografen anzuschauen und für sich selbst zu entscheiden was denn dieses Bild so viel besser als das eigene macht. Ist es das Motiv, die Art der Bearbeitung oder vielleicht das Fotogenre selbst. Ich bin der Meinung, dass diese Art der Selbstanalyse einem doch sehr viel weiter bringt, als immer nur draufloszuknipsen und zwanghaft irgendwelche Bilder zu machen – nur um im Nachhinein sagen zu können, dass man viel fotografiert.

Die Aufnahmen sind Ende 2008 entstanden und zeigen zum einen meine „schräge Phase“, die glaub ich viele auch von euch selbst kennen oder vielleicht immer noch erfahren und zum anderen meine doch relativ „schwache“ S/W Bearbeitung.

Allerdings darf hier eines nicht vergessen werden. Die Bildwirkung steht und fällt auch mit der Bildbearbeitung. Jeder der in RAW fotografiert weiß, dass die Bilder einfach nur Scheiße ausschauen. Nicht umsonst heißt es beispielsweise in Lightroom „Entwickeln“. Diese Entwicklung macht in meinen Augen letzten Endes das Foto und aus diesem Grund sollte man sich hier genauso gut auskennen, wie auch beim eigentlichen Aufnahmeprozess. Zum Vergleich zeige ich euch hier mal die Original-Aufnahme der ersten beiden Fotografien. Auch wenn es immer wieder Stimmen gibt, dass der Jpeg-Modus der Kamera auch gute Bilder produziert. Ja, vielleicht mag das sein…. aber diese Art der Nachbearbeitung ist dann sicherlich nicht mehr möglich.

Weiterentwicklung bedeutet für mich aber auch, sich auf bestimmte Bereiche der Fotografie zu konzentrieren und nicht versuchen alles und jedes Genre mit seinen Aufnahmen abdecken zu wollen. Diese Entscheidung, in welchen Bereichen man sich weiter entwickeln möchte steht und fällt mir der Zeit je länger man fotografiert. Eine gute Hilfe ist natürlich auch der Besuch von Workshops zu unterschiedlichen Themen. Hier findet man meiner Meinung schnell heraus, ob sich beispielsweise die Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie besser für einen eignet. Netter Nebeneffekt, man lernt eigentlich immer etwas dazu…

Ich würde den Beitrag gerne auch dazu nutzen um euch eine Plattform zu bieten. Wenn ihr schon etwas länger fotografiert – habt ihr das Gefühl euch weiterentwickelt zu haben und wenn ja woran merkt ihr das – gerne auch mit „vorher-nachher“ Bild.  Am besten verwendet ihr dafür zwei Kommentare.

Fotografie

RAW vs JPEG – immer wieder…

26. Oktober 2011

…erhalte ich Mails von Lesern oder werde im Rahmen der Fotografiekurse nach den Aufnahmeformaten RAW oder JPEG gefragt und welches man denn nun zum Fotografieren verwenden sollte.

Bis dato habe ich eigentlich gedacht, dass die Beantwortung der Frage überflüssig ist – offensichtlich aber doch nicht. Aus rein technischer Sicht wurde diese Frage in unzähligen Foren und auf Blogts schon x-mal gestellt und ebenso zahlreich wie auch unterschiedlich beantwortet. Es kommt meiner Meinung nach ganz auf den Verwendungsbereich an. Während ich bei meinen Landschaftsaufnahmen ausschließlich das RAW-Format benutze um auch in der nachträglichen Bearbeitung einen großen Spielraum in Sachen Belichtung, Kontrast, Details usw. zu erreichen, würde ich bei Action-Fotos (Sportarten wie Fußball….) tendenziell eher mehr im Jpeg-Format aufnehmen. Einziger Grund ist hier der Geschwindigkeitsvorteil der Kamera in der Serienbildfunktion. Da Rohdaten um ein Vielfaches größer sind, benötigt die Kamera viel länger um die Bilddateien auf die Speicherkarte zu schreiben – ergo leidet die Aufnahmegeschwindigkeit darunter und ich verpasse vielleicht DAS FOTO.

Die Entscheidung ob man nun im RAW oder Jpeg-Modus fotografiert,  sollte man natürlich auch im Hinblick auf seine eigenen bildbearbeiterischen Fähigkeiten. Halt stopp, was rede ich denn da! Das war vielleicht früher so, bevor Adobe das Bildbearbeitungsprogramm Lightroom auf dem Markt geschmissen hat. In meinen Augen gibt es quasi eine Zeitrechnung vor Lightroom und eine nach deren Veröffentlichung. Durch die schnelle, intuitive (bedingt natürlich durch die Schieberegler) Bedienung von Lightroom besteht meiner Meinung nach gar keine Notwendigkeit auf die Nutzung des Rohformat zu verzichten – außer eben wie oben beschrieben durch den Verwendungsbereich.

Selbst die Speicherplatz-Frage hat sich eigentlich schon seit längerer Zeit als überholt rausgestellt. Von Jahr zu Jahr überbieten sich die Hersteller mit immer neuen Größen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was derzeit technisch machbar ist. Ich selbst benutzte nur 16GB oder 8GB Karten – allerdings ausschließlich von SanDisk.

Was denkt ihr über den Verwendungsbereich der Bildformate? Welche Bereiche würden sich für RAW und für JPEG anbieten und vorallem welches nutzt du? Ich gehe mal stark davon aus, dass ihr zu 90 Prozent das RAW-Format benutzt?

Fotografie

Kalenderbild Januar 2010

15. Januar 2010

Kalenderbild-januar-2010Das erste Kalenderbild für Januar 2010 ist online. Mit dem monatlichen Kalenderbild von Blogtimes könnt Ihr Euren Desktop ein wenig auffrischen und verschönern.

Jeden Monat wird ein neues Kalenderbild auf Blogtimes veröffentlicht. Wenn es Euch gefällt, einfach den passenden Weiterlesen