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Aufnahmen

Fotografie, Mitgemacht

Impression – Zeig mir, was du hast!

23. Oktober 2014

France - Impressionen

So, der Winter rückt immer näher und ich selbst hatte schon die ersten Schneeflocken hier in Kanada. Arghh, im Oktober und dabei liegen wir breitengradmäßig auf der Höhe von Genua. Das Problem sind wohl hier die fehlenden Berge, die einiges der Nordpolarkälte abhalten würden.

Na, wie dem auch sei – zurück zum Thema. Mit „Impression“ möchte ich ein Teil eurer Aufnahmen zeigen, denn es kann auch langweilig werden, wenn ihr immer nur meinen eigenen Fotografien seht. Außerdem dient es auch der Inspiration anderen Leser. Impression ist also eine neue Artikelserie, bei dem Leser die eigenen Werke zeigen können. Weiterlesen

Analog, Fotografie, Großformat, Unterwegs

Chasing Icebergs…

7. Juli 2014

Floatplane - Newfoundland

Kanada ist groß, das zweitgrößte Land der Erde, was man schon daran sieht, dass es sich über 4 Zeitzonen erstreckt. Bereits im letzten Jahr entstand die Idee einer Reise nach Neufundland & Labrador. Die nur 500.000 Einwohner starke Provinz im nordöstlichen Teil Kanadas ist jedes Jahr von Ende April bis Mitte Juni Schauplatz der Arktischen Eisberge, die sich nach dem Winter von den Gletschern lösen und langsam vorbei an Labrador in Richtung Neufundland ziehen, schließlich ganz abtauen und eins werden mit dem Atlantischen Ozean.

Ja, genau Eisberge wollte ich sehen, aber vor allem fotografieren. Eigentlich ist Island daran schuld. Hier habe ich vor mehr als 3 Jahren das erste Mal richtige Eisberge gesehen und wollte die Teile fotografieren, was aber mir aber irgendwie gar nicht gelungen ist. Ich gebe jetzt mal den kleinen Gletscher-Eisbergen die Schuld, die quasi nur in ihrem eignen Saft See treiben. Völlig frei und ohne störenden Hintergrund findet man sie hier nie. Zwar faszinierend aber für mich nicht fotografierbar. Die Idee hatte mich dennoch nie richtig losgelassen.

Eisberge = Antarktis. Pinguine gibts dort auch. Na, dann flieg ich eben dort hin!… Ähmm, ja hüstel – scheiß teuer der Trip. Also wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und neues Ziel suchen. Ein bisschen recherchiert und siehe da Neufundland und Labrador liegt an der sogenannten Eisberg Allee und die ist nur zwei Flugstunden von mir entfernt. Sehr gut!

Nachdem ich letztes Jahr schon etliche Reisen hinter mir und auch der Zeitraum nicht gepasst hatte, war es dieses Jahr endlich soweit! Einige Tage vor Abreise wollte ich die Tour schon wieder absagen, weil ich für ein Kunstfestival noch viel vorbereiten musste und mir einfach die Zeit davon rannte. Doch, wenn nicht jetzt, dann wahrscheinlich nie…So stand ich nun Anfang Juni mit Wintersachen im Gepäck am Flughafen und wartete auf meinen Abflug in die Provinzhauptstadt St. John’s.

Mein Flug mit Air Canada von Ottawa sollte eigentlich Non-Stop nach St. John’s gehen, so auch die Aussage der Air Canada Mitarbeiterin bei der Flugbuchung. Ich hatte mich bei der Buchung nämlich gewundert warum der Hinflug ne knapp Stunde länger dauert als der Rückflug. Das hat mit der Zeitverschiebung zu tun, so der Air Canada Customer Service. Aha… Ich natürlich, deutsch wie ich bin… zehnmal nachgefragt! Immer das gleiche – Zeitverschiebung. Ok, Ok…. Ist ja schon gut! Habs verstanden! Am Abflugtag hatte ich natürlich dann die Gewissheit. Zwischenstop in Halifax und anschließend mit der gleichen Maschine Weiterflug nach Neufundland. Arrrrhgggg! Doch recht gehabt!

Interessant war, dass in Halifax 90 Prozent der zugestiegenen Passagiere Männer waren. Wie ich später erfahren habe, sind das Arbeiter die in Alberta auf den Ölsandfeldern arbeiten. Willkommen ihr Umweltverschmutzer, hab ich mir danach gedacht!!

Wie dem auch sei, mein Ziel der Reise war es die ankommenden Eisberge aus verschiedenen Perspektiven sowohl mit der digitalen als auch mit meiner analogen Großformatkamera zu fotografieren. Leichter gesagt als getan, den die Eisberg-Saison ist jedes Jahr ein bisschen anders. Mal mehr, mal weniger, mal größerere, mal nur ganz kleine. Ich hatte mal wieder ne ordentlich Portion Glück im Gepäck und als ich ankam, versicherten mir meine ersten Gastgeber, dass ich dieses Jahr definitiv auf meine Kosten kommen würde. Der straffe und lange Winter bescherte Neufundland und Labrador einer der größten Ansammlungen von Eisbergen der letzten 15 Jahre. Geile Sache, sagte ich mir! Es bestätigte auch schon meine Recherche mit dem Eisbergfinder, der mir jeden Tag in Echtzeit vor und während meiner Reise die Standorte der Eisberge anzeigte.

Neufundland zählt zu den noch am wenigsten fotografierten Orten der Welt. Das sieht man vor allem daran, dass nur wenige Fotos auf 500px und Co existieren. Wahrscheinlich weil für viele das Wetter einfach nicht so der Fall ist oder aber die Anreise zu weit…Keine Ahnung!. Für mich jedenfalls ganz gut, denn das bedeutet unberührte Fotonatur…..

So, das wars erstmal! Weiter geht’s im zweiten Teil der Beitragsserie Chasing Icebergs… Hier lest ihr dann meine fotografischen Erfahrung mit den Eisbergen. Warum ich ein Wasserflugzeug angemietet habe, meiner Zodiac-Tour, warum ich 5 Stunden für ein Foto benötigte und warum Fotozubehör jetzt irgendwo im Atlantik schwimmt und ich nicht!! Ach und Fotos sind dann hoffentlich auch schon zu sehen. Tipps für alle, die ebenfalls mal eine fotografische Reise nach Neufundland planen. Tipps, wann und wie man Eisberge fotografieren kann, was man noch so alles in Neufundland erleben kann …

Von Euch jemand schon mal in der Ecke gewesen?

Some Ice - Bonavista - Newfoundland

Zodiac Twillingate - Newfoundland

Somewhere in Newfoundland

St John's - Newfoundland

Large Format - Iceberg

Iceberg Bonavista - Newfoundland

Fotografie, Nachgedacht

Lohnt sich ein Adobe Abo…

21. März 2014

Screenshot - Mein-Photoshop

… der CC Version von Photoshop und Lightroom und warum nutzt du überhaupt Photoshop anstatt Lightroom für deine Aufnahmen? So oder so ähnliche Fragen erreichten mich immer mal wieder in der letzten Zeit per Email. Grund genug diesen Fragen mal einen Beitrag zu widmen.

Man könnte argumentieren „kommt drauf an“, mach ich aber nicht! Ich sage, Ja, es lohnt sich für jeden, der mehr aus seinen Aufnahmen raus holen möchte und sich tiefer mit der Materia digitale Dunkelkammer beschäftigen möchte –  also die Nutzung von Photoshop.

Ich selbst nutze seit Ende letzten Jahres die CC Version von Photoshop und bin (bis auf ein einziges Mal – Update Probleme) sehr zufrieden. Gelegentlich, beispielsweise für die Serienbildbearbeitung einer einzelnen Fotostrecke nutze ich zwar Lightroom. Allerdings nervt mich LR immer mal wieder in Sachen Geschwindigkeit, vor allem wenn ich mehr als nur ein paar lokale Veränderungen durchführen möchte. Es ist schon extrem Ressourcen-hungrig und nein ich habe keinen langsamen Rechner. Adobe macht daraus auch keinen Hehl und sagt, mann sollte dann eben weniger Anpassungen vornehmen. Ach, Hmmm, ich lass das mal unkommentiert hier stehen… Mit Photoshop dagegen habe ich keine Geschwindigkeitseinbußen, auch nicht wenn ich zahlreiche Masken und lokale Kontrastebenen verwende. Mein Nutzungsverhältnis liegt bei 80 Prozent Photoshop und 20 Prozent Lightroom. Ja, ich kann sagen, die knapp 13 Euro pro Monat für die CC-Version sind bei mir gut investiert.

Jetzt aber zum eigentlich Grund, der wohl hinter der ersten Frage steckt. Ich möchte kein Abo-Modell monatlich bezahlen, da mir die Software nach Beendigung nicht gehört und ich im Bedarfsfall meine PSD-Dateien nicht mehr öffnen kann. Ja, das ist richtig nach Beendigung des Vertragsverhältnis kann ich 30 Tage später nicht mehr meine PSD-Dateien aufrufen. Doch mal ehrlich, wer macht das schon. Ich speichere meine Dateien nach der Bearbeitung als JPEG und manchmal als TIFF und dass wars dann. Zwar habe auch ich PSD-Dateien auf dem Rechner, die ich allerdings nur in extrem seltenen Fällen nochmal öffne um ein paar Veränderungen vorzunehmen. Wirklich genutzt habe ich das Dateiformat nach der fertigen Bearbeitung noch nie. Will sagen, mir ist das ziemlich egal, ob man nach 30 Tagen die PSDs nicht mehr öffnen kann. Elements gibts im Bedarfsfall ja auch noch!

Ich nutze 80 Prozent Photoshop und nur 20 Prozent Lightroom, weil ich das abhängig vom Fotogenre mache. Ich sags mal so, wäre ich Hochzeitsfotograf würde ich aufgrund der zu bearbeitenden Fotos zu LR  greifen. In der Regel sind die Fotos an einem Tag aufgenommen wurde, bei relativ gleichen Lichtverhältnissen usw… Ja, der Syncrobutton ist hier sehr hilfreich. Das gilt meiner Meinung nach auch für eine Porträtserie usw…

Der größte Teil meiner Aufnahmen besteht immer noch aus der Reisefotografie, also alles was mit Urban, Städte und Landschaft zu tun hat. Auch wenn viele Aufnahmen einer Serie sind, so sind diese meist nicht am selben Tag und gleichbleibenden Lichtverhältnissen zustande gekommen. Jede Aufnahme könnte auch als Individual angesehen werden, wenngleich sie zusammengenommen Teil einer Serie sind.

Um diese Individualität zu erreichen, nutze ich Photoshop. Denn nur hier kann ich die Besonderheiten jeder einzelnen Aufnahme herausarbeiten. Hilfsmittel sind hier Masken, Ebenen und auch Plugins, welche mehr Funktionen beinhalten also entsprechende LR Versionen. Lightroom kommt hier bereits beim Markieren und Freistellen an die Grenzen der Funktionalität. Die zweite Frage lässt sich mit „Ich mache die Wahl des Programms auch stark vom zu fotografierenden Motiv abhängig“. Einen Großteil meiner Aufnahmen könnte ich sonst nicht bearbeiten. So einfach ist das.

Nochmal kurz zurück zur ersten Frage. Ja, es lohnt sich vor allem auch aus Kostengründen. Lightroom gibt’s zwischen 90 und 120 Euro und das kaufen die meisten jedes Jahr in der aktuellen Version wahrscheinlich neu. Ich habs so gemacht – bisher! Das Adobe Fotografie-Programm (welches PS und LR beinhaltet) kostet knapp 150 Euro im Jahr. Vom kaufmännischen Aspekt betrachtet, quasi zwei Programme für einen doch sehr geringen Mehrpreis. Aber was bekommt ich wirklich? Kreativität und Individualität und die Möglichkeit sich und seine eigene Dunkelkammer Fähigkeiten zu verbessern. Für meine Art der Fotografie brauche ich die Ameisenlinien, Ebenen, Masken, Pinsel und Stempelwerkzeuge etc…Lightroom alleine schafft das hier nicht!!

Geht mal in Euch und fragt euch selbst, auf welchen Gebiet in der Fotografie ihr euch am meisten bewegt. Dann findet ihr eure Antwort ganz schnell. Ich bin Pro-Photohop und ihr?

Dies und Das, Fotografie

Ich verschenke Acronis True Image Lizenzen…

14. Dezember 2013

Acronis True ImageEs weihnachtet mal wieder und zwar für alle PC-Besitzer. Ich habe von Acronis Lizenzen für meine BlogTimes Leser bekommen und die möchte ich quasi als kleines Geschenk an euch weitergeben. 

Ich selbst nutze zwei Betriebsysteme  (also auch Apple) und gerade bei Windows kommt man an einer vernünftigen Backup Software nicht vorbei. Wir wissen ja alle wie besch… die Hauseigene Lösung ist. Gerade wenn es um die Wiederherstellung geht oder aber die Sicherung auf externe Geräte oder in die Cloud ist Windows einfach unterlegen. Da ich meine Aufnahmen ausschließlich mit einem Window-7 Rechner bearbeite, weiß ich gar nicht so recht ob mit der 8ten Version hier eine Verbesserung geschaffen wurde.

Wie dem auch sei, Acronis hat mir vier Lizenzen zur Verfügung gestellt, die ich an meine BlogTimes Leser verlosen kann. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich normalweise auf solche Deals nicht eingehe, weil diese Art der Anfragen in der Regel nichts mit Fotografie zu tun haben. Bei Acronis habe ich mal ein Auge zugedrückt, aber auch nur weil ein Backup der eigenen Aufnahmen heutzutage einfach super wichtig ist. Sicherlich speichert ihr schon die allermeisten Bilddateien, aber ich persönlich finde eine Gesamtlösung einfach komfortabler. Ich muss so nicht ständig darauf achten, ob ich schon gesichert habe oder nicht.

Wer von eine Lizenz möchte, der schreibt mir einfach in den Kommentaren wie aktuell euer Backup aussieht? Speichert ihr einzelne Dateien oder lasst ihr das schon automatisch per Software laufen? Bis zum kommenden Montag könnt ihr mitmachen, dann wähle ich die vier Gewinner…

Acronis True Image 2014 gibts auf Amazon für knapp 40 Euro..

So, vielen Dank fürs Mitmachen – alle Lizenzen sind vergeben…