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Bildbearbeitung

Equipment, Fotografie, Testberichte

Exposure 7 – Mein Eindruck

11. August 2015

Exposure 7

Heute geht’s mal um Software, eben jene die ich für meine Arbeiten nutze. Ihr kennt das sicherlich alle! Da schaut man sich verschiedene Portfolios im Netz an und überlegt wie derjenige wohl einen/seinen bestimmten Bildstil erzeugt hat. Das nicht alles immer manuell mit Abwedler und Nachbelichter in Photoshop zustande kommt, dürfte vielen klar sein. Es ist also nicht verwunderlich, dass wir Presets und Plugins benutzen. Zum einen um der Aufnahme die nötige Bildwirkung zu verleihen aber auch um Bilder einer Serie den gleichen Bildstil zu verpassen.

VSCO und NikSoftware ist jedem ein Begriff, doch wie schaut es mit Exposure 7 aus? Der Anbieter Alien Skin (keine Ahnung wie man auf sowas kommt), hat mir seine neueste Version für einen Test zur Verfügung gestellt. Seit ein paar Wochen habe ich die Software, kommt als Plugin oder Stand-Alone Version, im Einsatz und konnte einen ersten Eindruck gewinnen. Weiterlesen

Fotografie, Nachgedacht

Fotografien brauchen Aufmerksamkeit

5. Mai 2014

Man könnte den Beitragstitel auch mit „Die Schnelllebigkeit der Fotos im Internet kotzt mich an….“Auch wenn ich verschiedene Online Präsenzen im Internet für meine Aufnahmen pflege, finde ich die Offline Präsentation viel wichtiger. Es geht mir hier einfach ums Anfassen und sei es nur visuell mit den Augen.

Mir ist schon klar, dass gerade für Fotografen kein Weg an einer Online Präsenz vorbeiführt. In meinen Augen wird hier aber viel zu viel Zeit investiert und die Offline Präsenz vernachlässigt. Kein Retina oder 4K Display kann einem die Haptik und das Gefühl vom fertigen Print, Rahmen oder Kaschierung nehmen. Gerade Facebook und Co machen es uns nicht einfach und verlangen quasi jeden Tag nach neuen Fotos ansonsten verschwindet man von der Timeline seiner Fans. Die Schnelllebigkeit nervt mich her… Ein flüchtiger Blick auf eine gerahmte Aufnahme in der Wohnung beim vorbeigehen, bereitet mir immer wieder ein Gefühl die Aufnahme neu zu entdecken, obwohl ich doch eigentlich kennen müsste. Immerhin habe ich es  fotografiert, bearbeitet, gerahmt usw… Ich hatte sie nicht nur zig Mal im Computer in meinen virtuellen Händen, sondern auch bei der anschließenden physischen Berabeitung. Eigentlich müsste die Aufnahme doch mit der Zeit langweilig werden. Wird es aber nicht… Es ist ein Gefühl!

Dagegen empfinde ich das Betrachten der Aufnahmen am Computer langweilig, ja manchmal überlege ich sogar ob ich diese oder jene Aufnahmen einfach löschen sollte. Ich wollte es genau wissen und ließ ein paar Aufnahmen drucken. Das erste Mal als ich die fertigen Prints in den Händen hielt – Sehr geil….. Im Computer bääähh, nur langweilig.

Ich hab das Gefühl die virtuelle Welt will uns jeden Tag unter Druck setzten, den geneigten Lesern etwas neues, am besten unverbrauchtes zu präsentieren. Natürlich kann ich mich nicht davor verschließen mach ich auch nicht, nur poste ich schon seit langen nicht mehr jeden Tag ein neues Foto. Hätte ich ehrlich gesagt auch nicht zur Verfügung… Mein Archiv unbearbeiteter Aufnahmen ist zwar noch gefüllt, aber ich brauche die Muße um eine Aufnahme zu bearbeiten. Ich bin mir durchausbewusst, dass ich mit dieser Einstellung den einen oder anderen FB-Fans verliere. Ist mir aber egal, denn wenn man nicht auf neue Beiträge warten will oder kann, dann ist hier wohl auch kein ehrliches Interesse vorhanden. Die Offline Präsentation, also das zeigen seiner Aufnahmen abseits der virtuellen Welt bietet mir den persönlichen Kontakt und das vielleicht daraus entstehende Gespräche zeigt mir warum man sich jemand für diese oder jene Aufnahme interessiert. Es entsteht eine Beziehung und das nicht nur zum Bild.

Fotografien brauchen Aufmerksamkeit, denn nur dann können sie sich entwickeln und reifen. Online dauert das im bestenfalls ein paar Stunden. Jeder haut sein Like rein, vielleicht noch einen kurzen Kommentar und dann geht’s weiter zum nächsten. Ein Gespräch über die Fotografie kann sich so gar nicht entwickeln. Die Entstehungsgeschichte nicht mit dem Bild verbinden.  Ich könnte zwar diese Zeilen als Bildbeschreibung aufschreiben, aber der Leser würde niemals die Gestik und auch mein Euphorie über diese Aufnahme verstehen weil er es nicht erlebt hat.

Mein erster Schritt zur Aufmerksamkeit ist, ausdrucken und aufhängen. Sei es in den eigenen vier Wänden oder auch bei Freunden. Besucht Kunstmessen und Festivals. Nehmt an Portfolio Sichtungen teil. Dadurch macht ihr Kontakte in die Offline Welt. Es werden sicherlich nicht unbedingt potenzielle Käufer sein, aber vielleicht ergibt sich über diese Kontakte wieder etwas. Ein andere Möglichkeit ist, selbst als Aussteller auf kleinen lokalen Kunstbörsen mitzuwirken usw… Achja und vergesst dabei die Präsentation der eigenen Aufnahmen nicht. Ein normal ausgedrucktes Fotopapier reicht nicht. Lasst euch was einfallen, seit kreativ. So stecht ihr aus der Masse heraus. Ein technisch und künsterlish perfekte Aufnahme wirkt ohne die richtige Präsentation einfach nur langweilig.

Noch was kleines zum Schluss. Auf einer meiner letzten Ausstellung habe ich den Unterschied zwischen Online und Offline am meisten gespürt. Facebook Follower sind meistens selbst Fotografen, Offline Besucher sind Interessenten und potenzielle Käufer. Vergesst das nicht!!!

Foto-Workshops

Fotokurse / Workshops – Es geht in die nächste Runde..

24. März 2014

Digital-Postprocessing-in-Adobe-Photoshop-2014-LANGEU Urban-and-Street-Photography-Workshop-2014LANGDEU

Nachdem ich jetzt etliche von euch in den letzten Wochen vertrösten musste, ob und wann nun endlich die Kursdaten für die neuen Workshops feststehen. Nun, jetzt ist es endlich soweit.

Die Workshop werden dieses Jahr Ende August in Hamburg anfangen und Mitte September über Köln und Pfronten im Allgäu im Münchner Raum enden. Es gibt ein paar Neuerungen und Änderungen für dieses Jahr. Erstmals werde ich mich nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern auch in Paris und Zürich sein. Auch werden aufgrund meiner Aufenthaltsdauer in Deutschland/Europa nicht alle Kurse am Wochenende stattfinden können. Für dieses Jahr habe ich die Anzahl der Workshop Plätze reduziert, vor allem um mich mit dem einzelnen Teilnehmern während des Kurses intensiver zu beschäftigen. Letztes Jahr waren es mindestens 10 Teilnehmer pro Kurs und das war einfach zu viel. Gerade für die Themenworkshops, die alle on Location statt finden, im Studio ist das was anderes….

Ein weitere Neuerung für dieses Jahr ist neben den Themenworkshops ein Bildbearbeitungskurs, welcher entweder zusammen mit einem Themenworkshop oder als Einzelkurs gebucht werden kann. In diesem Kurs zeige ich euch meine Art der Bildbearbeitung für schwarzweiß als auch für Farbe. Im einzelnen bedeutet das, mein Arbeitsablauf oder neudeutsch Workflow von der RAW-Aufnahmen zum finalen Jpeg-Bild.

Bildbearbeitungsprogramm wird hauptsächlich Adobe Photoshop sein. Der Grund ist ein einfacher. Ich bin mit dem Leistungshunger der aktuellen LR-Version extrem unzufrieden und glaubt mir ich habe keinen langsamen Rechner oder zu wenig Arbeitsspeicher. Gerade wenn ich lokale Anpassungen vornehmen möchte, kommt schnell der Zeitpunkt der ein flüssiges Arbeiten mit LR unmöglich macht. Effektivität schaut für mich anders aus. Zudem macht die Preisgestaltung der CC-Version von Photoshop dessen Nutzung quasi für jedermann zugänglich. Diejenigen, die es nicht schon haben, können es für Umme 30 Tage nutzen und so ebenfalls am Kurs teilnehmen. Wer sich im Anschluss des Testzeitraums nicht für Photohop entscheidet, der kann immer noch eine Vielzahl Schritte auf Lightroom übertragen, da in Grundzügen die Bildbearbeitung ja nicht abhängig von der gewählten Software ist.

Auch wenn jetzt einige LR-Enthusiasten aufschreien, aber gerade für meine Art der Fotografie bin ich mit Photoshop einfach besser bedient. Vorallem Masken und die bessere Bedienbarkeit der Plugins finde ich besser. Außer wird und muss jede Aufnahme individuell verarbeitet werden. Eine Synchronisierung wie beispielsweise mit Hochzeitsaufnahmen wäre nicht sinnvoll. Zum einen sind sie nicht an einem Tag entstanden und zum anderen würde es der Indiviualtät der Aufnahmen nicht gerecht werden. Wer immer schon mal den Stilpiraten kennenlernen oder im coolen Heidestudio übernachten wollte, der hat bei den Bildbearbeitungskursen, welche im Raum Hamburg stattfinden diese Gelegenheit.

Aus organisatorischen Gründen läuft die Anmeldung zu den Kursen über meine Portfolioseite. Hier findet ihr dann alle Einzelheiten der jeweiligen Kurse. Wundert euch nicht, dass schon einige Plätze vergeben sind, aber diejenigen die unabhängig von BlogTimes meine Seite besuchen haben schon gesehen, dass es Kurse gibt und sich schon angemeldet. Für den Kölner Raum wird es ebenfalls ein Bildbearbeitungskurs geben, allerdings bin ich hierfür noch auf Studiosuche. Wer also was weiß oder jemanden kennt, der jemanden kennt. Einfach Bescheid sagen.. Kommt hier eine Möglichkeit zustand, wird derjenige mit einem 50Prozent Gutschein für den Kurs belohnt!

Neben den normalen Workshops stehe ich auch für individuelle Anfragen während meines Aufenthalts zur Verfügung. Angefangen von der Portfoliosichtung, bis hin zum reinschnuppern in die analoge Großformatfotografie ist alles möglich. Gerne auch kleine Gruppen um sich die Kosten zu teilen.  Ach ja bevor ich es vergesse. Auf Facebook hatte ich es schon angekündigt. Wer einen der Themenworkshops in Verbindung mit der Bildbearbeitung bucht – der kann gerne einen der folgenden Gutscheine nutzen – ihr spart euch ca. 10 Prozent auf den Gesamtpreis der regulären Buchung. Während der Buchung wird euch die Möglichkeit der Eingabe gegeben.

  • Langzeitbelichtung + Bildbearbeitung (rrlongpost)
  • Urbane Fotografie + Bildbearbeitung (rrurbanpost)

Kleine Info noch zur Buchung.
Letztes Jahr waren fast alle Plätze in wenigen Tagen ausgebucht – im Vorgriff darauf gibt es schon mal eine Warteliste! Ein kurzer Blick in die Terminliste genügt und wenn der Kurs schon ausgebucht ist, dann schreibt mir eine kurze Mail über mein Kontaktformular

BUCHUNG/REGISTRIERUNG

Weitere Informationen zu den angebotenen Fotokursen sowie Buchung/Registrierung findet ihr in der Terminübersicht auf ronnyritschel.com

Fotografie, Unterwegs

Next stop – Chicago

9. Dezember 2013

City of Chicago. Aerial view of Chicago downtown at twilight from high above. - via Shutterstock

Ja, es ist wieder soweit – die Ferne ruft! Im Rahmen meiner Workshops hatte ich es ja schon angekündigt, dass ich mich im Dezember auf den Weg nach Chicago mache. Morgen um diese Zeit sitze ich also im Flieger zu einer schönsten Städte Nordamerikas. 

Diese Reise wird sich allerdings von meinen anderen unterscheiden. Natürlich werde ich auch Aufnahmen für mein eigenes Portfolio machen, aber einer der Hauptgründe ist die Vorbereitung für den Foto-Workshop in Chicago im kommenden Jahr. Hier gilt es vorallem Locations zu checken, die Route zu planen – was, wo und wie fotografiert werden soll. Auch werde ich mich über Unterkünfte und Sponsoren kümmern, damit ich meinen Teilnehmer auch ein paar Leckerlies bitten kann. Es gibt also viel zu tun in der Stadt, die Windy City genannt wird. Warm einpacken heißt es hier…

Einige von Euch hatten ja schon während der Deutschland-Workshops Interesse signalisiert. Genaue Daten kann ich euch aber erst im nächsten Jahr mitteilen (wird sich aber im 3 Quartal abspielen), denn es hängt vorallem auch von weiteren Reiseplänen und Workshops ab. Ich werde zwar auch wieder nach Deutschland kommen, aber dieses Mal nicht solange bleiben können, denn auch die Schweiz und Österreich haben sich bei mir gemeldet. Irgendwie werde ich das alles schon unter einem Hut bekommen – Hoffe ich!

Der Workshop in Chicago wird allerdings das Highlight für 2014 werden. Es wird voraussichtlich zwei Pakete geben, einmal mit und einmal ohne Hotel. Der Workshop wird insgesamt vier volle Tage dauern, wobei an 3 Tagen ausschließlich fotografiert und der letzte Tag ganz im Zeichen der Bildbearbeitung stehen wird. Ausgelegt ist der Workshop für maximal 8 Personen. Hier werde ich dieses Mal auch keine Ausnahmen machen, da ich mich sonst nicht intensiv um euch kümmern kann. Außerdem kann ihn auch nicht mit meinen Kursen in Deutschland vergleichen. Im Vergleich dazu ist der Chicago-Workshop ein Intensiv Programm mit allem was dazu gehört. Sofern genug Teilnehmer über eine analoge Ausrüstung (ab Mittelformat) verfügen, werde ich diese auch in den Workshop mit einbauen…

Da sich der Workshop noch in der Vorbereitung befindet, möchte ich euch auch ein Mitspracherecht in Hinblick auf die Inhalte einräumen. Ihr könnt also gerne Vorschläge, was zusätzlich gemacht werden soll hier posten. Bin für alles offen….

Jetzt aber noch etwas wichtiges. Alle Interessenten können sich ganz unverbindlich auf die Workshop-Liste setzen lassen. So erhalte ich schon mal eine Übersicht und kann weiter planen. Dazu würde ich euch bitten, mir entweder über das BlogTimes Kontaktformular mit dem Betreff „Workshop – Chicago 2014“ eine Nachricht zu schicken oder es im Rahmen eines Kommentars hier zu posten… Bitte schreibt auch mit oder ohne Hotel. Kann ja sein, dass jemand bei Verwandten oder Freunden unterkommt und keine Unterbringung benötigt.

Ich freu mich jedenfalls schon rießig auf Euch…

*Beitragsbild von Shutterstock