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Fotografiebücher, die ich…#3

2. Juni 2011

… ich gelesen habe und mich seitdem wieder ein Stück mehr in meiner fotografischen Arbeit beeinflussen.

Mein heutigen Buchtipp möchte ich euch ganz besonders ans Fotografie-Herz legen. Jetzt fällt mir gerade auf, dass es wie letzten zwei Buchvorstellungen ebenfalls ein Buch von Michael Freeman ist.

Wie dem auch sei, es trägt den Titel „Der fotografische Blick “ und ist bereits 2007 vom Verlag Markt+Technik erschienen. Mittlerweile gibt es auch den „Nachfolger: Die fotografische Idee „, die laut Buchbeschreibung an das hier Vorgestellte anknüpfen soll. Letzteres kenne ich leider nicht und kann daher auch keine Aussage treffen – klingt aber interessant.

Nun zurück zum eigentlichen Fotografiebuch, denn die fotografische Blickweise hängt wohl kaum vom Alter eines Buches ab. Allein das Inhaltsverzeichnis läßt bereits erahnen, welche Tipps und Tricks dem Leser vermittelt werden sollen. So beschäftigen sich allein über 40 Seiten mit grafischen Elementen in der Fotografie, wie horizontale, vertikale, diagonale Linien, Kurven, Kreise und Rechtecke usw… Mit Hilfe dieser und anderen bildgestalterischen Elementen kann der Betrachter ein Foto leichter analysieren und sich darin aufhalten. Grund ist, dass jeder von uns die Form von Kurven, Kreisen und Rechtecken kennt und diese mit dem Motiv (sofern vorhanden) verbindet. Das ist auch das Ziel, denn welcher Betrachter will sich schon im Chaos verlieren.

Mir selbst hat es geholfen, meinen eigenen fotografischen Blick zu schulen. Was manchmal dazu führt, dass ich bei bestimmen Motive die Kamera auch mal in der Tasche lasse, weil ein Foto unmöglich erscheint. Es kann aber auch daran liegen, dass ich mir den Bildausschnitt einfach nicht vorstellen kann….Hmm, vielleicht sollte ich es mir doch noch einmal durchlesen!

In diesem Buch werdet ihr nicht nur über mögliche grafische Elemente, sondern auch über wichtige Bilddesign-Grundlagen aufgeklärt. Die Balance, die dynamische Spannung, die Tiefe und Perspektive im Bild, sind nur ein Teil der Punkte, die besprochen werden. Alle diese werden aber vom Betrachter, wenn teilweise auch unbewusst, wahrgenommen und sind in der Fotografie nicht zu unterschätzen.

Das schöne an den Büchern von Freeman ist, dass unheimlich viel fotografisches Wissen kurz und prägnant an den Leser übermittelt wird – so auch in diesem Buch. Das finde ich sehr gut, denn ich will keine ellenlangen Textpassagen lesen, bevor ich das Wichtigste und Wesentlich erfasst habe.

Das Buch richtet sich an Anfänger, und Fortgeschrittene gleichermaßen. Selbst für Fotografen, die ihren Fotografie-Horizont in Sachen Bildgestaltung und Perspektiven erweitern oder verändern möchten, ist es eine lohnenswerte Anschaffung.

An dieser Stelle würde mich wieder interessieren, ob jemand von euch das Buch bereits kennt und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit dem „fotografischen Blick“ beschäftigen?

Amazon Link: Der fotografische Blick

Amazon Link: Die fotografische Idee

Bücher, Fotografie, Testberichte

Fotografiebücher, die ich… #2

11. April 2011

… ich gelesen habe und mich seitdem wieder ein Stück mehr in meiner fotografischen Arbeit beeinflussen.

Vor ein paar Tagen hatte ich meinen ersten Buchtipp abgegeben und zwar für die digitale schwarzweiß Fotografie. Wie mir allerdings ein Leser (danke an Jürgen) mitteilte, gibt es von Michael Freeman ein neues Buch zum Thema „Schwarzweiß Fotografie”, welches sich weniger mit der Technik beschäftigt, sondern eher die grafisch-künstlerischen Qualitäten der SW-Fotografie in den Vordergrund rückt.

Heute möchte ich euch Buchtipp Nr. 2 vorstellen. Wie der Zufall so spielt, ist dieses Buch ebenfalls von Michael Freeman und wird wie auch sein neues S/W Fotografiebuch von Markt+Technik verlegt und trägt den Titel „Digital fotografieren 009/ Licht und Beleuchtung „. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich hierbei ausschließlich um den Einsatz von Kunstlicht/Blitzlicht drehen könnte – das zumindest suggeriert das Coverbild. Dem ist nicht so. Natürlich wird dieser Themenbereich auch behandelt, aber der Schwerpunkt des 224 Seiten starken Buches ist die Bildgestaltung mit verschiedensten Lichtquellen.

 

Auf den ersten 38 Seiten wird ausführlich erklärt, wie wir Licht wahrnehmen und wie der Kamerasensor dieses zur Verfügung stehende Licht  verarbeitet und welche Eigenschaften (Dynamikumfang, Belichtungsmessung, Farbtemperatur, Histogramm…) zu beachten sind. Die nachfolgenden Kapitel behandeln die Themen Tageslicht, Kunstlicht, Beleuchtungstechnik sowie die Möglichkeiten der digitalen Beleuchtung während der Bildbearbeitung. Zudem wird auf rund 60 Seiten der Einsatz von Studiolicht/Reflektoren usw… erklärt. Mit Hilfe zahlreicher Beispielbilder unabhängig der Beleuchtungstechnik lassen sich die Lösungswege leicht nachvollziehen ohne allerdings den Leser zu überfordern.

Das Buch richtet sich an Anfänger, und Fortgeschrittene gleichermaßen. Selbst für Fotografen, die ihren Fotografie-Horizont in Sachen Beleuchtung erweitern oder verändern möchten, ist es eine lohnenswerte Anschaffung.

Ich schaue immer wieder gerne in das Buch hinein um bereits vorhandenes Wissen wieder aufzufrischen, gerade wenn ich mir ein neues Themengebiet erschließen möchte.

An dieser Stelle würde mich wieder interessieren, ob jemand von euch das Buch bereits kennt und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit Licht/Beleuchtungstechnik beschäftigen?

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Fotografiebücher, die ich…

4. April 2011

… ich gelesen habe und mich seitdem wieder ein Stück mehr in meiner fotografischen Arbeit beeinflussen.

Aus diesem Grund stelle ich euch die nächsten Tage jeweils ein Fotobuch vor – Quasi als Buchtipp. Da ich ein absoluter Fan und Anhänger der schwarzweiß Fotografie bin, macht den Anfang das Fotografiebuch von Michael Freeman, welches den Titel „Digitalfotografie Schwarzweiß“ trägt. Es wurde bereits 2006 vom „Taschen“ Verlag herausgegeben, ist aber immer neu oder gebraucht bei diversen Anbietern erhältlich.

Das 160 Seiten starke Buch erklärt in 5 Kapiteln den Einstieg in die digitale schwarzweiß Fotografie, die Farbumwandlung in Graustufen, die schwarzweiß Bearbeitung und den Druck der Aufnahmen. Auch wenn das Buch schon einige Tage auf dem Buckel hat, so ist es was die schwarzweiß Fotografie betrifft noch immer aktuell. Die Technik ist schnelllebig und ändert sich ständig, die S/W Umwandlung wird jedoch auch noch in den nächsten Jahren nach dem gleichen Schema ablaufen – Farbfoto aufnehmen, welches anschließend in Graustufen umwandelt wird.

Das Buch richtet sich an fortgeschrittene Anfänger und an den gut ausgebildeten Amateur gleichermaßen. Selbst Profis, die bisher wenig mit der schwarzweiß Fotografie am Hut hatten, dürften hieraus noch etwas lernen. Eine Empfehlung für Fotografieeinsteiger kann ich nicht aussprechen, dazu beinhaltet das Fotografiebuch zu viele Fachausdrücke und fotografische Sprachterminologie.

Das schöne an dem Buch ist, dass der Autor die Materie der digitalen schwarzweiß Fotografie nicht zu trocken und nach Schema F erklärt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe von Fallstudien wird jedes Kapitel unterfüttert. So kann der Leser die Entstehung des Bildes von Anfang bis Ende mit verfolgen. Zudem werden verschiedene Lösungswege und Zwischenschritte der Bildbearbeitung erklärt.

Noch heute nutze ich das Buch ab und an als Nachschlagewerk, auch wenn ich etwas Neues testen möchte. Das Buch bekommt daher eine klare BlogTimes-Empfehlung.

An dieser Stelle würde mich interessieren, ob jemand von euch das Buch bereits kennt und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit der digitalen schwarzweiß Fotografie beschäftigen?