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Fehlermeldung nach Update von Photoshop Creative Cloud Version…

18. Januar 2014

PSCC

Nun bin ich seit knapp zwei Monaten Abokunde der PSCC Version und hatte bisher keine Probleme, bis ich natürlich auf die vor ein paar Tagen veröffentliche Version 14.2 aktualsiert habe. Nachdem Update ging natürlich nichts mehr. Fehlermeldung über ein Problem mit der Patchmatch.dll. Irgendwas mit dem Programmeinsprungsspunkt.

Wie auch immer, jedenfalls ging nichts mehr. Das Problem bei der CC Version ist, dass zwar Installationsdateien abgelegt auf dem Computer abgelegt werden, aber keine Sau weiß wo? Über den Creative Cloud Manager lassen sich ja normalerweise die Programm (jetzt hören sie auf den schönen Namen „Apps) installieren. Nur dieser zeigte mir, dass ich die aktuellste Verions nutze. Das ist schön, dachte ich mir nur kann ich das verschissene Programm nicht öffnen.

Da der technische Kundendienst von Adobe miserabel ist, habe ich erst gar nicht versucht diesen zu kontaktieren. Also ein wenig gegoogelt und siehe da, ich bin nicht der einzige. Zwar sind die Suchergebnisse schon bisschen älter, aber das Problem war das gleiche. Nach einem Update ging nichts mehr. Wieder war es die Patchmatch.dll. In der Regel reicht es, dass man sich die DLL Datei aus dem Internet lädt und ins passende Windows Verzeichnis packt. Nur hat das bei mir nicht geholfen.

Mir blieb also nur übrig PSCC neu zu installieren. Das blöde ist nur, dass es keine Deinstallationsdatei gibt. Mac Besitzer ziehen dagegen ihr PS Icon nur inden Papierkorb (und nein ich werde meine Arbeitstation nicht auf OS umstellen) und fertig ist die Laube. Nun CCleaner hilft hier und dann war auch dieses Problemchen glöst. Danach muss man den Computer neu starten, ansonsten erkennt der Cloud Manager nicht, dass das Programm nicht mehr auf dem System ist.

Nach dem Neutstart wieder den Cloud Manager geladen und siehe PSCC stand zur Installation bereit. Ein Bitte an Adobe! Es doch scheiße, dass ich das gesamte Programm erneut aus der Cloud downloaden muss. Sollte sich nicht noch ein installierbare Version auf dem Laufwerk finden??? Ich habe doch nur die Installation gelöscht und nicht die gepackten Dateien!!

Ganz wichtig ist natürlich, dass ihr eine Sicherheitskopie des Inhalts des Plugin Ordners angelegt. Gerade diejenigen unter euch, die wie ich die Google/Nik Plugins nutzen. Ansonsten bleibt euch nämlich nur der weg über den Downloadlink, welchen ihr mit der Bestellmail erhalten habt. Es kann gut sein, dass der Ordner auch auf der Platte verbleibt, da er ja nicht zum PSCC Installationpaket gehört, aber sicher ist sicher…

PSCC - Plugins

Nachdem jetzt alles wieder funktioniert, noch den Google Ordner in das Plugin Verzeichnis von Photoshop CC kopieren und dann passt die Sache wieder. Achja, wenn ihr das erste Mal PSCC startet, dann schaut doch mal in den Voreinstellungen ob ihr auch die richtige Version geöffnet habt. Es wird auf 64Bit System nämlich auch noch die 32Bit Version installiert. Warum, keine Ahnung. Es kann aber gut sein, dass diese primär auf euren Desktop oder im Startmenü erscheint. Überprüfen könnt ihr das wie schon gesagt in den Voreinstellungen. Einfach mal unter Leistung schauen und wenn da etwas von max. 3-4GB Arbeitsspeicher steht (in der Regel ist euer System ja mit mehr aussgestattet, oder nicht?), dann habt ihr gerade die 32Bit Version geöffnet. Im Programmverzeichnis (nicht im x86 Ordner) auf dem C-Laufwerk dann einfach die PS CC version öffnen und dann nochmals den Check machen. Jetzt dürfte hier deutlich mehr Arbeitsspeicher stehen. Grund ist, dass die 32Bit Version ja nur maximal 4 GB adressieren kann.

PSCC - Leistung

So, dass wars eigentlich schon. Hoffe, ihr habt weniger Probleme mit euer CC Version.

Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Das PS/LR Creative Cloud Angebot von Adobe – Soll ich?

22. September 2013

PS - LR Angebot von Adobe

Seit ein paar Tagen ist es nun draußen, das PS-LR Angebot von Adobe. Die große Frage ist nun, soll ich oder soll ich nicht in die Wolke wechseln? Wird man dadurch zum Sklaven von Adobe, der immer wieder zur Kasse gebeten wird oder genießt man die zukünftigen Updates und Upgrades ohne sich weitere Gedanken machen zu müssen.

Um eines noch vorweg zunehmen. Ich habe sowohl eine LR als auch eine aktuelle CS5 Lizenz und bin mit beidem total zufrieden und die nächsten Zeilen beziehen sich alsor rein nur auf den fotografischen Anwendungsbereich. Ein Update auf die 6er Version habe ich bisher gescheut. Vorallem aus finanziellen Gründen, aber auch vor dem Hintergrund, dass ich sowieso nur 20 Prozent des Programm-Umfangs nutze und mir vielleicht zukünftige Versionen keinen Mehrwert bringen könnten. Ach, und nein, ich will kein Elements haben. Hier fehlen mir dann doch ein paar Sachen.

Als Adobe vor ein paar Monaten ihr Cloud Modell vorstellte, hagelte es massenweise Kritik, von allen Seiten, mich eingeschlossen. Der Tenor war „Adobe nutzt ihre Vormachtstellung um den Kunden ein Abo-Modell aufzuschwatzen, von dem (wenn einmal abgeschlossen) es im Grunde kein Weg zurückgibt“. Außer man möchte wieder mit der „alten“ Version arbeiten. Laut den aktuellen Absatzzahlen hat Adobe 2012 einen Rekordumsatz hingelegt. Warum also die Creative Cloud? Piraterie ist hier das Haupt-Stichwort. Warum sonst sollte man diesen Schritt wagen. Das Cloudmodel beschert Adobe zukünftig vorausrechenbare, stetigige Einnahmen aber dämmt vorallem die Piraterie ein. Adobe ist auch nur eine Firma die Geld verdienen will und gerade im Bereich des Software gibt es viel zu verdienen, aber eben durch letzteres auch viel zu verlieren.

Sorry, ich schweife ab, zurück zum eigentlichen Thema. Lohnt sich für mich der Wechsel in die Cloud? Bevor ich diese Frage beanworten kann, schaue ich erst mal was ich habe und was ich bekommen kann. CS5 und LR4! Kann ich damit vernüftig arbeiten? Ja! Gibt es für mich aktuell einen Grund zu wechseln? Nein, alles funktioniert so wie es soll! Was könnte ich durch einen Wechsel bekommen? CS6 und LR5! Kann ich damit besser arbeiten? Hmm, vielleicht  bedingt durch eine bessere Programm-Engine und/oder zusätzliche Funktionen die mir wirklich was bringen könnten. Zudem kann ich unabhängig des Betriebssystem (Ich nutze Windows und OS) zwei Lizenzen installieren und auch nutzen. Was kostet mich der Spaß? 12,29 Euro pro Monat!

Wir müssen uns nichts vormachen, das derzeitige Angebot ist finanziell gesehen ein Schnapper, sogar besser als die entsprechenden Vollversionen zu kaufen. Der große Nachteil, man erwirbt eben nur ein reines Nutzungsrecht. Nach Kündigung oder Ablauf hat man keine Möglichkeit mehr seine Dateien (beispielweise PSD) zu öffnen, außer mit einer alten Version. Letzteres ist vorallem der Hauptgrund Nummer 1 warum viele nicht in die Cloud wechseln wollen. Kann ich gut verstehen, aber und ich kann gar nicht glauben, dass ich das schreibe, ihr bekommt am Ende eigentlich mehr. Was kostet eine Vollversion von CS6  800-900 Euro! Gehen wir mal von diesem Preis aus, könntet ihr damit 6 Jahre die Cloud bezahlen und habt immer die aktuellste Version. Ich bin mir sicher, dass in 6 Jahren noch mindesten zwei, vielleicht drei weitere Versionen folgen werden. Aus finanzieller Sicht wäre das eigentlich geklärt, oder nicht? Kommen wir nochmal kurz auf die PSD Dateienzurück. Nach Ablauf oder Kündigung lassen sich diese nicht mehr öffnen. Jetzt fragt euch aber mal selbst, wie oft ihr alte PSD Dateien nochmal geöffnet habt um etwas zu ändern? Ich ehrlich gesagt extrem wenig bis fast gar nicht. Mein Endformat ist immer JPEG und bald soll es hier auch noch ein besseres Format“ geben. PSD ist als Backup sicherlich gut – das wars aber auch schon. Einen kleinen Haken hat die Sache natürlich. Um dieses spezielle Angebot nutzen zu können muss man mindestens im Besitzt ein PS Vollversion (ab CS3) sein. Das wiederum finde ich wirklich schade, denn wer ohne ist,  wird komplett davon ausgenommen.

Auch wenn ich grundsätzlich total gegen ein Abo-Modell bin, erinnert mich irgendwie an Zeitungsaustragen als Schuljunge, so finde ich das Angebot von Adobe doch überlegenswert. Bis Ende diesen Jahres Zeit habe ich noch Zeit mich zu entscheiden, den bis dahin ist das Angebot gültig, was laut Adobe auch kein Einführungspreis für ein Jahr ist. Sollte es nach einem Jahr doch ne Preisänderung geben, dann könnte ich ja auch wieder zur alten Version zurückgehen,  wenn sicherlich auch nur ungern.

Ich weiß, viele von Euch stehen noch auf Kriegsfuss mit Adobes-Cloudmodell. Vielleicht ist es ja an der Zeit es mal Objektiv zu betrachten. Was meint Ihr?

Fotografie, Nachgedacht

CC – Adobe’s Creative Cloud und mein Senf…

9. Mai 2013

Adobe Creative Cloud - Screenshot der Werbseite

Ja, was sich anhört wie eine intergalaktische Sternenwolke in den Weiten den Universiums ist eigentlich nur die Bezeichung für Adobe Software Abo-Modell, welches zukünftig in allen Folgeversionen Anwendung finden wird.

Als Adobe vor zwei Tage das „alte-neue zukünftige“ Modell vorstellte hagelte es Kritik von allen Seiten. Dazwischen fanden sich auch ein paar positive Anmerkungen ala „man erhält immer die neuesten Updates, Tools und Funktionen“. Das übliche blabla eben. Über die Idee eines Abo-Modell mag man sich streiten können, nicht aber über die Zwangsjacke in die Nutzer zukünftig gesteckt werden. Natürlich gibt es hier und da ne Alternative zu Lightroom, Photoshop und Co, aber sind wir mal ehrlich. Wenn einer jahrelang immer die gleiche Software nutzt, seinen Workflow angepasst und optimiert hat, dann wird er sich wohl kaum wieder eine Alternative suchen. Zudem funktionieren viele Plugins nur in Adobe Produkten.

Das Cloud-Modell mag vielleicht für den professionellen Fotografen, der auch tatsächlich seinen gesamten Lebensunterhalt mit der Fotografie verdient, funktionieren. Für den Hobby oder Semi-Prof ist es meiner Meinung nach ein Rückschritt, den dieser hat bisher auch nicht jede neue Version von Photoshop gekauft (bei Lightroom sieht das vielleicht anders aus – Ein Upgrade kostet ja nicht die Welt). Neuerungen und bestimmte Funktionen behält sich Adobe zukünftig nur für CC-Lizenzen vor. Auch bei zukünftigen Updates von Camera Raw ist nicht sicher, ob Adobe auch die „normalen“ Lizenzen weiter mit den aktuellen Kameras usw… ausstattet. Anfänglich wird das sicherlich nicht viele Nutzer stören, spätestens wenn man eine neue Kamera besitzt und das „alte“ Programm diese nicht mehr unterstützt wird, ist man gezwungen in die Wolke zu gehen. Einmal hier angekommen gibt es dann keine Alternative mehr. Zum einen wird in regelmäßigen Abständen die Online-Lizenz überprüft und wenn man nicht mehr zahlt, hat man gar nichts. Kein altes Programm mehr mit dem sich die eigenen PS-Dateien öffnen lassen könnten. Sollte mal keine Internetverbindung vorhanden sein, kann man noch 30 Tage mit dem Programm arbeiten, danach ist Schluss…

Ich glaube Adobe ist meiner Meinung nach mittlerweile an dem Punkt angekommen, bei dem ihre Programme im Hinblick auf Funktionen usw… nicht signifikant verbessert werden können. Nutzer würden sicherlich nicht mehrere Hundert Euro ausschließlich für Performance-Verbesserungen bezahlen. Adobe benötigt daher ein neues Modell um sich auch in Zukunft zu finanzieren und was eignet sich besser als ein Abo-Modell. Ich sehe die Entwicklung skeptisch. Sollte das Abo-Modell funktionieren werden auch andere Hersteller mehr und mehr auf diesen Zug aufspringen und somit wäre dann nicht nur Adobe-Software monatlich zu bezahlen…. Die Gewinner werden die Konzerne sein, die Verlierer sind die Nutzer! Zwar erhalten sie Aktualisierungen, aber ob die immer besser sind sei mal dahingestellt. Ich erinnere nur an den Leistungsverlust von LR3 auf die 4er Version.

Apropos zahlen oder bezahlen. Die Preisgestaltung der Cloudprodukkte von Adobe finde ich eine absolute Frechheit. Während die Dollar-Abonennten zwischen $9.99 (für bestehende CS3 Nutzer oder höher im ersten Jahr) und $19.99 im folgenden Jahr zahlen, dürfen Euro-Kunden sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Hier fängt es erst bei €12,29 oder respektive €24,59 an. Hochgerechnet sind das knapp 300 Euro im Jahr im Gegensatz zu umgerechnet knapp 180 Euro für beispielsweise den nordamerikanischen Raum. An dieser Stelle frage ich mich ernsthaft wie Adobe diesen extremen Preisunterschied rechtfertigt. Die Euro-Nutzer sind mal wieder die Gearschten. Die Preise sind allerdings nur für Einzelplatzlizenzen und auch nur für ein einziges Adobe Produkt. Wer die ganze Suite benötigt oder haben möchte, der kommt in Deutschland auf Kosten von knapp 740 Euro im Jahr. Nutzt man die Suite zwei Jahre zahlt man den kompletten Preis ohne das einem die Software danach gehört. Die Studenten und Lehrer Cloud kostet im Jahr übrigens mehr als die derzeitige Vollversion.

Man könnte diese Beispiele noch weiter führen, aber ich belasse es an dieser Stelle dabei. Mein Standpunkt zum Thema Creative Cloud dürfte hier ersichtlich sein. Ich will es nicht…. Zur Zeit nutze ich LR4 und Photoshop in der 5er Version. Solange ich vorallem mit letzterem Arbeiten kann, werde ich das tun. Was danach kommt, muss man sehen. Bock auf die Cloud hab ich nicht.

… und ihr so?

*Bildquelle: Adobe.com