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Nikon D800

Equipment, Featured, Fotografie

Larmor – Displayschutz

11. März 2015

Ich weiß zwar nicht, warum sie das Ding Larmor * genannt haben, denn der Name klingt schon ziemlich bescheuert oder aber ich habe nur Probleme mit der Aussprache! Naja, jedem das seine und um den Namen gehts hier auch gar nicht, sondern vielmehr um dessen Funktion oder was sich dahinter verbirgt.

Im Grunde genommen ist es nur eine Glasscheibe, die auf eines oder beide Kameradisplays geklebt wird. Vielmehr haften sie eigentlich durch Elektrostatik – also nix mit Kleber. Die Nikonbesitzer kennen das sicherlich. Im Lieferumfang der Kamera ist so ein dämlicher Plastikschutz für das Display enthalten. Das Teil zerkratzt leider viel zu schnell, denn die Oberfläche ist einfach zu empfindlich. Weiterlesen

Dies und Das, Fotografie

Nikon D750 – Die „Echte“ Nachfolgerin – doch für wen!?

19. August 2014

BlogTimes- Nikon D800

Lange habe ich nichts mehr über Nikon-Neuheiten geschrieben – es war einfach zu uninteressant. Das ändert sich heute! Die Nikon D750 (natürlich nicht die auf dem Bild!!) kommt zur Photokina, soviel steht fest. 24 Megapixel, Expeed 4, sehr wahrscheinlich D4s AF-Modul usw…, wird sich somit zwischen D610, DF und D810 wiederfinden. Doch für wen ist diese Kamera eigentlich gedacht?

D800 und D810 verfolgen ein klares Ziel. Die Landschafts- und Studiofotografie. Megapixel ist hier alles und Lichtempfindlichkeit wird zweitrangig gesehen. Ich würde daher die D750, welche höchstwahrscheinlich auch über D4s – ISO Performance verfügt in die Kategorie Hochzeit, Sport, Reportage und Dokumentation einstufen. Gerade dort, wo Lichtempfindlichkeit mit einer schnelleren Serienbildgeschwindigkeit ausschlaggebend sind.

D800 Besitzer, die damals von ihrer D700 umgestiegen sind – auch weil nichts vergleichbares wie die D750 erhältlich war und überlegen ob sie die D800 wieder verkaufen sollen. Ich würde es lassen, gerade weil die Rückstufung von 36 auf 24 MP ein krasser Schritt ist. Nicht, weil man dies auf einem 8×10 Print oder auf dem Monitor erkennen würde, sondern weil die Crop-Möglichkeit einfach verloren geht. Glaubt mir, mit 30+ Megapixel Kameras beschneidet man viel. Nicht, weil man es nicht besser aufnehmen kann, sondern weil man einfach über die Möglichkeiten verfügt. Ich kann mich noch gut an meine D300 erinnern, deren Dateien am Ende nur über 6-9 Megapixel verfügten und das nur weil ich sie ins 1:1 Verhältnis gesetzt habe.

Mit mehr als 25 Megapixel nach dem Beschneiden der D800 Dateien habe ich immer noch mehr als genug Kontrolle über die Qualität der Aufnahme. Mit der neuen D750 wäre das nicht in diesem Umfang nicht mehr möglich. Zudem höre ich viele Stimmen, gerade von 30+ MP Kamerabesitzern, egal ob Nikon oder Canon, das diese Kameras sie zu mehr Geduld auffordern. Die 36 Megapixel zeigen einem sofort, wenn wer schlampig gearbeitet hat.

Der Markt für die D750 ist sicherlich vorhanden, ansonsten würde Nikon kein neues FF Model auf dem Markt bringen. Die D700 hat nun vollends ausgedient und Neu- und Umsteiger können sich auf eine sicherlich hervorragende Bildqualität freuen. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst Nikon User bin, sondern auch weil der gesamte, aktuelle Kameramarkt einfach sehr gute Bildqualität liefert oder kennt ihr einen der großen Hersteller, dessen Equipment nicht mit all den anderen mithalten kann? Ich nicht…

Klar, am Ende zählt wer hinter der Kamera steht – doch das richtige Equipment spielt eine mindest ebenso wichtige Rolle…

So, jetzt die alles entscheidende Frage. Wer von Euch überlegt den Kauf der neuen D750 und warum? Für welchen Einsatzzweck seht ihr die Kamera?

Fotografie, Mitgemacht

Smartphone und DSLR – Die Immerdabei Kameras

11. August 2013

BlogTimes- Nikon D800

Vor einiger Zeit hatte ich eine kleine Umfrage zum Thema „Nimmst du deine Kamera eigentlich überall mit“ gestartet. Eine Vielzahl von Lesern sind dem Aufruf gefolgt und haben abgestimmt und auch wenn es keine super repräsentative Umfrage ist, so kann man dennoch eine Tendenz erkennen und das ist immerhin schon was.

Dass die meisten Ihr Smartphone als Immerdabei-Kamera nutzen, war mir schon klar. Viele von euch nutzen aber ausschließlich oder zusätzlich ihre DSLR und das fast jeden Tag. Also das finde ich schon erstaunlich. Die spiegelosen Systemkameras folgen an vierter Stelle, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass diese preislich immer noch ganz schön zu Buche schlagen und sie nicht im Besitz der breiten Masse sind. Ich denke, dass wird sich in den kommenden Monaten noch verschieben.

Unabhängig ob Smartphone, DSLR oder System, es zeigt für mich vorallem das veränderte Verhalten zur Fotografie. Früher hatte man wenige Menschen mit der Kamera baumelnd vor dem Bauch gesehen. Heute gibt es fast niemand, der keine Kamera dabei hat! Auch iPad und Co sind nicht mehr wegzudenken. Anfangs noch belächelt, mitlerweile ganz  normal, wenn Menschen ihre Tablets in die Höhe halten und wild drauf los knipsen….

By the way… Wer von Euch ist eigentlich bei Instagram? Postet doch einfach hier euren Link zum Portfolio  – Mich findet man unter http://instagram.com/blogtimes

Fotografie, Nachgedacht

DX vs FX – ein unfairer Vergleich und die Zukunft

28. September 2012

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Ich wollte es denoch wissen und durch Zufall bot sich mir diese Gelegenheit bei meiner zweiten Fahrt zu den Niagarafällen, wo ich eine meiner ursprünglichen Aufnahmen noch ein weiteres Mal aufnehmen konnte. Damals war ich noch mit meiner D300 unterwegs, denn die D800 hatte ja bekanntermaßen zu Beginn Lieferengpässe.

Die D300 war und ist sicherlich keine günstige Kamera, aber die D800 und das 16-35er den Wassermassen auszusetzen, hatte mich anfangs doch ein wenig beunruhigt. Steht man dort unten kann man nie genau vorhersagen, wie stark die Gischt durch sich plötzlich veränderte Windverhältnisse in Richtung Kamera peitscht. Auch wenn die Kamera abgedichtet ist, so einen dicken, fetten Schwall Wasser hält die auch nicht lange stand. Naja, ich hatte mal wieder Glück und es gelangen mir doch ein/zwei Fotos.

Hundertprozentig kann ich die beiden Bilder nicht vergleichen. Durch die Brennweitenverlängerung passt der Ausschnitt natürlich nicht, auch wenn ich das gleiche Objektiv genutzt habe. An diese Stelle ein kurzer Einwurf. Sind Objektive eigentlich auch abgedichtet!?!? Wie reden hier immer von Kameras, aber was ist eigentlich mit den Linsen!? Hmm  Ok, also weiter im Text. Auch wenn durch die Langzeitbelichtungen Wasser unscharf dargstellt wird, so kann ich mich dem Gedanken nicht verwehren, dass selbst diese unscharfen Bildbereiche viel mehr Details (ganz feine Linien im Wasser) als bei der Aufnahme der D300 aufweisen. Interessant – hätte ich nicht gedacht! Betrachtet man das Gestein wird es noch auffälliger. Hier spielen natürlich die 36 Megapixel deutlichst ihre Vorteile aus. Feinste Strukturen werden hier aufgelöst. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Der DX Sensor dagegen macht zwar auch noch eine gute Figur, fällt aber trotzdem Meilenweit in der Darstellung zurück.

Nachteil der D800 und wahrscheinlich auch bei der neuen D600 ist die Gefahr der Unschärfe durch Verwacklung. Selbst mit Stativ reicht die kleinste Erschütterung bei der D800 aus um die Aufnahme zu verwackeln. Stativ und Stativkopf müssen hier einfach passen. Hauptsächlich bin ich daher mit dem Vanguard Alta Pro 283CT und dem Sirui K-20X unterwegs. Es muss aber nicht Carbon sein -wichtig ist nur, dass es stabil ist. Reisestative kannst du hier vergessen.

Ich weiß natürlich, dass man die DX nicht mit FX vergleichen sollte. Es ist wie mit Äpfel und Birnen… Gerade für Landschaftsfotografen und hier schließe ich Architektur usw. mit ein, überzeugt mich aber ein FX Sensor weit mehr als die DX Generation. Wie man beim Hersteller Nikon sieht, setzt dieser ja nun auch im Einsteiger Segment auf das Vollformat. Von einer potenziellen D400 habe ich schon lange keine Gerüchte mehr gehört. Klar, dass jetzt die Natur/Tierfotografen kommen und sagen, die Brennweitenverlängerung ist schon von Vorteil. Sind wir doch mal ehrlich. Selbst bei 24 Megapixel wie sie die neue D600 hat, wer braucht das noch. Die Auflösung ist so hoch, dass man den gewünschten Bildausschnitt auch nachträglich bestimmen kann – sage ich jetzt mal unwissend in den Raum hinein. Richtig interessant wird es aber erst bei der Preisgestaltung. Die D300 kam neu rund 1700 Euro. Die D600 kostet gerade mal 200 Tacken mehr. Also wenn eine potentielle D400 tatsäclich geplant ist, dann muss diese sehr viel wenig kosten also damals die D300/s. Ich bin gespannt, ob hier noch was geht…

Hier hab ich noch die zweite Aufnahme, die ich unterhalb der Fälle auf der kanadischen Seite gemacht habe. Das war vielleicht ne wässrige Angelegenheit.