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Death Valley

Fotografie, Unterwegs

Ice cold wadda wadda… und der erste Tag in Death Valley

2. April 2013

Vegas - Ceasars PalaceJa, genau wadda wadda. Dieser Spruch hat uns quasi überall in Las Vegas begleitet. Bei um die 32 Grad im Schatten verbraucht man aber auch Unmengen davon. Aus diesem Grund haben wir am letzten Tag in Vegas unseren Kofferraum mit rund 8 Gallonen Wasser für die kommende Reise ins Death Valley gefüllt.

Vegas liegt nunmehr hinter uns und ich die schreibe diesen Beitrag aus dem Longstreet Inn, welches irgendwo am Highway 373 rund 35 Minuten vom Death Valley entfernt liegt. Der erste Tag ist schon vorbei, Zeit also mal ein kurzes Resümee in Sachen Fotografie zu ziehen. Im Großen und Ganzen kann man sagen… es ist eine Herausforderung. Ich dachte eigentlich schon, dass NYC letztes Jahr ein dicker Brocken im Hinblick auf Foto-Möglichkeiten ist. Pustekuchen, in Vegas wird man förmlich erschlagen. Leuchtreklamen, Monster-Hotels, super breite Straßen aber vor allem Milliarden von Menschen, die einem förmlich das Stativ umtreten, wenn man nicht aufpasst. Gerade Nachtfotografie kann hier zum Alptraum werden. Das zeigt aber auch warum es nur so wenige unterschiedliche Nachtaufnahmen der Lichterstadt in der Wüste gibt. Um dennoch ein wenig die Atmosphäre einzufangen, sind wir an zwei darauffolgenden Tagen jeweils um kurz nach 5 Uhr morgens aufgestanden um hier ungestört mit den Stativen arbeiten zu können. Interessant waren die morgendlichen Ausflüge auch für die Streetfotografie, da die Party-Menschen so langsam nach Hause gehen…

Abseits vom Strip sieht man das wahre Vegas und das ist so ganz und gar nicht Glamour und Glitzer… Ich glaube, die Schere zwischen Arm und Superreich ist hier wirklich deutlich auf den Straßen zu sehen – vielleicht sogar mehr als anderswo. Diejenigen unter euch, die schon mal dort waren, wissen was ich meine…. Diese Eindrücke lasse ich eher auf mich wirken, als sie fotografisch festzuhalten. Ich möchte nicht vom Elend anderer profitieren.

Einige folgen mir ja schon auf meinem Instagram Fotostream, was mich natürlich ganz besonders freut und ich muss auch sagen, dass die iPhone Kamera wirklich keine schlechte Figur macht. Hätte ich nicht gedacht. Wie ihr wisst, bin ich erstmals auch mit der Großformat Kamera unterwegs und ehrlicherweise hatte ich mir das ein wenig einfacher vorgestellt. Nicht, dass die Kamera irgendwelche Probleme macht, aber die Nutzung gestaltet sich schwierig. Grund ist das Wetter, was derzeit so gar nicht passen will. Wir hatten jetzt zwei Tage mit extremen Wind zu kämpfen – hinzu kam auch noch Sand und das verträgt sich so ganz und gar nicht mit der dicken Berta. An dieser Stelle fällt mir gerade ein, dass ich extra für dieses Trip alle meine Planfilme mitgenommen habe, da mir hier einfach noch die Erfahrungswerte in Sachen „Wieviele Negative benötige ich eigentlich…“ fehlen. Noch steht zwar der größte Teil der Reise bevor, aber vielleicht hätte ich doch nicht meine gesamten 130 Negative mitnehmen sollen. Hinzu kommt noch, dass diese auf der Rückreise wieder durch den Handgepäckscanner wandern. Kodak gibt zwar an, dass bis zu fünf Scanvorgänge wohl keine Auswirkung haben, dennoch bin ich mir hier unsicher. Vielleicht hat ja einer von Euch hier genauere Infos.

Im Moment läuft es also fotografisch gesehen etwas auf Sparflamme. Ich kann nur hoffen, dass sich das noch ändern wird und auch das Wetter für die dicke Berta mitspielen wird. Heute gehts mit dem Jeep zum Racetrack Playa – bin schon gespannt auf die „Moving Rocks“

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke, aufgenommen mit dem iPhone…

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