Schlagwort

Design

Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Selbstversuch – Mit oder Ohne?

20. März 2015
BlogTimes - Neues Design

Altes Layout mit Seitenleiste

Wie ihr wisst habe ich BlogTimes kürzlich ein neues Layout verpasst, welches ich nun nochmals geändert habe. Hauptgrund ist mehr oder weniger ein Selbstversuch ob die Seitenleiste (wie im Beitragsbild) für Blogs noch notwendig ist oder nicht.

Ich behaupte mal, dass rund 90 Prozent der Blogs eine oder gar zwei Seitenleisten auf ihrer Seite integriert haben. Zum einen als Navigationshilfe und zum anderen für Werbebanner und Affiliate Programme. Während ich ersteres vielleicht noch für sinnvoll halte, sind die Zeiten für Werbebanner in der Seitenleiste vorbei. Ich vergleiche das mal mit Betriebsblindheit. Die Positionen verändern sich nicht und befinden sich routinemäßig auf der rechten oder linken Seite des Hauptinhaltes eines Blogs. Ich gehe mal davon aus, dass die Leser (vor allem wiederkehrende) rein visuell gesehen den rechten Bereich der Seite sowieso keine Beachtung mehr geschenkt haben – ergo, das ganze Zeugs überflüssig war. Weiterlesen

Dies und Das

Neues Gewand…

28. Januar 2015

BlogTimes - Neues Design

Ich hatte es ja schon angekündigt, aber nun wollte ich doch nicht mehr bis März für die Neugestaltung von BlogTimes warten. Nach mehr als 3 1/2 Jahre hat das alte Theme nun wirklich ausgedient.

Die Suche nach (passenden) WordPress Designs kann echt zur Qual werden. Die Auswahl ist riesig, gerade wenn man kein Gratis-Theme nutzen möchte. Fündig wurde ich bei Envato-Market, respektive bei Themeforest. Dort gibt es ja schon lange nicht mehr nur Themes, sondern alles mögliche für die Online-Gestaltung. Ich wollte es einfach und suchte mir ein relativ neutrale gestaltetes Theme und habe mich letzten Endes für Hemlock entschieden (Das spart euch den Rechtsklick für den Seitenquelltext :-)).

Weiterlesen

Dies und Das

Compagnon – Taschen kann man nie genug haben…

4. Dezember 2013

Compagnon Fototasche

Vor ein paar Wochen habe ich ja den Tilopa von F-Stop vorgestellt und diese als meine beste Fototascher ever bezeichnet. Sie ist es auch nach wie vor, vorallem wenn ich auf Fotoreisen gehe.

Doch für den alltäglichen Gebrauch ist der Fotorucksack etwas zu groß. Da verliert sich einfach die Fotoausrüstung drin. Für meine Städtetrips nehme ich daher ab und zu auch meine Ari mit. Ich gebe zu, ich lege viel Wert auf stylishe Sachen und daher muss es ab und an auch was neues sein und hier kommt die Tasche von Vitalis und Valentin ins Spiel. Die beiden haben sich vor ein paar Jahren Gedanken über den Style der Kamerataschen gemacht und herausgekommen ist die Compagnon – eine coole und funktionale Ledertasche für Fotografen die seit einem Jahr im deutschsprachigen Raum verkauft wird.

So, nun wollen die beiden expandieren und vielleicht auch neue Produkte auf dem Markt bringen. Um diese ganzen Geschichten zu finanzieren, haben sie sich für eine Crowfunding Kampagne entschieden. Unterstützt die beiden auf Indiegogo und erhaltet beim Kauf einer Compagnon einen Nachlass auf den regulären Preis. Der Stilpirat aka Steffen Böttcher hatte sie beispielsweise auf seinem Trip durch Vietnam und war super zufrieden. Wer die Kampagne unterstützen möchte, der folgt einfach diesem Link -> compagnon – leather camera bag

Der Stilpirat über seine compagnon Fototasche… from compagnon on Vimeo.

Ich konnte den Jungs übrigens je ein Compagnon Notizbuch und eine Leder-Objektivbeutel für meine Leser abschwatzen. Ich werde die zwei Sachen an einen von Euch verschenken. Alles was ihr machen müsst – einfach in den Kommentaren schreiben, welche Fototasche ihr aktuell nutzt. Den Gewinner wähle ich dann per Zufall aus.

Notizblock und Objektivbeutel

Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Nikon DF – Die eierlegende Wollmilchsau unter den Systemkameras?

11. November 2013

Nikon DF-Schwarz

Nikon F3HP

Als bekennder Nikon-User muss ich hier natürlich auch ein wenig meinen Sermon dazugeben. Nachdem es jetzt einige Wochen gedauert hatte, bis Nikon die Katze aus dem Sack gelassen hatte, wurde die neue DSLR /Systemkamera (wie auch immer sie auch genannt wird) vorgestellt.

Da ist sie nun, schaut aus wie eine analoge Kamera im F-Design aber mit Technik von heute (und gestern) und will im Retro-Look die Käufer überzeugen. Auf den ersten Blick sag ich mir  geiles Teil – sieht einfach nur stylish aus. Gräbt man ein wenig tiefer relativiert sich das ganz schnell wieder. Mannnn, Nikon – die Vorteile solch einer Kamera habt ihr mit wichtigen, fehlenden Funktionen/Ausstattung gleich wieder zunichte gemacht.

Die Verwendung manueller Objektive bei Nikon Kameras ist nichts seltenes, wird aber bei der Retro- F Kamera angeprießen, als ob diese Funktion keine andere Kamera hätte. Das Problem ist aber, dass sie immer noch den gleichen beschissenen Leuchpunkt für die manuelle Fokussierung verwendet wie bei allen anderen Kameras auch. Bis man hier manuell ordentlich scharf gestellt, hat ist Weihnachten vergangen. Ich bin mir sicher, dass es für Nikon eine Leichtigkeit wäre einen Schnittbild Indikator (vielleicht auch digital eingeblendet wie die Gitterlinien) zu basteln. Wenn schon Retro, dann darf sowas nicht fehlen.

Prisma ist genau so eine Sache. Nikon F3 HP Prisma abbauen, andere Mattscheibe einlegen  fertig. Super durchdacht aber bei der neuen DF nicht umgesetzt. Nach außen schaut es zwar so aus als ob man ihn abnehmen könnte, aber es verbirgt nur ein ganz normaler 100 Prozent Sucher darunter. Arrrgg!

Nochmal kurz zurück zur Fokussierung. Es wird ja der Sensor der D4 verwendet aber ein Fokusmodul der D600, was eh schon zu Unmut geführt hat, weil die Fokusfelder nicht weit genug über den gesamten Ausschnitt verteilt sind. Warum nimmt man eigentlich das Fokusmodul der D600 und nicht der D4, wenn der Sensor schon davon ist?! Warum eigentlichauch D4 – hätte man doch auch die 36MP der D800 nehmen können. Na, das weiß wohl nur Nikon!!! Einige haben sich bereits über die fehlende Video-Funktion und über nur einem vorhanden Kartenslot beschwert. Das wäre mir jetzt egal. Video passt auch nicht richtig zu dieser Kamera. Wer richtig DSLR-Video betreibt, der macht das eh nicht aus der freien Hand ohne Steadycam und Co. Außerdem das Teil auf ein Rig schnallen, schaut auch doof aus.

Ein Klappmonitor wäre doch auch nicht schlecht gewesen – so als grundsätzliche Ausstattung. Für die Puristen wäre das vielleicht auch ein zusätzliches Kaufargument. Verkehrt herum eingeklappt wirkt die Kamera noch mehr „Retro“ für diejenigen, die  ihre Aufnahme nicht sofort auf den Kamerarückseite sehen wollen.

Ehrlich gesagt, ich hatte mehr von Nikon erwartet. Da wird solange um den heißen Brei mit Videos usw…herumgemacht und heraus kommt eine FX-Kamera im F-Gehäuse. Wo ist den jetzt die Revolution oder hab ich was nicht mitbekommen? 3.000,00 Euro –  Dreitausend Euro werden für die DF inkl. Retro 50mm fällig. Quasi der gleiche Preis (nur in DM) wie bei den alten F-Modellen. Ein Tausender weniger hätte auch gereicht im Hinblick auf die verwende Technik.

Keine Frage, die Kamera macht sicherlich tolle Aufnahmen, herausragende Qualität ist ihr bestimmt auch sicher. Doch ist das die eigerlegende Wollmilchsau auf die Kameraliebhaber und Fotografen gewartet haben, wie es sich Nikon gewünscht hat? Ich weiß es nicht. Für mich ist sie nichts ganzes und nichts halbes. Gerne lasse ich mich eines besseren belehren und vom Gegenteil überzeugen. Liebes Nikon-Team, stellt mir eine Kamera und Objektiv zur Verfügung und ich schreibe euch einen ehrlichen Beitrag!! Jedenfalls scheint Nikon mit der DF nicht so erfolgreich zu sein, wie in den ersten Tagen nach Vorstellung der D800. Die Vorbestellung liegen nicht annähernd auf dessen Niveau. Vielleicht sollte man sich bei Nikon mal mit der Preispolitik beschäftigen!

Quelle Bilder: Nikon und BlogTimes