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Dies und Das, Fotografie

Nik Software und der Google-Service

4. Mai 2013

Nik-Software by GoogleGoogle hatte vor nicht allzulanger Zeit die PS und Lightroom*-Plugin Schmiede NIK-Software übernommen und verkauft mittlerweile die gesamte Collection für nen Appel und Ei – umgerechnet für 149 Dollar. Was ging hier für ein Aufschrei durch die Reihen, auch von meiner Seite.

Im Grunde auch zurecht, denn wie viele andere hatte auch ich vor kurzem noch den vollen Preis für zwei Plugins bezahlt und nun verramscht Google quasi die Collection. Naja, kann man nicht ändern. Zumindest können sich nun auch diejenigendie Plugins leisten, die vorher der Preis abschreckte. Immerhin wird so auch den Raubkopien ein wenig entgegengewirkt – eigentlich auch ne gute Sache.

Doch wie schauts eigentlich mit dem Support aus, wenn man mal Probleme oder auch Fragen haben sollte. Das habe ich die Tage mit einer Anfrage nach einen kostenlos Upgrade auf die gesamte Collection getan. Der Grund für meine Anfrage war eigentlich eine Mail von NIK-Software an bereits bestehende Lizenzträger auf die gesamte Collection kostenlos upzugraden. Ich glaube dies wurde damals vor dem Hintergrund gemacht, da die zukünftige Preisgestaltung die registrierten Nutzer vielleicht total verärgert hätte.

Nun, die Mail wurde bei mir wohl vom Spam-Filter gelöscht und erst durch einen Foreneintrag wusste ich über diese Aktion Bescheid. Als ich meine Anfrage über das Supportformular abgeschickt habe, habe ich eigentlich nicht mit einer schnellen Antwort gerechnet. Doch bereits am nächsten Tag hatte ich diese im Mailordner mit dem Hinweis, dass man meiner Anfrage gerne nachkommen würde, wenn ich eine meiner beiden Produktlizenzen mitteile. Gesagt, getan… Bereits einen Tag später hatte ich den Download-Link im Postfach. Hut ab, Google – das ist wirklich ein Service. Ich kann nur hoffen, das der Support auch in Zukunft so schnell reagieren wird.

Service hin oder her und ich weiß auch nicht ob Google die Plugins weiter entwickeln wird (wünschenswert wäre es) aber wenn ihr effektiv und schneller eure Fotos bearbeiten wollt, dann sind das die besten derzeit erhältlichen Filter-Plugins. Allem voran im Hinblick auf das jetzige Preis/Leistungsverhältnis. Für gerademal 149 Dollar erhält man das komplett Paket, wenn man bedenkt, dass früher ein Plugin 199 Euro gekostet hat – Autsch!

Wer von euch nutzt eigentlich die Plugins, vorallem welches? Zufrieden? Mac oder Windows?
*Amazon Link

Fotografie, Nachgedacht

Meine Presets für Lightroom 4

5. März 2013

In der letzten Zeit erhalte ich via Facebook und per Mail immer wieder Anfragen nach meinen Presets für Lightroom 4 und ob man die nicht irgendwo downloaden kann. Sorry, aber das ist derzeit nicht möglich. Zum einen wurden die meisten Aufnahmen sehr individuell bearbeitet und zum anderen habe ich anstatt Lightroom das gute alte Photoshop genutzt. 

Doch mit dieser Aussage möchte ich euch natürlich nicht abspeisen und das wäre auch kein Beitrag wert, also habe ich mir die Lightroom Presets und deren Erstellung mal etwas genauer angeschaut. Natürlich wäre es ein Einfaches, nach getaner Bildbearbietung ein Preset davon zu erstellen und euch zum Download anzubieten. Wenn ihr aber mal durch eure eigenen Aufnahmen schaut, dann werdet ihr sofort feststellen, dass sofern die Aufnahmen nicht am gleichen Tag, am gleichen Ort und zur relativ gleichen Zeit fotografiert wurden, die Aufnahmen eben in Sachen Belichtung, Kontrast usw… nicht gleich sind. Das ist aber in meinen Augen die Voraussetzung, dass ein Preset auch bei mehreren und nicht nur bei einer einzigen Aufnahme wirkt.

Ich habe mir daher ein paar Gedanken gemacht und möchte, sofern überhaupt von euch gewollt, meine Presets nach ganz bestimmten Vorgaben anlegen. Welche das sind, verrate ich an dieser Stelle noch nicht, da ich zunächst mal schauen muss, ob sich das überhaupt umsetzen lässt. Ziel ist es, mit meinen zukünftigen Presets eine Reihe von Aufnahmen zu bearbeiten, die anschließend vom jeweiligen Effekt auch profitieren und nicht wie Sch… aussehen. Genauer gesagt bedeutet es, dass die Presets nur dann wirken, wenn auch die passende Aufnahme dazu vorliegt. Erfüllt die Aufnahme diese bestimmten Kriterien, wirkt auch das Preset. Auch wenn sich das alles jetzt ein wenig komplitziert anhört und ihr euch fragt, wie soll ich denn diese Kriterien erfüllen. Keine Angst, dass wird ganz einfach – Ihr habt alle schon mal solche Bilder erstellt.

Doch bevor ich mir die ganze Arbeit mache, würde ich gerne von Euch wissen, ob überhaupt an solchen doch relativ speziellen Presets Interesse besteht? Wieviele es letzten Endes werden kann ich jetzt noch nicht sagen. Das liegt ganz an deren Umsetzung. Sie werden wohl auch ne Kleinigkeit kosten, aber Mega Summen verlange ich natürlich nicht. Es wird sich wahrscheinlich zwischen einem und zwei Euro Pro Preset bewegen. Wenn genügend Verschiedene zusammen kommt, gibts auch ein BlogTimes – Presets-Pack! So, was sagt Ihr dazu?

Dies und Das

Neues Firmware-Update 1.02 für die Nikon D4

4. Juli 2012

Nikon hat heute ein neues Firmware-Update für die Nikon D4 rausgebracht. Folgende Probleme und Funktionen wurden in der Version 1.02 behoben oder respektive hinzugefügt.

  • Speicherkarte formatieren kann nun zu Benutzerdefiniertes Menü hinzugefügt werden.
  • Der Gamut von auf dem Monitor der Kamera dargestellten Adobe RGB-Bildern wurde nun geändert. Dies ermöglicht eine lebendigere Anzeige der Bilder.
  • Die Stabilität von Netzwerkverbindungen bei Auswahl der Option FTP-Upload wurde erhöht.
  • Bei der Aufnahme von Filmen mit einem Objektiv mit Blendenring, Belichtungssteuerung [P] oder [S] und Festlegung von Blendenring für die Individualfunktion f10: Einstellräder>Blendeneinstellung, die kleinste Blendenöffnung wurde angewendet. Dieses Problem wurde behoben.
  • Bei Aufnahme eines Fotos während der Filmaufzeichnung und Auswahl von 1920 ×1080; 30 Bilder/s; Beschnitt, 1920 × 1080; 25 Bilder/s; Beschnitt oder 1920 × 1080; 24 Bilder/s; Beschnitt für Videoeinstellungen>Bildgröße/Bildrate sowie Standbild speichern für die Individualfunktion g4: Auslöser wurde in Capture NX 2 oder ViewNX 2 angezeigt, die Position des angezeigten Fokusmessfelds wich von der tatsächlichen Aufnahmeposition ab. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wenn versucht wurde, eine Speicherkarte zu formatieren (Systemmenü > Speicherkarte formatieren), während die Kamera im HTTP-Server-Modus mit einem Netzwerk verbunden war, reagierte Kamera nicht mehr. Dieses Problem wurde behoben.

Hier gehts zum Download – beachtet aber die Installationshinweise – > Firmware-Update Nikon D4

Gerade der Punkt zwei dürfte auch für D800 Besitzer interessant sein. Mit dem gleichen Problem hat ja auch die D800 zu kämpfen, obwohl es mir persönlich eigentlich gar nicht so stark auffällt. Wie dem aus sei, somit dürfte es nicht lange dauern, bis auch für die D800 ein neues Fimware-Update veröffentlicht wird.

Bücher, Fotografie

Straßenfotografie – vier ebooks, die sich lohnen…

27. April 2012

Vielleicht kennt sie der eine oder andere bereits von euch, aber da Weiterbildung bekanntlich nicht schadet und ich mich selber verstärkt der Straßenfotografie widmen möchte, habe ich mich mal auf eine kleine Internetrecherche begeben.

Et voila mein Ergebnis, was sicherlich nicht schwer zu finden war, aber vielleicht doch etwas für euch sein könnte. Herausgeber der ersten drei, wirklich sehr lesenswerten ebooks ist der Schweizer Fotograf Thomas Leuthard von 85mm.ch. Während das erste seiner Bücher „Going Candid“ eher die Grundlagen der Straßenfotografie behandelt, möchte das zweite ebook „Collecting Souls“ darauf aufbauen und euch zeigen, wie man mit dieser Art der Fotografie dem Betrachter Geschichten erzählen kann. Ebenso hilft es euch dabei den eigenen persönlichen Stil zu finden.

Das dritte Buch von ihm ist in meinen Augen eher eine Spezialisierung innerhalb der Straßenfotografie. Her geht es ausschließlich um Straßen-Porträtfotografie mit all ihren Schwierigkeiten und Hindernissen, welche aber letzten Endes zu ausdrucksstarken Aufnahmen führen können. Gerade die Close-ups sind für Anfänger ja die reinste Qual. Dazu zähle ich mich im Grunde auch….Ich sehe mich schon mit der Kamera im Anschlag auf dei Personen zugehen, kurz auf den Auslöser drücken um dann schnell wieder das Weite zu suchen. Ganz nach dem Motto “ Arme und Beinen ergeben einen rotierende Scheibe“. Man weiß ja schließlich nie, wie der Fotografierte reagieren wird. Am Ende krieg ich noch eins aufs Maul…. Das muss nun wirklich nicht sein! Natürlich entgeht man dieser Gefahr, wenn man ein starkes Teleobjektiv nutzt, aber gerade die Nähe zum Motiv durch die „Normalbrennweiten“ macht diese Art der Fotografie so interessant. Mit dem Tele wird eigentlich nur alles gestaucht.

Das vierte Buch ist von Alex Coghe und im Gegensatz zu Thomas fotografiert er auch in Farbe. Auch wenn die originäre Straßenfotografie (à la Bresson) in schwarzweiß begonnen hat, so lassen sich durch die Farben auch viele Emotionen ins Bild übertragen. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Straßenfotografie gerade von der „Farblosigkeit“ lebt, da der Betrachter sich besser auf das Motiv konzentrieren kann.

Die ebooks sind übrigens alle als kostenloser Download erhältlich (Englische Sprache). Ich denke, da kann man nichts falsch machen.

Kennt ihr eigentlich weitere ebooks zum Thema Staßenfotografie?