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Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

What’s up in 2015 ?

9. Januar 2015

Outside for 10mins... Winter in Canada :)

Schon wieder 10 Tage vorbei (in Worten zehn!). Ich fühle mich gerade so, als ob ich angeschnallt an einem Schikansen klebe… Die Zeit rennt einfach so vorbei! Ich weiß, es ist nur das Gefühl. Was ich brauche sind einfach mehr Ersterlebnisse für 2015. Nachdem ich mich aus dem Jahresendtiefschlaf – Gähhnnn – Streeeeeck! – befreit habe, geht’s nun mit voller Kraft ins neue Jahr.

Wie letztes Jahr um diese Zeit bin ich wieder mit meiner Printproduktion beschäftigt. Nachdem ich vor ein paar Monaten alles „totally handmade“ umgestellt habe, komme ich aktuell kaum zum Schreiben von Artikeln. Gefällt mir gar nicht und muss sich wieder ändern.

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Fotografie, Mitgemacht

1800 Tage online – wie doch die Zeit vergeht…

15. Mai 2014

Canada Day 2012 - Firework - study 3

Am 25. Mai 2009 beginne ich ernsthaft über die Fotografie zu schreiben. Bilder haben keine Keywords und ich will meine Fotografie bekannter machen. Ich entdecke die Möglichkeit zu bloggen. Auch wenn die Bloggerwelle schon Jahre zuvor nach Deutschland schwappte. Für mich ist alles neu und so wage ich einen Anfang. Die ersten Monate vergehen… Nichts, keine Kommentare. Ich schreibe weiter, über alles und jede noch so kleine Info, die ich interessant finde. Ich habe keine Ahnung von SEO, Keywords, Optimierung usw. Das alles ist mir fremd. Weitere Monate vergehen und schon ist ein Jahr vorbei. Ich finde Gefallen am Schreiben und mache weiter…

Diesen Monat ist BlogTimes fünf Jahre online und zählt im deutschsprachigen Raum zu den bekannten Fotografieblogs. Die Inhalte haben sich geändert, Kommentare gibt es zu jedem Beitrag und wem hab ich das ganze zu verdanken? Euch natürlich!

5 Jahre ist schon ein beachtliche Zahl im Bloggerleben und aus diesem Grund habe ich diesesmal mehr als nur ne Kleinigkeit. Ganz besonders möchte ich mich bei F-Stop bedanken, die mir nicht nur eine Tasche, sondern gleich zwei zur Verfügung gestellt haben. Gleicher Dank gilt Sigma und Saal Digital. Ich werde die Preise nach dem Zufall unter allen Kommentaren verlosen, wenn ihr mir eine der folgenden Fragen beantwortet. Bis zum 25 Mai. 2014, dem eigentlich Geburtstag von BlogTimes läuft die ganze Sach hier. Natürlich könnt, dürft ihr auch zu allen drei Fragen etwas schreiben. Das würde mich sogar sehr freuen.

  • Stell dir vor, du bekommst 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bedingung, du musst sie in die Fotografie investieren. Was würdest du damit anstellen?
  • Stell dir vor, du erhältst die Möglichkeit einer Solo-Ausstellung. Bedingung. du musst dem fragenden Publikum deine Beziehung zur Fotografie erklären und warum du dich ausgerechnet für dieses Genre entschieden hast (People, Landschaft, Reisen, Makro usw…)
  • Stell dir vor, für ein Assignment hast du die Wahl zwischen einer Vollformat DSLR und einer analogen Großformatkamera mit 30 Planfilmen. Nach Abschluss darfst du einer der Kameras behalten. Für welche Kamera entscheidest du dich und warum?

Ja, ich weiß diese Fragen erfordern ein wenig Hirnschmalz und lassen sich nicht so einfach mit Ja oder Nein beantworten. Hauptgrund für diese Art der Fragen ist in meinen Augen die damit verbundene Ausseinandersetzung mit der Fotografie, abseits der ganzen Technik, Bilderposterei auf FB und Co. Im Grunde geht es darum, was Fotografie für dich bedeutet!

Diese Preise habe ich für Euch

Einen F-Stop GURU in Foliage Green inkl. ICU (Wert knapp 260 Euro)

F-Stop Logo

Eine Springfield Millar (Silver Sage) ebenfalls von F-Stop und einen fetten Gutschein von SAAL Digital im Gesamtwert von 150 Euro

Springfield Millar Silver Sage  Logo Saal Digital

Außerdem hab ich auch noch einen coolen Bildband, der von Sigma zur Verfügung gestellt wird. „Our World Tour – Eine fotografische Reise um die Erde“* von Mario Dirks anbieten. 2011/2012 war Mario Dirks als SIGMA World Scout für ein Jahr auf Weltreise – mit dem Ziel die schönsten Orte und Motive dieser Erde fotografisch festzuhalten. Die eindrucksvollen Ergebnisse und Erlebnisse seiner Reise gibt es nun zusammengefasst in diesem Bildband zu bewundern.

Our World Tour - Eine-fotografische Reise um die Erde

Ich selbst möchte natürlich auch noch eine Kleinigkeit besteuern. Zusätzlich zu den oben genannten Preisen kann sich ein Leser über eine meiner limitierten Resin-Editionen freuen. Einzige Bedingung…. Diesen Beitrag über eure sozialen Netzwerke teilen und mir im Kommentarfeld schreiben wo ihr ihn geteilt habt. Sei es auf der eigenen FB oder Google+ Seite oder über Twitter und sonstige Kanäle.

Limited Resin Edition - Ronny Ritschel Photography
*Amazon Link

 

Bücher, Fotografie

Buchrezension: Autos Fotografieren – Technik, Gestaltung, Praxis

1. Januar 2012

Frohes neues Jahr meine lieben Leser! Der erste Beitrag für 2012 ist mal wieder eine Buchrezension. Knapp 350 Seiten stark ist das Buch von Rainer Zerback, welches sich nur mit dem Thema „Automobil“ beschäftigt. Auf den ersten Blick habe ich gedacht, was für ein dicker Wälzer und nur über das eine Thema. Das kann doch nichts werden, oder doch!?

Auf den zweiten Blick wurde ich positiv überrascht. Obgleich sich die ersten 90 Seiten nur um grundlegende Aufnahmetechniken drehen – die natürlich in anderen Bücher ebenfalls zu finden sind, beschäftigen sich mehr als 170 Seiten mit dem Thema Bildgestaltung und das bei einem doch sehr speziellen Fotothema. Angesprochen wird zum Beispiel, die Wahl des Ausschnitts, des Zeitpunkts, die Haltung der Kamera, die Gestaltung der Bildfläche, die Erzeugung von Bildtiefe uvm… Quasi, wie man so ein Auto in Szene setzten kann!

Das ist ja alles gut und schön, aber wo bitte kann ich denn diese ganzen Dinge anwenden? Auch daran hat der Autor gedacht und beschreibt auf weiteren 130 Seiten, wo der Leser unter anderem diese Autos finden und fotografieren kann. Dass es sich herbei vorwiegend um Luxus-Karossen, wie den Aston Martin, Mercedes SLR oder den Maybach handelt, ist eigentlich verständlich, denn das Buch soll ja auch ansprechend bebildert sein.  Aufnahmen des heimischen Wagens, sucht man also vergeblich. Ist aber auch nicht schlimm, denn als Auto-Enthusiast geht man ja sowieso auf die großen Automobil-Messen, Museen und Fan-Treffen. Schrottplätze, Stunt- und Motorshows sind ebenso Spielpätze des Automobil-Fotografen, so der Autor.

Den Leser erwartet sowohl die Automobil-Fotografie im Outdoor-, als auch im Indoor (Studio)bereich. Das Letzteres für den Hobby-Automobilfotografen sehr wahrscheinlich nur in Ausnahmefällen in Betracht kommt, hat der Autor wohl bedacht und beschreibt es relativ kurz. Das letzte Kapitel widmet sich dem Bereich der digitalen Bildbearbeitung. Auf ca. 30 Seiten findet der Leser in relativ kurzen, aber verständlichen Abschnitten alles zum Thema Werkzeuge, Farbkorrektur, Transformieren, Bildmontage usw…. Für die Meisten von euch werden die letzten Seiten eher zum Nachschlagen sein.

Fazit:
Ich selbst habe mich mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt, finde aber die beschriebenen Möglichkeiten sehr interessant. Ich denke auch, dass man viele Dinge auch in andere Bereiche der Fotografie anwenden kann. Das einzige was mir nicht gefallen hat, sind die doch sehr überschärften Abbildungen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dennoch gibt es von mir eine Empfehlung. Mit knapp 45 Euro ist es wahrlich kein Schnäppchen, bietet aber für den interessieren Automobil-Fotografen sehr viel Inspiration.

Amazonlink zum Buch: Autos Fotografieren – Technik, Gestaltung und Praxis

Kennt einer von Euch dieses Buch? Wenn nicht, auch nicht schlimm, aber vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Auto-Enthusiasten und Euch, der dieses Buch haben möchte. Ich verlose mein Rezensionsexemplar. Einfach bis übermorgen den 03.01.2012 einen Kommentar hinterlassen, warum euch dieses Buch interessieren könnte.

Update vom 06.01.2012:
So der Gewinner ist ermittelt. Herzlichen Glückwunsch an Sören, du kannst dich nun über ein neues Fotografiebuch freuen. Eine Mail ist gerade an dich rausgegangen.

Bücher, Fotografie, Testberichte

Buchrezension – 52 Fotografische Projekte

28. Oktober 2011

Anfang Oktober habe ich euch das erste Buch „Digitale Landschaftsfotografie – Fotografieren wie Ansel Adams und Co.“ vorgestellt. Während gerade weitere Bücher vom mitp-Verlag auf dem Weg zu mir sind, dreht sich heute alles um das Buch „52 Fotografische Projekte – Kreative Foto-Arbeiten für experimentierfreudige Bildkünstler„.

Die Zahl 52 hab ich doch schon mal irgendwo gehört. Genau, das Jahr hat 52 Wochen und somit habe ich automatisch an Wochenprojekte gedacht – sind es aber nicht. Es handelt sich genauer gesagt um 52 Themenbereiche (Miniworkshops wie es der Autor nennt) sowohl für die digitale als auch für die analoge Fotografie. Auf knapp 300 Seiten zeigen 21 Fotografen (angefangen vom Autodidakt bis hin zum Profi) ihre kreativen Bildideen und deren Umsetzung. Der Auszug beschreibt das Buch als Ideengeber für die wöchentliche  Inspiration für Fotografen. Hmm, ich sehe das anders. Für mich sind es eben nur Themengebiete, auch aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Kameratechnik – Analog und Digital.

Wer gerade mit der Fotografie angefangen hat und sich bereits mit den grundlegenden technischen Eigenschaften der Kamera vertraut gemacht hat, für den bietet das Buch wertvolle Tipps um etliche interessante fotografische Ansätze zu verfolgen. Nachfolgend eine Auswahl der behandelten Themengebiete.

  • Lightpainting
  • Alltägliche Motive
  • Froschperspektive
  • Reflexionen
  • Silhouetten
  • Landschaften
  • Touristenklischees vermeiden
  • Minimalismus
  • Redscale Fotos
  • Cross-Entwicklung
  • Lochkamera
  • Polaroid
  • usw…

Die Themengebiete werden relativ knapp auf zwei-drei Seiten beschrieben, was für einige völlig ausreichend ist. Bei anderen wiederum hätte ich mir auf jeden Fall mehr Inhalt zum Thema gewünscht – z.B. das Thema S/W- oder Porträtfotografie. So komplexe Themen auf drei-vier Seiten zu quetschen finde ich nicht gerade passend. Hier empfiehlt es sich dann weitere, fachspezifischere Fotografiebücher zu lesen. Ein paar neue Sachen war allerdings auch für mich dabei – die Redscale Fotografie zum Beispiel. Bei dieser analogen Technik wird ein Film verkehrt herum belichtet. Je nach Lichtintensität und Belichtungsdauer erzeugt diese Aufnahmeprozess eine rötliche oder gelbliche Färbung des Filmmaterials. Zusammen mit einer Doppelbelichtung kommen hier meiner Meinung nach echt coole Ergebnisse raus.

Fazit:
Im Grunde finde ich das Buch nicht schlecht, es ist jetzt aber nicht der Überflieger. Dafür werden mir persönlich zu viele Themenbereiche auf einmal angeboten. Klar, natürlich bin ich kein Einsteiger mehr und konzentriere mich auf bestimmte Genres in der Fotografie – hier muss ich dann auch die Kirche im Dorf lassen. Ich denke daher, wie auch schon oben beschrieben, dass gerade Anfänger mit diesem Buch genug Inspiration für den eigenen fotografischen Weg finden werden.

Für Fortgeschrittene sehe ich das Buch eher als Zusatzwerk an, um vielleicht die eine oder andere Sache mal zu testen und auszuloten ob einem diese oder jene fotografische Stilrichtung gefällt. Mit knapp 35 Euro ist das Buch 52 Fotografische Projekte (Amazon Link) zwar kein Schnäppchen, in Anbetracht der Fülle der Infos aber durchaus wert.

Jetzt kommt wieder die übliche Frage an euch. Kennt ihr dieses Buch oder besitzt es vielleicht der eine oder andere von euch?