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Epson SC-P800 – Was soll ich sagen, er druckt!

12. August 2015

Epson SureColor P800

… und das sogar richtig gut. Nun muss ich aber ehrlicherweise gestehen, dass der neue Epson SC-P800* mein allererster Drucker für meinen fotografischen Arbeiten überhaupt ist. Ich hatte irgendwie nie richtige das Verlangen einen eigenen Drucker besitzen zu müssen. Das änderte sich, als ich vor ein paar Monaten angefangen habe mich neben der Fotografie auch mit dem Siebdruck zu beschäftigen. Hier hatte ich schon mal was dazu geschrieben.

Der Hauptgrund für den eigenen Drucker liegt vor allem daran, dass ich für die Erstellung meiner Transparenten Folien, die später die Grundlage für die Siebdruck-Belichtung sind, sehr hohe Schwarzwerte benötige. Dazu bedarf es natürlich nicht das neueste Equipment und es würde auch der 3880 ausreichen. Der ist nun aber schon mehr als 5 Jahre auf dem Markt und als Epson vor ein paar Monaten den Nachfolger angekündigt hatte, dachte ich mir – hier kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen kann ich den Drucker für meine Folien nutzen und zum anderen kann ich bis 17“ (DIN A2+) auf Fotopapier drucken.  Letzteres vor dem Hintergrund, dass sich die Nachfrage nach „kleineren“ Drucken bei mir häuft. Weiterlesen

Equipment, Fotografie

Stative, Stative und noch mehr Stative…

30. Juli 2013

Vanguard Abeo Plus 323CT - 6

Ja, es ist wieder Equipment-Zeit auf BlogTimes. Ich habe mal wieder ein Stativ bekommen, was aber vielmehr auf meinen Mist gewachsen ist. Vor kurzen hatte ich die neue Stativ-Modellreihe von Vanguard – Die Abeo-Serie auf der Webseite gesehen und gleich mal meine Kontakte spielen lassen und konnte so Vanguard ein neues ABEO Plus323CT* abschwatzen.

Die Bezeichnung „CT“ steht übrigens für Carbon Fiber Tripod und da ich ein Gewichtsfuchs bin, kommt für mich natürlich nur dieses Material in Frage, denn ich schleppe schon genug Ausrüstung (Analog und Digital-Equipment) durch die Gegend. Das Gewicht ist auch ein Grund warum die Schieber meiner 4×5 Filmehalter ebenfalls aus Carbon gefertig sind. Das aber nur mal am Rande.

Das ABEO 323CT ist, obwohl aus dem bekannten schwarzen Material gefertigt, kein Leichtgewicht. Es ist ein ausgewachsenes Männerstativ, welches sich bis auf stattliche 1.80M ausfahren lässt und ohne Kopf 2.4Kg auf die Waage bringt. Benötigt man die gesamte Mittelsäule nicht, kann man diese auch ausbauen und nur das Ende als Stativkopfhalterung nutzen – wieder ein paar Gramm gespart. Apropos Mittelsäule, diese lässt sich nicht kippen sondern fährt nur nach oben oder unten. Für mich kein großes Manko – hab ich beim Alta Pro auch nie benutzt. Zudem habe ich schon einige Stative samt Kameras umfallen sehen, weil man sorglos mit dem veränderten Schwerpunkt umgegangen ist.

Da ich schon im Besitz eines Carbon Stativs, des Vanguard Alta Pro 283CT* bin, muss ich natürlich auch einen ersten Vergleich ziehen. Zunächst sei gesagt, es sind schon zwei verschiedene Klassen. Zum einen die Höhe, das Gewicht, die Rohrstärke aber vorallem und das hat mich ganz besonders postiv die Verarbeitungsqualität überrascht. Ich bin mit Vanguard schon etwas länger im Geschäft und kann durchaus sagen, dass sich die Qualität der Produkte stetig verbessert hat. Während die ersten Köpfe und Stativ hier und da Schwächen hatten, kann ich gerade bei den aktuellen Produkten keinen Grund finden, diese nicht zu kaufen. Einige werden jetzt vielleicht sagen, dass ich mich in der glücklichen Situation befinde, hier und da Fotoequipment zu bekommen. Das stimmt, aber genau diese Umstände geben mir die Möglichkeit diese Sachen subjektiv und ganz persönlich zu beurteilen.

Vanguard Abeo Plus 323CT - 5

Um es gleich vorweg zu nehmen, dass Stativ ist meiner Meinung nach wirklich nur für Outdoor-Fotografie Enthusiasten gedacht oder für diejenigen, die eine schwere Hasselblad im Studio bedienen wollen – wenn ihr versteht was ich meine! Für ne Einsteiger DSLR oder einer spielgelosen Kamera ist das Teil der reine Overkill. Da würde ich lieber zum Alta Pro mit seinen 1,7Kg greifen oder etwas noch kleineres, bevor ich mir dieses fette Teil um den Hals schnalle. Für meine Zwecke ist es aber genau richtig. Gerade meine Großformatkamera verlangt nach einem stabilen Stativ und mit dem Abeo hab ich genau das gefunden. Natürlich würde es auch meine D800 mit nem fetten Telezoom ohne Probleme halten. Sowas muss ich gar nicht testen – das sieht man bereits mit bloßem Auge, dass das passt.

Vanguard hat mit dem Abeo wieder auf die üblichen Stativ-Schnappverschlüsse umgestellt. Hingegen verfügte das Alta über Drehverschlüsse um die Stativbeine zu lösen und zu arretieren. Mir persönlich ist es eigentlich egal, doch wenn es schnell gehen muss, dann bevorzuge ich lieber die Schnappverschlüsse. Ein weiterer, aber dicker Pluspunkt sind die eingefassten Spikes. Diese wurden endlich natlos in die Stativbeine integriert und machen einen viel stabileren Eindruck als die „Dreh mich raus – ich bin ein Spike  Teile“ des Alta Pro. Darüber werden bei Bedarf die Gummifüsse gestülpt und darüber ganz neu, kann man rießige Latschen aus Gummi anbringen. Perfekt für losen Untergrund oder auch für Schnee usw… Schade, dass ich das Stativ noch nicht auf einen meiner letzten USA-Reisen dabei hatte. Gerade im Death Valley hätte es sich bestimmt gut gemacht.

Das wars eigentlich schon mit meinen ersten Eindruck, der Rest wird sich im nächsten Einsatz zeigen. Hier ist aber noch nichts geplant – na vielleicht geht’s im Herbst noch mal auf Städte-Tour nach Chicago. Ich bin jedenfalls gespannt und hoffentlich werde ich bei soviel Vorschusslorbeeren nicht böse überrascht. Das Abeo Plus 323CT hat natürlich seinen Preis und ist mit knapp 400 Öcken (Amazon Link zum Stativ)  auch kein Schnäppchen. Vergleichbare Modelle andere Hersteller (beispielsweise das Manfrotto MT057C4*) liegen aber rund 170 Euro über dem Abeo und wiegen nochmals ein ganzes Kilo mehr – Wohlgemerkt auch aus Carbon. Immerhin sollte man beim Kauf auch bedenken, da muss ja noch ein Stativkopf drauf!!!

Zeit mal wieder euch eine Frage zu stellen. Welche Stativ-Hersteller nutzt ihr denn so und welches Material – Carbon oder Alu? Postive und auch Negative Erfahrungen sind gewünscht um vielleicht dem geneigten Lesern zukünftige Kaufentscheidungen zu erleichtern.

Vanguard Abeo Plus 323CT - 4

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Vanguard Abeo Plus 323CT - 3

*Amazon Link

Equipment, Fotografie

Handliches Reisestativ – Togopod Lina

13. September 2012

Co-Autor Nils hat das Togopod Lina getestet. Es ist quasi der kleine Bruder des Togopod Survival Pat. Halb so schwer und halb so teuer…Bin gespannt, ob es den kritischen Blicken von Nils bestanden hat. Das Survival Pat hatte bei mir wirklich eine gute Figur gemacht.

Tobias von Togopod war so nett mir das Reisestativ Lina zum Testen zur Verfügung zu stellen. Ich freute mich über den freundlichen Kontakt und die schnelle Lieferung. Der Versand erfolgte direkt im Originalkarton. Die Togopod Stativ Familie wächst ständig und sind in den verschiedensten Größen zu haben. Kommen wir erstmal zu den technischen Details vom Lina. Die Herstellerangaben hab nicht nachgemessen.
Packmaß 29 cm

  • Max. Arbeitshöhe 93 cm
  • Tragkraft: 3 kg
  • Gewicht: 1150 g
  • Preis bei Amazon: ca 67 Euro

Mit einem Packmaß von 29 cm ist Lina extrem klein und kompakt, das passt eigentlich immer in die Tasche. Schön ist, dass sowohl ein Kugelkopf als auch eine Tasche mitgeliefert werden. So muss nichts zusätzliches gekauft werden. In nicht ausgezogenem Zustand macht das Stativ einen standfesten Eindruck. Sobald allerdings die Stativbeine ausgezogen werden, wird es eine etwas wackelige Angelegenheit. Die Mittelsäule sollte unabhängig vom Hersteller bei dieser Art von Reisestativen also immer eingefahren bleiben. Die drei Auszüge lassen sich unabhängig von einander verstellen und erlauben zudem verschiedene Einstellwinkel. Im Gegensatz zu den fast gleich teueren Hama & Co. Stativen aus dem Elektro-Supermarkt ist das Togopod hier auf jeden Fall überlegen.

Die Dreh-Verschlüsse der Auszüge funktionieren, machen allerdings keinen sonderlich stabilen oder langlebigen Eindruck. Über Wasser und Steine ist jeder (Landschaftsf)Fotografen glücklich und so musste das Stativ natürlich auch diesen Test über sich ergehen lassen. sowohl die Stativfüsse als auch die Verschlüsse wurden also ordentlich in Meerwasser getaucht. Obwohl die Verschlüsse nach der Meer-Sand Spülung spürbar rauer liefen, sind sie auch nach einer mehrwöchigen Trockenzeit weder oxidiert noch anderweitig angelaufen. Das ist insofern verwunderlich , da sich auf den Auszügen und Verschlüssen meines Manfrotto nach Meerwasser Kontakt in der Regel ein weißen Salz-Staub ablegt. Das Togopod stand ca. eine Stunde im Meer, außer Schmutz zeigte sich nichts. Vielleicht hat es eine Art Beschichtung oder aber es ist das Kunststoff, welches nicht mit Meerwasser reagiert. Auf jeden Fall eine gute Eigenschaft.

Der Kugelkopf lässt sich ausreichend verstellen. Die Stativplatte kann außerdem um 90° gekippt werden. Die kleinen Plastikhebel des Kugelkopfest machen leider den Eindruck, dass sie beim Festziehen jederzeit abbrechen könnten, gleichwohl das diese es nicht getan haben. Sie erwecken allerdings den Eindruck. Die Kugel im Kopf läuft relativ rau und die Schnellwechselplatte ist für eine große DSLR zu klein. Ein Pluspunkt der Platte ist allerdings, das sie einen eingebauten Hebel zum festziehen hat.

Vergleichen muss sich das Togopod mit einem Giottos Reisestativ, welches ich Anfang des Jahres im Einsatz hatte und gerade in der N-Zone Ausgabe 10 Testsieger gekürt wurde. Auf dem Bild ist ein Vergleich vom Togopod Lina und meinem Manfrotto 055 Carbon mit ausgebauter Mittelsäule, Spikefüssen, einen Markins Q3 Kugelkopf und Arca System zu sehen. Im Übrigen hatte ich letztens das Vergnügen ein aktuelles Gitzo Systematic (nebenbei bemerkt – A**** Teuer) zu nutzen. Damit soll, will und kann sich das Togopod natürlich nicht messen oder vergleichen. Die Qualität vom Lina ist durchweg günstig und einfach gehalten. Die Verschraubungen der Stativauszüge zur Grundplatte sind einfache Schrauben. Bei zahlreichen anderen Hersteller finden sich neben abgerundeten Mutter hier und da noch kleine Details fürs Auge. Beim Togopod sucht man diese vergeblich. Man muss aber auch die Kirche im Dorf lassen. Das ist fürs Auge und trägt nicht zur Funktionalität bei. Ich weiß nicht, ob es sich bei meinem Teststativ um ein Montagsmodell handelte, aber die Aufnahmen der Grundplatte sind etwas schief, so dass die Stativbeine dadurch mehr oder weniger schwergängig laufen oder an einer Stelle fest sitzen und an einer anderen wackeln. Es ist ein günstiges Stativ, das bei der Fertigung starke Schwächen hat. Die Konkurrenz bietet im 100 Euro Bereich deutlich mehr. Wer nicht den Normalpreis zahlt, sondern ein gutes Angebot findet, zudem eher eine Systemkamera anstatt  eine DSLR betreibt, der kann gerne zuschlagen. Das Packmaß von Lina ist allerdings genial und der größte Vorteil den das Stativ zu bieten hat.

Für die Aufnahmen am Wasser mit der D800, Nikon 24-70mm und Lee-Filter System hab ich dann doch lieber das Manfrotto genutzt, Lina war mir dafür deutlich zu schwach.

Hat eigentlich einer von Euch ein Produkt vom Hersteller Togopod im Einsatz. Eure Eindrücke würden mich mal interessieren!!!

Fotografie, Nachgedacht

Nikon D400 – Spezifikationen und mein Senf dazu…

22. Juni 2012

Ein paar Tage ist es nun schon her, seit im Netz, vorwiegend auf mansurovs.com die ersten Spezifikationen rund um die neue DX-Kamera Nikon D400 aufgetaucht sind. Auch wenn ich selbst erst vor einer Woche auf das Vollformat umgestiegen bin, so bin ich nach wie vor auch an den Neuerungen auf dem DX-Markt interessiert – meine D300 nutze ich immer als Backup-Kamera.

Wenn man sich die nachfolgenden Spezifikationen so anschaut, dann würde ich sagen; ja, die D300(s) hat ihr Ende erreicht und die D400 kann kommen. Selbst der Preis dürfte für viele interessant sein, aber….

  • Sensor: 24.2 MP DX CMOS, 3.82µ Pixelgröße (gleich wie D3200)
  • Sensor Größe: 23.2 x 15.4mm
  • Auflösung: 6,016 × 4,000 Pixel
  • Native ISO-Empfindlichkeit: 100-6,400
  • Low ISO: 50
  • High ISO : 12,800-25,600
  • Bildprozessor: EXPEED 3
  • Belichtungsmessung: 3D Color Matrix Meter III mit Gesichtserkennung – 91,000 pixel RGB Sensor
  • Staubentfernung
  • Spritzwassergeschützt
  • Magnesium-Alu Gehäuse
  • Neues Weißablgleich-System
  • Verschluss: 200,000 Auslösungen, Selbstdiagnose
  • 1x CF und 1x SD Kartenfach
  • Sucherabdeckung : 100%
  • Serienbildgeschwindigkeit: 8 Bilder pro Sekunde und mit dem optionalen Batteriegriff 9 Bilder pro
  • Autofokus: Multi-CAM 3500DX mit 51 Fokuspunkte und 15 Kreuzsensoren
  • 3.2 Zoll Monitor mit 921,000 Pixel
  • Movie: Full 1080p HD @ 30 fps max
  • Aufnahmezeitbegrenzung: 30 Minuten @ 30p, 20 Minuten @ 24p
  • HDR-Funktion
  • Interne Bildbearbeitungsfunktionen
  • Kein eingebauter GPS Emfpfänger — optional mit GP-1 GPS Unit
  • Batterietyp: EN-EL15
  • USB Standard: 3.0
  • Gewicht: 800g (nur der Body)
  • Verkaufspreis: zwischen € 1.600,00 und € 1.800,00

…betrachtet man die gesamten Angaben, sind es schon sehr detaillierte Spezifikationen – Von Gerüchten kann man hier im Grunde nicht mehr sprechen. Erwartet wird ja zudem auch noch die Einsteiger FX-Kamera Nikon D600. So, nun stellt sich mir aber die Frage, die mir seit Aufkommen der Infos über die beiden Kameras im Kopf herumschwirrt. Wer bitte kauft sich eine DX Kamera mit 24MP, wenn das FX Modell (es wird spekuliert, dass die D600 1.500,00 Euro kosten soll) fast genauso viel kosten wird?

Welche Kamera in Sachen Bildqualität und ISO den Vorrang hat, brauch ich eigentlich nicht zu sagen. Das regelt allein schon der größere Sensor. So war es ja auch zwischen D300 und D700. Zudem kommen jetzt auch noch – ich nenne Sie mal die „Einsteiger FX-Linsen“  wie beispielsweise das AF-S NIKKOR 24-85mm f/3.5-4.5G ED VR auf den Markt, die ebenfalls den Um-/Einstieg ins Vollformat erleichtern.

Also ich kann mir daher nicht vorstellen, dass es ein DX- und gleichzeitig auch ein FX Modell mit fast identischen Spezifikationen und Preisvorstellungen geben wird. Abgesehen von der Tierfotografie, sehe ich im direkten Vergleich keinen Einsatzzweck für die DX Kamera, aber vielleicht hab ich da auch einen Tunnelblick…

Wenn tatsächlich die zwei Modelle so mit ähnlichen Preisstrukturen auf den Mark kommen. Was würdet Ihr machen? Zum DX oder FX Modell greifen und warum? Das würde mich wirklich mal interessieren.