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Fotografie

Impression #1

10. November 2014

Hier ist sie nun, die erste Ausgabe der BlogTimes „Impression“. Ich habe jetzt einiges an Bildmaterial bekommen um euch die ersten drei Werke zu präsentieren. Ich möchte hier gar keine Bewertung oder Kritik abgeben. Alles, was für mich zählt, ist der erste Bildeindruck und wer mich hier überzeugen kann, wird präsentiert. Da ich mir noch nicht alle Einsendungen angeschaut habe, kann es gut sein, dass ihr beim nächsten Mal dabei seit.

Bonneville - Christoph Boecken

Bonneville – Christoph Boeken

Hatte mich auf meinem Road Trip durch die USA ziemlich auf die Bonneville Salt Flats nahe Salt Lake City gefreut, einerseits weil sie durchaus beeindruckend sind, andererseits weil dort von mir auch ein sehr geschätztes Spektakel namens Speed Week stattfindet, in denen Verrückte versuchen neue Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Da es dort aber die vergangenen acht Tage nur geregnet hat war von der Salzwüste nicht mehr viel übrig, und sie ist im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen. Wir machten Rast, unterhielten uns mit einer Schweizer Familie, die mit einem RV in die andere Richtung unterwegs waren und ich machte noch schnell den Film in der Kamera voll. Ich hatte die Aufnahmen völlig vergessen, alles woran ich mich erinnerte war dass die Kamera am Anfang der Reise dank nahezu leerer Batterien stets unterbelichtete, deswegen hatte ich auch keine Ambitionen die zwei Filme zu entwickeln. Erst über ein Jahr später setzte ich mich aus Lust und Laune daran, so war die Überraschung und vor allem die Freude über diese Aufnahme umso größer.

Wolkenmaschine - Christian Dölz

Wolkenmaschine – Chritian Dölz

Atomkraftwerke fand ich schon immer faszinierend. Diese riesigen Anlagen die als Endprodukt Strom und schon von weitem Sichtbar riesige Rauchwolken in Form von Wasserdampf liefern. Und nachdem mir meine Frau erzählt hat, dass sie in Ihrer Kindheit dachte, dass hier die Wolken entstehen, wurde es für mich allerhöchste Zeit eine solche „Wolkenmaschine“ auf Bild festzuhalten.Zu sehen ist hier das AKW in Gundremmingen.

Aussicht ins Nichts - Daniel Mitterlehner

Aussicht ins Nichts – Daniel Mitterlehner

Auf der Suche nach Flamingos im Salinas & Aguada Blanca Nationalpark (Peru) umhüllte uns irgendwann der Nebel so stark dass wir nurmehr im Schritttempo mit unseren Pickups vorankamen. Nachdem wir nach einer 1-stündigen Fahrt durch den Nebel die Orientierung verloren hatten legten wir eine Fahrtpause ein um unseren weiteren Plan zu besprechen – so entstand diese Aufnahme.

Wie du auch ein Foto einreichen kannst, erfährst du hier – BlogTimes Impression!

Fotografie, Mitgemacht

Fotowettbewerbe – Auch nicht mehr das, was sie mal waren…

3. Oktober 2013

International Photography Awards - Ronny Ritschel

Ich sitze gerade in meinem Hotelzimmer in Dresden und in ein paar Stunden geht der nächste Workshop los. Genug Zeit noch einen kleinen Beitrag zu schreiben und zwar über ein Thema, was mich eigentlich schon länger beschäftigt – Fotowettbewerbe und damit meine ich nicht die for-free Teile, bei denen man ne Kompakte gewinnen kann.

Es geht vielmehr um die Bezahl-Wettbewerbe ala Prix de la Photographie de Paris oder International Photography Awards usw… Gibt ja unendliche viele von denen. Bis dato fand ich diese Wettbewerbe gerade im Hinblick für die eigenen Referenzen immer interessant. Auch sind die Teilnahmebedingungen transparent und nicht mit irgendwelchen komischen Nutzungsrechten Dritter durchsiebt.

Beim letzten Wettbewerb (International Photography Awards – IPA) habe ich mit sieben Einzelaufnahmen teilgenommen und dabei einen zweiten Platz in der Kategorie Architektur und sechs sogenannte Honorable Mention (HM) erhalten. Mit über 15.000 Aufnahmen aus über 100 Länder ist er einer der Wettbewerbe mit der größten Nutzerreichweite. Keine Frage, ich freue mich wie ein Schnitzel über den zweiten Platz aber die Vergabe der HMs hat mich nachdenklich gemacht. Vergeben wurden nämlich tausende, genau genommen ca. 9000 in den übergeordneten Kategorieren PRO und AMATEUR. Immerhin sind das zwei Drittel des gesamten Teilnahmefeldes. Das wiederum finde ich, macht den ganzen Wettbewerbs-Gedanken doch zu nichte. Ursprünglich dachte ich immer – Wow, ne HM! Sehr geil. Jetzt denke ich, dass ist rausgeschmissenes Geld.

Was bringt mir ein Wettbewerb, bei dem zwei Drittel der eingereichten Aufnahmen mit Auszeichnungen gewürdigt werden. Wo ist denn da der Wettbewerbs-Gedanke und kann man das dann noch als Erfolg kennzeichnen?? Also ich weiß nicht, ich werde zukünftig beim IPA nicht mehr teilnehmen. Bei so vielen Auszeichnungen ist doch auch die Nutzung als  zukünftige Referenzen hinfällig, oder nicht?

Wer von Euch hat eigentlich mal an Bezahl-Wettbewerben teilgenommen und wie seht ihr das ganze? Ach, ich wünsche euch noch einen schönen 3. Oktober!