Schlagwort

Erfahrungsbericht

Mitgemacht

Rahmen und Co… Ein Erfahrungunsbericht.

26. Februar 2014

BlogTimes-IMG_1667

Vielleicht sollte ich den Titel lieber in Ereignisbericht umbenennen, denn so einiges ist mir passiert. Zum einen durch meine eigene Unvorsichtigkeit, aber auch aufgrund mangelnder Produktqualität.

Irgendwann ist immer das erste Mal und so habe ich mich für Holzrahmen entschieden um meine Prints zu präsentieren. Aus Kostengründen habe ich die kleinen Rahmen bis rund 60cm Seitenlänge komplett vorfertigen lassen und alles darüber  als Selbstbaukit bei americanframe.com bestellt. Ich bin mir sicher, soetwas gibt es in Deutschland auch. Eine kurze I-Net Recherche hat aber ergeben, so etwas scheint es wohl doch nicht in Deutschland zu geben. Vielleicht ja auch aus guten Grund.

Wie dem auch sei, ich würde an eurer Stelle sowieso die Rahmen vom Kunstfachhandel Boesner verwenden. Diese sind meiner Meinung nach erstklassig verarbeitet und auch im Vergleich zu anderen Anbietern günstig. Niederlassungen gibt es in sowohl in Deutschland als auch in Österreich und in der Schweiz.

Mit dem Holzrahmen alleine kann man natürlich nichts anfangen, also habe ich neben einer säurefreien Hartschaumplatte auch eine UV-Acrylglass-Scheibe bestellt. Diese schützt die Fotografie von unliebsamen UV-Strahlen, welche das Bild über längere Dauer zerstören kann. Ein Passe-Partout habe ich aus Präsentationsgründen nicht gewählt. Ich wollte den Weißrand möglichst schmal gestalten um das Foto in seiner ganzen Fläche zeigen zu können. Auch wollte ich keine Stufe, welche normalerweise zwischen Passpartout Print entsteht.

Allerdings sollte ich an dieser Stelle besser sagen. Das muss wohlüberlegt sein, denn ein Passe-Partout dient nicht nur der Präsentation, sondern auch dem Erhalt der Luftzirkulation zwischen Bild und Glasscheibe. Das Problem, welches auftreten könnte ist, dass durch Temperaturuntscheide sicht Feuchtigkeit ansammeln könnte, die den Print angreifen könnte. Komplett verhindern kann man  das nur, wenn sogenannte Art-Spacer verwendet. Das sind dünne transparente Acrylglass-Leisten die umlaufend zwischen Print und Glass im Rahmen verlegt werden. Ich selbst habe auch das nicht, weil hier wiederum ein weitere Probleme auftreten könnte. In Abhängigkeit des gewählten Papieres entsteht so vielleicht zu wenig Druck um das Bild flächig und ohne zahlreichen Wellen plan zu  präsentieren.

Um den „Wellen“ vorzubeugen könnte man einseits auf schwereres Paper ausbelichten oder drucken, wobei es derzeit nur für Pigmentdrucke schwerer Papiere gibt. Oder aber man kaschiert das Bild auf einen Hartschaumplatte. Hier tritt aber ein weiteres Problem auf, welches für extrem pinglige Menschen vielleicht die Qual der Wahl bedeutet. Kunstkritiker sagen, dass sobald ein  Bild kaschiert ist, der Archivierungsgedanke dahinter zunichte gemacht wird. Denn ein Print, welcher auf einem „billigen“ Hintergrund kaschiert wurde, vermidert den eigentlichen Wert des Druckes. Nun, ja ganz unrecht haben sie da wohl nicht außer er lässt sich wieder rückstandslos entfernen. Dennoch sollte man hier die Kirche im Dorf lassen. Immerhin ist nicht jede Aufnahme archivierungsbedürftig und landet irgendwann im Museum. Die Frage, die sich hier vielmehr auftut ist, vergrault man potenzielle Käufer, wenn der Print kaschiert ist? Nun, ich glaube es kommt ganz auf die Kundschaft an. Da gibt es diejenigen, dennen es nichts ausmacht und die ihre erworbene Aufnahme jeden Tag sehen wollen und dann die anderen, die sie wie einen Schatz vor der Aussenwelt behüten. Erstere werden sicherlich nicht das Bild vom Rahmen trennen um es anderweitig lagern zu können und letztere können immer noch einen Print kaufen, der nicht kaschiert wurde.

Ich habe meine Drucke kaschiert, das bedeutet sie sind mit der Hartschaumplatte verklebt, was es weniger anfällig für „Wellen“ im Bild macht. Um den Gedanken der Archivierung vorzubeugen, werde ich alle meine Drucke als Exhibition-Prints beschriften. Das bedeutet, dass sie zwar Teil einer Limitierten Auflage sind (habe nur die Größe und nicht die Art der Präsentation limitiert), aber eben in diesem Fall inkl. Rahmen geliefert werden. Kunden erhalten also die Möglichkeit entsprechende Editionen quasi ein wenig günstiger zu erwerben.

Bevor ich jetzt zu sehr abschweife, zurück zum eigentlichen Thema. Den Anpressdruck der Fotografie übernimmt in meinen Fall die Arcylglasscheibe. Im Umkehrschluss bedeutet das aber für meine Bilder, dass die Aufnahme ab und an gewechselt werden sollte. Positiver Nebeneffekt. Ich kann den Rahmen auch für anderen Aufnahmen nutzen und die Kaschierung eine Archivierungsbox legen.

Wer diese Art der Präsentation, also ohne Passe-Partout wählt, der sollte auch darauf achten, dass er besser keinen Glossy-Druck nimmt. Gerade bei Ausbelichtugen könnte es zu Druckstellen, welche wie Wasserflecken ausschauen, kommen. Diese sind vorwiegend in hellen Motivbereichen zu sehen und fallen beim genauen Betrachten auf jeden Fall auf. Für Pigmentprints gilt das gleiche, also lieber matt oder pearl-glanz nehmen. Ich selbst habe ausschließlich auf glossy Papieren ausbelichten lassen und kann diese „Wasserflecken“ bestätigen, wenn zuviel punktueller Druck von hinten auf das Bild ausgeübt wird. Durch eine zweiten Hintergrundkarton kann ich dem ein wenig entgegen wirken, da der Druck aufs Bild weitläufiger verteilt wird. Ein weitere Methode ist, den Druck der Metallfedern auf das Bild zu vermindern. Bisher klappt es!

IMG_1669

Warum habe ich keinen matten Print genommen, werdet ihr euch vielleicht fragen? Nun, ganz einfach. Ich habe es nicht gewusst. Man kann im Vorfeld noch so viel recherchieren wie man möchte, es gibt immer mal wieder Überraschungen. Einige Unwegsamkeiten treten dann erst später auf und wenn man anschließend recheriert, dann findet man auch entsprechende Hinweise. Tja, man kann eben nicht alles vorher wissen und um jetzt nicht einen 4 stelligen Betrag an Prints in die Tonne zu kloppen, arbeite ich jetzt mit dem was ich habe. Wie ihr seht gibt es doch so einiges zu beachten, bevor man einen Print und dessen Präsentationsmethode auswählt.

Etwas noch zum Rahmen selbst. Ich würde zukünftig Abstand von Selbstbaukits nehmen. Auch wenn die Rahmen schnell zusammengebau sind, die Qualität ist mies. Vorallem, weil die gelieferten Rahmenteile beim Transport nicht ausreichend geschützt wurden, was allerdings erst beim Zusammbau aufgefallen ist. Zudem verwindet sich das Holz gerne mal ein wenig (gerade bei großen Rahmen ab 60cm Seitenlänge) und dann schauen die Kantenübergänge nicht professionel aus. Wenn ich nochmal ein Selbstbaukits wählen würde, dann nicht aus Holz sondern aus Aluminium. Nielsen hat glaube ich so etwas im Program. Diese sind einfach wenig anfällig an den Ecken und Kanten.

BlogTimes-IMG_1625

BlogTimes-IMG_1627

Letzten Endes lässt sich festhalten, dass man bei Rahmungen ohne Passepartout am besten keine Glossy sondern pearl oder matte Prints nutzt um dem Adhesionseffekt (Wasserflecken) entgegenzuwirken. Whitewall bietet zudem eine extrem dünne Lamination der Prints an. Ich werde mal testen, ob das auch wirkt! Für die Kaschierung auf Hartschaumplatte empfehle ich entweder eine vollflächige Klebung oder aber Verwendung des ATG-Tape. Ich hatte mich für letzteres entschieden, da die säurefreien Hartschaumplatten schon perfekt auf meine gewünschten Maße zugeschnitten waren. Wenn ihr Acrylglassscheiben nutzt, welche zum einen leichter und auch gegen Zerbrechen weniger anfällig sind, dann bitte vorher mit ein wenig Spülmittel, Wasser und einem kratzfreien Schwamm abspülen. Das unterbindet die statische Aufladung, welche nach Abziehen der Schutzfolie auf jeden Fall entsteht. Macht ihr das nicht, dann viel Spaß mit dem Staub. Achja, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Fotos abhängig der Papierstärke auf jeden Fall nach dem Kaschieren wellen. Mit ausreichende und gleichmäßigen verteilten Gewicht lassen sich die ganzen Fotos glätten. Zu diesem Zweck habe ich alle meine Aufnahmen über zwei Tage gesptapelt und mit der jeweiligen Acrylglassscheibe beschwert. Damit die fertigen Rahmungen noch professioneller ausschauen, habe ich die Rückseite mit braunem Papier bespannt. So bleibt übrigens auch der Staub draußen.

Die Beitragsfotos wurden mit dem iPhone gemacht.

Equipment, Fotografie, Testberichte

Eizo CX270 – Erster Eindruck

24. Juni 2013

BlogTimes-_RRP1282-Bearbeitet

Vor kurzem wurde mir freundlicher Weise von Eizo der neue CX270* der ColorEdge Reihe für die Bildbearbeitung zu Verfügung gestellt. Über Eizo brauch ich ja wohl nicht viel zu erzählen. Dürfte ja jedem, der sich mit der Bildbearbeitung auseinandersetzt bekannt sein.

Ich ordne den CX270 etwas unterhalb der Spitzenmodelle (CG-Reihe) aber weit oberhalb der FlexScan SX-Reihe ein. Ich denke nach Einführung der CX-Modelle (gibts auch noch als 24er) wird für Eizo-Interessenten in Sachen Bildbearbeitung letztere, also die FlexScan Monitore, weniger in Betracht kommen. Grund ist meiner Meinung nach der geringe Preisunterschied zum neueren Modell. Apropos Unterschied, zum Spitzenmodell unterscheidet er sich eigentlich nur, dass er über keine LED-Hintergrundbeleuchtung und keinen integrierten Hardwarkalibrierungssensor verfügt. Der CX270 kommt zwar auch mit einem automatischen ausfahrbaren sensor, allerdings ist dieser nur für die Abstimmung und Korrektur Abstimmung zuständig und hat keine „richtige“ Hardwarekalibrierungsfunktion. Mit dem optionalen Zubehör ist aber eine Hardwarekalibrierung möglich.

Eizo-üblich kommt der Monitor in seinem schicksten Grau daher. Naja, designtechnisch war Eizo noch nie der Renner ähnlich eigentlich wie die Monitormodelle der Firma NEC. Man legt eben ein größeres Augenmerk auf die inneren Werte. Im Grunde ist es eigentlich auch das was zählt. Was bringt mir ein super designter Monitor, wenn das angezeigte Bild einfach nur sch… aussieht. Geliefert wurde er mit neben den üblichen Kabeln auch mit einer ColorNavigator-Elements CD. Vorsichtig ausgedrückt ist es eine Software um den Monitor abzustimmen. Dazu später noch mehr. Mein Lieferumfang viel allerdings deutlich höher aus. So habe ich neben den Lichtschutzhaube auch ein X-Rite Colorimeter* mit passendem ColorNavigator Licence Pack zur Hardwarekalibrierung des Monitor erhalten.

BlogTimes-_RRP1283

Da sich nicht jeder gleich ein Colorimeter und die passenden Eizo-Software kaufe möchte, habe ich zunächst den Monitor nur mit dem mitgelieferten Elements-Paket abgestimmt. Es gibt hier auch eine PDF-Anleitung von Eizo zum Thema. Das Programm ist selbsterklärend und kinderleicht zu bedienen. Allerdings benötigt man einen Drucker um die Abstimmung mit Hilfe eines Vergleichs-Ausdrucks durchzuführen. Sicherlich kann man auch die voreingestellten Modi nutzen, die Eizo bereits ab Werk zur Verfügung stellt, aber ich möchte doch zumindest das Gefühl haben eine Abstimmung durchgeführt zu haben. Hat man das von Eizo oder sein eigenes Testbild (Ich empfehle letzteres) ausgedruckt soll man es mit Hilfe der Darstellung am Monitor vergleichen. Verschiedene Parameter (Helligkeit, Hauttöne, Gesamteindruck) lassen sich verstellen. Es ist also mehr eine visuelle Abstimmung, als eine tatsächliche Kalibrierung. Jetzt wisst ihr auch warum ich nicht von Kalibrierung sondern von Abstimmung spreche.

Leider hinkt diese visuelle Abstimmung (Papierausdruck und Monitordarstellung) in meinen Augen ein wenig. In der Regel hat man keine Tageslichtleuchte mit exakter Farbtemperatur daheim rumstehen. Ich zumindest nicht. Ehrlich gesagt empfinde ich hier ein wenig Verbesserungsbedarf. Zudem hab ich noch etwas anderes vermisst. Die Möglichkeit die Farbtemperatur einzustellen und abzustimmen. (mit dem„richtigen“ ColorNavigator-License Pack möglich). Ich empfand die Anzeige als etwas zu warm. Natürlich kann ich hier ins Monitormenü gehen und die entsprechenden Regler bewegen, aber wenn es schon eine gut bedienbare Software gibt, dann sollte diese Funktion auch vorhanden sein.

Letztlich habe ich den Monitor nach meinem Empfinden und auch im Vergleich zu meinen persönlichen Empfinden abgestimmt und war mit der Anzeige der Bilder sehr zufrieden. Im Grunde hat alles gepasst. Ein wenig hat mich natürlich gewurmt, dass der Monitor nicht kalibriert war. Vielleicht sollte man auch die Kirche im Dorf lassen denn wer sich einen Monitor für die Bildbearbeitung kauft, der stimmt ihn nicht nur ab, sondern kalibriert ihn sowieso. Am besten natürlich hardware-seitig. Eizo hatte natürlich auch an das gedacht und mir auch die passende Software und das Messgerät geliefert. 5x schneller als vorhergehende Modelle soll die Kalibrierung nun. Daneben verfügt es noch um eine Umgebungslicht- und eine Papierweiß-Messung. Das betrifft mich eher weniger, da sich mein Umgebungslicht immer wieder mal ändert und ich selbst daheim auch nicht ausdrucke.

BlogTimes-_RRP1290

Ausgepackt, installiert und den Colorimeter angeschlossen. Software gestartet, Helligkeit und Farbtemperatur festgelegt und nach 5 Minuten war alles kalibriert. Ich hätte auch die voreingestellten Profile auf den Monitor anwenden und ausführen können, allerdings ist mir 5500Kelvin und eine Helligkeit von 100cd/qm zu wenig. Ich bin daher auf D65 (6500 Kelvin) Gamma 2,2 (Windows) und 120cd/qm gegangen und habe den Monitor nach diesen Werten Kalibriert. Korrigiert mich, wenn ich jetzt total daneben liege, allerdings arbeite ich seit jeher mit diesen Werten und kann mich über die Darstellung nicht beklagen. Der Eizo CX270 gehört sicherlich nicht zu den günstigen Monitoren, wer sich aber ernsthaft mit der Bildbearbeitung und dem Druck auseinander setzten möchte, kommt an diese Art von Monitore (mit der Möglichkeit der Hardware-Kalibrierung) nicht vorbei. Übrigens konnte ich keinen Unterschied im Ergebnis zwischen Abstimmung mit der Elements-Software und der Hardware-Kalibrierung feststellen. Bedeutet im Umkehrschluss für mich, dass Eizo bereits ab Werk ein wirklich gute Vorkalibrierung liefert.

Ich werde jetzt die nächste Zeit diesen Monitor für meine kommenden Bildbearbeitungen intensiv nutzen um euch in geraumer Zeit noch einen Erfahrungsbericht geben zu können. Was mir schon mal aufgefallen ist, endlich keine Farbabrisse bei feinen Farabstufungen während der Bearbeitung mehr… Das ist schon mal extrem viel Wert. Preis des Eizo CX270 bei Amazon.de 1.356,95 Euro.

An dieser Stelle wieder die obligatorische Frage. Hat einer von euch schon dieses Modell (ist zwar erst seit kurzem erhältlich) oder zieht prinzipiell den Kauf eines neuen Monitors zukünftig in Erwägung? Was nutzt ihr eigentlich derzeit für die Bildbearbeiung (auch das Betriebsystem würde mich interessieren) und seit Ihr damit zufrieden?
PS: Sorry, für den Staub auf dem Display – hatte ich gerade frisch ausgepackt

*Amazon Link

Equipment, Fotografie, Testberichte

Sigma 35mm f1.4 Art Serie – Erfahrungsbericht

14. Juni 2013

Sigma 35mm 1.4 Art-SeriesSigma war so nett mir ein 35 mm f/1,4 DG HSM* aus ihrer neuen Art Serie zum Test zur Verfügung zu stellen. Der Objektivhersteller führt gerade drei neue Produktlinien ein, die auf die den Namen Art, Contemporary und Sports hören. Das 35mm ist das erste aus der Art Serie und soll dem Profi- und Hobbyfotografen für künstlerische Zwecke dienen. Die Objektive aus diesen Serien sind mit einem optionalen USB Dock kompatibel. Über eine Software kann die Firmware aktualisiert, der Fokus und Bildstabilisator angepasst werden. Diese Möglichkeiten gab es so noch nie. So viel erstmal zum Werbetext.

DxOMark und andere Tests/Meinungen im Internet sprechen dem Objektiv eine hervorragende optische Leistung, auch für hochauflösende Kameras, zu. So war ich also gespannt das Objektiv selbst mal auszuprobieren.Zwei Wochen war das Sigma nun fast durchgängig an meiner Nikon D800. Durch das Weitwinkel und die große Blende ergibt sich eine besondere Optik. Einerseits hat man viel auf dem Bild und trotzdem geht der Hintergrund schön in die Unschärfe über. Mein erster Eindruck war überraschend wie weitwinkelig 35mm doch sind. Verstärkt wurde der Eindruck sicherlich adurch, dass ich in letzter Zeit fast nur das 105mm Macro auf der Kamera hatte.

Bereits beim Auspacken fällt einem das schicke Aussehen des Objektivs auf. Es ist schön schlicht und in schwarz gehalten, fühlt sich gut und hochwertig an. Es sieht aus, als ob es komplett aus Metall gefertigt wurde – ist es aber nicht. Objektiv Mittelteil und Filtergewinde sind aus Kunststoff. Das wird sich wahrscheinlich aber nur auf die Langlebigkeit auswirken. Der Fokusring ist schön griffig, läuft aber doch recht schwergänig. Gelegentlich fotografiere ich am Boden sitzend der liegend oder halte die Kamera akrobatisch fest. Dabei macht sich die Schwergängigkeit doch bemerkbar. Nikon Objektivbesitzer müssen sich übrigens umgewöhnen, den Drehrichtung um den Fokus von Nah-Fern ist genau anders herum (Canon User dagegen nicht….). Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und so drehe ich immer wieder in die falsche Richtung. Ein Blick ins Handbuch sagt mir außerdem, dass keine Wetterfestigkeit vorhanden ist. Naja, immerhin wird es gleich anfangs erwähnt ohne später böse Überraschungen erleben zu müssen. Wie auch beim Nikon Pendant geht die kleinstmögliche Blende bis f16. Auch wenn Diffraction (Beugungsunschärfe) schon ab Blende 11 los geht, so möchte man gelegentlich im Kampf um längere Belichtungszeiten die Blende noch weiter schließen. Zum Lieferumfang gibt es noch eine gut funktionierende Tasche und eine Sonnenblende.

Der erste Ausflug mit dem Sigma ging in den Wald. Vormittags war es vom nächtlichen Regen noch recht feucht, wo ich mir normalerweise keine Gedanken drüber mache, musste ich nun aufpassen kein Wasser auf das Objektiv zu bekommen. Als ich die Kamera mit dem aufgesetzten Sigma aus dem Rucksack hole, ist kein Deckel mehr drauf. Das ist mir mit den Nikon Deckeln noch nicht passiert. Keine große Sache, aber vielleicht sollte man den Sigma Deckel einfach gegen einen von Nikon tauschen. Ich ließ es mir nicht nehmen, die ersten Bilder mit f1.4 aufzunehmen schöne Freistellung. Um aber eispielsweise einen Baum im Wald vom „Hintergrund“ zu trennen, sind längere Brennweiten besser geeignet.Weiter ging es zu einigen kleinen Buschwindröschen. Die Naheinstellgrenze liegt bei ca. 30 cm, reicht aber in Verbindung mit einer offenen Blende völlig aus um ein schönes Bokeh zu erhalten. Der Autofokus liess mich jedoch im Stich. Er war zu keiner Scharfstellung zu bewegen und fuhr nur hin und her, obwohl eine helle Blüte im dunklen Waldboden genügend Kontrast liefern sollte. In letzter Zeit habe ich in solchen Situationen öfters mit Live View gearbeitet, hier den Schärfebereich an die gewünschte Stelle verschoben und ausgelöst. Doch auch im Live View wollte der Sigma Autofokus nicht. Ich musste den Fokus auf Manuell umstellen, das Live View Bild zwei, drei Stufen vergrößern und erst in der Vergrößerung konnte ich per Hand die Schärfe gezielt setzen. Dann zum Test noch ein wenig gegen und in die Sonne fotografiert, Blendenflecke auf dem Bild muss man schon absichtlich herbei führen. Farbränder an starken Kontrastkanten sind eigentlich nicht vorhanden oder konnte ich nicht erkennen. Das erste Fazit war eine sehr schöne Schärfe schon bei f1.4 und ein etwas schwacher Autofokus im Naheinstellbereich.

Einsatz01_01

Einsatz01_03 Einsatz01_02

Der zweite Einsatz lies nicht lange auf sich warten. Ich habe ein paar Bilder von meinem Nachwuchs gemacht. Hier bin ich etwas über der Naheinstellgrenze, bei ca 40 cm. Der Nachwuchs zappelt hin und her und es werden bei Blende 1.4 ungefähr zwei drittel der Bilder scharf. Der Autofokus hängt wieder einige Male oder sitzt nicht schnell genug dort wo er soll und einige Situationen gehen leider verloren. Die Meinungen im Internet loben die hohe AF Geschwindigkeit, ich empfinde sie eher als Ok bis langsam. Mein Vergleich sind hier Nikon Objektive mit f2.8, die durch die kleinere Blende aber auch etwas schneller arbeiten sollten. Am Nachmittag geht es raus zum Familienspaziergang, es fängt kurz vorm Ziel an zu regnen. Wieder muss ich mir Gedanken um das Objektiv machen. Zum Glück haben Frauen immer eine Handtasche dabei. Die D800 mit Batteriegriff und L-Winkel ist nicht so wirklich handlich, aber es passt grad so.

Der nächste Einsatz sah wie folgt aus, ich stehe kurz nach vier Uhr morgens auf und werde als verrückt erklärt. Doch mit einer halben Stunde Fahrt plus 10 Minuten Fußweg zum Ziel und Sonnenaufgang um ca 05:20 Uhr passt alles genau. Das Ziel ist ein Feld mit Schachbrettblumen. Pünktlich um 05:20 mache ich mit den Nikon Objektiven die ersten Fotos, es ist bedeckt und noch recht dunkel, der Sonnenaufgang lässt auf sich warten, die ISO muss hoch auf 800. Nach einer Stunde sind die ersten Fotos im Kasten. Der Sonnenaufgang war unspektakulär und schleichend, es ist schon deutlich heller und die ISO wieder runter gedreht. Da war ja noch das Sigma Objektiv im Rucksack. Also voller Erwartung auf eine neue Perspektive die 35mm drauf gesetzt. Die Kamera liegt meist direkt auf dem Boden oder zwischen dem morgendlich feuchtem Grass. Das bedeutet also wieder aufpassen. Die Tropfen auf dem nassen Grass erzeugen nette kleine Kreise. Die Schachbrettblumen sind relativ gross, das Objektiv sollte also nicht allzu sehr an der Naheinstellgrenze kämpfen, doch der Autofokus direkt durch den Sucherund im Live View ist nur am hin und her fahren. Ich nutze wieder die vergrößerte Live View Ansicht und mache in ca 20 Minuten genau vier Bilder. Ich habe noch einige Ideen im Kopf und keine Lust und Zeit auf das mühselige arbeiten mit dem Sigma, es darf wieder in den Rucksack. Ich wechsele auf das 70-200mm f2.8 plus 2-fach Konverter und stelle zielgenau durch einigen Ebenen Grass mit dem Autofokus scharf. Nach drei Stunden war es durch den schlappen Autofokus ein kurzer Auftritt des Sigmas.

Einsatz04_01

Wieder unterwegs geht es zum Hamburger Hafen, eigentlich möchte ich Möwen mit kurzer Verschlusszeit, am besten noch gegen den blauen Himmel fotografieren. Nachdem der erste Schreck über den verloren geglaubten Objektivdeckel vergangen ist, kann es losgehen. Morgens am Hamburger Hafen schlafen die Möwen scheinbar noch. Es sind nur ein paar Tauben zu entdecken die doch recht schüchtern sind. Der Autofokus steht diesmal auf continuous/servo die Tauben sind ca 2 Meter entfernt und es passen die meisten Schüsse, also gibt es hier nichts zu meckern. Noch ein liegendes Schiff fotografiert, die Details sind der Hammer, die Megapixel der D800 blühen voll auf..

Einsatz05_01

Es ist trocken draussen, es hat nichtmal über Nacht geregnet, das Sigma kann also unbesorgt raus. Der morgendliche Ausflug geht wieder in den Wald und als ich ankomme scheint die Sonne bereits durch die Bäume. Der Teil Wald ist frisch gepflegt was meistens dazu führt, das dort relativ wenig Pflanzen wachsen. Das warme Licht scheint schön auf den Waldboden, ich suche mir ein paar Pflänzchen aus. Auf diese lege ich den Fokus und die Unschärfe im Hintergrund ist wunderbar. Wie immer stellt der Autofokus nicht von allein scharf und ich muss per Hand im Live View nachhelfen. Danach stelle ich die Blende auf f16 und fotografiere in die Sonne was einen schönen Sterneffekt ergibt. Dann ist dort plötzlich ein kleines Tier am Waldboden, ich stelle den Fokus auf Automatik, gehe extra einen Schritt zurück damit er bessere Chancen hat zu greifen, aber er lässt mich im Stich. Dann versuche ich mich an ein paar Wischern und Doppelbelichtungen. Bei den Doppelbelichtungen fällt mir auf, dass es schnell passiert, dass helle Kreise sehr stark ins Bild stechen oder sehr stark überlagern. Schaut Euch zur Verdeutlichung ie hellen Bereiche des Beispielbildes an. Einen solchen Effekt habe ich bei meinenanderen Objektiven bei weiten noch nicht so stark gesehen, selbst wenn eine Aufnahme extrem unscharf und aufgeblendet gemacht wurde. Ich weiß nicht, ob es an der kurzen Brennweite oder der großen Blende liegt, auf jedenfall muss man mit dem Sigma besonders aufpassen.

Einsatz06_01 Einsatz06_03

Einsatz06_04

Einsatz06_02

Kommen wir zum Fazit nach dem zwei wöchigen Einsatz. Erst einmal die Punkte die mir weniger gut gefallen haben. Größter Minuspunkt ist der schwache Autofokus im Nahbereich. Mein D800 Fokus wurde übrigens nachgestellt und arbeitet mit Nikon Objektiven einwandfrei. Die Meinungen im Internet gehen auseinander, einige haben AF-Probleme andere nicht. Die Verarbeitungsqualität und Lebenserwartung ist bei den 35mm Objektiven von Nikon/Canon sicher höher anzusetzen wie bei Sigma. Bedenken sollte man auch, dass es mit neueren Kameragehäusen, die noch nicht auf dem Markt sind, mit Dritthersteller Objektiven zu Problemen kommen kann. Durch das optionale USB Dock könnte man vielleicht sein Sigma selber updaten. Mich stört zusätzlich die nicht vorhandene Wetterfestigkeit. Immer wieder bin ich mit dem feuchten Nass in Kontakt gekommen. Es muss aber nicht immer Wasser sein, auch Sand kann zum Problem werden. Positiv für das Sigma sprechen die überragende Bildqualität die sich durch gute Schärfe, Auflösung und Farbwiedergabe, wenig Verzerrung und CA’s wieder spiegelt. Alle Tests bei denen es um die reine Abbildungsleistung geht gewinnt das Sigma und lässt die Konkurrenten von Nikon/Canon hinten an stehen. Das Sigma ist ein spezielles Objektiv, da muss jeder individuell entscheiden ob es für ihn in Frage kommt oder nicht. Ich würde empfehlen das Objektiv im Fachhandel mit Eurer Kamera auszuprobieren. Dann seht Ihr ob der AF funktioniert wie er soll und Ihr bekommt gleich einen Eindruck von der Optik. Ich hoffe der Bericht macht Euch die Entscheidung leichter.

Wer von Euch hat eigentlich dieses Objektiv oder plant dessen Anschaffung?

*Amazon Link

Equipment, Fotografie, Testberichte

Erfahrungsbericht mit dem Vanguard Nivelo 245BK

11. März 2013

Mein „Equipmentester“ Nils hatte die Tage mal wieder ein Stativ unter die Lupe genommen. Der Test fand bereits im Dezember statt und kommt jetzt mit leichter Verspätung zu Euch. Vanguard war so nett uns ein Nivelo 245BK* zum Testen zu schicken. Die technischen Daten können sich durchaus sehen lassen. Bin gespannt, wie es sich letzten Endes tatsächlich schlagen wird.

  • Höhe: 1,61 m (mit ausgefahrener Mittelsäule)
  • Traglast: 3 kg
  • Zusammengefaltet: 37 cm
  • Gewicht: 1,14 kg
  • Material: Aluminium und Kunststoff
  • Straßenpreis: Um die 100 Euro

Also erstmal das Stativ auspacken und die Beine ausfahren – wirklich gut. Es macht nicht nur einen hochwertigen Eindruck, sondern fühlt sich durch eine gute Verarbeitung auch so an. Die Verschlüsse und Auszüge funktionieren einwandfrei – mein persönlicher Test kann also starten. Doch bevor es sich den realen Bedingungen stellen muss, habe ich es mir zu Hause etwas genauer angesehen. Durch Drehen am Ende der Stativbeine kann lößt man die Arretierung aller Verschlüsse auf einmal. Das ist eine clevere Idee, die einem eine menge Zeit spart, sollte es mal schnell gehen. Ein wenig Ernüchterung kam kurz darauf , als das Stativ vor mir stand. Etwas rumgewackelt und drauf rumgedrückt und plötzlich verbiegen sich die Beine leicht aber dennoch sichtbar nach aussen! So etwas hab ich selbst bei Einsteiger Stativen noch nicht gesehen. Auch wenn das Stativ für kleinere Kameras ausgelegt ist, gerade bei leichten Druck muss ein Stativ einen Standfesten Eindruck machen. Das ist ein einfacher Test den jeder Stativkäufer als erstes ausprobiert, in der Regel noch im Laden vor dem Kauf. Der erste gute Eindruck war also etwas gedämpft und die Spannung wie sich das Stativ im realen Einsatz schlägt stieg.

Vanguard Nivelo 245BK - Enten

Das Stativ sollte sich jetzt im Alltag beweisen. Also hab ich es seitlich an den Rucksack geschnallt und es einen Tag durch die Gegend getragen. Mein Lowepro Pro Trekker* ist für größere Stative ausgelegt und das kleine Vanguard passt locker an die Rucksack-Seite. Das Wetter war nicht sehr einladend und als einzige Vögel waren Enten zu finden. Auch wenn diese mit etwas Futter (Artgerechtes bitte) ganz schnell Deine Freunde werden, Motive für ein Stativ sind sie nicht – also verblieb es den ganzen Tag über am Rucksack. Zu meiner Verwunderung stellte ich allerdings nach meiner Rückkehr fest, dass sich ein Stativbein verzogen hatte. Die obere Plattform, welche die Mittelsäule hält, ist aus Kunststoff. Ein Bein lief nicht mehr gerade nach unten, sondern hing leicht zur Seite weg. Hmm, dass sollte eigentlich nicht sein, vorallem da es noch nicht einmal zum Einsatz kam. Dennoch konnten die Beine nach wie vor teleskopartig ohne Probleme ausgezogen werden. Vielleicht ist das auch nur ein Einzelfall..

Ein paar Tage später ging es zur Carl Zeiss Vogelstation in Wedel, die direkt an der Elbe liegt. Der Plan war zunächst die Vögel zu beobachten und dann das Stativ am/im Wasser testen. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass die Station den Tag geschlossen hatte. Egal, wenn wir schon mal hier sind, gehen wir eben zum Wasser. Doch wie der Zufall so spielt, war gerade Niedrigwasser, sodass das Ufer mehr aus Schlamm statt aus Wasser bestand. Wir wollten die Zeit aber nicht ungenutzt lassen, also Stativ aufgebaut und eine Canon 1D Mark IV mit der Schnellwechselplatte versehen und drauf geschnallt. Die 1er von Canon ist natürlich nicht ganz die Zielgruppe des Stativs, liegt aber immerhin noch im angegebenen Tragegewicht. Das ganze Geschichte war eine ziemlich wackelige Angelegenheit und ist nicht wirklich zu empfehlen. Man sollte auf jeden Fall in Reichtweite bleiben und es zumindest mit dieser Kombination nicht unbeaufsichtigt lassen. Zum Größenvergleich seht ihr ein Foto mit einem erwachsenen Gitzo aus der 3er Serie daneben. Beim Abbau ist mir dann aufgefallen, das der zuvor gelobte Verschluss einen kleinen Nachteil hat. Der unterste Verschluss steht zwangsweise auf dem Boden und wird somit standortabhängig immer etwas dreckig, so dass man stets am schmutzigen Verschluss drehen muss.

Vanguard Nivelo 245BK - Vanguard

Vanguard Nivelo 245BK - Groessen Vergleich

Der Kopf ist mit dem Stativ fest verbundenen und kann daher nicht ausgetauscht werden, ist bei „Reisestativen“ aber oft anzutreffen. Er verfügt über einen Schnellverschluss mit herstellerspezifischer Wechselplatte. Nichts mit Arca-Swiss… Die Schraube in der Wechselplatte hat einen kleinen klappbaren Bügel, mit der man sie ohne Werkzeug, Schlüssel oder Münze festziehen kann. Der Kopf ist aus Kunststoff gefertigt. Gerade bei häufiger Benutzung, bei kaltem Wetter und auf Langlebigkeit hab ich persönlich mit diesem Material keine guten Erfahrungen gemacht. Hier fehlt mir allerdings ein Langzeittest um über dessen Haltbarkeit wirklich aussagefähig zu sein. Bei der Benutzung fällt auf, dass ihm eine Schwenkrichtung fehlt. Er kann 360° um die eigene Achse gedreht werden und schwenkt wie gesagt nur in eine Richtung. Vergleichbar mit einem Neiger. Der Kopf kann mich in der Handhabung leider nicht ganz überzeugen. Das Stativ wird übrigens mit einer Tragetasche geliefert, welche aber eher ein einfacher Tragebeutel ist – quasi so wie der typische Turnbeutel. Auch wenn die Konkurrenz teilweise deutlich mehr liefert, so sollte man auch die Kirche im Dorf lassen – es handelt sich ja nur um eine Transporttasche

Vanguard Nivelo 245BK - StativKopf

Mein Fazit: Vanguard hat mit dem Nivelo 245BK ein schönes kompaktes Stativ gebaut, das sich klein zusammen falten und gut mitnehmen lässt. Der erste sehr gute Eindruck wird ein wenig durch die Wackeligkeit, die instabile Plastikplattform und den schwachen Kopf getrübt. Ich gebe zu, dass es für das Stativ doch relativ schwere Testbedingungen waren und mein eher Outdoor orientierter Einsatzzweck nicht ganz der Zielgruppe entspricht. Auch die verwendete Kamerakombination ist natürlich nicht auf ein Reisestativ dieser Größe ausgelegt. Daher kann ich das Stativ nur für kleinere DSLRs in empfehlen. Wenn es etwas rauher zur Sache geht, ist das Stativ leider schnell überfordert. Für Outdoor-Einsätze, Langzeitbelichtungen und Nachtfotografie würde ich es bei Verwendung eine schweren Kamera-Objektiv Kombination eher nicht empfehlen. Den Haupteinsatzzweck sehe ich für das Stativ eindeutig auf Reisen, gerade wenn es auf die Größe ankommt und das Alltags-Stativ zu Hause bleiben muss.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Vanguard Nivelo 245BK gemacht oder weitere Empfehlungen für die Reise?

*Amazon Link