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Fotobuch

Fotografie, Mitgemacht

Nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis 2014

8. November 2013

Langzeitbelichtung-und-Nachtfotografie---Ronny-Ritsche---Deutscher-Fotobuchpreisl

Grins…. Ja, genau grinsen wie ein Honigkuchenpferd tue ich noch immer, wenn ich lese das mein Buch „Langzeitbelichtung und Nachtfotografie*“ für den Deutschen Fotobuchpreis 2014 nominiert wurde. Für das Siegertreppchen in der Kategorie Fotolehrbuch hat es nicht ganz gereicht – macht aber nüscht!

Der deutsche Fotobuchpreis ist meines Wissens der einzige dieser Art der im deutschsprachigen Raum vergeben wird. Übersetzt heißt so ne Nominierung „besonders wertvoll“. Scheint der Jury wohl gefallen zu haben, was ich so produziert habe. Der Fotobuchpreis, auch wenn er Preis heißt, ist nicht dotiert macht aber auch nüscht.

Das Buch geht jetzt mit vielen weiteren Titeln andere Verlage und natürlich den 23 Siegern auf Wanderschaft. Während die Sieger auf Buchmessen auch international vorgestellt werden, verbleiben die nominierten Titel in Deutschland und werden bespielsweise auf der kommenden Frankfurter Buchmesse gezeigt. International wäre natürlich cooler gewesen, allerdings ist das Buch nicht auf Englisch, also macht das irgendwie auch keinen Sinn.

Ich freue mich jedenfalls über diese Nominierung, ist sie doch auch ein Ausdruck der Anerkennung der ganzen Arbeit die darin steckt. Ich mache daraus auch kein Geheimnis. Das Buch musste bereist dreimal nachgedruckt werden, auch wenn bei Amazon noch 1. Auflage steht (Hat mit dem Nachdruck nämlich nichts zu tun.)

Die größte Wertschätzung allerdings kann mir kein Preis geben, sondern erhalte ich von Euch als Leser. Immer wieder erhalte ich Mails in denen diese Wertschätzung auch ausgedrückt wird, was mich ganz besonders freut. Ab und zu google ich natürlich auch mein Buch und bin immer wieder überrascht wo es überall auftaucht und auch besprochen wird. Ist schon irgendwie schön, wenn man eine Buchempfehlung mit seinem eigenen Namen liest. Ein ganz großes DAAAAANKE an Euch da draußen! Na, vielleicht sollte ich doch noch ein zweites schreiben…..

*Amazon Link

Dies und Das, Fotografie

Printstagram – auch ne Möglichkeit zu drucken?

18. Juni 2013

Pinstagram

Seit kurzem beschäftige ich mich ja relativ intensiv mit Instagram und damit die Bilder nicht nur online zu sehen sind, suche ich immer wieder nach Druckmöglichkeiten. So bin ich kürzlich über Printstagram gestolpert. Ich glaube, die Printprodukte kommen aus den USA, konnte aber keine genauen Kontaktdaten auf die schnelle ausfindig machen – grad gefunden, aus San Francisco…

Wie dem auch sei, es geht es hier ums Endprodukt und dessen Möglichkeiten und Qualität. Während der letzte Druckdienst sich vorwiegend mit Prints im Polaroidstil beschäftigt, geht Prinstagram etwas andere Wege. Soll bedeuten, dass es hier mehr Auswahl in Sachen Druckerzeugnisse gibt. Ich selbst habe mich für die Squares entschieden, die in zwei verschiedenen Größen angeboten werden. Genommen hab ich die 4×4 inch (24 Stück für 12 Dollar), welche in etwa genauso groß sind wie die Prints von Origrami. Die könnten ruhig größer sein, will ich hier mal einwerfen…

Im Gegensatz zu Origrami ist der Versand nicht inklusive, dafür dauert es aber nicht 23 Tage, sondern bei mir nur fünf. Per Express wurde der kleine Brief auf Reisen geschickt. Ob das immer so ist, kann ich leider nicht sagen. Ich hatte ich mich allerdings gewundert, dass ich sie so schnell im Briefkasten hatte. Nicht ganz so liebevoll verpackt wie Origrami, aber dennoch mit einem kleinen Danke-schön Aufkleber versehen.

Auf den ersten Blick habe ich mich über die gesättigten Farben gefreut, denn diese werden ziemlich genauso auch auf meinen iPhone angezeigt. An dieser Stelle würde mich mal interessieren, ob die Iphone Bilder eigentlich ein Farbprofil mitbekommen? Vielleicht weiß das einer von euch? Im Gegensatz zu Origrami sind die Bilder auf jeden Fall „satter“. Das Papier allerdings ist leider nicht so hochwertig wie bei der Konkurrenz und auch der Druck an sich kann mich nicht so richtig überzeugen. Damit meine ich vorallem die Schärfe im Bild. Die Bilder sind zwar farbenfroh, allerdings irgendwie ein bisschen weich und unscharf. Wenn ich mir dagegen meine Polaroid-Stil Bilder anschaue, dann kann ich sagen. Wow… Ich werde diesen Umstand auf jeden Fall mal Printstagram schreiben, denn was bringen schöne und satte Farben, wenn die Druckqualität nicht stimmt.

Pinstagram

Im Großen und ganzen sind die Drucke nicht schlecht, aber in Anbetracht was doch mit dem iPhone 5 möglich ist, kann mich derzeit Pinstagram nicht so richtig überzeugen. Im Hinblick auf die Farben dagegen schon. Es muss also jeder selbst für sich entscheiden. Übrigens wurde durch meine Instagram-Geschichte auch Blurb auf BlogTimes aufmerksam und hat mir gleich mal einen Gutschein für ein Instagram-Buch geschickt. Werde ich die Tage mal fertig machen. Ich hatte schon mal kurz reingeluschert. Da kann man ja wieder experimentieren. Eigentlich mag ich sowas ja nicht – werde es daher relativ spartanisch halten….

Und Ihr so… Schon mal was von Printstagram gehört?

Fotografie, Testberichte

Schicke Fotobücher mit Cinebook

16. November 2012

Nils hatte letztens mal wieder die Gelegenheit ein Fotobuch zu testen. Im Grunde finde ich die Idee ein Fotobuch mit seinen eigenen Aufnahmen zu erstellen wirklich gut. So verschwinden sie wenigstens nicht in den Tiefen der Bilderordner auf dem PC. Doch wie bei allen Printerzeugnissen gibt es auch hier von Hersteller zu Hersteller gewaltige Unterschiede. Nachdem der letzte Test eher wenig erfreulich ausgefallen ist, hat Nils das Fotobuch von Cinebook unter die Lupe genommen. Hier sein kurzer Eindruck…

Vieles steht und fällt mit dem ersten Eindruck und die Website von Cinebook gefällt mir sehr gut. Es macht alles einen sehr hochwertigen Eindruck, so dass man gleich Lust bekommt sein eigenes Buch zu erstellen. Der größte Vorteil von Cinebook ist für mich, dass sie PDF’s weiterverarbeiten können. Das bedeutet ich kann mein Buch im Layout Programm meiner Wahl erstellen und anschließende einfach hochladen. Dazu stehen Vorlagen für Indesign und Photoshop zur Verfügung. Genaue Maße für den EAN Code, Ränder, Beschnitt und was man sonst noch wissen möchte und benötigt. Alle Infos hierüber sind übersichtlich auf der Internetseite aufgelistet. Die Vorlage für den Buchtitel/Cover wird als Indesign CS6 Datei zur Verfügung gestellt. Besser wäre hier das universellere „idml“ Austausch-Format, gerade von dem Hintergrund falls jemand nicht die neueste Programm Version hat. Die Inhaltsseiten dagegen können im „idml“ Format erstellt und gespeichert werden. Warum das nicht mit dem Cover möglich ist, sei mal dahingestellt und ist ein kleiner Wermutstropfen. Zur Not kann man natürlich auch die genauen Maße manuell von der Internetseite in sein Wahl-Programm übertragen. Ist zwar etwas umständlich, aber funktioniert. Was natürlich positiv hervorsticht, ist die Verwendung von echten Fotopapier und die Panoramabindung. Letzteres ermöglicht die Nutzung der vollen Buchbreite zur Präsentation eurer Aufnahmen. Es gibt quasi keine Unterbrechung des Bildes.

Zurück zum Ablauf. Also die Vorlage geladen, Buch in Indesign erstellt, geschaut auf wie viele Seiten ich komme, dann das für die Seitenanzahl passende Cover erstellt, PDF hochgeladen, fertig. Beim Hochladen hat es mich allerdings gewundert, dass ich die PDF Seiten in einen Online Editor zu ordnen musste, aber das ging ohne Probleme. Dazu eine schnelle Lieferung und gute Verpackung, die sich übrigens super auch als Geschenkverpackung eignet  was will man da mehr. Klein aber fein ist hier die Verwendung eines 35mm Negativstreifens, welches die Verpackung wirklich noch das gewisse Extra verleiht.

Die Bilder sollen im sRGB Farbraum geliefert werden, wenn man das weiß, kann man sie dementsprechend aufbereiten. An der Fotoqualität gibts nichts zu meckern, alles Tip Top. Ein Traum wäre es wenn jemand 16-Bit Prophoto RGB Bilder verarbeiten würde, aber nach meinen Infos bietet das noch kein Druckdienst an. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zwischen einem 8bit und 16Bit Druck auf dem Papier ein großer Unterschied besteht, gerade was die Zeichnung in den Lichtern und Schatten betrifft. Eine Besonderheit von Cinebook ist übrigens das riesige Widescreen Buchformat von 42 x 28 cm, das ich sicher demnächst mal ausprobieren werde.

Also ich war und bin rundum begeistert. Auch vom netten Kontakt hinter Cinebook und kann sie nur weiterempfehlen. Wenn Ihr ein Fotobuch plant schaut doch mal rein bei http://www.cinebook-fotobuch.de

Eigentlich mag ich es gar nicht aussprechen, geschweige den schreiben, aber weil „Weihnachten“ bald vor der Tür steht, gibt exklusiv für BlogTimes Leser einen Rabatt von 10 € (pro Person nur 1x einlösbar) bei Bestellung eines cinebook Fotobuchs bis zum 16.12.2012
Der Gutscheincode: Weihnachten12

Apropos Leser: Kennt einer von Euch Cinebook und/oder hat schon mal etwas bestellt?

Fotografie, Testberichte

Test des Pixpremium Fotobuch Gestaltungs-Services

8. Oktober 2012

Nils hat mal wieder etwas getest. Dieses mal dreht sich alles um ein Fotobuch…
Heutzutage gibt es doch sehr viele Dienstleister für Fotobücher. Die Besonderheit von Pixpremium ist allerdings der Gestaltungs-Service. Die Werbung verspricht, Bilder hochladen, vom Profi-Grafiker layouten lassen und Fotobuch erhalten. Hört sich gut an. Hier mein Erfahrungsbericht.

Das Fotobuch sollte mit ein paar Urlaubsbildern gefüllt werden. Also erstmal durchgeschaut was der Lightroom Katalog hergibt… Letzten Endes habe ich dann ca. 50 Bilder ausgewählt, die ich anschließend als jpg im sRGB Farbraum für den Upload vorgesehen habe. Der komplette Vorgang läuft über die Internet Seite von Pixpremium. Das Layout der Webseiten ist recht einfach gehalten, allerdings ist mir ist das persönlich ein wenig zu schlicht. Als erstes wählt man einen Fotobuch-Style aus – ich habe mich für Fotopur entschieden. Die Bilder müssen danach den Seiten zugeordnet werden. Gegen einen Preisaufschlag übernimmt Pixpremium hier die Bildauswahl und Sortierung. Ich habe mich für eine eigene Sortierung entschieden und das Hochladen gestartet. Es kam die Meldung, dass der Vorgang nicht erfolgreich war. Für den zweiten Versuch musste erneut alles zu sortiert und hochgeladen werden, mit der selben erfolglosen Meldung. Immerhin steht unten auf der Internet-Seite die Telefonnummer. Vielleicht war gerade Pause, aber beim ersten Anruf ging leider keiner ran. Also ein wenig gewartet und noch einen Versuch gestartet. Mein zweiter Anruf war zwar erfolgreich, aber eine freundliche Mitarbeiterin erzählte mir sogleich, dass der Upload nicht mit dem vom mir verwendeten Mac funktioniert und ob ich nicht einen PC zur Verfügung hätte. Das Mac Problem ist allerdings bekannt und man arbeitet daran. Leider gibt es dazu keinen Hinweis auf der Webseite. Also zum PC gewechselt und zum dritten Mal die Bilder zugeordnet, diesmal aber mit Erfolg hochgeladen. Das Buch umfasst 40 Seiten im Format 28x20cm (Preis €79,99), als Sonderleistung habe ich den Art Director Zuschlag von € 1,60 für besonders hochwertige Bücher dazugenommen.

Am selben Tag erhielt ich den ersten Design Vorschlag. Zufrieden war ich nicht. Der Designer hatte die Bilder teilweise mit schrägen Balken geteilt und transparenten Rändern versehen. Mir stellte sich die Frage, sollen das Wasserzeichen sein und wollen die das wirklich so drucken? Es stellte sich heraus – Ja, das sollte der erste Vorschlag sein. Man kann die Seiten, die einen nicht gefallen durch „neu layouten“ erneut zum designen schicken. Allerdings gibt es keine Möglichkeit einen Kommentar mit Änderungswünschen zu hinterlassen. Aus diesem Grund habe ich meine Kommentare per Email an die allgemeine Infoadresse geschrieben. Zusätzlich habe ich noch die Bilderzahl pro Seite auf ein einziges reduziert, da mir das Layout einfach nicht zusagte.

Einen Tag später folgte der zweite Design Vorschlag. Wieder transparente Balken über den Bildern, die ich doch ausdrücklich nicht haben wollte. Auch andere Änderungswünsche wurden also nicht berücksichtigt. Lediglich 2 von 40 Seiten waren ok. Also wieder eine Mail mit Änderungswünschen verfasst.

Wieder verging ein Tag bis zum dritten Vorschlag. Das größte Problem waren hier die ungleichmäßge Anordnung der Bild auf den Seiten. Die Bilder waren mal groß mal klein, klebten oben am Seitenrand, waren mal mittig … Also erneut eine lange Mail mit sehr genauen Änderungswünschen verschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir dann die Frage gestellt, ob sich inter dem Gestaltungs-Service tatsächlich eine reale Person verbirgt!?

Bis der vierte Vorschlag bei mir eintrudelte, dauerte es sehr viel länger. Ich hatte schon gehofft, wurde aber enttäuscht. Es gab bei einigen Aufnahmen wieder transparente Balken/Ränder. Wieder waren die Bilder sehr ungleichmässig und unterschiedlich groß auf den Seiten verteilt. Drei kostenlose Layoutschritte sind im Bestellvorgang mit drin. Deshalb habe ich erneut angerufen und sehr freundlich wurde mir angeboten weitere Anpassungen vorzunehmen oder nochmal das komplette Layout zu ändern. Bei dem Gespräch habe ich vorsichtig hinterfragt, warum die Aufgabe ein Bild pro Seite mit gleichmässigem Rand zu platzieren so schwierig umzusetzen wäre. Die Software und die vorgegebenen Styles scheinen die ganze Sache wohl sehr einzuschränken – Aha…

Mein letzter Versuch war nun im online Editor selber etwas Hand anzulegen. Hier sind allerdings keine Seitenbegrenzungen zu erkennen, es ist ein Blindflug für die Platzierung und nicht möglich einheitliche Größen oder Ränder hinzubekommen. Meine Geduld war jedoch am Ende und ich dachte mir besser wird es nicht, also habe ich das Buch in Druck gegeben.

Genau eine Woche später war das fertige Buch im Briefkasten. Beim Auspacken war die Freude groß. Der Umschlag sieht gut aus, schöne Farben und es fühlt sich gut an. Das Papier der Seiten macht ebenfalls einen hochwertigen Eindruck und ist stabil. Nach kurzem Blättern fragte ich mich jedoch, warum die dunklen Bereiche in den Aufnahmen sehr viel dunkler und die hellen zu hell wirken? Hier muss eine automatische Bildverbesserung gegriffen haben, die den Kontrast verstärkt und dadurch meine Tiefen absaufen und die Lichter ausfressen lassen. Zu Testwecken und zum Vergleich habe ich mir ein Bild auf einem Epson Stylus Pro 7900 ausgedruckt. Der selbstgemachte Ausdruck zeigt hier noch Struktur und erkennbare Details. Im Fotobuch dagegen sind diese Bereiche der betreffenden Aufnahme fast ausschließlich weiß.

Dass die Bildgrößen und Rahmen nicht 100% gleich auf den Seiten sind – damit könnte ich fast noch leben. Dass aber die Kontraste angepasst wurden, geht gar nicht. Die Farben auf dem Umschlag passen ganz gut, im Innenteil dagegen ist einiges zu „Flau“ geworden. Dazu kommen einige weitere Details, wie der lieblose Buchrücken (Ich hätte mich doch stark gewundert, wäre es gelungen den Text korrekt mittig zu platzieren). Papierfetzten an den Rändern einiger Seiten deuten darauf hin, dass die Schneidemaschine wohl nicht 100 prozentig funktioniert. Besonders bei Motiven, die bis zum Bildrand gehen – ärgerlich! Der Gestaltungs-Service sollte eigentlich einem Zeit und Arbeit ersparen. Das Telefonieren, Mails schreiben, alles selber zu sortieren und später die Größen anzupassen – in der Zeit hätte jeder sein Buch selber erstellen können. Für diesen Service kostet das Buch knapp das Doppelte wie ein Selbsterstelltes. Für Kunden die sich mit dem Layouten und der Bildbearbeitung nicht auskennen, könnte der Service von Pixpremium eine Hilfe sein, schnell und mit wenig Aufwand ein Fotobuch zu realisieren. Für jeden mit etwas Erfahrung und einen gewissen Qualitätsanspruch ist das Ergebnis in meinen Augen eine Frechheit, betrachtet man auch den Preis des Buches!! Es ist meine Arbeit, die im Buch gezeigt wird und mir ist es peinlich diese so zu präsentieren!

Habt Ihr auch Erfahrungen (positiv sowie negativ) mit Fotobuch Dienstleistern gemacht? Ich nutze des Öfteren Pixum und bin damit ganz zufrieden.