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Fotorucksack

Dies und Das

Compagnon – Taschen kann man nie genug haben…

4. Dezember 2013

Compagnon Fototasche

Vor ein paar Wochen habe ich ja den Tilopa von F-Stop vorgestellt und diese als meine beste Fototascher ever bezeichnet. Sie ist es auch nach wie vor, vorallem wenn ich auf Fotoreisen gehe.

Doch für den alltäglichen Gebrauch ist der Fotorucksack etwas zu groß. Da verliert sich einfach die Fotoausrüstung drin. Für meine Städtetrips nehme ich daher ab und zu auch meine Ari mit. Ich gebe zu, ich lege viel Wert auf stylishe Sachen und daher muss es ab und an auch was neues sein und hier kommt die Tasche von Vitalis und Valentin ins Spiel. Die beiden haben sich vor ein paar Jahren Gedanken über den Style der Kamerataschen gemacht und herausgekommen ist die Compagnon – eine coole und funktionale Ledertasche für Fotografen die seit einem Jahr im deutschsprachigen Raum verkauft wird.

So, nun wollen die beiden expandieren und vielleicht auch neue Produkte auf dem Markt bringen. Um diese ganzen Geschichten zu finanzieren, haben sie sich für eine Crowfunding Kampagne entschieden. Unterstützt die beiden auf Indiegogo und erhaltet beim Kauf einer Compagnon einen Nachlass auf den regulären Preis. Der Stilpirat aka Steffen Böttcher hatte sie beispielsweise auf seinem Trip durch Vietnam und war super zufrieden. Wer die Kampagne unterstützen möchte, der folgt einfach diesem Link -> compagnon – leather camera bag

Der Stilpirat über seine compagnon Fototasche… from compagnon on Vimeo.

Ich konnte den Jungs übrigens je ein Compagnon Notizbuch und eine Leder-Objektivbeutel für meine Leser abschwatzen. Ich werde die zwei Sachen an einen von Euch verschenken. Alles was ihr machen müsst – einfach in den Kommentaren schreiben, welche Fototasche ihr aktuell nutzt. Den Gewinner wähle ich dann per Zufall aus.

Notizblock und Objektivbeutel

Equipment, Fotografie, Testberichte

Ari Marcopoulos – Kameratasche

5. Dezember 2011

Obwohl ich erst kürzlich einen Fotorucksack der Marke Vanquard vorgestellt habe, werde ich euch heute wieder mit ein bisschen Taschen-Content nerven. Genauer gesagt geht es um die INCASE Ari Marcopoulos.

Wer als Fotograf nach immer neuen Motiven durch die Gegend rennt, der brauch neben einer Kamera natürlich auch noch die passende Tasche und ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich habe es aufgegeben nach der einen richtigen Tasche zu suchen. Ich denke auch, dass es sie nicht gibt. Der Grund ist eigentlich ein ganz einfacher – Genau wie es unterschiedlichen Genres in der Fotografie gibt, so gibt es unterschiedliche Taschen für jeden Einsatzzweck. Die eierlegende Wollmilchsau unter den Taschen sucht man also vergebens. Ich bin zwar kein Fototaschen-Freak, konnte mich aber letztens nicht zurückhalten eine Ari Marcopoulos zu kaufen.

Bevor ich euch jetzt mit irgendwelchen Details zur Tasche langweile, erzähle ich euch liebe, wie ich dazu gekommen. Ich war schon seit längerem auf der Suche nach eine Foto-Tasche, die ich für Tagestrips durch die Stadt verwenden kann. Das Problem bei den normalen Rucksäcken ist, dass diese schon von Weitem wie Kamerataschen aussehen. Erstens gefällt mir das nicht und zweites sehe ich keinen Sinn darin, für ein zusätzliches Objektiv nen Fotorucksack mit X-Fächern mitzunehmen. Vielleicht bin ich da ein wenig komisch, aber das nervt mich einfach.

im Sommer diesen Jahres besuchte die „Photoqueen“ einen meiner Fotografiekurse zum Thema Langzeitbelichtung/ Nachtfotografie. Da Britta, wie sie tatsächlich heißt, mit ihrer photoqueen-Mailadresse den Kurs gebucht hatte, wurde ich natürlich neugierig, wer oder was sich dahinter verbirgt. Um es kurz zu machen, es geht um Foto-Taschen, aber nicht um die normalen Taschen oder Rucksäcke, die wir aus den Geschäften kennen und zu  90 Prozent diese „schöne Einheitsgrau“ aufweisen. Nein, es sind Foto-Taschen, denen man es auf den ersten Blick gar nicht ansieht, dass es Foto-Taschen sind. In erster Line zwar für Frauen, daher vermutlich auch der Name „Photoqueen“. Allerdings gibt so manche Taschen auch für Männer.

Im Rahmen des Kurses kamen wir dann ins Gespräch und unterhielten uns über das Sortiment und Foto-Taschen allgemein. Auch wenn es noch ein paar Wochen dauern sollte… so kam es jedenfalls, dass ich mir eine der seltenen Ari Marcopoulos sicherte, die ich seitdem hauptsächlich für Tagestrips oder meine Kurse benutze.

Mit ihren knapp 200 Euro ist die Tasche wahrlich kein Schäppchen, bietet mir aber neben dem Style-Faktor genau den Platz, den ich für meine Tages-Geschichten brauche. Neben einer individuellen Fächerbelegung, die zwar nicht über super viele Möglichkeiten verfügt, spiegelt sich der Wert der Tasche nach meiner bisherigen Erfahrung im extrem geilen Tragekomfort und in ihrer Funktionalität wieder. So gibt neben einem bärchenweichen Innenfutter für mein iPad und auch ein Fach für ne kleine Kompaktknipse, wobei sich dieses sogar über einen Außeneingriff erreichen lässt  –  sehr cool. Durch das „einarmige“ (neudeutsch – Slingshot) Tragegeschirr kann ich das Innenleben der Tasche auch ohne Absetzen erreichen, was es zum einen sehr komfortabel macht und zum anderen die Langlebigkeit der Tasche fördert. Ich muss sie ja nicht in den Dreck legen! Ein Regenschutz ist übrigens auch mit an Board, ebenso wie eine Skala für den Weißabgleich. Hier noch ein kleines Video vom „Erfinder“ der Tasche, das sehr gut zeigt, was man so alles in die Ari hineinpacken kann.

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fiftyfootshadows.net hat ebenfalls vor kurzem über die Tasche berichtet (englisch), sowie taschenfreak.de  (deutsch) – Hier findet ihr auch noch mehr Bilder.

Equipment, Fotografie, Testberichte

Eindruck vom Vanguard UpRise 45

27. November 2011

Der Fotozubehör-Hersteller Vanguard hat mir vor kurzem den Rucksack Up-Rise45 (gibt’s bei Amazon) für eine Kurzvorstellung auf BlogTimes zugeschickt. Et voila, hier ist mein Eindruck des kleinen Riesen.

Kennt ihr das, wenn man ein Packet auspackt, in dem noch ein weiteres Packet und noch eins, usw…ist? Nun, so kam ich mir, vor als ich den Rucksack aus seinem Luftpolsterfolio – Kokon befreit habe. Die Fotos auf der Herstellerseite zeigten ihn irgendwie größer. Da stand er also nun, das kleine Etwas. Hmm, dachte ich mir, das soll ein Fotorucksack sein, da passt doch gerade mal meine Graufilter-Sammlung rein. Aber Größe ist ja nicht alles und vielleicht steckt doch mehr drin in dem kleinen Teil…. Da es in der Regel keine Anleitung für einen Rucksack gibt, welche ich übrigens auch nicht lesen würde, habe ich mich auf Entdeckungstour begeben. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, bei denen die Rucksäcke eher wie Backsteine aussehen, ist der Kleine optisch wirklich gut gelungen. Zudem ist die Verarbeitung hochwertig, federleicht, und er vermittelt ein angenehmes Tragegefühl. Soviel erst einmal zu den Äußerlichkeiten.

Kommen wir nun zu den inneren Werten, und obwohl ich alle möglichen Öffnungen und Staufächer (neudeutsch „Daypacks“) für Kleinkram, Brot und Wasser gefunden habe, konnte ich keinen Zugang zum Fotofach finden. Selbst die an der Seite befindliche Halterung für ein kleines Stativ habe ich gefunden. Aber wo verdammt noch mal kann ich meine Kamera und die Objektive verstauen? Ah, mal an die andere Seite geschaut und siehe da, eine seitliche Öffnung für den schnellen Direktzugriff der Kamera. Ok, aber wo sollen denn die Objektive hin? Nach kurzer Suche, dachte ich, den Zugang zum vermeintlichen Fotofach gefunden zu haben. Denkste! Mit diesem war es nur möglich, das Volumen des Rucksacks um ein paar Qubikzentimeter zu erhöhen. Letztlich habe ich den Zugang zum Fotofach im Rückenbereich des Rucksacks gefunden. Mein allererste Gedanke war: Das ist ja mal total dä**** ! Welcher Depp hat sich das denn ausgedacht? Doch nach kurzer Zeit dämmert es mir, denn die rückwärtige Öffnung hat nur eines zum Ziel – Diebstahlschutz des teuren Kameraequipments. Das ist wirklich eine gute Idee, wobei ich glaube,  mich zu erinnern, dieses System auch bei anderen Herstellern gefunden zu haben – egal, trotzdem gut gelöst.

Diebstahlschutz hin oder her. Wenn der Rucksack nicht über den seitlichen Direktzugriff zur Kamera verfügen würde, hätte ich es nicht so toll gefunden. Aber, das ist ja nicht der Fall. Übrigens ist der seitliche Zugriff echt gut gelöst. Zum einen durch einen beidseitigen Reisverschluss und fürs super schnelle Zugreifen reicht es auch aus, die „Klappe“ nur mit Hilfe des starken Klettverschlusses zu verschließen. Echt gut gemacht. Das „Daypack“ verfügt über genügend Stauraum für ne Flasche Wasser und ein paar Brote und ein bisschen Krimskrams. Ein Regenschutz ist ebenso mit an Board, wie auch ein vorderes Dokumentenfach für Reiseunterlagen oder Ausflugskarten.

Aufgrund der Größe und auch den fehlenden Laptop-Faches würde ich ihn aber nicht in die Kategorie „Reiserucksack“ einstufen, sondern eher für Tagesausflüge nutzen und diese Aufgabe bewältigt er sicherlich hervorragend. Immerhin ist im Fotofach genug Platz für eine Kamera mit aufgeschraubten 17-55 2.8er mit Sonnenblende (vor der Länge dürfte es auch mit einem 70-200 ohne Sonnenblende mithalten können) und für weitere 2-3 Objektive.  Ich nutze grundsätzlich die Kamera inkl. Batteriegriff. Da die Öffnung des Schnellverschlusses größenbedingt ein wenig schmal ausfällt, muss man hier schon ein wenig „rumfrickeln“, bis die Kamera im Rucksack verschwindet – ohne Battergriff läßt sich die Kamera natürlich schneller verstauen.

Wer vielleicht noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt oder gerade auf der Suche nach einem kleinen Foto-Rucksack ist, dem kann ich den Vanguard UpRise 45 wirklich empfehlen. Mit einem Preis von knapp 150 Euro (UVP) ist er zwar kein Schnäppchen, spielt aber in der gleichen Liga wie die super bekannten Hersteller, bietet allerdings in meinen Augen sogar noch mehr an Funktionalität als zum Beispiel mein derzeitiger Kata 3N1-30. Bei Amazon wird der Vanguard gerade mit 60 Prozent Rabatt angeboten und kostet nur noch knapp 60 Euro!!!

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