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Fototasche

Analog, Fotografie, Unterwegs

USA, die Erste – doch die Zweite folgt sogleich…

17. April 2013

Norma und Sandra aus BerlinSeit dem Wochenende bin ich nun wieder zurück und so langsam setzen sich meine Gedanken und Eindrücke dieser ersten Reise in die USA. Die zweite folgt bereits in knapp 4 Wochen und dann geht’s mit Till Müller an die Westküste. Der Highway No. 101 ruft. Das wird auf jeden Fall wieder spannend… hier muss ich dann wenigstens keine Winterklamotten mehr einpacken.

Wie auch bei der ersten Reise werde ich diese auch mit dem iPhone per Instagram fotografisch begleiten. Der Tag btusa13 wird bleiben. Übrigens verfolge ich speziell mit diesen und den kommenden Aufnahmen der beiden Reise auch ein kleines Projekt. Ich glaube nämlich, dass auch diese Fotos es verdient haben nicht nur um Web gezeigt zu werden. Soviel dazu!

Mit dabei wird auch wieder die Chamonix 045N2 auch genannt „Dicke Berta“ sein. Filme habe ich noch etliche übrig, da ich für die erste Reise deutlich zu viel mitgenommen habe. Während ich bei der Hinreise nach Vegas die Planfilme noch vom Handgepäck-Scanner durchleuchten lassen habe, wollte ich die TSA (Transportation Security Administration) in den USA mal auf die sogenannte „Hand check“ Möglichkeit bei analogen Filmmaterial testen. Eindrücklich sehr hier geraten diesen nur mit guten Englischkenntnissen zu verlangen. Ansonsten wird’s schnell zum extremen Geduldspiel werden. Achja und nicht zu vergessen immer freundlich bleiben auch wenn der „Supervisor“ versucht die Packung belichteter Filme einfach mal spontan zu öffnen. Zum beschriebenen Super-GAU kam es dann doch nicht. Mit eindringlichen und etwas lauteren Worten konnte ich ihn davon überzeugen, dass hier meine gesamte fotografische Arbeit von zwei Wochen liegt und wenn er die Filmschachtel öffnet, dann haue ich Ihm eins in die F……nee, letzteres hab ich mir natürlich nur gedacht und freundlich gesagt er solle das besser unterlassen. Hat er dann auch gemacht und mir mit verwunderten Blicken mitgeteilt, dass er mit den ungeöffneten keine Probleme hat, allerdings mit den geöffneten Filmpackungen. Wozu diese denn seien und warum ich gleich zwei davon hätte. Für die belichteten Filme in Farbe und Schwarzweiß – für die spätere Zuordung im Lobor. Achja; antwortete er und wie ich denn die Filme in die Schachteln bekomme? In einer Dunkelkammer du Schlaubär. Hmm, achso…..und ob ich gerade eine Dunkelkammer dabei hätte. Ja, logisch im Handgepäck ich reise immer damit! Oh man, echt!!!

Na, wie dem auch sei zu guter letzt hat er mich durchgelassen und gesagt ich könnte auch sogenannte „Filmbags“ verwenden. Das würde alle professionelle Fotografen so machen und diese kennen sie. So so, diese kennt man also. Glaub ich doch im Leben nicht. Keine Ahnung wie ne Filmschachtel aussieht, aber dann einen von den extrem seltenen Filmbags kennen?? Ich werde das nächste Mal wieder mit Filmschachteln reisen und wenn es sein muss wieder den Erklärbär geben. Laut Kodak könnten die Filme zwar bis zu fünfmal den Handgepäck-Scanner passieren, aber so hundertprozentig ist das auch nicht. Zudem will ich ja nicht riskieren, dass am Ende irgendwelche Farbschleier zu sehen sind.

Die letzten zwei Wochen waren fotografisch gesehen auch eine Herausforderung. Nicht nur, weil ich das erste Mal zusätzlich mit einer Großformatkamera unterwegs war, sondern weil die fotografischen Möglichkeiten, obgleich es viele Motive gab, nicht so einfach zu auf ein Bild zu übertragen waren. Grund ist auch, dass ich für meine Aufnahmen immer wieder nach neuen Perspektiven und Bildausschnitte suche. Zum Thema „Reisen mit der Großformatkamera“ wird es noch einen separaten Beitrag geben.

Eine Vielzahl der Aufnahmen habe ich mir überhaupt noch nicht angesehen. Lediglich die Schärfe und den Bildschnitt hatte ich während der Reise überprüft. Ob und wieviele Aufnahmen letzten Endes rauskommen, weiß ich gar nicht so genau. Wer mich allerdings kennt, der weiß das ich grundsätzlich eher wenig fotografiere – 15 bis 20 finale Aufnahmen sollten aber drin sein. Das erinnert mich gerade an einen Fotografen, den wir im Antelop Canyon getroffen haben und zu seinem Spezi sagte, dass er die Speicherkarte wechseln müsste, da er bereits 700 Fotos vom Canyon auf der Karte hätte. Ich glaube ich habe noch nicht mal 25 in total! Wenn hier zwei, drei gute rauskommen, reicht mir das völlig. Was will ich denn mit hunderten Fotos von einem Motiv, was immer irgendwie gleich aussieht. Das würde ich euch auch ans Herz legen. Ich weiß Speicherkarten kosten kaum Geld, aber wenn ihr mit weniger Fotos nach Hause kommt, spart Ihr euch ne Menge Zeit die besten aussortieren zu müssen – zudem schult euer Auge auch wenige mehr für den Blick fürs Wesentliche.

Ich werde mich jetzt mal die kommenden Tag mit den Aufnamen beschäftigen um euch auch zeitnah ein paar präsentieren zu können. Für die bildtechnische Untermalung des Beitrags – Meine Fav-Intagram Fotos der Reise. Für die alten Hasen unter euch nix neues – kommt aber noch!

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Fotografie, Großformat, Unterwegs

Der wilden Westen – Ein Fototrip in die USA…

1. Februar 2013

In knapp 8 Wochen werde ich im Flieger nach Las Vegas sitzen und meine erste Fotoreise in diesem Jahr in die USA starten. Doch eines ist dieses Mal anders- ein BlogTimes-Leser wird mich begleiten.

Um den Jahreswechsel herum hatte ich es schon angekündigt, dass ich aufgrund des vierjährigen BlogTimes-Geburtstag im Mai einen Leser mit auf einen meiner Fototrips nehme. Ursprünglich wollte ich euch mein Vorhaben in einem Vorab-Beitrag vorstellen und anschließend aus den Zusagen meinen Reiseteilnehmer auswählen. Aufgrund der zahlreichen Meldungen, die bereits nach dem Ankündigungsbeitrag eingegangen sind, habe ich darauf verzichtet. Andreas aus Sittensen wird mich nun auf meiner Reise begleiten und erhält quasi einen 14-tägigen Workshop als BlogTimes-Geschenk.

Unsere Reise wird uns zunächst nach Las Vegas führen, wo wir uns für die ersten Tage akklimatisieren werden. Anschließend geht es mit einem Allrad-Fahrzeug in kalifornische Death Valley. In einem der wenigen Unterkünfte vor Ort, welches uns für die nächsten Tage als Basisstation dienen wird, werden wir den Wagen in ein mehr Off-Road taugliches Gefährt tauschen und tiefer ins Death Valley hineinfahren. Hier werden zu unterschiedlichen Zeiten die spärliche, aber atemberaubende Landschaft fotografieren und die absolute Stille genießen. Die weitere Reise führt uns dann über Las Vegas zurück in Richtung Grand Canyon National Park. Nach einen eintägigen Stopp geht’s hier auch schon weiter nach Arizona zu den berühmten Slot Canyons (Antelope) und dem Lake Powel. Die größte Anzahl der Übernachtungen ist hier geplant um auch hier die Fotomöglichkeiten zu unterschiedlichen Tageszeiten nutzen zu können. Weitere Stationen im Reiseverlauf sind The Wave, Bryce Canyon, Zion National Park, Kanarra Creek und Valley of Fire bevor es dann nach gut 12/13 Tagen wieder zurück nach Vegas geht.

In Sachen Equipment nehme ich sowohl meine digitale Knipse als auch die Dicke Berta mit – sprich ne D800 und ne 4x5inch Fachkamera. Natürlich kommen die Weitwinkel-Scherben mit in die Fototasche, daneben noch ein zwei Festbrennweiten, diverse Grau – und Verlaufsfilter und für die analoge Kamera etliche S/W und Farbfilme. Oh man, ich glaube ich werde gar kein Platz mehr für Klamotten haben…

Ach, je nach Internet-Verfügbarkeit werde ich hier und da einen kleinen Reisebericht schreiben. Für die fotografische Untermalung habe ich bereits einen Instagram-Account eingerichtet, den ich demnächst freischalte. Ich werde also erstmals meine Reise per iPhone dokumentieren und ich hoffe doch, dass euch das interessieren wird. Zu diesem Zweck habe ich nämlich auf BlogTimes extra eine eigene Instagram-Seite eingerichtet um auch den Nicht-Instagramern eine Möglichkeit der Bild-Verfolgung zu geben. Alle Aufnahmen dieser Reise werde ich mit #BtUsa13 taggen.

Die Beitragsfotos wurden freundlicher Weise von Dominique Haussener (Flickr500px) zur Verfügung gestellt, der schon etliche Male im Westen unterwegs war. Apropos Fotos. Wenn ich genügend Aufnahmen zusammen bekomme, wird es für 2014 einen großformatigen Kalender zur Reise geben.

Wer einer von Euch schon mal auf so einer Canyon-Tour unterwegs? Wie waren Eure Eindrücke?

Equipment, Fotografie, Testberichte

Der Vanguard UpRise 48 – Kleiner Testbericht

17. Februar 2012

Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern. Vor ein paar Wochen war ich auf Fotoreise in Südengland unterwegs und wurde hierfür mit Kameras und Fotozubehör ausgestattet. Unter anderem auch mit einem Carbon-Stativ und einem neuen Fotorucksack von Vanguard – dem UpRise 48.

Wie, was UpRise?? Das hab ich doch schon mal auf BlogTimes gelesen. Richtig, genau genommen hatte ich im letzten Jahr den UpRise 45, quasi den kleinen Bruder, hier im Blog vorgestellt. Ein paar Monate später und aufgrund der Kameras für die Fotoreise, musste ein neuer, größere Fotorucksack her. Nach einer kurzen Rücksprache mit Vanguard wurde mir der UpRise 48 zur Verfügung gestellt.

Auf den ersten Blick unterscheidet er sich vom kleineren Modell natürlich in der Größe und in den Staumöglichkeiten und auf den zweiten Blick auch in der Funktionsweise. Während das 45er Modell über eine rückwärtige Öffnung zum Verstauen der Kameras und Objektive verfügt, so lässt sich der UpRise 48 wie auch schon von anderen Fotorucksäcken ganz normal von vorne öffnen. Zudem verfügt das größere Modell noch über ein zusätzliches Fach für Laptops bis 15 Zoll.

Optik, wie auch Verarbeitung ist selbstverständlich gleich gut. Ich habe ja nun mittlerweile wirklich viele Fototaschen entweder nur getestet oder auch selbst gekauft. Einige davon hatte ich nur ein einziges Mal benutzt, weil mir etwas nicht gepasst hat – und zwar das Tragegefühl. Ich sehe natürlich ein, dass die Staumöglichkeiten und der Zugriff auch für den Kauf entscheidend sein können, aber für mich zählt vorallem das Tragegefühl. Immerhin habe ich das Ding die meiste Zeit bei einer Fototour auf dem Rücken und da muss es einfach passen. Der Vanguard, egal ob der 45er oder 48 zählen definitiv zu meinen bisher besten Rucksäcken. Klar, gibt es auch hier was zu meckern. So hätte ich mir zum Beispiel eine bessere Trennung zwischen Daypack und dem Rest des Rucksacks gewünscht. Hier kann es unter Umständen schnell mal passieren, dass beim Öffnen des vorderen Reisverschlusses die Sachen aus dem oberen Daypack hinunter zu den Objekten und Kameras rutschen. Ist zwar doof, aber halb so schlimm.

Was mir schon beim 45er aufgefallen ist, ist der seitliche Zugriff auf die Kamera. Über diese Möglichkeit verfügt der UpRise 48 ebenso, allerdings ist die Größe der Öffnung gleich geblieben. Hier hätte ich mir eine etwas größere Öffnung gewünscht, da DSLRs mit aufgesetzten Batteriegriff nur etwas frickelig in die Öffnung hinein- und auch wieder hinaus gehen. Die Mittelformat Pentax 645D mit aufgesetzter 35er Festbrennweite ging aber ohne Probleme raus und wieder rein.

Eine gesamte Woche war ich mit dem Rucksack unterwegs und hatte ihn wirklich nicht sparsam beladen. Zur Ausrüstung zählten die Mittelformat DLSR Pentax 645D, eine Canon 1Ds MKII, ein 21mm Zeiss, ein 16-35mm f 2,8 Canon Objektiv und eine 35er Festbrennweite für die Pentax. Zudem diverse Fernauslöser, Filter, Reinigungsequipment, eine Stirnlampe und manchmal sogar noch ein Regenschirm. Im Grunde das volle Programm. Achja, und dass Stativ hatte ich seitlich auch noch befestigt. Und wisst Ihr was… ich hatte weder Schmerzen in den Schultern noch im Rückenbereich. Mit meinen anderen Taschen, wie zum Beispiel dem Kata war dies immer vorprogrammiert. Ein großer Pluspunkt in Sachen Tragekomfort ist hier natürlich auch dem Brustgurt zu verdanken. Dadurch verrutschen die Träger einfach nicht.

Aufgrund der vorgenannten Eigenschaften fällt er definitiv in die Kategorie „Reiserucksack“ und auch wenn ich ein paar Kleinigkeiten gefunden habe, dir mir nicht so passen, war es sicherlich nicht sein letzter Einsatz dieses Jahr.

Wir steuern ja auf Ostern zu und vielleicht benötigt der eine oder andere von Euch noch eine kleines Geschenk….Sowohl den kleinen UpRise45 (eher für Tagestrips) als auch den großen Bruder kann ich wirklich empfehlen. Der UVP von 199,00 Euro ist ja schon ein wenig happig, aber zum Glück wird er bei meinem Lieblingsfotozubehör-Händler Amazon für 108 Tacken angeboten. Ich denke, dass ist ein fairer Preis. ->> Vanguard UpRise 48

Kennt eigentlich eine/er von euch Fotozubehör oder gar die Rucksäcke von Vanguard?

Update vom 15.07.2012:
Seit fast 6 Monaten hab ich den Vanguard UpRise nun im Einsatz. Noch immer ist es mein Hauptrucksack für meine Fototouren. Nach wie vor schlägt er sich gut, dennoch gibt es auch etwas zu meckern. Das Problem mit dem Daypack ist aufgrund des häufigen Einsatzes schlimmer geworden. Sobald ich ein paar Dinge, wie Filter, Kabelfernauslöser, usw… in das obere Fach packe, fällt es während des Tragens bis hinunter zum Taschenboden. Das nervt mich gewaltig. Der Rucksack ist ansonsten top, wenn das mit dem Daypack nur nicht wäre. Ich hoffe hier bessert Vanguard noch nach.

Fotografie, Testberichte

Shootsac – und einer für Euch! – aktualisiert 1x

5. Dezember 2011

Wenn Leser leider recht haben… Nicht war, Heike von Köln-Format! Aus diesem Grund ein zweiter Artikel. Wieder Taschencontent…

Nachdem ich gerade meine neueste Errungenschaft, die Ari Marcopoulos Tasche vorgestellt habe, kommen wir nun zum Shootsac. Patrick von neunzehn72.de hatte vor nicht allzu langer Zeit etwas zum Shootsac geschrieben und im Grunde muss man mehr dazu auch nicht sagen. Es ist definitiv keine Tasche für Jedermann und für jede Gelegenheit. Der Shootsac ist eigentlich nur für Objektive gedacht. Eine Kamera, außer vielleicht eine Kompakte, werdet ihr nicht unterbringen können. Dafür erhalten Fotografen quasi einen extrem funktionellen Objektivköcher, der sich wie eine zweite Haut an euren Körper schmiegt und immer in jeder Situation einsatzbereit ist. Tja und für wen ist nun diese Tasche? Ich würde mal sagen für Hochzeitsfotografen, fürs Studio und….. hmm,  vielleicht fällt euch ja noch der eine oder andere Verwendungsbereich ein? Patrick hatte ihn getestet… aber seht selbst -> hier gehts zum Artikel

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Nun zur Verlosung:
Wie ich bereits in der Einleitung geschrieben habe, verlose ich einen Shootsac an einen meiner Leser. Ich mache es euch mal wieder einfach und stelle euch nur eine Frage, die ihr bis zum 12.12.11 beantworten müsst.

  • Wo würdest du den Shootsac einsetzen? (Studio, Hochzeit, usw….)

So, und jetzt mal ran an die Tasten. Bei mehr als einem Kommentar, entscheidet das Los…

Hier geht’s übrigens zur Webseite der Photoqueen, die mir super-netter Weise den Shootsac für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat ->www.photoqueen.de  Vielen Dank liebe Britta!

Update vom 14.12.2011
Tadaaa, der Gewinner des Shootsac heißt DocMaowi. Herzlichen Glückwunsch und wenn ich dich richtig verstanden habe, würdest du den Shootsac am Spielfeldrand benutzten…. Dann wünsche ich Dir jetzt schon mal viel Spaß damit. Eine Mail ist gerade unterwegs zu dir.  Bei allen anderen bedanke ich mich sehr für die zahlreiche Teilnahme. Wenn es nach mir gehen würde, hätte jeder einen Shootsac bekommen….