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	<title>BlogTimes - Fotografieblog &#187; Interview</title>
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	<description>Blog rund um das Thema Fotografie</description>
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		<title>Chrissi Velten &#8211; Ich denke, dass Fotografie im Grunde immer Kunst ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:02:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-13523 alignleft" title="Christian Velten" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/Christian-Velten-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /><strong>Lang, lang ist es her&#8230;&#8230; Mein heutiger Interview Partner heißt Chrissi Velten und ist einer der wenigen in der BlogTimes Interviewreihe, der eine Fotografenausbildung absolviert haben.</strong> Kennengelernt habe ich Christian im Rahmen meiner Vorbereitungen für das Englandprojekt im vergangenen Jahr hier in Hamburg. Neben dem üblichen Gequatsche von Fotoequipment usw&#8230; erzählt er mir von seinem fotografischen Werdegang. Diesen fand ich so spannend, dass ich Ihn kurzerhand gefragt hatte, ob er nicht Lust und Interesse an einem kleinen Interview auf BlogTimes hätte. Gesagt, getan&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: medium;">Ich denke, dass Fotografie im Grunde immer Kunst ist, jedoch von der Aufgabenstellung her oft sehr limitiert.</span></em><span style="font-size: x-small;"> Christian Velten</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Bevor wir zu den eigentlichen Fragen kommen, stelle Dich doch meinen Lesern kurz vor? </strong><br />
<strong>Chrissi Velten:</strong> Ich komme aus Freiburg im Breisgau, genauer aus Littenweiler wo ich mit Blick auf den Schwarzwald aufgewachsen bin . Nach meiner Schule habe ich meinen Zivildienst in der Kinder und Jugendpsychiatrie in Freiburg gemacht, eine Zeit, die mich hat erwachsen werden lassen. Bei Freiburgs bestem Werbestudio (:-) konnte ich meine Fotografenausbildung abschließen. Nach dieser Zeit wollte ich erst mal ein bisschen Abstand gewinnen und bin mit meinem Rucksack und meiner Kamera 93 Tage durch Mittelamerika gereist. Eine wundervolle Zeit in der ich mit öffentlichen Bussen, trampend auf Viehlastern, im kleinen Flugzeug vor Hurrikanen flüchtend, mit dem Boot oder einfach zu Fuß von Mexiko bis Panama gezogen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück in Deutschland bin ich nach Offenburg gezogen. Dort habe habe ich ein Jahr lang Food- und Katalogfotos produziert. Nebenher habe ich die ortsansässige Tagespresse als Fotograf mit Veranstaltungsfotos bereichert. Als ich dann genug &#8220;Wasserkocher&#8221; fotografiert hatte und auch Offenburg hatte gründlichst erkundet hatte &#8211; zog es mich nach Hamburg um in einem Fotoequipmentverleih zu arbeiten. Organisation, technische Wartung und Fachgespräche über Fotografie oder Lichtführung bestimmten meinen Alltag. Nebenher habe ich auf Modeproduktionen viel im Ausland gearbeitet &#8211; Code d´ Azur, Cape Town oder Miami &#8211; großartige Kontraste zum Leben und Arbeiten in Deutschland. Das hat mir Luft verschafft &#8211; Luft für Ideen, Gedanken und um spannende Menschen kennen zu lernen. In Hamburg habe ich z.B. die Photokünstlerlin Carmen Oberst (Photo.Kunst.Raum) kennengelernt woraus auch die Gruppe JuniorArtIst entstanden ist, mit denen ich mehrere großartige fotografische Ausstellungen und Projekte umsetzen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/4306.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13536" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/4306-300x300.jpg" alt="" width="192" height="192" /></a>Zudem arbeite ich sehr gerne mit Kindern und Jugendlichen, was wohl noch aus meiner Zeit aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie stammt. Daher habe ich in einer Schule in Norderstedt eine Foto-AG für 7/8 Klasse angeboten und zudem Abendkurse sowie Fototechnikschulungen für Fotobegeisterte gehalten.<br />
2012 wird mich mein Weg weiter nach Berlin führen &#8211; ich bin sehr gespannt. Jedoch werde ich mit Hamburg weiter sehr eng verbunden bleiben, nicht zuletzt wegen des schönen Wetters und der großartigen Fotografie in der Stadt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie wir mittlerweile wissen, hast du Fotografie als Handwerk gelernt und bist nicht wie viele </strong><strong>andere autodidaktisch oder im Rahmen eines Fotografiestudiums zur Fotografie gekommen. Wie allerdings wurde Dein Interesse an der Fotografie geweckt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-medium wp-image-13533" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/0531-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /><strong></strong><strong>Chrissi </strong>Velten: Das ist richtig. Ich habe Fotografie als Handwerk gelernt, d.h. ich habe einen Gesellenbrief von der Handwerkskammer. Meine erste Kamera habe ich von meinem Opa mit 9 Jahren geerbt. Er ist sicher auch der Grund für mein Interesse an der Fotografie. Wir saßen früher stundenlang im Keller und haben Dias angeschaut. Ein paar Jahre später habe ich mich mit seinen Dias und speziell auch mit seiner Kameraausrüstung intensiver Beschäftigt und großen Spaß am fotografieren gefunden. Nach der Schule und dem Zivildienst wollte ich eine handwerkliche Ausbildung machen, bei der man immer wieder neue Herausforderungen findet, ausserdem Kreativ arbeiten und immer wieder neue Orte auf dieser Welt erkunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:  Ich habe Dich im Rahmen einer Fotoveranstaltung hier in Hamburg kennengelernt. Nach Deinen Erzählungen bist schon seit weit auf dieser Welt rumgekommen. Du warst ja unter anderem auch in Japan. Was fasziniert dich an diesem Land und welchen Eindruck haben die Menschen dort auf Dich gemacht?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Japan ist für mich eines der eindrucksvollsten Länder dieser Welt. Du glaubst nach ein paar Tagen, du kennst dich aus oder die Menschen ticken irgendwie genauso wie wir Deutschen und dann eine Sekunde später verstehst du die Welt nicht mehr. Ich habe die Japaner so kennengelernt: pünktlich, bestens organisiert, sehr leise und obwohl alles sehr eng geplant ist, rücksichtsvoll, respektvoll, ehrlich, interessiert, hilfsbereit. Der Zugschaffner verbeugt sich vor jedem Betreten und beim Verlassen des Abteils vor seinen Fahrgästen. Japaner lieben Reservierungen. Egal ob im Zug, im Hotel &#8211; ohne Reservierung bist du hilfsbedürftig &#8211; und sie setzten alles daran dir zu helfen. Sie schlurfen beim Gehen mit den Schuhen, essen keine Suppe ohne zu schlürfen und fahren chaotisch Fahrrad. Den größten Fehler, den man als Besucher machen kann, ist nicht die eigens dafür vorgesehenen Toilettenschuhe an zu ziehen bevor man die Toilette betritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes Beispiel stammt vom internationalen Flughafen Tokio. Dort habe ich einen Flughafenmitarbeiter beobachtet, der mehrere Runden über das gesamte Gelände drehte nur um einem Gast seinen verlorenen Schal hinterher zu tragen &#8211; ob er ihn schließlich gefunden hat weiß ich leider nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wir Europäer kennen den Japaner nur mit der Kamera in der Hand. Wie ist das eigentlich in Japan selbst und vielleicht kennst du auch den Grund, warum die Japaner so Foto-Afin sind? Wie setzen sie sich mit dem Thema Fotografie auseinander?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/chrissi_2.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13521" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/chrissi_2-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Ich glaube, die Japaner sind von dem Gefühl getrieben jedes Foto was sie an einem anderen Ort fotografieren werden, würden sie nur einmal im Leben machen können.</p>
<p style="text-align: justify;">In Japan hat man als Angestellter nur ca. 10 Urlaubstage im Jahr, von denen man nur maximal drei am Stück nehmen darf. Jedoch kann man ein Mal im Leben eine &#8220;Große Reise&#8221; machen. z.B. nach Europa oder nach Amerika. Allerdings dauert die &#8220;Große Reise&#8221; auch nur etwa 10 Tage und man möchte ja gern viel sehen. Also ergeben sich engen Zeitpläne (was absolut normal ist &#8211; man ist nichts anderes gewohnt). Die Japaner machen die Reise dann mit einem Reiseveranstalter der einen direkt zu den Sehenswürdigkeiten bringt, vor denen man sich dann als Beweis, dass man auch wirklich da gewesen ist, fotografiert. Die Reiseleiter übernehmen hier auch oftmals die Funktion des Fotografen.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-13537" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/4417-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></p>
<p style="text-align: justify;">Japaner verhalten sich übrigens auch in ihrem eigenen Land so. Man kann sich das so vorstellen: Ein Bus macht einen Halt, alle Touristen steigen aus, stellen sich in Reihe vor der Sehenswürdigkeit auf und dann wird das wertvolle Foto mit sich und seinen Lieben, z.B. den Mount Aso im Hintergrund, gemacht. Wenn jeder sein Foto gespeichert hat, geht die Reise weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt sicherlich auch noch, dass die Japaner absolut Technikbegeistert sind. Es gibt einfach für alles Knöpfe die man nur drücken muss und die Technik erledigt den Rest &#8211; sogar welche die das Toilettenpapier auf den Toiletten ersetzten. Einfach auf die Toilette setzten und ein paar Knöpfe drücken: welche für die Musik um eventuelle Geräusche zu überspielen, für die Reinigung der ganzen Toilette aussen wie innen und eben für die eigene, papierfreie Reinigung. Da glaube ich liegt das Interesse an einer Fotokamera mit seinen vielen Knöpfen  auch nicht fern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Warst Du eigentlich für ein Projekt oder für einen Auftragsarbeit in Japan oder nur aus reinem Interesse?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Ich bin aus Interesse am Land und den Leuten nach Asien gefahren. Natürlich hatte ich mir meine Gedanken im Vorfeld gemacht und konnte so meine eigenen Ideen umsetzten. Ich hatte, also den Luxus mein eigener Projektleiter und Auftraggeber zu sein. Um möglichst viel in Asien zu sehen war ich in Shanghai (China), wo ich mir vier Tage die Stadt, das Umland und die dort stattfindende Weltausstellung EXPO angesehen habe. Dann ging es weiter nach Japan, genauer nach Fukuoka auf der Südinsel Kyushu.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/0754.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13535" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/0754-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></a>Im Land der Spielhallen für Jung und Alt angekommen ging es mit dem Shinkansen (japanischer Schnellzug welcher als sicherstes Transportmittel der Welt gilt) über Kagoshima weiter nach Süden bis auf die im pazifischen Ozean liegende und unter Naturschutz stehende Insel Yakushima. Auf Yakushima konnte ich meine Naturfotografien erarbeiten und bizarre Wanderungen durch Prinzessin Mononokes menschenleere Wälder unternehmen. Japan lässt sich komfortabelsten mit dem Zug bereisen und so ging es mit vielen Zwischenstopps z.B. dem Mount Aso Vulkan, welcher den größten Schwefelkrater der Welt hat, oder die Berühmten Onsen Bäder (heiße Quellen) der Stadt Beppu über die geschichtsträchtige Stadt Hiroshima mit ihrem schockierenden Atombombenmuseum immer weiter Richtung Norden, bis in die Hauptstadt Tokio. Nach den menschenleeren Wäldern Yakushimas war Tokio ein richtiger Kulturschock mit seinen 12 U-Bahnlinien und den fast 30 Millionen Einwohnern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Die Reise/Reportage-Fotografie ist sicherlich nicht der einzige Bereich, in dem Du Dich bewegst? Gibt es noch weitere Themenbereich, mit denen Du Dich beschäftigst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Ich habe Werbefotografie als meinen Ausbildungsschwerpunkt gewählt, d.h. ich habe gelernt nach sehr bestimmten Vorgaben zu arbeiten. Im Gegensatz dazu, habe ich auf meinen Reisen  vollkommen frei Länder und Menschen nach meinen Vorstellungen dokumentieren können. Die künstlerische Fotografie interessiert mit daher sehr, da sie ihren Schwerpunk in der Persönlichkeit des Fotografen hat. Ich denke das Fotografie im Grunde immer Kunst ist, jedoch von der Aufgabenstellung her oft sehr limitiert. In der Werbefotografie möchte man die breite Masse erreichen und ansprechen. In der Kunst ist man rein egoistisch und kann sich komplett von allen Vorgaben lösen. Eine gute Kombination aus beidem macht Fotografie für mich richtig Interessant.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/9475.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13538" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/9475-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>BlogTimes: Du hast die Fotografie als Deinen Beruf gewählt. Wird es zunehmend schwerer für Fotografen sich auf dem Markt zu etablieren?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten:Ich glaube, dass es schon immer schwer war sich auf dem Markt zu etablieren. Grundsätzlich glaube ich allerdings, dass sich Qualität immer durchsetzten kann. Fotos waren und sind immer noch sehr wichtig in unserer Zeit und haben in unserer Gesellschaft ihre ganz eigene Rolle und vielleicht auch Macht. Außerdem gibt es in der Fotografie unzählige Bereiche. Qualifiziert man sich in einem Bereich, so eröffnen sich auch Möglichkeiten mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ein bisschen Technik gehört natürlich auch zur Fotografie. Ich kann mir gut vorstellen, dass du auch auch mit analogen Equipment gelernt hast. Spielt für Dich die analoge Fotografie im 21. Jahrhundert noch eine Rolle? </strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Ja, ich hatte das große Glück noch stundenlang in der Dunkelkammer stehen zu dürfen. Das Adrenalin zu spüren wenn man nach einem wichtigen Job seine Bilder aus dem Labor abgeholt und glücklich ist, wenn das Material dem entspricht was man am Tag zuvor gesehen hat. Jedoch ist die Zeit der Analogfotografie in meinen Augen vorbei. Die Qualität, die Schnelllebigkeit und der Preis sprechen eindeutig für die Digitalfotografie. Es gibt jedoch Bereiche in denen es ohne Analogfotografie nicht funktionieren würde. Das ist in meinen Augen ganz klar die Kunstszene. Die Fotografie zeichnet doch sehr stark das Gefühl des Fotografen aus und man erreicht mit der analogen Technik eine andere Geschwindigkeit und somit auch eine andere Bildkomposition &#8211; einen anderen Look.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Deine Aufnahmen wirken wenig nachbearbeitet. Wie stehst Du zur digitalen Bildbearbeitung?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/9481.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13539" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/9481-164x300.jpg" alt="" width="164" height="300" /></a></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Ich würde sagen, dass das passende Wort eher &#8220;nachbearbeiten&#8221; ist. Man kann da nur von Motiv zu Motiv denken. Die Nacharbeitung muss zum Konzept und zur gewollten Aussage des Fotos passen. Insbesondere bei Portraits ist eine Nacharbeitung ein sensibles Thema. Beauty Retusche, wie man sie auf einschlägigen Fernsehzeitschriften jeden Tag zu Gesicht bekommt, führt meiner Meinung dazu, dass die Person keinerlei Aussage mehr hat. Menschen ohne Struktur, Ausdruck, Persönlichkeit und Macken interessieren mich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein gutes Portrait jedoch kann meinen Blick stundenlang fesseln und mir die Geschichte dieser Person erzählen. Jedoch denke ich, dass durch die heutige Technik, Bilder immer einer gewissen Nachbearbeitung unterzogen werden müssen. Sie sollte jedoch gut durchdacht sein. Es gibt eine Vielzahl von Fotografen, die für ihre Aufnahme, nur eine kurzer Zeit benötigen und dann an der Nachbearbeitung Tagelang arbeiten &#8211; mit ganz großartigen Ergebnissen. Wichtig ist das Ziel vor Augen zu haben &#8211; wie man dorthin gelangt, bleibt jedem selbst überlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Spielt Social Media eine Rolle für Dich als Fotograf und benutzt du es um Deine Arbeiten zu präsentieren?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/0161.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13532" title="Christian Velten Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/0161-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/03/tokyomove5.jpg"></a></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: In unserer heutigen Zeit, in der Zeitschriftenauflagen rückgängig sind und Unternehmen wie Facebook zu Weltkonzernen werden, kann man sich dem nicht wirklich verschließen, oder? Jedoch betrachte ich mir Bilder lieber in Ausstellungen, Zeitschriften, Büchern oder auf Plakaten, als im vorbei scrollen ein &#8220;gefällt mir&#8221; zu posten. Ich würde meine Bilder lieber auf den Free-Cards vor den Kneipentoiletten als auf Facebook sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Chrissi </strong> Velten: Eines meiner schönsten Erlebnisse war sicherlich den Sonnenaufgang im Dschungel von Guatemala. Mit einer Hand voll &#8220;Frühaufstehern&#8221; wanderten wir morgens um 3.30h durch den Dschungel von Tikal. Nach etwa einer Stunde standen wir vor einer steinernen Mayastätte. Es war noch stockduster als wir die Stufen der Pyramide emporstiegen. Oben angekommen warteten wir, jeder für sich &#8211; und dann wachte der ganze Urwald auf. Das aufgehende Licht die Geräusche der vielen Tiere, vereinzelt sah man bis zum Horizont einzelne Pyramiden aus den Wäldern hervorragen. Ein großartiges Erlebnis was nur sehr schwer in Bildern festzuhalten war.</p>
<p style="text-align: justify;">Wen? Mir ist das Wen eigentlich nicht so wichtig wie das Wie. Ich versuche einen Menschen oder die Natur immer so zu fotografieren, dass alles in einem gewissen Kontext steht. Authentizität ist für mich interessant und ich versuche mich ständig weiterzuentwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo? Ein Traum von mir wäre sicherlich, eines schönen Wintermorgens mit meiner Kamera auf dem Rücken und meinen Skiern unter den Füßen in Kanada aus einem Helikopter zu springen und das Panorama und die Stille der unberührten Natur für immer festzuhalten&#8230;. (Anmerkung BlogTimes&#8230;. Das lässt sich bestimmt mal organisieren&#8230;:)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lieber Chrissi, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten und freue mich auf schon auf zukünftige Aufnahmen von Dir.  Zu sehen sind seine Fotografien auch auf </strong><a style="font-weight: bold;" href="http://www.chrissivelten.de/">www.chrissivelten.de</a><strong>, </strong><a style="font-weight: bold;" href="http://www.junior-art-ist.de/">www.junior-art-ist.de</a><strong> sowie auf </strong><a style="font-weight: bold;" href="http://www.photokunstraum-hamburg.com/">www.photokunstraum-hamburg.com</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>
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		<title>Julia Fot &#8211; Das Geheimnis liegt darin, einfach aufzupassen und die Augen überall zu haben&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Fot]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an Zeit, euch ein neues Interview zu präsentieren. Mein heutiger Gast ist Julia Fot, Fotografin und Mediendesignerin aus Düsseldorf. Ich kenne Julia schon ein weniger länger, also vielmehr eigentlich ihre fotografischen Arbeiten und bin seitdem immer wieder von ihren Aufnahmen begeistert. Aus diesem Grund lag es Nahe, ihr auch mal ein [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografin.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13217" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografin-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><strong>Es ist mal wieder an Zeit, euch ein neues Interview zu präsentieren. Mein heutiger Gast ist Julia Fot, Fotografin und Mediendesignerin aus Düsseldorf.</strong> Ich kenne Julia schon ein weniger länger, also vielmehr eigentlich ihre fotografischen Arbeiten und bin seitdem immer wieder von ihren Aufnahmen begeistert. Aus diesem Grund lag es Nahe, ihr auch mal ein paar Fragen zu stellen. Hier ein kleiner Auszug aus den ersten Zeilen ihrer Mail an mich&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Hallo BlogTimes-Leser, ich wurde gebeten, etwas über mich zu schreiben. Wisst ihr was – ich hasse es – etwas über mich selbst zu schreiben zu müssen. Ich erzähle nicht gerne über mich, fragt mich etwas zu den Fotos zur Fotografie – das ist mir lieber.</em> <em>Na gut, Kurzfassung. Ich bin ausgebildete Mediengestalterin, die keine Lust mehr auf Werbung hat und lieber fotografieren will. Fotografiere seit einiger Zeit hauptsächlich Menschen und kann mir nichts besseres vorstellen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es freut mich dennoch, dass Julia sich die Zeit für das Interview genommen hat. Vielleicht kennt der einer oder andere von euch bereits die ihre Hochzeitsreportagen und Porträtaufnahmen. Auch wenn ich selbst eher der S/W Welt zugetan bin, so erinnern mich ihre farbenfrohen Aufnahmen immer wieder aufs neue daran, mich ebenso in diese Richtung zu bewegen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;">&#8220;Das Geheimnis liegt darin, einfach aufzupassen und die Augen überall zu haben&#8221;</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Julia Fot &#8211; Fotografin und Mediengestalterin</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hier nun aber das Interview:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-14.jpeg"><img class="size-medium wp-image-13215 alignright" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-14-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>BlogTimes: Du schreibst auf Deiner Webseite, dass Du Deinen Lesern/potenziellen Kunden ersparst, wie Du zur Fotografie gekommen bist. Doch genau das würde mich hier interessieren. Wie bist Du nun zur Fotografie gekommen und was fasziniert Dich daran?</strong><br />
<strong>Julia Fot:</strong> Klar – geknipst habe ich auch schon früher, war schon damals von den ersten Kompakten (damals alles noch analog) fasziniert. Man muss dazu sagen, dass ich im Schulalter schon ziemlich nerdig war, was den ganzen Technikkram anging. Meine erste Spiegelreflexkamera war eine analoge Minolta – an das Modell kann ich mich nicht erinnern. Tja, als Schüler verfügt man ja nicht um die nötigen Mittel, um sich etwas „Vernünftiges“ was die Objektive betrifft, zu leisten. Ich habe übrigens – warum auch immer – damals schon Richtung Canon geschielt. Dann ist da noch die Sache mit den Filmen, der Entwicklung und den Abzügen. Im digitalen Zeitalter, fällt das ausprobieren leichter, man hat schneller Erfolgserlebnisse, weil man die Ergebnisse direkt sehen kann. Lange Rede, kurzer Sinn – wir sind damals nicht warm geworden, ich und die Minolta. Kurze Zeit später war auch schon die erste Digitale da. Ich weiß noch, wie stolz ich darauf war. Ich meine mich zu erinnern, das ich die Erste in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis war, die eine digitale Kamera mein Eigen nennen durfte. Ich habe damals tatsächlich als armer Azubi um die 400,– Euro (fast ein ganzes Azubigehalt) für eine blöde (im Nachhinein ist man immer schlauer) kompakte Digicam (die nicht mal einen manuellen Modus hatte) auf den Kopf gehauen. Ja für das Geld bekommt man heute Besseres geboten. Dann wurde erstmal wild drauf los geknipst.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-7.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13208" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-7-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Beruflich habe ich zwischendurch auch einige Produktbilder mit digitalen Spiegelreflex gemacht, doch die Prioritäten lagen damals noch anders und das Interesse für die Fotografie hatte einen Mehrjahres-Winterschlaf gehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jahre später … wenn ich so überlege, habe ich das meinem „Sozialintensivpartner“ zu verdanken, dass wir uns wieder gefunden haben: ich und meine verlorene Liebe zur Fotografie. Es hat alles in unserem ersten gemeinsamen Urlaub angefangen. Der Mann hatte damals eine Canon (ich glaube es war die) 400D mit einem Kitobjektiv zu Hause rumliegen, die er aber nie benutzte. Ich fragte, ob ich diese im Urlaub benutzen dürfte und er stimmte zu. Ich mag keine Mitbringsel – wisst Ihr – diese kleinen Dinger, die irgendwo rumstehen und verstauben und beim Putzen nur mehr Arbeit verursachen. Ich sagte, ich möchte aus dem Urlaub Bilder als Erinnerungen mitbringen. Ich möchte mich an die Zeit noch besser erinnern können, wenn ich die Erinnerungen mit Bildern unterlege. Und da ist es passiert – plötzlich habe ich ganz anders fotografiert (oder es zumindest versucht). Ich habe versucht Situationen und Momente zu sehen und nicht einfach knipsen, knipsen, knipsen. Da ist es um mich geschehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-13.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-13214" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-13-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Es ist jetzt ca. 3,5 Jahre her. Zurück aus Ägypten schaute ich mich nach einer eigenen Kamera um und hielt schon einige Wochen später die 5DMkII in den Händen. Ja wir haben seitdem schon einiges zusammen gesehen. Und ich kann mir mein Leben ohne Fotografie und der Erinnerungen, die sie einem beschert nicht vorstellen. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich mittlerweile auch so gerne Hochzeiten fotografiere – ich möchte Bilder festhalten und Erinnerungen schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile habe ich übrigens (zum Leidwesen meines Sparschweins) auch die Liebe zur analogen Fotografie entdeckt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wer Deine Webseite besucht, wird schnell deinen fotografischen Schwerpunkt erkennen. Die Porträt,- und Hochzeitsfotografie? Warum gerade dieses Thema?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Ich liebe es Menschen zu fotografieren, weil es eben nichts vielfältigeres oder abwechslungsreiches für mich gibt. Jeder Mensch ist anders und für mich besonders und das möchte ich gerne festhalten. Hochzeiten &#8211; nun ja &#8211; da wären wir beim Thema „Erinnerungen schaffen“. Menschen, an einem Ihrer glücklichsten und schönsten Tage begleiten und fotografieren zu dürfen und dafür auch noch bezahlt werden – das ist ein großartiger Job.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-3.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13204" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>BlogTimes: Bleiben wir noch ein wenig beim Thema Hochzeitsfotografie. Es ist keine leichte Frage, aber was macht für Dich ein gutes Hochzeitsfoto aus?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Das ist schwer in Worte zu fassen. Das wichtigste ist für mich – es muss in erster Linie zum Paar passen und … fesseln. Es ist toll wenn das Paar eine Geschichte dazu im Kopf hat, wenn es das Bild sieht und der außenstehende Betrachter sich eine Geschichte dazu ausdenken kann. Das geht für mich nicht mit den Standard-Braut-vorne-scharf-Bräutigam-hinten-unscharf- oder gar den allseits gefürchteten Baum-umwickel-Bilder.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Dein Portfolio sprüht nur so von Farben, die allerdings auf Deinen Aufnahmen nie übertrieben wirken. Schwarzweiß Aufnahmen dagegen findet man eher selten im Portfolio. Überwiegt der Reiz der Farben?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Das würde ich nicht unbedingt untertreichen. Der Reiz der Farben ist auf jeden Fall da. Ich finde, dass man durch Farben noch viel deutlicher Stimmungen transportieren oder erzeugen kann. Schwarz-Weiß liebe ich genauso. Immer wenn es darum geht ein Bild auf das Gefühl zwischen den zwei Menschen (z.B. bei der Hochzeitsfotografie) oder ein bestimmtes Gefühl, das man mit dem Bild beim Betrachter erzeugen möchte zu reduzeiren ist „Swarz-Weiß“ eins der besten Stilmittel. Ich entscheide es immer aus dem Bauch heraus, ob ein Bild farbig oder schwarz-weiß ist. Beides gibt es bei mir fast nie – entweder oder.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-12.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-13213" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-12-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a>BlogTimes: Im Grunde sind Hochzeitsfotografien ja Auftragsarbeiten. Doch selbst nach längerem Betrachten Deiner Aufnahmen könnte man denken, dass du zufällig auf einer Hochzeit fotografierst, denn sie wirken sehr natürlich und nicht gestellt. Wie schaffst du es, dieses einen wichtigen Moment einzufangen?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Ich lasse das Brautpaarshooting mal außen vor – denn da sind wir meistens gezielt auf der „Suche nach Motiven“ und es entstehen natürlich auch gestellte Bilder. Wobei ich auch hierbei immer versuche, das Paar so natürlich wie möglich wirken zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Hochzeitsreportage ist es jedoch ganz anders – ich bin die stille Beobachterin, ich mische mich unter die Gäste und halte einfach das, was passiert fest. Ich nehme die Motive, die mir gegeben werden einfach mit. Ich glaube, das Geheimnis liegt darin, einfach aufzupassen und die Augen überall zu haben. ;)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-9.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13210" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>BlogTimes: Die Natürlichkeit der Aufnahmen scheint sich auch auf Deine Lichtsetzung auszuwirken. Verwendest du ausschließlich natürliche Lichtquellen? Welche Rolle spielt für Dich die Bildbearbeitung?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Ja. 99% aller meiner Aufnahmen sind nur bei natürlichem Licht entstanden und 75% davon sogar ohne Reflektor. Nicht weil ich den ungerne einsetze, sondern nur weil ich meistens alleine arbeite und mir ein aufwändiger Aufbau mit Stativhalter und pipapo zu zeitraubend ist. Die Bildbearbeitung ist zwar ein geringer, jedoch kein unwichtiger Teil der Fotografie. Für mich ist es das letzte i-Tüpfelchen zur eigenen Fotografie-Handschrift.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Du hast auch einen Blog und bist auf Facebook präsent. Spielt Social Media eine große Rolle für Dich als Fotografin oder benutzt Du Beide Möglichkeiten nur um Deine Werke zu präsentieren?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Beides. Natürlich erreicht man heutzutage durch die unterschiedlichsten Plattformen (Blog, Facebook, Flickr, 500px – und da gibt es noch viele mehr) ein viel größeres Publikum für seine Bilder. Ich mag aber auch den direkten Kontakt zu diesem „Publikum“. Durch Social Media habe ich bereits einige tolle Menschen / Kollegen kennen gelernt, einige davon auch im „realen“ Leben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-1.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-13202" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="julia fot | julia f. Fotografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/02/Julia-Foto-Fotografie-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>BlogTimes: Ich könnte mich jetzt nicht entscheiden, wenn ich einen Favoriten aus Deinem Portfolio wählen müsste. Aus diesem Grund gebe ich die Frage an Dich zurück. Hast du einen Favoriten und warum?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Habe ich nicht. Es wechselt immer wieder und ich könnte mich auch nicht für ein bestimmtes Bild entscheiden. Dafür sind die Geschichten hinter den Bildern zu unterschiedlich und für mich alle samt bedeutend. Klar hat man immer Bilder, die einem besser gefallen als andere, aber einen bestimmten Favoriten gibt es nicht. Einige meiner Lieblingsbilder zeige ich ja hier.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?<br />
</strong><strong>Julia Fot: </strong>Schönstes Erlebnis? Ich hoffe es wartet noch auf mich und zwar nicht nur eins davon. Ich möchte noch viele weitere interessante Menschen kennen lernen und fotografieren, da möchte ich mich gar nicht auf Jemanden bestimmten festlegen. Ich habe noch einige fotografische Träume: eine Schneehochzeit, ich würde gerne Menschen in Russland und Tibet portraitieren. Generell Menschen, die bereit sind mir Ihre Seele zu öffnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Liebe Julia, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten und freue mich auf Deine Aufnahmen von Dir.  Zu sehen sind ihre Fotografien auf <a title="Julia Fot - Fotografie" href="http://www.juliafot.de">www.juliafot.de</a>, <a title="Julia Fot - Fotografie" href="http://www.juliafotblog.de/">www.juliafotblog.de</a> oder auf Facebook &#8211; &gt;<a title="Julia auf Facebook" href="http://www.facebook.com/julia.foto">www.facebook.com/julia.foto</a></strong></p>
<p>Ein kleiner Auszug ihrer Fotografien:<br />
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	<!-- Thumbnails -->
		
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	<!-- Pagination -->
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		<title>Mac Oller &#8211; Es dreht sich alles ums Licht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit für ein neues Interview. Zu Gast ist Mac Oller - seines Zeichen Fotograf aus Polen mit Schwerpunkt Urban- und Architekturfotografie. Wie viele andere Fotografen, habe ich Maciej über Facebook gefunden und da ich selbst ein Fan von Langzeitbelichtungen bin, sind mir seine Arbeiten sofort aufgefallen. Auch wenn er sich [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-002.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12834" title="Maciej Leszczynski - 002" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-002-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>Es ist mal wieder an der Zeit für ein neues Interview. Zu Gast ist <a title="Mac Oller Photography" href="http://www.macoller.com">Mac Oller</a> - seines Zeichen Fotograf aus Polen mit Schwerpunkt Urban- und Architekturfotografie</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie viele andere Fotografen, habe ich Maciej über Facebook gefunden und da ich selbst ein Fan von Langzeitbelichtungen bin, sind mir seine Arbeiten sofort aufgefallen. Auch wenn er sich zunächst mit der S/W Fotografie beschäftigte, so hat er sich jetzt der Farb-Langzeitbelichtung verschrieben. Diese Zeichnen sich in meinen Augen durch einen einheitlichen, schlichten Bildstil aus, denn persönlich sehr mag. Für mich ist das echte Fine Art Fotografie.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;">&#8220;Es dreht sich alles ums Licht&#8221; <span style="font-size: x-small;">Mac Oller</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte mehr über seinen fotografischen Werdegang wissen und so habe ich Maciej im Rahmen eines Interviews die nachfolgenden Fragen gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Auf Deiner Webseite steht, dass Du Dir das Fotografieren selbst beigebracht hast. Wie wurde eigentlich Dein Interesse an der Fotografie geweckt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Ja, vollkommen richtig. Ich habe weder eine künstlerische noch eine fotografische Ausbildung genossen. Mein Vater war während der 80er und 90er Jahre ein begeisterter Amateur Fotograf und so verbrachte ich ein Teil meiner Kindheit quasi in der Dunkelkammer. Das verlor sich aber mit der Zeit und erst Jahre später fand ich wieder zur Fotografie zurück. Genau genommen bei einer Bergtour. Damals allerdings hatte ich nur eine kleine digitale Kompaktkamera dabei, mit der ich die Berglandschaft festzuhalten versuchte. Wieder zurück und mit neuem Elan für die Fotografie,  habe ich mir die unterschiedlichsten Fotografiewebseiten  im Internet angeschaut und eine Vielzahl Aufnahmen gefunden, die mich derart fasziniert haben, dass ich mich seitdem ernsthaft mit der Fotografie beschäftige.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-004.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12836" title="Maciej Leszczynski - 004" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-004-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>BlogTimes: Als Fan der schwarzweiß Fotografie, sind mir Deine hervorragende Aufnahmen sofort aufgefallen. Du beschäftigst fast ausschließlich mit Langzeitbelichtungen und ebenso so wich mit dem quadratischen Format zur Präsentation. Gibt es einen besonderen Grund dafür?</strong><br />
<strong>Mac Oller:</strong> Vielen Dank. Ich denke, das quadratische Format ist das natürlichste Format für meinen Bildstil. Quadrate wirken perfekt ausbalanciert und unterstützen die Komposition meiner minimalistischen Aufnahmen. So erreiche ich eine harmonische Bildwirkung. Die S/W Konvertierung hilft den Blick des Betrachters auf die Formen, Schatten und Lichter zu reduzieren. Langzeitbelichtungen haben für mich den „Wow Faktor“ und erzeugen eine etwas unwirkliche Stimmung, die mich einfach fasziniert. Im Übrigen haben mich auch die Arbeiten von Michael Kenna und Davon Fokos inspiriert – zwei Meister in Sachen Langzeitbelichtung und  schwarzweiß.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-001.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12833" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Maciej Leszczynski - 001" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-001-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung für deine Aufnahmen. Verräts du ein klein wenig über Deine Arbeitsweise.</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Im Grunde genommen dreht sich alles ums Licht. Licht ist der Hauptbestandteil in jedem Foto. Ohne Licht gibt es quasi kein Foto! Erst danach kommt die Bearbeitung – egal ob digital oder in der Dunkelkammer. Ich selbst arbeite  ausschließlich digital, denn diese Technik gibt mir den Freiraum, denn ich für die Bearbeitung benötige und das bei verhältnismäßig wenig Platz – ist ja nur der Computer. Wenn ich gutes Ausgangsmaterial habe, dann sind oft nur eine kleine Änderungen notwendig. Nach der S/W Konvertierung arbeite ich vorwiegend mit verschiedenen Kontrastebenen, Masken und Kurven oder aber ich überblende zwei unterscheidliche S/W Konvertierungen des gleichen Bildes um mehr Dynamik in der Aufnahme zu erreichen. Hier kommen dann verschiedene Filter &#8211; Rot Filter für mehr Kontrast in den Wolken, Blau Filter für helles, seidiges Wasser.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-005.jpg"><img class="size-medium wp-image-12837 alignright" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Maciej Leszczynski - 005" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-005-300x200.jpg" alt="" width="270" height="180" /></a>BlogTimes: Deine Serie &#8220;nowwhere&#8221; ist in meinen Augen wirkliche Fine Art Fotografie. Was gefällt Dir an diesem Bildstil?</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Vielen Dank. Immer mehr Fotografen interessieren sich für die  S/W Fotografie, besonders für Langzeitbelichtungen im quadratischen Format. Es wird immer schwieriger etwas besonders und einzigartiges mit diesem Bildstil zu erschaffen.  Aus diesem Grund habe ich mich für die Langzeitbelichtungen in Farbe entschieden und nutze zudem alle Bildformate und nicht nur das Quadratische. Allerdings sind diese Langzeitbelichtungen um einiges schwieriger. Man benötigt immer die gleichen, perfekten Lichtverhältnisse für diesen einheitlichen Look.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wo findest Du Deine fotografischen Hotspots &#8211; ausschließlich in Polen oder auch im Ausland?</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Die meisten Aufnahmen sind in Polen entstanden. Einige auch in Kroationen, aber eigentlich mag ich dieses &#8220;südländische Licht&#8221; nicht so sehr. Im Frühjahr 2012 werde ich daher ein paar Tage in Südengland verbringen. Dafür kannst Du mir schon einmal viel Glück für die Lichtverhältnisse wünschen&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-007.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12839" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Maciej Leszczynski - 007" src="http://blogtimes.info/wp-content/2012/01/Maciej-Leszczynski-007-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>BlogTimes: Planst Du derzeit neue Projekte?</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller: </strong>Ja, in der Tat. Ich arbeite derzeit an einer Dokumentation, die sich &#8220;<a title="Tricity Nightscapes - Maciej Leszczynski" href="http://www.maciej-leszczynski.pl/Tricity_Nightscapes%29">Tricity Nightscapes</a>&#8221; nennt. Tricity bezeichnet die urbane Umgebung von drei polnischen Städten: Gdańsk, Gdynia and Sopot. Inspiriert für meine Arbeit, hat mich die Serie &#8220;Neontigers&#8221; von Peter Bialobrzeski. Außerdem steht noch eine Reise nach Asien an, sobald die nötigen finanziellen dafür zur Verfügung stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ich habe Dich via Facebook gefunden – Spielt Social Media eine große Rolle für Dich oder benutzt Du es nur um Deine Werke zu präsentieren?</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Eigentlich nur um meine Werke zu zeigen und mit den &#8220;Fans&#8221; zu kommunizieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: </strong> <strong>Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong><br />
<strong></strong><strong>Mac Oller:</strong> Das schönste Erlebnis sind die Fotos nach einer anstrengenden Foto-Woche! Wie schon gesagt, ich möchte gerne verschiedene asiatische Metropolen fotografieren, besonders interesieren mich Hong Kong, Tokyo und Shanghai. Aber mich reizen auch eine Vielzahl europäischer Städte und neben der urbanen Fotografie interessieren mich auch Aufnahmen der Küstenlinien. Zu diesem Zweck werde ich bereits im Frühjahr nach England reisen. Im Grund habe ich unzählige Ideen, die ich umsetzen möchte. Hierbei limitieren mich alledings nur die Zeit und die finziellen Mittel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lieber Mac vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten und freue mich auf Deine New Yorker Sichtweise.  Zu sehen sind seine Aufnahmen auf <a title="Mac Oller Photography" href="http://www.macoller.com/">www.macoller.com</a> oder auf Facebook &#8211; &gt;<a title="Maciej Leszczynsk Photography" href="http://www.facebook.com/leszczynskiphoto"> www.facebook.com/leszczynskiphoto</a></strong></p>
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		<title>Andrea Hübner &#8211; Vertrauen ist für mich die wichtigste Basis für gute und ehrliche Fotos&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/200.jpg"><img class="size-full wp-image-12194 alignleft" title="Andrea Hübner - Self" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></strong><strong>&#8230; wie wahr, wie wahr und damit eröffne das neue Fotografen Interview auf BlogTimes. Mein heutiger Gast ist Andrea Hübner, ihres Zeichen Fotografin mit abgeschlossenen Studium der Romanistik und Anglistik. Eigentlich müsste es natürlich anders herum heißen, aber hier steht ja nicht ihr Studium, sondern die Fotografie im Vordergrund. Wie sie selbst über sich sagt, nimmt die Fotografie den größten Teil ihres Tages in Anspruch, sei es für Shootings selbst oder eben für die Planungs- und Vorbereitungsphasen &#8211; Keine Frage, man sieht es an ihren Aufnahmen!<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Andrea<strong></strong> habe ich durch ihre <a title="Andrea Hübner Photogaphy - Facebook Page" href="http://www.facebook.com/quadratiges.photography">Facebook-Page</a> gefunden und war gleich gefesselt von ihren Porträtaufnahmen, die durch ihre &#8220;sanften&#8221; Farben eine für mich wunderbare Bildwirkung erreichen. Ein Stück weit wirken sie auch irgendwie leicht zerbrechlich, was den Bildern aber auf keinen Fall schadet, sondern nur noch mehr Ausdruck verleiht. Auf ihrer Webseite &#8220;<a title="Andrea Hübner Photogaphy" href="http://www.quadratiges.de">Quadratiges</a>&#8220;, dessen Name sie in Anlehnung an ihre analoge Hasselblad und ihrem favorisierten Aufnahmeformat gewählt hat, zeigt sie vorzugsweise ihre Sichtweise im Bereich der Porträt- Aktfotografie. Für Letzteres bevorzugt sie übrigens ihre analoge Hasselblad.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><em>Vertrauen ist für mich die wichtigste Basis für gute und ehrliche Fotos.</em></span> <span style="font-size: x-small;">Andrea Hübner</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte mehr über ihren fotografischen Werdegang wissen und so habe ich Andrea im Rahmen eines Interviews die nachfolgenden Frage gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Zu Beginn stelle ich wie üblich die Frage wie Dein Interesse an der Fotografie geweckt wurde?</strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/words-to-say.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-12187" title="words to say" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/words-to-say-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><br />
<strong>Andrea H</strong><strong></strong><strong>übner:</strong> Ich habe schon als Kind sehr gerne fotografiert und bekam zum Geburtstag irgendwann einmal eine analoge Olympus, damit fing alles an und die Fotografie und ihre unendlichen Möglichkeiten fesselten mich immer mehr. Einige Jahre später kam dann die erste (noch analoge) Spiegelreflex mit der ich mich dann einige Jahre der Radsportfotografie gewidmet habe bevor ich 2007 in den Bereich Portrait &amp; Akt wechselte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wer zum ersten Mal deine Werbseite besucht wird schnell Deine &#8220;Liebe&#8221; zur Farbfotografie &#8211; insbesondere die Verwedung von Pastellfarben festellen. Gibt es hierfür einen besonderen Grund oder magst du einfach diese Art der Bildbearbeitung?<br />
Andrea Hübner: </strong>Die Bildbearbeitung stellt für mich einen wichtigen Baustein zum fertigen Foto da und ist für meine Bilder unersetzlich. Pastelltöne haben es mir besonders angetan, da sie für mich die oft so sanfte und ruhige Stimmung in meinen Bildern perfekt unterstreichen. Sie runden sozusagen das Bild und seine Atmosphäre in sich nocheinmal ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Dein Portfolio umfasst Aufnahmen aus dem Bereich der People-, Akt-, Landschaft- und Architekturfotografie? Ich verfolge deine Arbeiten schon länger und kann feststellen, dass du dich eher der Peoplefotografie verschrieben hast. Was fasziniert dich daran?<br />
Andrea Hübner: </strong>Die Portraitfotografie hat für mich einen besonderen Reiz, da ich durch sie immer wieder auf viele verschieden Menschen treffe die man auf so unterschiedliche Weise abbilden kann. Die Wandelbarkeit eines Menschen begeistert mich immer wieder und ich freue mich, wenn es mir gelingt meine Modelle auch einmal anderes darzustellen, als sie sich kennen, ihnen selbst eine neue Seite von sich zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/come-away-with-me-i-klein.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12188" title="come away with me" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/come-away-with-me-i-klein-199x300.jpg" alt="" width="179" height="270" /></a>BlogTimes: Um in der Peoplefotogafie zu bleiben &#8211; dein Portfolio umfasst ausschließlich Aufnahmen von Frauen. Gibt es hierfür einen besonderen Grund?<br />
Andrea Hübner: </strong>Für mich passen Frauen oftmals besser zu meinem ruhigen und sanften Bildstil, daher fällt es mir leichter Frauen für meine Projekte auszuwählen. Was aber nicht heißt, dass es niemals Bilder von Männern bei mir zu sehen geben wird, ein Projekt ist schon in Planung und wird hoffentlich noch diesen Winter umgesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Es umfasst nicht nur ausschließlich Aufnahmen von Frauen, sondern ausnahmlos von sehr attraktiven jungen Frauen. Wie hast Du all diese für Deine Art der Porträtfotografie gefunden und</strong><strong></strong><strong> begeistert.<br />
Andrea Hübner: </strong>Sie begegnen mir überall, sei es über spezielle Modellseiten oder über Facebook, oftmals werde ich auch direkt von Modellen angeschrieben und nach einem Shooting gefragt. Manchmal spreche ich auch Menschen auf der Straße oder in der Uni an wenn diese Gesichter mich begeistern und ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Selbst bei längerem Betrachten Deiner Aufnahmen strahlen eine Ruhe aus und wirken dennoch<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/still-I-see-monsters.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-12191" title="still I see monsters" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/still-I-see-monsters-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a> ausdrucksstark und emotional, ohne jedoch gestellt zu wirken. Durch die Verwendung der Pastellfarben wirken Deine Bilder zudem melancholisch und sinnlich zugleich. Was ist das Geheimrezept für Deinen fotografischen Stil.<br />
Andrea Hübner: </strong>Ich weiß nicht ob es ein Geheimrezept für meine Fotos gibt, auch wenn ich ab und an danach gefragt werde ;). Für mich ist eine ruhige und entspannte Atmosphäre während eines Shootings sehr wichtig. Das Modell muss sich bei allem was sie tut wohlfühlen, nur so können für mich gute Bilder entstehen. Hat das Modell Zweifel oder fühlt es sich nicht wohl, spiegelt sich dies auch in den Ergebnissen wider. Vertrauen ist für mich die wichtigste Basis für gute und ehrliche Fotos.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Deine Natürlichkeit der Aufnahmen scheint sich auch auf Deine Lichtsetzung auszuwirken. Verwendest du ausschließlich natürliche Lichtquellen?<br />
Andrea Hübner: </strong>Ja, bisher habe ich ausschließlich mit available light gearbeitet und werde dies wohl auch in der Zukunft größtenteils fortführen, auch wenn ich vorhabe mal Studiolicht auszuprobieren. Natürliches Licht passt sehr gut zu meinem Stil und die sanfte Ausleuchtung hilft oftmals, eine bestimmte Stimmung die das Bild ausdrücken soll noch zu verstärken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:  Ein bisschen Technik gehört genauso zur Fotografie, wie der Auslöser zur Kamera. Bist du ein „Kind“ der digitalen Fotografie oder auch der analogen Welt zugetan? Spielt die Bildbearbeitung eine große Rolle für Dich?<br />
Andrea Hübner: </strong>Meine allerersten Kameras waren analog, damals gab es digitale Kameras noch nicht. Daher bin ich auch mit dieser Art der Fotografie vertraut und habe sie zu schätzen gelernt. Auch wenn ich heute größtenteils digital fotografiere, so fasziniert mich die analoge Welt ebenso. Ich besitze noch meine analoge Hasselblad Mittelformatkamera und setze sie ebenfalls für meine Fotografien ein. Wie schon oben erwähnt hilft mir die Bildbear<strong></strong>beitung, die Stimmungen meiner Bilder zu vertiefen und ein Bild harmonisch abzurunden. Fotografie ohne Bildbearbeitung wäre für mich undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/sur-la-pointe-des-pieds.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12186" title="sur la pointe des pieds" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/sur-la-pointe-des-pieds-296x300.jpg" alt="" width="237" height="240" /></a>BlogTimes: Ich habe Dich via Facebook gefunden &#8211; Spielt Social Media eine große Rolle für Dich als Fotografin oder benutzt du es nur um Deine Werke zu präsentieren?<br />
Andrea Hübner: </strong>Die Welt von Facebook &amp; Co. erleichtert es mir als Fotografin natürlich ungemein, meine Werke zu präsentieren. Ich finde es auch immer wieder spannend, wie Menschen auf der ganzen Welt auf meine Fotografien aufmerksam werden und wie sie sich für diese begeistern. Von daher spielt Social Media eine sehr große Rolle für meien Fotografie, aber ich nutze Facebook nicht nur für meine Werke sondern auch privat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Apropos Internet: Wie bist du eigentlich auf den Webseitennamen &#8220;quadratiges&#8221; gekommen?<br />
Andrea Hübner: </strong>Ich liebe das quadratische Format! Es hat etwas so spezielles und übt einen besonderen Reiz auf mich aus. Ich fotografiere sehr gerne mit meiner analogen Hasselblad 500c/m, bei der der Suche ja schon quadratisch ist. Das eröffnet einem völlig andere Möglichkeiten der Bildgestaltung und neue Sichtweisen. Daher beschloss ich, meine Webseite quadratiges zu nennen, obwohl ich sie derzeit wohl eher in &#8220;querformatiges&#8221; umnennen müsste ;).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>B</strong><strong></strong><strong>logTimes: Bei so vielen hervorragenden Aufnahmen fällt es mir schwer, meinen Favoriten zu finden. Aus diesem Grund gebe ich folgende Frage an Dich zurück. Hast Du einen Favoriten aus Deinem Portfolio und warum?<br />
Andrea Hübner: </strong>Puh, das ist eine schwere Frage! Ich habe zu vielen meiner Bilder ein besonderes Verhältnis, das oft durch den<strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/snow-can-wait.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12193" title="snow can wait" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/snow-can-wait-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong> Schaffensprozess erinnert und einen in die Situation zurückversetzt, in der das Bild entstanden ist. Eines meiner absoluten Favoriten ist sicher &#8220;snow can wait&#8221;, das Anfang des Jahres aufgenommen wurde. Ich kann mich noch genau erinnern, wie sehr mein Modell für dieses Foto in der Kälte leiden musste und wie wir bei diesen Temperaturen im Schnee nach einer geeigneten Location für unser Shooting gesucht haben. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, denn die Kombination aus ihrem Ausdruck, dem roten Schal/ Lippenstift und der kühlen Atmosphäre des Winters passen für mich perfekt zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?<br />
Andrea Hübner: </strong>Ich kann mich an viele besondere Momente erinnern, die ich beim Fotografieren erlebt habe, ein spezielles kommt mir dabei nicht in den Sinn. Ich freue mich, wenn ich sehe, dass auch das Modell Spaß daran hat vor der Kamera zu stehen und mir ihr Vertrauen schenkt. Wichtig ist immer dass man sich auch auf menschlicher Ebene sehr gut versteht und eine gute Zeit miteinander verbringt. Einen speziellen Menschen, den ich gerne einmal fotografieren würde habe ich nicht im Kopf. Locations fallen mir aber ganz viele ein, da endet die Inspiration nie. Gerne würde ich zum Beispiel einmal in einem alten Schloss fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Liebe Andrea, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin so viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten. Zu sehen sind ihre Aufnahmen auch auf <a title="Andrea Hübner Photogaphy " href="http://www.quadratiges.de/">www.quadratiges.de</a> oder auf ihrer Facebook-Page -&gt;<a title="Andrea Hübner Photogaphy - Facebook Page" href="http://www.facebook.com/quadratiges.photography"> facebook.com/quadratiges.photography</a><a title="Andrea Hübner Photogaphy " href="http://www.quadratiges.de/"><br />
</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/seawards.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-12190" title="seawards" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/seawards.jpeg" alt="" width="376" height="248" /></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/seawards.jpeg"> </a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/stormy-days.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-12189" title="stormy days" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/stormy-days.jpeg" alt="" width="244" height="248" /></a><a href="../wp-content/2011/11/stormy-days.jpeg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/coup-d.jpeg">  </a></p>
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		<title>Bernhard Lang &#8211; Aerials Views&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:13:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/BLang.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12001" title="Bernhard Lang" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/BLang.jpg" alt="" width="274" height="200" /></a>&#8230; ist ein zwei teiliges Projekt des Münchner Fotografen Bernhard Lang, bei dem er die Welt von oben fotografiert hat. Es sind aber nicht nur Fotos, es ist eher eine Dokumention kurzer Augenblicke von Menschen in ihren verschiedensten Umgebungen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Durch Zufall bin ich im Netz über diese Serie gestolpert. Die Aufnahmen haben mich vom ersten Bild an fasziniert. In meinen Augen zeigen sie einen Ausschnitt unseres Lebens und wie wir ihn verbringen. Auch wenn man die Personen selbst nicht erkennen kann, so spürt man beim Betrachten der Aufnahmen etwas privates ohne aber voyeuristisch zu sein. Das wiederum macht sie auch so interessant. Wer übrigens von 2-19. November 2011 in England ist, der kann zwei seiner Winter Aerials im Rahmen der Ausstellung &#8220;It takes more&#8221;  in der <a title="Winter Aerials in der Getty Gallery London" href="http://bernhardlang.blogspot.com/2011/10/winter-aerials-in-der-getty-gallery-in.html">Getty Gallery in London</a> anschauen. Am Eröffnungstag ist er sogar selbst anwesend&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><em>Der Bildmarkt und der Wert eines Bildes in der Werbung wird durch den Verkauf bei Mikrostock-Agenturen nahezu komplett ruiniert.</em></span> <span style="font-size: x-small;">Bernhard Lang</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte etwas mehr über den Fotografen und die Enstehung der Serie wissen und so habe ich Bernhard  im Rahmen eines kurzen Interviews ein paar Fragen gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Du bist freiberuflicher Fotograf. Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV007.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11992" title="Fotografie Bernhard Lang - Aerials Views" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV007-300x240.jpg" alt="" width="270" height="216" /></a><br />
Bernhard Lang:</strong> Ich wollte einen Beruf finden in dem sowohl handwerklich-technische als auch gestalterische Fähigkeiten gefragt sind. In der Fotografie finde ich das gegeben, und deswegen habe ich von 1993 bis 1996 eine Ausbildung zum  Fotografen in einem Werbestudio in München absolviert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Handelt es sich bei dieser Serie um eine Auftragsarbeit oder ist es dein eigenes, freies Projekt gewesen?</strong><br />
<strong>Bernhard Lang:</strong> Das Aerial Views Projekt ist keine Auftragsarbeit, sondern ein selbst finanziertes, freies Projekt. Dazu bewogen hat mich die Faszination des Blickes von oben auf die Welt, der sich mir bei diversen Flügen mit Verkehrsflugzeugen geboten hatte. Sei es über die endlosen Winterlandschaften Sibiriens oder die bizarren Wüstenlandschaften der Sahara.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage nicht nur mich interessiert, aber wie hast du die Fotos aufgenommen. Aus dem Flugzeug oder womöglich von einem Heißluftballon?<br />
Bernhard Lang: </strong>Die Aufnahmen sind aus einem Sportflugzeug fotografiert. Ein Heißluftballon wäre wohl genauso möglich. Fotografiert habe ich teils mit meiner Hasselbald (V-System mit Digitalrückteil), teils mit einer Nikon D3x. Mir war wichtig eine sehr hohe Auflösung zu haben, um den Detailreichtum der sich bei vielen Luftaufnahmen ergibt qualitativ bestmöglichst darzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV029.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11993" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Fotografie Bernhard Lang - Aerials Views" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV029-300x240.jpg" alt="" width="270" height="216" /></a>BlogTimes: Um noch ein wenig bei &#8220;Aeriel Views&#8221; zu bleiben. Planst du außer der bereits geschehenen Buchveröffentlichung weitere Projekte mit dieser Serie?</strong><br />
<strong>Bernhard Lang: </strong>Ja, ich habe schon einige Aerial Projekte grob im Kopf. Die Umsetzung hängt aber natürlich von der Jahreszeit, Wetter und Budget ab. Mein erstes Aerial Fotobuch &#8220;Aerial Views&#8221;, veröffentlich bei &#8220;Blurb&#8221;: <a href="http://de.blurb.com/bookstore/detail/2487679">http://de.blurb.com/bookstore/detail/2487679</a> habe ich aus dem Material von Fotoflügen aus den letzten knapp 2 Jahren zusammengestellt. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt: Summer Aerials &amp; Winter Aerials.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Auf deiner Webseite kann man erkennen, dass du bereits für viele namhafte Unternehmen tätig warst. Durch die Masse an guten Fotografen, bedingt durch die Digitalfotografie, ist es mittlerweile schwerer geworden an Aufträge zu kommen?</strong><br />
<strong>Bernhard Lang: </strong>Ja , das muß ich bestätigen. Durch die digitale Fototechnik ist es technisch deutlich einfacher geworden ein Bild sowohl aufzunehmen, als auch im Nachhinein zu bearbeiten, was viele (Semi-)Amateure auf den Plan gerufen hat. Zudem kommt noch die Entwicklung weg von den Printmedien hin zu digitalen Medien, was zur Folge hat, dass die Verlage mehr und mehr sparen, und damit weniger Aufträge zu stetig sinkenden Honoraren erteilen. Nicht zuletzt haben Mikrostock-Bildagenturen wie iStockfoto, Fotolia, usw. , indem sie Bilder für Centbeträge verschleudern, den Bildmarkt und den Wert eines Bildes in der Werbung nahezu komplett ruiniert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Macht Dir die Auftragsarbeit genauso viel spaß wie eigene Projekte zu verfolgen?<br />
Bernhard Lang: </strong>Wenn die Ergebnisse bei einer Auftragsarbeit richtig zufrieden stellend sind, kann das für mich genauso ein gutes Gefühl sein als ein eigenes Projekte positiv umgesetzt zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ein bisschen Technik gehört genauso zur Fotografie, wie der Auslöser zur Kamera. Bist du ein „Kind“ der digitalen Fotografie oder auch der analogen Welt zugetan? Spielt die<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV046.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11994" title="Fotografie Bernhard Lang - Aerials Views" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV046-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a> Bildbearbeitung eine große Rolle für Dich?</strong><br />
<strong>Bernhard Lang:  </strong>Ich bin noch ein &#8220;Kind&#8221; der analogen Fotografie, da meine Ausbildungzeit und meine ersten Jahre in der Selbständigkeit noch in die Zeit vor die Umstellung auf die Digitalfotografie fielen. Der Umgang mit einer Großformatkamera und auch die klassische Laborarbeit, sprich die manuelle Anfertigung von Color oder S/W Fach-Vergrößerung sind mir daher nicht unbekannt. Heutzutage arbeite ich aber auch wie jeder andere Kollege nahezu ausnahmslos digital. Die Bildbearbeitung spielt dabei selbstverständlich eine große Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Spielt Social Media eine Rolle für Dich als Fotograf und benutzt du es um Deine Werke zu präsentieren? </strong><br />
<strong>Bernhard Lang: </strong>Auf meinem <a title="Fotografie Bernhard Lang" href="http://bernhardlang.blogspot.com/">eigenen Blog</a> präsentiere ich neue Arbeiten und andere Neuigkeiten. Ansonsten nutze ich Social Media selten. Um zusätzlich jede Neuigkeit noch auf den diversen Social Media Seiten zu posten, ist mir offen gestanden der Zeitaufwand zu hoch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV005.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11996" title="Fotografie Bernhard Lang - Aerials Views" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/11/AV005-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>BlogTimes: Dein Portfolio umfasst ja auch weitere Bereich aus der Fotografie. Hast Du einen Favoriten aus Deinem Portfolio und warum?</strong><br />
<strong>Bernhard Lang:</strong> Wenn ich aus meinem gesamten Portfolio einen Favoriten herauspicken muss, würde ich doch bei den Aerials bleiben . Eine meiner Lieblingsaufnahmen ist das Pärchen auf der Luftmatratze. Es hat aus meiner Sicht etwas Leichtes und Humorvolles an sich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?<br />
Bernhard Lang:</strong> Von einem speziell herausragenden schönstem Erlebnis kann ich nicht berichten. Aber bei einem Shooting kommt der Spaß meist von ganz alleine, wenn das Team (Assistent, Visagistin, Model&#8230; ) sich gut versteht und funktioniert.<br />
Was: Eine Modestrecke mit einem astronomisch hohen Produktionsbudget, inklusive Hubschrauber, Sperrung der Fifth Avenue, &#8230;<br />
Wen: Tommy Lee Jones<br />
Wo: Oman <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vielen Dank Bernhard für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin so viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten. Zu sehen sind seine Aufnahmen auf  <a title="Fotografie Bernhard Lang" href="http://www.bernhardlang.de">www.bernhardlang.de</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier noch ein fotografischer Teaser<br />
</strong> <strong>
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	<!-- Thumbnails -->
		
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								<img title="sports010" alt="sports010" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/bernhard-lang/thumbs/thumbs_sports010.jpg" width="140" height="140" />
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	</div>
	
		
 		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
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								<img title="transport002" alt="transport002" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/bernhard-lang/thumbs/thumbs_transport002.jpg" width="140" height="140" />
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	</div>
	
		
 		
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	<!-- Pagination -->
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</div>

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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… Das sind die Worte von Johannes Heuckeroth, Student mit der Fachrichtung Design an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Wenn er sich mal nicht im Hörsaal aufhält, dann beschäftigt er sich mit der Architektur und Landschaftsfotografie. Seine Aufnahmen dürften dem einen oder andern nicht unbekannt vorkommen. Gerade die Aufnahmen des Bahnhofs von Liége (Lüttich), einem architektonischen [...]
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<p style="text-align: justify;">Wenn er sich mal nicht im Hörsaal aufhält, dann beschäftigt er sich mit der Architektur und Landschaftsfotografie. Seine Aufnahmen dürften dem einen oder andern nicht unbekannt vorkommen. Gerade die Aufnahmen des Bahnhofs von Liége (Lüttich), einem architektonischen Meisterwerks, suchen seines Gleichen. Johannes schafft es durch die Bildwirkung, den Betrachter auch über einen längeren Zeitraum im Bild verweilen zu lassen, was gerade bei Architekturaufnahmen keine Leichtigkeit ist.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><em>„Ich brauche nichts weiter zu tun als die richtige Lichtsituation abzuwarten<br />
und mich dann davor zustellen und abzudrücken“</em></span> <span style="font-size: x-small;">Johannes Heukeroth</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte mehr über seinen fotografischen Werdegang wissen und so habe ich Johannes im Rahmen eines Interviews die nachfolgenden Fragen gestellt.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden oder gab es einen besonderen Impuls?<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11527" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-4-300x265.jpg" alt="" width="240" height="212" /></a><br />
Johannes:</strong> Eine schwierige Frage, ich kann nicht genau sagen, was den ersten Impuls ausgelöst hat eine Kamera in die Hand zu nehmen. Anfangs spielte sicherlich einfach die Möglichkeit Dinge/Inhalte/Situationen festzuhalten eine Rolle, ohne eine Ahnung davon zu haben, welche Rolle Fotografie abgesehen von der reinen Dokumentation spielen kann. Das hat sich erst über die Jahre hinweg entwickelt und ausgeprägt. Ich finde es einfach faszinierend durch den Sucher zu blicken und seine ganz eigene Interpretation der Wirklichkeit festzuhalten und mit anderen zu teilen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Die Farbe blau dominiert sowohl bei deinen Aufnahmen als auch auf der Webseite. Was verbindest du mit dieser Farbe?<br />
Johannes:</strong> Woher die Dominanz dieser Farbe kommt weiß ich selbst nicht genau, ich finde sie einfach faszinierend und anziehend. Frisch, kühl, edel, ästhetisch. Werte, die ich auch mit meiner fotografischen Arbeit auszudrücken versuche. Ganz abgesehen davon, ist der Himmel natürlich blau. Ich liebe den Himmel und könnte ihn stundenlang anstarren. Am liebsten fotografiere ich während der blauen Stunde, der blaue leuchtende Himmel ist bei jeder Betrachtung von neuem faszinierend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wer deine Webseite besucht, wird schnell deinen Themenschwerpunkt erkennen &#8211; die Architekturfotografie. Was fasziniert Dich daran?<br />
Johannes:</strong> Grundsätzlich fasziniert mich erst mal die Architektur an sich. Vor allem Architektur der Gegenwart, die oftmals unglaublich ästhetisch ist. Diese Ästhetik fotografisch festzuhalten ist meine Motivation. Zusätzlich ist die Architekturfotografie für mich eine sehr dankbare Aufgabe – das jeweilige Objekt steht still, ich brauche nichts weiter zu tun als die richtige Lichtsituation abzuwarten und mich dann davor zustellen und abzudrücken. Keine Organisation, keine Hilfsmittel, kein großer Aufwand, ich kann kommen wann ich will und loslegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-6.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11529" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-6-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a></strong><strong>BlogTimes: Architekturaufnahmen sind ja in der Regel eher kalt und leblos, dennoch schaffst du es mit deinen Aufnahmen den Betrachter länger im Bild zu halten. Ist es die Perspektive, die Technik oder gar die Bildbearbeitung? Was ist dein Rezept für Deinen fotografischen Stil?<br />
Johannes:</strong> Die Aussage, dass Architekturaufnahmen in der Regel kalt und leblos sind kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, zumindest sehe ich täglich faszinierende Fotos aus diesem Bereich von unterschiedlichsten Fotografen. Ein Rezept für meinen Stil kann ich nicht anbieten, alle aufgezählten Punkte spielen natürlich eine Rolle, wie in jeder anderen fotografischen Sparte auch. Es gilt die richtige Kombination aus Lichtstimmung, Wettersituation, Perspektive etc. zu finden, die das Objekt am wirkungsvollsten herausstellt. Welches Bildformat wird dem Objekt am ehesten gerecht? Sind mehrere Aufnahmen nötig um sie später zusammen zustitchen? In meinem Fall spielt die Nachbearbeitung auf jeden Fall eine sehr große Rolle und ist fester Bestandteil im Zustandekommen eines Fotos. Ich bin mir bei der Aufnahme vor Ort dieser Möglichkeiten bewusst und richte mein Vorgehen dementsprechend daran aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie viele andere Fotografen deckst du auch ein weiteres Fotogenre ab. Warum die Landschaftsfotografie?<br />
Johannes:</strong> Weil die Natur unvergleichliche Schönheit zu bieten hat. Sie liegt uns direkt vor der Nase und man kann jeder Zeit loslegen, deshalb habe ich in meiner Anfangszeit vor allem Landschaften in meiner Umgebung fotografiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Du vereinst sehr oft natürliche und künstliche Beleuchtung in deinen Aufnahmen &#8211; Welche Tageszeit zum Fotografieren favorisierst du?</strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11524" title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-300x250.jpg" alt="" width="240" height="200" /></a></strong><br />
<strong> Johannes:</strong> Für Architekturaufnahmen favorisiere ich zwei Aufnahmesituationen. Tagsüber: strahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken mit nicht zu tiefstehender Sonne. Abends: wie oben schon erwähnt die blaue Stunde, in der sich beleuchtete Architektur meist am besten herausstellen lässt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ein bisschen Technik gehört genauso zur Fotografie, wie der Auslöser zur Kamera. Du fotografierst digital &#8211; Was ist mir der analogen Seite der Fotografie &#8211; Schon einmal in Versuchung geraten?<br />
Johannes:</strong> Ja, vor einiger Zeit habe ich mit einer analogen Kleinbildkamera und gezwungenermaßen im Studium mit einer Großformatkamera gearbeitet. Das war ein interessantes Experiment, mehr aber auch nicht. Analog zu fotografieren erfordert eine gänzlich andere Herangehensweise die mir nicht liegt und mir keine Freude bereitet. Ich habe sehr großen Respekt vor allen die analog gearbeitet haben oder dies noch tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Man sieht natürlich, dass Bildbearbeitung in deinen Aufnahmen steckt. Allerdings wirkt sie keinesfalls übertrieben, sondern passend zum Motiv. Wieviel Zeit investierst du pro Bild und welche Programme nutzt du?<br />
Johannes:</strong> Das lässt sich nicht generell sagen, ich investiere so viel Zeit wie für das jeweilige Bild von Nöten ist um zu einem für mich akzeptablen Ergebnis zu kommen. Wie sich ein akzeptables Ergebnis definiert hängt natürlich davon ab wie wichtig mir das jeweilige Foto ist. Das kann im Endeffekt alles zwischen fünf Minuten und mehreren Stunden bedeuten. Ich benutze Lightroom und Photoshop.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Bist du auf Facebook? – Wenn ja, spielt Social Media eine große Rolle für Dich als Fotograf oder benutzt du es nur um Deine Werke zu präsentieren?  </strong><br />
<strong>Johannes:</strong> Ja bin ich, ich nutze es nur um auf aktuelle Arbeiten hinzuweisen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11526" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/09/Johannes-Heukeroth-3-300x275.jpg" alt="" width="270" height="248" /></a>BlogTimes Hast Du einen Favoriten aus Deinem Portfolio und warum?<br />
Johannes:</strong> Einen Favoriten habe ich nicht, ich kann ein Foto nennen, das ich mir zur Zeit immer wieder gerne ansehe: <a href="http://www.flickr.com/photos/pfn/5800371090/in/photostream">http://www.flickr.com/photos/pfn/5800371090/in/photostream</a> Das Foto entstand im Februar dieses Jahres während eines 3-tägigen Aufenthalts in Paris im Geschäftsviertel La Défense. Ich bin hauptsächlich wegen diesem Viertel nach Paris gereist, da es  für mich dort sehr viele reizvolle fotografische Punkte gibt. Dieses Bild hier zeigt viele davon: Beeindruckende Hochhäuser, verschiedene Ebenen, geschwungene Formen, Übergänge von Geschäfts- in Wohnviertel, einfach vieles was mich an großen Städten und ihrer Architektur fasziniert. Auch viel von meiner oben erläuterten Arbeitsweise lässt sich hier aufzeigen: Fast perfekter Himmel (etwas zu viel Wolken), interessantes Licht, viel leerer Raum, zusammengesticht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Johannes:</strong> Das eine schönste Erlebnis gibt es nicht, aber ich habe mich oft sehr glücklich gefüllt wenn ich zum Höhepunkt der blauen Stunde am perfekten Aufnahmestandort vor einem reizvollen Objekt stand und merkte das alles passt. Oder passend zu einem grandiosen Sonnenuntergang in einer imposanten und verlassenen Landschaft stehe.</p>
<p style="text-align: justify;">Was: Alle Gebäude der Architektin Zaha Hadid<br />
Wen: Menschen zählen normalerweise nicht zu meinen Aufnahmeobjekten<br />
Wo: Zur Zeit hege ich eine große Leidenschaft für New York und würde dort gerne mal einige Zeit verbringen um meine fotografische Vorstellung der Stadt festzuhalten. Davon abgesehen gibt es so unendlich viele reizvolle Ziele/Gebäude/Landschaften auf dieser Welt die ich hier nicht alle aufzählen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lieber Johannes, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten und freue mich auf Deine New Yorker Sichtweise.  Zu sehen sind seine Aufnahmen auf <a title="Johannnes Heuckeroth - PFNPhoto.com" href="http://pfnphoto.com/">www.pfnphoto.com</a></strong></p>
<p style="text-align: center;">Hier noch ein fotografischer Teaser<br />
<strong>
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			<a href="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/pfnphoto-com/johannes-heukeroth-7.jpg" title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com"  >
								<img title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" alt="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/pfnphoto-com/thumbs/thumbs_johannes-heukeroth-7.jpg" width="140" height="140" />
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								<img title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" alt="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/pfnphoto-com/thumbs/thumbs_johannes-heukeroth-2.jpg" width="140" height="140" />
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								<img title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" alt="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/pfnphoto-com/thumbs/thumbs_johannes-heukeroth-5.jpg" width="140" height="140" />
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								<img title="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" alt="Johannes Heuckeroth - PFNPhoto.com" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/pfnphoto-com/thumbs/thumbs_johannes-heukeroth-1.jpg" width="140" height="140" />
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		<title>Grit Siwonia &#8211; Emotionen kann man nicht retouchieren&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 15:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/profilbild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-11100" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Grit Siwonia Photography - Self" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/profilbild.jpg" alt="" width="269" height="180" /></a>&#8230; und damit hat sie meiner Meinung nach vollkommen recht. Mit diesen Worten möchte ich euch Grit Siwonia, eine Fotografin aus Berlin vorstellen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon seit einiger Zeit verfolge ich ihre Bild-Pinnwandeinträge auf ihrer <a title="Grit Siwonia Photography - Facebook " href="http://www.facebook.com/grit.siwonia.fotografie">Facebook-Seite</a> und wurde immer wieder aufs Neue überrascht, wieviel Emotion doch in ihren Bildern steckt. Wer diese Bilder betrachtet kann sich nur schwer vorstellen, dass ihr Hauptberuf nicht die Fotografie ist. Wie sie selbst über sich sagt, erhält sie allerdings so die große Freiheit, nur das zu fotografieren, was sie wirklich gern vor ihrer Kamera sehen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><em>&#8220;Bildbearbeitung ist zweitrangig. Emotionen kann man nicht retuschieren&#8221;</em> <span style="font-size: x-small;">Grit Siwonia</span></span></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Ich wollte mehr über ihren fotografischen Werdegang wissen und so habe ich Grit im Rahmen eines Interviews ein paar Fragen gestellt. <a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC9786.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Du schreibst auf deiner Webseite, dass du Autodidaktin bist. Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?</strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC9786.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11097" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Grit Siwonia Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC9786-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><strong><br />
Grit Siwonia:</strong> Es begann vor reichlich vier Jahren in Dresden. Ich hatte damals schon eine analoge Spiegelreflexkamera, deren Einsatz sich allerdings auf &#8220;Ich knippse Urlaubsbilder im Automatikmodus&#8221; beschränkte. Irgendwann in dieser Zeit wollte ich unbedingt Bilder von mir haben und suchte Fotografen in Dresden. Ich traf auf Claudia Gallwitz, heute eine sehr gute Freundin von mir. Sie hat Bilder von mir gemacht und ich habe gemerkt, welch unheimlich emotionale Wirkung das haben kann. Damit begann der Zauber.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wer deine Webseite besucht, wird schnell deinen Themenschwerpunkt erkennen. Die Porträtfotografie. Was fasziniert Dich daran?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia: </strong>Fotografie ist Kommunikation für mich. Ich spreche mit den Menschen, die ich fotografiere. Ohne Kamera vor dem Shooting, mit Kamera währenddessen und ohne Kamera danach. &#8220;Sprechen&#8221; beschränkt sich dabei allerdings nicht auf Worte. Die Kommunikation verläuft häufig über Blicke und Gesten. Ich gebe wenig bis keine Anweisungen beim Fotografieren, möchte nicht selbst eingreifen. Diese Situation ist für viele Menschen ungewöhnlich &#8211; man erwartet das nicht, wenn man &#8220;zum Fotografen&#8221; geht. Ich habe versucht, Akt oder Mode zu fotografieren, habe aber recht bald festgestellt, dass meine Lieblingsbilder die ungeschminkten Gesichter sind. An denen bleibe ich nach dem Shooting bei der Bildauswahl hängen. Genauso geht es mir bei Bildern anderer Fotografen. Es sind die Porträts, die mich berühren, die mich erinnern und die mich zum Lachen oder Weinen bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC3410.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11092" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Grit Siwonia Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC3410-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>BlogTimes: Dein Portfolio umfasst ausschließlich Aufnahmen von Frauen &#8211; Gibt es hierfür einen besonderen Grund?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia:</strong> Ausschließlich ist nicht ganz richtig, es gab durchaus ein paar Männer, die ich fotografiert habe. Dennoch sind die Frauen in der Überzahl. Das liegt das wohl einfach an der Tatsache, dass deutlich mehr Frauen bereit sind, sich fotografieren zu lassen. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich selbst eine Frau bin und mir die Kommunikation mit der Frau vor meiner Kamera von Grund auf vertrauter ist als mit einem Mann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:  Selbst bei längerem Betrachten Deiner Aufnahmen, wirken die Aufnahmen nicht gestellt, sondern strahlen eine Ruhe aus und wirken dennoch ausdruckstark. Was ist das Geheimrezept für Deinen fotografischen Stil?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia: </strong>Das ist eine schwierige Frage, die ich schön häufiger gestellt bekommen habe. Vielleicht ist es tatsächlich die Tatsache, dass ich den Menschen vor meiner Kamera keine Anweisungen gebe. Sie sollen so sein, wie sie normalerweise sind, dabei allerdings vergessen, dass eine Kamera im Raum ist. Es erfordert Geduld, Nähe, Wohlfühlen, Einfühlen, Fallenlassen. Ich muss das lieben, was ich vor meiner Kamera sehe. Ich habe keinen „Plan“, wenn ich fotografiere. Kein Konzept. Die Bilder sind am Ende eine Mischung aus meinen Emotionen und denen der Menschen davor. Ich kann heute noch nicht sagen, wie die Bilder, die ich am 16. September 2011 machen werde, aussehen. Ich weiß heute weder, wie es mir an diesem Tag gehen wird noch kenne ich die Verfassung des Menschen vor meiner Kamera.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie hast Du all diese sehr attraktiven Frauen für Deine Art der Porträtfotografie gefunden und begeistert?</strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC8719.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11095" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Grit Siwonia Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/DSC8719-300x269.jpg" alt="" width="240" height="215" /></a><br />
<strong>Grit Siwonia: </strong>Die Menschen vor meiner Kamera sind Freunde, Fremde, echte Modelle, Musiker, häufig auch in Kombination. Das Internet spielt eine große Rolle dabei und meine Herangehensweise hat sich seit vier Jahren nicht verändert. Wenn ich Menschen spannend finde, dann frage ich sie, ob sie vor meiner Kamera stehen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Deine Natürlichkeit der Aufnahmen scheint sich auch auf Deine Lichtsetzung auszuwirken. Verwendest du ausschließlich natürliche Lichtquellen?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia: </strong>In den meisten Fällen schon, es gibt ein paar wenige Bilder, bei denen ich Kunstlicht verwendet habe, dann allerdings immer ohne Blitz. Ich habe mit Studiofotografie begonnen, allerdings recht schnell gemerkt, dass ich mich in gewohnter Umgebung und mit available light deutlich wohler fühle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ein bisschen Technik gehört genauso zur Fotografie, wie der Auslöser zur Kamera. Bist du ein „Kind“ der digitalen Fotografie oder auch der analogen Welt zugetan? Spielt die Bildbearbeitung eine große Rolle für Dich?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia:</strong> Ich bin eindeutig ein Kind der digitalen Fotografie, was nicht bedeutet, dass ich analog nicht mag. Ich habe einen sehr guten Freund, der sehr viel analog fotografiert. Ich mag es jedes Mal, die prints zu sehen. Sie haben einen ganz eigenen Charme. Dennoch bleibe ich zumindest vorerst bei der digitalen Fotografie, wohl schon deshalb, weil ich extrem ungeduldig bin nach einem Shooting. Ich ziehe die Bilder sofort auf den Rechner &#8211; egal, wie spät es ist und wie früh ich aufstehen muss. Bildbearbeitung ist zweitrangig. Emotionen kann man nicht retuschieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Ich habe Dich via Facebook gefunden &#8211; Spielt Social Media eine große Rolle für Dich als Fotografin oder benutzt du es nur um Deine Werke zu präsentieren?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia: </strong>Ich benutze es natürlich, um meine Fotos zu präsentieren, habe die &#8220;facebook-fan-Seite&#8221; als Mittel gefunden, um die Menschen an meinen Fotos teilhaben zu lassen, ohne, dass ich den Rest meines Lebens mit ihnen teile. Ohne social media hätte ich die meisten Menschen, die mich heute im realen Leben begleiten, nie getroffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/lieblingsbild.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11098" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Grit Siwonia Photography - Sally" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/08/lieblingsbild-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>BlogTimes: Bei so vielen hervorragenden Aufnahmen fällt es mir schwer, meinen Favoriten zu finden. Aus diesem Grund gebe ich folgende Frage an Dich zurück. Hast Du einen Favoriten aus Deinem Portfolio und warum?<br />
Grit Siwonia:</strong> Mir fällt es ebenso schwer. Meine Favoriten verändern sich. Ich glaube, es ist derzeit tatsächlich ein Bild, welches erst letzte Woche mit Sally hier über den Dächern von Berlin entstanden ist. Die Stadt ist zu meiner geworden, ich fühle mich hier sehr wohl, habe wunderbare Menschen kennengelernt und nehme Dinge viel bewusster wahr als noch letztes Jahr. Dieses Bild zeigt das sehr deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Abschließend möchte ich Dir noch die 4 W-Fragen stellen. Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren? Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong><br />
<strong>Grit Siwonia:</strong> Ein schönstes Erlebnis kann ich nicht definieren. Es sind so viele schöne Dinge passiert. Ich war Menschen sehr nah und bin dankbar dafür, diese Momente geteilt zu haben. Es lässt sich nicht auf ein einzelnes Erlebnis reduzieren. Vielleicht sind die schönsten Momente beim Fotografieren sogar die, in denen man die Kamera weglegt, weil es wichtiger ist, ohne Linse dazwischen miteinander zu sprechen. Ich möchte weiter Menschen fotografieren, Dave Gahan wäre mein Traum. Depeche Mode begleitet mich seit Jahren musikalisch &#8211; auch beim Fotografieren. Einen bestimmten Ort, an dem ich gern fotografieren möchte, habe ich nicht. Nahe und berührende Bilder können überall entstehen.</p>
<p><strong>Liebe Grit, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin so viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten. Zu sehen sind ihre Aufnahmen auf <a title="Grit Siwonia Photography" href="http://grit-siwonia.de/index.html">www.grit-siwonia.de</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier noch ein fotografischer Teaser<br />

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	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/grit-siwonia-fotografie/dsc3663.jpg" title="Grit Siwonia Photography"  >
								<img title="Grit Siwonia Photography" alt="Grit Siwonia Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/gallery/grit-siwonia-fotografie/thumbs/thumbs_dsc3663.jpg" width="140" height="140" />
							</a>
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		<title>Sandra Ludewig &#8211; Das sensible Novemberblut im Gespräch</title>
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		<comments>http://blogtimes.info/sandra-ludewig-das-sensible-novemberblut-im-gesprach/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 18:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronny Behnert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nachfolgende Beitrag stammt vom Fotografen Ronny Behnert  &#8211; freier Redakteur bei BlogTimes. Vielen Dank, für diese Entdeckung&#8230; Sandra Ludewig habe ich schon lange auf meinem Schirm. Zuerst aufgefallen auf einer bekannten Fotoplattform bin ich im Laufe der Zeit immer wieder über ihre Fotos gestolpert, die mir immer wieder sehr imponiert haben. Sandra bewegt sich [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img class="alignleft size-medium wp-image-10632" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-223x300.jpg" alt="" width="178" height="240" />Der nachfolgende Beitrag stammt vom Fotografen Ronny Behnert  &#8211; freier Redakteur bei BlogTimes. Vielen Dank, für diese Entdeckung&#8230; </em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig habe ich schon lange auf meinem Schirm. Zuerst aufgefallen auf einer bekannten Fotoplattform bin ich im Laufe der Zeit immer wieder über ihre Fotos gestolpert, die mir immer wieder sehr imponiert haben. Sandra bewegt sich größtenteils im Bereich der Portraitfotografie, die sie mit einer ungeheuren Hingabe zu verfolgen scheint. Ihre Fotos weisen unglaublich sensible Züge auf, so dass ich heute mehr über Ihre Beweggründe und ihre Leidenschaft erfahren möchte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Sandra die Kunst des Tätowierens erlernt hatte, entschied sie sich für eine Ausbildung zur Fotografin. Sie wollte die Realität zeigen, die sie in der Malerei nicht gefunden hatte. Seit 2004 ist Sandra Ludewig als freie Fotografin unter anderem in Deutschland, Spanien, Gibraltar und Dänemark tätig und seit Mai diesen Jahres lebt und arbeitet sie wieder in Andalusien. Davor hat sie zweieinhalb Jahre in Berlin gelebt, eine Stadt die die Fotokünstlerin sehr inspiriert hat, die sie noch immer im Herzen trägt und die sie ihre zweite Heimat nennt. Da Sandra durch ihren Beruf sehr viel reist, führt es sie immer wieder auch dort hin. Ein Pool voller Reize und Inspirationen, den sie nicht missen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-10603 alignright" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Sandra Ludewig Photografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-1-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Ronny Behnert: Sandra, vielen Dank für die Zeit, die Du Dir nimmst. </strong><strong>Ich muss gestehen, dass ich ein großer Fan Deiner Arbeiten bin, begeistert vor allem von der Intensität die jedes Deiner Fotos mit sich bringt. Gerade viele Deiner Portraitaufnahmen lassen den Betrachter fast mit der Person auf dem Foto verschmelzen. Was geht Dir selbst durch den Kopf, wenn Du auf den Auslöser drückst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Lieber Ronny,</p>
<p style="text-align: justify;">vielen Dank für Deine Mühe und Dein Interesse an meiner Arbeit. Dieses Interview freut mich sehr auch wenn ich es immer schwierig finde über mich selbst zu schreiben. Meinen künstlerischen Schwerpunkt bildet die Arbeit mit Menschen, denen ich auf ganz sensible Art und Weise ihre Emotionen entlocke. Ich bin stets auf der Suche nach neuen Facetten – an den Menschen vor der Kamera ebenso wie an mir selbst. Darüber hinaus habe ich grosse Schwierigkeiten mich zu erinnern, doch die Fotografie hilft mir dabei meine Gedanken und Erinnerungen zu sortieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Seit wann bist Du schon als Fotografin tätig, bzw. wie und wann bist Du das erste Mal mit einer Kamera in Berührung gekommen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Nach meiner Ausbildung habe ich mich sogleich selbstständig gemacht, wie oben schon gesagt, im Jahr 2004. Die erste Kamera bekam ich von meinem Großvater. Es war eine verstaubte, analoge Pentax, die wir auf dem Dachboden gefunden haben. An dieser Kamera habe ich lange festgehalten, und mir vermutlich später als die meisten anderen, meine erste Digitale Kamera, eine Canon 20D, gekauft. Heute fotografiere ich meistens digital, entweder mit der Canon 1Ds Mark II oder der Canon 5D Mark II. Analog fotografiere ich unter anderem mit einer Pentacon Six TL und einer Lomo-Kamera.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Meine Anerkennung gilt vor allem einem bestimmten, sehr sinnlichen Moment, den Du gekonnt und selbstbewusst im Foto fest hälst. Den erstrebenswerten Bruchteil einer<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-13.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-8.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10610" title="Sandra Ludewig Photografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-8-199x300.jpg" alt="" width="179" height="270" /></a> Sekunde, nach der jeder Fotograf sucht, hälst Du wunderbar in Deinen Werken fest. Wie schaffst Du es, dass Deine Modelle so unbeschwert und natürlich aussehen? Keine der Personen wirkt unglücklich oder gestellt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Für meine Portraits nehme ich mir, wenn möglich, viel Zeit. Viel wichtiger als auf den Auslöser zu drücken ist, den Menschen ein Stück weit kennenzulernen. Wie er/sie sich selbst sieht, wovon er/sie träumt und was ihn/sie bewegt. Ich höre zu und nehme auf und genau das sieht man in meinen Bildern. Ein gutes Foto berührt mich. Es trifft einen Punkt bei mir und erinnert mich. Ich kann mir ein gutes Bild sehr lange anschauen, manche aber auch nur kurz weil sie mir sehr nahe gehen. Technische Aspekte spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Oft sind es die Augen die Fotografien lebendig machen, in welcher Hinsicht auch immer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10609" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Sandra Ludewig Photografie - Lena Meyer Landrut" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-4-290x300.jpg" alt="" width="232" height="240" /></a>Ronny Behnert: Wer Deine Webseite besucht wird schnell feststellen, dass Du einige Referenzen vorweisen kannst und auch schon den einen oder anderen Musiker vor Deiner Linse hattest. Viele Leser wird brennend interessieren wie Du Kontakt zu diesen Modellen aufgebaut hast, bzw. wie die Künstler an Dich heran getreten sind?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> In Sachen Eigenwerbung unternehme ich nicht wirklich viel. Ich habe eine Website und das ist eigentlich auch schon alles. Mit einigen Künstlern habe ich vorher bereits zusammengearbeitet, wie z.B Lena. Ich habe sie für Ihr Video „Touch a new day“ in Amsterdam getroffen um ein paar Fotos für das Video zu machen. Wir haben sehr gut zusammen funktioniert und die Ergebnisse haben ihr gefallen. Später kam dann die Anfrage über Universal, Lena für Ihre zweite CD zu fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Erst vor Kurzem bin ich auf die Musiker von Max Prosa gestoßen und auch dort habe ich Deine Fotos entdeckt. Glückwunsch auch dafür.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Max ist ein ganz besonderer Künstler und ein Freund. Ich habe ihn im Popcamp kennengelernt und war sofort begeistert von ihm, seinem Wesen und seiner Musik, die mich berührt. Einige Zeit später haben wir die ersten Bilder gemacht ohne auf ein bestimmtes Ziel hin zu arbeiten. Jetzt werden sie auf seinem Album und der Singleauskopplung zu sehen sein, was mich natürlich sehr freut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Abgesehen von Personen, hast Du aber auch einen Gefallen daran gefunden, gewisse Stillleben zu fotografieren. Auch hier erlebe ich beim<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-11.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10611" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Sandra Ludewig Photografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-11-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a> Betrachten diese Unbeschwertheit und das leichte Gefühl, das mich beim Betrachten  erfüllt. Alles wirkt so, als wären diese Orte von Gott und der Welt verlassen worden, und doch steckt so viel Leben in ihnen. </strong><strong>Welche Gedanken und Hintergründe stecken in diesen Fotografien?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Diese Bilder entstehen meistens ganz spontan und nebenbei auf meinen Reisen oder wenn ich einmal Zeit finde frei zu fotografieren. Sie sind meine Post-it’s, meine Erinnerungen, die oft sehr persönlich sind und von dem geleitet werden was mich bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Unsere Leser wollen natürlich auch etwas von der technischen Seite Deiner Arbeiten wissen, obwohl ich dafür bin, dass wir diese Seite hier etwas weniger behandeln. Die Seele Deiner Fotos beeindruckt mich weitaus mehr, so dass ich beim Verweilen vollkommen vergesse, wie Du diese Fotos gemacht haben könntest. </strong><strong>Eine der wichtigsten Fragen, die mir auf den Nägeln brennt ist, wieviel Equipment Du beim Ablichten der Personen verwendest. Benutzt Du das Dir gegebene Tageslicht oder arbeitest Du mit diversen Beleuchtungsmitteln und Reflektoren? Wieviel Arbeit steckt in Deinen Fotos?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-15.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10608" title="Sandra Ludewig Photografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-15-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Sandra Ludewig:</strong> Wie bereits gesagt spielt die Technik in meinen Arbeiten nur eine untergeordnete Rolle. Wenn es möglich ist arbeite ich mit Tageslicht, auch im Winter, denn nur dieses Licht hat diesen Zauber und die Wahrheit des Augenblicks in sich. Wenn ich Beleuchtung benötige, dann am liebsten Dauerlicht. Einen Blitz empfinde ich oft als Störfaktor, der wie eine Mauer zwischen mir und meinem Fotopartner wirkt. Ganz wichtig für mich sind die Objektive. Derzeit benutze ich nur Festbrennweiten, wie z.B das 50ger, 85ger und 35ger, denn die Vorliebe für diese Objektive hat auch etwas mit Wahrhaftigkeit zu tun. Mein wichtigstes technisches Geheimnis ist vermutlich, dass ich stets barfuß fotografiere. So kann ich den Raum, die Erde oder den Sand fühlen. Dann fühle ich, dass ich da bin, angekommen und real.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Ich habe Dich vor ein paar Jahren auf einer Fotoplattform entdeckt auf der Du schon damals viele positive Resonanzen erhalten hast. Wie wichtig sind Dir solche Plattformen heute und welche Möglichkeiten nutzt Du heute um so viele Betrachter wie möglich  zu erreichen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Mit der Zeit sind mir diese Plattformen immer unwichtiger geworden. Dennoch möchte ich diese Zeit nicht missen, denn ich habe viele wundervolle Menschen kennengelernt. Ich nutze sie noch immer gelegentlich, jedoch mit der Zeit immer weniger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-21.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10619" title="Sandra Ludewig Photografie" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/Sandra-Ludewig-Photografie-21-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Ronny Behnert: Deine Referenzliste auf Deiner Netzpräsenz ist ziemlich lang, so dass man bei Dir durchaus von einer erfolgreichen Fotografin sprechen kann. Wo möchtest Du mit Deiner Fotografie allerdings noch hin? Was möchtest Du für Dich persönlich erreichen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> In den letzten zwei Jahren habe ich mich vor allem auf das fotografieren von Musikern spezialisiert, und darin habe ich meine Erfüllung gefunden. So kann es gern weitergehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ronny Behnert: Abschließend die Frage aller Fragen. Wen würdest Du am liebsten fotografieren wollen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sandra Ludewig:</strong> Ganz ehrlich? Dave Gahan und Trent Reznor würde ich gerne ablichten. Im Grunde ist für mich jedoch jeder Mensch ein Popstar. Jeder hat eine schöne, faszinierende Seite, ja vielleicht sogar eine Unentdeckte. Jeder Mensch, der sich vor meine Kamera begibt, ist für mich ein Geschenk und ich liebe es Menschen zu öffnen. Da bleibt etwas in mir.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Liebe Sandra, vielen Dank für dieses tolle Gespräch. Ich wünsche Dir weiterhin so viel Erfolg und Spaß an Deinen Arbeiten. Alles Gute Dir. Zu sehen sind ihre Aufnahmen auf <a title="Sandra Ludewig Photographie" href="http://www.sandraludewig.com/">www.sandraludewig.com.</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier noch ein fotografischer Teaser</strong><br />

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		<title>Stéphane Suisse &#8211; The soul of Lyon</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 18:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronny Behnert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nachfolgende Beitrag stammt vom Fotografen Ronny Behnert. Als freier Redakteur auf BlogTimes wird er mich bei zukünftigen Projekten und im Bereich der Vorstellung von Fotografen unterstützen. Mein erstes Interview möchte ich mit einem Fotografen beginnen, dem ich schon vor einiger Zeit begegnet bin. Stéphane Suisse aus Lyon. Seine Serie „L&#8216;Âme de Lyon“ (dtsch.: Die [...]
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<p style="text-align: justify;"><strong>Mein erstes Interview möchte ich mit einem Fotografen beginnen, dem ich schon vor einiger Zeit begegnet bin. Stéphane Suisse aus Lyon. </strong><strong>Seine Serie „</strong><strong>L</strong>&#8216;<strong>Âme</strong><strong> de Lyon“ (dtsch.: Die Seele Lyons) hat mich am meisten begeistert, so dass ich unbedingt mehr von diesem französischen Künstler erfahren wollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hallo Stéphane. Vielen Dank für Deine Zusage zu diesem Interview, erzähle uns doch zuerst etwas über Dich.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin Autodidakt und habe mir mein fotografisches Wissen selbst beigebracht.  Seit mittlerweile sechs Jahren lebe ich mit meiner Familie zusammen in der schönen Stadt Lyon. Ich arbeite in einer großen, internationalen Firma und parallel dazu bin ich als Fotograf tätig. Außerdem arbeite ich mit ausgewählten Galerien in Frankreich und Umgebung zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine fotografische Entwicklung begann als ich 12 Jahre alt war. Damals besuchte ich einen Kurs an einer Fotoakademie in Arles, wo ich das erste mal meinen Spaß am Spiel mit der Realtität und der abstrakten Wahrnehmung entdeckte. Später, im Jahr 1998, begann ich damit, analoge Fotografien des Büroviertels „La défense“ zu schießen. Dies waren meine ersten Werke an denen ich unbefangen und ausgelassen arbeiten konnte um meine eigenen Vorstellung zu verwirklichen, was mir weitaus mehr gefiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute sehe ich die Fotografie als eine Art lange Wanderung, auf der ich neue Bereiche und kurze Momente entdecken kann, die sich innerhalb von Sekunden entfalten. Am liebsten fotografie ich Stadt- und Wasserlandschaften in Schwarzweiß und Farbe.<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0041-Stéphane-Suisse.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10380" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Photo by Stéphane Suisse" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0041-Stéphane-Suisse-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zu aller erst fiel mir als Betrachter die einheitliche Formatwahl Deiner Fotografien auf. Das quadratische Bildformat scheint Dich sehr zu begeistern, da Du es zum Großteil benutzt. Aus welchem Grund hast Du Dich für diese Bildpräsentationen entscheiden und welche Intention verfolgst Du in der Fotografie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Du hast Recht. Das Quadrat ist eindeutig mein Lieblingsformat. Meiner Meinung nach  ist es einfacher den Fokus im Quadrat auf ein bestimmtes Bildmerkmal zu setzen. Jeder Teil im Quadrat muss perfekt komponiert werden um eine  ästhetische und harmonische Bildwirkung zu erzielen. Dies stellt eine große Herausforderung dar, da es selten einfach ist eine optische Harmonie in vier gleichlangen Seiten zu erzeugen. Für mich ist es letztendlich eine Frage des Gefühls. Minimalismus und die schlichte Szenerie kann ich betonter im quadratischen Format hervor heben als im rechteckigen Foto, so dass ich schon allein deswegen das Quadrat bevorzuge.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Foto an sich ist wie ein Fenster zur Welt, welches mir die Möglichkeit gibt meine Umwelt anders zu erleben als in der Realität. Zumindest wünsche ich mir das&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Mai wurdest Du im Rahmen der Black &amp; White Spider Awards lobenswert erwähnt und Dein Foto „Hurry Man“ wurde sogar nominiert. </strong><strong>Wie wichtig sind Dir solche Preise und wo möchtest Du mit Deiner Fotografie einmal hin?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0036-Stéphane-Suisse.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10379" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Photo by Stéphane Suisse" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0036-Stéphane-Suisse-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Meine erste Wettbewerbsteilnahme fand 2009 statt. Ich nahm in der Hoffnung teil eine Bestätigung meines Schaffens zu erhalten. Wie für viele kreative Köpfe, die an Wettbewerben teilnehmen, war ein weiterer Beweggrund natürlich die Anerkennung und der Bekanntheitsgrad, den man dadurch erhält. Fotoausschreibungen wie die „Spider Awards“ sind eine gute Gelegenheit seine Fotografien einem breiteren Publikum zu zeigen um eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, jedoch nicht mehr. Ich konzentriere mich eher darauf Fotografien zu erschaffen, die mir selbst gefallen. Wenn sich daraus ein paar Auszeichnungen oder Geschäftskontakte ergeben, freue ich mich sehr darüber. Dies ist jedoch nicht meine Intention. Es ist einfach ein tolles Gefühl zusammen mit bekannten Fotografen aus der ganzen Welt in einer Art modernen Ausstellung im Internet gefördert und gezeigt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Kurzem werde ich in den PX3 Awards 2011 ebenfalls lobend in Zusammenhang mit meiner Serie „Memories“ erwähnt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Herzlichen Glückwunsch auch dafür. </strong><strong>Deine Serie „Souvenirs“ (dtsch.: Erinnerungen) weist auf ein ausgesprochen sensibles Auge hin. Und ich gehe davon aus, dass viele persönliche Gedanken damit verbunden sind. Mich würde Deine Intention, gerade zu dieser Serie sehr interessieren. Welche Gedanken verbindest Du mit „Souvenirs“?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Projekt widmet sich vor allem Orten und Plätzen, die an bestimmte Geschichten und Ereignisse erinnern, die dort geschehen sind, bzw. die ich erlebt habe. Die Fotos sind für mich wie die Falten eines Gesichts, das durch die Zeit geprägt wurde. Sie sind da und weisen auf ein bewegtes Leben hin. Während meiner vielen Wanderungen durch Frankreich habe<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0046-Stéphane-Suisse.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10381" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Photo by Stéphane Suisse" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0046-Stéphane-Suisse-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a> ich etliche Landschaften erkundet die durch verschiedene geschichtliche Epochen stark geprägt und beeinflusst wurden. All diese Landschaften ließen mich eine Persönlichkeit erkennen.  Jeder Ort hat für mich eine Seele und etwas Lebendiges, das ich unter meinen Füßen spüren konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Souvenirs“ ist wie eine unvollendete Geschichte, durch die ich versuche längst vergessene Erinnerungen wieder zurück in den Kopf des Betrachters zu transportieren. Ich kann nicht erklären weshalb, aber ich bin sehr beeindruckt von solchen Orten die mich stark bewegen. Diese Gründe treiben mich immer weiter voran auch weitere Plätze zu entdecken um neue, ungewöhnliche Entdeckungen zu machen. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich sehe es als eine gute Mischung aus verschiedenen Emotionen, die ich als notwendig betrachte um zu fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und gerade diese Emotionen machen Deine Fotografien so zerbrechlich und sensibel. </strong><strong>Um auch die technische Seite Deiner Fotografien zu beleuchten kommen wir mal zu diesem Thema. </strong><strong>Mich würde sehr interessieren ob Du, wie viele Fotografen, mit der analogen Fotografie begonnen hast oder gleich in die digitale Technik eingestiegen bist?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe tatsächlich mit der analogen Fotografie begonnen, aber sobald es mir möglich war wechselte ich zur digitalen Seite. Digitale Fotografien sind für mich leichter zu bearbeiten, was für mich aber nichts am Ansatz der Fotografie ändert. Oft experimentiere ich gerade mit meinen Schwarzweißfotos herum um eine Art analogen Stil zu erhalten. Berühmte Fotografen, wie Raymond Depardon und Michael Kenna, aber auch Fotografien aus der Zeit meiner Großeltern in unserem Familienalbum begeistern und beeinflussen mich dabei sehr. Viele meiner Arbeiten sind reine Interpretationssache. Die Fantasie ist der Schlüssel zu vielen intimen Orten und Visionen, egal ob nun digital oder analog festgehalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0046-Stéphane-Suisse.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0049-Stéphane-Suisse.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10382" style="margin-top: 7px; margin-bottom: 7px;" title="Photo by Stéphane Suisse" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0049-Stéphane-Suisse-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung in Deinen Aufnahmen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das RAW-Format bietet mir die besten Möglichkeiten trotz starker Bearbeitung ein qualitativ hochwertiges Foto zu erzeugen, bzw. zu behalten. Das Fotografieren an sich ist für mich aber immer noch der wichtigste Teil des Gesamtprozesses, egal mit welcher Ausrüstung ich meine Fotos schieße. Essentiell sind für mich nur meine Kamera, diverse Filter und mein Stativ. Die digitale Bearbeitung ist ein wichtiger Schritt in der Entstehung eines Fotos, in der man dem Bild durch verschiedene Akzente den letzten Schliff verpassen kann. Ein sehr wichtiger Arbeitsschritt ist auch die Entfernung von Sensorflecken sowie die Schwarzweißkonvertierung, die ich ausschließlich digital vornehme. Das Quadrat beschneide ich ebenfalls erst im Bildbearbeitungsprogramm. Innerhalb einer Serie verwende ich meist die gleichen Bearbeitungsschritte um eine ausgewogene Bildreihe zu erhalten. Der letzte Schritt stellt meist die Auswahl der brauchbaren Fotos für den Druck dar, der qualitativ einfach großartig wirken muss. Generell drucke ich selbst auf Hahnemühle-Papieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Deine Fotografien aus der Serie „</strong><strong>L</strong>&#8216;<strong>Âme</strong><strong> de Lyon“ begeistern mich am Meisten.  Das Foto „Les toits“ gefällt mir hieraus übrigens am Besten. Erzähle mir doch mal was Dich besonders an Lyon so sehr fasziniert. Warum wolltest Du Deine persönlichen Blickwinkel dieser schönen Stadt einem breiteren Publikum zugänglich machen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lyon ist eine wunderschöne Stadt, die umgeben ist von Flüssen, Bergen und Denkmälern. Ich möchte verschiedenen Plätze in Lyon durch die langen Belichtungszeiten ein neues Gesicht geben. Vielleicht auch um verschiedenen Gebäuden ein paar Geheimnisse zu entlocken, die durch kurze Belichtungszeiten verborgen geblieben wären. Generell erhalten meine Fotos durch diese Aufnahmetechnik einen völlig neuen Reiz, unabhängig von den Jahreszeiten da ich das ganze Jahr über unterwegs bin. Meine Intention ist, durch meine Fotos die Stadt neu zu entdecken. Der Betrachter soll sich die Zeit nehmen die Gebäude, Brücken und das gesamte Stadtbild zu erkunden. Die Fantasie des Zuschauers soll angeregt werden um ihn mit meiner poetischen Version dieser Stadt zu berühren. Der Betrachter soll ein Akteur werden und selbst am Leben in Lyon teilnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gesagt wollte ich mir selbst die Zeit nehmen um alltägliche Orte, in denen wir leben zu fotografieren. Nehmt Euch einen Moment Zeit um einen Gang zurück zu schalten und dieser schnelllebigen Zeit zu entfliehen.<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0032-Stéphane-Suisse.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10377" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Photo by Stéphane Suisse" src="http://blogtimes.info/wp-content/2011/07/LUG0032-Stéphane-Suisse-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zum Schluss bin ich gespannt welche Projekte Du in Zukunft vor hast. Hast Du Lust uns ein bisschen zu verraten oder möchtest Du Deine Unterstützer und Fans überraschen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf alle Fälle werde ich meine Serien „L&#8217;Âme de Lyon“ and „Souvenirs“ fortsetzen, obwohl ich glaube, dass ich sie nie fertig stellen werde. Geplant sind ein paar Ausstellungen in Lyon und Umkreis. Es wäre ebenfalls toll wenn ich meine Fotos in einem Bildband zusammenfassen könnte, den ich 2012 heraus bringen möchte. Ansonsten werde ich weiterhin, als Liebhaber des Meeres, Fotografien von verschiedenen Küstenabschnitten veröffentlichen. Geplant sind aber auch ein paar neue Projekte,  die sich u.A. mit Personen in ungewöhnlichen Situationen befassen. Eine völlig neue Sparte, in die ich eintauchen möchte und auf die ich sehr gespannt bin.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stephane, ich danke Dir sehr für Deine Einblicke und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zu sehen sind seine Aufnahmen auf <a title="Stéphane Suisse Photography" href="http://www.stephanesuisse.com">www.stephanesuisse.com</a> und auf Facebook. Ich bin mir sicher, wir werden noch Einiges von ihm sehen</strong><strong>.</strong></p>
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		<title>Monatlicher Fotowettbewerb von theprintspace.de</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 16:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für meine Freunde der Fotografie gibt es wieder mal etwas zu gewinnen. Dieses Mal ist BlogTimes nicht der Veranstalter, sondern das Online-Fotolabor theprintspace.de. Seit März 2011 veranstaltet der Online-Druckdienst von nun an jeden Monat einen Fotowettbewerb, bei dem ihr einen Großformatprint des Wettbewerbsfotos hinter Acrylglas im Wert von über 100,00 € gewinnen könnt. Einsendeschluss für [...]
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<p style="text-align: justify;">Seit März 2011 veranstaltet der Online-Druckdienst von nun an jeden Monat einen Fotowettbewerb, bei dem ihr einen Großformatprint des Wettbewerbsfotos hinter Acrylglas im Wert von über 100,00 € gewinnen könnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einsendeschluss für alle Interessierten ist der <span style="color: #ff0000;">4.Mai 2011.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Teilnahme gestaltet sich wie folgt:</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Gehe auf die <a title="Facebook Page - theprintspace.de" href="http://www.facebook.com/theprintspace.de">Facebook Seite</a> von theprintspace.de und klicke &#8216;gefällt mir&#8217; </li>
<li>Lade Dein Foto auf die Facebook Seite hoch, indem Du rechts neben &#8216;Teilen&#8217; auf &#8216;Foto&#8217; klickst. Schreibe &#8216;Wettbewerb&#8217; dazu.</li>
<li>Am Ende des Monats wählt eine Expertenjury den Gewinner.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Kleine Notiz am Rande. Der Gewinner wird sich auf jeden über den Druck freuen. Warum, nun im Rahmen eines <a title="theprintspace.de - Testergebnis" href="http://blogtimes.info/online-fotolabor-theprintspace-testergebnis/">Qualitätstests</a> von theprintspace.de konnte ich mich selbst von der sehr guten Leistung überzeugen. Und wer mich kennt, der weiß genau, dass ich sehr hohe Ansprüche an die Druckqualität lege.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich es vergesse, das Thema des April-Wettbewerbs lautet <strong>&#8220;LICHT&#8221;</strong>. Seit kreativ und macht mit&#8230;. Neben dem  Großformatdruck auf Acrylglas wird der Gewinner anschließend auch auf BlogTimes vorgestellt!</p>
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		<title>Fotograf Johannes Ginsberg im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ginsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/profilfoto.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7536" title="Johannes Ginsberg" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/profilfoto.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Heute möchte ich Euch Fashion- und Beauty Fotograf Johannes Ginsberg aus Siegen vorstellen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Mit seinen erst 21 Jahren und obwohl er erst seit 4 Jahren fotografiert, zeichnen sich seine Arbeiten durch eine eigene kreative Bildsprache aus. In seinen Referenzen befinden sich bereits jetzt bekannte Kunden auf nationalen und internationalen Gebiet. Vor kurzen wurde Johannes vom Adobe Kreativportal zum &#8220;<a title="Kreativer der Woche - Adobe Kreativportal" href="http://www.adobe-kreativportal.de/projekte/fotografie-bildbearbeitung/1013/kreativer-der-woche-der-fotograf-johannes-ginsberg">Kreativen der Woche</a>&#8221; gekürt. Nicht ohne Grund wie ich meine!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><em>Mir ist es wichtig, dass ich das was mich gerade beschäftigt in meinen Bildern darstellen und mich dadurch mit ihnen identifizieren kann.</em></span> <span style="font-size: x-small;">Johannes Ginsberg</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?<br />
 Johannes:</strong> Schon seit meiner Kindheit habe ich gerne fotografiert und mich kreativ betätigt. Irgendwann bekam ich dann eine einfache Digitalkamera zu Weihnachten geschenkt. Schnell merkte ich aber, dass mir an so einer kleinen Kamera ohne manuelle Einstellmöglichkeiten der kreative Spielraum fehlte und fing an für eine digitale Spiegelreflex Kamera zu sparen. Vor rund vier Jahren habe ich mir dann eine Canon 20D gekauft. Als Objektiv hatte ich irgendeine alte Canon-Optik aus Plastik. Da ging es dann richtig los.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-4.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-3.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7568" title="Interview-3" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-3.jpg" alt="" width="192" height="288" /></a><br />
 Johannes:</strong> Wenn mich das jemand fragt, sage ich generell eigentlich immer, dass es für mich keine Rolle spielt, welche Kamera ich benutze, denn die Ideen kommen nicht aus der Kamera, sondern aus meinem Kopf. Ich bin der Meinung, dass man mit jeder Kamera gute Bilder machen kann. Für eigene Arbeiten fotografiere ich auch häufig auf Film, teilweise mit billigen Plastikkameras. Nichts desto trotz ist meine Kamera mein Handwerkszeug und sie muss einfach immer, wenn ich sie brauche, funktionieren. Daher ist mir gerade bei Aufträgen qualitativ hochwertiges Equipment sehr wichtig. Meine aktuelle Kamera ist eine Canon 1Ds Mark III, als Backup und Videokamera benutze ich eine 5D Mark II. Wenn es nötig ist, dann leihe ich mir aber auch für einen Job das passende Material.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?</strong><br />
 <strong>Johannes: </strong>Wirklich angefangen mit der Fotografie habe ich mit einer Digitalkamera. Aber, wie schon gesagt, benutze ich mittlerweile auch wieder sehr gerne analoge Kameras. Doch gerade zum Lernen empfinde ich eine digitale Kamera als sehr nützlich und hilfreich, weil ich erstens direkt sehen kann, was ich fabriziere, wie zum Beispiel die Lichtführung aussieht und zweitens, weil ich keine hundert Euros für den Kauf und die Entwicklung der vielen Filme ausgeben muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?</strong><br />
 <strong>Johannes: </strong>Die digitale Bildbearbeitung ist heute einfach nicht mehr wegzudenken. Sie gehört genauso dazu, wie bei der Analogfotografie die Dunkelkammer. Bearbeitung und Retusche sind mir also durchaus wichtig und sie gehören zu meinem Workflow. Da ich sehr perfektionistisch bin, sitze ich oft nach einem Shooting noch stundenlang am Rechner, um die Bilder bis ins letzte Detail zu bearbeiten. Was ich allerdings persönlich nicht mag sind riesige Composings. Ich liebe zwar aufwendige, phantasievolle Sets und es wäre teilweise sicherlich einfacher manche Sachen oder Hintergründe hinterher am Rechner einzufügen, doch meine Bilder entstehen schon vor der Aufnahme im Kopf. Mir ist es sehr wichtig, dass ich alles, soweit es geht, schon am Set umsetze. Dazu gehört entsprechend das passende Licht und das richtige Make-Up, als auch ein aufwändiger Setbau.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bl</strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-30.jpeg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7569" title="Interview-4" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-4.jpg" alt="" width="192" height="288" /></a></strong><strong>ogTimes: Was fasziniert Dich an der Fashion- und Beautyfotografie?</strong><br />
 <strong>Johannes: </strong>Die Fashionwelt interessiert und fasziniert mich generell sehr. Fashionfotografie ist sehr vielseitig und vielschichtig. Ich kann dort jegliche Inspirationen einbauen und bin bei meiner Kreativität in keinster Weise eingeschränkt. Mir ist es wichtig, dass ich das was mich gerade beschäftigt in meinen Bildern darstellen und mich dadurch mit ihnen  identifizieren kann. In meinen Bildern stelle ich die Models immer in einem gewissen Wesen dar. Sie sind quasi Fabelwesen in einer eigenen, kleinen Geschichte. Die passende Location und natürlich das passende Styling gehören einfach zu meiner Idee und zur Aussage. Des Weiteren begeistert mich die Zusammenarbeit mit dem Team am Set und besonders mit den Models. Denn nur die Zusammenarbeit mit einem passenden Model kann den Fotos im Endeffekt den Ausdruck geben, den sie haben sollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Welcher Gedanke verbirgt sich hinter &#8220;Projects&#8221;?</strong><br />
 <strong>Johannes:</strong> Das ist ein Projekt, das ich zusammen mit einem Siegener Künstler umgesetzt habe. Wenn wir Zeit haben, werden wir es gewiss auch noch weiter ausbauen. Es ist zwar nicht direkt Fashionfotografie, aber die Bilder beschäftigen sich auch mit dem Mensch als Wesen, wie ich Ihn gerne in meinen Fashionfotografien darstelle. Das hat mich an der Idee sehr interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?</strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-32.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-7563" title="fashion-32" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-32-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><br />
 <strong>Johannes: </strong>Die Vorbereitungen für ein Shooting sind immer sehr aufwändig und auch anstrengend, vor allem dann, wenn man ein sehr aufwändiges Shooting hat, für das man ein großes Team braucht und ein großes Set planen und bauen muss. Für mich ist es immer dann ein super schönes Erlebnis, wenn ich wirklich mit dem fotografieren anfange. Daher habe ich dieses besondere Erlebnis recht häufig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong><br />
 <strong>Johannes:</strong> Da ich mich sehr gerne von anderen Städten inspirieren lasse, reise ich sehr gerne und entwickle dann häufig Ideen aus den neu erlangten Impressionen. Im Winter ist es mit dem „on location“ Fotografieren immer etwas schwieriger, daher habe ich einige Shootings auf nächstes Jahr verlegt. Ich möchte auf jeden Fall noch mal nach Südspanien und London fliegen und dort Ideen umsetzen. Auch steht noch ein Projekt in Paris an und nach New York würde ich auch gerne fliegen. Mal sehen was noch so kommt. Des Weiteren gibt es so viele inspirierende Designer und geniale Models, mit denen ich sehr gerne mal ein Shooting machen würde. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Lieblingsbild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7567" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Lieblingsbild" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Lieblingsbild-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a></strong><strong>BlogTimes: Welche Aufnahme aus deinem Portfolio ist Dein Favorit und warum?<br />
 Johannes: </strong> Ui, schwer und jetzt kommt wahrscheinlich eine Standardantwort!!! Ich weiß es wirklich nicht. Ich kann mich da nicht auf ein Bild festlegen, vor allem auch, weil meistens ein Bild zu einer ganzen Streck gehört. Ich habe so einige Ideen im Kopf die meine Favoriten sind, aber die zählen ja noch nicht zu meinem Portfolio&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ich mag im Moment meine „Berlin Strecke“ mit den Luftballons sehr, und auch die mit den Kirschblüten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Profi,- oder Amateurfotograf &#8211; Wird es auch in Zukunft einen Unterschied geben?<br />
 Johannes:</strong> Es gibt viele Amateure die sehr gute Fotos machen. Ich denke einer der größten Unterschiede zu einem Profi ist, dass der Profi, egal unter welchen Umständen, kreativ, produktiv und verlässlich arbeitet, die geforderten Bilder liefert und sich der Kunde auch darauf verlassen kann. Bei einem professionellen Fotoshooting hat man oft wenig Zeit, steht unter Druck, muss das ganze Team koordinieren und dabei immer noch Ideen auf Abruf haben. Ein gutes Foto darf in solchen Situationen kein Zufallsprodukt sein, sondern ist zwingend notwendig. Mit diesem Druck kommt ein Amateur nicht zurecht.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-1.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7566" title="Interview-1" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/Interview-1.jpg" alt="" width="301" height="200" /></a> <a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-33.jpeg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-33.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-7564" title="fashion-33" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/11/fashion-33.jpeg" alt="" width="299" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich  danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir    weiterhin  viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum <a title="Johannes Ginsberg Photography" href="http://www.johannesginsberg.com/">Portfolio.</a></strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Ein     Aufruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder    professionelle  Fotografen.</strong> Wenn auch Ihr auch ein sehenswertes Portfolio     aufweisen könnt, dann meldet Euch mit Link zum Portfolio und einer kleinen Beschreibung an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info.</div>
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		<title>Fotograf Mamo im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Meiner heutiger Gast auf BlogTimes ist Mamo von mamo.ch- Photography aus der schönen Schweiz. Genau genommen kommt Mamo aus Bern und widmet sich nebenberuflich der Fotografie. Sein Portfolio umfasst neben seinen eigenen Aufnahmen auch Auftragsarbeiten aus dem Bereich People- (Porträt, Akt) und Produktfotografie. Gerade die Aktaufnahmen gefallen durch eine eher erotisch-, sinnliche Ausstrahlung und wirken [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6717" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Mamo - Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><strong>Meiner heutiger Gast auf BlogTimes ist Mamo von <a title="Mamo.ch - Photography" href="http://mamo.ch/">mamo.ch</a>- Photography aus der schönen Schweiz. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Genau genommen kommt Mamo aus Bern und widmet sich nebenberuflich der Fotografie.</p>
<p style="text-align: justify;">Sein Portfolio umfasst neben seinen eigenen Aufnahmen auch Auftragsarbeiten aus dem Bereich People- (Porträt, Akt) und Produktfotografie. Gerade die Aktaufnahmen gefallen durch eine eher erotisch-, sinnliche Ausstrahlung und wirken keinesfalls anzüglich. Ebenso überzeugen mich seine freien Arbeiten, wenn man bedenkt, dass er erst 2006 zur Fotografie gefunden hat. <span id="more-6715"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: medium;">Ein gutes Photo ist immer individuell. </span></em><span style="font-size: x-small;">Mamo</span><em><span style="font-size: medium;"> </span></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: medium;"><br />
 </span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?</strong></p>
<p><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6726" title="Mamo - Photography - Portfolio2" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo</strong>: Als Sohn eines Musikers, Kunstmalers und einer Fotolaborantin, wurde mir die Kunst der Fotografie wohl schon ein wenig in die Wiege gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon in meiner Kindheit hatte ich oft mit diesen ritsch-ratsch Kameras (Agfamatic) fotografiert. Irgendwann mal hatte ich so eine zum Geburtstag oder zu Weihnachten  geschenkt bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Später habe ich jeweils im Urlaub mit diesen vollautomatischen Analogkameras fotografiert. Meine erste digitale Spiegelreflexkamera habe ich mir eigentlich wegen dem Planespotting gekauft, weil ich etwas Schnelles mit grosser Brennweite brauchte. Das ist auch die Erklärung warum in meinem Portfolio immer mal wieder Flugzeuge auftauchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Zu Beginn möchte ich erwähnen, dass es grundsätzlich keine Rolle spielt mit was für einer Kamera man fotografiert. Das Equipment selbst macht noch kein Foto, es braucht immer noch jemanden dazu der den Auslöser drückt. Ich fotografiere momentan mit einer Canon 5D, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001G7PBIC?ie=UTF8&amp;tag=blogtimes-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001G7PBIC">5D MKII</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=blogtimes-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001G7PBIC" border="0" alt="" width="1" height="1" /> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NGNQZU?ie=UTF8&amp;tag=blogtimes-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002NGNQZU">7D</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=blogtimes-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002NGNQZU" border="0" alt="" width="1" height="1" /> . Meine erste DSLR war eine Nikon D70, danach die D200 auch von Nikon.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Canon habe ich gewechselt weil es zu dieser Zeit keine Nikon Vollformat Kamera zu einem vernünftigen Preis gab. Auch viele meiner Freunde haben mit Canon fotografiert, und so stand und steht mir heute noch ein grosser Body- und Objektivpark zur Verfügung. Auch wählte ich Canon, da ich so in relativ kurzer Zeit einen Ersatzbody oder eine Ersatzlinse auftreiben kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio5.jpg"></a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6728" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Mamo - Photography - Portfolio4" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio4-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><strong>BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert? </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Ja, ich habe erst im Jahr 2006 so richtig mit dem Fotografieren angefangen. Im 2006 kaufte ich mir dann auch meine erste digitale Spiegelreflexkamera. In der &#8220;Analogen Zeit&#8221; habe ich nur mit Automatikkameras, -vorwiegend im Urlaub- etwas &#8220;rumgeknipst&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo</strong>: Ich bin ein großer Fan des RAW Formats. Ich fotografiere seit 2007 nur noch in diesem Format, da die nachträglichen Arbeiten am Bild um einiges einfacher  sind und qualitativ besser ausfallen. In letzter Zeit versuche ich immer wie weniger an meinen Photos zu machen. Um eine &#8220;Grundbearbeitung&#8221; komme ich trotzdem nicht, ist diese ja beim Fotografieren im RAW Format zwingend erforderlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Reiseaufnahmen brauche ich <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_ss_i_0_5%26y%3D0%26field-keywords%3Dphotoshop%26url%3Dsearch-alias%253Delectronics%26sprefix%3Dphoto&amp;site-redirect=de&amp;tag=blogtimes-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Photoshop</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=blogtimes-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> beinahe nur noch für&#8217;s abspeichern im Druck oder Webformat. Im People und Akt Bereich brauche ich die Bildbearbeitung, da ich hier öfters mal noch retuschiere. Auch zum Entfernen unerwünschter Bildinhalte, oder zum Umwandeln in Schwarz/Weiss greife ich zur Bildbearbeitung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Welcher Themenbereich in der Fotografie fasziniert Dich und warum?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Wirklich festlegen kann ich mich noch nicht. Mir macht das Arbeiten mit Menschen wahnsinnig Spass und deshalb möchte ich mich vor allem in diesem Bereich festlegen. Meine Landschaftsaufnahmen entstehen vor allem im Urlaub, faszinieren mich aber nicht so wie die Photos die ich von Menschen mache. Auch die Aviatik begleitet mich immer noch auf meinem Fotografenweg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Aktfotografie &#8211; Was macht eine gute Aufnahme aus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Ein gutes Photo ist immer individuell. Für mich darf es gerade im Akt Bereich nicht billig wirken. Ich bin eher ein Fan der verdeckten Aktfotografie &#8211; der Betrachter weiss dass das Model nackt ist, sieht aber nur wenig davon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:  Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Total fasziniert war ich, als ich das erste Mal mit wirklich guten Linsen im Studio fotografiert habe, und zuhause dann die Portraitaufnahmen in der 100%  Ansicht angeschaut habe. Das war echt der Wahnsinn was da an Details noch vorhanden war!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio5.jpg"></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio5.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6729" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Mamo - Photography - Portfolio5" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Gerne fotografieren würde ich mal den Schweizer Schriftsteller und Kabarettisten Emil Steinberger. Eine Portraitaufnahme in Schwarz/Weiss würde ich mir vorstellen. Warum gerade diese Person? Ich kenne die Kabaretnummern von Emil seit ich Kind bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztes Jahr habe ich ein Buch über seine Zeit in New York gelesen und war immer noch fasziniert von seiner Art wie er schreibt und lebt. Vielleicht sollte ich ihm mal anschreiben? ;-)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Kannst Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo:</strong> Ich bin noch nicht so weit, dass ich eine Kamera zum Leben brauche, Aber einen Urlaub ohne meine Spiegelreflexkamera und 100 Linsen, kann ich mir nur sehr schlecht vorstellen. Ich finde es sehr schade, wenn man die Eindrücke von einer Reise nicht als Photo mit nach Hause nehmen kann.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> <a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6727" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Mamo - Photography - Portfolio3" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/09/Mamo-Photography-Portfolio3-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>BlogTimes: Welche Aufnahme aus deinem Portolio ist Dein Favorit</strong>?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo: </strong>Eine schwierige Frage! Da mein Portfolio so riesig ist kann ich mich nicht wirklich für einen einzigen Favoriten entscheiden. Momentan gefallen mir die Akt Bilder in dem Blau-Cross-Stil sehr gut! Aber auch einige der Landschaftsaufnahmen von meiner USA Reise gehören zu meinen Favoriten. Und nicht zu vergessen, meine 3er Quadrat-Serie des Empirie State Buildings in New York.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Profi,- oder Amateurfotograf &#8211; Wird es auch in Zukunft einen Unterschied geben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mamo: </strong>Sowohl der Laie, wie auch viele Leute die mich für ein einmaliges Shooting buchen, können an den Bildern nicht beurteilen ob es sich um ein &#8220;gutes-&#8221; oder ein &#8220;schlechtes&#8221; Bild handelt. Ihnen fehlt ganz einfach die Erfahrung!I ch denke, dass der Bereich der Studiofotografie für Privatpersonen immer schwieriger wird, da auch sehr viele Amateure solche Shootings (zumTeil kostenlos) für Laien anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders sieht es aus sobald Firmen im Spiel sind, welche hohe Anforderungen an einen Fotografen stellen. Sei dies in Sachen Bildmaterial (Auflösung,Schärfe, Ausschnitt, Farbtreue) oder an den Fotografen selbst (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Know-how). Nicht zu vergessen ist hier auch die Teamarbeit zwischen Marketingabteilung, Grafikdesigner und Druck. Meiner Meinung nach ist in diesem Bereich immer noch der Profi gefragt!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich  danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir    weiterhin  viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum <a title="Mamo.ch - Photography" href="http://www.mamo.ch">Portfolio.</a></strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Ein     Aufruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder    professionelle  Fotografen.</strong> Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio     aufweisen könnt, dann  <span style="color: #000000;">meldet Euch einfach bei mir. Eines ist sicher,    wir  wollen doch alle,  dass unsere Arbeiten bekannter werden.</span></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;">Euer     Namen   mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung   über   Euch   an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info.</span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>Fotograf Sven Fennema im Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 11:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Letzte Interview über einen Fotografen und dessen Portfolio-Vorstellung ist bereits einige Zeit her. Umso mehr freue ich mich heute, Euch den Fotografen und seit kurzem Bildband-Autor Sven Fenneman vorzustellen. Zu seinen fotografischen Schwerpunkten zählen  zum einen die moderne Architektur und die damit verbundene Herausforderung, Orte, Gebäude einfach anders zu sehen und festzuhalten, zum anderen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/Jens-Fennema.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6445" title="Jens Fennema" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/Jens-Fennema-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Das Letzte Interview über einen Fotografen und dessen Portfolio-Vorstellung ist bereits einige Zeit her. Umso mehr freue ich mich heute, Euch den Fotografen und seit kurzem Bildband-Autor <a title="Boundlessmind - Sven Fennema Photography" href="http://www.boundlessmind.net/">Sven Fenneman</a> vorzustellen</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu seinen fotografischen Schwerpunkten zählen  zum einen die moderne Architektur und die damit verbundene Herausforderung, Orte, Gebäude einfach anders zu sehen und festzuhalten, zum anderen das Fotografieren verlassener Orte. Letzteres bietet dem Betrachter die Möglichkeit die damalige Atmosphäre zu spüren und sich mit der Geschichte auseinander zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang arbeitete er in den letzten Wochen und Monaten mit Fotografen-Kollege  <a title="Björn Pretzel Photography" href="http://www.mindcage-fotodesign.de/">Björn Pretzel</a> an einem Gemeinschaftsbuch-Projekt, welches nun seinen Abschluss erfährt. &#8220;<a title="Anderswelten - Bildband" href="http://www.boundlessmind.net/index.php?area=anders&amp;sub=abuch">Anderswelten &#8211; Ästhetik eines Untergangs</a>&#8221; entführt Euch in das Reich der vergessenen Orte und des Verborgenen. Dieser künstlerisch-fotografierte Bildband mit seinem über 200 Seiten erzählt Euch die Geschichte der damaligen Zeit und die damit verbunden Schicksale um sie noch einmal für die heutige Zeit zum Leben zu erwecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch, welches von seltman+söhne verlegt wird, kann bereits online erworben werden. Die offizielle Buchvorstellung+Vernissage findet am 18.09.2010 im <a title="Kulturhafen Krefeld" href="http://www.kulturhafen-krefeld.de/">Kulturhafen Krefeld</a> statt &#8211; Eintritt frei!<span id="more-6434"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: medium;">&#8220;</span><span style="font-size: medium;">Ich versuche ein Bauwerk nicht einfach nur einzufangen, sondern vielmehr es als Werkzeug zu benutzen</span></em><em><span style="font-size: medium;">&#8221; </span></em><span style="font-size: x-small;">Sven Fennema</span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden? </strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/urban_palace.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/urban_palace.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6451" title="Urban Palace" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/urban_palace-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Zur anspruchsvollen Fotografie bin ich eigentlich erst durch die Bildbearbeitung gekommen. Ohne „höheres“ Ziel habe ich damals schon immer für Fotomontagen oder Webdesign mit Bildern zu tun gehabt. Da das Material hierfür ja auch irgendwoher kommen muss habe ich irgendwann den Zeitpunkt genutzt als Einsteiger DSLR-Kameras qualitativ gut und erschwinglich wurden. Nach meinen ersten Gehversuchen mit der 400D wurde mir aber schnell klar das mich dieses Thema viel mehr begeistert, als ich es jemals zuvor gedacht hätte. So wurde die Fotografie sehr schnell ein wichtiger Teil meines Lebens und ist heute nicht mehr wegzudenken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema:</strong> Seit Dezember 2009 fotografiere ich mit einer EOS 7D, die mich nach wie vor begeistert. Zunächst war ich hin und hergerissen ob ich den Schritt auf das Vollformat wagen sollte, als die 7D angekündigt wurde war für mich die Sache allerdings klar. Hier hat Canon sich meiner Meinung nach wirklich selbst übertroffen und liefert eine beeindruckende Qualität, und dazu ein wunderbar abgestimmtes Feature Set. Die Haptik der Kamera ist ideal und selbst bei hohen ISO Werten liefert sie noch tolle Bilder. Gerade weil ich viel in lichtkritischen Situation arbeite war dies für mich ein wichtiger Punkt – Auch um nun z.B. in manchen Situationen auf das Stativ verzichten zu können wo früher an Freihand nicht zu denken war. Auch die Belichtungsmessfelder so wie der große Sucher mit Gitter helfen mir sehr beim fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema</strong>: Als Jugendlicher habe ich zwar mal eine Analogkamera gehabt, für die anspruchsvolle Fotografie bin ich aber sofort in die digitale Welt eingestiegen. Allerdings würde ich sagen das es auch viele Vorteile mit sich bringt, wenn man aus der analogen Welt kommt. Man ist vorweg gewöhnt sich mehr Zeit und Bewusstsein für die Einstellungen und auch die Menge der Aufnahmen zu nehmen – Ich musste dies erst mit der Zeit lernen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/a_rainy_day.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6449" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="A rainy day" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/a_rainy_day-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema:</strong> Dies kann bei mir sehr unterschiedlich sein. Da ich damit sozusagen groß geworden bin habe ich natürlich das Verständnis, die heute gegebenen Möglichkeiten auch einzusetzen. Allerdings steht für mich eine gute Fotografie schon im Mittelpunkt, schon alleine weil man sich viel Arbeit ersparen kann. Allerdings habe ich oft im Kopf bereits eine genaue Vorstellung vom späteren Bild, die ich nur mithilfe von der Bearbeitung umsetzen kann. Ich würde sagen ein großer Teil meiner Bilder sind schon stark geprägt von einer digitalen Handschrift, manche jedoch habe ich kaum angefasst – Dies kommt auf viele Faktoren an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Was fasziniert dich an der Architekturfotografie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema:</strong> Vor allem das Architektur so unterschiedlich wirken kann und so vieles darstellen kann. Gerade aus verschiedenen Augen entstehen oft völlig verschiedene Eindrücke. Außerdem ist für mich vor allem die moderne Architektur immer eine Herausforderung eine eigene Sichtweise zu finden. Ich versuche ein Bauwerk nicht einfach nur einzufangen, sondern vielmehr es als Werkzeug zu benutzen, um mit seinen Linien und Formen völlig neue Ansichten entstehen zu lassen. Architektur kann rein durch die Optik bestechen, man kann jedoch genauso konzeptionell arbeiten und eine tiefere Thematik verwirklichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?<a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/the_pastors_chair.jpg"></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/the_pastors_chair.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6450" title="the_pastors_chair" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/the_pastors_chair-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Von einem speziellen könnte ich hier jetzt nicht berichten, aber die schönsten Erlebnisse beim Fotografieren sind eigentlich die Momente in einen besonders verlassenen Ort einzutauchen. Ich weiß noch nicht was mich erwartet, was für Geschichten der Ort erzählt, was für eine Stimmung herrscht – Einige Touren (wie zB. die alte Gruft, die psychiatrische Anstalt in Italien oder auch das Märchenschloss das mitten im Wald plötzlich auftaucht) bleiben wirklich tief in Erinnerung und unvergesslich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: </strong><strong>Gab es einen Moment in dem Du die Kamera gerne dabei gehabt hättest?</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Oh da gibt es unzählige Momente. Meine Augen schweifen geradezu unentwegt durch die Gegend und suchen nach Motiven, ich habe mir also schon oft gewünscht meine Bilder direkt mit der Netzhaut einfangen zu können.  <strong> </strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes: </strong><strong>Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Die Liste könnte lang werden, alleine in der maroden Welt gibt es Ziele dich ich wahnsinnig gerne einmal ansteuern würde, aber auch in der modernen – Ich stelle es mir zum Beispiel faszinierend vor mal die eindrucksvolle Architektur von Dubai zu fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:</strong><strong> Kannst Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Nein, das ist völlig ausgeschlossen, sie ist ein Teil von mir!   <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/the_old_vinery.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6447" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="The old vinery" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/08/the_old_vinery-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>BlogTimes:</strong><strong> </strong><strong> </strong>Welches ist Deine Lieblingsaufnahme und warum?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Ich glaube meine Lieblingsaufnahme ist „the old vinery“ von einem einzigartigen verlassenen Weingut im Tessin, nahe der italienischen Grenze. Es war ein warmer Sommertag und die Stimmung in diesem Gemäuer war einfach fesselnd und schön, vor allem die blutroten vom Verfall gezeichneten Wände haben mich einfach gepackt und sind einzigartig.  <strong> </strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BlogTimes:</strong><strong> Profi,- oder Amateurfotograf &#8211; Wird es auch in Zukunft einen Unterschied geben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sven Fennema: </strong>Den wird es vermutlich immer geben, aber viel mehr würde ich sagen der Amateurfotograf wird es immer „schwer“ haben vergleichbar angesehen zu werden (natürlich abhängig von wem) – Aber ich denke dafür erhällt der Amateur seine Passion die so einigen Profis verloren geht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich  danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir    weiterhin  viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum <a title="Boundlessmind - Sven Fennema Photography" href="http://www.boundlessmind.net/">Portfolio.</a></strong></p>
<div><strong>Ein     Aufruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder    professionelle  Fotografen.</strong> Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio     aufweisen könnt, dann  meldet <span style="color: #000000;">Euch einfach bei mir. Eines ist sicher,    wir  wollen doch alle,  dass unsere Arbeiten bekannter werden.</span></div>
<p><span style="color: #ff0000;">Euer    Namen   mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung  über   Euch   an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info.</span></p>
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		<title>Fotograf Michael Gelfert im Interview</title>
		<link>http://blogtimes.info/fotograf-michael-gelfert-im-interview/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 17:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist wieder einmal an der Zeit Euch ein Fotografen-Interview zu präsentieren. Mein heutiger Gast heißt Michael Gelfert, ein professioneller Fashion-Fotograf aus Darmstadt. Eigentlich ist er mehr als &#8220;nur&#8221; ein Fotograf.  Als Autor von &#8220;Fashion-Fotografie&#8221; gewährt er seinen Lesern neben der Tätigkeit als Fotograf auch einen umfassenden Einblick in die fotografische Welt der Mode und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/Michael_Gelfert_200px.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5838" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Michael Gelfert " src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/Michael_Gelfert_200px.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Es ist wieder einmal an der Zeit Euch ein Fotografen-Interview zu präsentieren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein heutiger Gast heißt Michael Gelfert, ein professioneller Fashion-Fotograf aus Darmstadt. Eigentlich ist er mehr als &#8220;nur&#8221; ein Fotograf.  Als Autor von &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826655281?ie=UTF8&amp;tag=blogtimes-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826655281">Fashion-Fotografie</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=blogtimes-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826655281" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8221; gewährt er seinen Lesern neben der Tätigkeit als Fotograf auch einen umfassenden Einblick in die fotografische Welt der Mode und Models und zeigt anhand von Praxisbeispielen wie man mit dieser Herausforderung umgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich bietet er interessierten Fotografen die Möglichkeit der Teilnahme an  Workshops rund um Beauty-, Fashion und People Fotografie.  Im  Gegensatz zu Workshops, bei denen sich die Teilnehmer eher passiv verhalten, werden sie hier eingebunden und nehmen aktiv am Shooting teil. <span id="more-5833"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer neben diesem Interview mehr über Michael und seine Arbeit erfahren will, der sollte seiner <a title="Michael Gelfert Photography" href="http://www.michael-gelfert.de">Webseite</a> oder seinem Blog <a title="Michael Gelfert -  Licht(in)former" href="http://www.michael-gelfert.de/blog/">Licht(in)former</a> einen Besuch abstatten.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: medium;">Mein stärkste Waffe sind meine Lichtformer, nicht mein Photoshop.</span></em> <span style="font-size: x-small;">Michael Gelfert</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;"><br />
 </span></p>
<p><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/IMG_9078_V2.jpg"><img class="size-medium wp-image-5837   alignright" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/IMG_9078_V2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BT: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Michael Gelfert:</strong> Ich erinnere mich dunkel daran, daß eine Filmszene meine Sicht auf die Fotografie verändert hat. Vorher dachte ich immer &#8220;auf den Knopf drücken kann doch jeder&#8221;. Es war für mich ein rein technischer Vorgang.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den Film wurde mir nun klar, wie leicht man den Blick auf die vermeintliche Realität beeinflussen kann durch Licht, Ausschnitt und Perspektive.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BT: Hast Du schon immer digital fotografiert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Michael Gelfert:</strong> Nein. Ich habe mir noch während meiner Schulzeit von meinem Vater eine umfangreiche Praktika-Ausrüstung auf längere Zeit geliehen (inzwischen hat er sie wieder). Der nur sehr einfache Belichtungsmesser und meine eigene Entwicklung bezgl. Foto-Wissen trieben mich später dazu, eine aktuellere, eigene Kamera zu kaufen. Auch die war noch analog &#8211; die tolle Canon EOS 30 mit augengesteuertem Autofokus (hey, Canon, den will ich wieder!!!). Zu digital bin ich für meine (technikaffinen) Verhältnisse relativ spät umgestiegen.<br />
 <strong><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>BT: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Ich habe schon die verschiedensten Kameras verwendet &#8211; Nikon, Canon und dig. Mittelformat. Ich besitze selbst Canon-Kameras. Das hat noch &#8220;historische&#8221; Gründe, ich habe analog mit Canon gearbeitet und meinen Ausrüstungspark mit in die digitale Welt genommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einiger Zeit arbeite ich mit einem Vollformat-Modell als Hauptkamera, denn für meine Fashion-Aufnahmen verwende ich oft Weitwinkel &#8211; und: mein Lieblingsobjektiv für Beauty findet daran wieder mehr Einsatz. Davon abgesehen ist die Kamera aber meist das, wovon die Qualität eines Fotos am wenigsten abhängt. Für Schärfe sorgen die richtigen Objektive, den wichtigsten Batzen an Qualität aber machen der Fotograf, das Motiv und das Licht aus.<br />
 <strong> </strong><strong><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/MG_1411.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5839" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/MG_1411-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>BT: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Mein Job ist es, schon bei der Aufnahme alles richtig zu machen. Wenn ich das mal versaue, muß ich mein eigenes Versagen mit Photoshop korrigieren. Das wichtigste ist und bleibt die Aufnahme (und alles, was damit zusammenhängt). Darauf lege ich viel Wert.  Farbkorrekturen, Korrekturen des Kontrastes und der Helligkeit sehe ich nicht als Bearbeitungen an. Das wurde analog beim Negativ/Dia und beim Abzug ebenfalls IMMER gemacht (oft schon automatisch).</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders verschiedene Methoden der Kontrastbeeinflussung machen oft einen wirklich gewaltigen Unterschied. Was &#8220;echte&#8221; Bearbeitung angeht arbeite ich heute gern mit Farblooks und nutze klassische Retusche. Ich bin aber immer primär Photograph, nicht Bildbearbeiter. Montagen kommen bei mir sehr selten vor. Mein stärkste Waffe sind meine Lichtformer, nicht mein Photoshop.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong><strong>BlT: Welcher Themenbereich fasziniert Dich mehr &#8211; Beauty-, oder Fashion-Fotografie?</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Beides hat seine eigene Faszination. Ich finde, die Modefotografie bietet etwas mehr kreativen Spielraum, aber ich arbeite gerne wechselweise in beiden Bereichen, um die Kreativität am Leben und durch Abwechslung den Spaß an beiden Gebieten zu erhalten. Ich arbeite auch in anderen Bereichen (wie Portrait, Glamour und Interieurs), Mode &amp; Beauty sind aber meine beiden Schwerpunkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde es jedoch schade, daß viele Leute mißverstehen, worum es bei diesen beiden Sujets geht. Fashion-Aufnahmen sind nicht einfach &#8220;Fotos, von Leuten, die was anhaben&#8221; und Beauty heißt nicht &#8220;Portraits von schönen Menschen&#8221;. Beide sind &#8220;kommerzielle&#8221; Fotografie, sollen also immer ein Produkt verkaufen oder den Betrachter in Richtung eines Produktes beeinflussen. Es geht nicht um die Darstellung des Models als Person &#8211; anders als bei Portraits. Das verlangt eine gänzlich andere Sichtweise auf das Fotoshooting.<strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong><strong>BlogTimes: Bist Du der typische &#8220;Studiofotograf&#8221; oder zieht es Dich auch nach draußen? </strong><strong> </strong><strong></strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/IMG_3129.jpg"></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/IMG_3129.jpg"><img class="size-full wp-image-5836  alignright" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/IMG_3129.jpg" alt="" width="304" height="202" /></a></strong><strong></strong><strong></strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Studio und Indoor-Locations haben weniger Risiken und Variablen bei Lichtführung und Wetter. ;-) Draussen muß die Location auch &#8220;stimmen&#8221;, einfach ins Rapsfeld stellen ruiniert jedes Bild &#8211; wenn&#8217;s nicht perfekt zum Rest passt und wohldurchdacht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb ist ein Outdoorshooting sehr viel aufwendiger zu organisieren, und dadurch in der Regel auch deutlich teurer für den Kunden. Man sieht mich also öfter im Studio, aber nicht ausschließlich.<strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>BT: Du bietest Fotografie-Workshops an &#8211; Was erwartet den Teilnehmer?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Michael Gelfert: </strong>Außer den individuellen Zweier-Coachings, bei denen die Teilnehmer maßgeblich bei Termin und Themen mitreden können, habe ich Workshops bisher sehr unregelmäßig angeboten.  Ich bin ganz aktuell aber in Gesprächen mit mehreren Anbietern im süddeutschen Raum &#8211; da kommt also bald mehr. Den Teilnehmer erwartet sehr aktives Lernen mit viel Humor und auch einigem an Selbstironie. Ich lege viel Wert auf technisches Verständnis, aber immer nur mit praktischer Relevanz. Deshalb werden die Teilnehmer auch aktiv in den Workshop eingebunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das technische Wissen hat, fehlt nur noch das, was meine Mutter gern rät: &#8220;Mit Gefühl&#8221;.<strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>BT: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>Michael Gelfert:</strong> Ich lebe für die Fotografie, deshalb: Immer das nächste Shooting und das nächste Bild.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BT: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Michael Gelfert: </strong>Vielleicht nicht Fotografieren, aber sehr gern Kennenlernen würde ich Karl Lagerfeld. Vielleicht habe ich ja noch mal das Glück&#8230; Fotografieren würde ich gern solch außergewöhnliche Persönlichkeiten mit innerem Strahlen wie den Dalei Lama, Muhammad Ali, Barack Obama, Nelson Mandela, Kofi Annan oder &#8211; wenn sie nicht viel zu früh verstorben wären &#8211; Aaliyah und Michael Jackson. Auch wenn sie alle nicht viel mit Mode zu tun haben. Aber gäbe DAS nicht ne Ausstellung?<strong><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>BT: Kannt Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Das wäre wie ein Leben ohne Hände! &#8211; Nein, meine Kamera ist Teil meiner Selbst und Verlängerung meines Körpers. Ich wünschte mir nur, ich könnte meine Augen direkt als Kamera verwenden&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>BlogTimes: Welche Aufnahme aus deinem Portolio favorisierst Du und warum?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/beschriebenesBild.jpg"><img class="alignright  size-medium wp-image-5834" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/beschriebenesBild-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>Michael Gelfert:</strong> Die Frage ist echt schwer. Jedes Bild ist wie ein Kind von mir. Da gibt es auch welche, wo man&#8217;s versaut hat (die sind nicht lange im Portfolio) und andere, die einfach jeder mag &#8211; aber man liebt sie doch alle irgendwie. Ich kann also nicht nur eines alleine auswählen. Besonders hänge ich aber wohl an den Bildern, die viel Aufwand erforderten oder mit deren Entstehung besondere Geschichten verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Da gibt es zum Beispiel eine Aufnahme, deren Idee mich lange nicht losgelassen hat, sodaß ich 3 Shootings dafür gemacht habe. Eines zum grundsätzlichen Testen der Idee und der technischen Bedürfnisse als &#8220;Trockenübung&#8221; ohne großen Anspruch. Das zweite war das eigentliche Shooting, um das Foto dann für einen Wettbewerb einzureichen. Das Ergbebnis war gut, hatte aber immer ein paar Aspekte, die mich gestört haben.  Der dritte Anlauf zu dieser Idee hat den Weg in eine Ausgabe der Zeitschrift &#8220;ProfiFoto&#8221; und in mein Buch &#8220;Fashion-Fotografie&#8221; gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort kann man auch detailliert nachlesen, wie und warum wir das ganze so umgesetzt haben. Aber ich könnte noch mind. ein halbes Dutzend weiterer Geschichten zu Bildern erzählen&#8230;<strong></strong><strong><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong>BT: Profi,- oder Amateurfotograf &#8211; Wird es auch in Zunkunft einen Unterschied geben</strong>?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong>Michael Gelfert: </strong>Da ist die Frage, wie man Profi und Amateur denn (schon heute) definiert. Nach meiner Begriffs-Auffassung wird es immer Unterschiede geben: Mindestens den einen, das der Profi vom Fotografieren leben muß und will. Aber leider werden die Profis durch unwirtschaftliches Handeln vieler Amateure wohl immer weniger werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong></strong><strong>Ich  danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir    weiterhin  viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum <a title="Michael Gelfert Photography" href="http://www.5senses-photo.com/">Portfolio.</a></strong></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><strong></strong><strong></strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/CK_260310_0299_V2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5835" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/CK_260310_0299_V2.jpg" alt="" width="311" height="415" /> </a><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/MG_4917.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5840" title="Michael Gelfert Photography" src="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/MG_4917.jpg" alt="" width="278" height="415" /></a></strong><strong></strong><strong></strong><strong><a href="http://blogtimes.info/wp-content/2010/06/CK_260310_0299_V2.jpg"> </a></strong></p>
<div><strong>Ein     Aufruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder    professionelle  Fotografen.</strong> Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio     aufweisen könnt, dann meldet Euch einfach bei mir. Eines ist sicher,    wir  wollen doch alle, dass unsere Arbeiten bekannter werden.</div>
<p><span style="color: #ff0000;">Euer   Namen   mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung über   Euch   an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info.</span></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gewonnen hat das BlogTimes – Geburtstagsgeschenk!? – aktualisiert</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BlogTimes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des einjährigen Blogjubiläums hatte ich vor kurzem eine Kalenderverlosung gestartet. Zu gewinnen gab es den in begrenzter Stückzahl gefertigten Kalender Maritime Time Art Sylt 2011 vom Sylter Fotografen Ronny Behnert. So einfach war es dieses Mal allerdings nicht.  Zwei Fragen zum Thema Fotografie mussten von den Lesern beantwortet werden. Was macht einen guten Fotografen [...]
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<p style="text-align: justify;">Zu gewinnen gab es den in begrenzter Stückzahl gefertigten Kalender <a title="Fotokalender 2011 - Maritime Time Art" href="http://www.bewegungsunschaerfe.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=59&amp;Itemid=69&amp;lang=de">Maritime  Time Art Sylt 2011</a> vom Sylter Fotografen <a title="Ronny Behnert Photography - Bewegungsunschärfe" href="http://www.bewegungsunschaerfe.de/">Ronny Behnert</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">So einfach war es dieses Mal allerdings nicht.  Zwei Fragen zum Thema Fotografie mussten von den Lesern beantwortet werden. <span id="more-5690"></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Was macht einen guten Fotografen aus?</li>
<li>Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig   geplant sein?</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Hier ein paar Auszüge der Kommentatoren und Teilnehmer &#8211; interessante Sichtweisen, wie ich finde!</p>
<div id="edit-comment2231">
<blockquote><p><span style="font-size: small;"><cite><a rel="external" href="http://blog-7.de/">Flügel</a></cite> sagt:</span></p>
</blockquote>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><span style="font-size: small;">* Was macht einen guten  Fotografen aus?<br />
 Liebe und Leidenschaft zum  Medium “Fotografie”, besonderer Blick und  Ehrlichkeit. Das klingt  vielleicht seltsam, aber ich denke, dass das  wesentliche Faktoren sind.<br />
 * Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss  sorgfältig  geplant sein?<br />
 Beides sind Optionen. Auch ein geplantes Konzept kann  erst durch den  “Zufall” ein besonders hervorstechendes Resultat  bilden. Fotografie  beinhaltet Neugier und Entdeckungslust – da  entstehen Dinge auch  zufällig. Ich denke außerdem, dass die Tatsache,  was ein “besonders  gutes Bild” ist, vom Betrachter abhängig ist. Ob es  jetzt geplant oder  zufällig ist, ist wohl eher Nebensache.</span></p>
</blockquote>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><span style="font-size: small;"><cite>Tom</cite> sagt: </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">* Was macht einen guten Fotografen aus?<br />
 Einen guten Fotografen macht imo aus, dass er ein Gespür für den  Augenblick hat. Egal ob es um geplante Aufnahmen geht oder auch um  Spontanfotografie hat er schon “im Blick”, aus welcher Perspektive ein  lohnenswertes Motiv geschossen werden kann. Imo ist es lange nicht so  wichtig, mit einer “Wahnsinnsausrüstung” aufzuwarten als doch eher, das  Motiv in bestmöglicher Weise “herauszuarbeiten” und darzustellen – hier  gehören Mut, Gespür und Erfahrung zu dem “Können” eines Fotografen.<br />
 * Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss  sorgfältig geplant sein?<br />
 Meiner Meinung nach gibt es da keine eindeutige Klärung – es gibt  zufällige Fotos die den Augenblick der Situation hervorragend einfangen  ohne von langer Hand geplant zu sein – ich meine nicht die weit  verbreiteten Partyschnappschüsse die zB. auf vielen  Social-Network-Seiten allenthalben zu bewundern sind sondern zB  hervorragende Naturaufnahmen die den Augenblick einfangen. Auf der anderen Seite bedarf so manches Bild einer gewissen Vorbereitung  – man denke hier an zB Hochzeits- oder gar Aktaufnahmen – angefangen  von Beleuchtung, Stimmung und so bedarf es hier der Vorbereitung so dass  man auch nach langer Zeit die Ergebnisse gern betrachtet weil sie sich  eben von den 08/15-Knipsern abheben.</span></p>
</blockquote>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><span style="font-size: small;"><cite><a rel="external" href="http://www.photoworkers.org/">Bjoern</a></cite> sagt: </span></p>
<p><span style="font-size: small;">1. Einen guten Fotografen erkennt man nicht an seiner eingesetzten  Kamera, in diversen Foren wird leider zu viel darüber gestritten.<br />
 Ein guter Fotograf besitzt vor allem eines, Leidenschaft ! Unabhängig  von der Technik lässt sich ein Fotograf auf sein Motiv ein. Besonders  überlässt er den Moment des Auslösens nicht immer dem Zufall, sondern  sucht den Augenblick, den richtigen Moment zum auslösen.<br />
 Es kann aber durchaus auch der Zufall sein den ein Fotograf dann für  sich zu einem guten Bild nutzen kann.<br />
 Ein guter Fotograf besticht nicht durch die Masse seiner Bilder, gerade  im digitalen Zeitalter ein Thema, sondern er wählt bewusst DAS Bild aus,  welches letztlich am intensivsten auf den Betrachter wirkt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> 2. Für ein gutes Bild gibt es sicherlich beide Optionen. Einerseits  kann es durchaus geplant, inszeniert sein, man schaue sich nur die  klassische Modelfotografie an.<br />
 Es kann aber auch der pure Zufall, das Glück sein, mit der Kamera zur  richtigen Zeit, am richtigen Ort zu sein und gerade den richtigen Moment  zu erkennen um auszulösen.</span></p>
</blockquote>
</div>
<p style="text-align: center;">So nun möchte ich Euch aber nicht mehr auf die Folter spannen. Der nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gewinner des DIN A3 Kalender ist:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong>TOM</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. </span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Tom hat nun 48 Stunden zeit sich bei mir zu melden &#8211; Natürlich wird er zusätzlich per E-Mail benachrichtigt. Alle anderen Teilnehmer bitte nicht traurig sein. Es war nicht die letzten Verlosung auf blogtimes.info. Im Übrigen seit Ihr alle herzlichen eingeladen, an meinem großen <a title="BlogTimes  - Großer Fotografiewettbewerb" href="http://blogtimes.info/blogtimes-groser-fotografiewettbewerb-stadte-und-landschaftsfotografie/">BlogTimes Fotografiewettbewerb</a> zum Thema Städte &#8211; und Landschaftsfotografie teil zunehmen. </span></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<strong>EDIT vom 14.06.2010 um 22:20 Uhr:</strong><br />
TOM hat sich schon gemeldet &#8211; Der Kalender ist somit vergeben!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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