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Fotografen Portfolio – Michael Kirchner

7. April 2010

Die letzte Fotografenvorstellung und somit das letzte Interview wurde im November 2009 veröffentlicht. Aus diesem Grund ist es an der Zeit Euch, ein Neues zu präsentieren.

Mein heutiger Interviewpartner ist Michael Kirchner – Profifotograf aus Frankfurt/Mannheim für den Bereich People- und Werbefotografie. Gerade in diesen Bereichen der Fotografie ist die Planung der Aufnahme das Wichtigste, denn hier geht es einfach um mehr, als nur auf einen passenden Schnappschuss zu hoffen. Weiterlesen

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Fotografen Portfolio – Jeannette Woitzik

9. November 2009

Jeannette WoitzikMit der heutigen Fotografenvorstellung möchte ich ein ganz besonders interessantes Themengebiet in der Fotografie ansprechen: Das Composing. Dieses reizvolle Gebiet in der Fotografie ist ganz und gar auf Bildbearbeitung ausgelegt, allerdings in ganz anderen Dimensionen, wie wir sie von der „normalen“ Fotografie her kennen. Die berliner Fotografin Jeannette Woitzik, die sich neben Ihrem Job als Heilerziehungspflegerin mit der Fotografie und Bildbearbeitung beschäftigt, hat das Composing in der Fotografie für sich entdeckt.  Mit Ihren Bildern führt Sie den Betrachter  in eine unwirkliche und traumhafte Welt, deren Ziel es ist die Tiefen des Unbewussten zu erfahren und unsere Vorstellungskraft für das Unwirkliche  zu erweitern. Mehr über Jannette Woitzik und Ihr wachsendes Portfolio erfahrt ihr auf Ihrem Blog

„Was ich mir aber noch schwerer vorstellen kann, ist ein Leben ohne Photoshop“J. Woitzik

BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?
Jeannette Woitzik:
Das war eigentlich eher Zufall… Ich wollte es endlich mal schaffen, meine Hunde in der Bewegung aufzunehmen, ohne am Ende nur einen verschwommenen Landschaftszipfel drauf zu haben.  Auf der Suche nach einer geeigneten Kamera lernte ich dann das erste Mal etwas über Verschlusszeiten, Blende & Co, und so war ich recht schnell infiziert. Das ist jetzt knappe drei Jahre her.

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BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?
Jeannette Woitzik: Meine erste Kamera war eine Bridge von Kodak.  Ein halbes Jahr später kam die erste DSLR, eine Canon EOS 350D – das hat dann schon mehr Spaß gemacht. Irgendwann bin ich auf die 1D umgestiegen, weil mich ihre Schnelligkeit sehr gereizt hat. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt. Bei Canon werde ich aber auf jeden Fall bleiben.

BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?
Jeannette Woitzik:
Jep. Genau das war es, was mich anfangs so sehr gereizt hat. Ich kann mir die Bilder schnell ansehen, sie verschicken oder ins Netz stellen. Sicherlich hätte ich auch nie mit Tropfenfotos experimentiert, wenn ich diese erst hätte entwickeln müssen. Andererseits finde ich’s schade, dass ich das alles nicht von der Pike auf gelernt habe, aber was nicht ist, kann ja noch werden!

BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?
Jeannette Woitzik: Die digitale Bildbearbeitung war mir von Anfang an wichtig. Sei es, um meinen Bildern den letzten Schliff zu geben, oder um meine Streets in schwarz/weiß umzuwandeln. Herum experimentiert habe ich also schon immer – wobei ich mir die meisten meiner Experimente heute nicht mehr ansehen mag. Seit etwa einem halben Jahr gehe ich die Sache etwas ernster an, und probiere einiges im Composing-Bereich aus. Inzwischen glaube ich, dass ich darin genau mein Ding gefunden habe, und bin gespannt, wo es mich noch hinführen wird.

heaven_can_waitBlogTimes: Woher nimmst Du für Deine „surrealistischen“ Bilder die Inspiration?
Jeannette Woitzik: Manchmal sind es nur Zufälle, die die Bilder entstehen lassen. Dann möchte ich eine Textur ausprobieren, ein bestimmtes Objekt in ein Bild einbauen, oder eine neue Technik anwenden. Meistens aber sind es meine Gefühle, die mich dazu bringen, ein Bild zu bauen. Ich möchte etwas ausdrücken, und gieße diese Empfindungen dann einfach in ein Bild. Hört sich wahrscheinlich total kitschig an, aber es ist so.

 

BlogTimes: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?
Jeannette Woitzik: Es gab ganz viele schöne Momente… Ob nun Street Aufnahmen, die besonders emotional waren, oder mein erstes gelungenes Tropfenbild  (nachdem ich mindestens tausend Fotos in die Tonne treten konnte) Dann natürlich der erste scharfe Hund, der im Vollspeed an mir vorbeigerauscht ist. Oder wenn sich Kinder herrlich natürlich vor der Kamera bewegt haben. Inzwischen find‘ ich’s auch witzig, wenn mich Passanten fragen, warum ich da auf dem Boden liege. Ganz besonders bewegend aber waren die Hochzeiten, die ich fotografieren durfte.

BlogTimes: Gab es einen Moment in dem Du die Kamera gerne dabei gehabt hättest?
Jeannette Woitzik:Viel zu viele… Momentan laufen mir ständig die perfekten Wolken über den Weg, wenn ich die Kamera nicht dabei habe. Aber am meisten wünschte ich, dass ich schon fotografiert hätte, als mein Sohn noch klein war.

BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?
Jennette Woitzik:Ich würde sehr gerne mal einen Priester in Griechenland bei seiner Arbeit begleiten. Wahrscheinlich wird’s eher beim Wunsch bleiben, denn bisher habe ich nichtmal die Zustimmung für ein Portrait auf der Straße bekommen. Aber ich bleib‘ dran, und versuche es beim nächsten Urlaub einfach wieder.

BlogTimes: Kannst Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?
Jeannette Woitzik: Ganz schwer. Was ich mir aber noch schwerer vorstellen kann, ist ein Leben ohne Photoshop 😉

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BlogTimes: Welches ist Deine Lieblingsaufnahme und warum?
Jeannette Woitzik:
Das wechselt eher. Meistens ist mein neuestes Bild mein Liebstes. Momentan ist es das ’storybook‘.  Es hat genauso viel Spaß gemacht, den Jungen zu fotografieren, wie das Bild zu bearbeiten – und ich mag die Story einfach.

 

Ich danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum Portfolio.

Ein Aufruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder professionelle Fotografen. Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio aufweisen könnt, dann meldet Euch einfach bei mir. Eines ist sicher, wir wollen doch alle, dass unsere Arbeiten bekannter werden.

Euer Namen mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung über Euch an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info oder auf diesen Beitrag antworten.

Im Zwergenland follow_your_heart

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Fotografen Portfolio – Nina Papiorek

4. September 2009

nina-papiorekDie heutige Fotografenvorstellung ist eine Premiere. Warum? Zum ersten mal werden die Arbeiten eines weiblichen Fotografen vorgestellt – Nina Papiorek. Die 29jährige Oberhausenerin, die sich seit knapp 3 Jahren intensiv mit der Fotografie auseinander setzt, zeigt Aufnahmen aus den Bereichen der Architektur-, Landschafts- und Streetfotografie. Ihre Arbeiten regen den Betrachter zum Nachdenken an, was zum einen an Aufnahmen aus Indien und Nepal liegt, zum anderen durch eine wohlüberlegte Bildkomposition.

Ihre neueste Serie  – Normandie – unterstreicht das Gefühl des Fotografen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Hier passt einfach alles, wie man so schön sagt. Wer nach dieser Vorstellung noch mehr über Nina erfahren möchte, der sollte sich Ihre Webseite sensorfleck.de und Ihr wachsenden Portfolio in der View-Fotocommunity anschauen. Weiterlesen

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Fotografen Portfolio – Frank Wächter

15. August 2009

profilbild2_300x200Mit dem heutigen Interview über Fotografen und deren Portfolio möchte ich Euch Frank Wächter vorstellen. Frank, ein geborener Wuppertaler ist von Beruf eigentlich Softwareentwickler. Wenn er sich mal nicht mit irgendwelchen Softwareentwicklungen und deren Probleme rumschlagen muss, dann verbringt er seine Freizeit unter anderem mit der Fotografie. Wenn man sich seine Arbeiten anschaut, dann glaubt man Ihm gar nicht, dass er erst seit Anfang 2007 fotografiert. Seine Werke, deren Hauptschwerpunkte in der Architektur- und Streetfotografie liegen, zeichnen sich durch eine wohl überlegte Inszenierung aus. Nicht nur vom technischen Aspekt, sondern auch von der Bildgestaltung bis hin nur Umsetzung, erzeugen seine Aufnahmen beim Betrachter immer wieder einen Aha-Effekt . Sein wachsendes Portfolio könnt Ihr auch in der View-Stern Fotocommunity finden.


„Man muss die Passanten manchmal auch bitten, extra durch das Bild zu laufen“


BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?
Frank Wächter: Ich war schon zu Schulzeiten immer recht kreativ, aber habe eigentlich immer nur zu klassischen Anlässen wie Urlaub oder Familien-Feierlichkeiten fotografiert und die Fotografie als kreatives Medium eigentlich erst Anfang 2007 entdeckt. Ich hatte mich auch vorher nie wirklich mit Fotografie beschäftigt und z.B. Ausstellungen besucht oder in Fotobänden geblättert.

BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden? 2
Frank Wächter: Meine erste selbst gekaufte Kamera war eine kleine Casio Kompakt-Digitalkamera, doch schon nach einem halben Jahr habe ich mir dann meine erste DSLR gegönnt, eine Olympus E-510. Nach einem weiteren Jahr bin ich nun auf die Olympus E-3 umgestiegen. Ich habe mich für die Olympus entschieden, weil sie damals eine der ersten DSLR-Kameras mit eingebautem Bildstabilisator im Body und Lifeview war. Lifeview und DSLR? Für mich ja, weil ich gerne aus recht ungewöhnlichen Perspektiven fotografiere, gerne aus Bodennähe und ich in solchen Situationen diese Funktion sehr zu schätzen gelernt habe. Die E-3 war dann nur der logische Schritt nach vorn. Die nicht gerade preiswerten, aber sehr guten ZUIKO-Objektive wollte ich ja auch weiterhin verwenden. Und die E-3 hat nun ein schwenkbares Display, da kann ich nun recht einfach aus der Hüfte bodennahe Perspektiven realisieren. Mein Lieblingsobjektiv ist inzwischen mein 9-18mm Weitwinkel (18-36mm KB äquiv.). Ich mag einfach diese spektakulären Linienführungen bei solch einer Brennweite. Mein Telezoom-Objektiv liegt eigentlich fast nur zu Hause herum.

BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?
Frank Wächter:
Im Grunde genommen ja, natürlich als Kind damals mit der Analogkamera des Vaters im Urlaub („die Sonne lacht, Blende 8“). In die klassische Dunkelkammer habe ich mich nie verirrt, insofern kenne ich auch das haptische Erlebnis nicht, wie ein Foto entsteht. Ich schätze aber auch die Vorteile der Digitaltechnik sehr, dass man schon direkt nach dem Auslösen das Ergebnis prüfen kann. Klar fehlt einem dann die gewisse Vorfreude, aber somit kann man auch Fehler in der Regel direkt korrigieren, weil man ja noch am Ort des Geschehens ist. Dennoch gibt es genügend Momente, die einfach nicht wiederholbar sind, gerade im Streetbereich, in dem ich mich hin und wieder sehr gerne aufhalte. Da zählt wirklich nur der Augenblick. Da muss das Foto sitzen, aber genau das ist dann auch ein besonderer Reiz dieses Genres.

1BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?
Frank Wächter:
Ich gehöre nicht zu den Puristen, die den Akt des Fotografierens an sich schon als das höchste der Gefühle betrachten. Für mich ist der Zeitpunkt des Auslösens nur der Beginn einer längeren Kette – und ja, ich bekenne mich ausdrücklich dazu, dass ich meine Fotos digital bearbeite und das ist mir persönlich auch genauso wichtig wie das Fotografieren selbst. In der Kamera entsteht für mich immer nur ein Rohdiamant. Die grundsätzliche Bildkomposition wird an der Kamera entschieden, die endgültige Stimmungsrichtung und der Feinschliff geschieht dann am heimischen PC. Natürlich hat das am Ende vielleicht nur noch wenig mit einem „Foto“ zu tun, aber ich nenne meine Werke auch lieber „Bilder“. Für Composings bin ich aber dann doch nicht zu haben, die ursprüngliche kreative Arbeit an der Kamera sollte am Ende dennoch erkennbar bleiben. Ich fühle mich sowohl in der schwarz/weißen Welt zu Hause als auch in der Farbwelt, neuerdings experimentiere ich gerne mit Farbtönungen, da sie den Farbbildern noch eine neue Richtung geben und eine nicht gewohnte Sichtweise präsentieren. Ich muss aber auch gestehen, dass stylishe Farbtönungen ein sonst eher langweiliges Motiv noch das gewisse Etwas geben können.

BlogTimes: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?
Frank Wächter: Ich kann mich eigentlich nicht wirklich an besonders schöne Erlebnisse beim Fotografieren erinnern. Das Fotografieren an sich ist ja schon ein schönes Erlebnis, denn sonst würde ich das ja auch nicht machen. Es ist immer wieder nett, wenn man beim Fotografieren neugierig angesprochen wird: „Was fotografieren sie denn da, da ist doch gar kein Motiv zu sehen…“ Da ich gerne auch dynamische Bewegungsunschärfe in ein Bild integriere, muss man die Passanten manchmal auch bitten, extra durch das Bild zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren und nicht hinter einem gespannt warten, bis das Foto im Kasten ist. Fotografieren ist für mich oftmals auch eine Art Entspannung, da ich zeitlich eigentlich nur am Wochenende auf Fototour gehen kann.

BlogTimes: Gab es einen Moment in dem Du die Kamera gerne dabei gehabt hättest?
Frank Wächter:
Die gab es sicherlich, aber inzwischen bin ich nicht mehr so fixiert auf genau DAS eine Motiv. Mir passiert es eigentlich nur häufig, dass man zur richtigen Zeit am falschen Ort ist, wenn z.B. die Wolkenformationen sehr spektakulär aussehen oder die Abendsonne den Himmel in den schönsten Farben eintauchen lässt – und man dann gerade auf der Autobahn von der Arbeit nach Hause fährt. Bei ungewöhnlichen Street-Situationen hilft einem in der Regel auch nicht, dass man die Kamera mit hat. Wenn man sie nicht zufällig auch im Anschlag hat, ist die Situation eben vorbei. Ich hatte im Umkehrschluss aber auch schon genügend Momente, wo ich die Kamera dabei hatte und dennoch einfach nichts fand, was ich gerne fotografiert hätte. Kreativität kann man eben nicht auf Knopfdruck zuschalten. Es gibt daher auch Tage, da landen alle Fotos direkt wieder im Mülleimer.

BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren4?
Frank Wächter: Da ich immer mehr Gefallen an Architektur-Fotografie finde, wären da natürlich die klassischen Orte wie Dubai und die sonstigen neuen Metropolen dort und natürlich New York, denn dort könnte ich mich sicherlich genügend austoben in meinen beiden Sektoren: Architektur und Street-Fotografie. Aber es kann auch evtl. vorkommen – gerade in New York, dass ich dann sogar sehr gehemmt sein könnte, weil es schon so viele gute Fotos aus dieser lebendigen Stadt gibt und ich dann vielleicht glaube, eigentlich alles schon gesehen zu haben und es dann eben nicht mehr selbst fotografieren würde. Landschaftlich betrachtet würde ich natürlich gerne mal auf Island fotografieren, da dort solch eine andere Welt zu sehen ist, die man hier in Deutschland eben nie zu Gesicht bekommen kann. An sich gibt es überall Motive, dazu muss man nicht in ferne Länder reisen. Die Schwierigkeit liegt nur darin, die Motive der täglichen Umgebung auch zu sehen. Man sieht zwar ständig seine Umwelt, aber ist dann oftmals doch einfach nur blind.

BlogTimes: Kannt Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?
Frank Wächter: Da ich bis 2007 eigentlich auch keine Kamera hatte – und ich bis dahin auch schon lebte, kann ich mir natürlich auch ein Leben ohne Kamera vorstellen. Das Leben besteht ja nicht nur aus der Suche nach dem nächsten tollen Motiv, sondern das Leben ist ja bunt und vielschichtig. Die Kamera ist nur ein Bestandteil für mein Leben, aber natürlich nicht der Hauptbestandteil. Manchmal muss ich auch einfach mal eine fotografische Pause einlegen, weil mir selbst nichts mehr gefällt, dann rühre ich auch wochenlang die Kamera nicht an. Oftmals hilft ein gewisser Abstand, auch einfach selbst wieder hungrig zu werden.

Frank Wächter PhotographyBlogTimes: Welches ist Deine Lieblingsaufnahme und warum?
Frank Wächter: Ich habe eigentlich keine echten Lieblingsaufnahmen. Oftmals ist es so, dass mir die neusten Bilder auch am besten gefallen. Das kommt sicherlich auch daher, weil man sich an den neusten Bildern noch am wenigsten satt gesehen hat. Aber natürlich hänge ich an manchen – wenigen – meiner Bilder mehr als an anderen. Ich bin recht selbstkritisch, bis mir mal ein eigenes Bild richtig gut und vorallem auch nachhaltig gut gefällt. Zur Zeit mag ich meine Architektur-Serie über die Gehry-Bauten in Düsseldorf, die sicherlich schon jeder einmal fotografiert hat, der in Düsseldorf war. Da war es umso schwerer, noch irgendwie etwas Neues zu finden. Entsprechend mag ich diese Aufnahme von einem der Gehry-Häuser, weil sie auf den ersten Blick das Gegenständliche der Architekur im wahrsten Sinne des Wortes verschwimmen lässt und so eine vielleicht neue – nicht so gewohnte Sicht preisgibt.

Ich danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum Portfolio.

Ein Auruf an alle hobby-, amateur-, semiprofessionelle- oder professionelle Fotografen. Wenn auch Ihr ein sehenswertes Portfolio aufweisen könnt, dann meldet Euch einfach bei mir. Eines ist sicher, wir wollen doch alle, dass unsere Arbeiten bekannter werden.

Euer Namen mit Link zu Euren Portfolio und einer kleinen Beschreibung über Euch an folgende Mailadresse: interview(at)blogtimes.info oder auf diesen Beitrag anworten.